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ALESSANDRO

CONCERTO, 01.01.2013

„Händel hat...für das dramaturgische Flachwasser Töne einer immensen Tiefe, Schönheit und affektiven Expressivität parat. Michael Forms Einspielung von den Karlsruher Händel-Festspielen im Februar 2012 lässt ihnen vor allem orchestral alle Gerechigkeit widerfahren: Das spritzig-pointierte Spiel der Deutschen Händel-Solisten glänzt durch glosiose Verve, liminose Transparenz und expressive Prägnanz.(...)

(...) Allerdings klingt das Philharmonia Baroque Orchestra unendlich langweiliger, einfarbiger, eindimensionaler als die Deutschen Händel-Solisten.“

Rhein-Neckar-Zeitung, Matthias Roth, 21.02.2012

Der zweite Akt ist der schönste. Hier geht es kaum mehr darum, die Story weiter zu erzählen. Hier schüttet nur einfach jeder sein Herz aus. Geht seinen Sehnsüchten nach. Schläft, träumt oder sucht die Einsamkeit. Kammerspiele hinter einem die Szene verschlierenden Schleier. Einblicke in die dunkelsten Schattenregionen der (hier tänzerisch gedoppelten) Figuren (Choreografie: Michael Bernhard). Und die Musik singt die Worte ihrer Seelen. Im abstrakt.geometrischen, schnell veränderbaren Bühnenbild von Claudia Doderer trägt die Regie mit wenig Aktionismus die Musik auf Händen. Schlichte, wunderbare Bilder und herrlich durchleuchtete Szenen wechseln sich stilvoll ab. Für die einen ist das zu wenig Action, für die anderen eine Wohltat. Das Publikum war daher gespalten. Michael Form ist als Dirigent dieser Produktion in Bestform: Der frühere Dirigent des „Winters in Schwetzingen“ bestand seine Feuertaufe mit den Deutschen Händel-Solisten (Rezitativ-Cembalo: Marc Meisel) bei den Karlsruher Festspielen mit Bravour. Form bescherte einen hinreißenden Abend, der musikalische Feinarbeit und historisches Know-how klangsinnlich miteinander verband. Was kann man mehr verlangen?

Salzburger Nachrichten, Karl Harb, 21.02.2012

In Karlsruhe spielt eine hervorragende Besetzung mit der zu größter Flexibilität fähigen, herausragend Stimmglanz verströmenden und feine Stilistik einsetzenden Kubanerin Yetzabel Arias Fernandez in der Bordoni-Partie der Rossane, der nicht minder präsenten, wunderbar harmonierenden Raffaela Milanesi als Lisaura und dem virilen Countertenor Lawrence Zazzo in der Titelrolle alle Arten von Bravour und Empfindung, Leuchtkraft und Brillanz, Überschwang und Emphase glänzend aus. Die deutschen Händel-Solisten werden von Michael Form zu pointiertem, mit vielfältigem Bläsersatz farbsatt angereicherten Spiel angefeuert; die kleineren Rollen sind bis in komische Spielfacetten hinein akkurat besetzt. Und dem jungen Regisseur Alexander Fahima hat man zu danken, dass er vor allem im zweiten Akt auf einem grundsätzlich leeren Spielpodest in matten Rotbrauntönen (Claudia Doderer) eine ruhige Traumlogik walten lässt, welche den Arien, eine schöner und origineller als die andere, Raum zum Atmen lässt. Den weiteren Aufführungen am 22., 24. und 26. Februar folgt erst eine Wiederaufnahme 2013. Eine CD-Aufnahme soll produziert werden. Da könnte ja einmal Cecilia Bartoli, die künftige Chefin der Salzburger Pfingstfestspiele, unverbindlich hineinhören . . .

