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Denis Krief

Denis Krief studierte Musik in Paris und ließ sich in Italien zum Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner ausbilden, wobei er stets in engem Austausch mit deutschen und russischen Theatertraditionen stand. Dabei arbeitete er mit Künstlern wie Jean Pierre Ponnelle oder Gian Carlo Menotti. Seine Interessen umfassen ein weites Repertoire von Händel über Mozart bis hin zu György Kurtág und John Adams.
Ein erster Höhepunkt seiner Laufbahn war eine Neuinszenierung von Berlioz’ Benvenuto Cellini an der Opéra Bastille in Paris im Jahre 1993. Seither arbeitet er regelmäßig in Italien, Frankreich, Rußland, Japan, Österreich und Deutschland, wo er mit Killmayers Jolimba auf ein Libretto von Tankred Dorst am Nationaltheater Mannheim debütierte und 2004-2006 Wagners Ring des Nibelungen für das STAATSTHEATER KARLSRUHE in Karlsruhe erarbeitete.
In Italien war er an fast allen großen Theatern engagiert, wie zum Beispiel am Teatro dell’Opera di Roma (Brittens A Midsummer Night’s Dream, Battistellis Prova d’Orchestra), am Teatro La Fenice in Venedig (Wagners Parsifal, Puccinis Turandot und Donizettis Maria Stuarda), am Teatro Regio in Turin (Tschaikowskys Pique Dame, Verdis Luisa Miller) und vielen anderen.
Wichtige Produktionen waren auch die italienische Erstaufführung von Arnold Schönbergs Moses und Aron am Teatro Massimo in Palermo, John Adams’ Death of Klinghoffer am Teatro Comunale in Ferrara sowie Verdis Nabucco für die Arena di Verona 2007.
Seine letzte Arbeit in Deutschland war die europäische Erstaufführung von Tan Duns The first Emperor am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken 2008.
Jüngste Arbeiten waren Richard Strauss’ Frau ohne Schatten am Nationaltheater Tokio, Verdis Luisa Miller in Bilbao sowie Rossinis Barbiere di Siviglia 2012 am Teatro Petruzzelli in Bari.
Am STAATSTHEATER KARLSRUHE wird in der Spielzeit 2012/13 seine Inszenierung des Ring wiederaufgenommen.

Regie, Bühne und KostümeDAS RHEINGOLD
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