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Abschied von NINA STEINHILBER und TOBIAS SCHUSTER

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Das SCHAUSPIEL am STAATSTHEATER KARLSRUHE dankt seinen beiden Dramaturgen Nina Steinhilber und Tobias Schuster für ausgezeichnet geleistete Arbeit und verabschiedet beide jetzt zum Ende der Spielzeit. Sie gehen jeweils in leitende Positionen an die Theater von Bonn und Lübeck. Generalintendant Peter Spuhler: "Bei beiden handelt es sich um Kollegen, die hervorragende Partner der Regisseure sind, Anwälte der Texte und vor allem fürsorgliche Kollegen für die Schauspielerinnen und Schauspieler. Darüber ist es ihnen ein großes Anliegen, die Zuschauer für unsere Theaterarbeit zu begeistern. Wir sind traurig über den Abschied und wünschen ihnen alles Glück auf dem Weg!" Nachfolger werden der Autor und Dramaturg Konstatin Küspert und der polnisch-schweizer Dramaturg Michael Gmaj: herzlich willkommen!

Abschied von STEPHANIE BIESOLT und SHARI CROSSON

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Mehrere Monate konnten sie am STAATSTHEATER KARLSRUHE Praxiserfahrung sammeln: die beiden Stuttgarter Schauspielstudentinnen Shari Crosson und Stephanie Biesolt. Sie waren in den Produktionen Medea, Agnes, Männerphantasien, Wie es Euch gefällt, und Eine (mikro)ökonomische Weltgeschichte, getanzt zu sehen. Jetzt haben sie ihr Studium beendet – und damit geht auch die Zeit am STAATSTHEATER vorbei. Shari Crosson wird aber der nächsten Spielzeit am Landestheater Neuss zu sehen sein, Stphanie Biesolt geht zu Friedrich Schirmer ans Landestheater Esslingen. Alles Gute für die Zukunft!

BADISCHE STAATSKAPELLE zu Gast bei DAS FEST

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„Very British“ wird das Klassik-Frühstück mit der BADISCHEN STAATSKAPELLE, die zu den ältesten Orchestern in Deutschland zählt und vom Musikverlegerverband jüngst für das beste Konzertprogramm der Saison ausgezeichnet wurde. Dabei erklingen bekannte und berühmte Melodien aus England von der Feuerwerksmusik des Wahl-Engländers Händel bis hin zu Märschen aus Pomp and Circumstance von Edward Elgar. Bei Gassenhauern wie „Rule Britannia“ darf natürlich auch Gesang nicht fehlen, die STAATSKAPELLE wird dabei unterstützt von Solisten des Opernensembles STAATSTHEATER – und wie bei der „Last Night of the Proms“ gerne auch vom Publikum. Für eine originelle und vor allem originale Musikauswahl steht der Dirigent: Generalmusikdirektor Justin Brown lässt es sich als echter Engländer nicht nehmen, das Klassik-Frühstück mit britischem Programm selbst zu leiten. Moderiert wird das Konzert von Orchesterdirektor und Konzertdramaturg Axel Schlicksupp.

Am 21.7. um 10:30 Uhr auf der Hauptbühne von DAS FEST

Ehrung und Dank zum 25. Dienstjubiläum

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Kurz bevor die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Theaters in die Sommerpause starten, konnten Generalintendant Peter Spuhler und der Vorsitzende des Personalrates Horst Lehmann sich bei fünf Kolleginnen und Kollegen für 25 Dienstjahre am STAATSTHEATER KARLSRUHE bedanken. Die Gratulation und Ehrung nahmen Thomas Krause (STAATSOPERNCHOR), Julia Mazur (STAATSOPERNCHOR), Nikolaus Nauy (Schauspielinspizient), Holger Schinko (BADISCHE STAATSKAPELLE) und Susanne Wich-Weissteiner (BADISCHE STAATSKAPELLE) entgegen.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

WIE ES EUCH GEFÄLLT - Klaus Cofalka-Adami übernimmt für Georg Krause

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Unser Ensemblemitglied Klaus Cofalka-Adami übernimmt am Samstag für den erkrankten Georg Krause die Rolle des Charles (Ringer) in der letzten Vorstellung von Wie es euch gefällt! Toi, Toi, Toi

KASSENÖFFNUNGSZEITEN während der Theaterferien

Die Tageskasse ist vom 21.7. bis 8.9.13 geschlossen.

Das Abonnementbüro ist vom 21.7. bis 18.8.13 geschlossen. vom 19.8. bis 6.9. ist es wie folgt geöffnet:
Montag bis Freitag 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr und
14.00 Uhr bis17.00 Uhr

Ab dem 9.9. sind die Tageskasse und das Abonnementbüro zu den bekannten Öffnungszeiten wieder für Sie da!
Abonnementbüro Montag bis Freitag 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr und 14.00 Uhr bis 18.30 Uhr, Samstag von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr.
Tageskasse Montag bis Freitag 10.00 Uhr bis 18.30 Uhr, Samstag von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr, sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Am Theaterfest, 14.9. sind die Tageskasse und das Abonnementbüro von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr durchgehend geöffnet.

Natürlich können Sie während der ganzen Theaterferien online in unserem Webshop Abonnements und Theaterkarten erwerben.
Bitte beachten Sie, dass wir Ihre Karten und Gutscheine erst ab dem 9.9. zusenden können. Abonnements werden ab dem 20.8. verschickt.

EINE (MIKRO)ÖKONOMISCHE WELTGESCHICHTE, GETANZT: Publikumsgespräch mit Unternehmer und Philosoph

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Am Freitag 19.7. diskutieren der Unternehmer Thomas Leysen und der Philosoph Emmanuel Alloa im Publikumsgespräch nach der Vorstellung von Eine (mikro)ökonomische Weltgeschichte, getanzt über die Folgen der aktuellen Finanzkrise und mögliche alternative ökonomische Modelle.

Der Belgier Thomas Leysen, Jahrgang 1960, studierte Jura in Leuven. 2011 wurde er Aufsichtsratsvorsitzender der Bank- und Versicherungsgesellschaft KBC Group. Nach großen Verlusten mit risikoreichen Finanzprodukten während der Finanzkrise wurde die Bank 2008 mit Krediten in Höhe von 8 Milliarden Euro vom belgischen Staat gerettet. In Deutschland gehört Thomas Leysen dem Aufsichtsrat des Frankfurter Bankhauses Metzler an. Außerdem arbeitet er seit 2000, zuerst als Vorstandsvorsitzender, nun als Aufsichtsratsvorsitzender, für Umicore, einer Material- und Recyclinggruppe mit weltweit 14400 Mitarbeitern. Unter seinem Vorsitz wurde die Mediengruppe Corelio zum größten Spieler auf dem belgischen Markt. Von 2008 bis 2011 war Thomas Leysen Arbeitgeberpräsident in Belgien. Thomas Leysen ist Mitglied der European Round Table of Industrialists, einer Lobbyorganisation von rund 50 Wirtschaftsführern, und hat 2013 an der Bilderberg-Konferenz teilgenommen.

Der Deutsch-Italiener Emmanuel Alloa wurde 1980 in Brüssel geboren. In Freiburg, Padua, Berlin und Paris studierte er Philosophie, Geschichte und Kunstgeschichte. Er promovierte in Philosophie an der Sorbonne und der Freien Universität Berlin. An der Fakultät der Bildenden Künste der Universität Paris VIII unterrichtet er Ästhetik. Am Pariser Théâtre de Gennevilliers moderiert er seit 2010 die Gesprächsreihe Rencontres philosophiques. Seit 2012 ist er Assistenzprofessor für Kulturtheorie und Kulturphilosophie an der Universität St. Gallen. Als Gastprofessor und bei Forschungsaufenthalten arbeitete er u. a. an der Columbia University New York, der Bauhaus-Universität Weimar und in Mexiko. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Fragen der Aufmerksamkeitsökonomie.

In der Vorstellung von Eine (mikro)ökonomische Weltgeschichte, getanzt versucht Emmanuel Alloa eine Erklärung für die anhaltende Krise und kommentiert live auf der Bühne Szenen aus der Wirtschaftsgeschichte. Darin erzählen vier Schauspielerinnen u. a. vom Kaffeehaus von Edward Lloyd, einem Treffpunkt von Kaufleuten in London, vom Gabentausch in archaischen Gesellschaften und von Adam Smith, dem Begründer der klassischen Ökonomie. Etwa dreißig Stadtbewohner schreiben Texte und tragen diese vor. Ein Chor spricht und tanzt dazu.

Diese neue Theaterform hat der französische Regisseur Pascal Rambert mit dem Philosophen Éric Méchoulan aus Erzählungen über die Krise entwickelt. Er ist als Autor, Schauspieler und Regisseur einer der innovativsten französischen Theaterkünstler und Intendant am Pariser Théâtre de Gennevilliers. Er hat das dort entstandene Format in Theatern in Frankreich und Japan mit der lokalen Bevölkerung neu inszeniert.

Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn können die Zuschauer die Arbeitsweise vom Pascal Rambert in der Choreografischen Einführung hautnah erleben.

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 19.7.: DIE HOCHZEIT DES FIGARO und AM FALSCHEN ORT

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Im Schloss Almaviva versucht der Graf, seinem Diener Figaro dessen Geliebte Susanna auszuspannen, aber Susanna tut sich mit der Gräfin zusammen. „Die Regie der Mozart-Oper überzeugt durch eine ausgefeilte Personenführung und den morbiden Charme ihrer Ausstattung.“ BNN
Die Hochzeit des Figaro zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 19.7. um 19:30 Uhr im GROSSEN HAUS

Eine brisante wie berührende dokumentarische Schilderung von fünf Biografien. Menschen, die an der rumänischen Außengrenze der Festung Europa auf die Verheißungen des Westens hoffen. Das Stück wurde 2012 mit dem Jurypreis des wichtigen osteuropäischen Dramatiker-Wettbewerbs „Über Grenzen sprechen“ ausgezeichnet.
Am falschen Ort zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 19.7. um 20 Uhr im STUDIO

AM FALSCHEN ORT - Kathrin Becker übernimmt für Eva Derleder

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Kathrin Becker, die schon als Oberaufseherin in der Passagierin zu Gast am STAATSTHEATER ist, wird am 19.7. für die erkrankte Eva Derleder in Am falschen Ort einspringen.
Wir schicken ihr ein TOI,TOI,TOI!

STAATSTHEATER im SOMMERLOCH der HFG

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Noch bis Sonntag 21.7. zeigen Studierende der Hochschule für Gestaltung ihre Semesterarbeiten im traditionellen „Sommerloch“.
Dazu gehört auch die Klasse für Szenographie; Lena Loy präsentiert ihre Ausstattung für das Festival Premières. Manuel Kolip, Bühnenbildassistent am STAATSTHEATER, zeigt seinen animierten Kurzfilm „Das Geschenk“.
Ebenfalls zu sehen sind ein Arbeitsmodell und Fotos aus der Reihe DAS NEUE STÜCK, bei der das Schauspiel einmal pro Monat einen neuen Text vorstellt, gelesen und gespielt von Schauspielern des Ensembles, eingerichtet von einem Regieassistenten in der Ausstattung von Studierenden der Szenographie. Das nächste NEUE STÜCK läuft am 18.10. mit zwei Stücken aus Rumänien – die Autoren Mihaela Michailov und Peca Stefan werden anwesend sein.

Zum letzten Mal: EINE (MIKRO)ÖKONOMISCHE WELTGESCHICHTE, GETANZT am 19.7.

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Der französische Theaterkünstler Pascal Rambert hat mit dem Philosophen Éric Méchoulan aus Erzählungen über die Wirtschaftskrise eine neue Theaterform entwickelt. Vier Schauspielerinnen geben Einblicke in unterschiedliche ökonomische Systeme. Philosoph Emmanuel Alloa kommentiert die Zusammenhänge und Bürger tragen ihre live auf der Bühne geschriebenen Texte vor.

Eine (mikro)ökonomische Weltgeschichte, getanzt zum letzten Mal am 19.7. im KLEINEN HAUS

WIE ES EUCH GEFÄLLT - Hannes Fischer übernimmt für Eva Derleder

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Hannes Fischer übernimmt am Samstag für die erkrankte Eva Derleder die Rolle des Herzog/der Herzogin bei Wie es euch gefällt.
„In Karlsruhe wurde die Komödie von Sebastian Schug als heiter-melancholisches Wechselbad inszeniert, mit viel Tohuwabohu und Spaß an der Narretei.“ Badisches Tagblatt

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 18.7.: PETER GRIMES, PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG, JACQUES BREL

Peter Grimes - Foto: Jochen Klenk

Zum 100. Geburtstag des bedeutenden englischen Komponisten inszeniert der international gefragte Regisseur Christopher Alden das bewegende Porträt eines Außenseiters, über dessen Leben der Schatten immer breiter wird. Mit John Treleaven in der Titelrolle führen wir die Reihe „Meisterwerke des 20. Jahrhunderts“ fort.
"Kurzum: ein musikalisch und szenisch großer Abend." Mannheimer Morgen
Peter Grimes zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 18.7. um 20 Uhr im GROSSEN HAUS


„Die Inszenierung bietet schöne Bilder und optische Effekte und mit Matthias Lamp als Homburg einen lange jungenhaft-unbekümmerten, nach der Liebe Nataliens und nach Ruhm strebenden Darsteller mit Profil.“ Mannheimer Morgen
Prinz Friedrich von Homburg zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 18.7. um 20 Uhr im GROSSEN HAUS


„Eine anrührende und hinreißende Hommage an die Chansons“ BNN
Jaques Brel - on n`oublie rien zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 18.7. um 20 Uhr im STUDIO

 

SPIELZEITBILANZ: Mehr als 300.000 Besucher erreicht

v.l.n.r. Jan Linders (Schauspieldirektor), Ulrike Stöck (Leiterin JUNGES STAATSTHEATER), Axel Schlicksupp (Orchesterdirketor), Birgit Keil (Ballettdirektorin), Peter Spuhler (Generalintendant), Joscha Schaback (Operndirektor) - Foto: Felix Grünschloß

Von Prüfungen – Charakteristische Spielplanprofile haben sich bewährt: Mehr als 300.000 Besucher erreicht

„Wir fühlen uns jetzt richtig in Karlsruhe angekommen!“, freute sich Peter Spuhler in der heutigen Pressekonferenz, in der er zusammen mit Ballettdirektorin Birgit Keil, der Leiterin des JUNGEN STAATSTHEATERS Ulrike Stöck, Orchesterdirektor Axel Schlicksupp, Schauspieldirektor Jan Linders und Operndirektor Joscha Schaback die Bilanz seiner zweiten Spielzeit 2012/13 am STAATSTHEATER KARLSRUHE zog.
Der enorme Publikumszuspruch – zum ersten Mal seit 13 Jahren kann das STAATSTHEATER über 300.000 Zuschauer verzeichnen – sowie die Auszeichnungen der Theater- und Musikverlage mit dem Preis für das beste Konzertprogramm und den besten Opernspielplan sind Zeichen dafür, dass das künstlerische Profil des STAATSTHEATERS KALRSLRUHE überregional wahr- und vom Publikum angenommen wird. In der OPER wurde die Reihe der „Politischen Oper“ mit der deutschen Erstaufführung von Weinbergs Passagierin erfolgreich fortgesetzt. Mit Peter Grimes in der Regie von Christopher Alden setzte die Oper im Britten Jahr die Reihe „Meisterwerke des 20. Jahrhunderts“ fort. Der 200. Geburtstag Richard Wagners wurde mit Tannhäuser in der Ausstattung der Künstlerin rosalie, der Wiederaufnahme des Ring-Zyklus von Denis Krief sowie mit einem anregenden Rahmenprogramm aus Vorträgen, einer Ausstellung von Jonathan Meese und der Austragung des 7. Internationalen Gesangswettbewerbs für Wagnerstimmen ausgiebig gefeiert.
Den Höhepunkt des Konzertprogramms bildete die Aufführung von Arnold Schönbergs Gurreliedern mit über 300 Beteiligten, die auch gleichzeitig der Abschluss des Jubiläumsjahres zum 350. Geburtstag der BADISCHEN STAATSKAPELLE war. Sehr bewährt haben sich die neuen und neu gestalteten Konzertformate, die mit kurzen Moderationen in den Sonderkonzerten, den Jugend- und Kinderkonzerten sowie den Jugend- und Kinderkammerkonzerten auf Vermittlung setzen. Wie gut die Form dieser Konzerte ankommt, zeigt sich auch in den vielen erwachsenen Besuchern bei den Jugendkonzerten.

Der neue Titel STAATSBALLETT wurde der Compagnie zum 10-jährigen Jubiläum der Direktion von Birgit Keil und Vladimir Klos verliehen, und die Verlängerung des Vertrages der beiden Direktoren bis zur Spielzeit 2015/16 garantiert, dass die künstlerisch erfolgreiche Zusammenarbeit und der

Karlsruher Weg fortgesetzt werden. Das BALLETT bleibt weiterhin die Sparte mit der höchsten Auslastung von 94 %. Mit 12.500 Besuchern ist die Produktion In den Winden im Nichts des berühmten Schweizer Choreografen Heinz Spoerli die Produktion, die die meisten Besucher der Ballettsparte gesehen haben.
Dem SCHAUSPIEL ist es gelungen, ein charakteristisches Profil zu etablieren, das sich vor allem mit der Linie des „Philosophischen Theaters“ und dem VOLKSTHEATER deutlich von den Nachbarn Stuttgart und Mannheim unterscheidet. Die überregional beachtete Uraufführung von Müdigkeitsgesellschaft / Versuch über die Müdigkeit von Byung-Chul Han und Peter Handke sowie die deutschsprachige Erstaufführung Eine (mikro)ökonomische Weltgeschichte, getanzt, in der 45 Bürger aus Karlsruhe zusammen mit dem Philosophen Emmanuel Alloa auf der Bühne zu erleben waren, sind zwei dieser beispielhaften Projekte. Besonderes Ziel des SCHAUSPIELS ist die internationale Vernetzung. So gelang es, zum ersten Mal Premières, das wichtigste Festival junger europäischer Regisseure, in die Stadt zu holen. Freuen kann sich das SCHAUSPIEL über den höchsten Publikumszuwachs im Spartenvergleich – obwohl es Stellen zur Gründung des JUNGEN STAATSTHEATERS an dieses abgetreten hat. Die Besucherzahlen wuchsen um ca. 14.000 (22%) auf über 75.000 Besucher.
Das JUNGE STAATSTHEATER hat nach seiner zweiten Spielzeit bewiesen, dass es sich nun voll zu den etablierten Sparten des Hauses zählen darf. Nachdem es in der letzten Spielzeit Oper für Kinder ab 6 und 8 Jahren zu sehen gab, betrat Karlsruhe mit der Jugendoper Border für Jugendliche ab 14 Neuland. Die gute Auslastung dieser Produktion mit 82% ermutigt, dieses Experiment weiterzuführen. Besonders die fast 70 Jugendlichen, die den Chor bildeten, stellten eindrücklich unter Beweis, auf welch hohem Niveau mit den jungen Akteuren gearbeitet werden kann. Mit dem Tanzstück Frierschlotterschwitz für Kinder ab 3 wurden die allerkleinsten Zuschauer für Bewegung und Tanz interessiert. Die Verstärkung des Ensembles durch einen dritten Schauspieler, Sebastian Reich, ermöglichte es, den Vorstellungsbetrieb weiter auszubauen und im Vergleich zum Vorjahr die Besucherzahl um 10 % auf 34.000 zu steigern. Ungebrochen hoch ist nach wie vor das Interesse der Schulen. Mit 453 Schulen, die das Theater besuchten, konnten 170 mehr als im Vorjahr erreicht werden.

Am Ende dieser Spielzeit zählt das STAATSTHEATER über 300.000 Besucher und damit 9% mehr als in der vergangenen Spielzeit. Zum letzten Mal lag die Besucherzahl in der Spielzeit 1999/2000 über der 300.000er-Marke. Addiert man noch die Besucher des Opernballs, der externen Gastspiele und des theaternahen Rahmenprogramms dazu, kommt man auf über 315.000 Besucher. Die Gesamtauslastung lag bei 85%. Es fanden 883 Veranstaltungen statt (2011/12: 786).

In fast allen Sparten ist ein Zuwachs der Besucherzahlen zu verzeichnen: SCHAUSPIEL +22 %, OPER + 10%, JUNGES STAATSTHEATER +10 %. In der Ballett- und Konzertsparte blieben die Zahlen auf ihrem gewohnt hohen Niveau.

Die Öffnung des STAATSTHEATERS wurde weiter vorangetrieben: In Kooperation mit dem House of Competence des KIT und der Studierendengruppe ENACTUS kann seit Februar in einem deutschlandweit einzigartigen Modell das FOYER des STAATSTHEATERS tagsüber als Lernraum, der sogenannten TheaBib & Bar, für Studierende genutzt werden. Studierende der Pädagogischen Hochschule sowie der Hochschule für Musik erhalten über ein Finanzierungsmodell zwischen Hochschule, Studierendenvertretung und STAATSTHEATER Restkarten. Bereits 1.300 Studierende haben seit Einführung im Februar 2013 hiervon Gebrauch gemacht.

 

SONNENKINDER im STUDIO

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1500 Wasserbomben waren das Bühnenbild für Sonnenkinder. Sternenstaub. Letzte Televisionen von Valerie Melichar, das am Samstag in der letzten Lesung der Reihe DAS NEUE STÜCK in dieser Spielzeit präsentiert wurde.
Gestaltet wurde es von drei Studierenden der HfG, Laura Morcillo, Christian Haardt und Oskar Klink, und eingerichtet von Regieassistent Michael Letmathe. Das Publikum spendete dem Team und den Ensemblemitgliedern Michel Brandt , Lisa Schlegel und Jonas Riemer herzlichen Applaus für ihre Interpretation der Geschichte von Spider, der während der aktuellen Apokalypse - einer großen Flut - eine Reihe seltsamer Begegnungen hat und schließlich auf die große Liebe trifft.
Sonnenkinder.Sternenstaub. Letzte Televisionen ist das erste Stück der 31-Jährigen Wienerin, wurde mit dem exilDramatikerInnen-Preis der Wiener Wortstaetten ausgezeichnet und nahm am Wettbewerb des diesjährigen Heidelberger Stückemarkts teil. Ausgesucht für DAS NEUE STÜCK wurde es von der GRUPPE SPIELPLAN, die auch in der kommenden Spielzeit, betreut von der Schauspieldramaturgie, weiter Stücke lesen und sich über die dramaturgische Arbeit am STAATSTHEATER austauschen wird. Mehr Informationen zur GRUPPE SPIELPLAN unter: schauspieldramaturgie@staatstheater.karlsruhe.de

Nicht verpassen: LETZTE AUFFÜHRUNGEN

Ballett SIEGFRIED - Foto: Jochen Klenk

Das Ballett Siegfried, die Schauspielproduktionen Wie es Euch gefällt und Eine (mikro)ökonomische Weltgeschichte, Minna von Barnhelm getanzt sowie die Jugendoper Border und Gilgamesch im JUNGEN STAATSTHEATER.
stehen im Juli zum letzten Mal auf dem Spielplan.

Verpassen Sie sie nicht: Ballett: Siegfried am 20.7., Eine (mikro)ökonomische Weltgeschichte, getanzt noch am 17. & 19.7., Minna von Barnhelm am 17.7., Wie es Euch gefällt am 20.7., Border am 18.7.und im JUNGEN STAATSTHEATER Gilgamesch am 19.7.

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 17.7..: STAUBZIFFERN & LIEDERLICHE ZAHLEN, AGNES, IN DEN WINDEN IM NICHTS

Staubziffern & liederliche Zahlen - Foto:

Mathematik gehört nicht bei allen zu den Lieblingsfächern. Aber muss das so sein? „Den Verdacht, dass ein Theaterstück über Mathematik in erster Linie als Lückenfüller im Bildungshaushalt zu sehen ist, räumt das Auftaktstück Staubziffern & Liederliche Zahlen unterhaltsam aus.“ BNN
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 17.7. um 11 Uhr in der INSEL

Eine Liebesbeziehung auf dem Prüfstand. „Großer Beifall für eine ausgezeichnete, rundum empfehlenswerte Produktion.“ BNN
Agnes zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 17.7. um 11 Uhr im STUDIO

In den Winden im Nichts ist eines der vielbeachteten Bach-Ballette von Heinz Spoerli, Ballettdirektor und Choreograf von internationaler Bedeutung.„ Bachs jenseitig schöne Harmonien werden in eine spirituelle, ornamental ausgeschmückte Tanzsprache umgesetzt.“ die-deutschebuehne. de
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 17.7. um 20 Uhr im GROSSEN HAUS

Standing Ovations für DYLAN - Autogramme für das Publikum

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Jubelstürme, die eine Zugabe nach der anderen forderten: So endete gestern die letzte Vorstellung in dieser Spielzeit von Dylan - the times they are a-changin. Schon während der Vorstellung hatten die Besucher des ausverkauften GROSSEN HAUSES immer wieder das Ensemble rund um Dylan-Darsteller Florian Hertweck gefeiert und waren voller Emotion für Dylan-Evergreens wie Blowin’ In The Wind, Knockin’ on Heaven’s Door, Like a Rolling Stone und Hurricane.
Im Anschluss an die Vorstellung ging für viele Besucher, die das musikalische Schauspiel oft schon "bis zu 10 Mal besucht haben" und "richtige Fans" geworden sind, ein großer Wunsch in Erfüllung. Florian Hertweck unterzeichnete Programmhefte, Postkarten und Jahreshefte. Für Inge, für Kevin und für alle, die sich am Ausgang des Theaters in die "Autogrammschlange" eingereiht hatten. 
Auch in der nächsten Spielzeit haben Sie noch 3x die Möglichkeit diesen besonderen Abend zu erleben.

Für alle, die noch eine weitere Ikone entdecken möchten, zeigen wir ab dem 28.9. im GROSSEN HAUS Rio Reiser-König von Deutschland, in der Inszenierung von Dominik Günther, den das Karlsruher Publikum schon als Regisseur von Verrücktes Blut und Der Vorname kennengelernt hat.

BADISCHE STAATSKAPELLE beschließt Saison mit Weltstar Gidon Kremer

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Mit laustarkem Applaus und Bravo-Rufen verabschiedeten die Konzertbesucher des 8. Sinfoniekonzerts „ihre“ STAATSKAPELLE in die Sommerpause. Zum Saisonabschluss war kein Geringerer als der legendäre Geiger Gidon Kremer zu Gast, der das ihm gewidmete 4. Violinkonzert von Alfred Schnittke spielte. Der inzwischen 66-Jährige verfügt noch immer über die phänomenale Ausstrahlung und Bühnenpräsenz, die ihn neben seiner stupenden Technik und Ausdrucksstärke zu einer der beeindruckendsten Musikerpersönlichkeiten machen. Er bedankte sich für den großen Applaus mit der 5. Sonate des belgischen Komponisten Mathieu Crickboom. Das Finale des Konzerts und der Saison bildete dann eine Sinfonie ohne Finale: GMD Justin Brown gelang eine faszinierende und aufwühlende Interpretation von Bruckners 9. Sinfonie – dem letzten Werk, das dieser vor seinem Tod schrieb und nicht mehr vollenden konnte. Doch auch als Fragment setzte die Sinfonie einen gewaltigen und gefeierten Schlusspunkt.

Das Konzert mit Gidon Kremer kann noch zwei Mal erlebt werden: Im Sinfoniekonzert am Montag und im moderierten Sonderkonzert am Dienstag.

DAS GROSSE SCHIFF DER UTOPIE - Regisseur Pascal Rambert im Gespräch über seine „WELTGESCHICHTE“

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„Ich habe die Karlsruher und ihre Texte bewundert, ihren Mut, diese persönlichen Texte zu lesen“, bemerkte ein Zuschauer im Publikumsgespräch nach dem großen Volkstheaterprojekt am Freitag. Als Performer Beteiligte bemerkten dazu: „Ich denke gar nicht über die Situation nach, sonst würde der Mut mich verlassen.“ „Ich bin auf der Bühne, ich bin der Text.“ „Es ist ein großer Vorteil, dass unser Vortrag flüchtig ist. Der Text steht nicht am nächsten Tag in der Zeitung.“ Pascal Rambert, der Regisseur Eine (mikro)ökonomische Weltgeschichte, getanzt der die Performance schon in Frankreich und Japan inszeniert hat und demnächst in New York und Los Angeles mit der lokalen Bevölkerung erarbeiten wird, ergänzte: „Wir Zuschauer haben den Texten Halt gegeben, durch unsere Aufmerksamkeit, unsere Blicke. Und das, wo die Texte und ihr Vortrag vollkommen unkontrolliert sind. In unserer Welt gibt es selten Orte ohne Kontrolle. Kunst sollten Orte der Freiheit sein, die Kunst muss der Stachel im Fuß der Gesellschaft sein und zugleich der Ort, an dem man die Schönheit des Lebens in seiner Unvollkommenheit teilt. Es gibt keine Utopien mehr; Theater wie das STAATSTHEATER sind große Schiffe für Utopien, man muss sie unbedingt erhalten.“

Die Performance mit 45 Karlsruher Bürgern, 4 Schauspielerinnen und dem Philosophen Emmanuel Alloa wird nur noch dreimal gespielt, am 14., 17. und 19.7. im KLEINEN HAUS.

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit: DER VORNAME

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Am 15.7. um 20 Uhr zum letzten Mal in dieser Spielzeit: Der Vorname

Ein netter Abend unter Freunden läuft völlig aus dem Ruder. In der „mit viel Verve“ inszenierten französischen Erfolgskomödie „geht es Schlag auf Schlag, der Lack zivilisierten Umgangs platzt explosionsartig ... Kurz: Langeweile kommt an diesem Abend nicht auf. Reichlich Applaus.“ BNN

Flavio Salamanka ist Stipendiat der Bayreuther Festspiele 2013

Wolfgang Sieber, Prof. Dr. Hans-Michael Schneider (Richard- Wagner-Verband Karlsruhe), Kammertänzer Flavio Salmanka, Generalintendant Peter Spuhler und Ballettdirektorin Birgit Keil - Foto:

Zusammen mit Generalintendant Peter Spuhler und Ballettdirektorin Birgit Keil wurde Kammertänzer Flavio Salamanka von Prof. Dr. Schneider, dem Vorsitzenden des Richard-Wagner-Verbandes Karlsruhe, und Wolfgang Sieber, dem Stellvertretenden Vorsitzenden, ein Stipendium für die Bayreuther Festspiele 2013 übergeben.

Die Idee der Förderung junger Künstler geht auf Richard Wagner zurück, der zu diesem Zweck die Gründung einer Stiftung anregte. Das Stipendium ermöglicht jungen Musikern, Sängern, Tänzern oder anderen Bühnenschaffenden Vorstellungsbesuche bei den Bayreuther Festspielen und bietet neben Begegnungen mit Künstlern aus aller Welt ein Rahmenprogramm zur Vertiefung und künstlerischen Auseinandersetzung mit Richard Wagners Werk. Zum ersten Mal in der Geschichte des Karlsruher Richard-Wagner-Verbandes geht ein Stipendium an einen Tänzer.

DAS NEUE STÜCK 13 – SONNENKINDER . STERNENSTAUB. LETZTE TELEVISIONEN

von Valerie Melichar, Szenische Lesung & Autorengespräch

Während die Welt in der großen Flut untergeht, findet Spider unverhofft mit Wolljacke die große Liebe auf einer Insel mitten im Wasser. Das poetische Endzeitszenario von Valerie Melichar erhielt den exilDramatikerInnenpreis der Wiener Wortstaetten und nahm am Wettbewerb des diesjährigen Heidelberger Stückemarkts teil.

Einrichtung Michael Letmathe Bühne & Kostüme Laura Morcillo*, Oskar Klink*, Christian Haardt* *Studierende der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe Mit Lisa Schlegel, Michel Brandt und Jonas Riemer

Am 13.07. um 19:30 Uhr im STUDIO

DIE PASSAGIERIN zum letzten Mal in dieser Spielzeit

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Ks. Barbara Dobrzanska singt die geheimnisvolle Passagierin, die eine fatale Erinnerung an Auschwitz hervorruft – nach dem berühmten Roman von Zofia Posmysz. Die Oper entstand schon 1968, erfuhr seine szenische Uraufführung aber erst 2010 bei den Bregenzer Festspielen. Nach rund 50 Jahren nun die erfolgreiche deutsche Erstaufführung im STAATSTHEATER KARLSRUHE.
„Das Publikum feiert nach einem Moment des betroffenen Schweigens das gesamte Ensemble mit intensivem Beifall …zu Recht, denn diese Passagierin ist ein großer Opernabend abseits der gewohnten Pfade. Sehenswert!“ BNN

„Wahrscheinlich ist die Passagierin die wichtigste Opern-Entdeckung der letzten Jahre…“ Mannheimer Morgen

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 14.7. im GROSSEN HAUS

TALK IM STUDIO mit John Treleaven

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In der vierten Ausgabe der Gesprächsreihe der Gesellschaft der Freunde des BADISCHEN STAATSTHEATERS KARLSRUHE e.V. stand John Treleaven im Mittelpunkt.
Das Publikum konnte ihn vor wenigen Tagen in Karlsruhe als berührenden Peter Grimes erleben – einer Partie, die Treleaven insgesamt bereits über 70 Mal gesungen hat.

Im Gespräch mit Dr. Bernd Krüger, dem Vorsitzenden der Gesellschaft, ließ der große Heldentenor seine beeindruckende Weltkarriere Revue passieren. Zahlreiche Fotografien und auch einige Filmaufnahmen und Mitschnitte von Aufführungen dokumentierten die einzelnen, zum Teil legendären Stationen seines Lebens und die große Bandbreite der über 125 Partien, die er verkörperte. Mit viel Charme und einer großen Portion britischem Humor berichtete Treleaven, wie er über den Kirchenchor zum Gesang kam, in einer Blaskapelle zunächst Euphonium und Horn spielte und anschließend auf die Empfehlung seiner Gesangslehrerin am Londoner Royal College of Music vorsang und prompt einen Studienplatz erhielt.

Seinen Durchbruch erlebte er als gefeierter Einspringer als Don José in Liverpool; unmittelbar danach erhielt er zwei Angebote der Englisch National Opera in London und der Welsh National Opera, wo er drei Jahre im Ensemble sang. Nach zahlreichen Gast- und Festengagements in Deutschland folgten Auftritte auf den großen Bühnen der Welt – unter anderem in Chicago, New York, Los Angeles, Nizza, Zürich oder Amsterdam. Dem STAATSTHEATER KARLSRUHE wird John Treleaven, der zum Ende der Spielzeit das Karlsruher Ensemble verlässt, weiterhin als Gast eng verbunden und als Peter Grimes in dieser Spielzeit noch am 12. und 18.7. sowie in der Partie des Tannhäuser zu erleben sein.

DYLAN- THE TIMES THEY ARE A-CHANGIN’ mit Autogrammstunde

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"Die unbedingt sehenswerte Karlsruher Bob-Dylan-Revue ist ein Volltreffer, der Besucher ganz unterschiedlichen Alters ans Theater bringen dürfte." Die Rheinpfalz

Dylan - the times they are a-changin` am 13.7. zum letzten Mal in dieser Spielzeit
Im Anschluss an die Vorstellung findet eine Autogrammstunde mit Dylan-Darsteller Florian Hertweck statt.

VOYAGE EN ITALIE: Philosophisches Theater aus Frankreich

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„Raffiniert, wie die Franzosen die Philosophie aus dem Gegenwärtigen, Offensichtlichen entwickeln“, so ein Zuschauer nach dem mit großem Applaus belohnten Gastspiel des Théâtres de la Manufacture, Nancy am Dienstag abend im STUDIO.
In einem stimmungsvollen Dekor mit Requisiten und Kostümen aus der Renaissance spielten Bruno Ricci und Christian Rist die Reise des an Nierensteinen leidenden Philosophen Michel de Montaigne über die Bäderstädte im Elsaß, in Süddeutschland, der Schweiz und Italien plastisch nach – pro Station ein Stein.
Dazu hatten Regisseur Michel Didym und seine Schauspieler Reflexionen aus den berühmten Essais gemischt, die wirkten, als seien sie gerade erst geschrieben.
„Ich weiß, Reiselust zeugt von Unruhe und Unbeständigkeit. Aber ich sehe auch im Traum nichts, an das ich mich halten kann. Reisen scheint mir eine lohnenswerte Übung. Der Körper ist weder untätig noch müde, und die Bewegung lässt ihn atmen.“
Nach dem von der Stadt Karlsruhe unterstützten Gastspiel aus der Partnerstadt Nancy, an dem auch Kulturbürgermeister Wolfram Jäger und Vertreter des Stadtrats teilnahmen, lud Intendant Didym das Schauspiel zu weiteren Gastspielen nach Lothringen ein.
Schauspieldirektor Jan Linders freute sich über die künstlerischen Verbindungslinien mit dem philosophischen Theater, von Männerphantasien über Müdigkeitsgesellschaft bis Eine (mikro)ökonomische Weltgeschichte, getanzt.

MÄNNERPHANTASIEN zum letzten Mal in dieser Spielzeit

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„Männer müssen ihre weibliche Seite vernichten. Adam war der erste Faschist.“ In der philosophischen Theaterreihe bringt Patrick Wengenroth die Thesen des Kultbuchs von Klaus Theweleit als Collage von Texten, Songs und Szenen erstmals auf die Bühne. „Das ist gut gemacht, mit raffiniert gestalteten Übergängen und sehr unterhaltsam.“ nachtkritik.de

Männerphantasien zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 11.7. im STUDIO

UNSERE HELDEN 14 - Ensemblemitglieder stellen sich vor

In der 14. Ausgabe von Unsere Helden präsentieren sich die brasilianische Balletttänzerin Jussara Fonseca, die Staatsschauspielerin Eva Derleder und Emily Hindrichs, unser neues Mitglied im Opernensemble ab der nächsten Spielzeit

Christina Niessen übernimmt die Moderation.
Am 11.7. um 19 Uhr in der BADISCHE LANDESBIBLIOTHEK
Der Eintritt ist frei.

KONZERTHEFT für die kommende Spielzeit ist online!

Hier können Sie schon jetzt online im neuen Konzertheft blättern.

Pünktlich zum letzten Sinfoniekonzert der Spielzeit mit Gidon Kremer am 14. und 15.7. und zum letzten Sonderkonzert am 16.7. können Sie es dann auch in Händen halten.

