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Thomas Mann trifft Richard Wagner

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Am Samstag folgte ein interessiertes Publikum im STUDIO der Lesung der Novelle Wälsungenblut von Thomas Mann. Der große Bewunderer Richard Wagners ließ sich in diesem frühen Meisterwerk vom Inzest zwischen Siegmund und Sieglinde in Wagners Walküre inspirieren. Neben der meisterlichen Sprache faszinierte die feine Ironie der Personenschilderungen von Sieglind und Siegmund Aarenhold, die bei einem Besuch der Wagner-Oper auf ihre Wagnerschen Spiegelbilder trafen.

Im Rahmen der bevorstehenden Karlsruher Wiederaufnahme des Ring des Nibelungen ab dem 27.3. im GROSSEN HAUS las Regisseur Hansgünther Heyme, der neulich selbst in Halle und Ludwigshafen den Ring auf die Bühne gebracht hatte und zur Zeit für das Karlsruher Schauspiel die Inszenierung von Georg Kaisers Gas I & II vorbereitet.
Neben der Lesung dieser Novelle wird die Wiederaufnahme des Rings umrahmt von der kultartigen Einführung in die Tetralogie durch den Pianisten und Musikwissenschaftler Stefan Mikisch, ebenfalls in Kooperation mit dem Richard Wagner Verband Karlsruhe.

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