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Christopher Wheeldon

Christopher Wheeldon

Christopher Wheeldon ist einer der derzeit führenden Ballett-Choreografen. Er wurde in Yeovil, Somerset, England geboren und begann sein Ballett-Training mit acht Jahren. Mit elf Jahren trat er in die Royal Ballet School ein und wurde 1991 Mitglied des Royal Ballet. Ebenfalls 1991 gewann er die Goldmedaille beim Prix de Lausanne. Seit 1993 war er Mitglied des New York City Ballet (NYCB) und avancierte 1998 zum Solisten des Ensembles. 1997 kreierte er mit "Slawische Tänze" seine erste Choreografie für das NYCB. Nachdem er 2000 "Mercurial Manoeuvers" für das Frühjahrs Diamond Project des NYCB kreierte, zog sich Christopher Wheel­don als aktiver Tänzer zurück, um sich ganz auf sein Wirken als Choreograf zu konzentrieren. In der Saison 2000/2001 wurde er zum ersten Artist in Residence, den das New York City Ballet je hatte.

Im Jahr 2007 gründete Christopher Wheeldon Morphoses/The Wheeldon Company mit dem Ziel, einen inno­vativen Geist in das klassische Ballett zu tragen. Dafür unterstützt er die Zusammenarbeit von Choreografen, Tänzern, visuellen Künstlern, Designern, Komponisten und anderen, die imstande sind, in das Ballett neues Leben und Ideen zu tragen. Im August 2007 trat Morphoses beim Vail International Dance Festival erstmals an die Öffentlichkeit. In seinen eigenen Choreografien führt Christopher Wheeldon das Ballett in neue Gebiete und wird dafür von Kritikern und Publikum hoch gelobt. Innerhalb weniger Jahre etablierte er seinen interna­tionalen Ruhm und viele seiner Ballette werden als Meisterwerke bezeichnet.

Christopher Wheeldon ist auch bei anderen hochrangigen Compagnien gefragt, u.a. beim San Francisco Ballet, Royal Ballet London, Pennsylvania Ballet, Hamburg Ballett und Bolshoi Ballett. Außerhalb der Ballettwelt cho­reografierte er "Tanz der Stunden" für die Produktion von Ponchiellis Oper "La Gioconda" an der Metropolitan Opera und Ballett-Sequenzen für den Spielfilm "Center Stage" sowie eine Bühnenfassung von "Sweet Smell of Success" am Broadway.

Um das Ballett in neue Richtungen zu lenken, arbeitet Christopher Wheeldon mit anderen Künstlern zusam­men. Zu den Komponisten, die für ihn Partituren schrieben, gehören James MacMillan, Bright Sheng und Michael Nyman. Er kooperiert mit Künstlern wie Ian Falconer, James Buckhouse und Jean-Marc Puissant, mit Designern wie Adrianne Lobel und Narciso Rodriguez, mit dem Autor und Schauspieler John Lithgow und dem Regisseur Nicholas Hytner.

Er gewann den London Critic’s Circle Award für das beste neue Ballett "Polyphonia". Als das Stück vom New York City Ballet aufgeführt wurde, erhielt es den Oliver Award. "DGV" ("Danse à Grande Vitesse") wurde 2006 für den Olivier Award nominiert und die Eröffnungssaison von Morphoses am Sadler’s Wells Theater in London für den South Bank Show Award. Im Jahre 2005 erhielt Christopher Wheeldon den renommierten Dance Maga­zine Award. Im April 2010 gastiert seine Compagnie am Pariser Théâtre du Châtelet.

ChoreographieSCHWANENSEE
LichtgestaltungSCHWANENSEE
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