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3. SONDERKONZERT

Mit Werken von Händel, Dorman, Telemann und Haydn

26.02.2013 GROSSES HAUS

3. SONDERKONZERT

Georg Friedrich Händel Concerto grosso a-Moll op. 6 Nr. 4
Avner Dorman Concerto grosso
Georg Philipp Telemann Ouverture-Suite „La Bourse”
Joseph Haydn Sinfonie Nr. 104 D-Dur „London“

BADISCHE STAATSKAPELLE
Bruno Weil Dirigent

Barocke Instrumentalmusik hatte zwei elementare Quellen: die Tanzmusik und die konzertierende Musik. Antonio Vivaldi war der Prototyp des Geigenvirtuosen, der Venedig mit seinem Spiel begeisterte. Im Konzertsaal hörte man aber auch häufig Stücke mit mehreren Solisten: die Concerti grossi. Von Georg Friedrich Händel war es vor allem das a-Moll-Konzert, das das 19. Jahrhundert überlebte und auch von Dirigenten aufgeführt wurde, die keine Barock-Spezialisten waren.

Der junge israelische Komponist Avner Dorman zitiert in seinem Concerto grosso aus dem Jahr 2003 Händels Werk. Dorman erfreut sich der Wertschätzung bedeutender Dirigenten wie Zubin Mehta.

Georg Philipp Telemann wohnte in Frankfurt über der Börse. Da hatte er jede Gelegenheit, das Spielerverhalten der Börsianer zu studieren. Deren Verrücktheiten, die damals nicht kleiner waren als heute, glossierte er in seiner Suite Die Börse. Joseph Haydns für London geschriebene D-Dur-Sinfonie eröffnet ein weites Panorama wie ein Roman und hält dem Vergleich mit Mozart und Beethoven glänzend stand. Der Dirigent Bruno Weil hat sich einen ausgezeichneten Namen gemacht als Wiederentdecker verborgener Schätze Alter Musik.

 

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