BADISCHE STAATSKAPELLE: SWR 2 Musikstück der Woche

Musikstück der Woche bei SWR 2:

Brahms zog ins idyllische Detmold, unterrichtete dort Klavier, leitete einen Mädchenchor - und zog sich zurück, um mit gerade mal 23 Jahren eine Großtat zu vollbringen: sein erstes Klavierkonzert.
Dieses gewaltige Klavierkonzert d-Moll op. 15 stand am 18.9.12 im BADISCHEN STAATSTHEATER KARLSRUHE beim 1. Sonderkonzert der BADISCHEN STAATSKAPELLE auf dem Programm. Solist unseres Mitschnitts ist Boris Berezovsky.

Boris Berezovsky wird auch in der kommenden Spielzeit wieder zu Gast am STAATSTHEATER sein: Er wird im 8. Sinfoniekonzert der BADISCHEN STAATSKAPELLE unter der Leitung des Generalmusikdirektors Justin Brown zu hören sein.

Die ergreifende Geschichte eines Außenseiters – John Treleaven als PETER GRIMES gefeiert

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Benjamin Britten, der größte englische Komponist des 20. Jahrhunderts, war zeit seines Lebens vom Meer fasziniert. Mit seiner ersten großen Oper Peter Grimes hat er dieser unbarmherzigen Naturgewalt und den Menschen, deren Existenz vom Meer abhängt, ein musikalisches Denkmal gesetzt. Zu seinem 100. Geburtstag hat das STAATSTHEATER das Werk auf die Bühne des GROSSEN HAUSES gebracht.

Bei der gestrigen Premiere der Neuinszenierung des amerikanischen Regisseurs Christopher Alden konnte man sich überzeugen, dass dieses Meisterwerk, das bisher nur ein einziges Mal, in der Spielzeit 1957/58 auf dem Karlsruher Spielplan stand, mit seiner überwältigenden Musik und seiner düsteren und gesellschaftskritischen Handlung bis heute nicht an Kraft verloren hat.
Mit scharfen psychologischen Blick zeigte Alden eine Gemeinschaft eines englischen Seebades der 50er Jahre – Bühne von Charles Edwards und Kostüme von Doey Lüthi –, die sich in ihre Abneigung gegen einen Einzelnen hineinsteigert und menschliche Abgründe offenbart. John Treleaven gab einen tief berührenden Fischer Grimes, der an den Verdächtigungen, dem Druck und dem Hass der Gemeinschaft, in deren Mitte er lebt, zerbricht und schließlich zugrunde geht. An seiner Seite erlebte das Publikum eine nicht weniger ergreifende Heidi Melton, die als Dorflehrerin Ellen Orford mit berückend schönem Gesang und einer überzeugenden szenischen Darstellung das Premierenpublikum zu Jubelstürmen hinriss.

Neben weiteren Sängerdarstellern wie Jaco Venter, Suzanne McLeod, Katharine Tier, Renatus Meszar, Lucas Harbour, Steven Ebel, Eleazar Rodriguez, Gabriel Urrutia Benet, Lydia Leitner und Melanie Spitau, die als Ensemble sängerisch und darstellerisch überzeugten, stand vor allem der von Ulrich Wagner und Stefan Neubert einstudierte BADISCHE STAATSOPERNCHOR im Mittelpunkt des Abends, der für seine außergewöhnliche Leistung als vor Wut rasende Menge vom Publikum gefeiert wurde. Mit großer Intensität und sicherer Hand leitet Generalmusikdirektor Justin Brown die BADISCHE STAATSKAPELLE, die mit ihrem mitreißenden Spiel die Aufführung zu einem Ereignis machte.

Die nächsten Vorstellungstermine finden Sie hier.
Die B-Premiere der Oper mit Ks Klaus Schneider in der Titelpartie und Christina Niessen als Ellen Orford können Sie am 15.9. erleben.

John Treleaven wird am 10.7. zu Gast sein bei TALK IM STUDIO 4. Eine Veranstaltung der Freunde des Badischen Staatstheaters Karlsruhe e. V.  Der Eintritt ist frei! 

Theaterkasse am 8.7. geschlossen

Am Montag 8.7. bleiben das Abonnementbüro und der Kartenverkauf wegen einer Betriebsveranstaltung geschlossen.

Unser Webshop hat natürlich durchgehend für Sie geöffnet!
 

TALK IM STUDIO 4 mit John Treleaven

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mit Tenor John Treleaven, der am 6.7. in der Titelpartie des Peter Grimes Premiere am STAATSTHEATER feiern wird.

Moderation Dr. Bernd Krüger, Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde des Badischen Staatstheaters Karlsruhe e. V.

Am 10.7. um 20 Uhr im STUDIO
Der Eintritt ist frei

Besuch aus Nancy: VOYAGE EN ITALIE

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Nach dem Reisetagebuch und den Essais von Michel de Montaigne. Gastspiel des Théâtre de la Manufacture, Nancy
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Juni 1580: Der Humanist Michel de Montaigne hat auf seinem Landsitz seine Essais vollendet und möchte sie in Paris dem König vorstellen. Von dort aus macht er sich mit seinem Sekretär auf eine Bäder- und Bildungsreise nach Italien. Zu Pferd erreicht er über Süddeutschland, die Schweiz, Venedig und Florenz die „Ewige Stadt“ Rom, wo er beim Papst um eine Druckerlaubnis bittet.
Aus dem Reisetagebuch von Michel de Montaigne, in dem die Herbergen, Landschaften und Bekanntschaften ausführlich geschildert werden, macht Michel Didym, Intendant in Karlsruhes Partnerstadt Nancy, einen Theaterabend mit originalen Renaissance-Requisiten und -Kostümen!

MIT Bruno Ricci, Christian Rist REGIE Michel Didym
BÜHNE Jacques Gabel KOSTÜME Anne Autran
DRAMATURGIE Alain Cullière

Am 9.7. um 20 Uhr im STUDIO

Vorstellungsausfall AM FALSCHEN ORT am 6.7. wegen Erkrankung

Wegen einer Erkrankung im Ensemble wird unser Ensemblemitglied Simon Bauer heute Abend kurzfristig die Rolle des Pierre Garaud in der 25.Vorstellung von Der Vorname einlesen.
Wir schicken ihm ein TOI,TOI,TOI!

Die Vorstellung Am falschen Ort am 6.7. muss leider ersatzlos entfallen. Karten können an der Theaterkasse zurückgegeben werden, gegen die Folgevorstellung von Am falschen Ort am 19.7. oder die morgige Vorstellung von Eine (Mikro)ökonomische Weltgeschichte, getanzt im KLEINEN HAUS eingetauscht werden.

TEAM STAATSTHEATER am Start bei Radmarathon

Gerd Elischer, Wolfram Lauel, Siegbert Knott und Martin Scheffer - Foto: ONUK

Am Samstag geht unser TEAM STAATSTHEATER an den Start beim Radmarathon Karlsruhe-Baerenthal-Karlsruhe.
Los geht`s um 8:00 Uhr an der Europahalle.

Mit dabei im TEAM STAATSTHEATER sind: Jürgen Bolz (Bühnentechnik), Peter Bühl (BADISCHE STAATSKAPELLE), Gerd Elischer (Bühnentechnik), Siegbert Knott (Bühnentechnik), Wolfram Lauel (BADISCHE STAATSKAPELLE), Martin Scheffer (Bühnentechnik) und Robin Scheib (Beleuchtung).
Euch allen eine gute Fahrt und TOI,TOI,TOI!

Zusätzliche Vorstellung FRIERSCHLOTTERSCHWITZ am 6.7.

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Vorstellungsänderung morgen: 
Frierschlotterschwitz statt Neben mir in der INSEL

Statt morgen "nur" zu SCHWITZEN, können alle Besucher ab 3 Jahren am Samstag um 17 Uhr in der INSEL auch SCHLOTTERN und FRIEREN!

DIE HOCHZEIT DES FIGARO zum 30. Mal

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Im Schloss Almaviva versucht der Graf, seinem Diener Figaro dessen Geliebte Susanna auszuspannen, aber Susanna tut sich mit der Gräfin zusammen. „Die Regie der Mozart-Oper überzeugt durch eine ausgefeilte Personenführung und den morbiden Charme ihrer Ausstattung.“ BNN

Die Hochzeit des Figaro am 7.7. zum 30.Mal im GROSSEN HAUS.
Wir freuen uns aber nicht nur auf die Jubiläumsvorstellung, sondern auch auf das Debüt von Andrew Finden in der Partie des Conte d Almaviva. Toi,Toi,Toi!

(MIKRO) ÖKONOMISCHE WELTGESCHICHTE: Publikumsgespräch mit Theologen

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Die „unsichtbare Hand“ des Marktes und die Hand Gottes verglichen Theologe Tobias Licht vom Katholischen Bildungswerk und sein evangelischer Kollege Joachim Faber im Gespräch mit dem Publikum nach der zweiten Vorstellung des VOLKSTHEATER-Stücks Eine (mikro)ökonomische Weltgeschichte, getanzt. „Glauben und Wirtschaft managen das Unverfügbare“, so Faber. Tobias Licht kritisierte die Aushöhlung der sozialen Marktwirtschaft, die im Stück treffend dargestellt seien. Philosoph Emmanuel Alloa, der das Stück jeweils live kommentiert, verwies im Gespräch auf den Begriff der Heilsökonomie, der in der Theologie das planvolle Wirken Gottes bezeichnet – im Unterschied zum Chaos und Spiel der Volkswirtschaft. Die Moderation hatte Dramaturg Michael Nijs, der eine Stunde vor jeder Aufführung auch eine choreographische Einführung mit dem Publikum und den Mitwirkenden auf der Bühne leitet.
Die nächste Vorstellung ist am 6.7. 19.30; nach der Vorstellung am 12.7. stellt sich der Regisseur Pascal Rambert den Fragen der Zuschauer.

 

Eingeschränkte Kassenöffnung am 4.7. und am 8.7.

Am Donnerstag 4.7. sind die Theaterkasse und der Abonnementschalter aufgrund einer internen Veranstaltung erst ab 14 Uhr geöffnet.

Am Montag 8.7. bleiben das Abonnementbüro und der Kartenverkauf wegen einer Betriebsveranstaltung geschlossen.

Unser Webshop hat natürlich durchgehend für Sie geöffnet!
 

DER EINSAME WEG zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 5.7.

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„Die einfühlsame Inszenierung berührt die Zuschauer und nimmt sie mit auf eine Seelenreise, ohne je Partei zu ergreifen. Es sind zwei knappe, dichte Stunden, in denen einem auch mal der Atem stockt.“ Badisches Tagblatt

Der einsame Weg zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 5.7. im KLEINEN HAUS

DER VORNAME zum 25. Mal - es gibt noch Karten!

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Ein netter Abend unter Freunden läuft völlig aus dem Ruder. In der „mit viel Verve“ inszenierten französischen Erfolgskomödie „geht es Schlag auf Schlag, der Lack zivilisierten Umgangs platzt explosionsartig … Kurz: Langeweile kommt an diesem Abend nicht auf. Reichlich Applaus.“ BNN

Der Vorname zum 25.Mal am 5.7. um 20 Uhr im STUDIO!
Jetzt Karten hier sichern!

PANIC WORLD! zum letzten Mal

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Panic World!
Produktion der Volkstheatergruppe Prüfender zu Macbeth. Ab 15 Jahren
Wer sind die heutigen Macbeths, die Lady Macbeths, die Hexen? In einer vernachlässigten Stadt entsteht Shakespeares Macbeth noch einmal neu: was passiert, wenn Wirtschaftszweige und Kultureinrichtungen zusammenbrechen und das „Recht des Stärkeren” auf der Straße ausgetragen wird. Was, wenn diese Straße hier ist?

Zum letzten Mal am 5.7. um 19 Uhr in der INSEL

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 3.7.: DIE REGIMENTSTOCHTER und TSCHICK

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In Donizettis Regimentstochter, einem Meisterwerk des Belcanto, steht die Vokalkunst im Vordergrund – ein Fest für jeden Gesangsfan. „Die pfiffige Regie von Aurelia Eggers bettet das Ganze in einen höchst vergnüglichen Rahmen … Unter Johannes Willig lässt die Badische Staatskapelle Donizettis Musik mit schwungvoller Eleganz aufblühen …Insgesamt ein Genuss ist diese Aufführung.“ Pamina

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 3.7. im GROSSEN HAUS

Ralf Wegner (Maik), Natanaël Lienhard (Tschick) - Foto: Jochen Klenk

Maik ist 14 und soll die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Dann kreuzt Tschick auf. Er hat einen geklauten Wagen zur Hand und eine Idee: Urlaub machen wie normale Leute. „Frisch, mitreißend und mit großartigen Darstellern.“ BNN

Tschick zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 3.7. in der INSEL

 

 

EINE (MIKRO)ÖKONOMISCHE WELTGESCHICHTE, GETANZT mit Publikumsgespräch

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Im Anschluss an die Vorstellung von Eine (mikro)ökonomische Weltgeschichte, getanzt findet am 3.7. ein Publikumsgespräch mit Joachim Faber, Leiter der Evangelischen Erwachsenenbildung Karlsruhe, und Dipl.-Theol. Tobias Licht, Leiter des Bildungszentrums Karlsruhe und Emmanuel Alloa (Philosoph).
Die Moderation wird Dramaturg Michael Nijs übernehmen.

Wir gratulieren Matthias Lamp zum GOLDENEN FÄCHER

Schauspieldirektor Jan Linders, Prof. Jürgen Ulmer, Vorsitzender der KTG, Generalintendant Peter Spuhler, Matthias Lamp, Bürgermeister Wolfram Jäger und Verwaltungsdirektor Michael Obermeier - Foto: ONUK

Die Auszeichnung wird einmal jährlich durch die Kunst- und Theatergemeinde (KTG) Karlsruhe an die beliebteste Nachwuchskünstlerin bzw. den beliebtesten Nachwuchskünstler des STAATSTHEATERS verliehen.
Abwechselnd werden dabei die Sparten Musiktheater, Schauspiel und Ballett berücksichtigt und jeweils auch das Geschlecht gewechselt.
In der Spielzeit 2012/13 waren alle Abonnentinnen und Abonnenten der KTG aufgerufen, den beliebtesten Nachwuchsschauspieler am STAATSTHEATER zu wählen. Die Wahl hat in diesem Jahr unser Ensemblemitglied Matthias Lamp gewonnen, den sie in dieser Spielzeit noch u.a. in der Titelrolle von Prinz Friedrich von Homburg und morgen als Narr in Wie es euch gefällt erleben können. Zum 25. Mal steht er in der Komödie Der Vorname am 5.7. als Claude Gatignol auf der STUDIO-Bühne und es gibt, obwohl sonst immer ausverkauft, für diese Jubiläumsvorstellung noch Karten .

AM FALSCHEN ORT: Beklemmend intensiv

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„Beklemmend intensiv und aktuell“ beschrieb ein Zuschauer die Uraufführung des Dokumentarstücks Am falschen Ort, der letzten Schauspielpremiere der Spielzeit 2012/13, die am Sonntagabend im STUDIO mit langem Applaus für die fünf Schauspieler, das Regieteam und das Autorenduo bedacht wurde.
Das Ensemble erzählte eindringlich fünf reale Biographien am Rande der rumänischen Gesellschaft. Da ist die obdachlose alte Jüdin in Bukarest, der staatenlose Mann aus Palästina, der junge Afghane, der über den Iran nach Rumänien fliehen will, die Serbin und die Irakerin, die der Krieg jeweils aus ihren Heimatländern vertrieben hat. Am falschen Ort dokumentiert bedrückend aktuell das Schicksal von Flüchtlingen an der Außengrenze der Europäischen Union. Die jungen Autoren Alice Marinescu Marinescu und David Schwartz destillierten die Geschichten ihres Stücks aus Interviewmaterial, dass sie seit 2011 in Gesprächen mit Betroffenen gesammelt hatten.

In Karlsruhe, der Stadt der Baden-Württembergischen Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge (LAST), gewinnt der Blick auf fünf reale Flüchtlingsbiographien besondere Relevanz. Das Regierungspräsidium Karlsruhe führt über den Baden-Airpark Abschiebungen aus dem gesamten süddeutschen Raum durch. Am falschen Ort gab am Abend der Premiere reichhalten Diskussionsstoff über die Verantwortung der Asylpolitik in Deutschland.

Regisseur Manuel Braun verdichtete den Text in seiner Strichfassung und lies einzelne Passagen der Figuren vom ganzen Ensemble sprechen. Durch diese poetische Verfremdung gelang den Schauspielern die Balance zwischen Emotion und Dokumentation. Ausstatterin Viktoria Strikic entwarf einen engen weissen Raum, der an jene Container erinnert, in denen immer wieder Flüchtlinge die Einreise in die EU versuchen.

Mit Am falschen Ort gewannen die Autoren aus 71 anonymen Einsendungen den Wettbewerb „Über Grenzen sprechen 2011“, der als als wichtigster osteuropäischer Dramatikerwettbewerb gilt und jedes Jahr in einem anderen osteuropäischen Land veranstaltet wird. Generalintendant Peter Spuhler war für die Wettbewerbe 2010, 2011 und 2012 in der Jury. Hohe Auflösung von Dmytro Ternovyi, das ukrainische Siegerstück, wird im Juni 2014 im STUDIO des STAATSTHEATERS zur Uraufführung kommen.

In Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Politik und Gesellschaft und Vertreter von Flüchtlingsorganisationen setzte die Uraufführung einen Schlusspunkt der Spielzeit des Karlsruher Schauspiels.

Alle weiteren Vorstellungstermine in dieser Spielzeit finden Sie hier.
In der nächsten Spielzeit wird das Stück wieder ab dem 20.10. im STUDIO zu sehen sein.

Gastspiel LE TRAITÉ im Rahmen der DEUTSCH-FRANZÖSISCHEN WOCHEN

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Dokumentarisches Schauspiel von Lionel Courtot. URAUFFÜHRUNG / AUFTRAGSWERK / GASTSPIEL FREIE SZENE
In deutscher und französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Schluss mit der Erbfeindschaft: Im Januar 1963 besiegelten Präsident de Gaulle und Bundeskanzler Adenauer die deutsch-französische Freundschaft mit einem Vertrag im Elysée-Palast in Paris.

Le Traite am 2.7. um 20 Uhr im STUDIO

Benjamin Britten zum 100. Geburtstag – Sonntag vor der Premiere PETER GRIMES

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Wie klingt das Meer? Welche sind die biografischen Hintergründe von Brittens erster Oper Peter Grimes? Und wie wird die Karlsruher Neuinszenierung, die am 6.7. Premiere feiern wird, aussehen? Um diese und andere Themen ging es bei der sonntäglichen Matinee zu Peter Grimes.
Generalmusikdirektor Justin Brown beschrieb eindrücklich die Qualitäten von Brittens Musik und die musikalischen Besonderheiten dieses wichtigen Werks, in dem der Fischer Peter Grimes einer wütenden Gesellschaft gegenüber steht, die den Außenseiter verfolgt. Der amerikanische Regisseur Christopher Alden und der englische Bühnenbildner Charles Edwards stellten das Konzept ihrer Inszenierung vor, in der sie das zentrale Thema der Oper – die Einsamkeit des Einzelnen inmitten einer Gesellschaft – in den Mittelpunkt stellen. Einen musikalischen Eindruck von der überwältigenden Musik gaben die Ensemblemitglieder Ks. Klaus Schneider, Luiz Molz und Christina Niessen, die den informativen Vormittag mit der berückend schön vorgetragenen „Embroidery“-Arie abrundete.
Die vielleichst wichtigste englische Oper des 20. Jahrhunderts war erst einmal in Karlsruhe zu sehen – und zwar in der Spielzeit 1957/58. Wir zeigen die Neuinszenierung innerhalb unserer Reihe „Meisterwerke des 20. Jahrhunderts“.

Die A-Premiere findet am 6.7. statt (mit John Treleaven als Peter Grimes und Heidi Melton als Ellen Orford), die B-Premiere am 15.9. (neu hier dabei sind dann u.a. Ks Klaus Schneider in der Titelpartie und Christina Niessen als Ellen Orford).

Die letzte Opern-Gala der Spielzeit: DIE HOCHZEIT DES FIGARO

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Die letzte Gala der Spielzeit endete mit langem Applaus und Bravo-Rufen. Diese galten den drei Gäste der Gala: einem der gefragtesten italienischen Bassbaritone seiner Generation, Alex Esposito als Figaro, Anett Fritsch, die zuletzt beim Glyndebourne Festival zu hören war, als Susanna und der international gefeierten Veronica Cangemi als Gräfin, genauso wie der Hausbesetzung mit Armin Kolarczyk als Graf, Stefanie Schaefer als Cherubino, Sarah Hudarew als Marcellina, Avtandil Kaspeli als Bartolo, Sebastian Kohlhepp als Basilio und Max Friedrich Schaeffer als Don Curzio. Obwohl die Gäste nur wenige Tage Zeit zum Proben gehabt hatten, konnten sie sich überzeugend in die Inszenierung von Pavel Fieber einfügen. Auch die BADISCHE STAATSKAPELLE und ihr Dirigent Johannes Willig wurden mit langem Applaus bedacht.

Freuen Sie sich schon jetzt auf die erste Operngala in der neuen Spielzeit: Der fliegende Holländer am 2.11.13 im GROSSEN HAUS.
Ab dem 1.7. können Sie sich Ihr Operngala-Abo schon sichern!

VORVERKAUF für September und Oktober startet am 1.7.

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Starten wird die Spielzeit 13/14 am 14.9. mit dem Theaterfest und dem Spielzeitcocktail


Am 1.7. beginnt der Vorverkauf für alle Vorstellungen im September und Oktober!

Jetzt schon Karten sichern für unsere ersten Premieren Rio Reiser, Der Maskenball, Aus, Roma Romeo und Sinti Romeo Carmen, das 1. Sinfonie- und Sonderkonzert, das 1. Jugendkonzert, Kabale und Liebe und die Wiederaufnahmen!

 

Tenor Bernhard Berchtold gefeierter Gast im 5. KAMMERKONZERT

Wie durchlässig die Grenzen zwischen Kammermusik und Liedgesang sein können, zeigt das vielgestaltige Programm des 5. Kammerkonzerts. Eine wahre Entdeckung stand mit Liedern der bis 1957 wirkenden Karlsruher Komponistin Margarete Schweikert im Zentrum. Gastsänger Bernhard Berchtold, der auf Einladung der Musiker der BADISCHEN STAATSKAPELLE das Konzert mit der Farbe der menschlichen Stimme bereicherte, gab diesen unbekannten Werken genauso viel Ausdruck wie den innigen Hölderlin-Fragmenten des Briten Benjamin Britten. Bei den Schottischen Liedern Beethovens verwoben sich die Klänge von Violine und Violoncello mit Stimme und Klavier zu ganz neuen Klangfarben, bevor dann zum rein instrumentalen Abschluss Leonard Bernsteins sehr unterhaltsames Klaviertrio für den lange beklatschten Abschluss sorgte.

Einen unerwarteten Zaungast hatte das beinahe ausverkaufte Konzert auch: Ein Rotschwänzchen hatte sich in das KLEINE HAUS verirrt, stellte aber das Herumflattern kurz nach den ersten Tönen ein und genoss das Konzert genauso atemlos wie die übrigen Besucher.

ABO JETZT! Verkaufsstart für alle Abos am 1.7.!

Schon ab dem 1.7. können Sie sich ihr Abo für die kommende Spielzeit sichern!
Sie haben die Wahl zwischen über 30 Angeboten ab 12 Euro.

Neben den gewohnten Sparten-, Fest- und Wahlabonnements, haben wir auch für Studierende, Jugendliche und Kinder ein großes Angebot.
Informieren Sie sich gerne hier ab Seite 170 über unsere Abonnements in der nächsten Spielzeit.

NEU sind ab der kommenden Spielzeit 13/14
SCHAUSPIEL ABO SAMSTAG MIT STUDIO
4 Vorstellungen im KLEINEN HAUS und 3 Gutscheine für je eine Vorstellung im STUDIO.

SCHAUSPIEL ABO MIT 6 VORSTELLUNGEN
Ab der Spielzeit 2013/14 eine Produktion aus dem Bereich musikalisches Schauspiel mehr.

WAGNER-VERDI-ABO
Nur in der Spielzeit 2013/14 bieten wir ein 4er Wahlabo zum Wagner- & Verdi-Jahr. Ein Maskenball, Rigoletto sowie Der fliegende Holländer, Tannhäuser und Die Meistersinger von Nürnberg sind mit einer Ermäßigung von 20 % erhältlich.

3 WAHLABOS MIT 10 VORSTELLUNGEN UND 20 % Rabatt
Ein gemischtes Wahlabo mit 6x Oper, Operette, Ballett und 4x Schauspiel, ein Schauspiel-Wahlabo und ein Opern- & Ballett-Wahlabo.

ABOS AUCH ONLINE BUCHBAR
Ab der Spielzeit 2013/14 sind alle Abonnements – außer dem Sternfahrt-Abo – auch über unseren Webshop erhältlich.
Der Verkauf beginnt auch hier am 1.7.

 

Sonntag vor der Premiere PETER GRIMES

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Benjamin Britten, dessen Tod in Venedig 2009 erfolgreich am STAATSTHEATER Premiere hatte, zeichnet in Peter Grimes einfühlsam das Charakterporträt eines zutiefst gespaltenen Menschen – und schuf damit 1945 ein „Meisterwerk des 20. Jahrhunderts“. Ensemblemitglied John Treleaven ist einer der bedeutendsten Darsteller des Grimes in unserer Zeit.

In GMD Justin Brown und Regisseur Christopher Alden wird ein angelsächsisches Team zum Anwalt des „größten englischen Komponisten seit Henry Purcell“. Christopher Alden inszeniert regelmäßig an der English National Opera in London sowie an der New York City Opera. Seine fantasievollen Regiearbeiten wurden u. a. mit dem begehrten Olivier Award für die beste britische Operninszenierung ausgezeichnet.
Am Sonntag vor der Premiere am 30.6. um 11 Uhr im UNTEREN FOYER haben Sie schon jetzt die Möglichkeit, Hintergründe zur Inszenierung, aber auch zur Musik Brittens zu erfahren.

Wieder im Programm: STAUBZIFFERN & LIEDERLICHE ZAHLEN

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Am 30.6. um 15 Uhr nehmen wir im Rahmen von EFFEKTE unser Naturwissenschaftstheaterprojekt in Zusammenarbeit mit dem ZAK wieder ins Programm der INSEL!

Staubziffern & Liederliche Zahlen– für Kinder ab acht und alle, die der schwersten aller Wissenschaften noch mal eine Chance geben wollen. Oder wollen Sie nicht erfahren, was eine Staubziffer ist?

DAS GEHEIMNIS DES SCHÄDELS - Auf den Spuren der Weltkultur

Ein ganz besonderes Projekt eröffnete gestern das 2. VOLKSTHEATERFESTIVAL in der INSEL: Das Geheimnis des Schädels - Auf den Spuren der Weltkultur, das aus einer Kooperation zwischen dem Badischen Landesmuseum, der Pädagogischen Hochschule, dem STAATSTHEATER und der Anne-Frank-Werkrealschule aus Oberreut hervorging. Begeisterte Rufe ertönten in der INSEL nach der Präsentation dieses selbstentwickelten Stücks von 15 SchülerInnen der Anne-Frank-Schule, die spielten und auch die Requisiten selbst herstellten.
Das Stück erzählt eine kurze und unterhaltsame Geschichte, die sich um zwei Gegenstände aus dem Museum dreht: eine Sonnenuhr und eine große Muschel. Die Schüler finden die Gegenstände durch die Eingebungen eines magischen Totenschädels, gehen mit ihnen auf Reise um die Welt und lüften dabei ihre Geheimnisse - und das des Schädels. Am Ende landen alle wieder im Museum und geben preis, welche ihrer privaten Gegenstände sie selbst gerne in einem Museum sehen würden. Die 11 Schülerinnen und Schüler, die zum ersten Mal auf der Bühne standen, bekamen großen Applaus!

Die Kooperation enstand anlässlich der neuen Dauerausstellung WeltKultur / Global Culture im Badischen Landesmuseum. Vier Studentinnen der PH: Joana Gall, Sylvia Gamroth, Sarah Hochadel, Nadine Sandhöfer entwickelten innerhalb von einem Semester das Stück mit den SchülerInnen anhand von Gegenständen aus der bekannten Wunderkammer des Museums. Unterstützt wurden sie dabei von Dr. Beate Laudenberg (PH), dem Theaterpädagogen Marco Ober, der Schauspieldramaturgin Kerstin Grübmeyer, Katharina Hofmann (Kunstpädagogin der Anne-Frank-Schule) und Kerstin Hetzel vom Badischen Landesmuseum. Initiiert wurde das Projekt von Dr. Sarah Hoke vom Referat Museumspädagogik und Ausstellungsdidaktik des Museums.
Wie gehen junge Menschen heute eigentlich mit dem Thema Interkultur um? Wie betrifft es sie im Alltag? Was bedeuten die Begriffe „das Eigene“ und „das Fremde“ überhaupt noch für sie? Und wie finden sie ihre Sicht der Welt in einer Museumsvitrine oder auf einer Bühne wieder?
Die neue Dauerausstellung beschäftigt sich mit transkulturellen Phänomenen und setzt dem eurozentrischen, linearen Geschichtsverständnis eine zyklisch-räumliche Geschichtsauffassung entgegen. Sie folgt damit dem Ansatz, dass die Kulturen sich schon immer gegenseitig durchdrungen haben, d. h. dass durch die Begegnung mit dem Fremden, seiner Aneignung und schließlich Ab- und Umwandlung in das Eigene bei allen Kulturen eine „multikulturell und universal verknüpfte Menschheit“, somit eine „Weltkultur“ entstanden ist.

Das Geheimnis des Schädels wird noch einmal beim Museumsfest des Badischen Landesmuseums zu sehen sein: 14.7.13 um 13 Uhr in den Ausstellungsräumen 

ES SPIELEN Samuel-Joel Arwaj, Kelim Gönem, Marc Hecht, Timo Jilg, Miguel Reinich, Kaan Sahin, Rudolf Sterz, Maik Wehrle, Natalie Brauchler, Melissa Dogan, Sarina Huck, Ilayda Özdemir, Meike Scherer, Vivien Sha, Annika Mühleisen

PROJEKTLEITUNG Kerstin Hetzel (Badisches Landesmuseum), Kerstin Grübmeyer, Marco Ober (STAATSTHEATER KARLSRUHE), Dr. Beate Laudenberg (Pädagogische Hochschule), Katharina Hofmann (Anne-Frank-Schule)

STÜCKENTWICKLUNG Joana Gall, Sylvia Gamroth, Sarah Hochadel, Nadine Sandhöfer (Studierende der Pädagogischen Hochschule)

AUF WIEDERSEHEN, lieber Kammersänger Hans-Jörg Weinschenk!

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Die letzte Vorstellung von Der Vetter aus Dingsda war auch die Abschiedvorstellung von Kammersänger Hans-Jörg Weinschenk. Eingepackt im Fatsuit als Josse Kuhbrot empfing der Sänger, der seit 1980 am STAATSTHEATER engagiert ist, Blumen von vielen Mitgliedern des Ensembles und anderen Mitarbeitern des Theaters. Operndirektor Joscha Schaback würdigte den Tenor als "künstlerische Institution des STAATSTHEATERS" mit einer enormen Bandbreite in den Partien und hob hervor, dass der Sänger trotz seiner grossen Erfolge immer noch Bodenhaftung behalten hatte. Kammersänger Weinschenk sprach von dem grossen Glück, in Karlsruhe und für das Karlsruher Publikum für einen so langen Zeitraum gesungen zu haben und bedankte sich bei den Zuschauern, die sich mittlerweile alle von ihren Sitzen erhoben hatten, um stehend zu applaudieren.

Als Gast jedoch bleibt der Kammersänger dem Haus erhalten. Die nächste Partie ist schon ausgemacht: Dr. Blind in Die Fledermaus.

Zusätzliche Vorstellung FRIERSCHLOTTERSCHWITZ

 - Foto: Felix Grünschloß

Das Tanztheater für die Allerkleinsten kommt wegen der großen Nachfrage ein zusätzliches Mal auf die Bühne:

 Am Samstag, 6.7., um 17 Uhr gibt es eine weitere Vorstellung Fierschlotterschwitz in der INSEL.

 „In einer intelligenten Mischung aus Quatsch und Tanz vermittelt das Stück den jungen Zuschauern auf ganz subtile Weise, wie man sich in Bewegung ausdrücken kann.“ BNN

EINE (MIKRO) ÖKONOMISCHE WELTGESCHICHTE, GETANZT: Premiere mit 45 Karlsruhern auf der Bühne

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So ein Schlussbild war im KLEINEN HAUS bisher noch nicht zu sehen: Zum langanhaltenden, intensiven Applaus liefen am Donnerstag abend immer wieder 45 Karlsruher dicht an dicht an die immerhin 24 Meter breite Rampe. Dazu kamen die Ensembleschauspielerinnen Ute Baggeröhr, Stephanie Biesolt, Shari Crosson und Cornelia Gröschel, der Philosoph Emmanuel Alloa und der Pariser Regisseur, Autor und Choreograf Pascal Rambert. Nach 100 Prozent Karlsruhe und Der Gastfreund / Die Argonauten feierte wieder ein ebenso künstlerisches wie emotionales VOLKSTHEATER-Projekt auf großer Bühne Premiere. Die Karlsruher bildeten farbige Bewegungsbilder, schrieben live auf der Bühne Texte und trugen sie vor; die Schauspielerinnen spielten Szenen aus der Weltgeschichte der Ökonomie, die der belgisch-französisch-deutsche Philosoph Emmanuel Alloa humorvoll und pointiert kommentierte. Damit steht der Abend zugleich in der Reihe mit Inszenierungen philosophischer Texte von Peter Sloterdijk (Du mußt dein Leben ändern), Byung-Chul Han (Müdigkeitsgesellschaft) und Klaus Theweleit (Männerphantasien). Pascal Rambert, einer der innovativsten Regisseure und Autoren Frankreichs, Intendant des Theaters von Gennevilliers vor den Toren von Paris, zeigte hier seine erste Arbeit in Deutschland. Diese ist ein Beitrag Karlsruhes zum 50. Jahr der französisch-deutschen Freundschaft. Darsteller und Publikum feierten noch bis tief in die Nacht in der wiedereröffneten Coconut-Bar auf der Terrasse des STAATSTHEATERS.
Bis zum 19.7. ist der ungewöhnlichste Schauspiel-Abend der Saison noch sechs Mal zu erleben.

 

SUPERNOVA II: Quarks vor dem Karlsruher Schloss

Am Mittwochabend wurde ein fasziniertes Publikum im vollbesetzten EFFEKTE-DOME vor dem Karlsruher Schloss auf eine Reise durch Zeit und Raum eingeladen. Teilchenphysiker Prof. Dr. Ulrich Nierste stellte die Bandbreite seines Forschungsgebiets vor: von den Quarks, den kleinsten Bausteinen der Natur, bis zur dunklen Materie in den Weiten des Alls. Ihm zur Seite stand Schauspielerin Stephanie Biesolt, die ähnliche Fragen zu Materie, Kräfte und Universum bereits in der Antike bei Lukrez fand. Im anschließenden Publikumsgespräch wurde Ulrich Nierste nach dem Sinn seiner Forschung gefragt: „Neugierde!“

Die Befürchtung, dass es am CERN zur Entstehung eines großen schwarzen Loches kommen könnte, warf Fragen auf, die für Prof. Dr. Armin Grunwald Alltag sind.

Der Technikfolgenabschätzer ist heute im EFFEKTE-DOME zu Gast in der letzten Folge von Supernova über die Schöne Neue Welt.

Heut geht’s los! Eröffnung des 2. VOLKSTHEATER-FESTIVALS in der INSEL

 - Foto:

Seit Anfang der Spielzeit diskutieren und probieren Menschen aus Karlsruhe und Umgebung im Alter von 7 bis 80 Jahren in sechs Volkstheatergruppen was Theater alles sein kann. Heute ist es endlich soweit und die ersten Gruppen präsentieren ihre Arbeitsergebnisse. Nach der Eröffnung um 15.30 Uhr mit memy, der Band der Baden-Württembergischen FSJ-Kulturler*innen zeigt die Gruppe Prüfender um 18.00 Uhr die Produktion Panic World! Um 20.00 Uhr geht’s dann weiter mit den Studierenden der Gruppe Superhelden und ihrer Werkschau zum Thema Herzblut. Im Anschluss feiern wir mit den DJs Lee Baby Simms und Dino Velvet und allen Theaterbegeisterten den 1.Geburtstag unseres VOLKSTHEATER-FESTIVALS. Wir freuen uns schon jetzt auf einen großartigen ersten Festivaltag!

Das ganze Programm des Festivals finden Sie hier.

OPERNGALA DIE HOCHZEIT DES FIGARO mit zwei Besetzungsänderungen

Alex Esposito - Foto:

Anett Fritsch, die zuletzt beim Glyndebourne Festival, beim Theater an der Wien und am Teatro Real Madrid zu hören war, wird die erkrankte Stefania Dovhan in der Partie der Susanna ersetzen.

Zusätzlich ist es uns gelungen die international gefeierte Veronica Cangemi zu engagieren. Sie wird in der Partie der Gräfin Genia Kühmeier ersetzen, die wegen Krankheit nicht anreisen kann.

Unverändert ist die Besetzung der Titelpartie geblieben: Wir freuen uns auf Alex Esposito, einen der gefragtesten italienischen Bassbaritone seiner Generation, als Gast, der in unserer letzten Operngala der Spielzeit auf der Bühne des STAATSTHEATERS stehen wird.

Aus unserem Ensemble können Sie Stefanie Schaefer als Cherubino und Armin Kolarczyk als Graf erleben. Die BADISCHE STAATSKAPELLE dirigiert der erste Kapellmeister Johannes Willig.

Operngala Die Hochzeit des Figaro am 29.6. um 19:30 Uhr im GROSSEN HAUS

Freuen Sie sich schon jetzt auf die erste Operngala in der neuen Spielzeit: Der fliegende Holländer am 2.11.13 im GROSSEN HAUS.

Ab dem 1.7. können Sie sich Ihr Operngala-Abo schon sichern!

