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MEDEA

Trauerspiel von Franz Grillparzer
PREMIERE
24.01.2013 STUDIO

MEDEA

Nachdem sie Jason geholfen hat, das wertvolle Goldene Vlies aus ihrer Heimat Kolchis zu stehlen, ist die Zauberin Medea dem jungen Helden nach Griechenland gefolgt – aus Liebe, aber auch, weil sie ihren Vater und Bruder verraten hat. Doch eine neue Heimat findet sie hier nicht – sie bleibt die „Wilde“ und wird für den ehrgeizigen Jason schnell zur Last. Als er bei König Kreon von Korinth um Aufnahme ersucht, eskaliert der Konflikt. Die Korinther fürchten Medea und ihre Zauberkräfte, Medea spürt Ablehnung und Unverständnis. Ihre Prüfung ist es, sich anzupassen und ihre Liebe zu Jason zu retten. Als der sich endgültig von ihr abwendet und sie verstößt, um die Königstochter Kreusa zu heiraten, übt Medea schreckliche Rache und bricht alle Brücken hinter sich ab.

Der letzte und bekannteste Teil der Argonauten-Trilogie Das Goldene Vlies von Franz Grillparzer ist eine erschreckend  moderne Geschichte über Fremdenfeindlichkeit, Vorurteile, Missverständnisse und persönliche Schuld. Mareike Mikat brachte die ersten beiden Teile der Trilogie, Der Gastfreund und Die Argonauten, als VOLKSTHEATER-Projekt mit Menschen aus Karlsruhe ins KLEINE HAUS. Nun vollendet sie ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Fremdheit und Gastfreundschaft und inszeniert eine der berühmtesten Frauenfiguren der Theaterliteratur.

REGIE Mareike Mikat BÜHNE & KOSTÜME Simone Manthey DRAMATURGIE Kerstin Grübmeyer

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