Der Neue Merker, G.Hoffmann, 23.02.2012

Zur Eröffnung der diesjährigen Händel-Festspiele des Badischen Staatstheaters erlebte die Oper „Alessandro“ aus der mittleren Schaffensperiode von Georg Friedrich Händel eine glanzvolle Wiederaufführung. Das Werk bietet wenig Handlungstiefgang, erzählt eine Episode aus dem heldenhaften Leben des siegreichen Mazedoniers, kurz umsponnen sind die Themen: Liebe – Eifersucht – Freundschaft – Intrige – grossmütige Verzeihung mit Happyend. Die Bühne ein Rechteck-Plateau über dem erhöhten Orchestergraben, roter Untergrund, schräg verlaufende Seitenwände, eine Hintergrundöffnung für Zu- und Abgänge, Lichtreflektionen antiker Gebäude auf dem vorderen Gazevorhang, Videoadaptionen (DIRK SCHULZ) sowie prächtige Kostüme diverser Epochen runden das optische Bild gefällig ab, beides creiert von CLAUDIA DODERER. Mit leichter Hand führt ALEXANDER FAHIMA durch die Handlung, lässt die Herren der Schöpfung devot erscheinen, mischt mit herrlichen Gags auf, ein choreographischer Slapstick der Intriganten als drei Musketiere wird lauthals bejubelt, ebenso wie die dezenten, tänzerischen Pantomimen (ANDREY KOROLKOV, OLEG VASYLENKO, TONIA CONVERTINI, CASEY BANKS). Gesungen und musiziert wurde auf sehr hohem Niveau: der Countertenor LAWRENCE ZAZZO schenkt dem Alessandro warme, weiche Klangfarben, wirkt weniger voluminös, besticht jedoch mit schönem Timbre und einwandfreien Registerwechseln. Etwas weniger stark setzt ein weiterer Counter MARTIN ORO (Tassile) sein zum Altus tendierendes Material vortrefflich ein. Virtuos, stilistisch makellos glänzte die Sopranistin YETZABEL ARIAS FERNANDEZ (Rossane) mit herrlichen Koloraturkaskaden, prächtigen Höhen und reizvollem Timbre. Ebenso vortrefflich gestaltete RAFFAELLA MILANESI in angenehm weichen, dunklen Couleurs die dominante Lisaura und erwies sich als versierte Händel-Stilistin. In bester stimmlicher wie darstellerischer Manier fügten sich die Altistin REBECCA RAFFELL (Ceone) sowie die Herren ANDREW FINDEN (Clito) und SEBASTIAN KOHLHEPP (Leonato) als Intriganten in die überschaubare Handlung ein. Gewiss eine Straffung des rein musikalisch, dreieinhalb stündigen Werkes hätte in keiner Weise geschadet, mancher Besucher gab in der zweiten Pause auf, doch wurde die Oper dank der grandiosen, orchestralen Begleitung durch DEUTSCHE HÄNDEL-SOLISTEN unter der umsichtigen Leistung von MICHAEL FORM zum wahren Hörgenuss. Der Dirigent verstand es mit dem herrlich musizierenden Klangapparat, Händels vielseitige, musikalische Substanz in bester Form schwungvoll, klangtechnisch überlegen, ohne akustische Effektierung sehr differenziert zu gestalten. Am Ende bereitete das begeisterte Publikum allen Beteiligten einschl. Regieteam lange, überschäumende Ovationen.

opernnetz.de, Eckhard Britsch, 21.02.2012

Wie aber die wundervollen, höchst anspruchsvollen Arien bildlich-szenisch verbinden? Menschliche Schwächen werden ironisiert; die Spießgesellen von Alessandro tauchen als „Drei Musketiere“ auf und parodieren das Gehabe durch brüchige Tanzschritte, hübsch gemacht. Den nicht vorhandenen tieferen Sinn finden die beiden Sopranistinnen Yetzabel Arias Fernandez als Rosanne und Raffaella Milanesi als Lisaura im ehrgeizigen Projekt „Wer hat die schönste Stimme im ganzen Land?“. Da mag es einem gehen wie damals in London, als sich die Hörer stritten, ob nun der Faustina oder der Cuzzoni der Vorzug zu geben sei. Fernandez zeigt viel Wärme und Empfindung, Milanesi ein reines Leuchten einer eher schlanken Stimmführung, und beide brillieren mit überragenden Koloraturen. Die Intensität des Beifalls ist für beide Sängerinnen beinahe identisch, zumal sie permanent hübsch kostümiert – die eine anfangs mit Diana-Bogen, die andere mit koketter Krinoline – die Szene beherrschen dürfen.

