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Sonntag vor der Premiere: EINE (MIKRO)ÖKONOMISCHE WELTGESCHICHTE, GETANZT

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Erfahren Sie schon am Sonntag 23.6. um 11 Uhr im KLEINEN HAUS Vieles über die Inszenierung und die Hintergründe zur DEUTSCHSPRACHIGEN ERSTAUFFÜHRUNG von Eine (mikro)ökonomische Weltgeschichte, getanzt.

Der Regisseur Pascal Rambert, einer der innovativsten französischen Theaterkünstler, hat aus Erzählungen über die Krise eine neue Theaterform entwickelt: „In einer französischen Tageszeitung sah ich ein Foto einer amerikanischen Familie, mit Hab und Gut auf dem Bürgersteig vor ihrem Haus sitzend. Da sie die Hypothek nicht mehr abzahlen konnten, hatten sie ihre Wohnung räumen müssen.“ Im Stück wird der Versuch einer Erklärung gemacht.

Auf der Bühne erzählen vier Schauspielerinnen in kurzen Szenen von unterschiedlichen ökonomischen Systemen. Der in Paris lebende deutsch-italienische Philosoph Emmanuel Alloa kommentiert diese Szenen live. Das Stück kombiniert Schauspiel mit Vorlesung und Performance. Kurze, dramatische Szenen, kommentiert von einem Wissenschaftler, spielen sich ab, während 50 Stadtbewohner die Bühne bevölkern.

Am Sonntag vor der Premiere wird Pascal Rambert davon erzählen, wie ihn die Begegnung mit dem Tanztheater von Pina Bausch erschütterte und er sich während des Studiums der Philosophie fürs Theater entschied. Mittlerweile ist er auf drei Kontinenten tätig und seine Stücke wurden in 12 Sprachen übersetzt. Der Philosoph Emmanuel Alloa wird auf die Fragen antworten, was die Philosophie überhaupt über die Wirtschaft aussagen kann und ob die Krise jemals enden wird.

Eintritt frei mit Mitgliedsausweis der Gesellschaft der Freunde.

Alle Vorstellungstermine finden Sie hier.

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