Navigation einblenden

Mareike Mikat

Mareike Mikat

Mareike Mikat studierte Regie an der Hochschule „Ernst Busch“ in Berlin und arbeitet seit 2001 als freie Regisseurin, u. a. am Staatstheater Kassel, an der Volksbühne Berlin, am HAU Berlin, am Maxim Gorki Theater, am Thalia Theater Halle und am Münchner Volkstheater. Für zwei Spielzeiten, bis Sommer 2010, war sie Hausregisseurin am Centraltheater Leipzig und leitete die Spielstätte Skala, wo sie mehrere Projekte mit partizipativem Ansatz realisierte. So eröffnete sie die Spielstätte im Jahre 2008 mit dem Begegnungsabend Speed-Dating, einer begehbaren Inszenierung, basierend auf der willkürlichen Zusammenkunft von Schauspielern und Publikum in verschiedensten Räumen. 2009 folgte Neue Texte von PeterLicht, ein Abend mit Texten und Liedern des Kölner Musikers, der die Bühne für das Publikum öffnete und zu einem szenischen Spaziergang einlud. Nach dem Erfolg dieser Projektarbeiten schloss sie 2009 ihre dreijährige Hausregie mit Fanz89 ab, einem szenisch-dokumentarischen Abend über die Band Die Böhsen Onkelz und ihre Bedeutung für die „Jugend ‘89“, die Generation der beim Fall der Berliner Mauer Heranwachsenden, für den sie Gespräche mit den heute Erwachsenen führte und in das Stück einfließen ließ, und einen Chor aus Fans der Band auf die Bühne stellte. Am Theater Heidelberg erarbeitete sie im Team mit Ausstatterin Maike Storf u. a. Antigone, Martin Heckmanns Ein Teil der Gans und die Theateradaption von Fatih Akins Film Gegen die Wand. Sie inszeniert auch am Schauspiel Stuttgart, am Staatstheater Braunschweig und brachte am Münchner Volkstheater 2011 Kleists Prinz von Homburg auf die Bühne.

Navigation einblenden