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(MIKRO) ÖKONOMISCHE WELTGESCHICHTE: Publikumsgespräch mit Theologen

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Die „unsichtbare Hand“ des Marktes und die Hand Gottes verglichen Theologe Tobias Licht vom Katholischen Bildungswerk und sein evangelischer Kollege Joachim Faber im Gespräch mit dem Publikum nach der zweiten Vorstellung des VOLKSTHEATER-Stücks Eine (mikro)ökonomische Weltgeschichte, getanzt. „Glauben und Wirtschaft managen das Unverfügbare“, so Faber. Tobias Licht kritisierte die Aushöhlung der sozialen Marktwirtschaft, die im Stück treffend dargestellt seien. Philosoph Emmanuel Alloa, der das Stück jeweils live kommentiert, verwies im Gespräch auf den Begriff der Heilsökonomie, der in der Theologie das planvolle Wirken Gottes bezeichnet – im Unterschied zum Chaos und Spiel der Volkswirtschaft. Die Moderation hatte Dramaturg Michael Nijs, der eine Stunde vor jeder Aufführung auch eine choreographische Einführung mit dem Publikum und den Mitwirkenden auf der Bühne leitet.
Die nächste Vorstellung ist am 6.7. 19.30; nach der Vorstellung am 12.7. stellt sich der Regisseur Pascal Rambert den Fragen der Zuschauer.

 

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