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Generalintendant Peter Spuhler Jurymitglied bei NANO-Opernwettbewerb in Moskau

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Erstmals fand vom 25.-29.03.2013 der NANO-Opernwettbewerb an der Helikon-Oper in Moskau statt.

Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung des russischen Opernregienachwuchses. Insgesamt hatten sich 10 junge russische Opernregisseure und -regisseurinnen für den Wettbewerb qualifiziert – in dessen Rahmen sie jeweils Soloszenen, Duette und Chorszenen mit außerordentlich spielfreudigen Ensemblemitgliedern und dem ausgezeichneten Chor der Helikon-Oper vor Publikum inszenieren mussten.
Den Abschluss des Wettbewerbs bildete eine Operngala, innerhalb derer die besten der erarbeiteten Szenen nochmals gezeigt wurden. Im Rahmen des Wettbewerbs wurden drei Preise, ein Grand Prix und zahlreiche Sonderpreise vergeben.
Die internationale Jury war besetzt mit Sergei Bobrow, dem künstlerischen Leiter und Ballettdirektor der Oper von Krasnojarsk, Marilyn Gronsdal von der Oper in Toronto, Kanada, Waldemar Darbrowski, dem Intendanten der Warschauer Oper, Georgi Isakkaan, dem Intendanten der Moskauer Kinder- und Jugendoper, Denis Krief, dem Regisseur des Karlsruher Rings, Neeme Kuningas von der Estnischen Nationaloper, Valerio Tura, einem Produzenten und Agenten aus Italien, Peter Spuhler, dem Generalintendanten des BADISCHEN STAATSTHEATERS KARLSRUHE – und dem Initiator des Wettbewerbs und Intendanten der Helikon-Oper, Dimitri Bertman, der übrigens zusammen mit Neeme Kuningas die estnische Erstaufführung von Tüürs Wallenberg inszenierte.
Darüber hinaus gab es eine Jury angesehener russischer Kritiker. Den Grand Prix und damit eine Inszenierung an der Helikon-Oper Moskau gewann der an der angesehenen russischen Theaterakademie GITIS ausgebildete junge Regisseur Dimitri Belyanushkin. Der 1. Preis und mehrere Sonderpreise gingen an den Schauspieler, Sänger und Regisseur Georgi Dimitriew aus Taschkent. Den zweiten und dritten Preis erhielten Regisseurin Tatjana Mitkalewa und Pavel Sorokin – alle ebenfalls an der GITIS ausgebildet. Darüber hinaus gab es Inszenierungsangebote für Tatjana Mitkalewa, und Alexei Frandetti und Philipp Razenkow.
Ein Preis der Kritik ging an die junge Regisseurin Julia Fein, und ein Sonderpreis des Karlsruher Intendanten an die erst 21jährige Regisseurin Kapitolina Tswetkowa-Plotnikowa. Der vom russischen Kulturministerium finanziell unterstütze Wettbewerb soll künftig alle zwei oder drei Jahre stattfinden.

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