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Heinz Spoerli

Heinz Spoerli wurde 1940 in Basel geboren.
Sein erstes Engagement erhielt er am Stadttheater Basel. Es folgten Engagements als Solist in Köln, beim Royal
Winnipeg Ballet, bei den Grands Ballets
Canadiens in Montreal, am Theater Basel sowie am Genfer Theater. Ab 1967 entstanden erste Choreografien. Der Durchbruch als Choreograf gelang ihm 1972 mit Le chemin am Grand Théâtre in Genf.
Achtzehn Spielzeiten wirkte er als Chefchoreograf und Ballettdirektor am Basler Theater. Er schuf zahlreiche neue Werke und erlangte internationale Anerkennung.
1991 übernahm er die Position des Ballettdirektors an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Es entstanden Neuinszenierungen unter anderem von Schwanensee, Dornröschen und Josephslegende sowie Goldberg-Variationen. Danach leitete er 16 Jahre lang das Zürcher Ballett und formte die Compagnie zu einem der führenden Ensembles Europas. Er schuf Neufassungen von Ballettklassikern wie Cinderella, Coppélia und Raymonda. Zu den wichtigsten zeitgenössischen Werken dieser Ära gehören ...und mied den Wind und In den Winden im Nichts, Allem nah, allem fern zu Mahlers fünfter Sinfonie, moZART, Peer Gynt und Das Lied von der Erde.
Darüber hinaus gründete er die Foundation Heinz Spoerli zur Erhaltung der Tanzkunst. Für sein Schaffen wurden Heinz Spoerli zahlreiche Auszeichnungen verliehen, darunter der Hans-Reinhart-Ring, der Kunstpreis der Stadt Basel, der Jacob-Burckhardt- Preis, der Zürcher Kunstpreis, 2009 der Deutsche Tanzpreis und der Deutsche Kritikerpreis. Im Jahr 2012 erhielt er den Zürcher Festspielpreis und wurde vom Ballettfestival Miami mit dem A Life for Dance Award geehrt. Mit Ende der Spielzeit 2011/12 beendete Spoerli seine Tätigkeit als Ballettdirektor des Zürcher Balletts und ist nun als freischaffender Choreograf an verschiedenen Bühnen tätig.

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