SUPERNOVA: Frankenstein trifft ARMAR-IV

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Am Montag eröffnete Robotik im Rampenlicht die Wissenschaftstheaterreihe Supernova vor einem gebannten Publikum im ausverkauften EFFEKTE-DOME am Karlsruher Schloss. In der theatralen Performance forderte Dr. Frankenstein, gespielt von Schauspieler Matthias Lamp, Prof. Dr. Tamim Asfour, der am KIT humanoide Roboter entwickelt, heraus. Einen kompletten „künstlichen Menschen“ suchte Viktor Frankenstein zu erschaffen. Wissenschaftler Tamim Asfour winkte ab: „Das kann man nicht, das soll man lassen!“ und stellte sein Forschungsgebiet vor. Anschließend wurde Tamim Asfour im angeregten Publikumsgespräch gefragt, ob Roboter auch vergessen können („Nur wenn wir es so programmieren“) und wie eine Zukunft mit Robotern im Haushalt aussehen könnte.

Die Wissenschaftstheater-Reihe Supernova wird fortgesetzt mit Auf der Suche nach der Weltformel am Mittwoch 26.6. und mit Schöne neue Welten am Freitag 28.6., jeweils ab 20 Uhr im EFFEKTE-DOME vor dem Schloss.

Einmalige Wiederaufnahme: DU MUSST DEIN LEBEN ÄNDERN

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Im Rahmen des Wissenschaftsfestivals EFFEKTE nimmt das STAATSTHEATER einmalig Du mußt dein Leben ändern nach Peter Sloterdijk wieder auf.

Der Aufruf des Karlsruher Philosophen Peter Sloterdijk zur Neuorientierung des Menschen angesichts der globalen Katastrophe ist Ausgangspunkt einer „ebenso überzeugenden wie unterhaltsamen Produktion, die beweist, dass Show-Mechanismen selbst die stillen Kammern der Philosophen erobert haben.“ die-deutsche-buehne.de

Einmalige Wiederaufnahme am 29.6. um 20 Uhr im GARTENSAAL, SCHLOSS KARLSRUHE

Operette DER VETTER AUS DINGSDA zum letzten Mal

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"Und so entfaltet sich ein virtuos inszeniertes, respektloses, anspielungsreiches Spiel in Friedrich Eggerts herrlich schauerlichem Schwarz-Weiß-Schlosssaal, bei dem das neunköpfige Sänger-/Schauspielerensemble seine Qualitäten rigoros ausspielen kann. Operette machen heißt in dem Fall ebenso gut sprechen können wie singen. Und erst recht tanzen. Dafür sorgen Otto Pichlers geradezu unverschämt originelle Choreographien, die in einer "Negerrevue"-Parodie der Roaring Twenties bei Künnekes ironischem Fox "Sieben Jahre war ich in Batavia" kumulieren. Bananenröckchen inklusive – Alfred Mayerhofers genresicheren Kostüme machen’s möglich." Badische Zeitung  
Der Vetter aus Dingsda zum letzten Mal am 28.6. um 15 und um 20 Uhr (Abschiedsvorstellung Ks. Hans-Jörg Weinschenk)  im GROSSEN HAUS!

2.VOLKSTHEATER-FESTIVAL in der INSEL

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In acht Volkstheatergruppen probieren und diskutieren Menschen von 6 bis 80 Jahren aus Karlsruhe und der Region im STAATSTHEATER KARLSRUHE, was Theater alles sein kann. Nun ist es endlich soweit: Beim 2. VOLKSTHEATER-FESTIVAL zeigen sie am 28. & 29.6. ihre Ergebnisse. Die Gruppen Jung I & II, Superhelden und BaSta präsentieren ihre Arbeitsergebnisse in einmaligen Werkschauen, die generationsübergreifende Gruppe Und so weiter zeigt ihre Inszenierung Wenn wir schon mal hier sind und die Jugendlichen der Gruppe Prüfender spielen ihre Produktion Panic world! Dazu kommt eine Aufführung des interkulturellen Kooperationsprojekts Das Geheimnis des Schädels – Auf den Spuren der Weltkultur. Die Gruppe Begeisterter gestaltet zu all dem gemeinsam mit dem JUNGEN STAATSTHEATER ein buntes Rahmenprogramm mit Musik, Picknick und Party.

Voraufführung zu EINE (MIKRO)ÖKONOMISCHE WELTGESCHICHTE, GETANZT

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Die Ökonomie ist zur Leitwissenschaft unserer Zeit geworden, das Denken in wirtschaftlichen Kategorien hat alle Lebensbereiche erfasst. Wir werden, so scheint es, von immer neuen Krisen heimgesucht und geprüft. Der französische Regisseur Pascal Rambert hat mit dem Philosophen Éric Méchoulan aus Erzählungen über die Krise eine neue Theaterform entwickelt. Vier Schauspielerinnen erzählen vom Kaffeehaus des Mr. Lloyd, einem Treffpunkt von Kaufleuten in London, vom Modell T von Henry Ford und von japanischer Produktionsethik. Der deutsch-italienische Philosoph Emmanuel Alloa kommentiert diese Szenen live auf der Bühne. Etwa dreißig Stadtbewohner, die sich regelmäßig in einem Schreib-Atelier getroffen und jeder für sich, aber gemeinsam an einem Tisch, Texte geschrieben haben, tragen diese vor und bewegen sich im Raum.

Am 25.6. findet im KLEINEN HAUS eine Voraufführung dieser DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG statt.

VERRÜCKTES BLUT: Standing Ovations in Pforzheim

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Das Festivalpublikum in Pforzheim feierte am Samstag abend auch das dritte Gastspiel des STAATSTHEATERS, diesmal im vollbesetzten Grossen Haus. Verrücktes Blut, die Komödie um eine Lehrerin, die in einer Klasse mit Migrationshintergrund Schiller mit der Waffe in der Hand unterrichtet, hatte das Motto "Fremdwahrnehmung" der 21. Baden-Württembergischen Theatertage zentral getroffen.

Das erwies auch das von über 150 Zuschauern besuchte Publikumsgespräch. Eine ehemalige Kriminalkommissarin wünschte sich das Stück als Anschauung für alle Schüler, Eltern und Lehrer, ein Lehrer bemerkte, dass auch die Zensurenkeule eine Waffe sei. Ebenso wurde die schauspielerische Leistung des 8-kõpfigen Ensembles sowie die künstlerische Kraft des Regieteams wurden mehrfach hervorgehoben. Die Inszenierung von Dominik Günther steht am 7.7. wieder auf dem Spielplan im KLEINEN HAUS und wird im Oktober wieder aufgenommen.

FIGARO heiratet wieder - Mozarts Meisterwerk in der Wiederaufnahme

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Nach viel Zwischenapplaus und rhythmischem Klatschen wollte das Publikum "seine" Sänger gar nicht mehr von der Bühne im GROSSEN HAUS bei der Wiederaufnahme von Die Hochzeit des Figaro lassen.

Fast vier Stunden trugen Luiz Molz (Figaro), Berit Barfred Jensen als Gast (Susanna), Armin Kolarczyk (Graf), Christina Niessen (Gräfin) und Sarah Hudarew (Marcellina) das Stück, so dass die Zeit wie im Fluge verging. Besonderes Augenmerk lag auf den Neubesetzungen Stefanie Schaefer (Cherubino), Avtandil Kaspeli (Bartolo), Sebastian Kohlhepp (Basilio), Max Friedrich Schaeffer (Don Curzo), Larissa Wäspy (Barbarina) und Florian Kontschak (Antonio). Auch wenn einige der "Neuen" ihre Partien woanders schon gesungen haben - in Karlsruhe feierten sie alle ihr Debüt in Pavel Fiebers leichter, heiter-melancholischen Inszenierung, die seit über 10 Jahren im Spielplan ist. Der Regisseur und ehemalige Generalintendant des STAATSTHEATERS hatte die Wiederaufnahme über mehrere Wochen eingerichtet und auch ein paar Veränderungen eingebracht, die treue Figaro-Gänger erkennen werden. Johannes Willig dirigierte die STAATSKAPELLE und sorgte nicht nur mit dem Stab für einen agilen Mozart, sondern gab auch den Rezitativen am Hammerklavier Kontur. Den STAATSOPERNCHOR hatte dieses Mal der stellvertretende Chordirektor Stefan Neubert einstudiert

Die nächste Vorstellung von Die Hochzeit des Figaro findet am 29.6. ist die Operngala u.a. mit Alex Esposito als Figaro.

Im Herbst zu Beginn der Spielzeit 13/14 freuen wir uns auf die Debüts von unseren Ensemblemitgliedern Christina Bock, Lydia Leitner, Rebecca Raffell, Katharine Tier und Nando Zickgraf.

Die musikalische Leitung wird dann Steven Moore haben.

 

JUGENDKONZERT-Saison endet mit Jubel für Orchestersolist Frank Nebl

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Mit langem Beifall endete heute die Jugendkonzert-Saison der BADISCHEN STAATSKAPELLE vor nahezu ausverkauftem Haus. Die jungen Zuhörer feierten vor allem den Solisten aus dem Orchester bei Mozarts Klarinettenkonzert: Frank Nebl zeigte, welche faszinierenden Klangschattierungen in seinem Instrument stecken und warum Mozart gerade dieses Instrument so besonders liebte. Interessante Aspekte rund um das Konzert, seine Entstehung und über das Solo-Instrument wurden mit Klangbeispielen vorgestellt, gemeinsam moderiert von Dirigent Steven Moore und Orchesterdirektor Axel Schlicksupp.

In der nächsten Saison dürfen die Besucher wählen, ob sie die Jugendkonzerte um 18.00 oder um 20.00 Uhr besuchen wollen, denn sie werden dann zwei Mal nacheinander gegeben. Die erste Chance hierzu gibt es am 26.9. mit Beethovens 7. Sinfonie unter GMD Justin Brown.

 

Team STAATSTHEATER beim DRAISINENRENNEN vorn

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Vier Goldmedaillen und vier strahlende Gesichter beim erstmals veranstalteten Mannschafts-Draisinenrennen vor dem Karlsruher Schloss: Tenor Nando Zickgraf, Schauspieler Gunnar Schmidt, FSJler Kultur Lukas Boltner und Schauspieldirektor Jan Linders waren am Nachmittag auf der traditionellen Rennstrecke vor dem Schloss gegen eine Mannschaft aus dem Sandkorn-Theater angetreten. Zum Stadtgeburtstag gibt es seid einigen Jahren Rennen auf der Draisine, der 1817 von Karl Drais aus Karlsruhe erfundenen Laufmaschine.

Hõhepunkt war die Ehrenrunde beider Teams auf einem Achter-Fahrrad, ehe Stadtmarketing-Chef Norbert Kaethler die Siegerehrung vornahm.

EFFEKTE-DOM vor dem Schloss geöffnet

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Zum 298. Stadtgeburtstag bekommt die Pyramide ein sphärenförmiges Pendant. Für das neue Wissenschaftsfestival EFFEKTE hat das STAATSTHEATER vor dem Schloss ein futuristisches weisses Kuppelzelt aufgebaut. Für die nächsten zehn Tage ist es Infozentrum und Spielstätte zugleich und ist täglich ab 10 Uhr geöffnet. Neben populärwissenschaftlichen Vorträgen, Puppentheater für Kinder und Konzerten eines Laptop-Orchesters gibt es in Kooperation mit dem ZAK des KIT drei Folgen des Wissenschaftstheaters Supernova, bei dem ein Robotiker, ein Teilchenphysiker und ein Experte für Technikfolgen auf Schauspieler des STAATSTHEATERS treffen.

Karlsruhe feiert Geburtstag und das Wissenschaftsfestival EFFEKTE startet

Vom 21.-23.6. feiert die Stadt Karlsruhe ihren 298. Geburtstag - Wir gratulieren!

Gleichzeitig startet heute das Wissenschaftsfestival EFFEKTE, an dem auch das STAATSTHEATER mit einigen Veranstaltungen teilnehmen wird.
In diesem neuntägigen Festival präsentiert sich Karlsruhe als Wissenschaftsstadt. Was passiert also, wenn Wissenschaft und Kunst aufeinandertreffen? In der neuen Reihe Supernova heißt es: Bühne frei für humanoide Roboter, Antimaterie und Expeditionen ins Ungewisse! Das Alter Ego des Philosophen Peter Sloterdijk tritt zum allerletzten Mal in Du musst dein Leben ändern auf.
Ein "echter" Philosoph steht in Eine (mikro)ökonomische Weltgeschichte, getanzt auf der Bühne und kommentiert live. Das Festival beschließt mit dem Naturwissenschaftstheaterprojekt ab 8 Jahren Staubziffern & liederliche Zahlen sowie dem dokumentarischen Stück Am falschen Ort.

Die Konzertsaison 2013/14 der BADISCHEN STAATSKAPELLE: Raritäten und Kostbarkeiten

Chefdramaturg Bernd Feuchtner,Generalmusikdirektor Justin Brown, Generalintendant Peter Spuhler, Orchesterdirektor Axel Schlicksupp - Foto: Markus Kaesler

Gestärkt durch ein spannendes und erfolgreiches Jubiläumsjahr und die Auszeichnung „Bestes Konzertprogramm 2012/13“ freut sich die BADISCHE STAATSKAPELLE auf die neue Konzertsaison.

Die neuen Konzertformate mit Vermittlungsangeboten (Moderierte Sonderkonzerte, Kammerkonzerte mit anschließendem Brunch mit Künstlern, moderierte Jugendkonzerte, Jugendkammerkonzerte) wurden sehr gut angenommen und werden deswegen fortgeführt bzw. ausgebaut – 2013/14 wird die Anzahl der Jugendkonzerte verdoppelt.

Die jüngst besiegelte Orchesterpatenschaft der BADISCHEN STAATSKAPELLE mit den Orchestern des Helmholtz-Gymnasiums zeigt sich in zwei gemeinsamen Konzerten im Saisonprogramm: Ein Kinderkonzert sowie ein Sonder-Jugendkonzert am vorletzten Spieltag mit anschließender Party für die Jugendlichen. Bei beiden Konzerten werden Profi- und Nachwuchsmusiker nebeneinander auf der Bühne sitzen und sich die Pulte teilen.

Die Pflege der Musik unserer Zeit bildet einen roten Faden durch das Konzertprogramm. Als Erstaufführung erklingt im 6. Sinfoniekonzert ein Harfenkonzert, Auftragswerk der jungen kanadischen Komponistin Vivian Fung, und alleine sieben Uraufführungen in den NachtKlängen (u. a. von Zeynep Gedizlioglu, Nico Sauer und Gilles Schuehmacher). Andrew Norman, Arvo Pärt, Georg Friedrich Haas, Jörg Widmann, Hans-Werner Henze und Detlef Glanert sind nur einige der weiteren vertretenen Zeitgenossen.

Einen Programm-Schwerpunkt bilden Raritäten und Kostbarkeiten, die eine gemeinsame Entdeckung wert sind. Dazu zählen die Asrael-Sinfonie des Dvořák-Schwiegersohns Josef Suk, das Concertino der Komponistin Germaine Tailleferre, Strawinskys Oedipus Rex , Schönbergs Überlebender aus Warschau oder die ergreifenden Litanies à la Vierge Noire von Francis Poulenc.

Hochkarätige Gastsolisten und -dirigenten präsentieren diese Werke: Die Klavierlegende Leon Fleisher, der GMD Justin Browns Lehrer war, wird Prokofjews mitreißendes 4. Klavierkonzert spielen. Nach seinem begeisternden Auftritt wird der Pianist Boris Berezovsky erneut zu Gast sein, er wird das beeindruckende 4. Konzert Rachmaninows spielen. Auch der international hoch angesehene tschechische Dirigent Tomáš Hanus kehrt nach Karlsruhe zurück.

Die Verankerung im STAATSTHEATER zeigt die häufige Einbeziehung von Sängern aus dem Opernensemble, vom STAATSOPERNCHOR, von Schauspielern und natürlich der vorzüglichen Solisten aus der STAATSKAPELLE selbst.

GMD Justin Brown wird zu seinen Opernpremieren ungewöhnlich viele Konzertprogramme selbst gestalten: Fünf Sinfoniekonzerte, drei Sonderkonzerte, zwei Jugendkonzerte, das Neujahrskonzert und ein gemeinsames Kammerkonzert als Pianist. Justin Brown: „Bei den Konzerten liegt mir besonders am Herzen, dass sie einen dramatischen Spannungsbogen haben, denn auch sie sind Theater“.
Bei allen Konzert-Abonnements erhalten hier junge Menschen in Ausbildung ihre Karten zum halben Preis.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Sonntag vor der Premiere: EINE (MIKRO)ÖKONOMISCHE WELTGESCHICHTE, GETANZT

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Erfahren Sie schon am Sonntag 23.6. um 11 Uhr im KLEINEN HAUS Vieles über die Inszenierung und die Hintergründe zur DEUTSCHSPRACHIGEN ERSTAUFFÜHRUNG von Eine (mikro)ökonomische Weltgeschichte, getanzt.

Der Regisseur Pascal Rambert, einer der innovativsten französischen Theaterkünstler, hat aus Erzählungen über die Krise eine neue Theaterform entwickelt: „In einer französischen Tageszeitung sah ich ein Foto einer amerikanischen Familie, mit Hab und Gut auf dem Bürgersteig vor ihrem Haus sitzend. Da sie die Hypothek nicht mehr abzahlen konnten, hatten sie ihre Wohnung räumen müssen.“ Im Stück wird der Versuch einer Erklärung gemacht.

Auf der Bühne erzählen vier Schauspielerinnen in kurzen Szenen von unterschiedlichen ökonomischen Systemen. Der in Paris lebende deutsch-italienische Philosoph Emmanuel Alloa kommentiert diese Szenen live. Das Stück kombiniert Schauspiel mit Vorlesung und Performance. Kurze, dramatische Szenen, kommentiert von einem Wissenschaftler, spielen sich ab, während 50 Stadtbewohner die Bühne bevölkern.

Am Sonntag vor der Premiere wird Pascal Rambert davon erzählen, wie ihn die Begegnung mit dem Tanztheater von Pina Bausch erschütterte und er sich während des Studiums der Philosophie fürs Theater entschied. Mittlerweile ist er auf drei Kontinenten tätig und seine Stücke wurden in 12 Sprachen übersetzt. Der Philosoph Emmanuel Alloa wird auf die Fragen antworten, was die Philosophie überhaupt über die Wirtschaft aussagen kann und ob die Krise jemals enden wird.

Eintritt frei mit Mitgliedsausweis der Gesellschaft der Freunde.

Alle Vorstellungstermine finden Sie hier.

Zahlreiche Debüts bei Wiederaufnahme DIE HOCHZEIT DES FIGARO

Bei der Wiederaufnahme von Die Hochzeit des Figaro feiern ihre Debüts in der Karlsruher Inszenierung von Pavel Fieber: Stefanie Schaefer als Cherubino und Larissa Wäspy in der Partie der Barbarina, Avtandil Kaspeli als Dottor Bartolo, Sebastian Kohlhepp in der Partie des Don Basilio, Florian Kontschak debütiert als Antonio und Max Friedrich Schäffer ist hier zum ersten Mal als Don Curzio zu erleben.
Wiederaufnahme am 22.6. um 19:30 Uhr im GROSSEN HAUS

3. JUGENDKONZERT: Mozarts späte Liebe

Wolfgang Amadeus Mozart schrieb für die von ihm geliebte Klarinette nur ein einziges Solo-Werk, doch schuf er mit diesem dichten und gefühlvollen Konzert das wohl bedeutsamste der Gattung. Kennengelernt hatte er die Klarinette auf seinen Reisen, vor allem in der Mannheimer Hofkapelle faszinierte ihn ihr Klang. Mit ihrer Stimmlage vom Sopran bis zum tiefen Alt ermöglicht sie Mozart, sie wie ein lebendiges Wesen singen zu lassen. Diese sehr menschliche, ja beinahe beseelte Behandlung eines Instruments zeigt die Nähe, die Mozart empfunden hat – und trotz des leichten Dur-Klangs ist alles doch beständig umspielt von Wehmut, von Melancholie. So steckt in dieser Musik auch ein Hauch von Abschied, tatsächlich zählt das Klarinettenkonzert zu den Spätwerken. Es entstand zwei Monate vor Mozarts Tod – wahrlich eine späte Liebe!

BADISCHE STAATSKAPELLE
Frank Nebl Klarinette
Steven Moore Dirigent

Am 22.6. um 19 Uhr im KLEINEN HAUS

ALICE zum letzten Mal in dieser Spielzeit

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"Hier ist ein Abend gelungen, der unterhält, berührt und nachhallt." BNN
Alice zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 20.6.
im KLEINEN HAUS

Bücher aus dem Feuer - Berührende Lesung zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung in Karlsruhe

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Mit Auszügen aus Werken von Erich Maria Remarque, Anna Seghers, Alfred Döblin, Irmgard Keun, Bertolt Brecht und anderen erinnerten die drei Schauspieler Birgit Bücker, Georg Krause und Matthias Lamp an große Bücher der Weltliteratur, die am 17. Juni 1933 auf dem Karlsruher Schlossplatz in Flammen aufgingen.

In Anwesenheit von Bürgermeister Wolfgang Jäger verfolgten die Zuschauer hoch konzentriert die gut 90-minütige Lesung im fast vollbesetzten Lesecafé der Stadtbibliothek, die in Zusammenarbeit mit dem STAATSTHEATER zu der Veranstaltung eingeladen hatte.

Am Nachmittag war zuvor eine Stele zum Gedenken an die Greueltat der nationalsozialistischen Bücherverbrennung auf dem Schlossplatz eingeweiht worden.

MEDEA zu Gast bei Baden-Württembergischen Theatertagen

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Die letzte Vorstellung von Medea war gestern Abend zugleich die erste des STAATSTHEATERS bei den Baden-Württembergischen Theatertagen in Pforzheim.

Vor fast ausverkauftem Saal spielten Sascha Özlem Soydan, Eva Derleder, André Wagner und Kollegen eine intensive Vorstellung, die das Motto des Festivals "Fremdwahrnehmung" aufgriff: Medea, die der Wahrnehmung ihrer selbst als "Fremde" und "Barbarin" wie kaum eine andere Theaterfigur ausgesetzt ist, radikalisiert sich in Mareike Mikats Inszenierung der Grillparzer-Version angesichts der Ablehnung und Gewalt ihrer Umwelt, die in ihr nur die Außenseiterin sehen kann und will. Im anschließenden, angeregt geführten Publikumsgespräch wurde dem Ensemble viel Lob gespendet und die Aktualität des Stoffes diskutiert. Das STAATSTHEATER ist außerdem noch mit Verrücktes Blut (22.6.) und Das Kamel ohne Höcker (20.6.) in Pforzheim zu Gast.

Großer Jubel für Eleazar Rodriguez im 7. SINFONIEKONZERT

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Meeresimpressionen begeisterten das Publikum im 7. Sinfoniekonzert mit Ensemblemitglied Eleazar Rodriguez und der BADISCHEN STAATSKAPELLE. Unter dem Dirigat von Generalmusikdirektor Justin Brown erklangen vier Werke von Komponisten, die sich vom Meer inspirieren ließen. Der begeisterte Applaus zeigte, dass neben dem „Klassiker“ La Mer von Debussy auch unbekannte Werke bestehen können: The Sea von Brittens Kompositionslehrer Frank Bridge mit naturalistischen Meeresschilderungen oder die zeitgenössische Schilderung der Leuchttürme von England und Wales des englischen Komponisten Benedict Mason, beim dem die Bewegung des Leuchtfeuers im Orchester nicht nur hör-, sondern auch sichtbar wurde. Zum gefeierten Höhepunkt wurde jedoch die Interpretation des Liedzyklus‘ Les Illuminations von Benjamin Britten, der von Eleazar Rodriguez gleichermaßen extrovertiert wie auch innig dargeboten wurde.

Im Montagskonzert kann dieses farbige und abwechslungsreiche Konzert noch einmal erlebt werden!

 

Wenn der Straßenkampf in die INSEL einzieht - Premiere von PANIC WORLD!

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„Das ist schon Wahnsinn was die so können“ staunte eine Zuschauerin.
Habgier, Verrat und jede Menge Theaterblut: ein begeistertes und berührtes Publikum feierte die zwölf Jugendlichen der Volkstheatergruppe Prüfender in der ausverkauften Premiere und wollte die Jugendlichen gar nicht mehr von der Bühne lassen. Zusammen mit ihrem Spielleiter und Schauspieler des STAATSTHEATERS Robert Besta haben sie einen tiefgehenden Abend auf Grundlage von Shakespears Macbeth auf die Beine gestellt. In düsterer Kulisse kreieren sie eine intensive Atmosphäre und erzählen vom Aufstieg und Fall des Macbeth in einer modernen Parallelgesellschaft, sodass klar wird: Macbeth ist mitten unter uns.
Panic World! für alle ab 15 Jahren ist noch am 22.6 um 19 Uhr, am 23.6. um 17 Uhr, am 28.6. im Rahmen des VOLKSTHEATER-FESTIVALS um 19 Uhr, sowie am 5.7. um 19 Uhr zu erleben.

 

Luftmusik eines Geheimagenten - DAS THEREMIN

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Im Musical Alice fasziniert das exotische Theremin seit der Premiere im September das Publikum im KLEINEN HAUS mit seiner "bezirzend außerweltlichen Klangdimension" (BNN).
Der musikalische Leiter der Alice-Produktion und Thereminist Clemens Rynkowski stellt nun in einer Sonderveranstaltung im STUDIO das ungewöhnliche elektronische Instrument und die bewegte Geschichte seines Erfinders vor, des russischen Cellisten, Physikers und Geheimagenten Leon Theremin (Lew Termen). Rynkowski, der u. a. bei Lydia Kavina, der Großnichte des Erfinders gelernt hat, zeigt Ausschnitte aus dem Film Theremin – An Electronic Odyssey (Filmausschnitte in englischer Sprache mit englischen Untertiteln) und enthüllt in einem Theremin-Abend zum Sehen, Hören und Ausprobieren, was hinter dem visuellen und akustischen Zauber steckt, der die Menschen seit bald hundert Jahren in seinen Bann zieht.
Das Theremin
Zusatztermin aufgrund des großen Interesses am 17.6. um 20 Uhr im STUDIO

BÜCHER AUS DEM FEUER - Lesung zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung in Karlsruhe

1933 versuchten die Nationalsozialisten, gleich nach ihrer Machtübernahme eine Vielzahl jüdischer, marxistischer und pazifistischer Schriftsteller aus dem Bewusstsein der Deutschen zu löschen. In einer großangelegten, vom nationalsozialistischen deutschen Studentenbund angeführten „Aktion wider den undeutschen Geist“, wurden die Werke von über hundert Autorinnen und Autoren in rund fünfzig deutschen Städten aus öffentlichen Bibliotheken entfernt und vor einer großen Menge Zuschauer den Flammen übergeben. Vor genau 80 Jahren, am 17.6.1933, fand in Karlsruhe auf dem Schlossplatz eine öffentliche, von der Hitlerjugend organisierte Bücherverbrennung statt. Anlässlich dieses Gedenktages lädt Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, vertreten durch Bürgermeister Wolfram Jäger, zu einer Veranstaltung in die Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus ein. Die Stadtbibliothek und das STAATSTHEATER gestalten einen gemeinsamen Abend mit Lesungen aus den Werken geächteter und verfolgter Autorinnen und Autoren, darunter Erich Maria Remarque, Anna Seghers, Alfred Döblin, Mascha Kaléko, Irmgard Keun, Kurt Tucholsky, Berta von Suttner, Joachim Ringelnatz, Erich Kästner und die in Karlsruhe geborene jüdische Schriftstellerin Anna Ettlinger.
Es lesen die Schauspielerin Birgit Bücker sowie die Schauspieler Georg Krause und Matthias Lamp.

17. Juni 2013, 20 Uhr, Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus, Eintritt frei.
Ab dem 17. Juni 2013 erinnert auf dem Schlossplatz eine Stele an die Bücherverbrennung.
Die öffentliche Enthüllung nimmt Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup um 14 Uhr vor.

Eleazar Rodriguez im 7. SINFONIEKONZERT zu hören

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7. Sinfoniekonzert mit Werken von Bridge, Britten, Mason und Debussy

Frank Bridge
The Sea
Benjamin Britten Les Illuminations
Benedict Mason Lighthouses of England and Wales
Claude Debussy La mer

BADISCHE STAATSKAPELLE
Eleazar Rodriguez Tenor
Justin Brown Dirigent

Am 16.6. um 11 Uhr und am 17.7. um 20 Uhr im GROSSEN HAUS

RIO REISER sucht Statisten

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Für die musikalische Biografie Rio Reiser - König von Deutschland, die am 28.9. die Spielzeit des Schauspiels im GROSSEN HAUS des STAATSTHEATERS eröffnen wird, werden männliche und weibliche Statisten im Alter von 20 bis 35 gesucht!
Bühnenerfahrung, körperliche Fitness und Gesangstalent sind dem Team um Regisseur Dominik Günther, der hier in Karlsruhe schon Regie bei Der Vorname und Verrücktes Blut geführt hat, sehr willkommen.

Das Casting findet statt am kommenden Donnerstag, 20.6., von 18 bis 19 h im Ergotti, Wilhemstraße Ecke Baumeisterstraße.

Wir bitten um vorherige Anmeldung unter 0160 - 95347144 oder rolf.jenewein@web.de.

DIE PASSAGIERIN am 13.6.: Debüt und Besetzungsänderung

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Sein Debüt wird heute Abend Kammersänger Klaus Schneider als Walter in Die Passagierin feiern.

Der Tenor Mateusz Zajdel übernimmt für den erkrankten Steven Ebel die Partie des dritten SS-Mannes.

Wir wünschen toi toi toi!

Kurzfristige Umbesetzungen im Schauspiel

Wir bedanken uns bei Hannes Fischer, der heute, am 13.6., kurzfristig als Gast die Rolle des Jacques in Wie es euch gefällt für den erkrankten Ronald Funke übernehmen wird, bei Katharina Breier, die als Gast die Rolle der Agnes in der Vorstellung am 14.6. spielen wird und bei Sophia Löffler, die Cornelia Gröschel in Der einsame Weg am 14.6. im KLEINEN HAUS vertreten wird. DANKE!

Baden-Württembergische Theatertage starten am 14.6.

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Verrücktes Blut zum nächsten Mal in Karlsruhe am 7.7.

 

FREMDWAHRNEHMUNG
Unter diesem Motto veranstaltet das Theater Pforzheim die Baden-Württembergischen Theatertage 2013.
Das STAATSTHEATER KARLSRUHE ist mit drei Produktioneneingeladen: Am 17.6. 20.00 zeigen wir Medea von Franz Grillparzer, am 20.6. 19.00 Das Kamel ohne Höcker von Jonas Hassen Khemiri‚ am 22.6. 19.30 Verrücktes Blut von Nurkan Erpulat & Jens Hillje.

Alle Informationen zu den Theatertagen finden Sie hier.

Zwei VOLKSTHEATER-Premieren am Wochenende

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Produktion der Volkstheatergruppe Prüfender zu Macbeth
ab 14 Jahren
Panic World!
Wer sind die heutigen Macbeths, die Lady Macbeths, die Hexen? In einer vernachlässigten Stadt entsteht Shakespeares Macbeth noch einmal neu: was passiert, wenn Wirtschaftszweige und Kultureinrichtungen zusammenbrechen und das „Recht des Stärkeren” auf der Straße ausgetragen wird. Was, wenn diese Straße hier ist?
Premiere am 15.6. um 19 Uhr in der INSEL

Produktion der Volkstheatergruppe Und so weiter
Wenn wir schon mal hier sind
Wer war Karl? Wie glücklich macht ein Stuhl im Theater? Wo wohnen die Menschen, die über den Friedrichsplatz eilen? Wie klingen Wege quer durch Karlsruhe?
Menschen stranden auf der INSEL, erzählen wer sie sind, wo sie herkommen, wo sie hin wollen. Als Forschungsgruppe haben sie Karlsruhe mehrere Monate lang unter die Lupe genommen, die Stadtbewohner beschenkt, Orten zugehört, Wege analysiert, Begegnungen dokumentiert, weitergesponnen und zurückgeblickt. Nun präsentiert die generationsübergreifende Gruppe Und so weiter ihr ganz eigenes Bild von sich selbst in der Stadt, die wir alle zu kennen glauben.
Premiere am 16.6. um 17 Uhr in der INSEL

MEDEA zum letzten Mal im STUDIO

"Wobei die für die Titelrolle engagierte Sascha Özlem Soydan dadurch punktet, dass sie in dieser Mordspartie eben nicht dramatisch aufdreht, sondern nur sehr schlaglichtartig andeutet, welche eruptive Energie in dieser Figur steckt." BNN

Medea zum letzten Mal im STUDIO am 14.6.

Das Spielzeitheft des JUNGEN STAATSTHEATERS ist erschienen

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Ab sofort liegt es überall in den Foyers des Theaters Sie aus.
Wir wünschen all unseren kleinen und großen Zuschauern viel Vergnügen beim Entdecken der nächsten Spielzeit!

Cornelia Gröschel als MINNA VON BARNHELM

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Wegen Erkrankung im Ensemble übernimmt Cornelia Gröschel in der morgigen Schulvorstellung von Minna von Barnhelm um 11.00 Uhr die Rolle der Minna. Wir wünschen toitoitoi!

FESTIVAL PREMIÈRES erfolgreich abgeschlossen - die Zukunft des Theaters zu Gast in Karlsruhe

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Mit der Weitergabe der PREMIÈRES Flaggen durch Generalintendant Peter Spuhler und Schauspieldirektor Jan Linders an den Intendanten des Le Maillon, Bernard Fleury, und den Künstlerischen Berater des Théâtre National de Strasbourg, Olivier Chabrillange, ging am Sonntagabend das 8. Festival für junge europäische Regisseure, das zum ersten Mal in Karlsruhe stattfand, zu Ende. Vier Tage lang waren zehn Produktionen aus neun europäischen Ländern in insgesamt fünf Spielstätten des STAATSTHEATERS, des ZKM und der Hochschule für Gestaltung zu sehen.

Die unterschiedlichen jungen europäischen Regiehandschriften, stark geprägt von den länderspezifischen Ausbildungsformen, zu zeigen, ist das originäre Ziel des Festivals. Festivalkuratorin Barbara Engelhardt hat dies bereits in den vergangenen sieben Jahren gemeinsam mit den Straßburger Theatern erfolgreich umgesetzt. Mit dem Sprung über den Rhein, der ab 2013 alle zwei Jahre stattfinden soll, ist das renommierte Nachwuchsfestival nun vollends europäisch geworden.

Eröffnet wurde PREMIÈRES am 5.6.13 durch Staatsekretär Jürgen Walter, Kulturbürgermeister Wolfram Jäger und Generalintendant Peter Spuhler. Als erste Produktion konnten die zahlreichen Festival- und Ehrengäste Tankred Dorsts Merlin in einer Inszenierung des ungarischen Regisseurs Csaba Polgár sehen. Auch der Autor selbst zählte nebst seiner Frau und künstlerischen Mitarbeiterin Ursula Ehler zu den Gästen der Festivaleröffnung. Mit großem Interesse wurde die türkische Produktion Olmamiş mi? des Regisseurs Fatih Gençkal angenommen. Die Produktion zeigte eine bislang unpolitische türkische Generation in all ihrer Widersprüchlichkeit, die von den jüngsten Ereignissen in Istanbul überrollt wurde und damit eine neue Brisanz auf die Bühne brachte. Eine offene Fragerunde mit Team und Publikum nach der zweiten Vorstellung am 7.6. schilderte eindrücklich und authentisch die Erlebnisse und Gedanken der jungen türkischen Kunstschaffenden. Intensiv diskutierten die Zuschauer und Künstler mit- und untereinander auch über die weiteren Produktionen des Festivals und ihre verbindenden Themen: Krisen und Konstanten, Melancholie und Hoffnung im Europa des 21. Jahrhunderts.

Eine täglich erschienene deutsch-französische Festivalzeitung berichtete unmittelbar vom Festivalgeschehen, lieferte Hintergrundwissen und machte Lust auf den Besuch der noch anstehenden Vorstellungen.

Aus Frankreich kamen rund 500 Gäste mit Shuttle-Bussen oder auf eigene Faust nach Karlsruhe, um ihrem Festival auch hier die Treue zu halten. Karlsruhe habe eine ganz eigene Atmosphäre, und es war sehr spannend, nicht nur im STAATSTHEATER sondern auch zu Gast im ZKM und der Hochschule für Gestaltung zu sein und die Nachbarstadt zu entdecken, so ein französischer Festivalbesucher. „Mich freut, dass Fachbesucher aus ganz Europa, vom rumänischen Temeswar bis Paris, nach Karlsruhe gekommen sind, um unsere Auswahl für ihre Festivals und Theater zu entdecken“, resümiert der glückliche Karlsruher Schauspieldirektor und künstlerische Leiter des Festivals auf deutscher Seite, Jan Linders.

Ermöglicht wurde das Festival durch die Baden-Württemberg-Stiftung und die Stadt Karlsruhe, die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia sowie die Fondation Kronenbourg und Mittel aus der Stadt Straßburg, der Region Elsass und dem französischen Kulturministerium.

 

Die neunte Ausgabe von PREMIÈRES findet vom 5. – 8.6.14 in Straßburg statt.

 

JAZZ UND LITERATUR Auf Reisen mit Holiday Golightly

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Ein amüsiertes Publikum ließ sich am Sonntagmorgen von der Geschichte des Sternchens Holiday Golightly in das New York der Vierziger verführen. Denn Staatsschauspieler Michael Rademacher las mit Witz und Ironie Auszüge aus Truman Capotes Meisterwerk Frühstück bei Tiffany. Die Musik aus dieser Zeit, vom Swing eines Duke Ellington bis zu den Hits aus Musicals wie Oklahoma!, spielte die Band "Double Tonic" unter der Leitung von Wolfgang Klockewitz. Natürlich durfte auch ein Lied aus der berühmten Verfilmung mit Audrey Hepburn nicht fehlen! Moon River war der warmen Stimme der Sängerin Yvonne Arnitz auf den Leib geschrieben.

 

PREMIÈRES ist vorbei - Wir sagen DANKE!

 - Foto: Alesandre Schlub

PREMIERES ist vorbei! Wir bedanken uns bei unserem Publikum und allen Beteiligten auf und hinter der Bühne: DANKE!

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Straßburg vom 5-8.6.14!

