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KAMMERKONZERT EXTRA mit Werken von Strauss und Brahms

Richard Strauss' Sonatine Aus der Werkstatt eines Invaliden entstand in den letzten Kriegsmonaten, uraufgeführt wurde sie im Juni 1944 zur Feier seines 80. Geburtstages im noch unzerstörten Dresden. In denkbar größtem Kontrast zur Kriegszeit zeigt dieses spätzeitliche Bläserwerk alle Kennzeichen der Gelöstheit, der gelassenen und doch von innerer Spannung getragenen Heiterkeit.
Auch das allererste Strauss'sche Bläserwerk, die Serenade Es-Dur op. 7, war in Dresden uraufgeführt worden, allerdings war der Komponist da noch ein 16-jähriger Gymnasiast. Strauss hatte wenig Skrupel, sich bereits früh in allen Gattungen zu probieren – ganz im Gegensatz zu Brahms, der sich vor allem dem Sinfonischen sehr zögerlich näherte. Auf dem langen Weg zur in Karlsruhe uraufgeführten Ersten Sinfonie entstanden u. a. zwei quasi sinfonische Serenaden. Die Serenade op. 11 konzipierte er gar zunächst als Oktett, und diese wiederentdeckte Urfassung erklingt im ganz besonderen Kammerkonzert Extra.

Mitglieder der BADISCHEN STAATSKAPELLE
Johannes Willig Dirigent
Am 2.6. um 11 Uhr im KLEINEN HAUS

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