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Jubel zum RING-Auftakt

Nach einem Moment ergriffener Stille begeisterte Bravorufe für alle.
Großartig war die Stimmung nach dem Vorabend des österlichen Wagner-Rings: Das Publikum feierte Sänger, Orchester und Dirigent mit lang anhaltenden Ovationen. Eine so homogene Besetzung wird man in diesem Wagner-Jahr schwerlich an einem anderen Haus finden. Besondere Begeisterung weckte das Rollendebüt von Ks Ewa Wolak als Fricka, das neugierig machte auf den Ehestreit morgen im zweiten Akt der Walküre. Renatus Meszar als Frickas Gatte Wotan ragte mit einer intensiven Darstellung dieses in sich selbst zerrissenen Gottes heraus. Im neckischen Rheintöchter-Terzett debütierten Stefanie Schaefer und Katharine Tier an der Seite der erfahrenen Ina Schlingensiepen, und bei den Göttern hatten Seung-Gi Jung als Donner und Steven Ebel als Froh ihr Debüt an der Seite von Christina Niessens bedrängter Freia. Matthias Wohlbrechts lebendig-listiger Loge wurde gefeiert wie stets. Als Riesen debütierten Lucas Harbour und Avtandil Kaspeli, während die Zwerge von den Gästen Oleg Bryjak und John Pickering gesungen wurden. Und Rebecca Raffell sang ihre erste Erda, eine intensiv klingende Warnung an die Götter, die ihr eigenes Ende herbeiführen. GMD Justin Brown und seine STAATSKAPELLE bekamen einen besonders herzlichen Applaus für ihre bezwingende Gestaltung. Der Auftakt ist gelungen, die Menschen gingen beschwingt nach Hause, gespannt auf Die Walküre am Gründonnerstag. Am Karfreitag gibt es dann den Ring an einem Abend, die unterhaltsame Einführungsveranstaltung mit Stephan Mikisch.

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