PREMIÈRES Endspurt

Telemachos - Foto:

Der vierte und letzte Tag von PREMIERES steht bevor wir zeigen zum Abschluss des Festivals heute: Die auserwählte Klasse der Radfahrer von der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, Berlin um 14:30 Uhr in der INSEL, Die Versenkung des Atom-U-Boots Kursk durch den Feigling Steven Jobs von der Zürcher Hochschule der Künste um 16 Uhr und 19:30 Uhr im ZKM, Kijken naar Julie Toneelacademie Maastricht / Het Huis van Bourgondië um 17:45 Uhr in der INSEL, La Loi Zooscope, Lausanne um 18 Uhr in der HfG und Telemachos - Should I stay oder should I go, eine Produktion von Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gemeinnützige GmbH und "Projektor" in Koproduktion mit dem Onassis Cultural Center um 19 Uhr im KLEINEN HAUS. 

Das STAATSTHEATER wünscht Ihnen einen schönen letzten Festivaltag!

 

BALLETT GALA stürmisch gefeiert!

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Die BALLETT GALA bildete, vom Publikum mit Standing-Ovations bejubelt, vergangenen Samstag den Höhepunkt und Abschluss der erfolgreichen 6. KARLSRUHER BALLETTWOCHE. Dies lag zum einen an den Kostbarkeiten des Programms sowie an den erlesenen Tänzerinnen und Tänzern aus München, Dresden, Stuttgart, Hannover und Karlsruhe, die diesen Abend zu einem außergewöhnlichen Erlebnis der 6. KARLSRUHER BALLETTWOCHE machten. Besondere Höhepunkte waren die eigens für die Gala von Birgit Keil in Auftrag gegebene Kreation Chikara von Eric Gauthier sowie Across the Border von Ensemblemitglied Reginaldo Oliviera, faszinierend getanzt von Kammertänzer Flavio Salamanka. Hingerissen war das Publikum und dankte den Künstlern mit viel Applaus und zahlreichen Bravi. Zur BALETT GALA hatte es, wie zu den meisten anderen Veranstaltungen der BALLETTWOCHE, sehr rasch nur noch Stehplatzkarten gegeben.

An den vier vergangenen Abenden tanzte das STAATSBALLETT in seiner Jubiläumsspielzeit unter der Leitung von Birgit Keil im GROSSEN HAUS des STAATSTHEATERS die Höhepunkte der Saison. Die BALLETTWOCHE wurde mit Schwanensee von Christopher Wheeldon eröffnet. Es folgte das Ballett Siegfried von Peter Breuer, Giselle in der Version von Peter Wright, sowie In den Winden im Nichts von Heinz Spoerli. Die Tänzer des Karlsruher Ensembles haben diese Woche bravourös bewältigt. Besucher der Warm-ups vor den Vorstellungen wurden von der Ballettdirektorin Birgit Keil im Ballettsaal persönlich willkommen geheißen. Und nach den Vorstellungen signierten die Solisten des Ensembles am Autogrammtisch Fotos, Autogrammkarten und Plakate.

Zum Vormerken: Die 7. Karlsruher Ballettwoche findet vom 27. – 31.5.14 statt. Tickets gibt es ab dem 9.9.an der Theaterkasse.

PREMIÈRES Podium der Regisseure

Am Sonntag um 11:30 Uhr im Gespräch im Festivalzentrum auf der Terrasse am MITTLEREN FOYER im STAATSTHEATER die RegisseureTimo Krstin DIE VERSENKUNG DES ATOM-U-BOOTS KURSK DURCH DEN FEIGLING STEVEN JOBS, Daniel Schauf BLICKAKTE , Korbinian Schmidt DIE AUSERWÄHLTE KLASSE DER RADFAHRER, Fatih Genckal OLMAMIS MI? ISN’T IT? , Prodromos Tsinikoris TELEMACHOS – SHOULD I STAY OR SHOULD I GO? und Bram Jansen KIJKEN NAAR JULIE.

Der Eintritt ist frei!

PREMIÈRES: Das große Seufzen in I WOULD PREFER NOT TO

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I would prefer not to ist zugleich die Geschichte von Byron, seiner Cousine Dahlia und seiner Mutter sowie ein Porträt über die Schwermütigkeit. Es ist die Ambivalenz der Emotion, die Regisseurin Selma Alaoui in ihrer Inszenierung übersetzen will. Sie setzt dabei auf eine theatrale Formensprache der Extreme, die zwischen Komödie und Tragödie sowie konkreten Szenen und surrealistischen Traumsequenzen changiert. Auch Bühnenbild und Kostüme setzen gewagte Zeitsprünge in Szene. Weit davon entfernt selber Melancholikerin zu sein, huldigt Selma Alaoui in I would prefer not to einer Gemütsverfassung, der seit jeher eine schöpferische Kraft zugeschreiben wird. Kaum ein großer Schriftsteller, der nicht auch Melancholiker gewesen ist.

Der vollständige Text über I would prefer not to ist in der Festivalzeitung PRINT 2 nachzulesen

I would prefer not to nochmals heute um 19.45 Uhr im ZKM

Spendenaufruf und Benefizkonzert für HÄNDEL-FESTSPIELE Halle

Durch die Hochwasser bedingte Absage der Händel-Festspiele in Halle kommen auf die Stiftung Händel-Haus erhebliche finanzielle Verpflichtungen zu, und das entstehende große Defizit wird Konsequenzen für die künftigen Festspiele haben. Nach entsprechenden Reaktionen seitens der Kulturschaffenden in Halle haben sich Ministerpräsident Reiner Haseloff und Oberbürgermeister Dr. Wiegand jedoch klar zum Fortbestand und entsprechender finanziellen Ausstattung der künftigen Festspiele bekannt. In jedem Fall bleibt aber ein erhebliches finanzielles Defizit für dieses Jahr.

Die Händel-Gesellschaft Karlsruhe unterstützt in Abstimmung mit Vorstand und Kuratorium die Stiftung Händelhaus mit einem vierstelligen Betrag und bittet um Spenden für die betroffenen Bürger und für die Stiftung Händel Haus. Außerdem wird das diesjährige Herbstkonzert der Händel-Gesellschaft Karlsruhe in guter Händelscher Tradition als Benefizkonzert zugunsten der Händel-Festspiele in Halle durchgeführt werden.

Weitere Information unter http://web1.karlsruhe.de/Kultur/Haendel/

 

PREMIÈRES AMADO MIO: Die Poesie einer unmöglichen Liebe von Lehrer und Schüler

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Die autobiographische Poesie des italienischen Kommunisten, Künstlers und Homosexuellen Pier Paolo Pasolini, von zwei slowenischen Schauspielern in starke Bilder übersetzt: die Geschichte der Liebe des jungen Lehrers in seinen Schüler am Ende des Zweiten Weltkriegs in einem friaulischen Dorf zeigten die Künstler vom Mladinsko Theater in Ljubljana wie ein Gemälde von Caravaggio, wie die Pietà des Michelangelo oder auch die Bukolik antiker Fresken. Bilder aus der Kunstgeschichte zu zitieren und damit das Persönliche ins Allgemeine zu überhöhen war auch eine Technik Pasolinis in seinen Filmen. Das Publikum im ausverkauften Studio der Hochschule für Gestaltung bedankte sich bei Amado Mio mit starkem Applaus.

PREMIÈRES " Es geht nicht um Gezipark, es geht um unsere Demokratie!"

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„Wir sind die Kinder der 68er, und darum sind wir unpolitisch erzogen worden“, sagte die Performerin Firuze Engin in der aus aktuellem Anlass veranstalteten Publikumsdiskussion im Anschluss an die zweite und letzte Vorstellung der türkischen Performance OLMAMIS MI? aus Istanbul. Alle Künstler hatten in den letzten 10 Tagen an den Demonstrationen um den Gezipark im Zentrum Istanbuls teilgenommen und ihre Erfahrungen mit der Staatsmacht, aber auch untereinander, ihre Gedanken über die Demokratie in der Türkei und die neu gewonnene Sinnhaftigkeit ihres Lebens und ihrer Kunst in die Performance eingebaut. Im FOYER hatten sie eine Installation mit bei den Demonstrationen verwendeten Gegenständen aufgebaut, von Taucherbrillen bis zu wildem Salbei, den sie im Park verbrannt hatten, um das Tränengas zu vertreiben.

„Bis vor 10 Tagen wollte ich eigentlich weg aus Istanbul, aber seit Alt und Jung, Studenten, Künstler, aber auch Händler und Arbeiter gemeinsam den Gezipark besetzt und auf den Straßen Istanbuls und vilerer anderer Städte demonstriert haben, hat mein Leben und Arbeiten in der Türkei einen Sinn“, so der Regisseur Fatih Genckal. „Am ersten Tag warnte mich meine Mutter: Geh nicht hin! Am zweiten Tage fragte sie: Gehst du wieder? Am dritten Tag: Pass auf dich auf. Am vierten: Hier hast Du Milch und Zitronen gegen das Tränengas. Auf geht’s“, so erzählte die Performerin Zinnure Türe von ihrer Politisierung und der Reaktion ihrer Eltern darauf. Das Karlsruher Publikum stellte den jungen Türken Fragen nach der Nachhaltigkeit des Protests, den Ursachen für das Erwachen einer Bevölkerung mitten in einem Wirtschaftsboom, der kontrollierten Berichterstattung der türkischen Medien, der Rolle der neuen Medien wie Twitter und Facebook und der Zukunft von Kunst und Politik. Generalintendant Peter Spuhler, der für einen Opernwettbewerb in Istanbul war und als Augenzeuge in Wort und Bild auf Twitter @PeterSpuhler berichtet hatte, schilderte en detail seine Sicht auf die Massenbewegung und forderte die Europäer auf, von den Umwälzungen Kenntnis zu nehmen. Eine Solidaritätsdemonstration wird heute ab ca. 16 Uhr vom Stephansplatz in der Karlsruher Innenstadt starten.

BLAUE STUNDE mit letztem Höhepunkt

In angenehmer Atmosphäre beklatschten die Besucher der BLAUEN STUNDE die Mitglieder des Opernstudios, die zuvor über eine Stunde Arien und Duette aus ihrem Repertoire gesungen hatten. Die Veranstaltung in der Haupstelle der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen wurde von der Bank und dem STAATSTHEATER KARLSRUHE gemeinsam durchgeführt und erlebte am Freitag einen letzten Höhepunkt. Lydia Leitner, Larissa Wäspy, Florian Kontschak, Max Friedrich Schäffer und Yang Xu zeigten ihr außerordentliches Können.

Das Programm hatte Studienleiter Jan Roelof Wolthuis zusammengestellt, der den Abend auch am Flügel begleitete. Es moderierte Operndirektor Joscha Schaback.

Das STAATSTHEATER bedankt sich bei der Sparkasse Karlsruhe Etlingen ganz herzlich für die Zusammenarbeit bei dieser Reihe! 

PREMIÈRES: INTERKULTURELLES THEATER – in Europa und Afrika

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Zu später Stunde noch konzentriert im STUDIO: Das Publikum verfolgte am Donnerstag gespannt die Karlsruher Premiere von Blickakte, einer Performance, die unseren Blick auf Theater und Kultur herausfordert. Was wie ein Vortrag über das von Maos China erbaute Nationaltheater von Somalia beginnt, wird schnell zu einem Spiel mit kulturellen Zuschreibungen, Vorlieben und Urteilen. War Philipp Scholtysik selbst im durch Bombenanschläge in ein Freilufttheater verwandelten Nationaltheater? Gibt es den somalischen Gewürzhändler wirklich, und ist das Myrrhe, was da ans Publikum ausgeteilt wird, das kostbare Gewürz, das wir aus der Weihnachtsgeschichte kennen? Und hat die chinesische Opernsängerin Bee Chang wirklich als echte Afrikanerin im Musical „König der Löwen“ in Hamburg gespielt? Die Inszenierung des jungen Frankfurters Daniel Schauf ist heute, Freitag, um 23 Uhr noch einmal im STUDIO zu sehen.

PREMIÈRES: OLMAMIS MI? ISN’T IT? - Politisches Theater live aus der Türkei

Fatih Gençkal ist mit seiner Inszenierung und seinem Team seit Mittwoch in Karlsruhe - Foto: Alexandre Schub

Die aktuelle Politik als Festival-Dramaturg: Vor 3 Monaten eingeladen, ist die Produktion OMAMIS MI? des jungen türkischen Regisseurs Fatih Genckal und seiner fünf Performer seit den Protesten in Istanbul und vielen anderen Orten der Türkei brandaktuell geworden. Ihre Performance über 5 Türken um die 30, auf türkisch mit deutschen und französischen Übertiteln, haben die Künstler, die alle an der occupygezipark-Bewegung teilnehmen, mit einem neuen Prolog versehen. „Es war sehr ergreifend und ich glaube nicht nur für mich/uns sondern für alle Besucher. Vielen Dank für ihr Engagement junge Künstler_innen zu unterstützen und uns zu bereichern.“, schrieb uns eine Besucherin nach der gestrigen Premiere.

Heute um 21.00 in der INSEL die zweite und letzte Vorstellung; im Anschluss diskutieren mit dem Publikum Regisseur Fatih Genckal und Generalintendant Peter Spuhler, Augenzeuge der Proteste in Istanbul am letzten Wochenende.

BALLETT GALA zum Abschluss der BALLETTWOCHE

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Ein Gala-Abend zum Abschluss der Jubiläumsspielzeit!

Herausragende Künstler des Bayerischen Staatsballetts, des Stuttgarter Balletts, der Semperoper Dresden sowie des Balletts der Staatsoper Hannover präsentieren Ihnen tänzerische Highlights. Gemeinsam mit dem Ensemble des STAATSBALLETTS KARLSRUHE machen diese hochkarätigen Gäste die Ballett Gala zu einem glänzenden Höhepunkt der Ballettwoche.

Die Gala-Gäste sind: Katherina Markowskaja (Gastsolistin am Bayerischen Staatsballett) und Maxim Chashchegorov (Bayerisches Staatsballett), Filip Barankiewicz (Stuttgarter Ballett), Elena Vostrotina und Raphaël Coumes-Marquet (Ballett der Semperoper Dresden) sowie Catherine Franco und Denis Piza (Ballett der Staatsoper Hannover).

Die Ballett Gala ist der festliche Höhepunkt der Ballettwoche. Tänzer des STAATSBALLETTS KARLSRUHE präsentieren gemeinsam mit hochkarätigen Gästen ein vielseitiges, internationales Programm.
Am 8.6. um 19 Uhr im GROSSEN HAUS

Festival PREMIÈRES mit großem Schauspielertheater aus Ungarn eröffnet

Tankred Dorst und Ursula Ehler (rechts) bei der Eröffnung von PREMIÈRES - Foto: Alesondre Schlub

Am Ende stand er selbst neben der Bühne, der große Autor Tankred Dorst, und applaudierte den hervorragenden Darstellern aus Ungarn und ihrer intensiven und vieldeutigen Inszenierung.
Begeisterung auch bei den Zuschauern für den zweieinhalbstündigen Theaterabend aus Budapest: Tankred Dorsts Merlin in der Inszenierung des 31jährigen Ungarn Csaba Polgár war die Eröffnungsinszenierung des Festivals PREMIÈRES für junge europäische Regisseure, das noch bis zum 9.6. erstmals in Karlsruhe stattfindet. Der 87jährige große deutsche Dramatiker war persönlich angereist, um zu erleben, wie sein großer europäischer Mythos zugleich als Parabel auf die zerfallende ungarische Demokratie gelesen werden kann. Die Inszenierung mit deutschen und französischen Übertiteln ist am heutigen Freitag, 20.00 Uhr noch einmal im KLEINEN HAUS zu erleben – Karten können Sie direkt hier kaufen.
Eine erste Kritik finden Sie hier bei nachtkritik.de.

Vor der Aufführung hatten Generalintendant Peter Spuhler, Staatssekretär Jürgen Walter und Kulturbürgermeister Wolfram Jäger das in Zusammenarbeit mit dem Théâtre National de Strasbourg und dem Le Maillon veranstaltete Festival bei schönstem Wetter auf der Terrasse des STAATSTHEATERS eröffnet.
Im Anschluss feierten Theaterkünstler aus 9 Ländern mit dem Publikum bis tief in die Nacht.

 

PRINT 1 IST DA! Zum Festival PREMIÈRES erscheint eine DEUTSCH-FRANZÖSISCHE FESTIVALZEITUNG

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Eine Zeitung und ein Blog in zwei Sprachen, über 10 Produktionen aus 9 Ländern: Emmanuelle François, Marie Gutbub aus Frankreich und Elisabeth Michelbach und Maxi Zahn aus Deutschland berichten vier Tage lang unter der Leitung von Jürgen Berger ("Süddeutsche Zeitung", "Theater heute", "Rheinpfalz") vom Festival für junge europäische Regisseure. Danica Schlosser hat das Layout entworfen, Alexandre Schlub aus Straßburg ist als Festivalfotograf dabei.
Die PRINT genannte Zeitung wird an alle Festivalbesucher kostenlos verteilt und ist jeden Abend aktuell hier zu lesen. Weitere Artikel erscheinen im Blog der Festivalwebsite http://www.festivalpremieres.eu/

ZENDOME vor Theater aufgebaut – das Zentrum für das Festival PREMIÈRES steht: heute geht`s los!

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„Wow, was ist denn da gelandet?“ – so der Ausruf von Passanten heute vor dem Eingang des STAATSTHEATERS. Dort hat die Technik des Theaters seit gestern den sogenannten Zendome aufgebaut, eine selbsttragende Konstruktion aus gleichseitigen Dreicken mit einer weißen Zeltplane.
Die 6,80 m hohe kugelförmige, futuristische Struktur weist auf das Festival Premières für junge europäische Regisseure hin, das heute in Karlsruhe startet. Die erste öffentliche Veranstaltung im Zendome ist die Diskussion mit jungen Regisseuren aus ganz Europa, Festivalkuratorin Barbara Engelhardt und Kai Festersen, Koordinator der Regieausbildung an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg in Ludwigsburg am Sonntag 9.6., 11.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Vom 21. bis 30.6. wird der fliegende Bau als Effekte-Dome für das gleichnamige Wissenschaftsfestival vor dem Karlsruher Schloss stehen.

Druckfrisch zur 6. KARLSRUHER BALLETTWOCHE

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Das STAATSBALLETT KARLSRUHE hat zu seinem 10jährigen Jubiläum unter der Direktion von Birgit Keil eine reichbebilderte Chronik herausgegeben! Lassen Sie gemeinsam mit uns 10 Jahre vielseitigstes Repertoire von großen Klassikern bis hin zu Zeitgenössischem Revue passieren, rufen Sie sich berührende Theatererlebnisse wieder ins Gedächtnis, erinnern Sie sich an Choreografien, die Sie besonders beeindruckt haben oder finden Sie die schönsten Fotos von aktuellen oder ehemaligen Lieblingstänzern.

Für 19,90€ erhältlich im Foyer des STAATSTHEATERS am Verkaufsstand des STAATSBALLETTS. Außerdem können Fotos, Autogrammkarten, Plakate sowie Jacken (jetzt neu auch in schwarz) und T-Shirts des STAATSBALLETTS während der Ballettwoche erworben werden.

WERTHER: Gernot Grünewald springt ein

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Wir bedanken uns bei Schauspieler und Regisseur Gernot Grünewald, der spontan heute für den erkrankten Jan Andreesen die Rolle des Albert übernehmen wird.

So ist seine Inszenierung von Die Leiden des jungen Werther um 20 Uhr im ausverkauften STUDIO zu sehen.

Das neue SPIELZEITHEFT ist da!

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Ab sofort können Sie unser Spielzeitheft überall im Theater finden. Bisher hatten Sie schon die Chance, es hier in unserem Downloadbereich zu "durchblättern", jetzt können Sie es auch in den Händen halten.
Das STAATSTHEATER wünscht Ihnen viel Vergnügen beim Entdecken der nächsten Spielzeit!

PREMIÈRES: Publikumsgespräch nach OLMAMIS MI? ISN’T IT?

Aus aktuellem Anlass diskutiert Fatih Gençkal, Regisseur von Olmamış mı?, im Anschluß an die Vorstellung am Freitag, 7.6. in der INSEL mit dem Publikum und Generalintendant Peter Spuhler. Bitte hören Sie dazu auch das SWR2-Interview.

Es wird wieder mit Weltallen gerechnet – Wiederaufname STAUBZIFFERN & LIEDERLICHE ZAHLEN

 - Foto: Felix Grünschloß

Wildes Klatschen und Trampeln: nach der ausverkauften Wiederaufnahme von Staubziffern & liederliche Zahlen stürmte eine begeisterte Schar Kinder die Bühne der INSEL, um Erbsen als Andenken mit nach Hause zu nehmen. Auf dem Weg nach draußen wurde dann auf dem Schulhof noch gezählt und gerechnet was das Zeug hielt. In dem Stück des JUNGEN STAATSTHEATERS, das sein junges Publikum immer wieder zum Mitmachen auffordert, entdecken sogar Mathemuffel ihren Spaß an Zahlen wieder. Anstelle von Katharina Wawrik, die in der letzten Spielzeit an der Seite von Ralf Wegner spielte, übernimmt in diesem Jahr Sebastian Reich mit viel Spaß am Wetteifern um das größte Wissen und die besten Rechenmethoden.

Die Produktion für alle ab 8 Jahren, die in Zusammenarbeit mit dem ZAK und 4 Mathematikprofessoren der verschiedenen Karlsruher Hochschulen entstanden ist, eröffnete 2011 das JUNGE STAATSTHEATER und wird in dieser Spielzeit am 30.6. im Rahmen des Wissenschaftsfestivals Effekte, sowie am 16. und 17.7. in der INSEL zu erleben sein.

TANNHÄUSER zum letzten Mal in dieser Spielzeit

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"Viel Beifall für eine exzellente Neuproduktion. Was würde ein derart interessanter, überragender „Tannhäuser“ in Bayreuth erst für Furore machen!" Frankfurter Rundschau

Tannhäuser zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 9.6. um 17 Uhr im GROSSEN HAUS

PANIK, PATHOS, PORNO: PREMIÈRES ab dem 6.6. erstmals in Karlsruhe

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PREMIÈRES ist das bedeutendste europäische Festival für junge Regisseure und ihre ersten Inszenierungen. Seit 2004 versammelt es zehn Sprechtheater-Produktionen an vier Tagen für ein Festival der Begegnung und des künstlerischen Austausches. Die Festivalgründer, das Théâtre National und das Theater Le-Maillon in Straßburg, haben das STAATSTHEATER eingeladen, PREMIÈRES zukünftig als binationales Festival, als Brückenschlag über den Rhein, abzuhalten, im jährlichen Wechsel in einer der beiden benachbarten Großstädte, in Karlsruhe erstmals im Juni 2013.

Kuratiert wird das von der internationalen Presse beachtete, vom allgemeinen wie vom Fachpublikum intensiv besuchte Festival von der Dramaturgin und Kritikerin Barbara Engelhardt, die u. a. auch für das Theater MC 93 in Bobigny bei Paris und das Festival „Fast Forward“ in Braunschweig arbeitet.

Zehn junge Regisseure bringen ihre ersten Inszenierungen in die Mitte Europas. Zehn unterschiedliche Weltsichten und Handschriften treffen auf ein entdeckungsfreudiges Publikum und internationale Theater- und Festivalleiter. Die Produktionen werden zeitlich versetzt in mehreren Spielstätten in der Stadt gezeigt, so dass die Zuschauer ein intensives Festival erleben können. Die Aufführungen werden jeweils zweisprachig, Französisch und Deutsch, übertitelt.

VOM 6.6.-9.6. IN KARLSRUHE

BALLETTWOCHE startet am 4.6. mit SCHWANENSEE

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Am 4.6. startet die Ballettwoche der Jubiläumsspielzeit des STAATSBALLETTS KARLSRUHE unter der Direktion von Prof. Kt. Birgit Keil.

Beginnend mit der DEUTSCHEN ERSTAUFFÜHRUNG von Christopher Wheeldons fantastischem Schwanensee, zeigt das STAATSBALLETT danach Siegfried, die URAUFFÜHRUNG von Peter Breuers kraftvollem und überwältigendem Werk über den Stoff des Nibelungenliedes. Als drittes präsentieren wir die große Premiere dieser Spielzeit, Peter Wrights magische und bezaubernde Giselle, sowie das vielgelobte Bach-Ballett In den Winden im Nichts von Heinz Spoerli.
Für unsere Ballettfans bieten wir darüber hinaus ein Begleitprogramm an: So besteht vor den Vorstellungen die Möglichkeit, das Warm-Up des Ensembles im Ballettsaal zu erleben. Die Anmeldung hierfür erfolgt über die Kasse. Darüber hinaus finden nach den Vorstellungen Signierstunden mit den Solisten statt.

KAMMERKONZERT EXTRA präsentierte selten zu hörende Kammermusik an der Grenze zur Sinfonik

Mit einer Besetzung von 16 Bläsern ist die 1. Sonatine von Richard Strauss sehr selten auf den Spielplänen zu sehen – sie wurde deswegen ganz bewusst von der BADISCHEN STAATSKAPELLE auf das Programm eines beinahe sinfonisch zu nennendes Kammerkonzert Extra gesetzt. Das überaus harmonische Zusammenspiel von Holzbläsern und Hornisten wurde vom leider nicht sehr zahlreichen, dafür aber umso begeisterten Publikum genauso wie in der Serenade Es-Dur mit starkem Applaus gefeiert. Ein Streichquartett ergänzte die Bläser im weiteren Programm, und auch hier ereignete sich selten Gehörtes: Johannes Brahms hatte seine quasi-sinfonische 1. Serenade zunächst als Nonett geschrieben, diese Urfassung aber vernichtet. Bei der Aufführung der Rekonstruktion ergaben sich ganz neue Höreindrücke bei einem eigentlich bekannten Werk – die atemlose Stille im Saal bewies, wie spannend dieser Einblick in die Brahms‘sche Komponistenwerkstatt war.

 

Das letzte Kammerkonzert der Saison am 30.6.13 birgt auch einige Besonderheiten: Nicht nur durch die Einbeziehung der Stimme mit Tenor Bernhard Berchtold, sondern vor allem wegen der Präsentation von Werken der Karlsruher Komponistin Margarete Schweikert.

Vortrag von Hannes Heer: FELIX MOTTL & COSIMA WAGNER

Die 2012 auf dem Grünen Hügel gezeigte Ausstellung „Verstummte Stimmen. Die Bayreuther Festspiele und die Juden 1876 bis 1945“ präsentiert der Öffentlichkeit die bisher gerne übersehene Tatsache, dass lange vor 1933 die Besetzungspolitik Cosima und Siegfried Wagners bei den Festspielen von Judenhass und Rassenideologie geprägt war. Zahlreiche jüdische Künstlerinnen und Künstler wurden aus „rassischen“ Gründen gar nicht erst oder nur in bestimmten Rollen engagiert. Cosima, die nach Richard Wagners Tod die Festspielidee erbte und daraus erst das Format des bis heute weltberühmten Opernfestivals machte, fand in Felix Mottl, dem Musikdirektor des Karlsruher Hoftheaters, ihren wichtigsten Mitarbeiter. Er hatte als Richard Wagners Assistent an der Vorbereitung der Uraufführung von Der Ring des Nibelungen1876 mitgewirkt und wurde von Cosima als Dirigent nach Bayreuth verpflichtet, als sie zehn Jahre später als Regisseurin und Festspielleiterin mit Tristan und Isolde erstmals die Bühne betrat. Mottl war ihr Lieblingsdirigent, wichtigster Gesprächspartner in Kunstfragen und tatkräftiger Unterstützer ihres judenfeindlichen Kurses, dessen Motto von ihm stammte – „Wenn es nicht sein muss, wollen wir doch die Juden außen lassen!“ Dieser Maxime folgend machten sie Die Meistersinger von Nürnberg, die unter seinem Dirigat 1888 in Bayreuth ihre Premiere erlebten, zur ersten „judenfreien Aufführung“ der deutschen Theatergeschichte.
Hannes Heer, der Kurator der Ausstellung „Verstummte Stimmen“ in Bayreuth, wird in seinem Vortrag „Antisemitische Besetzungspolitik in der Ära Cosima Wagner und Felix Mottl“ die verhängnisvolle Liaison der beiden Künstler anhand ihrer Korrespondenz beleuchten und dabei auch an diejenigen Karlsruher Ensemblemitglieder erinnern, die zu Opfern dieser Politik der Diffamierung und Ausgrenzung wurden.

In Zusammenarbeit mit dem Richard-Wagner-Verband.

Am 3.6. um 20 Uhr im STUDIO

STAATSBALLETT: Umjubelte Wiederaufnahme SIEGFRIED

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Atemlose Stille nachdem der Vorhang fiel – faszinierende Synchronität des Ensembles, technische Versiertheit und Brillanz verbunden mit einer gereiften Interpretation der Protagonisten führten zu einer der Sternstunden des STAATSBALLETTS in dieser Spielzeit. Aber nicht nur Bruna Andrade als Kriemhild und Admill Kuyler als Siegfried begeisterten mehr denn je, auch Harriet Mills und Arman Aslizadyan, die beide ihre Debuts als Brünhild und Gunther gaben, gelang es, ihren Rollen ganz eigenen Charakter zu geben.
Aber nicht nur das STAATSBALLETT zeigte sich in Bestform, auch die BADISCHE STAATSKAPELLE unter der Leitung von Christoph Gedschold wurde ausgiebig gefeiert.

Ein wunderbarer Vorgeschmack also auf die 6. KARLSRUHE BALLETTWOCHE, die kommenden Dienstag beginnt und am 8.6.13 in der Ballett Gala mündet. Und für alle, die bei der Wiederaufnahme nicht dabei sein konnten: trotz ausverkaufter Vorstellungen in der BALLETTWOCHE gibt es für Siegfried am 5.6. noch Karten!

Doppeltes Jubiläum bei den NACHTKLÄNGEN mit drei Uraufführungen von Rihm-Schülern

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Unter den Augen und Ohren von Wolfgang Rihm präsentierten die inzwischen 30. NachtKlänge drei Uraufführungen seiner Meisterschüler Kathrin Denner, Benjamin Scheuer und Sven Daigger – gleichzeitig war das Konzert die 10. Kooperation mit der Hochschule für Musik Karlsruhe.
In der Besetzung lehnten sich die drei Werke an ein vorgegebenes Stück der klassischen Moderne an, das Rihm und der künstlerische Leiter Ulrich Wagner quasi prophetisch ausgewählt hatten: Hanns Eislers 14 Arten den Regen zu beschreiben. Trotz des herrschenden Wetters war die INSEL gut gefüllt und die neuen Klänge trafen auf ein überaus interessiertes und aufgeschlossenes Publikum, das die jungen Komponisten beim anschließenden Umtrunk auch noch näher kennenlernen konnte.

Foto v.l.n.r.: Benjamin Scheuer, Wolfgang Rihm, Ulrich Wagner, Kathrin Denner und Sven Daigger

 

 

DOGUS GÜNEY gewinnt Siemens-Opernwettbewerb Türkei – Galakonzert wegen Protesten am Gezi-Park, Istanbul, abgesagt

Der junge türkische Bass Dogüs Güney ist neuer Preisträger des Siemens-Opernwettbewerbs. Der erst 23-jährige Sänger überzeugte die Jury mit seiner außerordentlich schönen Stimme, einer überlegten Vortragskunst und ausgezeichneter Gestaltung. Den zweiten Preis erhielt der 28-jährige Bariton Umut Kosman, den dritten Platz belegte ebenfalls ein junger Bass, der 26-jährige Bektas Ozan Kutlar – in diesem Jahr also ausschließlich Männer.

Ein Sonderpreis ging allerdings an die Sopranistin Sema Cavusoglu und an den Tenor Mehmet Deren Eladag. Die Jury des Wettbewerbs bestand aus der bekannten türkischen Opernregisseurin Yekta Kara, die bereits zweimal am STAATSTHEATER KARLSRUHE gearbeitet hat, dem berühmten türkischen Bariton Mete Ugur, dem Intendanten des Salzburger Landestheaters Carl Philip von Maldeghem, dem Generalintendanten des Staatstheaters Nürnberg, Peter Theiler, und dem Karlsruher Generalintendanten Peter Spuhler. Der Gewinner, Dogus Güney, wird voraussichtlich ab der Spielzeit 2013/14 dem Opernstudio des STAATSTHEATERS KARLSRUHE angehören.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Siemens Opernwettbewerb Türkei und dem STAATSTHEATER KARLSRUHE besteht bereits seit vielen Jahren. Jetzt hätte das 15. Jubiläum des Preises gefeiert werden sollen. Das Galakonzert am gestrigen Freitagabend im deutschen Generalkonsulat musste aber wegen der Vorgänge um den in unmittelbarer Nähe befindlichen Gezi-Park abgesagt werden. Am Abend und in der Nacht vom Freitag auf Samstag und dann auch wieder in Laufe des Samstages waren viele zehntausende junge Türken im Protest gegen die Regierungen auf der Straße. Es kam zu heftigem Einsatz von Tränengas, stellenweise zu Ausschreitungen. Die Proteste sind offensichtlich die größte Kundgebung gegen die Regierung seit vielen Jahren. Auch andere türkische Städte schlossen sich an. Intendant Peter Spuhler berichtete unter @PeterSpuhler live von den Vorgängen rund um den Taksim-Platz. Der Protest entzündete sich an der geplanten Vernichtung eines beliebten Istanbuler Parks zugunsten eines Einkaufszentrums, greift aber viel weiter. In der Türkei gibt es große Sorge hinsichtlich des grundsätzlichen Vorgehens der amtierenden Regierung.

 

Vorverkaufsstart für alle JULI-Vorstellungen

Ab sofort können Sie für alle Vorstellungen im Juli an der Kasse des Theaters oder auch online Karten kaufen.

Es sind nun auch alle Vorstellungen im STUDIO, wie Agnes, Der Vorname, Die Leiden des jungen Werther und Müdigkeitsgesellschaft/Versuch über die Müdigkeit buchbar. 
Als Gastspiele im STUDIO zeigen wir im Juli: La Traite 
ein dokumentarisches Schauspiel von Lionel Courtot in deutscher und französischer Sprache mit deutschen Übertiteln und Voyage en Italie, ein Gastspiel des Théâtre de la Manufacture, Nancy

Jetzt Karten sichern!

KAMMERKONZERT EXTRA mit Werken von Strauss und Brahms

Richard Strauss' Sonatine Aus der Werkstatt eines Invaliden entstand in den letzten Kriegsmonaten, uraufgeführt wurde sie im Juni 1944 zur Feier seines 80. Geburtstages im noch unzerstörten Dresden. In denkbar größtem Kontrast zur Kriegszeit zeigt dieses spätzeitliche Bläserwerk alle Kennzeichen der Gelöstheit, der gelassenen und doch von innerer Spannung getragenen Heiterkeit.
Auch das allererste Strauss'sche Bläserwerk, die Serenade Es-Dur op. 7, war in Dresden uraufgeführt worden, allerdings war der Komponist da noch ein 16-jähriger Gymnasiast. Strauss hatte wenig Skrupel, sich bereits früh in allen Gattungen zu probieren – ganz im Gegensatz zu Brahms, der sich vor allem dem Sinfonischen sehr zögerlich näherte. Auf dem langen Weg zur in Karlsruhe uraufgeführten Ersten Sinfonie entstanden u. a. zwei quasi sinfonische Serenaden. Die Serenade op. 11 konzipierte er gar zunächst als Oktett, und diese wiederentdeckte Urfassung erklingt im ganz besonderen Kammerkonzert Extra.

Mitglieder der BADISCHEN STAATSKAPELLE
Johannes Willig Dirigent
Am 2.6. um 11 Uhr im KLEINEN HAUS

Gäste und Debuts am Wochenende im STAATSTHEATER

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Unser Ensemblemitglied Luiz Molz wird am 2.6. zum ersten Mal als Kopreus in Border auf der Bühne stehen. Zu diesem Debut schicken wir ein herzliches TOI,TOI,TOI.

Als Gäste begrüßen wir Nicky Wuchinger als "Zweiter Fremder" Roderich in der Doppelvorstellung von Der Vetter aus Dingsda am Sonntag um 15 und um 19 Uhr im GROSSEN HAUS und in der Nachmittagsvorstellung von Die Passagierin am Samstag Mariusz Godlewski in der Partei des Tadeusz und Malgorzata Godlewska als Bronka.

2x RICCARDO PRIMO und Franco Fagioli ab 1.6. im Vorverkauf

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Im Zentrum der HÄNDEL-FESTSPIELE 2014 steht eine Inszenierung der selten gespielten Händel-Oper Riccardo Primo in barocker Gestik und mit den entsprechenden Kulissen und Kostümen, das Ganze getaucht in den Schein zahlloser Kerzen. Der junge Regisseur Benjamin Lazar hat sich in Frankreich bereits einen Namen erarbeitet mit kreativen Inszenierungen von Opern wie Le Bourgeois Gentilhomme von Lully und Molière. Dabei arbeitete er mit berühmten Barock-Dirigenten wie William Christie zusammen. In Karlsruhe dirigiert Michael Hofstetter, die Titelrolle singt Franco Fagioli, einer der berühmtesten Countertenöre unserer Zeit und beim Karlsruher Publikum ganz besonders geliebt.

Neben der Premiere von Riccardo Primo, die bereits seit Februar im Vorverkauf ist und für die nur noch wenige Karten verfügbar sind, geben wir ab 1.6.13 zwei weitere Vorstellungen in den Verkauf:
Riccardo Primo am Sonntag, 23.2.14 um 18.00 Uhr
Riccardo Primo Donnerstag, 27.2.14 um 19.30 Uhr

Der Countertenor Franco Fagioli, der als Riccardo auf der Bühne des STAATSTHEATERS stehen wird, gibt am 24.11.13 ein Galakonzert: Arias for Caffarelli

Auch hierfür können Sie sich nun alle Kunden ab dem 1.6. Karten sichern.
Abonnenten und Mitglieder der Theaterfreunde hatten bereits einen vorgezogenen Vorverkauf.

Renatus Meszar zu Gast am Gärtnerplatztheater

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Wir schicken ein TOI,TOI,TOI nach München ans Gärtnerplatztheater, wo unser Ensemblemitglied Renatus Meszar am 1.6. seine Premiere als Der Präsident in Onkel Präsident feiert.

Bei uns wird er u.a. wieder in Peter Grimes in der Partie des Swallow zu sehen sein.

