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GAS I & II

Aus der Sozialen Trilogie von Georg Kaiser. Premiere am 9.5.13 in Recklinghausen, KLEINES THEATER
Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen 2013 und den EUROPÄISCHEN KULTURTAGEN KARLSRUHE 2014
PREMIERE
KLEINES HAUS

GAS I & II

Der expressionistische Dramatiker Georg Kaiser wählte 1918 in seinen beiden seit der Uraufführung selten gespielten Werken, die den Kern seiner „Sozialen Trilogie“ bilden, eine verwegen modellhafte Versuchsanordnung: Ein einziges Gaswerk deckt den gesamten Energiebedarf der Welt. Visionär werden alle Arbeiter gleichmäßig am Gewinn des Unternehmens beteiligt. Als es zu einem Störfall kommt, will der Besitzer, ein Milliardärssohn, aus der Gasproduktion aussteigen. Doch wovon sollen die Arbeiter leben, wenn nicht vom so wertvollen Gas?
In zwei Teilen zeichnet Kaiser mit faszinierend expressiver
Sprache das Bild einer Gesellschaft, die, im Zwiespalt zwischen Risiko und Verantwortung, die Grenzen des technischen Fortschritts auslotet.
Ausstatter Sebastian Hannak, der unter anderem die Bühne &
Kostüme für Jakob der Lügner gestaltete, hat einen Bühnenraum entworfen, der den Zuschauerraum mit einbezieht. Regisseur Hansgünther Heyme gilt seit Jahrzehnten neben Peter Stein als wichtigster Wegbereiter des deutschen Regietheaters. Nach 50 Jahren kehrt er nun ans STAATSTHEATER zurück, wo er 1964 Peter Weiss‘ Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats inszenierte. Gas I & II entsteht in Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen und den EUROPÄISCHEN KULTURTAGEN 2014.

REGIE Hansgünther Heyme BÜHNE & KOSTÜME Sebastian Hannak MUSIK Saskia Bladt DRAMATURGIE Tobias Schuster

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