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Tenor Bernhard Berchtold gefeierter Gast im 5. KAMMERKONZERT

Wie durchlässig die Grenzen zwischen Kammermusik und Liedgesang sein können, zeigt das vielgestaltige Programm des 5. Kammerkonzerts. Eine wahre Entdeckung stand mit Liedern der bis 1957 wirkenden Karlsruher Komponistin Margarete Schweikert im Zentrum. Gastsänger Bernhard Berchtold, der auf Einladung der Musiker der BADISCHEN STAATSKAPELLE das Konzert mit der Farbe der menschlichen Stimme bereicherte, gab diesen unbekannten Werken genauso viel Ausdruck wie den innigen Hölderlin-Fragmenten des Briten Benjamin Britten. Bei den Schottischen Liedern Beethovens verwoben sich die Klänge von Violine und Violoncello mit Stimme und Klavier zu ganz neuen Klangfarben, bevor dann zum rein instrumentalen Abschluss Leonard Bernsteins sehr unterhaltsames Klaviertrio für den lange beklatschten Abschluss sorgte.

Einen unerwarteten Zaungast hatte das beinahe ausverkaufte Konzert auch: Ein Rotschwänzchen hatte sich in das KLEINE HAUS verirrt, stellte aber das Herumflattern kurz nach den ersten Tönen ein und genoss das Konzert genauso atemlos wie die übrigen Besucher.

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