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MEDEA zu Gast bei Baden-Württembergischen Theatertagen

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Die letzte Vorstellung von Medea war gestern Abend zugleich die erste des STAATSTHEATERS bei den Baden-Württembergischen Theatertagen in Pforzheim.

Vor fast ausverkauftem Saal spielten Sascha Özlem Soydan, Eva Derleder, André Wagner und Kollegen eine intensive Vorstellung, die das Motto des Festivals "Fremdwahrnehmung" aufgriff: Medea, die der Wahrnehmung ihrer selbst als "Fremde" und "Barbarin" wie kaum eine andere Theaterfigur ausgesetzt ist, radikalisiert sich in Mareike Mikats Inszenierung der Grillparzer-Version angesichts der Ablehnung und Gewalt ihrer Umwelt, die in ihr nur die Außenseiterin sehen kann und will. Im anschließenden, angeregt geführten Publikumsgespräch wurde dem Ensemble viel Lob gespendet und die Aktualität des Stoffes diskutiert. Das STAATSTHEATER ist außerdem noch mit Verrücktes Blut (22.6.) und Das Kamel ohne Höcker (20.6.) in Pforzheim zu Gast.

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