NACHTKLÄNGE 3 – ANKLANG

Beim Einblick in die „Werkstatt“ der Kompositionsklasse Wolfgang Rihms ergeben sich immer anregende Gegenüberstellungen von unterschiedlichen Ausdrucksweisen. Ähnlich wird nur die Besetzung sein, die sich an der Instrumentierung von Hanns Eislers Vierzehn Arten den Regen zu beschreiben orientiert.
Es spielen Musikerinnen und Musiker der BADISCHEN STAATSKAPELLE gemeinsam mit Studierenden der Hochschule für Musik Karlsruhe. Das Konzert ist somit Forum für die beteiligten jungen Komponisten wie auch Instrumentalisten.
Nachtklänge 3 - Anklang am 31.5. um 21 Uhr in der INSEL

TANNHÄUSER heute mit Luis Chapa

Wir bedanken uns bei Luis Chapa, der heute kurzfristig für den erkrankten John Treleaven in der Titelpartie des Tannhäuser einspringen wird.

Mülheimer Preise an Katja Brunner und Marianna Salzmann

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Das STAATSTHEATER gratuliert!

Überraschung in Mülheim, Freude in Karlsruhe: Die 22jährige Schweizerin Katja Brunner erhält für ihr Stück Von den beinen zu kurz den mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikerpreis 2013. Am Montag hatte das Schauspielensemble des STAATSTHEATERS das Stück zum Thema Kindesmissbrauch in einer szenischen Lesung im STUDIO in der Reihe Das neue Stück präsentiert, im Anschluss diskutierte Dramaturg Michael Nijs mit der Autorin und dem Publikum.

Der Publikumspreis des Mülheimer Stücke-Festivals ging an die in Berlin lebende Marianna Salzmann, 27, für Muttersprache Mameloschn über drei Generationen von deutsch-jüdischen Frauen. Ihr Stück Muttermale Fenster blau hatte den Kleist Förderpreis 2012 gewonnen, das STAATSTHEATER hatte es in Koproduktion mit den Ruhrfestspielen uraufgeführt und im April 2013 zum letzten Mal bei einem Gastspiel in der Partnerstadt Nancy gezeigt.

Der Preisjury in Mülheim gehörten in diesem Jahr die Schauspielerin Wiebke Puls, die Direktorin der Theaterakademie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg Sabina Dhein, Tobias Becker, Kulturredakteur des Spiegel, der Schauspieler Milan Peschel sowie Jürgen Berger als Sprecher des Auswahlgremiums an. Jürgen Berger bereitet zur Zeit die Redaktion der zweisprachigen Zeitung zum Festival PREMIÈRES vor, das am 6.6. in Karlsruhe startet.

Schulen und Kindergärten freuen sich über Holztische aus Produktion der HÄNDEL-FESTSPIELE

 - Foto: Felix Grünschloß

Bei den diesjährigen HÄNDEL-FESTSPIELEN bestand ein Teil des Bühnenbilds der Produktion Der Sieg von Zeit und Wahrheit / Der Sieg von Schönheit und Täuschung aus Holztischen. Da die Produktion nur im Rahmen der FESTSPIELE gezeigt wurde und das Bühnenbild für keine andere Produktion umgebaut werden konnte, hat das STAATSTHEATER die 24 Holztische zum Verschenken ausgeschrieben.
Die ersten, die sich meldeten waren der Karlsruher Kindergarten St. Elisabeth, die Grundschule Herxheim, die Lindenschule Eggenstein und die Viktor-von-Scheffel-Schule in Karlsruhe-Knielingen. Die Freude war groß, als der Transporter des STAATSTHEATERS auf die Schulhöfe und zu den Kindergärten rollte und die Tische auslieferte.
In der Herxheimer Grundschule packten die Schüler*innen von Frau Staaths Klasse tatkräftig mit an und transportierten die Tische gleich selbst in die Aula der Schule. Die Lindenschule Eggenstein verteilte die Tische in den Klassen von Frau Bernhard und Frau Alonso. Die Karlsruher Viktor-von-Scheffel-Schule setzt die Tische unter anderem im Rahmen der Feierlichkeiten des 100-Jährigen Schul-Jubiläums als Teil des Bühnenbilds einer Theateraufführung ein und der Kindergarten St. Elisabeth in Jöhlingen benutzt sie im Außenbereich des Kindergartens zum Spielen, Lernen und Basteln. Viel Spaß damit!

DAS NEUE STÜCK: Junge Autorin meistert Kindesmissbrauch-Thema

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Ein gebanntes Publikum wohnte am Montag im STUDIO der szenischen Lesung des Stücks von den beinen zu kurz bei, dem Debüt der 22jährigen Autorin Katja Brunner über eine aus den Fugen geratene Kleinfamilie. Der Vater verfällt der Tochter vom Tag ihrer Geburt an. Was für das Mädchen Normalität ist, kann die Gesellschaft nicht hinnehmen. Das Kind findet sich mit der zugeschriebenen Opferrolle nicht ab und hält dem Gerede der Leute zehn Rechtfertigungen seines verhängnisvollen Verhältnisses entgegen.

Der junge Regisseur Eric Nikodym, seit 2011 Regieassistent am STAATSTHEATER, stellte zusammen mit den Ausstatterinnen Annika Gutsche und Johanna Lenz von der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe einen faszinierenden, würfelförmigen Spielraum her, in dem sechs Schauspieler aus dem Ensemble die möglichen Stationen der Tragödie mal konkret, mal assoziativ vergegenwärtigten. Das Stück, für das die Schweizer Autorin zwei Jahre recherchiert hatte, stellte mit furiosem Sprachgewitter die klare Trennlinie zwischen Gut und Böse in Frage. Die Frage, ob die Autorin durch ein weibliches Opfer und einen männlichen Täter herkömmliche Rollenzuschreibungen verfestigt, wurde im Publikumsgespräch kontrovers diskutiert.
Aus den nominierten Stücken für den diesjährigen Mülheimer Dramatikerpreis hatte die Karlsruher Gruppe Spielplan, die regelmäßig Empfehlungen für die Reihe Das Neue Stück ausspricht, von den beinen zu kurz vorgeschlagen. Am Mittwoch 29.5. debattiert die Mülheimer Jury in einer öffentlicher Sitzung, die per Livestream im Internet zu verfolgen ist, über die Preisvergabe.
Das Staatstheater drückt die Daumen!

Am Samstag 13.7. stellt die Dramatikerin Valerie Melichar in Das Neue Stück 13 ihr poetisches Endzeitszenario Sonnenkinder. Sternenstaub. Letzte Televisionen. vor. Die Gruppe Spielplan hat diesen Text aus den Nominierungen für den Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2013 ausgesucht.

 

 

Sebastian Kohlhepp begeistert im KLEINEN HAUS

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Es schien, als wollte das Publikum ihn nicht von der Bühne lassen, nachdem Sebastian Kohlhepp seinen Liederabend beendet hatte.

Der junge Tenor sang im ersten Teil Lieder von Schubert, Mahler, Pfitzner und Wolf sowie sechs Lieder nach Heine-Gedichten von Felix Mendelssohn Bartholdy. Die sechs Hölderlin-Fragmente von Benjamin Britten schlugen den Bogen zur nächsten Opernpremiere von Benjamin Britten, Peter Grimes. Innig begleitet von John Parr, der sicherlich als Engländer ein besonderes Gespür für die Britten-Lieder hat, gehörten sie zu den Höhepunkten des ersten Teils. Mit Robert Schumanns Liederkreis, op. 24 beschloss Kohlhepp seinen Abend, mit dem er sich als Liedsänger von Karlsruhe verabschiedet.

Der Sänger, der zur kommenden Spielzeit an die Wiener Staatsoper wechselt, ist aber noch auf der Opernbühne zu sehen, u. a. in Figaros Hochzeit, Wiederaufnahme-Premiere am 22.6., sowie als August Kuhbrot in Der Vetter aus Dingsda nächste Vorstellung am 2.6.

3:0 für die FLEDERMAUS

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Lachsalven, Bravos und starker Applaus von Kennern und neuen Freunden der Operette: Im KLEINEN HAUS begeisterten am Samstag Michael Quast, Moderator des Opernballs, und seine Partnerin Sabine Fischmann mit ihrer Zweipersonen-Fassung des Klassikers - und lieferten damit mehr als nur einen Vorgeschmack auf die Neuinszenierung durch Lorenzo Fioroni im Dezember 2013. Michael Quast war nicht nur als begnadeter Stimmkünstler und kabarettistisch-stilsicherer Sänger zu erleben, sondern überraschte diesmal auch als ungarischer Teufelsgeiger und als Puppenspieler des Gefängniswärters Frosch. Sabine Fischmann spielte ihren grossen Stimmumfang in allen Frauenrollen voll aus und sang die berühmte Arie des Prinzen Orlovsky "Heut' lade ich mir Gäste ein" komplett auf russisch. Rhodri Britton am Flügel war der kongeniale Partner des zweieinviertelstündigen Abends.

Orchestersolist Frank Nebl im 6. SINFONIEKONZERT stürmisch gefeiert

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Mit einem gleichzeitig begeisterten wie herzlichen Applaus bedankte sich das Publikum für Frank Nebls Interpretation des absoluten Gipfelpunkts für jeden Klarinettisten, Mozarts Klarinettenkonzert. Sonst hört man Frank Nebl aus dem Graben oder auf der Bühne in den Reihen der Holzbläser – die Publikumsreaktionen aber bestätigten, dass sich die Solisten der BADISCHEN STAATSKAPELLE auch vor dem Orchester alles andere als verstecken müssen. Eingeleitet wurde das 6. Sinfoniekonzert durch ein zeitgenössisches Werk, Johannes Maria Stauds Tondo, das in seiner kreisenden Form den einen oder anderen doch ein wenig fragend zurückließ. Für den wiederum äußerst positiv angenommenen Ausklang sorgte ein weiterer eher Unbekannter, doch die klare Lebensbejahung in Bohuslav Martinůs 4. Sinfonie wurde zum Mitreißenden Klangerlebnis – in strahlender und überaus klarer Interpretation durch den stellvertretenden GMD Johannes Willig.

Am Montag gibt es noch eine weitere Chance, dieses außergewöhnliche Konzert zu erleben; auch für das moderierte Jugendkonzert rund um Mozarts Klarinettenkonzert sind noch Restkarten erhältlich.

THOMAS bei den Schwetzinger SWR-Festspielen erfolgreich uraufgeführt

Mit lang anhaltendem Applaus bedachte das Publikum der Schwetzinger SWR-Festspiele die Uraufführung von Thomas. Das Werk von Georg Friedrich Haas (Musik) und Haendl Klaus (Text) wurde in Koproduktion mit dem STAATSTHEATER KARLSRUHE aufgeführt. Es erzählt die Geschichte eines Sterbens. Thomas muss seinen Freund Matthias gehen lassen. Matthias' Leichnam wird gewaschen und gepflegt. Thomas nimmt Abschied. Doch Matthias erwacht wieder zum Leben. Ob in Wirklichkeit oder nur in Thomas' Fantasie, bleibt dem Zuschauer überlassen.
Haas schreibt eine komplexe Musik voller ungewöhnlicher Klangfarben und Mischklänge. Das kleine Orchester mit vielen Zupfinstrumenten wurde von Michel Galante geleitet.
In dem realistischen Bühnenbild von Vinzenz Gertler inszenierte Elisabeth Gabriel ein aussergewöhnliches Sängerensemble - allen voran Otto Katzameier in der Titelpartie.

Das Werk ist noch am 26. und 28. Mai im Rokokotheater zu sehen.

Die Besucher der Konzerte der BADISCHEN STAATSKAPELLE dürfen sich auf die nächste Saison freuen, wo im 8. Sinfoniekonzert Georg Friedrich Haas‘ Werk Opus 68 (Skrjabin) unter der Leitung von GMD Justin Brown aufgeführt wird.

5. LIEDERABEND mit Sebastian Kohlhepp

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Sebastian Kohlhepp wurde 1981 in Limburg an der Lahn geboren und erhielt seine erste sängerische Ausbildung bei den Limburger Domsingknaben. Er studierte bei Hedwig Fassbender an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und besuchte Meister- und Interpretationskurse bei Ingeborg Danz, Christian Elsner, Rudolf Piernay und dem Klavierduo Stenzl. Anfang 2011 führte ihn ein Gastvertrag an die Opéra de Monte-Carlo, wo er in einer Produktion von Strauss’ Salome die Partie des Ersten Juden sang. Sebastian Kohlhepp ist auch ein gefragter Konzert- und Oratoriensänger. Das Repertoire des lyrischen Tenors reicht von Werken der Renaissance bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Konzerteinladungen führten ihn u. a. zum Europäischen Musikfest Stuttgart, zu den HÄNDEL-FESTSPIELEN Karlsruhe, in die Alte Oper Frankfurt, zu den Weilburger Schlosskonzerten sowie mit Tourneen nach Italien und Luxemburg. Er arbeitete mit Dirigenten wie Helmuth Rilling, Alexander Liebreich, Asher Fisch, Ralf Otto, Wolfgang Schäfer und Frieder Bernius. Seit der Spielzeit 11/12 gehört Sebastian Kohlhepp dem Ensemble des STAATSTHEATERS KARLSRUHE an. Er war hier als Helenus und Hylas in Die Trojaner, als Prinz Saphir in Ritter Blaubart, als Leonato in Alessandro und als Don Ottavio in Don Giovanni zu erleben. In der Spielzeit 12/13 singt er August Kuhbrot/Der erste Fremde in Der Vetter aus Dingsda, Pleasure in Der Sieg von Zeit und Wahrheit, Prinz Saphir in Ritter Blaubart, Remendado in Carmen, Tamino in Die Zauberflöte, Helenus/Hylas in Die Trojaner, Leonato in Alessandro und den Steuermann im Fliegenden Holländer beim Gastspiel des STAATSTHEATERS KARLSRUHE in Daegu/Süd-Korea. Im Sommer 2012 gastierte er als Eurimaco in Il ritorno d'Ulisse in patria am Theater an der Wien. Sebastian Kohlhepp wechselt zur Spielzeit 13/14 ins Ensemble der Wiener Staatsoper.

Am 26.5. gestaltet er im KLEINEN HAUS den 5.Liederabend

FAZ würdigt Pianisten-Legende LEON FLEISHER – zu Gast im 2. SINFONIEKONZERT 2013/14!

Aus Anlass einer 23 CDs umfassenden Edition des Lebenswerks würdigt Jürgen Kesting in der heutigen FAZ die Pianisten-Legende Leon Fleisher.
Der in diesem Jahr seinen 85. Geburtstag feiernde Virtuose wird im 2. Sinfoniekonzert der kommenden Saison mit Prokofjews 4. Klavierkonzert zu Gast sein. Das Konzert leitet GMD Justin Brown, der mit dieser Einladung seinen eigenen hochgeachteten Klavierlehrer ehrt.
Diese und weitere spannende Begegnungen erwarten Sie in der neuen Konzertsaison, im gerade veröffentlichten Spielzeitheft ab Seite 84: http://www.staatstheater.karlsruhe.de/media/docs/2013-14_Spielzeitheft.pdf

STAATSTHEATER zeigt FLAGGE GEGEN RECHTS

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Am Samstag 25. Mai haben Rechtsradikale zu einer „nationalen Großdemonstration“ in Karlsruhe, der Stadt des Bundesverfassungsgerichts, aufgerufen.
Über 60 Institutionen, darunter das STAATSTHEATER, werden sich zu einer Gegenveranstaltung zusammenfinden und für Grund- und Menschenrechte, für Toleranz und Vielfalt, gegen Hass und Gewalt und Gegen neue und alte Nazis demonstrieren.
Schauspieler, Sänger, Tänzer und weitere Mitarbeiter des STAATSTHEATERS treffen sich mit Karlsruher Bürgern zur Kundgebung am 25.5. ab 11.30 in der Ebertstraße nahe Schwarzwaldstrasse. Seit heute zeigt das STAATSTHEATER dafür Flagge. Künstlerisch setzt es sich mit alten und neuen Rechten in seinem Projekt Rechtsmaterial auseinander, das Ende März 2014 im STUDIO Premiere hat.

P wie PREMIÈRES

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Seit einigen Tagen verweisen große pinke „P“-Skulpturen in der ganzen Stadt auf das Theaterfestival PREMIÈRES. In Kooperation mit dem Théâtre National und dem Le Maillon aus Straßburg bringt das Entdeckerfestival vom 6. bis 9.6.13 zehn Produktionen junger europäischer Regisseure aus neun Ländern nach Karlsruhe. Gespielt wird im ZKM, der HfG und auf drei Bühnen des Staatstheaters: KLEINES HAUS, STUDIO und INSEL. Das genaue Programm, alle Parties und Informationen zum griechisch-französisch-deutschen Slogan Panik, Pathos, Porno unter http://www.festivalpremieres.eu/.

Foto: Die künstlerische Organisationsleiterin Eva Lämmerzahl, Ausstatterin Lena Loy von der HfG und Festivalleiter Jan Linders mit der P-Skulptur vorm STAATSTHEATER.
(C) Felix Grünschloß

VERRÜCKTES BLUT zu Gast bei „Woche junger Schauspieler“

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„Wenn selbst die Feuerwehr applaudiert, dann wissen wir, dass wir eine richtig gute Vorstellung erlebt hatten“, so der Bürgermeister von Bensheim im Anschluss an das Gastspiel von Verrücktes Blut im Parktheater.

Die Inszenierung von Dominik Günther war der mit großem Applaus aufgenommene Abschluss der „Woche junger Schauspieler“ der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und zugleich die bestbesuchte Vorstellung des Festivals. Dazu trug laut Hermann Beil, Präsident der Akademie, auch der vielversprechende Trailer bei.
Vor der Heimfahrt nach Karlsruhe feierten Technik und Ensemble mit Mitgliedern der Akademie – auf dem Foto Schauspielerin Ute Baggeröhr im Gespräch mit Hans-Jürgen Drescher, Vizepräsident der Akademie und Künstlerischer Direktor der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg. Verrücktes Blut ist am 22.6. auch zu den Baden-Württembergischen Theatertagen in Pforzheim eingeladen; nächste Vorstellung im KLEINEN HAUS am 7.7.

Michael Quast: DIE FLEDERMAUS

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Nach dem Boom der sogenannten Gründerjahre platzte 1873 die Blase und die Börsen krachten zusammen. In dieser Situation schrieben Johann Strauss und Richard Genée die Mutter aller Wiener Operetten: die Fledermaus. Hinter aller Walzerseligkeit verbirgt sich eine bitterböse Komödie, die auf einem Stück der Librettisten von Jacques Offenbach, Meilhac und Halévy, basiert.

Mit
Sabine Fischmann und Michael Quast in allen Rollen

DIE PASSAGIERIN/DER IDIOT in DIE ZEIT

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Gestern brachten wir die B-Premiere von Die Passagierin auf die Bühne im GROSSEN HAUS, heute in DIE ZEIT:

"Wie konnte dieser Komponist nur solange überhört werden? Die Theater in Mannheim und Karlsruhe entreißen das Operngenie Mieczysław Weinberg der Vergessenheit.
... Wer Die Passagierin erlebt hat, von Mieczysław Weinberg 1968 nach Zofia Posmysz’ Roman komponiert, fragt sich: Warum wurde dieses Werk erst vor drei Jahren uraufgeführt? Wie konnte dieser Komponist so überhört werden?

... Unfassbar, welche Vielfalt von Renaissance bis Foxtrott Weinberg einsetzt, ohne die Identität seiner Musik zu gefährden ... man begreift, dass das Leben solche Kunst braucht. Und dass Mieczysław Weinberg genau deswegen so unbeirrbar komponierte."

... schreibt Volker Hagedorn heute in einem sensiblen Weinberg-Portrait über die beiden Operninszenierungen Die Passagierin und Der Idiot in Karlsruhe und Mannheim. Die nächsten Aufführungstermine von Die Passagierin sind am 1., 13. und 19.6. und zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 14.7.

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit: Ballett MOMO

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„Heiter, spannend und ungeheuer poetisch – das erste abendfüllende Ballett des jungen Choreographen war in jedem Fall sehenswert. Das Karlsruher Publikum belohnte es nach zweieinhalb Stunden mit langem Applaus und Bravo-Rufen (…)Die Karlsruher Ballettchefin und frühere Stuttgarter Primaballerina Birgit Keil hat Gespür bewiesen, als sie nach einem Festival junger Choreographen in Karlsruhe Tim Plegge herausgepickt hat. Denn der erzählt Momo nicht einfach nach. Er fühlt sich ein.“ dpa

Momo zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 25.5. um 19:30 Uhr im GROSSEN HAUS

ANNA PATALONG und GERALD BARRY ausgezeichnet

Anna Patalong - Foto: Falk von Traubenberg

Gerald Barry hat den RPS Award 2013 gewonnen: The Importance of Being Earnest wird als beste großformatige Komposition geehrt.
Seine Oper Der Sieg von Schönheit und Täuschung war bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN 2013 hier in Karlsruhe im Doppelabend mit Händels Der Sieg von Zeit und Wahrheit zu hören.
Anna Patalong, die in Der Sieg von Zeit und Wahrheit die Partie der Schönheit übernommen hatte, wurde mit dem dritten Preis im Moniuszko International Vocal Wettbewerb an der Oper in Warschau ausgezeichnet.

Wir gratulieren!

Das neue SPIELZEITHEFT ist ONLINE!

Hier finden Sie es schon als Download, bald können Sie es auch in den Händen halten: das neues Spielzeitheft 13/14!
Viel Spaß beim Blättern!

DIE PASSAGIERIN: "Ein hervorragender Opernabend" SWR 2

"Auschwitz als Opernstoff"
Wibke Gerking über Mieczyslaw Weinbergs "Die Passagierin" in Karlsruhe
Seit den späten 90er Jahren aber erlebt Mieczyslaw Weinberg eine Renaissance und die kommt nun auch hierzulande zunehmend an. Soeben gab es in Mannheim die Uraufführung von Weinbergs letzter Oper "Der Idiot" und jetzt in Karlsruhe die deutsche Erstaufführung von Weinbergs erster Oper "Die Passagierin", die vor drei Jahren bei den Bregenzer Festspielen uraufgeführt worden war." SWR2
Die komplette Besprechung finden Sie hier.
Am 22.5. zeigen wir die B-Premiere der Passagierin im GROSSEN HAUS.

DER IDIOT/DIE PASSAGIERIN zwei Entdeckungen in Mannheim und Karlsruhe

"Und auch, dass Weinbergs Wiederentdeckung heute so stockend vor sich geht, ist seltsam. Die sensationelle „Passagierin“ wurde nicht nachgespielt, erst demnächst wagt sich das Haus in Karlsruhe daran."
Hier finden Sie den kompletten Artikel von Eleonore Büning, der am 13.5. in der FAZ erschienen ist.

Die Passagierin ist seit dem 18.5. im GROSSEN HAUS des STAATSTHEATERS zu sehen.
Der Idiot hatte seine Uraufführung am 9.5. am Nationaltheater Mannheim.

DIE PASSAGIERIN: Standing-Ovations für eine berührende Premiere

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Nach anfänglicher Zurückhaltung – gut verständlich angesichts des Themas und der sehr bewegenden Darstellung– nahm der Beifall immer mehr zu, als sich nach dem Ende der Oper Die Passagierin die großartigen Darsteller zeigten. Und noch einmal stärker wurde er und endete in Standing Ovations, als die fast 90-jährige Autorin des Romans die Bühne betrat, der dem Libretto zugrunde liegt: Zofia Posmysz, das Revers geschmückt vom Bundesverdienstkreuz, war selbst sehr berührt über die Wirkung dieses Werkes, das aufgrund ihrer eigenen Erlebnisse in Auschwitz entstand und den Stimmen all ihrer Freunde, die dort umgebracht wurden, nun dauerhaft einen Nachhall verschafft. Dieses einzigartige Drama über die Selbstverantwortung des Menschen wird nun hoffentlich bald weitere Bühnen erobern.

Die großartige Musik von Mieczysław Weinberg entfaltete ihre eindringliche Wirkung nicht zuletzt dank des Engagements der BADISCHEN STAATSKAPELLE unter der Leitung von Christoph Gedschold. Kammersängerin Barbara Dobrzanska und Christina Niessen als die beiden Widersacherinnen Marta und Lisa im KZ brachten die ganze emotionale Wucht dieser existentiellen Prüfung zur Geltung. Matthias Wohlbrecht als BRD-Botschafter durchlebte die Höhen und Tiefen von Angst und Übermut seiner Gattin Lisa packend mit und Andrew Finden gestaltete souverän Martas Verlobten Tadeusz, der den Widerstand im Lager organisiert und lieber mit einer Bach-Chaconne sein eigenes Ende herbeiführt, als sich vor dem Kommandanten zu demütigen. Die Solisten wurden vom Publikum gefeiert, weil sie die verschiedenen Menschenschicksale so deutlich lebendig werden ließen, die das Drama begleiten. Der STAATSOPERNCHOR bekam viel Beifall für seine hintergründige Unterstützung der Handlung.

Auch das Inszenierungsteam - Regie Holger Müller-Brandes, Ausstattung der Bildende Künstler Philip Fürhofer - wurde in seiner Arbeit vom Publikum sehr positiv bestätigt - eine grosse Auszeichnung angesichts des Themas. Beide schufen eine Umsetzung, die den Gedanken und Assoziationen auf intelligente Weise viel Raum gab.

Das STAATSTHEATER hat mit dieser DEUTSCHEN ERSTAUFFÜHRUNG in seiner Reihe "Politische Oper", die es in der Spielzeit 11/12 mit Wallenberg sehr erfolgreich begonnen hat und in der nächsten Spielzeit mit Doctor Atomic von John Adams fortsetzen wird, wie es ein Besucher im Gästebuch beschrieb, den "Höhepunkt der Spielzeit" auf die Bühne gebracht.

Hier finden Sie die erste Kritik der dpa.

Die B-Premiere der Oper findet am 22.5. im GROSSEN HAUS statt. Alle weiteren Termine finden Sie hier.

DIE PASSAGIERIN: Zofia Posmysz im Interview

Die Auschwitz-Überlebende Zofia Posmysz war unser Ehrengast bei der bewegenden Premiere von Die Passagierin gestern im STAATSTHEATER.
Korrespondentin Sabine Adler sprach mit ihr im Deutschland Radio.

BADEN TV zu Gast bei den Proben zu DIE PASSAGIERIN

Gestern Abend haben wir im GROSSEN HAUS die DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG von Die Passagierin gezeigt.

Baden TV war bei bei den Proben zu Gast. Hier finden Sie den Bericht von Baden TV zur Oper von Mieczysław Weinberg.

7 mal junges Europa in Berlin - das JUNGE STAATSTHEATER dabei

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Starker Applaus für die starken Schauspieler Régine Westenhoeffer aus Straßburg und Natanaël Lienhard aus dem Karlsruher Schauspielensemble, intensive Nachgespräche mit Regisseur und Autor Grégoire Cailles, Ulrike Stöck und Jan Linders vom STAATSTHEATER: das deutsch-französische Klassenzimmerstück Fragen fragen- Questionner les Questiones zum Thema Europa kam auch in Berlin gut an.

Im Rahmen des Young Europe Festivals, das vom 13. – 16. Mai im Berliner Theater an der Parkaue stattfand, gastierte das zusammen mit dem TJP Straßburg entwickelte Stück vor einem bunt gemischten Publikum aus internationalen Theatermachern, Jugendlichen aus ganz Europa und Berliner Schülern. Auf Initiative der Europäischen Theaterkonvention ETC hatten acht Theater aus sechs europäischen Ländern in Kooperationen neue Theaterstücke für ein junges Publikum ab 12 Jahren produziert. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit zwischen Jugendlichen, Schauspielern, Regisseuren, Theaterpädagogen und Autoren wurden nun beim Young Europe Festival präsentiert und diskutiert. Eine gedruckte Version von Fragen fragen ist ab sofort beim Verlag Theater der Zeit in der Publikation „Young Europe – Europäische Dramatik für ein junges Publikum“ erhältlich.

 

Träum ich? Wach ich? – Premiere PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG im KLEINEN HAUS

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Jubel für Matthias Lamp in der Titelrolle des Prinzen von Homburg bei der Premiere von Kleists letztem Schauspiel am Donnerstagabend im KLEINEN HAUS.
"Ein starker, besonderer Abend, der im positiven Sinne Fragen aufwirft", meinte ein Besucher im Anschluss an die Vorstellung, zu der auch zahlreiche Kollegen anderer Theater angereist waren. Man tauschte sich über "tolles Schauspielertheater", "einen spannenden Zugriff", "eine faszinierende Raumlösung" aus. Es ist ein komplexes Drama voll ungelöster Widersprüche, das Kleist 1811, wenige Monate vor seinem Tod, vollendete. Und ein Traumspiel. Regisseur Martin Nimz verortet es in Karlsruhe auf einer schrägen Spielfläche, auf der mit dem stetig rieselnden Sand auch die Grenzen zwischen Traum und Realität verwischen. Traumwandlerisch sicher bewegen sich die Schauspieler auf dem abschüssigen Untergrund in mit Spikes versehenen Stiefeln und in Kostümen von Ricarda Knödler, die mit historischen Details eine Brücke schlagen von der Gegenwart in die Barockzeit.
Im ersten Teil des zweieinhalbstündigen Abends überschlagen sich die Ereignisse um den Prinzen, der ohne Befehl in die Schlacht stürmt und für sein Vergehen zum Tode verurteilt wird. Nach der Pause nimmt die Inszenierung sich Zeit, die unterschiedlichen Positionen der handelnden Figuren präzise herauszuschälen. Nimz beleuchtet das Geschehen zunächst aus der Perspektive des Prinzen, verschiebt sie dann auf Natalie und schließlich auf den Kurfürsten. Matthias Lamp, der den Titelhelden als facettenreiche, exzentrische Persönlichkeit zeigt, Sophia Löffler, die als Natalie in ihrem Spiel auf berührende Weise den im Innersten tobenden Kampf der Frau sichtbar macht, die versucht, Homburgs Leben zu retten und André Wagner, der in der Rolle des Kurfürsten einen faszinierenden Machtmenschen zeichnet, sind das Zentrum der Inszenierung. Grosser Applaus auch für Timo Tank als Feldmarschall Dörfling, dem Generalintendant Spuhler vor Publikum die Verleihung des Ehrentitels Staatsschauspieler bekanntgab.
Alle weiteren Termine finden Sie hier.

Unser SPIELZEITHEFT ist im DRUCK!

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Vor wenigen Minuten ist unser Spielzeitheft in den Andruck gegangen: Generalintendant Peter Spuhler und Christine Johner, Leiterin der Abteilung Kommunikation und Marketing waren in der Druckerei und haben die Bögen ein letztes Mal geprüft.
Ab Dienstag finden Sie das Spielzeitheft in unserem Downloadbereich - in den Händen können Sie es Ende Mai halten!
Die Fotos aus dem Spielzeitheft können Sie schon ab heute nach und nach alle auf unserer Facebook-Seite entdecken.

DIE PASSAGIERIN -„Wenn das Echo ihrer Stimmen verhallt ist, sind wir verloren!"

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Bewegendes Zeitzeugengespräch mit Zofia Posmysz

Es war uns eine große Freude als wir erfuhren, dass die Autorin des Romans Die Passagierin, welcher der gleichnamigen Oper zugrunde liegt, zur Premiere nach Karlsruhe kommen wird.
Bereits im Vorfeld der Premiere hatten Schüler*innen die einmalige Gelegenheit, die heute 90-jährige persönlich kennenzulernen. Zofia Posmysz wurde 1923 in Krakau geboren und als 18-jährige beim Verteilen von Flugblättern verhaftet. Anschließend wurde sie ins Konzentrationslager Ausschwitz und später Ravensbrück deportiert. Im Gespräch mit Chefdramaturg Bernd Feuchtner und Dolmetscherin Sabine Leitner erzählte die KZ-Überlebende von ihren Erfahrungen und stellte sich den Fragen der Schüler*innen. Wie kamen Sie ins Lager? Wie konnten Sie überleben? Wie fühlt es sich heute an in Deutschland zu sein? Und kann man den Menschen, die so grausame Dinge getan haben, überhaupt vergeben? Am Ende des Gesprächs bedankte sich eine sichtlich gerührte Zofia Posmysz bei den Schüler*innen für Ihr Interesse und Ihre Aufmerksamkeit. Und auch wir danken für diese wertvolle Begegnung, die den Schüler*innen bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Heute ist Frau Posmysz für ein Gespräch mit Schüler*innen im Copernicus-Gymnasium in Philippsburg zu Gast.
Am Samstag wird Sie bei der Premiere von Die Passagierin im GROSSEN HAUS sein und das freut uns ganz besonders.

TIMO TANK zum STAATSSCHAUSPIELER ernannt

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Nach der Premiere von Kleists Prinz Friedrich von Homburg am Donnerstagabend überreichte Generalintendant Peter Spuhler im Namen der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer, dem Schauspieler Timo Tank seine Ernennungsurkunde zum Staatsschauspieler. Der Verwaltungsrat des STAATSTHEATERS KARLSRUHE hatte in seiner Sitzung im Februar diesen Jahres dem Vorschlag des Generalintendanten zugestimmt.

Timo Tank, geb. am 15.2.1969 in Kiel, ist seit dem 4.9.2002 am BADISCHEN STAATSTHEATER KARLSRUHE als Schauspieler verpflichtet.
Zunächst ließ er sich als Hörgeräteakustiker ausbilden, doch dann wurde sein Schauspieltalent entdeckt und Timo Tank in die Schauspielschule seiner Heimatstadt aufgenommen. Nach der Bühnenreifeprüfung war er an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel, an den Städtischen Bühnen Münster und am Landestheater Tübingen engagiert, wo er unter anderem den Hamlet spielte und dafür 2002 in der Zeitschrift „Theater heute"‚ als Schauspieler des Jahres nominiert wurde. Von dort nahm ihn Schauspieldirektor Knut Weber 2002 an das STAATSTHEATER KARLSRUHE mit.

Zu seinen wichtigsten Rollen in Karlsruhe zählen Sultan Saladin in Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessing, Hagen Tronje in Die Nibelungen von Friedrich Hebbel, Happy in Tod eines Handlungsreisenden von Arthur Miller, Truffaldino in Der Diener zweier Herren von Carlo Goldoni, Tartaglia, König von Monterotondo, in Der schöne grüne Vogel von Carlo Gozzi, Torvald Helmer in Nora von Henrik Ibsen, Achilles in Penthesilea und Friedrich Wetter Graf vom Strahl in Käthchen von Heilbronn von Heinrich von Kleist, Goldberg in Die Goldberg-Variationen von George Tabori, Harry Haller in Der Steppenwolf von Hermann Hesse, Mr. Marmalade in Mr. Marmalade von Noah Haidle, Edmund in König Lear von William Shakespeare und die Titelrolle des Manfred „Manni‚ Schneider in der Uraufführung Big Money von Peter Lund.

In der Generalintendanz von Peter Spuhler und der Schauspieldirektion von Jan Linders ab 2011 spielte er herausragend weitere Rollen wie den schwarzen finnischen Oberfeldherr Berdoa in Grabbes Herzog Theodor von Gothland, den Großvater in Peter Handkes Immer noch Sturm, den Autor in Falk Richters My Secret Garden, den Robespierre in Büchners Dantons Tod und zuletzt den Herrn von Sala in Schnitzlers Der einsame Weg.

Mit seiner Spielfreude und Intelligenz, seinem Humor und seiner Wandlungsfähigkeit hat Timo Tank ein extrem breites Rollenrepertoire immer so anspruchsvoll wie überraschend gestaltet. Er ist ein verdientes und beliebtes Ensemblemitglied, dem die Herzen des Karlsruher Publikums gehören und der auch nach dem Intendantenwechsel ein Protagonist mit ausgezeichneter künstlerischer Leistung und integrativem sozialen Verhalten ist. Die Verleihung des Titels STAATSSCHAUSPIELER soll Herrn Timo Tank, nicht nur ehren, sondern auch danken für die treu geleistete künstlerische Tätigkeit.

STERNE DES SÜDENS: Karlsruhe startet Sternsammler-2.0-Projekt

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Schnitzeljagd durch den Wald war gestern – Das STAATSTHEATER KARLSRUHE beteiligt sich am Sternsammler-Projekt „Sterne des Südens“.

Neun Städte in Baden-Württemberg, die „Sterne des Südens“, bieten ihren Gästen eine digitale Schnitzeljagd voller Abenteuer und Überraschungen. Sowohl in Karlsruhe, Baden-Baden, Freiburg, Heidelberg, Heilbronn, Mannheim, Pforzheim, Stuttgart als auch Ulm werden Sehenswürdigkeiten und weitere wichtige Punkte in der Stadt mit großen bunten QR-Code-Tafeln gekennzeichnet. Auch am STAATSTHEATER KARLSRUHE finden Sie die bunten-QR-Code-Tafeln.
Wer mitmachen möchte, scannt den Code mit Hilfe seines Smartphones und der Gratis-App „Sternsammler“ und sammelt sich so vom Novizen-Level hinauf zum Stadteroberer.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.die-sterne-des-suedens.de/

Wir wünschen viel Spaß und Erfolg bei Ihrer 2.0-Schnitzeljagd.

Ein Traum, was sonst? – Premiere PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG

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Gesetz und Gefühl, Gehorsam und Selbstbestimmung, die Liebe, der Krieg – und der Sand des Landes Brandenburg. Am 16. Mai feiert Kleists Drama der Widersprüche Prinz Friedrich von Homburg Premiere im KLEINEN HAUS.

Regisseur Martin Nimz, gebürtiger Brandenburger, inszeniert Kleists letztes Schauspiel auf einer großen, als Schräge in den Raum hineinlaufenden Spielfläche, auf der mit dem Sand auch die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verwischen. Matthias Lamp spielt den jungen Prinzen und General, der von Ruhm und Ehre träumt, einen Befehl missachtet, den Sieg in der Schlacht erringt – und vom Kurfürsten zum Tode verurteilt wird. André Wagner in der Rolle des Kurfürsten prüft Homburg, indem er ihn auffordert, selbst zu entscheiden, ob das über ihn verhängte Urteil gerecht ist. Während Natalie, gespielt von Sophia Löffler, alles riskiert um Homburgs Leben zu retten, bekennt dieser sich in einer überraschenden Wendung konsequent zur Ordnung. Mit seiner gedanklichen Schärfe und prägnanten Sprache ist Prinz Friedrich von Homburg ein starker Text für ein großes Spielensemble. Martin Nimz inszenierte in Karlsruhe zuletzt Jakob der Lügner nach dem Roman von Jurek Becker.

