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Theater zum Mittanzen - FRIERSCHLOTTERSCHWITZ

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„Wenn man Zeit hat, das Wetter tänzerisch in seinen Einzelteilen zu beobachten, ist das großartig schön.“ sagte die Mutter eines 4jährigen Mädchens, während ihre Tochter zur selben Zeit versuchte, zwei eingefrorene Gummibären aus einem Eiswürfel zu befreien, den jedes Kind aus dem auf der Bühne befindlichen Gefrierschrank entnehmen durfte.

Tanzen! Was vor sechs Wochen noch blanke Illusion war und für unsere beiden Schauspieler und Nichttänzer sehr theoretisch klang, kam heute während der Premiere von FrierSchlotterSchwitz im JUNGEN STAATSTHEATER in spielerischer Form auf die Bühne der INSEL. Wie kann man ohne Kälte frieren und im nächsten Moment Hitze spüren, die dich wie eine Raupe tanzend kriechen lässt? Sebastian Reich und Ralf Wegner verließen sich dabei nicht nur auf ihren eigenen Körper, sondern auch auf den des anderen. Fragmentarisch verbinden Erlebnisse und Stationen die Freundschaft zweier Charaktere, auf ihrem Weg durch: Kälte, Hitze, Sturm und Regen.

Das altersmäßig sehr gemischte Publikum, schaute gebannt über eine halbe Stunde zu, wie die beiden Darsteller, in verschiedenen Tempi, die sehr eigene Atmosphäre Stück für Stück erlebbar machten und freute sich über jede selbstgemachte Entdeckung, wie z.B. ein kleiner Junge, der feststellte: „Es regnet – es hagelt – es schneit – Ich weiß Opa. Winter!“

Die Tänzerin und Choreografin Barbara Fuchs zeigt mit ihrem Musiker Jörg Ritzenhoff in dieser Inszenierung, wie man schon 3jähren ein lebendiges Tanzerlebnis nah bringen kann.

 

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