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CARMEN

Oper von Georges Bizet
WIEDERAUFNAHME
03.11.2012 GROSSES HAUS

CARMEN

Der Soldat Don José denkt über eine Hochzeit mit dem Bauernmädchen Micaela nach, als plötzlich Carmen in sein Leben tritt. In blindem Begehren tauscht er Pflicht und Ehre gegen Gesetzlosigkeit und Leidenschaft. Als dann der Stierkämpfer Escamillo Carmens neuer Liebhaber wird, ist die Tragödie nicht mehr zu verhindern. Don José stellt Carmen vor die Wahl: sie soll mit ihm gehen oder sterben. Carmen, heute eine der erfolgreichsten Opern überhaupt, sorgte bei der Uraufführung 1875 in Paris für einen Skandal. Eine Zigeunerin in der Hauptrolle, die mit erotischer Anziehungskraft alle Gesetze und Moralvorstellungen der Männerwelt auf den Kopf stellt, und am Ende ein Mord auf offener Bühne – bei dem gehobenen Pariser Publikum muss das seinerzeit wie ein Schock gewirkt haben.
Achim Thorwalds Inszenierung aus dem Jahr 2002 lässt die Handlung in traditionell andalusischem Milieu spielen. Getreu den Worten Friedrich Nietzsches, der Carmen als „Epigramm der Leidenschaft“ bezeichnete, legt Thorwald den Fokus auf die Spannungsverhältnisse der handelnden Personen.

„Ein farbenprächtiger, energiegeladener und jungfrischer Opernabend, der vom Premierenpublikum völlig zu Recht mit minutenlagen Ovationen gefeiert wurde.“ Luxemburger Wort

MUSIKALISCHE LEITUNG Johannes Willig REGIE Achim Thorwald BÜHNE Christian Floeren KOSTÜME Ute Frühling DRAMATURGIE Margrit Poremba KINDERCHOR Cantus Juvenum Karlsruhe

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