Navigation einblenden

Valentina Farcas

Valentina Farcas

Die aus Rumänien stammende Sängerin Valentina Farcas studierte zunächst Klavier an der Musikakademie von Bukarest. Anschließend nahm sie ihr Gesangstudium auf, welche sie mit Auszeichnung an der Folkwang Hochschule Essen abschloss.
Sie ist Preisträgerin verschiedener internationaler Gesangswettbewerbe und gab bereits 2006 ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen wo sie mit Blonde in Die Entführung aus dem Serail einen Sensationserfolg feierte. Die Produktion ist bei DECCA auf DVD erschienen.


Sie arbeitete bereits mit Dirigenten wie Jeffrey Tate, Bertrand de Billy, Gerd Albrecht, Bruno Bartoletti, Kiril Petrenko, Thomas Hengelbrock und Riccardo Muti.


Ihr Repertoire umfasst zahlreiche Partien, welche sie mit großem Erfolg auf vielen internationalen Bühnen interpretieren konnte, so z. B. Zerbinetta in Bilbao, Gilda beim Savonlinna Festival in Finnland und am Teatro Massimo in Palermo, Adele in Amsterdam, Musetta in Dallas, Haydn’s Il Ritorno di Tobia in Rom, Susanna in Le Nozze di Figaro in Florida, Blonde in Die Entführung aus dem Serail in Neapel und auch beim Mozart Festival in La Coruña und bei den Salzburger Festspielen.
Darüber hinaus sang Valentina Farcas auch Pamina in Genua, Adele und Pamina am Teatro Municipal in Santiago de Chile, Liù in Turandot in Parma, Gilda beim Macau International Music Festival, sowie Giulietta in I Capuleti e i Montecchi an den Opernhäusern von Ravenna (erschienen auf DVD), Cremona und Brescia, Donna Farinella in Mozarts Pasticcio L’Ape Musicale am Theater an der Wien unter Bertrand de Billy, Solveig in der Uraufführung einer szenischen Version von Griegs Peer Gynt in Triest unter Gerd Albrecht, Schuberts Die Freunde von Salamanka in Bologna, Adina in L’elisir d’Amore in Amsterdam und wiederum in Parma die Partie der Musetta unter Bruno Bartoletti. Als Prinzessin/Nachtigall sang sie in einer konzertanten Aufführung von Ravels L’enfant et les Sortileges mit dem RAI Torino unter Jeffrey Tate.
Während ihrer Zeit als Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin sang sie eine große Anzahl von Hauptpartien, wie z. B. Gilda Rigoletto unter Maestro Kiril Petrenko, Die Königin von Schemacha in Der goldne Hahn von Rimski-Kosakow, Pamina, Blonde, Sophie Rosenkavalier und Hermione in Händels Oreste unter Thomas Hengelbrock. Diese Händel-Produktion wurde von der Zeitschrift Opernwelt zur Produktion des Jahres 2006 gewählt und kurz darauf in ARTE ausgestrahlt.
2010 war Valentina Farcas u. a. als Adina Elisir d‘amore in Amsterdam und als Jenny in einer Neuproduktion von Aufstieg und Fall der Stadt Mahagony in Toulouse zu hören. 2011 sang sie die Susanna in einer Neuproduktion von Le Nozze di Figaro in Lyon und wiederum Adina in Erfurt. Außerdem war sie in Die Walküre als Woglinde in Bari, in Die Zauberflöte als Pamina in Oviedo, in Glucks Telemaco am Theater an der Wien, als Lucia di Lammermoor an der Palm Beach Opera und zuletzt in der Titelpartie von Strawinskis Le Rossignol in Cagliari sowie als Gilda an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf zu hören. Zukünftige Projekte umfassen u. a. die Sophie im Rosenkavalier in Dresden unter Christian Thielemann und eine Neuproduktion von Die Lustigen Weiber von Windsor in Lausanne.


Neben ihren Opernengagements ist Valentina Farcas auch im Konzertbereich äußerst erfolgreich tätig. So sang sie u.a. Mozarts Vesparae solennes beim Maggio Musicale in Florenz unter Riccardo Muti und Händels Messiah mit dem Orchestra Sinfonica di Roma.
Darüber hinaus umfasst ihr Konzertrepertoire u.a. Werke wie Beethovens Missa Solemnis, Bachs Weinachtsoratorium, Matthäus-Passion, Johannes-Passion, Magnificat, Haydns Die Schöpfung und Mozarts Requiem und Exsultate jubilate. Ihre Aufnahme von Mozarts c-moll-Messe ist als CD bei Brilliant Classics erschienen. 2011 sang Sie unter der Leitung von Fabio Luisi Mendelssohns Sommernachtstraum beim Wiener Musikverein und in Paris ein Konzert mit Ausschnitten aus dem Rosenkavalier mit Kurt Masur. In der Spielzeit 2011/12 sang sie unter Christopher Hogwood in Turin den 1. Sopran in Mendelssohns Lobgesang und die Partie der Gerechtigkeit in Mozarts Die Schuldigkeit des ersten Gebots bei den Salzburger Festspielen unter Ivor Bolton.

Navigation einblenden