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Ein unvergesslicher Abend mit dem salonorchesterweimar

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An die goldenen 1920er- und 1930er-Jahre mitsamt ihren Stars und Sternchen erinnerte das salonorchesterweimar, das am Samstag Abend im KLEINEN HAUS des STAATSTHEATERS zu Gast war. Die Musiker servierten dem restlos begeisterten Karlsruher Publikum gekonnt und gewitzt ihre Einladung: „Willkommen im Schlagersalon!" Mit viel Witz, Charme und wunderschönen Melodien ließen die sieben Solisten die Herzen der Karlsruher Schlager-Fans höher schlagen.
Die sechs Musiker um Sänger und Conférencier Boris Raderschatt sorgten für glanzvolle und sinnliche Momente und ließen die 30er Jahre und die frühe Nachkriegszeit in einer überzeugenden, von Effekten angereicherten Bühnenshow musikalisch auferstehen. So brauchte der stimmlich sehr wandlungsfähige und viel Fröhlichkeit verbreitende Boris Raderschatt, das Publikum nicht lange zum Mitsingen aufzufordern. O Donna clara sangen einige hundert Freunde der alten Ufa-Filme mit, und weiter ging es mit Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehn oder Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da. Da wurde gefragt: Haben Sie schon mal im Dunkeln geküsst? oder Kann denn Liebe Sünde sein?. Das salonorchesterweimar würzte bekannte Melodien, wie Sing mit mir, Bel Ami oder Mein Bruder macht beim Stummfilm die Geräusche mit humorvollen Anekdoten, launigen Arrangements und kecken Conférencen.
Von der goldenen Ära des Tonfilms berauscht und von Schlagermelodien beschwingt verließ das Karlsruher Publikum nach 3 Zugaben sichtlich erheitert das Staatstheater.

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