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KAMMERKONZERT EXTRA präsentierte selten zu hörende Kammermusik an der Grenze zur Sinfonik

Mit einer Besetzung von 16 Bläsern ist die 1. Sonatine von Richard Strauss sehr selten auf den Spielplänen zu sehen – sie wurde deswegen ganz bewusst von der BADISCHEN STAATSKAPELLE auf das Programm eines beinahe sinfonisch zu nennendes Kammerkonzert Extra gesetzt. Das überaus harmonische Zusammenspiel von Holzbläsern und Hornisten wurde vom leider nicht sehr zahlreichen, dafür aber umso begeisterten Publikum genauso wie in der Serenade Es-Dur mit starkem Applaus gefeiert. Ein Streichquartett ergänzte die Bläser im weiteren Programm, und auch hier ereignete sich selten Gehörtes: Johannes Brahms hatte seine quasi-sinfonische 1. Serenade zunächst als Nonett geschrieben, diese Urfassung aber vernichtet. Bei der Aufführung der Rekonstruktion ergaben sich ganz neue Höreindrücke bei einem eigentlich bekannten Werk – die atemlose Stille im Saal bewies, wie spannend dieser Einblick in die Brahms‘sche Komponistenwerkstatt war.

 

Das letzte Kammerkonzert der Saison am 30.6.13 birgt auch einige Besonderheiten: Nicht nur durch die Einbeziehung der Stimme mit Tenor Bernhard Berchtold, sondern vor allem wegen der Präsentation von Werken der Karlsruher Komponistin Margarete Schweikert.

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