Die deutsche Bühne online, Joachim Lange, 21.02.2012

Die Bühne von Ausstatterin Claudia Doderer beschränkt sich auf locker gehängte Wände, eine Spielfläche über gefluteten Geröllfeld und barock historisierenden Kostüm-Chic. Was die Protagonisten in diesem Ambiente abliefern ist von einem wohlfeilen Händel-Comic, samt Flucht vor Da Capo Arie in den Klamauk, ebenso weit entfernt, wie von einem zum Musikdrama aufgemotzten Politthriller. Modern aber nicht modernistisch liefert das Regieteam ein zartes Aquarell, das die grellen Farben meidet und sich erstaunlich rückhaltlos dem großen Melodienerfinder Händel anvertraut. Trotz Video Einspielungen und hinzugefügten Schatten Alter Egos, bleibt alles unaufgeregt, ästhetisch und ist mit einem sanften szenischen Crescendo (samt Attentatsfeuerwerk und drei vorübergehend bis zum Lieto fine mal kurz toten Putschisten) pure, melodiesatte Händel-Wellness. Damit hat das kleinste und jüngste der deutschen Händelfestspiele die Latte für die beiden älteren, routinierten Schwesterunternehmen ziemlich hochgelegt. Gut für Karlsruhe. Und hoffentlich ein Ansporn für Göttingen und Halle.

Mannheimer Morgen, Georg Rudiger, 21.02.2012

Die Karlsruher Besetzung jedenfalls genügt höchsten Ansprüchen. Raffaella Milanesi ist eine Lisaura, deren Persönlichkeit ein wenig zurckhaltender ausfällt als die ihrer Rivalin. Milanesis beweglicher Sopran ist immer farblich gedeckt, ihre Koloraturen sind abgerundet, ihr Mezzavoce ist warm und zart. Yetzabel Arias Fernandez‘ Verzierungen wie bei der Bravourarie „Brilla nell’alma“ im dritten Akt fallen viel schärfer und gezackter aus. Die kubanische Sopranistin ist extrovertierter in der Klanggebung und verfügt über ein größeres Volumen. Die Wahl fällt Lawrence Zazzo als Alessandro verständlicherweise schwer. Es ist beeindruckend, wenn der amerikanische Countertenor in den Basstönen seine volle Bruststimme erklingen lässt, um sich von dort aus mit viel Energie in Althöhen zu katapultieren. Die Deutschen Händel-Solisten unter der Leitung von Michael Form geben diesem musikalischen Spektakel Schwung und Kraft. Das Orchester hat der Dirigent um eine Mittelachse herum angeordnet. Dies verstärkt die Dramatik, wenn beispielsweise die räumlich getrennten Oboenpaare im Unisono spielen oder das Continuo von der einen Gruppe zur anderen wandert.