FRAGEN FRAGEN zu Gast in Berlin

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FRAGEN FRAGEN – QUESTIONNER LES QUESTIONS Klassenzimmerstück in Zusammenarbeit mit dem TJP Strasbourg

Im deutsch-französischen Jahr 2013 spielen wir unser zweisprachiges Klassenzimmerstück zum Thema Europa in Karlsruher Schulen und Umgebung.
Am 15.5. sind wir mit dieser Produktion beim YOUNG EUROPE FESTIVAL im Theater an der Parkaue in Berlin zu Gast. Dort sind alle Inszenierungen zu sehen, die im Rahmen von „Young Europe 2: Multilingual Creation and Education in Theatre” entstanden sind. Informationen & Tickets unter www.parkaue.de oder T 030 / 55 77 52 -52.

KAMMERKONZERT in der INSEL

Am 15.5. um 20 Uhr verwandelt sich die INSEL in ein Eldorado für Fans des Blechbläserklangs, drei Musiker der BADISCHEN STAATSKAPELLE zeigen, welche virtuosen und klanglichen Möglichkeiten in ihren Instrumenten stecken. Die ausgesuchten Werke garantieren maximale Abwechslung: Das Programm reicht von der strahlenden Fanfare über klassische, jazzige und südamerikanische Klänge bis hin zu Poulencs höchst unterhaltsamer Sonata voller jugendlicher Lebensfreude.

Mit Werken von Ewazen, Castérède, Glenesk, Naulais, Turner, Plog, Turrin und Poulenc
Kammerkonzert in der INSEL am 15.5. um 20 Uhr

Dramatikerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2013

Berlin. Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. vergibt in diesem Jahr seinen Dramatikerpreis an Anne Lepper. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 2003 jährlich an einen jungen Dramatiker verliehen. Die neunköpfige Jury wählte die Preisträgerin bei der Sitzung in Berlin aus 20 vorgeschlagenen AutorInnen aus. Mit dem diesjährigen Preis verbunden ist eine Aufführung am Nationaltheater Mannheim.
Der Vorsitzende des neugegründeten Gremiums Darstellende Kunst, Dr. Markus Kerber, begründet die Juryentscheidung wie folgt: „Anne Lepper polemisiert in ihrem Stück Seymour auf witzige und gleichzeitig bitterböse Art gegen den Perfektionierungswahn unserer Gesellschaft. In einer anspielungsreichen Sprache thematisiert sie unsere tiefsitzende Angst, nicht zu genügen, und zeichnet ein überspitztes und dadurch umso passenderes Bild der heutigen Zeit, ohne zu moralisieren.“
Neben Dr. Markus Kerber gehörten der diesjährigen Jury an: Burkhard C. Kosminski (Intendant Schauspiel, Nationaltheater Mannheim), Sonja Anders (Chefdramaturgin und stellvertretende Intendantin Deutsches Theater Berlin), Joachim Lux (Intendant Thalia Theater Hamburg), Peter Spuhler (Generalintendant Badisches Staatstheater Karlsruhe), Wilfried Schulz (Intendant Staatsschauspiel Dresden), Antonia Ruder (BMW Group), Dr. Stephan Frucht (Kulturkreis) und Pamina Gerhardt (Kulturkreis).

Anne Lepper wurde 1978 in Essen geboren. Sie studierte Philosophie, Literatur und Geschichte in Wuppertal, Köln und Bonn und im Anschluss literarisches Schreiben an der Hochschule der Künste Bern. Mit ihrem Debütstück Sonst alles ist drinnen wurde sie zum Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik eingeladen, uraufgeführt wurde es 2010 an den Münchner Kammerspielen. Es folgten die Stücke Käthe Hermann und Hund wohin gehen wir, deren verstörende und sprachbesondere Eigenheiten ebenfalls schnell für Beachtung sorgten. Mit Hund wohin gehen wir wurde Anne Lepper zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2011 eingeladen, bei dem sie den Werkauftrag des tt-Stückemarkts zugesprochen bekam. In Folge dessen entstand mit Seymour ihr vierter Text für die Bühne, der 2012 am Staatstheater Hannover uraufgeführt wurde. 2012 ist Anne Lepper mit Käthe Hermann zu den Mülheimer Theatertagen und zu den Autorentheatertagen ans Deutsche Theater Berlin eingeladen worden. Die Zeitschrift Theater Heute wählte sie zur Nachwuchsdramatikerin des Jahres 2012.

Die offizielle Preisverleihung findet im Rahmen der Jahrestagung des Kulturkreises vom 18. bis 20. Oktober 2013 in Weimar statt. Frühere Preisträger des Dramatikerpreises waren Händl Klaus, Nuran David Calis, Thomas Freyer, Philipp Löhle, Ewald Palmetshofer, Juliane Kann, Dirk Laucke, Oliver Kluck und Wolfram Lotz.

„PLAYGROUND“ Karlsruhe – EUROPÄISCHER OPERNTAG 2013

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Die Sonne hatte sich am Samstag gerade durchgekämpft und der Regen eine Pause eingelegt, als über 40 Jugendliche den Europaplatz in der Karlsruher Innenstadt stürmten und für reichlich Verwirrrung und Bewunderung sorgten. Anlässlich des EUROPÄISCHEN OPERNTAGES 2013 präsentierten Teilnehmer des Jugendchores von Border Ausschnitte aus der Oper, erzählten unbekannten Passanten mit einem Megafon von ihren persönlichen Lebenswegen und feierten den Operntag mit einem musikalischen Konfettiregen. In diesem Jahr waren 107 Opernhäuser und Institutionen in 24 verschiedenen europäischen Ländern am Europäischen Operntag beteiligt. Unter dem Motto „playground“ („Spielplatz“) luden sie mit vielfältigen Aktionen zu einer spielerischen Entdeckungsreise in die Welt des Musiktheaters ein. Die Jugendoper Border von Ludger Vollmer, bei der Jugendliche aus Karlsruhe und Umgebung mit professionellen Sängern gemeinsam auf der Bühne stehen, ist noch an folgenden Terminen im KLEINEN HAUS des STAATSTHEATERS KARLSRUHE zu erleben: 2., 3., 15., 19.6 & 2., 18.7.

Klaus Theweleit zu Besuch bei MÄNNERPHANTASIEN

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Letzte Woche besuchte Klaus Theweleit die Vorstellung der Bühnencollage Männerphantasien nach seinem Buch (Fassung und Regie: Patrick Wengenroth). Im Anschluss traf der Kulturtheoretiker das Ensemble (auf dem Foto mit Klaus Cofalka-Adami, seinem Bühnen-Alter-Ego) und tauschte seine Eindrücke aus - ihm hat`s gefallen, aber ein Lied von Jimi Hendrix hätte Theweleit sich doch gewünscht ...

Wir danken sehr für den Besuch und freuen uns auf die nächsten Vorstellungen der Männerphantasien am 15. und 16.5.!

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an den KSC

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Der KSC hat den Aufstieg in die 2. Liga geschafft!

Das STAATSTHEATER gratuliert sehr herzlich, freut sich mit dem Verein und allen Fans - und auch auf die Proben zum Theaterprojekt Aus - das Leben nach dem Spiel, die nach Pfingsten beginnen werden. Regisseur Tobias Rausch entwickelt aus Interviews mit ehemaligen Spielern des KSC ein Stück über ihre zwei Leben, das mit und das ohne Fussball!

Wer noch Geschichten zum Thema beisteuern möchte, kann das tun unter ksc@staatstheater.karlsruhe.de.

DAS PROJEKT BIN ICH zu Gast im STUDIO

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Ich bin einfach mit dem Last-Minute-Ticket gekommen und hatte viel Spaß", so ein Wirtschaftsingenieur-Student nach der Vorstellung. ""Ich wusste gar nicht, dass der Schauspielberuf so hart ist", so der Maschinenbauer vom KIT neben ihm.
Das gespannte und amüsierte Publikum im STUDIO konnte am Samstag fünf freie Schauspieler aus Berlin ganz persönlich kennenlernen. In der Performance Das Projekt bin ich erzählten Martina Hesse, Franziska Kleinert, Katrin Steinke, Ernestine Tzavaras und Alexander Schröder aus dem Arbeits- und Privatleben von Schauspielern, die sich immer wieder beweisen, immer wieder um neue Rollen und Jobs kämpfen müssen. Wer möchte mal raus aus seiner Haut? Wer möchte mal in seine Haut rein? Wer möchte seine Haut nicht immer zu Markte tragen? Das Gastspiel in der Reihe FREIE SZENE wurde inszeniert von Ulrike Müller, Regieabsolventin an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch", die damit vor einigen Tagen auch beim Hamburger Körber Studio für Junge Regie eingeladen war.

Unsere Aktion zum MUTTERTAG

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Jede Mutter, die von ihrem(n) Kinder(n) zu Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums nach dem Kinderbuch von Salah Naoura ausgeführt wird, erhält freien Eintritt.
Die Vorstellung für Alle ab 9 Jahren findet am Sonntag um 15 Uhr in die INSEL statt.

Gewinnbringender Austausch beim Treffen der Kultur- und Medienpädagogik in der INSEL

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Zu einer angeregten Runde trafen sich am 10.5. die pädagogischen Vertreter*innen der Karlsruher Kulturinstitutionen im JUNGEN STAATSTHEATER in der INSEL.

Nach einer einstimmenden Begrüßung durch Kulturamtsleiterin Frau Dr. Susanne Asche und einer die Wichtigkeit der Kultur- und Medienvermittlung betonenden Einleitung des Generalintendant Peter Spuhler, stellten die Vertreter*innen der Institutionen in kurzen Portraits ihre pädagogischen Angebote vor, abgeschlossen durch der pädagogischen Formate des JUNGEN STAATSTHEATERS.

Bei anschließendem Kaffee und Kuchen begann ein offener Austausch. Dabei wurden verschiedene Aspekte der Zusammenarbeit thematisiert. Alle waren sich einig, dass bereits eine große Zahl unterschiedlichster Kooperationsmodelle zwischen den Karlsruher Einrichtungen erfolgreich besteht. Angesprochen wurden auch generelle Hürden in der Zusammenarbeit mit schulischen Bildungseinrichtungen und Zielsetzungen wie beispielsweise die verstärkte interkulturelle Arbeit und das Öffnen für neue Rezipierendenkreise. Bestehende Modelle und Lösungsansätze wurden ausgetauscht.

Der Dialog zwischen den Kultur- und Medienpädagog*innen der Kulturinstitutionen endete mit Ausblick auf weitere themenspezielle Treffen und neuen Denkanstößen für weitere Kooperationsmöglichkeiten und einer kleinen Führung durch die Räumlichkeiten des JUNGEN STAATSTHEATERS .

Am Sonntag vor der Premiere DIE PASSAGIERIN

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Am Sonntag vor der Premiere haben Sie schon jetzt die Möglichkeit Einiges über die Entstehung und Inszenierung der Weinberg-Oper zu erfahren: Regisseur Holger Müller-Brandes, Ausstatter Philip Fürhofer und Chefdramaturg Bernd Feuchtner im Gespräch über Die Passagierin.
Aber auch die Musik dieser DEUTSCHEN ERSTAUFFÜHRUNG wird nicht zu kurz kommen. Der Musikalische Leiter der Oper Christoph Gedschold hat sicher viele Informationen für Sie bereit. 

Am Sonntag vor der Premiere: 12.5. um 11 Uhr im MITTLEREN FOYER

Die Premiere findet am 18.5. im GROSSEN HAUS statt

Ein Traumspiel – Matinee zu PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG

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Gesetz und Gefühl, Gehorsam und Selbstbestimmung, die Liebe, der Krieg – und der Sand des Landes Brandenburg. Am 16. Mai feiert Kleists Drama der Widersprüche Prinz Friedrich von Homburg Premiere im KLEINEN HAUS. Regisseur Martin Nimz, gebürtiger Brandenburger, und die Ensembleschauspieler Sophia Löffler, André Wagner, Timo Tank, Matthias Lamp und Thomas Halle stimmten interessierte Besucher bereits zu Himmelfahrt mit einer Matinee auf die baldige Premiere ein. Neben einer Lesung von Kleists politischen Schriften und persönlichen Briefen gab es ausführliche Hintergrundinformationen zu Bühnenkonzeption und Inszenierung. Nimz verortet das Spiel zwischen Traum und Wirklichkeit auf einer großen, als Schräge in den Raum hineinlaufenden Spielfläche, auf der er die Figuren in historischen Kostümen von Ricarda Knödler in Szene setzt. Hintergrund für Kleists letztes Schauspiel ist die Schlacht bei Fehrbellin 1675 .

"Von Explosion zu Explosion" - GAS I und II feierte Premiere in Recklinghausen

 - Foto: Felix Grünschloß

Mit großem Applaus wurde die Rückkehr von Hansgünther Heyme zu den Ruhrfestspielen Recklinghausen bedacht. Der langjährige Intendant hatte in einer Koproduktion des STAATSTHEATERS und der Ruhrfestspiele die Wiederentdeckung der Gas-Dramen aus der Sozialen Trilogie von Georg Kaiser inszeniert.

Die Hauptdarsteller Andrej Kaminsky und Jan Andreesen spielten Miliardärsohn und Ingenieur in Gas I und Großingenieur und Miliardärarbeiter in Gas II - gespannt verfolgten die Zuschauer, wie sie den Konflikt um Risiko und Verantwortung im Umgang mit der Hochtechnologie mit Kaisers faszinierend expressiver Sprache lebendig werden ließen. Verblüffend aktuell erscheint das selten gespielte Werk in diesen Tagen; wenn am Ende von Gas II fühlt man sich schrecklich an die Krisenherde unserer Zeit erinnert. Ausstatter Sebastian Hannak hatte einen beeindruckenden Raum in das KLEINE THEATER im Ruhrfestspielhaus gesetzt - eine zerborstene Industriehalle, deren Ausläufer in den Zuschauerraum hineinragen und so das Publikum miteinbeziehen. Saskia Bladt erweiterte mit ihren Klangkompositionen den Saal in Raum und Zeit und gab so den bei Kaiser beschriebenen Massen symbolisch Gestalt.

Die Inszenierung ist noch bis Samstag in Recklinghausen zu sehen, bevor sie am 8. Mai 2014 die EUROPÄISCHEN KULTURTAGE in Karlsruhe eröffnen wird.

EFFI BRIEST - am Freitag noch ein Mal

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Mit einer beeindruckenden Effi-Briest-Inszenierung begeisterte gestern die Württembergischen Landesbühne Esslingen die Karlsruher Zuschauer im KLEINEN HAUS.

Die Regisseurin Sandrine Hutinet stellte in ihrer Inszenierung weniger die historische Perspektive des ausgehenden 19. Jahrhunderts in den Mittelpunkt, sondern vielmehr die grundsätzliche und jedes Individuum betreffende Frage, warum einige Menschen glücklich sein können und andere nicht. Dies wurde bereits zu Beginn mit einem per Video eingespielten Monolog mit einer Nachbetrachtung Effis über Freiheit, Lüge und Reue verdeutlicht. Dass der Weg zum (Un-)Glück viel mit Ängsten und düsteren Bildern zu tun hat, wurde auch im weiteren Verlauf immer wieder durch surrealistisch anmutende Videoeinspielungen oder Ton- und Lichteffekte in Szene gesetzt.

Allem voran prägten die ausgezeichneten Schauspielleistungen der Akteure die faszinierende Aufführung. Herausragend Lara Beckmann als Effi, die ihre schwankenden Gefühls- und Charakterpole zwischen Glück, Angst und Wankelmut geradezu herzzerreißend authentisch wirkend zum Ausdruck brachte - vor allem, als sie gegen Ende erneut monologisierend und voller Emotionen feststellte: "Ich wollte doch nur leben".

Mit lang anhaltendem Applaus würdigte das Karlsruher Publikum das großartige Ensemble und die gelungene Inszenierung, die am Freitag noch ein Mal um 20 Uhr zu sehen ist.

GASTSPIELE FREIE SZENE -DAS PROJEKT BIN ICH im STUDIO

 - Foto: Charlotte Burchard -dogsdoor-

Fünf Schauspieler/ innen sind auf der Bühne. Sie sprechen über das Leben. Sie sprechen als „Experten des Alltags“ von ihrer Realität. Sie sprechen Wahrheiten aus – über die Schere zwischen dem, was sie wollen, wollten und dem, was ihnen der Alltag ermöglicht. In dem Dokumentarstück treffen fünf Biografien aufeinander – mit verschiedenen Ausgangspunkten und einem Ziel: Schauspieler/in sein. Selbstverwirklichung und Existenzsicherung – Träume werden zwischen diesen Polen zerrieben oder geboren.

Was als Expedition hinter die Kulissen des Schauspielberufs beginnt, endet als exemplarische Erkundung des Menschseins in einer sich immer schneller verändernden Welt. Die Regisseurin Ulrike Müller wurde für Das Projekt bin ich von Theater heute als beste Nachwuchsregisseurin des Jahres 2012 nominiert.

Das Projekt bin ich vertrat die Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" beim Körber Studio für junge Regie 2013 am Hamburger Thalia Theater.

REGIE Ulrike Müller BÜHNE Jan Lehmann / Korbinian SchmidtMIT Martina Hesse, Franziska Kleinert, Fanny Staffa, Katrin Steinke, Ernestine Tzavaras und Alexander Schröder

Das Projekt bin ich
GASTSPIEL FREIE SZENE am 11.5. um 19:30 Uhr im STUDIO 

Sprengt die Grenzen! – EUROPEAN OPERA DAY 2013

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Anlässlich des Europäischen Operntages 2013 zeigt der Jugendchor der Oper Border eine Performance auf dem EUROPAPLATZ in der Karlsruher Innenstadt. Die Teilnehmer präsentieren Szenen aus der Jugendoper, erzählen ihre persönlichen Familiengeschichten und demonstrieren, wie man mit Leichtigkeit Grenzen überwinden kann. 

Performance mit dem Jugendchor der Oper Border
11.05. um 17 Uhr EUROPAPLATZ KARLSRUHE

 

Theater als Forschung WISSENSCHAFTSFESTIVAL EFFEKTE

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Ab 21. Juni präsentiert sich Karlsruhe im neuntägigen Wissenschaftsfestival EFFEKTE erstmals als Wissenschaftsstadt par excellence. Das vielfältige Programm stellten heute Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und erste Bürgermeisterin Margret Mergen zusammen mit Norbert Käthler, Leiter des Stadtmarketings, in einer Pressekonferenz im Karlsruher Schloss vor.

Stellvertretend für ca. 20 künstlerische Kooperationspartner aus Karlsruhe gab Schauspieldirektor Jan Linders die Antwort auf die Frage: Was passiert wenn Wissenschaft und Kunst aufeinander treffen? „In der neuen Reihe Supernova im Effekte-Dome vor dem Schloss machen wir die Bühne frei für humanoide Roboter, Antimaterie und Expeditionen ins Ungewisse. Dort trifft jeweils ein Professor des KIT auf einen Schauspieler des STAATSTHEATERS.
Das Alter Ego des Philosophen Peter Sloterdijk lassen wir ein letztes Mal in Du mußt dein Leben ändern auftreten. Ein „echter“ Philosoph steht in Eine (mikro)ökonomische Weltgeschichte, getanzt auf der Bühne und kommentiert live.“, so Jan Linders. Weitere Festivalbeiträgte sind das Naturwissenschaftstheaterprojekt Staubziffern & liederliche Zahlen für Kinder ab 8 Jahren sowie der Premiere des dokumentarischen Stücks Am falschen Ort.“

Das komplette Programm unter www.effekte-karlsruhe.de

Gewaltfreie Gesellschaft? Theatergespräch über Gott und die Welt

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Einer Lehrerin fällt die Waffe eines störenden Schülers in die Hand; mit Gewalt kann sie jetzt endlich Schiller unterrichten: Verrücktes Blut, die postmigrantische Komödie von Nurkan Erpulat und Jens Hillje, regt zu intensiven Auseinandersetzungen an.
Im gut besuchten Gespräch über Gott und die Welt, veranstaltet von der Kunst- und Theatergemeinde Karlsruhe (KTG) und den beiden christlichen Bildungswerken, leitete Prof. Jürgen Ulmer, Vorsitzender der KTG, am Montag abend eine Diskussion über das Stück aus theologischer Sicht.

Pfarrerin Kira Busch-Wagner berichtete von ihren eigenen sich wandelnden Erfahrungen mit jungen Menschen im Religionsunterricht und dem Zerfall der großen, eine Gesellschaft einenden Erzählungen. Schauspielerin Ute Baggeröhr beschrieb, wie sie in der Rolle der Lehrerin versucht, das Publikum zunächst zur Akzeptanz von Gewalt zu verführen, ehe das Stück eine überraschende Wendung nimmt und jedem Zuschauer klar wird, das Erziehung mit Gewalt keine Lösung ist. Schauspieldirektor Jan Linders machte sich Gedanken über den Zusammenhang von Demut als Tugend und Demütigung als Gewaltakt.

Die erfolgreiche Inszenierung wird in die nächste Spielzeit übernommen und spielt zum Abschluss der Woche der Jungen Schauspieler am 23.5. in Bensheim.
Nächste Vorstellungen im KLEINEN HAUS am 7. und 16.7. sowie am 10.7. mit türkischen Übertiteln.

Premiere bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen: GAS I & II

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Gas I & II
Aus der Sozialen Trilogie von Georg Kaiser.
Premiere am 9.5.13 in Recklinghausen, KLEINES THEATER

Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen 2013 und den EUROPÄISCHEN KULTURTAGEN KARLSRUHE 2014

Der expressionistische Dramatiker Georg Kaiser wählte 1918 in seinen beiden seit der Uraufführung selten gespielten Werken, die den Kern seiner Sozialen Trilogie bilden, eine verwegen modellhafte Versuchsanordnung: Ein einziges Gaswerk deckt den gesamten Energiebedarf der Welt. Visionär werden alle Arbeiter gleichmäßig am Gewinn des Unternehmens beteiligt. Als es zu einem Störfall kommt, will der Besitzer, ein Milliardärssohn, aus der Gasproduktion aussteigen. Doch wovon sollen die Arbeiter leben, wenn nicht vom so wertvollen Gas?
In zwei Teilen zeichnet Kaiser mit faszinierend expressiver
Sprache das Bild einer Gesellschaft, die, im Zwiespalt zwischen Risiko und Verantwortung, die Grenzen des technischen Fortschritts auslotet.

EFFI BRIEST zu Gast im KLEINEN HAUS

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nach dem Roman von Theodor Fontane
Gastspiel WLB ESSLINGEN

Die Rolle der Frau zur Wende ins 20. Jahrhundert war im Umbruch. Die Frau, das unbekannte Wesen – bei Fontane ist sie im Fokus in einer rationalen Zeit der Industrialisierung und Internationalisierung, die den (noch) vorherrschenden preußischen Tugenden die Entdeckung des Unbewußten entgegensetzt: Effi Briest, Tochter aus gutem und sehr liberalem Haus, ist 17 Jahre alt, als Baron von Instetten um ihre Hand anhält. Sie ist bereit diesen über 20 Jahre älteren Mann zu heiraten, eine gute Partie, gewandt und schneidig, den bereits ihre Mutter in engerer Wahl hatte. Sie malt sich mit blühender Fantasie ihre Ehe und ein Leben in Kessin an der Ostseeküste aus. Sie liebt das Exotische, das Aparte, die Abwechselung, er vor allem seine Prinzipien.
Gleichzeitig hat sie einen Hang zum Abgründigen, und dunkle Ahnungen und Ängste greifen sich Raum, für die sie noch keine Begriffe hat. Doch verlobt und dann verheiratet, lockt zunächst das Leben. In Kessin angekommen, verdichten sich Effis Ahnungen zu düsteren Bildern und angstvollen Träumen – ein chinesischer Diener erscheint nachts am Bett, Effi hört Geräusche, die sie sich nicht erklären kann. Mit der Zeit wird ihr bewusst, wie einsam sie sich in dieser Ehe fühlt, und dass durch die gewisse Kälte ihres Mannes ihre Bedürfnisse unbefriedigt bleiben. Lieben zu können wird zu einer quälenden Sehnsucht, denn weder sich selbst noch Freunden oder ihrer Tochter Annie gegenüber gelingt ihr das. Effi gerät psychologisch wie gesellschaftlich gesehen mehr und mehr in einen Sog. Da taucht mit Major Crampas eine Versuchung auf, die Flucht bedeutet, aber auch Untergang…
Die Regisseurin Sandrine Hutinet, die an der WLB zuletzt Arthur Millers Hexenjagd inszenierte, interessiert an Theodor Fontanes Roman Effi Briest, der zu seinen bekanntesten zählt, weniger die historische Perspektive des ausgehenden 19. Jahrhunderts als vielmehr die grundsätzliche und jedes Individuum betreffende Frage nach dem Glück: Warum können einige Menschen glücklich sein und andere nicht? Theodor Fontanes Romane gelten als detailreiche Gesellschaftsstudien des ausgehenden 19. Jahrhunderts: Berlin und Preußische Tugenden, Bismarcks Sozialpolitik und ein ironischer Blick auf den Bedeutungsverlust des Adelsstandes, dazu Heimat stiftende Landschaftsschilderungen ergänzen die Perspektive historischer Forschungen. In diesem Kontext bewegen sich Fontanes Figuren. Besonders die Frauenfiguren sind in einem für Fontane typischen Dazwischen zeitlos brillant beschrieben – Ungesagtes klingt zwischen den Zeilen an. Sieben seiner 17 Romane, die Fontane erst nach Erreichen des 60. Lebensjahres schrieb, tragen einen Frauennamen im Titel. Effi Briest ist der wohl bekannteste. Seit 1895, bereits beim Erscheinen, ein durchschlagender Erfolg, genießt der Roman einen Sonderstatus: ungeliebter Schulstoff und überraschende Wiederentdeckung in späteren Jahren.

Nur am 9. und 10.5. im KLEINEN HAUS

„Ist es ein Traum?“ – Matinee zur Premiere PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG

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Die traditionell unter der Überschrift Sonntag vor der Premiere bekannte Einführungsmatinee findet für die Produktion Prinz Friedrich von Homburg bereits am Donnerstag, 9.5. um 11 Uhr im UNTEREN FOYER statt.

Regisseur Martin Nimz und Schauspieler des Ensembles stimmen mit Texten von Heinrich von Kleist und Informationen zu Autor, Stück und Inszenierung auf die Premiere am 16.5. im KLEINEN HAUS ein.

Unsere Aktion zum MUTTERTAG

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Jede Mutter, die von ihrem(n) Kinder(n) zu Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums nach dem Kinderbuch von Salah Naoura ausgeführt wird, erhält freien Eintritt.
Die Vorstellung für Alle ab 9 Jahren findet am Sonntag um 15 Uhr in die INSEL statt.

Die Aktion läuft ab sofort!
Karten erhalten Sie an der Theaterkasse.

Standing Ovations für junge Musiker – das Helmholtz-Gymnasium zu Besuch im STAATSTHEATER

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Schon während des Konzerts schlug die Begeisterung hohe Wellen, am Ende erhob sich der gesamte Saal: Die Schülerinnen und Schüler des Helmholtz-Gymnasiums wurden verdient für ein hervorragendes Gastkonzert im STAATSTHEATER unter der Leitung von Stefan Aufenanger und Hans-Jochen Stiefel gefeiert. Orchester I, Kammerchor und Philharmonischer Chor spielten und sangen sich in die Herzen der Zuhörer und beeindruckten durch hohes Niveau und Spielfreude.

Das Konzert war die erste Frucht der Orchesterpatenschaft durch die BADISCHE STAATSKAPELLE, deren Musiker bei der Einstudierung der jungen Helmholtz-Orchestermitglieder geholfen hatten. Folgerichtig wurden während des Konzerts durch Vertreter der Jeunesses Musicales und der Deutschen Orchestervereinigung die Urkunde für den Beginn dieser auf Dauer ausgelegten Zusammenarbeit überreicht. Die beiden Orchester freuen sich nun auf zwei gemeinsame Konzerte mit geteilten Pulten in der kommenden Saison im Rahmen der Kinder- und Jugendkonzerte der BADISCHEN STAATSKAPELLE.

Gewaltfreie Gesellschaft – eine Illusion?

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THEATERGESPRÄCH ÜBER GOTT UND DIE WELT:
Verrücktes Blut

Gewaltfreie Gesellschaft – eine Illusion?
Mit Pfarrerin Kira Busch-Wagner, Ettlingen, Jan Linders, Schauspieldirektor, Ute Baggeröhr, Schauspielerin
Moderation Jürgen Ulmer, Vorsitzender der Kunst- und Theatergemeinde Karlsruhe e. V.

06.05.2013 UNTERES FOYER
Der Eintritt ist frei!

Ballettdirektorin Birgit Keil zu Gast bei BADEN IM GESPRÄCH

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EIN LEBEN FÜR DEN TANZ

Baden im Gespräch mit Kt. Prof. Birgit Keil, Ballettdirektorin des STAATSBALLETTS KARLSRUHE

06.05.2013 MERCEDES BENZ KUNDENCENTER RASTATT

Kt. Prof. Birgit Keil, ehemalige Primaballerina des STUTTGARTER BALLETTS & seit der Spielzeit 2003/04 Ballettdirektorin des STAATSBALLETTS KARLSRUHE, wird über die Faszination Tanz und ihr bewegtes Künstlerleben erzählen, als Gast bei Baden im Gespräch, der gemeinsamen Veranstaltung von SWR4 Baden-Württemberg, Baden Radio, Badischem Tagblatt und Volksbank Baden-Baden/Rastatt. Studierende der Akademie des Tanzes Mannheim (AdT) begleiten den Abend.

Kannsch nix sage – ein Traum in Himmbeerrot beim 30. OPERNBALL in Karlsruhe

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Eine rauschende Ballnacht fand erst in den frühen Morgenstunden ihr Ende: zum 30. Mal zeigte sich das STAATSTHEATER prächtig glamourös und hatte mit Galaprogrammen im GROSSEN und KLEINEN HAUS und 6 verschiedenen Dance-Floors zum Opernball geladen.

Aus einem Meer von Blumen von der Firma Eventfloristik tauchten die Foyers auf und die geschmackvolle Ausstattung in den Trendfarben der Saison von Rainer Sellmaier tat ein Übriges, um das STAATSTHEATER wie verwandelt erscheinen zu lassen. Generalintendant Peter Spuhler eröffnete das Galaprogramm auf der Bühne des GROSSEN HAUSES und freute sich nicht nur über das 30. Jubiläum des Balles sondern auch darüber, dass der Karlsruher heute der größte Opernball im Südwesten ist. Schirmherr des Balles, IHK Ehrenpräsident Bernd Bechtold, bedankte sich für die ihm zuteil gewordene Ehre und brachte seine tiefe Verbundenheit mit dem STAATSTHEATER zum Ausdruck als er zur Überraschung aller 10 Stuhlpatenschaften im GROSSEN HAUS erwarb.

Auf der Bühne des GROSSEN HAUSES zeigten drei junge Künstler ihr Können: die Solistin des Bolschoi Theaters, Venera Gimadieva, verzauberte mit Arien von Gounod und Bellini das Publikum; der junge Schlagzeuger Alexej Gerassimez begeisterte mit dem zweiten Satz des Ersten Marimbakonzerts von Emanuel Sejourne und einem selbst komponierten furiosen Solo auf der Kleinen Trommel, das er als Zugabe spielte; das Show-Tanzpaar Melissa Ortiz Gomez und Jürgen Schlegel zeigten mit einer gefühlvollen Rumba, einem fetzigen Jive und einem rassigen ChaChaCha, ihre phänomenalen Fähigkeiten, die beide bereits bei der RTL Show „Let‘s dance“ unter Beweis stellten.

Mit einer Arie aus Ein Maskenball gab Opernensemblemitglied Andrea Shin einen Vorgeschmack auf die neue Spielzeit. Doch nicht nur glamouröse Opernmomente bot der Jubiläumsball, sondern es wurde auch hoch emotional, als Wolfgang Sieber von Generalintendant Peter Spuhler zum „Mister Opernball“ gekürt wurde. Nicht nur dem ehemaligen Verwaltungsdirektor standen Tränen in den Augen, als Ks. Edward Gauntt dessen Wunschtitel Ol‘ man river interpretierte. Sieber hatte den Ball 1984 zum ersten Mal nach Karlsruhe gebracht.

Das Finale sangen Ks. Barbara Dobrzanska und Andrea Shin sowie der STAATSTOPERNCHOR, der zuvor schon mit zwei weiteren Nummern in Erscheinung getreten war. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Justin Brown, seines Stellvertreters Johannes Willig, der Dirigenten Steven Moore und Justus Thorau sowie des Chordirektors Ulrich Wagner war das Galaprogramm in besten Händen.

Einer der Höhepunkte des Galaprogramms war sicherlich das Ballett Defilée, das alle Choreografien der zehnjährigen Ära der Ballettdirektion von Birgit Keil auf die Bühne brachte und einen Auszug aus Tschaikowskis Sinfonie Pathétique zeigte. Schließlich eröffnete das STAATSBALLETT zu den Klängen von Johann Strauß‘ Kaiserwalzer den Ball auch für das Publikum auch zum Tanz.

Im KLEINEN HAUS sorgte die SWR 1 Formation Pop & Poesie für Begeisterung. „Genau die richtige Mischung für unsere Altersklasse, alles unsere Songs, unbedingt nächstes Jahr wieder“, meinte ein Mittfünfziger aus dem Publikum. Schauspieler und Band rund um den musikalischen Leiter Peter Grabinger sowie Regisseur und Moderator Matthias Holtmann wurden lange und intensiv beklatscht.

Zum Tanzen bis in die Morgenstunden luden im Anschluss an die Galaprogramme die Opernball-Traditionsband Pepe Lienhard-Orchester im Wechsel mit den The ReBeatles im GROSSEN HAUS sowie die Konrad Kater-Kapelle im KLEINEN HAUS ein. Südamerikanisch wurde es in den FOYERS. Die Salsa-Tanzfläche mit den heißen Rhythmen von DJ Rumbero wurde von einem vorwiegend jungen Publikum gut angenommen und die Tango Band im Unteren FOYER brachte aus so manchem Karlsruher den feurigen Argentinier zum Vorschein. Nach dem Eintanzen mit Frag mich! Tanzlehrer und DJ der Tanzschule Gutmann im STUDIO und einem wunderschönen und gefühlvollen Gastauftritt der Karlsruher Singer- und Songwriterin Eva Croissant verwandelte René Hagdorn die kleinste Spielstätte des STAATSTHEATERS in eine heiße Discohöhle.

Als wären der Höhepunkte noch nicht genug, trat das Karlsruher Allroundtalent Martin Wacker um Punkt Mitternacht als Theaterinspizient auf. Der Stadionsprecher des KSC und Cheforganisator von DAS FEST zauberte zur Mitternachtsshow nahezu 30 alte Opernball-Requisiten und -Anekdoten aus dem Koffer.

Erstmalig öffnete das STAATSTHEATER seine Kasse auch am Abend des Opernballs selbst, um mit dem neuen Angebot der Late Night Tickets auch noch kurzentschlossenen Ballfans den Eintritt zu ermöglichen. Über 80 dieser Tickets zu 29 Euro und Einlass ab 23.00 Uhr fanden im Vorverkauf und am Ballabend selbst ihre Abnehmer.

 

Wir freuen uns auf den JUBILÄUMSBALL

Der JUBILÄUMSBALL vereint ein hochkarätiges Programm, vielfältige und zahlreiche Tanzmöglichkeiten und kulinarische Genüsse – drei Stärken, die ihn seit Jahren zu einem der gesellschaftlichen Highlights der Region machen. Zum runden Geburtstag des größten Opernballs des Südwestens hat sich das BADISCHE STAATSTHEATER KARLSRUHE Vieles für Sie einfallen lassen.

Für alle Kurzentschlossenen in diesem Jahr neu:
DAS LATE NIGHT TICKET!
Einfach nur tanzen bis tief in die Nacht: zum Sonderpreis von 29, – Euro können die Karten erworben werden (Abendkasse heute von 22.30 bis 23.30 Uhr).
Der Einlass mit Late Night Ticket ist ab 23 Uhr möglich. Es gibt noch Karten. Um Abendgarderobe wird gebeten.

DER COUNTDOWN LÄUFT - noch ein Tag bis zum JUBILÄUMSBALL: die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

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Das Team von Eventfloristik rund um Sarah Erb ist gerade dabei das Foyer in ein Blumenmeer zu verwandeln, die Caterer richten sich im Foyer ein, das GROSSE HAUS und das KLEINE HAUS werden von Theatersälen in Balsäle verwandelt. Die Gäste wie Sopranistin Venera Gimadieva oder der erfolgreiche Percussionist Alexej Gerassimez proben mit unseren Ensemblemitgliedern und dem STAATSOPERNCHOR für die Gala auf der Bühne im GROSSEN HAUS.
Das STAATSBALLETT und die BADISCHE STAATSKAPELLE haben ihre Proben bereits am Morgen im GROSSEN HAUS begonnen.
Techniker, Beleuchter, Tontechniker, Dekorateure, Ausstattungsassistenten, der Ausstattungsleiter Rainer Sellmaier und alle hinter und auf der Bühne bereiten heute den Jubiläumsball für Sie vor!

DER COUNTDOWN LÄUFT - noch zwei Tage bis zum JUBILÄUMSBALL: Zu Gast um Mitternacht MARTIN WACKER

Der KSC Stadionsprecher und DAS FEST Cheforganisator Martin Wacker ist auch Kabarettist. Zur Mitternachtsshow beim Jubliäumsball tritt er als Theaterfaktotum auf, das alle 30 Bälle erlebt hat. "Kannsch nix sage." Lautet sein Programm, "Martin Wacker jongliert mit 30 Opernbällen" ...

Das komplette Jubiläumsballprogramm finden Sie hier.

STAATSTHEATER sucht Geschichten zum KSC

Hat Ihnen der KSC einmal das Leben gerettet? Wie haben Sie den Abstieg erlebt? Haben Sie beim Spiel Ihre Frau kennengelernt? Oder bedeutete der KSC für Sie einen beruflichen Neuanfang? Für das Theaterprojekt AUS! Das Leben nach dem Spiel in der kommenden Spielzeit, sucht das STAATSTHEATER KARLSRUHE nach Menschen, die ein besonderes Erlebnis mit dem Karlsruher Sportclub verbinden - dramatische, emotionale oder überraschende Erlebnisse. Erzählen Sie uns Ihre Geschichte, egal ob als Fan, Spieler oder VIP-Hostess!

