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GURRELIEDER

JUBILÄUM 350 JAHRE BADISCHE STAATSKAPELLE ABSCHLUSSKONZERT

16.12.2012 GROSSES HAUS

GURRELIEDER

Arnold Schönberg Gurrelieder – Kantate für Soli, Chor und Orchester

Heidi Melton Tove
John Treleaven Waldemar
Ewa Wolak Waldtaube
Seung-Gi Jung Bauer
Matthias Wohlbrecht Klaus-Narr
Heinz Zednik Sprecher

BADISCHE STAATSKAPELLE
BADISCHER STAATSOPERNCHOR & EXTRACHOR
Ulrich Wagner Einstudierung
Daegu City Chorus
Seoung Nam Kim Einstudierung
Justin Brown Dirigent

Die Uraufführung der Gurrelieder am 23. Februar 1913 durch das Tonkünstler-Orchester im Großen Musikvereinssaal in Wien unter der Leitung von Franz Schreker war der größte Erfolg, den Schönberg in seinem Leben erringen konnte. Es war auch der größte Apparat, den der Komponist je in Gang gesetzt hat, als wolle er sich an der Sinfonie der Tausend seines Vorbildes Gustav Mahler messen. Elf Jahre lang schrieb er an dieser Kantate nach Liedern des dänischen Dichters Jens Peter Jacobsen. Sie handelt von der unerhörten Liebe des dänischen Königs Waldemar zu der schönen Tove. Der neunteilige Hymnus auf diese gewaltige Liebe ist der Inhalt des ersten Teils, an den sich allerdings die Klage der Waldtaube über Toves Tod anschließt: Die eifersüchtige Königin hat die Rivalin töten lassen. Der zweite Teil hat nur ein Gedicht zur Grundlage, die Anklage des verzweifelten Königs gegen Gott. Im dritten Teil ruft Waldemar seine Mannen aus den Gräbern und reitet mit der Wilden Jagd um die Burg. Der Sprecher berichtet schließlich davon, wie der morgendliche Sommerwind dem nächtlichen Spuk ein Ende macht. Der strahlende Sonnenaufgang bildet den Abschluss dieses Ausnahmewerkes, zu dessen Aufführung das STAATSTHEATER KARLSRUHE neben allen eigenen Kräften auch den Chor der Oper im koreanischen Daegu aufbietet. Das STAATSTHEATER darf stolz darauf sein, alle Gesangspartien aus dem eigenen Ensemble besetzen zu können!

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