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Benjamin Britten zum 100. Geburtstag – Sonntag vor der Premiere PETER GRIMES

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Wie klingt das Meer? Welche sind die biografischen Hintergründe von Brittens erster Oper Peter Grimes? Und wie wird die Karlsruher Neuinszenierung, die am 6.7. Premiere feiern wird, aussehen? Um diese und andere Themen ging es bei der sonntäglichen Matinee zu Peter Grimes.
Generalmusikdirektor Justin Brown beschrieb eindrücklich die Qualitäten von Brittens Musik und die musikalischen Besonderheiten dieses wichtigen Werks, in dem der Fischer Peter Grimes einer wütenden Gesellschaft gegenüber steht, die den Außenseiter verfolgt. Der amerikanische Regisseur Christopher Alden und der englische Bühnenbildner Charles Edwards stellten das Konzept ihrer Inszenierung vor, in der sie das zentrale Thema der Oper – die Einsamkeit des Einzelnen inmitten einer Gesellschaft – in den Mittelpunkt stellen. Einen musikalischen Eindruck von der überwältigenden Musik gaben die Ensemblemitglieder Ks. Klaus Schneider, Luiz Molz und Christina Niessen, die den informativen Vormittag mit der berückend schön vorgetragenen „Embroidery“-Arie abrundete.
Die vielleichst wichtigste englische Oper des 20. Jahrhunderts war erst einmal in Karlsruhe zu sehen – und zwar in der Spielzeit 1957/58. Wir zeigen die Neuinszenierung innerhalb unserer Reihe „Meisterwerke des 20. Jahrhunderts“.

Die A-Premiere findet am 6.7. statt (mit John Treleaven als Peter Grimes und Heidi Melton als Ellen Orford), die B-Premiere am 15.9. (neu hier dabei sind dann u.a. Ks Klaus Schneider in der Titelpartie und Christina Niessen als Ellen Orford).

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