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3. SINFONIEKONZERT

HISTORISCHES KONZERT: BARTÓK IN KARLSRUHE

25.11.2012 GROSSES HAUS

26.11.2012 GROSSES HAUS

3. SINFONIEKONZERT

Auftragswerk

Béla Bartók Rhapsodie für Klavier und Orchester
Peter I. Tschaikowski Sinfonie Nr. 6 h-Moll „Pathétique“

BADISCHE STAATSKAPELLE
Benjamin Moser Klavier
Francesco Angelico Dirigent

Unter den berühmten Gästen, die mit der Karlsruher Hofkapelle eigene Werke aufführten, war 1929 auch Béla Bartók. Er spielte seine 1905 entstandene Rhapsodie für Klavier und Orchester. Sie steht noch ganz in der romantischen Tradition eines Richard Strauss' und der brillanten Virtuosität Franz Liszts, angereichert mit ungarischen Idiomen. Den Solopart übernimmt ein weiterer Preisträger des Tschaikowski-Wettbewerbs: Benjamin Moser wurde 2007 dort gleich drei Mal ausgezeichnet.

Am Beginn des damaligen Abonnementkonzerts unter GMD Krips stand ein inzwischen verschollenes zeitgenössisches Werk. Ersetzt wird es durch ein heutiges Orchesterstück, Manfred Trojahn schrieb La tomba di Paganini 2007 für die Stuttgarter Philharmoniker. Der Komponist und seine Meisterklasse werden auch in einem NachtKlänge-Konzert vorgestellt.

Die Pathétique Peter Tschaikowskis, ein Schicksals- oder Prüfungswerk schlechthin, sollte das letzte Werk werden, das der Komponist vollendete. Ob sein Tod nun durch eine versehentliche Infektion oder durch einen erzwungenen Selbstmord verursacht wurde, ist in musikalischer Hinsicht nicht von Interesse – wohl aber die das Werk durchziehende düster-melancholische Grundstimmung, die spürbare Nähe des Todes. Die Sinfonie wird so zum Persönlichsten, das Tschaikowski komponierte. Die Leitung liegt bei Gastdirigent Francesco Angelico, aktueller Träger des Deutschen Dirigentenpreises.

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