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Berit Barfred-Jensen

Berit Barfred-Jensen

Die dänische Sopranistin Berit Barfred Jensen erhielt ihren ersten Gesangsunterricht bei Lisbeth Reinhold in Kopenhagen. Von 2002 bis 2006 studierte sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Professor Franz Lukasovsky und Ks. Marjana Lipovsek. 2005 debütierte sie beim Carinthischen Sommer mit L'abbé Agathon von Arvo Pärt in dessen Kirchenoper Der Weg mit so großem Erfolg, dass sie sofort für die Titelpartie in Sir John Taverners Mary of Egypt für den Carinthischen Sommer 2008 engagiert wurde. Im Wiener Musikverein war sie erstmals 2006 mit Bachs Matthäus-Passion zu hören, ebenfalls 2006 sang sie im Wiener Konzerthaus ein Konzert mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart. Des weiteren gastierte sie mit zahlreichen Partien an der Wiener Kammeroper.
Von 2006 bis 2011 war Berit Barfred Jensen Ensemblemitglied des BADISCHEN STAATSTHEATERS KARLSRUHE. Dort sang sie zentrale Mozartpartien wie Pamina in Die Zauberflöte, Susanna in Die Hochzeit des Figaro, Zerlina in Don Giovanni, Despina in Cosi fan tutte, aber auch Marzelline in Fidelio, Frasquita in Carmen, Gretel in Hänsel und Gretel Vespetta in Telemanns Pimpinone, Fraarte in Händels Radamisto, und Najade in Ariadne auf Naxos. Hinzu kamen Partien in Operette und Musical, darunter Mi in Das Land des Lächelns, Isabella in Boccaccio, Audrey in Der kleine Horrorladen und Anna in Das Feuerwerk.
Ihr großes Konzertrepertoire umfasst u. a. Bachs Johannes- und Matthäus-Passion, Magnificat und Jauchzet Gott, Pergolesis Stabat Mater, Die Schöpfung und Nelson-Messe von Haydn, die Requien von Mozart und Fauré, Brahms’ Ein deutsches Requiem, Le Roi David von Honegger, Saint-Saëns’ Oratorio de Noël und Mahlers 4. Symfonie, so wie viele Lieder und Händel-Kantaten.
Bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN in Karlsruhe sang Berit Barfred Jensen zahlreiche Opernvorstellungen und Konzerte mit den DEUTSCHEN HÄNDELSOLISTEN unter der Leitung von Peter van Heygen, Nicol Matt und Christophe Rousset und gastierte bei den Heidelberger Sinfonikern unter der Leitung von Thomas Fey.
2012 sang sie ein Festkonzert bei den Händelfestspielen in Halle mit Steve Hackett und der Staatskapelle Halle unter der Leitung von Bernd Ruf. In Zusammenarbeit mit dem SWR erschien 2012 ihre erste CD mit Liedern und Kammermusik der Komponistin Margarete Schweikert, Berit Barfred Jensen ist Preisträgerin des Leonie Sonning-Musikpreises und erhielt mehrere Stipendien, darunter den Förderpreis „Kammersangerinde Inga Nielsen ́s Mindelegat“, der zu Ehren der verstorbenen dänischen Sopranistin ausgelobt wurde.

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