Der Regisseur Tobias Rausch entwickelt aus den Geschichten ein Theaterstück, das danach fragt, wie ein Sportverein wie der KSC ein Leben beeinflussen kann. Eine besondere Rolle spielen dabei Momente des Neuanfangs nach einer Niederlage oder nach dem Ende einer Spielerkarriere. Wie gehen Menschen damit um, wenn sie vor dem Aus stehen – persönlich, beruflich, finanziell? Und wohin führt der Weg danach?

Das Stück wird am 06.10.2013 in der Spielstätte STUDIO Premiere haben.

Wenn Sie Lust haben, Ihre Geschichte zu erzählen, melden Sie sich bitte per Mail oder per Post bis zum 12.05.2013. Das Team von AUS! Das Leben nach dem Spiel freut sich über fertige Geschichten ebenso wie über die Bereitschaft zu einem Interview.

Kontakt:
ksc@staatstheater.karlsruhe.de
STAATSTHEATER KARLSRUHE
Schauspieldramaturgie / Stichwort: KSC
Baumeisterstr. 11
76137 Karlsruhe

Mitwirkende für neues VOLKSTHEATER-Projekt gesucht

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Wer schreibt gern Texte und möchte sie in einer Bühnen-Performance vortragen?
Pascal Rambert, einer der innovativsten französischen Theaterkünstler, erarbeitet in Schreib- und Performanceworkshops zusammen mit 40 Karlsruhern das VOLKSTHEATER-Projekt Eine (mikro)ökonomische Weltgeschichte, getanzt. „Ich suche 40 Leute: Männer, Frauen, die Lust auf Theater und Bewegung haben. Sie brauchen keine Bühnenerfahrung, das ist sogar wünschenswert! Ich suche engagierte, neugierige Leute voller Energie, die auch am Schreiben interessiert sind. Denn sie können während der Aufführung live auf der Bühne Texte schreiben und vortragen.“, so Pascal Rambert, der erstmals in Deutschland inszenieren wird.
Am 19.4. stellte er das Projekt bereits einigen Interessenten im STAATSTHEATER vor. „In der Vorstellungsrunde habe ich gemerkt, dass Pascal Rambert sehr genau wahrnimmt, was jeden Einzelnen ausmacht. Im Vorfeld hatte ich mich gefragt: ‚Kriege ich das hin? Kann ich das?‘. Aber Pascal hat mir gleich meine Ängste und Vorbehalte genommen: es ist völlig egal was ich an Erfahrung und Kompetenz mitbringe. Denn er schafft es, aus diesen unterschiedlichen Leuten eine Gruppe zu bilden, in der jeder das Gefühl hat etwas Besonderes zu sein. Ich bin gespannt, welchen Einfluss wir auf die Inszenierung haben werden. Durch die Ausführungen des Philosophen Emmanuel Alloa denke ich jetzt auch darüber nach, wie ich im Alltag in ökonomische Handlungsprozesse eingebunden bin. Ich freue mich einfach super auf dieses Projekt!“, fasste eine Teilnehmerin ihre Eindrücke zusammen.
Anmeldung zu den Schreib- und Performanceworkshops von Pascal Rambert ist noch möglich.
Die nächsten Termine 10./11.5., 31.5./1.6., 7./8.6.
Endproben ab 17.6., Premiere am 27.6. im KLEINEN HAUS, weitere Aufführungen 3., 6., 12., 14., 17., 19.7. Alle Termine sind abends oder am Wochenende, also außerhalb der üblichen Arbeitszeiten. Anmeldung und Information unter weltgeschichte@staatstheater.karlsruhe.de

Das Stück mit dem komplexen Titel entwickelte er 2010 als Intendant des Pariser Théâtre de Gennevilliers und hat es im Anschluss Theatern in Frankreich und Japan mit der lokalen Bevölkerung neu inszeniert. Die Idee erhielt er zur Zeit der beginnenden US-Immobilienkrise: „In einer französischen Tageszeitung sah ich ein Foto einer amerikanischen Familie, mit Hab und Gut auf dem Bürgersteig vor ihrem Haus sitzend. Da sie die Hypothek nicht mehr abzahlen konnten, hatten sie ihre Wohnung räumen müssen. Wer kann mir das erklären?“

In seinem Theater in Gennevilliers, einer Pariser Vorstadt, lud er drei Jahre lang die Einwohner zu offenen Schreibworkshops ein. Dort hörte er persönliche Texte über die Angst vor der Krise. Er bat den Wirtschaftsphilosophen Éric Méchoulan, zusammen mit den Autoren dieser Erzählungen einen Theaterabend zu machen: in kurzen Szenen geben vier Schauspielerinnen Einblicke in unterschiedlichste ökonomische Systeme. Sie spannen den Bogen von der vorindustriellen Tauschkultur der Südseevölker bis zur Hochfinanz. Ein Philosoph kommentiert die unübersichtlichen Zusammenhänge und Bürger tragen ihre live auf der Bühne geschriebenen Texte vor. Rambert sieht in dieser theatralen Versuchsanordnung eine Gesellschaftsutopie: „40 unterschiedliche Leute, Beamte, Künstler, Arbeitslose, Wissenschaftler, bilden für den Abend eine Gruppe von Gleichen.“

DER COUNTDOWN LÄUFT - noch drei Tage bis zum JUBILÄUMSBALL: SWR 1 POP UND POESIE

Im KLEINEN HAUS heißt es Vorhang auf für Pop & Poesie rund um SWR1 Moderator Matthias Holtmann. Erleben Sie die größten Hits aller Zeiten in ganz besonderem Gewand: Neun Musiker, Sänger und Schauspieler zeigen die poetische Seite der Popmusik. Sie musizieren, singen, schauspielern und tanzen, weben die übersetzten Texte der bekanntesten Popsongs harmonisch in die Inszenierung ein und bieten so etwas für Herz, Hirn, Ohr und Auge.

Das ganze Programm finden Sie hier.

 

DER COUNTDOWN LÄUFT - noch vier Tage bis zum JUBILÄUMSBALL: DIE LATE NIGHT TICKETS

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NEU Ein besonderes Angebot gibt es zum Jubiläumsball:
Es können restliche Laufkarten als Late Night Tickets zum Sonderpreis von 29, – Euro erworben werden.
Einlass ist ab 23.00 Uhr. Einfach nur tanzen bis tief in die Nacht, ganz ohne Hauptprogramm, Tischplatz und Gourmet-Teller. Dieses Angebot gilt nur, wenn Restkarten vorhanden sind und solange der Vorrat reicht!
Kurzentschlossene können die Late Night Tickets von 22.30 bis 23.30 Uhr auch an der Abendkasse kaufen!

60 Kilometer sind für 394 Schüler kein Hindernis – 1. PARTNERSCHULE aus Rheinland-Pfalz

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Herzliche Begrüßung auf der anderen Seite des Rheins: Die Grundschule Herxheim ist die erste Kooperationsschule aus dem benachbarten Bundesland Rheinland-Pfalz, die nun zu den 23 Partnerschulen des STAATSTHEATERS gehört.
Insgesamt 394 Kinder der Jahrgangsstufen 1 – 4 besuchen die Grundschule Herxheim, die ab der nächsten Spielzeit im Rahmen des Kooperationsmodells Theaterstarter einmal im Jahr eine Vorstellung aus dem Spielplan des JUNGEN STAATSTHEATERS erleben werden. Schulleiter Heinz Gehbauer sieht die Kooperation als wunderbare Ergänzung des u.a. musikalischen Profils der Grundschule und freut sich mit Kontaktlehrerin Nina Staath und dem Kollegium auf die Zusammenarbeit.

Mit Gründung des JUNGEN STAATSTHEATERS zu Beginn der Spielzeit 2011/12 wurden die Kooperationsmodelle Theaterstarter (für die Klassen 1 – 4) und Enter (für die Klassen 5 – 8) ins Leben gerufen, die das Ziel verfolgen, dass alle Schülerinnen und Schüler der betreffenden Klassenstufen einmal im Jahr ins Theater gehen und eine altersgerechte Inszenierung besuchen. Ergänzt werden die Theaterbesuche durch die Angebote der Theaterpädagogik des JUNGEN STAATSTHEATERS.

Wenn auch Sie Partnerschule werden möchten oder weitere Informationen über die Kooperation erhalten möchten, wenden Sie sich bitte an

Claudia Gruber
T 0721 20 10 10 20
E-Mail claudia.gruber@staatstheater.karlsruhe.de

2. JUGENDKONZERT: Von Radiohead zum Sinfonieorchester

DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG
Ab 12 Jahren
30.04. um 19 Uhr im KLEINES HAUS

Jonny Greenwood (Radiohead)
48 Responses to Polymorphia

BADISCHE STAATSKAPELLE
Justin Brown Dirigent

Für den typischen Sound der britischen Band Radiohead sorgt maßgeblich der Lead-Gitarrist Jonny Greenwood, der auch am Synthesizer steht und so exotische Instrumente wie Ondes Martenot in die Songs integriert. Dieses Instrument hört man eher in der Klassik, und tatsächlich kennt Greenwoods Musikinteresse keine Grenzen. In Zusammenarbeit mit dem polnischen Komponisten Krzystof Penderecki entstanden mehrere klassische Werke, seine 48 Responses to Polymorphia sind die Antwort auf ein Werk des Polen. Justin Brown und die BADISCHE STAATSKAPELLE führen dieses Stück nun zum ersten Mal in Deutschland auf – und geben die Antwort darauf, wie man von der Rockmusik zur Klassik kommen kann.

Von Tränen, Frauenbildern und der männlichen Rede

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Im Rahmen der 12. Frauenperspektiven begeisterten gestern Vanessa Stern und ihre fünf Mitstreiterinnen mit Das Kapital der Tränen das Publikum im STUDIO. Die 2012 in den Berliner Sophiensälen uraufgeführte Produktion nimmt humorvoll und scharfsinnig die Arbeitsbedingungen und Identitäten von sechs Schauspielerinnen aufs Korn, mit Statistiken über 178 gestorbene Bühnentode, Heulperformances auf Stadttheaterbühnen, in Film und Fernsehen und einer Heul-Guerilla-Truppe, die die Nicht-Orte des Berliner Stadtraums unsicher macht.
Dem stürmischen Beifall nach 110 Minuten folgte ein Podiumsgespräch mit Vanessa Stern, Regisseurin Mareike Mikat, deren Inszenierung von Medea im STUDIO läuft, und dem Kulturtheoretiker Klaus Theweleit, dessen Buch Männerphantasien Patrick Wengenroth im STUDIO uraufgeführt hat. Moderiert durch Schauspieldramaturgin Kerstin Grübmeyer führten sie ein angeregtes Gespräch über die Figur der Medea und ihren Unterschied zu anderen klassischen Frauenrollen, über Besetzungspolitik, den Postfeminismus und die Frage, ob es anschließend an die seit einiger Zeit geführte Blackfacing-Debatte nicht auch eine Gender-Debatte im deutschen Theater geben müsse.

Mehr Informationen zu Das Kapital der Tränen hier

Männerphantasien sind wieder zu sehen am 30.4..

Medea läuft wieder am 21.5. und zum letzten Mal am 14.6. im STUDIO.

Das Gesamtprogramm des Festivals Frauenperspektiven finden Sie hier.

Cello-Nachwuchsstar Maximilian Hornung begeistert im 5. SINFONIEKONZERT

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Keine leichte Kost hatte er sich ausgesucht, der zweifache ECHO-Klassik-Preisträger Maximilian Hornung. Und doch konnte er mit dem kämpferischen Cellokonzert von Witold Lutosławski überzeugen und sorgte für lang anhaltenden Applaus. Begonnen hatte das Konzert mit einer augenzwinkernden Antwort auf die polnische Avantgarde der 60er Jahre, Jonny Greenwoods 48 Responses to Polymorphia beziehen sich auf ein Stück Krzysztof Pendereckis. Hier erweitert der Kopf der britischen Band Radiohead noch die klanglichen Experimente seines großen Vorbilds, was sogar während des Stücks beeindruckte Reaktionen hervorrief. Der Konzertvormittag endete mit Brahms‘ 4. Sinfonie in einer mitreißend und vom Publikum begeistert gefeierten Interpretation der BADISCHEN STAATSKAPELLE unter GMD Justin Brown.

Das Konzert kann noch einmal am Montag, 29.4. um 20 Uhr erlebt werden, Greenwoods 48 Antworten auf Polymorphia auch noch im Jugendkonzert am Dienstag, 30.4. um 19 Uhr.

AM TISCH MIT JOHANN PETER HEBEL

Eine inszenierte Lesung mit Musik in fünf Stationen. GASTSPIEL FREIE SZENE

29.04. um 20 Uhr im STUDIO

 

Mit Gedichten und Geschichten spüren Verena Buss und Walter Küng dem alemannischen Dichter nach, der lange in Karlsruhe lebte. Einerseits biedermeierlicher Moralist und Aufklärer, widmete er sich auch dem Klatsch und Tratsch seiner Zeit. Dazu spielt der Schweizer Hans Hassler Akkordeon.

MIT Verena Buss & Walter Küng AKKORDEON Hanns Hassler

Koproduziert vom sogar theater Zürich

TOI, TOI, TOI zur Premiere GREEK in die Hochschule für Musik

Am 27.4. findet das MusikFest anlässlich der Eröffnung von CampusOne – Schloss Gottesaue
Lange Nacht des MusikTheaters

Das STAATSTHEATER schickt der Hochschule für Musik zur Eröffnung der neuen Räumlichkeiten und zur Premiere von Greek ein herzliches TOI,TOI,TOI! 

ab 21.30 Uhr Lange Nacht des MusikTheaters
Mark-Anthony Turnage Greek (Premiere) | Tom Johnson Riemannoper | Claudio Monteverdi Il combattimento di Tancredi e Clorinda | Francis Poulenc La Voix Humaine | Jaques Offenbach Die beiden Blinden 

Studierende, Dozentinnen und Dozenten des Instituts für MusikTheater | Orchester der Hochschule für Musik Karlsruhe | Inszenierung Andrea Raabe | Musikalische Leitung Alicja Mounk

"Prof. Andrea Raabe und ihr Team sind durch außergewöhnliche Inszenierungen schon lange eine namhafte Größe in Karlsruhes Opernszene. Diesen Erfolg unterstreichend, präsentiert sich das Institut für MusikTheater (IMT): Einerseits, um sein ganzes Spektrum und volles Können zu zeigen, andererseits, um alle Ecken und Winkel des neuen MUT-Gebäudes und des Wolfgang-Rihm-Forums auf theatralische Weise vorzustellen." www.hfm-karlsruhe.de

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

 

Der Juni-LEPORELLO ist online - Vorverkaufsstart für alle STUDIO-Vorstellungen

 - Foto: Felix Grünschloss

Hier finden Sie alle Veranstaltungen, die wir im Juni auf dem Spielplan haben.

Jetzt sind auch die STUDIO-Vorstellungen für Juni im Verkauf! Sichern Sie sich schon jetzt Karten für die Vorstellungen von Agnes, Der Vorname, Müdigkeitsgesellschaft/Versuch über die Müdigkeit und Männerphantasien.

Ebenso im Vorverkauf ist das Wissenschaftstheater Supernova im Effekte-Dome vor dem Karlsruher Schloss.

 

 

BADISCHE STAATSKAPELLE auf der Hauptbühne bei DAS FEST

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Das FEST: „Very British“ mit bekannten und berühmten Melodien aus England wird das sonntägliche Klassik-Frühstück am 21.7. mit der BADISCHEN STAATSKAPELLE.
Für eine originelle und vor allem originale Musikauswahl steht der Dirigent: GMD Justin Brown als echter Engländer lässt es sich nicht nehmen, das Open-Air-Konzert mit britischem Programm selbst zu leiten.

21.7.13 10.30 Uhr Hauptbühne DAS FEST, Günther-Klotz-Anlage

Belcanto am STAATSTHEATER – B-Premiere REGIMENTSTOCHTER

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Dass sich Komik, Spielwitz und Tragik keineswegs ausschließen, bewies am Mittwochabend die Premiere der zweiten Besetzung von Donizettis Die Regimentstochter in der Regie von Aurelia Eggers.
Sharleen Joynt war bisher u. a. als Fausta in Marco Attilio Regolo und als Zerbinetta in Ariadne auf Naxos am Theater Heidelberg zu erleben. Für deren Gestaltung wurde sie als Nachwuchssängerin des Jahres im Rahmen der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Opernwelt nominiert. In der Mai-Ausgabe des Magazins Die deutsche Bühne wird die junge kanadische Sopranistin in einem Porträt vorgestellt.
In der gestrigen Vorstellung gab sie als Gast am STAATSTHEATER KARLSRUHE eine charmant-quirrlige Marie und begeisterte mit flinken Koloraturen und zielsicheren Spitzentönen. In ihren beiden lyrischen Arien berührte sie mit weiten Melodiebögen und tief empfundenem Affekt. Eleazar Rodriguez, der schon bei der Premiere am vergangenen Samstag mit stilsicherem Belcanto betörte, zeigte erneut, über welche stimmliche und darstellerische Möglichkeiten er verfügt. Zur großen Heiterkeit beim Publikum trugen Rebecca Raffell als zwischen adeliger Noblesse und Soldatencharme hin- und hergerissene Marquise, Gabriel Urrutia Benet als spielstarker Sergent Sulpice und Lucas Harbour als zerstreuter Kammerdiener Hortensius bei. Im Orchestergraben sorgte die BADISCHE STAATSKAPELLE unter der Leitung von Johannes Willig einen feinen, federnden Klang.

Frauen, Pferde und Musik – MÄNNERPHANTASIEN-Premiere im STUDIO

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„Dies ist Klaus, Klaus hat lange Haare“- mit den beschwingten Liedzeilen von Heinz Rudolf Kunze tritt Klaus Cofalka-Adami auf. Über 100 Minuten verfolgte das gestrige Premierenpublikum der Männerphantasien amüsiert und gebannt, wie Klaus, der Wissenschaftler,  seine Theorien auffächert und sich schließlich in seine Phantasie verstrickt.
Denn er trifft auf vier Frauen, die sinnlich sind und vor allem: in der Überzahl. Veronika Bachfischer, Shari Crosson, Ursula Grossenbacher und Lisa Schlegel wirken wie direkt entsprungen aus Theweleits Bestseller Männerphantasien.

Wer hier was zu sagen hat, den Diskurs führt oder verkörpert, wer sterben muss, wer tötet und wer lieber ins Wasser zurück geht – das verhandeln hier die Frauen mindestens genauso wortmächtig wie: der Klaus. Großen Applaus spendete das Publikum für das Ensemble und die Regie.
Patrick Wengenroth hat, seinem Arbeitsprinzip folgend, in konzentrierter dreiwöchiger Probenzeit eine Bühnencollage aus dem berühmten Buch erstellt, die zugleich Theweleits Thesen präsentiert und in die Phantasien eintaucht, die er analysiert, mit Songs von Udo Jürgens bis Tocotronic, Sabrina Setlur und Gangnam Style. Und der beste Freund des Mannes tritt am Ende auch noch auf - und das ist nicht ein Hund...

Mit Männerphantasien setzt Patrick Wengenroth die Reihe des „philosophischen Theaters“ mit Texten von großen Karlsruher Denkern fort. Seine Realisierung von Du musst dein Leben ändern von Peter Sloterdijk war Auftakt der Spielzeit 2011/12, Stefan Otteni inszenierte Byung-Chul Hans Müdigkeitsgesellschaft und Peter Handkes Versuch über die Müdigkeit im März 13.
Klaus Theweleit war bis 2008 Professor für Kunst und Theorie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Seit seinem ersten Buch, seiner Dissertation Männerphantasien, gilt er als eine der intellektuellen Leitfiguren der 70er Jahre, als Querdenker- und Forscher in Geschlechter- und Faschismusfragen, Popkultur, Kulturtheorie und Kunst. Patrick Wengenroth führt mit dem Ensemble die von Theweleit zitierten Phantasien der Freikorps-Männer von 1914-1923 auf, um sie zugleich mit dessen Thesen zu dekonstruieren.
Klaus Theweleit selbst wird die Vorstellung zu einer späteren Vorstellung besuchen, da er am Premierenabend sein neues Buch „Pocahontas II: Buch der Königstöchter" in Berlin vorstellen musste.

Erste Kritiken finden Sie hier bei Nachtkritik oder als dpa-Artikel.

 

Diskussion MEDEA UND IHRE SCHWESTERN im Rahmen von FRAUENPERSPEKTIVEN 2013 GRENZEN-LOS

Was können wir heute noch mit den klassischen Frauenrollen anfangen? Sind Medea, Ophelia, Julia oder Gretchen nicht nur Männerphantasien, die von Schauspielerinnen immer neu gestaltet werden? Und wie sieht es mit der „Frauenrolle“ hinter den Kulissen aus? Es diskutieren der Kulturtheoretiker Klaus Theweleit (Männerphantasien), die Regisseurin Mareike Mikat (Medea) und die Schauspielerin, Performerin und Forscherin Vanessa Stern (Das Kapital der Tränen).

Am 27.4. um 21:20 Uhr im STUDIO
Der Eintritt ist frei!

DAS KAPITAL DER TRÄNEN Gastspiel im Rahmen von FRAUENPERSPEKTIVEN 2013 GRENZEN-LOS

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Heul! Glitzer! Heul! Mit diesen selbst gestellten Kurzbefehlen lässt sich die Glamourwelt im Sturm erobern. Das meint jedenfalls Vanessa Stern. Sie stellt nun mit fünf Schauspielerinnen die aus ihrer Sicht noch immer erfolgversprechendste Strategie für Frauen mit und ohne Businesskostüm vor: Heulen, bis der Klempner kommt. Klar, dass dabei kein Auge trocken, keine Wange unbenetzt und kein Zwerchfell unbewegt bleibt.
Eine Horde wildgewordener nicht mehr ganz naiver Schauspielerinnen ist von ihren Stadttheaterbühnen und Filmsets entlaufen. Sie haben ihre preisgekrönten Tränen mitgehen lassen und beheulen Orte, die überhaupt nicht dafür vorgesehen sind!
Die Künstlerin Vanessa Stern, selbst ausgebildete Schauspielerin, hat mit ihrem neuesten Projekt eine Persiflage aufs Theater geschaffen. Sie wirft mit ihren Kolleginnen einen ironischen Blick auf den Theaterbetrieb. Die Damen wissen, wovon sie reden, bzw. spielen. Mussten sie doch unzählige Male auf der Bühne sterben und Tränen fließen lassen –als Ophelia

Am 27.04. um 19:30 Uhr im STUDIO

Gefördert aus den Mitteln des Fonds Darstellende Künste e.V. und der Graduiertenschule für Künste und Wissenschaft der UdK Berlin

Im Rahmen des Festivals FRAUENPERSPEKTIVEN 2013 GRENZEN-LOS

In der BLAUEN STUNDE trifft Klarinette auf Streichquartett

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Frank Nebl Klarinette

Im Mittelpunkt der BLAUEN STUNDE steht im April wieder einmal das Orchester: Fünf Mitglieder der BADISCHEN STAATSKAPELLE stellen bekannte Werke für Streichquartett vor, beim berühmten Klarinettenquintett kommt dann noch die von Mozart so geliebte Farbe der Klarinette hinzu. Das Konzert wird aufgelockert durch eine kurzweilige Moderation, bei der auch die Musikerinnen und Musiker zu Wort kommen werden.

26.4.13 18.00 SPARKASSE AM EUROPAPLATZ
Der Eintritt ist frei!

STAATSTHEATER stellt den Spielplan 2013/14 vor: Zuschauergunst und gesellschaftliches Engagement

v.l.n.r. Generalmusikdirektor Justin Brown, Leiterin des JUNGEN STAATSTHEATERS Ulrike Stöck, Verwaltungsdirektor Michael Obermeier, Ballettdirektorin Prof. Kt. Birgit Keil, Operndirektor Joscha Schaback, Generalintendant Peter Spuhler, Schauspieldirektor Jan Linders - Foto: Felix Grünschloß

Auf der heutigen Pressekonferenz stellte Generalintendant Peter Spuhler zusammen mit seinen Spartenleitern den Spielplan für die Saison 2013/14 vor. Insgesamt gibt es 35 Premieren, hinzu kommen fast 40 Wiederaufnahmen.

Das Motto der Spielzeit Von Grenzen und Wegen wird von innovativen Ideen aller Sparten gefüllt. „Wir befinden uns dann in der ‚Halbzeit‘ der Intendanz und wollen genau wissen, wo wir auf unserem Weg stehen. Im intensiven Dialog mit unseren Zuschauern schauen wir, was wir noch verbessern können.“ Zuletzt war das Programm des STAATSTHEATERS mehrfach ausgezeichnet worden („Ort im Land der Ideen“, Preis für das beste Opern- und das beste Konzertprogramm). Die Sparten haben insgesamt starke Publikumszuwächse zu verzeichnen.

Fast immer ausverkauft sind die Vorstellungen des STAATSBALLETTS, das 2013 seine zehnjährige Arbeit unter der Leitung von Kammertänzerin Prof. Birgit Keil feiert. Ihr „Karlsruher Weg“ bedeutet zum einem die Fortsetzung der bilderstarken Handlungsballette mit Youri Vámos Dornröschen - die letzte Zarentochter, zum anderen gekonnte Zeitgenossenschaft mit drei Kreationen (Uraufführungen) von Jörg Mannes, Reginaldo Oliveira und Tim Plegge unter dem Titel Mythos. Zusammen mit den vielen Wiederaufnahmen der erfolgreichsten Produktionen der letzten Jahre wartet ein ausgesprochen vielfältiger und opulenter Spielplan auf die Zuschauer des STAATSBALLETTS.

Für die OPER sind das Wagner-Jahr und das Verdi-Jahr 2013 bestimmend. Wagners Meistersinger werden in einer Neuinszenierung der Ring-Award Gewinner Tobias Kratzer und Rainer Sellmaier präsentiert. Hinzu kommen die Wiederaufnahmen von Tannhäuser in der beeindruckenden Ausstattung von rosalie und des Fliegenden Holländers.

In Verdis Maskenball werden Ensemblemitglieder wie Heidi Melton, Ks. Barbara Dobrzanska, Ks. Ewa Wolak und Ks. Ina Schlingensiepen glänzen.

Weitere Werke sind John Adams Doctor Atomic als politische Oper über die Verantwortung der Wissenschaft, Boris Godunow, die Operette Die Fledermaus und die Kinderoper Wo die wilden Kerle wohnen nach dem berühmten Bilderbuch von Maurice Sendak. Darüber hinaus wird es erstmals eine Kinderoper im Klassenzimmer geben.

Zu den Festspielen inszeniert der junge Franzose Benjamin Lazar Händels Riccardo Primo mit Kerzenbeleuchtung, barocker Gestik und historischer Ausstattung.

Das wieder intensiv gefragte SCHAUSPIEL setzt auf starke Spieler und soziales Engagement. Schauspieldirektor Jan Linders: „Wir wollen mit Humor, aber auch mit ernsthaftem Dialog, Grenzen unserer Gesellschaft aufzeigen“. Mit Lutz Hübner und Ingrid Lausund werden zwei der profiliertesten deutschen Komödienautoren und amüsantesten Gesellschaftskritiker erstmals am STAATSTHEATER vorgestellt. Hinzu kommen Fremdraumpflege, ein mit dem Theater Pforzheim entwickeltes und aus dem Innovationsfonds Kunst der Landesregierung gefördertes Theaterprojekt in Wohnungen von Migranten, sowie die Projekte Rechtsmaterial über Neonazis in Deutschland und Aus – das Leben nach dem Spiel über ehemalige Fußballhelden und Trainer, die vom Erfolgs- und Berufsweg abgekommen sind. Den Start in die Spielzeit macht die opulente musikalische Rio-Reiser-Revue König von Deutschland. Der deutsche Liedermacher steht beispielhaft für Grenzüberschreitungen, neue Wege und gesellschaftliches Engagement. Hinzu kommen zwölf weitere Inszenierungen von großen Klassikern wie Shakespeares Sommernachtstraum, über Kabale und Liebe, Endstation Sehnsucht bis hin zu Hesses Glasperlenspiel, das am STAATSTHEATER KARLSRUHE erstmals auf einer Bühne zu sehen sein wird.

„Gehörte unser Augenmerk zuletzt den jungen Leuten, so wollen wir uns in der Spielzeit 2013/14 verstärkt den älteren Besuchern zuwenden“, so Generalintendant Peter Spuhler. Beispielhaft steht das von der Europäischen Gemeinschaft geförderte europäische Partnerschaftsprogramm The Art of Ageing mit der Uraufführung des Stücks Irgendwann in der Nacht der berühmten 88-jährigen Künstlerin Etel Adnan. Gleichzeitig plant das STAATSTHEATER eine Initiative, um vereinsamten älteren Menschen den Theaterbesuch möglich zu machen – analog zu den Kulturlotsen des JUNGEN STAATSTHEATERS, wo Kinder von begeisterten Theaterzuschauern zum gemeinsamen Vorstellungbesuch eingeladen werden. Darüber hinaus arbeiten wir weiter an der europäischen Vernetzung des STAATSTHEATERS.

Dem JUNGEN STAATSTHEATER unter Leitung von Ulrike Stöck ist es in eineinhalb Jahren gelungen, ein breites Angebot für jede Altersstufe aufzubauen und fast alle Karlsruher Schulen als Partner und regelmäßige Besucher zu gewinnen. „Nur vier Schulen fehlen uns noch, diese wollen wir in 2013/14 von uns überzeugen“, so Stöck. Gelingen wird das mit Werken wie Stadt Land Fluss über Landkarten, Roma Romeo und Sinti Carmen über Sinti und Roma, Fucking Åmål nach dem berühmten Film oder Mia schläft woanders nach dem beliebten Kinderbuch von Pija Lindenbaum.

Neu ins Ensemble des STAATSTHEATERS kommen die Balletttänzer Naoka Hisada und Juliano Toscano, die Opernsängerinnen Emily Hindrichs und Christina Bock, der Sänger Max-Friedrich Schäffer sowie die Schauspielerin Florentine Krafft. Neu ins Opernstudio kommen der Tenor Nando Zickgraf und der Bassbariton Yang Xu.

Insgesamt wird das BADISCHE STAATSTHEATER in der Saison 2013/14 rund 1000 Veranstaltungen für jedes Alter und für alle Teile der Gesellschaft in und um Karlsruhe anbieten. „Wir sind ein echtes Volkstheater und kommen der schönen und wichtigen Idee ‚Theater für alle‘ immer näher!“, so Peter Spuhler. Nicht nur bei den Gesamtbesuchern, auch bei den Abonnenten gibt es in der laufenden Spielzeit Zugewinne. „Die Stärkung des Abonnements und die Gewinnung neuer Zuschauer wollen wir intensiv vorantreiben. Ich danke allen Mitarbeitern vor und hinter den Kulissen für ihren außerordentlichen Einsatz und für die hervorragende Arbeit!“, so der Generalintendant.

Das Spielzeitheft mit dem kompletten Programm erscheint Mitte Mai. 
Ab 2. Mai kann man sich für eines der vielfältigen Abonnementangebote vormerken lassen – beispielsweise für das neue Samstags-Schauspiel-Abonnement.
Für ausgewählte Vorstellungen der neuen Spielzeit startet der Vorverkauf ab 1. Juli.
Der Vorverkauf für die gesamte Spielzeit beginnt am 9. September mit Öffnung der Theaterkassen nach der Spielzeitpause.
Der Konzertspielplan des STAATSTHEATERS wird von Generalmusikdirektor Justin Brown auf einer Pressekonferenz am 6. Juni um 14 Uhr vorgestellt.

Tanz-Projekt für CI-Patienten

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Ein Projekt ganz ungewöhnlicher Art wurde heute im STUDIO gezeigt: 16 Trägerinnen und Träger eines Cochlea-Implantats brachten Bewegungsabläufe zur Aufführung, die sie in vier Workshop-Terminen mit der Solistin des STAATSBALLETTS KARLSRUHE, Barbara Blanche erarbeitet hatten. Dienten die Workshops vor allem dazu, die Wahrnehmung von Musik und die Bewegungssicherheit beim Tragen eines Cochlea-Implantats verstärkt zu aktivieren und gleichzeitig zu verfeinern, so stellte die Aufführung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor eine ganz neue Herausforderung. „Prüfung“ war also gemäß des Spielzeitmottos nicht nur das Thema des Abends, sondern durchaus auch auf die Situation bezogen, zum ersten Mal im Rampenlicht zu stehen und trotz völlig unterschiedlichem Hörerlebnis sich gemeinsam zur Musik zu bewegen. Diese Leistung wurde vom Publikum mit großem und herzlichem Applaus bedacht. Unterstützt durch Videodokumentationen der Probenzeit wurde das Projekt, das in Zusammenarbeit mit der Uni-HNO-Klinik Heidelberg entstand und somit auch wissenschaftlich begleitet wird, zu Beginn durch Prof. Dr. Mark Praetorius, dem Leiter der Sektion Otologie und Neuro-Otologie in Heidelberg und Barbara Blanche und endete in einer moderierten Gesprächsrunde, die zeigte, wie viel Interesse an der Thematik des Hörens mit einem Cochlea-Implantat besteht.

Hunger und Liebe – Der Blues von Billie Holiday

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Berührt und begeistert zeigte sich das Publikum der Matinee Jazz & Literatur von der schicksalhaften Autobiographie der großen Jazzsängerin Billie Holiday. „Anspruchsvoll und sinnlich zugleich“: so beschrieb ein Zuschauer am Sonntag seine Eindrücke von der musikalisch umrahmten Lesung.

„Hunger und Liebe. Alles, was ich bin und was ich vom Leben will, lässt sich auf diese beiden Worte zurückführen“. Dieser Satz von Billie Holiday stand als Motto über die Matinee, in der Staatsschauspieler Michael Rademacher die markantesten Passagen aus dem Buch las. Aufgewachsen unter denkbar harten sozialen Verhältnissen, sang Holiday zu Beginn um ihr eigenes Überleben zu sichern. Trotz allgegenwärtigem Rassismus ging ihr Stern auf: sie erhielt Engagements in Clubs und Konzerthäusern in den USA, Kanada und Europa. Der Song Strange Fruit brachte Holiday Weltruhm und der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung ihre „schwarze Marseillaise“. Unter den Augen der Drogenpolizei starb sie 1959 vereinsamt in einem New Yorker Krankenhaus.

Mit Holidays berühmtesten Songs führte die Band Mobile Home unter der Leitung von Gernot Ziegler in die musikalische Welt dieser Ausnahmegestalt. Die Sängerin Jutta Brandl gestaltete die Stücke wie Night and Day so einfühlsam, das man sich in den New Yorker Nachtclubs der Dreißiger und Vierziger wähnte. Nach dem eindrucksvollen und emphatisch gesungenen Protestsong Strange Fruit konnte man im MITTLEREN FOYER eine Nadel fallen hören.

Bei der nächsten Matinee am 9.6. umrahmt die Band Double Tonic Truman Capotes berühmtester Roman musikalisch: Frühstück bei Tiffany. Es liest wieder Michael Rademacher.

 

Ein Fest der Stimmen mit Ks. Ina Schlingensiepen und Eleazar Rodriguez in DIE REGIMENTSTOCHTER

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Was Belcanto bedeutet, konnten die Zuschauer im STAATSTHEATER bei der gestrigen Premiere von Donizettis Die Regimentstochter erleben. Ina Schlingensiepen, die im Anschluss an die Vorstellung zur Kammersängerin ernannt wurde, präsentierte als Soldatentochter Marie eine große Bandbreite an wahrer Sangeskunst. Begeisterte sie beispielsweise im Regimentslied mit beeindruckender Virtuosität und Stimmbeherrschung, berührte sie das Publikum mit einer tief empfundenen und hoch konzentriert vorgetragenen Abschiedsarie. An ihrer Seite: Eleazar Rodriguez als charmanter Tonio, der mit Spielwitz, aber vor allem mit tenoralem Glanz um seine geliebte Marie warb und vom Publikum mit langem Applaus bejubelt wurde. Insbesondere mit seiner Arie „Ah, mes amis“ und ihren neun hohen Cs sang er sich in die Herzen der Karlsruher. In seiner Romanze „Pour me rapprocher Marie“ beglückte er mit einer makellos geführten Stimme und berückendem Legato. Ks. Edward Gauntt als väterlicher Sulpice, Sarah Alexandra Hudarew als Marquise, ihr Diener Hortensius (Lucas Harbour) und Ks. Tiny Peters als Duchesse de Crakentorp komplettierten mit ihrer Leistung das spielfreudige Ensemble.

Die Neuinszenierung von Aurelia Eggers in der Ausstattung von Rainer Sellmaier zeigte Donizettis selten gespielten Opéra comique in einer satirisch comic-haften, aber nicht übertriebenen Lesart, unterhielt mit einer Fülle an humorvollen Details, wurde aber auch den tragisch-sentimentalen Momenten der französischen Spieloper mit stimmungsvollen Bildern gerecht. Der BADISCHE STAATSOPERNCHOR, einstudiert von Ulrich Wagner, präsentierte sich in bester Verfassung.

Die musikalische Leitung der Neuproduktion lag in den Händen des 1. Kapellmeisters und Stellvertretenden Generalmusikdirektors Johannes Willig, der die BADISCHE STAATSKAPELLE, Chor und Sängerensemble mit federndem Schwung und Italianità leitete.

Weitere Vorstellungen sind am 24.4. (B-Premiere), 10., 24.5., 11., 14., 30.6. und 3.7.

CARMEN zum 50. Mal

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Heute zum 50. Mal und zum vorletzten Mal in dieser Spielzeit Carmen.

„Ein farbenprächtiger, energiegeladener und jungfrischer Opernabend, der vom Premierenpublikum völlig zu Recht mit minutenlagen Ovationen gefeiert wurde.“ Luxemburger Wort 

Um 19 Uhr im GROSSEN HAUS

Sopranistin INA SCHLINGENSIEPEN wird zur KAMMERSÄNGERIN ernannt

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Nach der Premiere der Oper Die Regimentstochter von Gaetano Donizetti überreichten der ehemalige Generalintendant Achim Thorwald und sein Nachfolger der jetzige Generalintendant Peter Spuhler im Namen der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer, der Sopranistin Ina Schlingensiepen ihre Ernennungsurkunde zur Kammersängerin. Der Verwaltungsrat des STAATSTHEATERS KARLSRUHE hatte in seiner Sitzung im Februar diesen Jahres dem Vorschlag zugestimmt.
Ina Schlingensiepen, geb. am 9.7.1973 in Wuppertal, ist seit dem 4.9.2002 am STAATSTHEATER KARLSRUHE als lyrische Sopranistin und Koloratursopranistin für die Kunstgattungen Oper Operette, Musical und Konzert engagiert.
Die Sopranistin studierte an der Staatlichen Musikakademie „Pancho Vladigerov“‚ in Sofia/Bulgarien. 1997 gewann sie den bedeutendsten bulgarischen Wettbewerb „Tzvetana Diakovitsch“‚ und debütierte im gleichen Jahr mit der Partie der Gilda in Rigoletto an der Oper in Rousse, Bulgarien. Seitdem führten sie Gastengagements an die Nationaloper von Sofia, wo sie Jenny Smith in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, einer Koproduktion mit der Kurt-Weill-Foundation New York, sang, und an das Opernhaus in Varna. Im Teatro Real in Madrid war die Sopranistin außerdem unter der musikalischen Leitung von Mark Minkowski in Mozarts Oper Mitridate, re di Ponto zu erleben. Von 1999 bis 2002 gehörte sie dem Opernensemble des Theaters Bremen an.

