NEWS

Sopranistin INA SCHLINGENSIEPEN wird zur KAMMERSÄNGERIN ernannt

 - Foto:

Nach der Premiere der Oper Die Regimentstochter von Gaetano Donizetti überreichten der ehemalige Generalintendant Achim Thorwald und sein Nachfolger der jetzige Generalintendant Peter Spuhler im Namen der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer, der Sopranistin Ina Schlingensiepen ihre Ernennungsurkunde zur Kammersängerin. Der Verwaltungsrat des STAATSTHEATERS KARLSRUHE hatte in seiner Sitzung im Februar diesen Jahres dem Vorschlag zugestimmt.
Ina Schlingensiepen, geb. am 9.7.1973 in Wuppertal, ist seit dem 4.9.2002 am STAATSTHEATER KARLSRUHE als lyrische Sopranistin und Koloratursopranistin für die Kunstgattungen Oper Operette, Musical und Konzert engagiert.
Die Sopranistin studierte an der Staatlichen Musikakademie „Pancho Vladigerov“‚ in Sofia/Bulgarien. 1997 gewann sie den bedeutendsten bulgarischen Wettbewerb „Tzvetana Diakovitsch“‚ und debütierte im gleichen Jahr mit der Partie der Gilda in Rigoletto an der Oper in Rousse, Bulgarien. Seitdem führten sie Gastengagements an die Nationaloper von Sofia, wo sie Jenny Smith in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, einer Koproduktion mit der Kurt-Weill-Foundation New York, sang, und an das Opernhaus in Varna. Im Teatro Real in Madrid war die Sopranistin außerdem unter der musikalischen Leitung von Mark Minkowski in Mozarts Oper Mitridate, re di Ponto zu erleben. Von 1999 bis 2002 gehörte sie dem Opernensemble des Theaters Bremen an.

Als festes Ensemblemitglied am STAATSTHEATER KARLSRUHE präsentierte sich die Sängerin seither in einer Vielzahl von Partien, u. a. in der Titelpartie der Lucia di Lammermoor, Ännchen in Der Freischütz, Blonde und Konstanze in Die Entführung aus dem Serail, Königin der Nacht in Die Zauberflöte, Ilia in Idomeneo, Gretel in Hänsel und Gretel, Musetta in La Bohème, Woglinde in Das Rheingold und Die Götterdämmerung, Waldvogel in Siegfried sowie mit der Titelpartie in Verdis La Traviata, mit Gilda in Rigoletto und Sophie in Der Rosenkavalier. Im Sommer 2005 wirkte sie beim Eröffnungskonzert der Salzburger Festspiele mit. Sie ist Preisträgerin des „Goldenen Fächers“ 2006 der Kunst- und Theatergemeinde Karlsruhe und des „Otto-Kasten-Preises“ 2007, einen Förderpreis für den künstlerischen Nachwuchs, der von der Intendantengruppe vergeben wird. In dieser Spielzeit ist sie u. a. als Julia in Der Vetter aus Dingsda, als Pamina in Die Zauberflöte sowie als Marie in Die Regimentstochter zu hören.
Im Ensemble des STAATSTHEATERS zählt sie zu den immer absolut verlässlichen Sängerinnen mit einer ausgezeichneten musikalischen Präzision, großer Ausstrahlung und tiefem Verständnis für die szenische Umsetzung einer Partie.
Frau Schlingensiepen hat für das STAATSTHEATER über zehn Jahre lang künstlerisch hochwertige Arbeit geleistet und sich auch unter vielfacher Belastung für das Theater verdient gemacht. Die Ernennung zur Kammersängerin soll den Dank für die treu geleistete künstlerische Arbeit bekunden.

Navigation einblenden