BNN, Isabell Steppeler, 20.02.2012

Die Oper „Alessandro“, mit der die 35. Händel-Festspiele in Karlsruhe unter der neuen künstlerischen Leitung von Bernd Feuchtner (seit dieser Spielzeit Chefdramaturg am Badischen Staatstheater) eröffnet wurden, hinterlässt ein wunderbar undefinierbares Gefühl. Nicht nur, dass unter der Leitung von Michael Form ein sensibles Geben und Nehmen zwischen den Deutschen Händel-Solisten und großartigen Sängern zu erleben war. Ganz sachte und unaufdringlich zogen der junge Regisseur Alexander Fahima und die Bühnenbildnerin Claudia Doderer in eine Szenerie aus abstrakter Kunst mit wohldosierten expressiven Gesten und symbolischen Details. Es ist der feinfühligen musikalischen und szenischen Umsetzung dieser wundervollen Musik zu verdanken, dass der sperrige, durchaus fragwürdige Handlungsverlauf des 1726 in London uraufgeführten und damals häufig gespielten „Dramma per musica“ gut zu verdauen ist.

Das Happy End ist blutbeschmiert bei Alexander Fahima. Doch wird der 1980 geborene Regisseur nur selten so konkret wie hier. Vielmehr überlässt er alles Bildhafte der Musik. Liebe und Leid finden in den Arien ihren Ausdruck über emblematische Vergleiche mit der Natur. „Dieser Wankelmütige ist unbeständig wie die Welle, beweglicher als das Laub“, singt Raffaella Milanesi und gibt der mit schnellen Koloraturen geformten Arie der Lisaura ihren strahlenden, beweglichen Sopran. Die Sänger begeistern durchweg. Dem Mainzer Dirigenten Michael Form stehen mit Yetzabel Arias Fernandez (Rossane) und Raffaella Milanesi (Lisaura) zwei großartige Sopranistinnen zur Verfügung. Dies ist vor allem deshalb so erfreulich, weil Händel die Partien bewusst auf die unterschiedlichen Stimmen der rivalisierenden Diven Faustina Bordoni und Francesca Cuzzoni komponiert hatte. Fernandez überzeugt mit strahlende, beweglichen Höhen. Der Counter Lawrence Zazzo beeindruckte als Alessandro mit einem stets warmen Ton, erreichte seine Bestform aber erst im Lauf des ersten Aktes. Martin Oro ist der zweite Counter. Er füllt die Partie des Tassile mit großem farblichem Spektrum aus. Andrew Finden, Sebastian Kohlhepp und Rebecca Raffell überzeugen nicht nur musikalisch als Intrigantentrio, sondern erheitern mit witzigen Tanzchoreografien. Wieder einmal lieferten die Deutschen Händel-Solisten einen delikaten Originalklang mit hochwertiger Cembalobegleitung. Ein Klang so filigran wie die Szenerie.

Rheinpfalz, Karl Georg Berg, 20.02.2012

Am Pult der gut aufgelegten Deutschen Händel-Solisten, die mit schönen Soli aufwarteten, sorgte Michael Form für ein sehr belebtes und dramatisch angespanntes Spiel, das durch eine Fülle von dynamischen Werten und eine entsprechende Artikulation ausgezeichnet war. In der Titelrolle glänzte der amerikanische Countertenor Lawrence Zazzo durch virtuose Brillanz und Beweglichkeit in den Zierfiguren sowie durch eine hoch kultivierte Gesangskunst. Die beiden Primadonnen an seiner Seite standen ihm in nichts nach. Vor allem die in Europa auf Opernbühnen noch wenig aufgetretene kubanische Sopranistin Yetzabel Arias Fernandez war eine wirkliche Entdeckung. Auf den Spuren von Faustina Bordoni glänzte sie in der Rolle der Rossane durch eine berückende Vortragsweise. Sie verband ein warmes Timbre mit wundervoller Tongebung, luftig leicht gesungenen Koloraturen, einer überaus feinen Diktion und nobler Empfindung. Raffaella Milanesi als Lisaura war, ganz wie ihre barocke Vorgängerin Cuzzoni, mehr auf die leidenschaftlichen Akzente aus. Sie zeigte sich mit Stilgefühl und klarem stimmlichenm Profil als einprägsame Händel-Sängerin. Auf seine drei Protagonisten hatte Händel den überwiegenden Teil der Arien verteilt. Die anderen Personen treten nur sporadisch in den Mittelpunkt. Martin Oro überzeugte dabei als Tassile durch wohlklingende Stimmfärbung, wohlgerundete Linien und perlende Zierfiguren. Vom Karlsruher Ensemble ergänzten kompetent Andrew Finden als Clito mit beweglichem Bariton, Sebastian Kohlhepp als Leonato mit hellem, gut sitzendem lyrischen Tenor und Rebecca Raffell als Cleone mit sattem Mezzo das Ensemble.

