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DIE VESTALIN

Oper von Gaspare Spontini
Libretto von Victor-Joseph Étienne de Jouy. Nach Johann Joachim Winckelmann
PREMIERE
26.01.2013 GROSSES HAUS

DIE VESTALIN

Mit seiner Oper über die Liebe zwischen der Vestalin Julia und dem römischen Feldherrn Licinius schrieb Spontini 1807 das Grundmodell der französischen Grand Opéra. In der von Winckelmann überlieferten Begebenheit aus der Zeit um 300 v. Chr. setzen die zur Keuschheit gezwungene Priesterin und der Krieger für ihre verbotene Liebe gegenseitig ihr Leben aufs Spiel und müssen sich einer göttlichen Prüfung unterziehen. Die Oper liefert auf der Basis spektakulärer Schauplätze und großer Chortableaus ein tief empfundenes musikalisches Drama, das seinen Widerschein noch in den Opern Meyerbeers, Berlioz‘ und Wagners finden sollte – die ideale Weiterführung der Spielplanlinie „Französische Oper“ also.

Das Stück bietet Paraderollen für die Ensemblemitglieder Ks. Barbara Dobrzanska, Katharine Tier und Andrea Shin. Ks. Konstantin Gorny wird die Partie des Oberpriesters auch an der Pariser Oper singen. Regisseur Aron Stiehl kann nach seinem großen Erfolg mit Ritter Blaubart hier abermals seine Kunst bestechender Charakterzeichnung unter Beweis stellen.
Ihm zur Seite steht mit Frank Philipp Schlößmann ein Magier wirkungsmächtiger Bühnenbilder, der das Publikum bereits bei Romeo und Julia auf dem Dorfe verzauberte.

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

MUSIKALISCHE LEITUNG Johannes Willig REGIE Aron Stiehl BÜHNE Frank Philipp Schlößmann KOSTÜME Franziska Luise Jacobsen DRAMATURGIE Raphael Rösler

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