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Ein Traum, was sonst? – Premiere PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG

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Gesetz und Gefühl, Gehorsam und Selbstbestimmung, die Liebe, der Krieg – und der Sand des Landes Brandenburg. Am 16. Mai feiert Kleists Drama der Widersprüche Prinz Friedrich von Homburg Premiere im KLEINEN HAUS.

Regisseur Martin Nimz, gebürtiger Brandenburger, inszeniert Kleists letztes Schauspiel auf einer großen, als Schräge in den Raum hineinlaufenden Spielfläche, auf der mit dem Sand auch die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verwischen. Matthias Lamp spielt den jungen Prinzen und General, der von Ruhm und Ehre träumt, einen Befehl missachtet, den Sieg in der Schlacht erringt – und vom Kurfürsten zum Tode verurteilt wird. André Wagner in der Rolle des Kurfürsten prüft Homburg, indem er ihn auffordert, selbst zu entscheiden, ob das über ihn verhängte Urteil gerecht ist. Während Natalie, gespielt von Sophia Löffler, alles riskiert um Homburgs Leben zu retten, bekennt dieser sich in einer überraschenden Wendung konsequent zur Ordnung. Mit seiner gedanklichen Schärfe und prägnanten Sprache ist Prinz Friedrich von Homburg ein starker Text für ein großes Spielensemble. Martin Nimz inszenierte in Karlsruhe zuletzt Jakob der Lügner nach dem Roman von Jurek Becker.

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