FAZ am Sonntag, Dirk Schümer, 19.02.2012

Alexander Fahimas Regie würzt den Reigen der Arien, ohne je die elegisch-verliebte Grundstimmung einzutrüben oder Hektik aufkommen zu lassen, mit Videobildern von Trashmonstern à la Gozilla und King Kong. Oder er lässt die Nebenrollen der drei Musketiere zu einem urkomischen Arienballett antanzen und nimmt am Ende auch die meuchelmörderische Auflösung der Intrige gegen ein mildes, versöhnliches Finale zurück: stilvolles Theaterblut statt Konkurrenz. Michael Form, erstmals bei den Festspielen am Pult, hat den Händel-Solisten einen angenehm erdigen Sound beschert, dem man bei den markanten Bläsern die Schulung des Dirigenten als Blockflötist anhört. Beschwingt, fast schon rokokohaft gestaltet das junge, ansehnliche Sänger-Ensemble die Liebesintrige – allen voran die Kubanerin Yetzabel Arias Fernandez mit warmem, timbrierten Sopran. Und der amerikanische Counter Lawrence Zazzo gibt den Eroberer als gar nicht so strahlenden Antihelden, der am Ende unterm Liebespantoffel endet. Wie es sich für einen Alexander den Großen geziemt: konkurrenzlos.

dpa, Martin Röber, 18.02.2012

Die Premiere zum Auftakt der 35. Händel-Festspiele im Badischen Staatstheater wird mit Ovationen gefeiert. Der junge Regisseur Alexander Fahima und seine Ausstatterin Claudia Doderer haben die für viele Menschen fremde Welt der Barockoper überzeugend auf die Bühne gebracht. […] Das Stück gilt als sperrig und dramaturgisch wenig überzeugend. Händel hat die Musik für die drei Supers...tars seiner Zeit gesetzt. […] Für eine Neuinszenierung braucht man auch heute eine ganz Reihe von Klassesängern. Der junge Counter Lawrence Zazzo aus Philadelphia tritt derzeit an den renommierten Opernhäusern in Paris, Brüssel, London und New York auf. Sein darstellerisch ausgefeilter „Alessandro“ beeindruckt unter anderem durch den auch in Spitzenlagen warmen Ton seiner Stimme. Yetzabel Arias Fernandez und Raffaella Milanesi (mit strahlendem Sopran) verkörpern überzeugend die beiden umworbenen Prinzessinnen Rossane und Lisaura. Der argentinische Counter Martin Oro gewinnt der undankbaren Rolle des indischen Königs Tassile überraschende Facetten ab. Andrew Finden, Sebastian Kohlhepp und Rebecca Raffell liefern als Intrigantentrio herrliche Slapstick-Einlagen. Großen Anteil am Erfolg haben auch die Deutschen Händel-Solisten, das festivaleigene Originalklang-Ensemble unter der Leitung des jungen Mainzer Dirigenten Michael Form.

www.giornaledellamusica.it, Stefano Nardelli, 17.02.2012

In grande forma Zazzo sia nel canto di agilità che in quello spianato e la brillante Milanesi, mentre la Arias Fernandez cresce sulla distanza. Più introverso Oro, mentre Finden, Kohlhepp e Raffell danno vita a un brioso trio di congiurati in versione moschettieri del re. In buca, Michael Form guida I precisi Deutsche Händel-Solisten con grande vivacità di accenti e competenza. Accoglienza calorosa.

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