Als festes Ensemblemitglied am STAATSTHEATER KARLSRUHE präsentierte sich die Sängerin seither in einer Vielzahl von Partien, u. a. in der Titelpartie der Lucia di Lammermoor, Ännchen in Der Freischütz, Blonde und Konstanze in Die Entführung aus dem Serail, Königin der Nacht in Die Zauberflöte, Ilia in Idomeneo, Gretel in Hänsel und Gretel, Musetta in La Bohème, Woglinde in Das Rheingold und Die Götterdämmerung, Waldvogel in Siegfried sowie mit der Titelpartie in Verdis La Traviata, mit Gilda in Rigoletto und Sophie in Der Rosenkavalier. Im Sommer 2005 wirkte sie beim Eröffnungskonzert der Salzburger Festspiele mit. Sie ist Preisträgerin des „Goldenen Fächers“ 2006 der Kunst- und Theatergemeinde Karlsruhe und des „Otto-Kasten-Preises“ 2007, einen Förderpreis für den künstlerischen Nachwuchs, der von der Intendantengruppe vergeben wird. In dieser Spielzeit ist sie u. a. als Julia in Der Vetter aus Dingsda, als Pamina in Die Zauberflöte sowie als Marie in Die Regimentstochter zu hören.
Im Ensemble des STAATSTHEATERS zählt sie zu den immer absolut verlässlichen Sängerinnen mit einer ausgezeichneten musikalischen Präzision, großer Ausstrahlung und tiefem Verständnis für die szenische Umsetzung einer Partie.
Frau Schlingensiepen hat für das STAATSTHEATER über zehn Jahre lang künstlerisch hochwertige Arbeit geleistet und sich auch unter vielfacher Belastung für das Theater verdient gemacht. Die Ernennung zur Kammersängerin soll den Dank für die treu geleistete künstlerische Arbeit bekunden.

rosalie mit Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet

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„Der Verdienstorden ist ein sichtbares Zeichen der Würdigung und Wertschätzung für starke Persönlichkeiten, die durch ihren Fleiß und ihre Kreativität, ihren Mut und ihren Erfindergeist und durch ihr soziales und ihr politisches Engagement die Erfolgsgeschichte unseres Landes schreiben“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann anlässlich der Verleihung des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg an 27 verdiente Persönlichkeiten im Schloss Mannheim.

„Die Ordensträgerinnen und Ordensträger stehen für eine Leistungsgesellschaft, in der nicht allein das eigene Fortkommen zählt“, betonte der Ministerpräsident. Vielmehr hätten sie in ihrer Arbeit oder ihrem freiwilligen, bürgerschaftlichen Engagement das Ganze, das Gemeinwohl im Blick. „Die Geehrten versuchen in ihrem je eigenen Wirkungsbereich Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit zu geben. Die Bandbreite ihres Wirkens ist dabei zugleich ein eindrucksvolles Zeugnis von der Vielfalt unseres Landes“, unterstrich Kretschmann.

Der Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg - bis Juni 2009 die „Verdienstmedaille“ - wird vom Ministerpräsidenten für herausragende Verdienste um das Land Baden-Württemberg, insbesondere im politischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Bereich verliehen. Die Verleihung des Verdienstordens erfolgt in der Regel einmal jährlich im Rahmen eines Festakts. Die Zahl der Ordensträger ist auf insgesamt 1.000 lebende Personen begrenzt. Seit 1975 wurde der Landesorden insgesamt 1.809 Mal (inklusive 2013) verliehen. Eine Auszeichnung kann bei Bürgermeisterämtern und Landratsämtern oder unmittelbar beim Ministerpräsidenten angeregt werden.

Alle Gruppen der Bevölkerung und alle Gebiete des Landes sollen möglichst gleichmäßig berücksichtigt werden. Auf der Vorderseite des Verdienstordens des Landes ist das Große Landeswappen mit dem Schriftzug „Baden-Württemberg” abgebildet. Ein stilisierter Lorbeerzweig und die Aufschrift „Für Verdienste” zieren die Rückseite. Getragen wird der Orden an einem längsgestreiften Band in den Landesfarben. Anstelle des Ordens kann eine schwarz-gelbe Rosette (für Männer) oder eine Schleife (für Frauen), die ebenfalls überreicht wird, getragen werden. Neben den Ordensinsignien erhalten die Ordensprätendenten auch eine vom Ministerpräsidenten unterzeichnete Verleihungsurkunde
Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg

Eine der heute ausgezeichneten Persönlichkeiten ist rosalie, die bei uns für Bühne und Kostüme von Tannhäuser verantwortlich ist. Wir gratulieren, liebe rosalie!

TANZ-PROJEKT für CI-Patienten

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Aufführung einer Choreografie von Patienten mit einem Cochlea-Implantat
In Kooperation mit dem HNO-Universitätsklinikum Heidelberg

21.04.2013 STUDIO

Mit dem Ziel der Rehabilitation haben Hörgeschädigte im Rahmen eines Workshops unter der Leitung der Solistin des STAATSBALLETTS Barbara Blanche die Möglichkeit gehabt, ihre Wahrnehmung von Musik zu schulen und die  Bewegungssicherheit zu verbessern. Dieses Kooperationsprojekt zwischen der HNO-Universitätsklinik Heidelberg und dem STAATSTHEATER KARLSRUHE findet mit der Aufführung dieser Choreografie seinen Abschluss.

JAZZ & LITERATUR: BILLIE HOLIDAY

Eine autobiographische Matinee zu Billie Holiday
mit „Mobile Home“
In Zusammenarbeit mit dem Jazzclub Karlsruhe

21.04.2013 MITTLERES FOYER

Über ein Leben voll „Hunger und Liebe“ schreibt Billie Holiday in ihrer Autobiographie Lady Sings the Blues. Dazu singt und swingt „Mobile Home“.

MIT Sts. Michael Rademacher BAND Mobile Home

BORDER – oder wie man gemeinsam Grenzen überschreitet

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„Fast wie aufm Justin-Bieber-Konzert“ (Zit. Publikum) konnte man sich gestern auf der Premiere der Jugendoper Border im KLEINEN HAUS fühlen. So sehr feierte das Publikum gemeinsam mit dem Jugendchor seine Solisten und Dirigent Steven Moore. Ebenso begeistert wurde auch die Leistung des Jugendchores aufgenommen. Fast 70 Jugendliche standen neben den Profis auf der Bühne, und legten damit den besonderen Akzent dieser Oper von Ludger Vollmer. Der Chor, eine Zusammenarbeit der Lutherana Karlsruhe, Cantus Juvenum und jungen Karlsruhern, die sich bei einem Casting im Dezember durchgesetzt hatten, spielt, sing und erzählt Familiengeschichten, in denen sich die Handlung der Oper wiederspiegelt.

Die drei Geschwister Farid (Andrew Finden), Abiah (Christina Bock) und Makaria (Jennifer Riedel) müssen alleine flüchten, nachdem ihr Vater Opfer eines politischen Mordes geworden ist. Dabei verliebt sich Makaria ausgerechnet in den Sohn des Fluchthelfers Manol (Max Friedrich Schäffer). Aber die Geschwister sind bei Manols Vater Iolaos (Armin Kolarczyk)nicht sicher und müssen weiter. Manol wird vor eine Wahl gestellt. „Glaubst du wirklich an die Liebe“ fragt der Jugendchor, einstudiert von Dorothea Lehmann-Horsch. Es spielte die BADISCHE STAATSKAPELLE und auch der anwesende Komponist Ludger Vollmer zeigte sich begeistert und lobte die wertvolle Arbeit.

Die nächste Vorstellung ist am Samstag, 20.4. um 19.00 Uhr im KLEINEN HAUS.

ETC SPRING THEATRE TOUR mit Stop in Karlsruhe

Europas ältestes Netzwerk europäischer Stadt- und Staatstheater, die European Theatre Convention (ETC), erforscht die Rolle, die das Theater in Zeiten von Unsicherheiten und Krisen im Europa von heute spielen kann.
Anlässlich ihres 25. Geburtstages veranstaltet die Organisation erstmalig die ETC Spring Theatre Tour vom 18 – 24 April 2013: 25 junge und talentierte Künstler, bekannte Theatermacher, Journalisten und führende Repräsentanten der europäischen Kulturszene wurden zu dieser einmaligen trans-europäischen Theater-Busreise eingeladen. Sie sollen miterleben und dokumentieren, wie das Theater als Kunstform an politischen und sozialen Prozellen teilhaben und diese mitgestalten kann. An vielen der besuchten Theater passiert nämlich genau das, wenn sich Abend für Abend der rote Vorhang hebt.

Die Tour führt von West- nach Osteuropa. Ausgangspunkt ist das Staatstheater Stuttgart in Deutschland. Dann geht es weiter zu den Mitglieds-Theatern Théâtre de la Place, Liège, in Belgien und dem Badischen Staatstheater Karlsruhe in Deutschland, über das Schauspielhaus Zürich in der Schweiz, das Teatro Metastasio di Prato-Stabile della Toscana, in Prato, Italien, und das Slovene National Theatre, in Maribor, Slowenien, bis hin zum Slovak National Theatre, in Bratislava, Slowakei und dem Zagreb Youth Theatre (z/k/m), in Zagreb, Kroatien. In Zusammenarbeit mit diesen Institutionen verfolgt die Tour das Ziel, die sowohl kulturell als auch politisch relevante Arbeit von Europas öffentlich subventionierten Repertoire-Theatern, die oft nicht gewürdigt wird, zu fördern.

Während die Gäste an Bord des Busses mit den unterschiedlichsten Zuschauergruppen zusammenkommen und eine inspirierende Mischung herausragender Theaterproduktionen sehen werden, stellt jedes beteiligte Theater noch ein zusätzliches Thema zur Diskussion. Das Programm der ETC Spring Tour stellt also Fragen in den Mittelpunkt der Reise, die im Kontext der Kultur des heutigen Europa von zentraler Bedeutung sind. Die Themen werden sowohl an den Theatern vor Ort, als auch im Bus während der Reise in Form einer Reihe von Talkrunden, Besichtigungstouren, Probenbesuchen und weiteren Aktivitäten präsentiert. Folgende Fragestellungen stehen auf dem Programm: Theater und Stadtpolitik (Stuttgart), Der Weg von der Theaterhochschule auf die professionelle Bühne (Liège), Theater für die Allerkleinsten (Karlsruhe), Theater und die Medien (Zürich), Theater und der Zerfall Europas (Prato), Theater und Nation Building (Maribor), Das Paradox von Alt und Neu (Bratislava) and Das zeitgenössische Theatersstück (Zagreb).

Im Bus sind fünf junge Künstler mit von der Partie, die die unterschiedlichsten Theaterdisziplinen repräsentieren. Dazu gehören: Anne Habermehl, Autorin/Regisseurin (Deutschland), Gina Calinou, Schauspielerin (Rumänien), Daniel Hengst, Video Artist (Deutschland), Goran Ferčec, Theaterautor/Regisseur (Kroatien) and Deborah Stevenson, Poetin (England) Sie alle wurden von einem der ETC-Mitgliedstheater nominiert, um die Möglichkeit zu haben, die Arbeit der beteiligten europäischen Stadt- und Staatstheater kennenzulernen und vor Ort künstlerische Prozesse anzuregen. Im Rahmen der ETC Spring Tour werden sie Ihre eigene Kunst vorstellen und ihre Eindrücke von der Arbeit in den teilnehmenden zeitgenössischen Theatern präsentieren

Mehr Details zur Tour finden Sie auf unserer website: http://www.etc-cte.org/. Insbesondere die Rubriken “Highligt of the day” und “Daily Diary” warden regelmäßig mit neuen Informationen versorgt.

ANIARA- das Gehörlosentheater zu Gast im STAATSTHEATER

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Eine ganz besondere Atmosphäre herrschte am Sonntagnachmittag im KLEINEN HAUS des STAATSTHEATERS, wo in aufgeregter Stille ein überwiegend gehörloses Publikum gebannt und fasziniert dem Gastspiel ANIARA des Deutschen Gehörlosentheaters aus München folgte.

"Eine Revue von Menschen in Zeit und Raum" boten die Schauspieler und Tänzer des Deutschen Gehörlosen Theaters, das als Theater von Gehörlosen für Gehörlose und Hörende zugleich, unter der Regie des gehörlosen finnischen Choreographs und Regisseurs Juho Saarinen, die fantastische Geschichte von ANIARA auf die Bühne brachte. ANIARA ist der Name des Raumschiffes, mit dem die Menschen von der durch Atomkrieg zerstörten Erde evakuiert werden. Auf seiner Reise zum Planeten Leier gerät ANIARA vom Kurs ab und verliert die Manövrierfähigkeit. Während die Schauspieler Gebärdensprache nutzten, wurde der Text von zwei Schattenschauspielern für Hörende übersetzt beziehungsweise hörbar gemacht. Die sieben Schauspieler beeindruckten das begeisterte Publikum durch, von Schlagzeuger Martin Kolb untermalte, spektakuläre Tanzeinlagen und eindrucksvolles Spiel.

Diese Truppe zusammen agieren zu sehen, war für die Karlsruher Zuschauer ein reines Vergnügen und die Akteure wurden am Ende mit riesigem herzlichem Beifall, teils geklatscht, teils gewunken, beschert.

DANTONS TOD zum 25. Mal

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"Die knapp 110-minutige Aufführung lässt die Wucht dieser Wortgefechte um Leben und Tod, zur Geltung kommen, indem sie sich wohltuend auf die Präsenz der Schauspieler konzentriert. Jan Andreesen etwa gibt den St. Just als sportiv tänzelnden Aufpeitscher, Timo Tanks Robespierre verbirgt unter beschwörendem Predigtton im pastorenhaften Tugend-Look (Kostüme: Claudia González Espindola) seinen bedingungslosen Machtanspruch, der sich nur in kurzen Eruptionen verrät, und Thomas Halle steuert als Camille Desmoulins die Facette des poetischen Visionärs bei. Ihm hat die Strichfassung, die sämtliche Anspielungen auf das Bordell-Lotterleben von Danton & Co getilgt hat, als einzigem die Frau gelassen: Joanna Kitzl zeigt die Lucile anfangs als rehäugiges Naivchen, das aber im Schmerz des Verlustes ergreifende Tiefe gewinnt. Frank Wiegard darf als Danton in einer historischen Einleitung Stärke zeigen und so die Figur verorten. (...) als es gegen Ende ans Sterben geht, gewinnen er und die Aufführung große Intensität, und den leisen Szenen wird so mucksmäuschenstill gelauscht, dass man aus dem Foyer den Pausengong vom Opernhaus hört. Dieser „Danton“ wäre auch Schülern als sinnlich erfahrbare Lektürehilfe zu empfehlen – wie allen, die einen der stärksten Texte der deutschen Literatur nahegebracht bekommen wollen." BNN
Dantons Tod zum 25. Mal am 19.4. um 11 Uhr im KLEINEN HAUS

4. SONDERKONZERT zu Gast in der CHRISTUSKIRCHE

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JAHRESREGENTEN

19.04.2013 CHRISTUSKIRCHE am Mühlburger Tor

Karl Amadeus Hartmann Sinfonie Nr. 4
Francis Poulenc Konzert für Orgel, Pauken und Streicher
Richard Wagner Träume aus den Wesendonck-Liedern in Wagners Fassung für Violine und Kammerorchester
Richard Wagner Siegfried-Idyll

BADISCHE STAATSKAPELLE
Carsten Wiebusch Orgel
Brandon Keith Brown Dirigent
Preisträger des 6. Internationalen Dirigentenwettbewerbs Sir Georg Solti 2012 

Spielwitz und Belcanto – Sonntag vor der Premiere DIE REGIMENTSTOCHTER

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Von der musikalischen Vielfalt von Donizettis Regimentstochter, die am 20.4. im GROSSEN HAUS Premiere feiern wird, konnten sich die Zuschauer am Sonntagmorgen im STUDIO ein „akustisches Bild“ machen.

Drei Solisten führten mit Maries Abschiedsarie aus dem ersten Akt und zwei Ensembleszenen vor, welche Bandbreite die Musik des Belcanto abdeckt. Der Musikalische Leiter der Produktion Johannes Willig erläuterte, dass sie vom tragisch-sentimentalen Affekt bis hin zur humorvollen Spielszene reicht.

Für Begeisterung sorgten vor allem das Terzett aus dem zweiten Akt, in der Marie (Sharleen Joynt) mit tatkräftiger Unterstützung von Sulpice (Gabriel Urrutia Benet) den Benimmunterricht der Marquise de Berkenfield (Sarah Alexandra Hudarew) erfolgreich torpedieren. Interessante Einblicke in die Hintergründe der Oper und in das Inszenierungskonzept gaben die Regisseurin Aurelia Eggers und Ausstatter Rainer Sellmaier.

Operette für Kinder? Im 4. KINDERKONZERT funktionierte es wunderbar!

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Viel zu lachen sowohl für die kleinen wie auch für die großen Zuschauer gab es heute im 4. Kinderkonzert mit Höhepunkten aus Eduard Künnekes Operette Der Vetter aus Dingsda. Die „Musiktheaterwerkstatt“ präsentierte dieses Mal keine Oper, sondern ihre kleinen frechen Schwester, die Operette. Dirigent und Moderator Ulrich Wagner erklärte die verwickelte und lustige Handlung gemeinsam mit den Sängerinnen und Sängern, die in Kostüm und Maske im kompletten Bühnenbild spielten. Mit der Regieassistentin und dem Requisiteur wurden auch zwei Personen hinter der Bühne vorgestellt, die für das Zustandekommen einer gelungenen Aufführung wichtig sind. Und dass die Aufführung gelungen war, zeigte der begeisterte Applaus und der riesengroße Andrang bei der anschließenden Autogrammstunde im Foyer.

Um 15 Uhr kann noch einmal kräftig gelacht werden, wenn das Konzert wiederholt wird.

 

 

Prüfungen der Liebe im KLEINEN HAUS

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Dass John Treleaven nicht nur ein grosser Sängerdarsteller auf der Opernbühne ist, sondern auch ein erfahrener Liedsänger ist, stellte er bei seinem Liederabend unter Beweis und wurde dafür vom Publikum mit herzlichem Applaus belohnt. Mit Werken von Edward Elgar, Roger Quilter und Benjamin Britten hatte Treleaven zusammen mit dem Leiter der Liederabendreihe, John Parr, ein durchweg englisches Programm im ersten Teil zusammengestellt. Nach der Pause erklangen vier Lieder von Richard Strauss. Mit Charles Stanford, Gerald Finzi, Ralph Vaugn Williams und Frank Bridge gesellten sich vier englischsprachige Komponisten dazu, die alle Straussens Zeitgenossen waren und deren Lieder von der Liebe mit Euphorie über Tragik, Ironie bis hin zu verspielten Doppeldeutigkeiten handeln. John Parr begleitete eindringlich am Klavier. Zwei Zugaben rundeten das Programm ab.

Schon jetzt können Sie sich auf John Treleaven in der Partie des Peter Grimes freuen (Premiere am 6.7. im GROSSEN HAUS)! 
Den nächste Liederabend gestaltet Sebastian Kohlhepp.

THE IMPORTANCE OF BEING EARNEST für RPS-Award nominiert

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Die Oper The Importance of Being Earnest von Gerald Barry, dem Komponisten der Oper The Triumph of Beauty and Deceit, die bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN aufgeführt wurde, steht auf der Liste der Opern, die für den renommierten RPS-Award, den Kompositionspreis der Royal Philharmonic Society für große Werke nominiert wurden.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Sonntag vor der Premiere DIE REGIMENTSTOCHTER

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Donizettis witzigste Spieloper über eine Liebe, die alle Schranken überwindet, gehört zu den erfolgreichsten Stücken ihres Genres und brachte es alleine an der Pariser 0péra Comique auf über 1000 Aufführungen. Bis heute bezaubert sie das Publikum mit einem Füllhorn humorvoller, parodistischer und berührender Musik und bietet wunderbare Partien für das Ensemble des STAATSTHEATERS KARLSRUHE, so für Ina Schlingensiepen und Eleazar Rodriguez in den Hauptrollen.

Erfahren Sie beim Sonntag vor der Premiere Die Regimentstochter schon jetzt Vieles rund um die Inszenierung von Aurelia Eggers.

Am 14.4. um 11 Uhr im MITTLEREN FOYER

Mitwirkende für EINE (MIKRO)ÖKONOMISCHE WELTGESCHICHTE, GETANZT gesucht

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Wer schreibt gern Texte und möchte sie in einer Bühnen-Performance vortragen? Pascal Rambert, einer der wichtigsten französischen Theaterkünstler, sucht 40 Karlsruher für das VOLKSTHEATER-Projekt Eine (mikro)ökonomische Weltgeschichte, getanzt und lädt Sie zu Schreib- und Performanceworkshops ein.

Am Freitag 19.4. stellt der Regisseur das Projekt allen Beteiligten vor. Workshoptermine 20.4., 10./11.5., 31.5. /1.6., 7. /8.6. Endproben ab 17.6. Premiere am 27.6. im KLEINEN HAUS, weitere Aufführungen 3., 6., 12., 14., 17., 19.7.

Alle Termine sind abends oder am Wochenende, also außerhalb der üblichen Arbeitszeiten.
Anmeldung unter weltgeschichte@staatstheater.karlsruhe.de

„Ich suche 40 Leute zwischen 18 und 80: Männer, Frauen, junge Männer, junge Frauen die Lust auf Theater und Bewegung haben. Sie brauchen keine Bühnenerfahrung, das ist sogar wünschenswert! Ich suche engagierte, neugierige Leute voller Energie, die auch am Schreiben interessiert sind. Denn sie können während der Aufführung live auf der Bühne Texte schreiben und vortragen.“, so Pascal Rambert, der erstmals in Deutschland inszenieren wird.
Das Stück mit dem komplexen Titel entwickelte er 2010 als Intendant des Pariser Théâtre de Gennevilliers und hat es im Anschluss Theatern in Frankreich und Japan mit der lokalen Bevölkerung neu inszeniert. Die Idee erhielt er zur Zeit der beginnenden US-Immobilienkrise: „In einer französischen Tageszeitung sah ich ein Foto einer amerikanischen Familie, mit Hab und Gut auf dem Bürgersteig vor ihrem Haus sitzend. Da sie die Hypothek nicht mehr abzahlen konnten, hatten sie ihre Wohnung räumen müssen. Wer kann mir das erklären?“

In seinem Theater in Gennevilliers, einer Pariser Vorstadt, lud er drei Jahre lang die Einwohner zu offenen Schreibworkshops ein. Dort hörte er persönliche Texte über die Angst vor der Krise. Er bat den Wirtschaftsphilosophen Éric Méchoulan, zusammen mit den Autoren dieser Erzählungen einen Theaterabend zu machen: in kurzen Szenen geben vier Schauspielerinnen Einblicke in unterschiedlichste ökonomische Systeme. Sie spannen den Bogen von der vorindustriellen Tauschkultur der Südseevölker bis zur Hochfinanz. Ein Philosoph kommentiert die unübersichtlichen Zusammenhänge und Bürger tragen ihre live auf der Bühne geschriebenen Texte vor. Rambert sieht in dieser theatralen Versuchsanordnung eine Gesellschaftsutopie: „40 unterschiedliche Leute, Beamte, Künstler, Arbeitslose, Wissenschaftler, bilden für den Abend eine Gruppe von Gleichen.“

4.KINDERKONZERT: zu Gast beim VETTER AUS DINGSDA

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Auf der Bühne wird es lustig zugehen, wenn der Vetter aus Dingsda zu Besuch kommt. Denn die Musiktheaterwerkstatt zeigt dieses Mal keine Oper, sondern eine Operette. In dieser kleinen frechen Schwester der Oper gibt es viel zu sehen – und es darf gelacht werden! Alle Sängerinnen und Sänger spielen in Kostüm und Maske im kompletten Bühnenbild, bei der anschließenden Autogrammstunde kann man sie auch noch persönlich kennenlernen.
BADISCHE STAATSKAPELLE
Solisten des Opernensembles
Ulrich Wagner Dirigent & Moderator

Am 14.4. um 11 Uhr und um 15 Uhr im GROSSEN HAUS

Liederabend mit JOHN TRELEAVEN

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Im 4. Liederabend steht Benjamin Brittens Vertonung von The Holy Sonnets of John Donne im Zentrum. Innere Zerrissenheit und Selbstgeißelung prägen die neun Sonette, von denen einzig das letzte die Hoffnung auf Erlösung und die Überwindung des irdischen Lebens reflektiert. Während bei Britten die weltlichen Versuchungen in einen Glaubenskonflikt mit der Religion stehen, erzählen die Lieder von Vaughan Williams, Elgar, Strauss etc. von der Liebe mit Euphorie über Tragik, Ironie bis hin zu verspielten Doppeldeutigkeiten.

John Treleaven sang am STAATSTHEATER bereits den Aeneas in Die Trojaner und die Titelpartie in Lohengrin. Außerdem war er in dieser Spielzeit bereits in der Titelpartie von Tannhäuser zu erleben und wird auch die Titelpartie in Peter Grimes singen. Am Klavier begleitet John Parr.

Am 13.4. um 19:30 Uhr im KLEINEN HAUS

Festival PREMIÈRES für junge Regisseure im Juni zum ersten Mal in Karlsruhe

v.l.n.r.: Peter Spuhler (Generalintendant STAATSTHEATER KARLSRUHE), Ollivier Chabrillange (Programmberater Théatre National de Strasbourg), Bernard Fleury (Intendant Le Maillon), Jean-Marie Belliard (Regionalrat im Conseil Régional d’Alsace), Dr. Susanne Asche (Leiterin des Kulturamtes der Stadt Karlsruhe), Julie Brochen (Intendantin Théatre National de Strasbourg), Barbara Engelhardt (Festival Kuratorin PREMIÈRES), Jan Linders (Schauspieldirektor STAATSTHEATER KARLSRUHE) Hélène Ziegelbaum (Chefdelegierte der Stiftung Kronenbourg) - Foto: Felix Grünschloß

Festival-Programm mit 10 Inszenierungen in 20 Vorstellungen aus 8 Ländern in 7 verschiedenen Sprachen an 5 Spielorten in Karlsruhe vorgestellt!
140 Inszenierungen junger europäischer Regisseure sichtete die Programmkommission, 25 Produktionen kamen in die engere Wahl: Am Mittwochvormittag stellten die Kuratorin Barbara Engelhardt und die Festivalleiter, Intendantin Julie Brochen und Programmleiter Olivier Chabrillange vom Théâtre National de Strasbourg, Direktor Bernard Fleury vom Le Maillon sowie der Generalintendant des STAATSTHEATERS KARLSRUHE, Peter Spuhler, und Schauspieldirektor Jan Linders die zehn nach Karlsruhe eingeladenen Produktionen vor.

„Vom 6. bis 9. Juni 2013 kommt der Nachwuchs des europäischen Theaters nach Karlsruhe. Produktionen aus Ungarn, Slowenien, Griechenland, Österreich, der Schweiz, der Türkei, den Niederlanden, Belgien und Deutschland zeigen die Vielfalt der europäischen Regiehandschriften“, so Jan Linders in seiner Begrüßung.

Ein Jahr lang hat das Festivalteam nach den interessantesten ersten Arbeiten junger Theatermacher aus ganz Europa gesucht. Jede Inszenierung wird in Karlsruhe zweimal zu sehen sein. Es werden fünf Spielstätten der Stadt bespielt: das KLEINE HAUS und das STUDIO im STAATSTHEATER, die INSEL, das Medientheater des ZKM und das Studio der Hochschule für Gestaltung. Die Produktionen werden mit französischen und deutschen Übertiteln versehen. Die Anfangszeiten sind so versetzt, dass die Besucher bis zu vier Inszenierungen an einem Tag sehen können.

Barbara Engelhardt, Olivier Chabrillange und Jan Linders stellten die zehn Produktionen zwischen großem Klassiker und Romanadaption, Performance und Dokumentartheater, Interkultur und Revue einer Generation vor. Die ausgewählten Regisseurinnen und Regisseure sind so unterschiedlich wie ihre Handschriften, ihre Ausbildung und ihr Alter. Die meisten können ihre Arbeiten im Rahmen des Festivals zum ersten Mal außerhalb ihres eigenen kulturellen Kontextes zeigen. Allen gemein sind ihr Talent und ihr Anliegen, die Geschichte und Geschichten des europäischen Theaters schon in ihren ersten professionellen Arbeiten auf je eigene Weise weiterzuerzählen. "Verbindendes Thema ist die Auseinandersetzung mit dem Kontinent in der Krise, sei es als autobiographische Recherche, als Parabel auf eine zerfallende Gesellschaft, als Spiel mit gesellschaftlichen und theatralischen Konventionen oder als Komödie der Melancholie", so Barbara Engelhardt.

Die Regisseure von PREMIÈRES 2013 sind: Csaba Polgár (Ungarn), Fatih Gençkal (Türkei), Anestis Azas & Prodromos Tsinikoris (Griechenland), Selma Alaoui (Belgien), Bram Jansen (Niederlande), Ivan Peternelj (Slowenien), Katy Hernan & Adrien Rupp (Schweiz), Timo Krstin (Schweiz), Korbinian Schmidt & Franz-Xaver Mayr (Deutschland), Daniel Schauf (Deutschland)

„Es gibt keine wichtigere Erfahrung für junge Theatermacher, als Kollegen und Handschriften aus anderen Ländern und Theaterkulturen zu erleben“, sagte Julie Brochen, die auch die dem Nationaltheater Straßburg angeschlossene Theaterschule leitet.

Seit 2005 hat das Festival vielen mittlerweile berühmten und gefragten Regisseuren die Türen geöffnet. Wie beispielsweise der Sorbin Sanja Mitrovic, der Polin Marta Górnicka, den Ungarn Viktor Bodó und Kornél Mundruczó, dem Schweizer Roger Vontobel, dem Deutsch-Portugiesen Antú Romero Nunes, dem Griechen Sarantos Zervoulakos, dem Belgier Fabrice Murgia und dem Deutschen Tilmann Köhler.

„Wir freuen uns, dass aus dem wichtigsten europäischen Nachwuchsfestival nun mit dem Schritt über den Rhein ein wirklich europäisches Festival wird“, so Gründer Bernard Fleury. Das 2005 in Straßburg als Kooperation des Nationaltheaters und des Maillon entstandene Festival findet ab jetzt in jährlichem Wechsel in Karlsruhe und Straßburg statt. Das Publikum ist eingeladen, mit Bus-Shuttles die jeweils andere Stadt zu besuchen.

Ermöglicht haben das diesjährige Festival die Baden-Württemberg-Stiftung und die Stadt Karlsruhe, die jeweils 150.000 Euro bereitstellten. Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche freut sich; „dass das Festival das STAATSTHEATER mit zwei anderen Kulturinstitutionen in der Stadt vernetzt“. Förderer auf französischer Seite sind die Kronenbourg-Stiftung, auf der Pressekonferenz vertreten durch Hélène Ziegelbaum und Daniel Heidmann, die Region Alsace, vertreten durch Jean Marie Belliard, das Departement Bas-Rhin, die Stadt Straßburg und das französische Kulturministerium.

Der Kartenverkauf läuft ab sofort an den Theaterkassen in beiden Städten, auf der Internetseite des STAATSTHEATERS sowie auf der eigenen Website http://www.festivalpremieres.eu/.

Abonnenten der drei Partnertheater und Käufer des Festivalpasses zu 13 Euro erhalten ermäßigten Eintritt zu allen Vorstellungen.
Die 9. Ausgabe von PREMIÈRES wird Anfang Juni 2014 wieder in Straßburg stattfinden.

BORDER: Probenbesuch und Einführung

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Am 11.4. haben Sie um 18 Uhr die Möglichkeit einen ersten Eindruck in unsere Jugendoper Border von Ludger Vollmer zu bekommen. Wir bieten Ihnen eine Einführung und einen Probenbesuch fast genau eine Woche vor der Premiere am 17.4. im KLEINEN HAUS an.

Der Vater der jungen Makaria und ihrer Geschwister ist das Opfer eines politischen Mordes geworden. Die Kinder müssen fliehen. Sie treffen sich bei einem Freund ihres Vaters und seinem heranwachsenden Sohn Manol. Manol ist ein Computerjunkie, der mit der Welt abgeschlossen hat. Als aber plötzlich Makaria in seiner Zimmertür steht, verlieben sich die beiden auf den ersten Blick. Am nächsten Tag sollen die Geschwister ins Flugzeug steigen, um ins Ausland zu entkommen. Doch ein Spitzel der Staatspolizei hat die Familie observiert. Er bietet Manol an, dafür zu sorgen, dass Makaria im Land bleibt, wenn Manol sie verrät.

Ludger Vollmer gilt als Spezialist für Kinder- und Jugendopern. Zuletzt hatte seine Filmadaption Gegen die Wand Erfolge in Bremen und Stuttgart. In Border verarbeitet er Motive aus der Tragödie Die Kinder des Herakles von Euripides und überträgt sie in eine Welt von heute. Für Karlsruhe fertigt er eine Fassung für reduziertes Orchester an.
Nach den Kinderopern der vergangenen Spielzeit richtet sich Border ausdrücklich an jugendliche Zuschauer ab 14 Jahren, für die bisher kaum Opern geschrieben wurden. Die Leiterin des JUNGEN STAATSTHEATERS, Ulrike Stöck, führt ihre erste Opernregie.

MUTTERMALE FENSTER BLAU beschliesst Deutsche Woche in Nancy

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"Exzellente Schauspieler, klare Regie", lobten am Ausgang Zuschauer das Gastspiel der Uraufführungsproduktion aus Karlsruhe. Nicht nur Ronald Funke, den die Franzosen schon von seiner Vaterrolle in Der Mann der die Welt ass kannten, sondern auch Lisa Schlegel als Tochter und Mutter und Michel Brandt als Sohn und Enkel wurden mit starkem Beifall bedacht. Beim anschliessenden Essen bedankte sich Intendant Michel Didym für die gute Kooperation, die von der Partnerstadt Karlsruhe und dem Goethe Institut Nancy unterstützt wurde. Am 9. Juli kommt seine Inszenierung von Montaignes Voyage en Italie als Gastspiel ins STUDIO, im Rahmen der Deutsch-Französischen Wochen des Centre Culturel Franco Allemand.

Klangfarben-Feuerwerk im 4. KAMMERKONZERT

Hochvirtuose Blechbläserkunst mit charmanten Moderationen begeisterte im 4. Kammerkonzert – ohne Zugabe durften die Musiker nicht von der Bühne gehen. Nachdem das ursprünglich vorgesehene Programm ersetzt werden musste, präsentierten fünf befreundete Blechbläser vom Orchester des Nationaltheaters Mannheim, dem Staatsorchester Stuttgart und natürlich der BADISCHEN STAATSKAPELLE, wo Wolfram Lauel als Solo-Trompeter wirkt, ein abwechslungs- und farbenreiches Programm. Es beeindruckte durch große Vielfalt von barock-virtuosem Vivaldi über ironische Wagner-Paraphrasen Emmanuel Chabriers bis hin zum augenzwinkernd-triumphalen Ausmarsch in Leonard Bernsteins Divertimento.

Eine Zugabe nach der heute erklatschten gibt es dann im Kammerkonzert in der INSEL am 15. Mai, das ebenfalls ganz im Zeichen des hochvirtuosen Blechbläser-Klangs stehen wird.

 

Theater zum Mittanzen - FRIERSCHLOTTERSCHWITZ

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„Wenn man Zeit hat, das Wetter tänzerisch in seinen Einzelteilen zu beobachten, ist das großartig schön.“ sagte die Mutter eines 4jährigen Mädchens, während ihre Tochter zur selben Zeit versuchte, zwei eingefrorene Gummibären aus einem Eiswürfel zu befreien, den jedes Kind aus dem auf der Bühne befindlichen Gefrierschrank entnehmen durfte.

Tanzen! Was vor sechs Wochen noch blanke Illusion war und für unsere beiden Schauspieler und Nichttänzer sehr theoretisch klang, kam heute während der Premiere von FrierSchlotterSchwitz im JUNGEN STAATSTHEATER in spielerischer Form auf die Bühne der INSEL. Wie kann man ohne Kälte frieren und im nächsten Moment Hitze spüren, die dich wie eine Raupe tanzend kriechen lässt? Sebastian Reich und Ralf Wegner verließen sich dabei nicht nur auf ihren eigenen Körper, sondern auch auf den des anderen. Fragmentarisch verbinden Erlebnisse und Stationen die Freundschaft zweier Charaktere, auf ihrem Weg durch: Kälte, Hitze, Sturm und Regen.

Das altersmäßig sehr gemischte Publikum, schaute gebannt über eine halbe Stunde zu, wie die beiden Darsteller, in verschiedenen Tempi, die sehr eigene Atmosphäre Stück für Stück erlebbar machten und freute sich über jede selbstgemachte Entdeckung, wie z.B. ein kleiner Junge, der feststellte: „Es regnet – es hagelt – es schneit – Ich weiß Opa. Winter!“

Die Tänzerin und Choreografin Barbara Fuchs zeigt mit ihrem Musiker Jörg Ritzenhoff in dieser Inszenierung, wie man schon 3jähren ein lebendiges Tanzerlebnis nah bringen kann.

 

TOSCA zum letzten Mal

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„Ein wirklich geglückter Opernabend.“ delta-news

Tosca ist zum letzten Mal am 7.4. um 19 Uhr im GROSSEN HAUS zu sehen! 

Das 4. KAMMERKONZERT: Freuen Sie sich auf hochvirtuose Blechbläser!

Das vorgesehene Programm musste wegen anderer Verpflichtungen eines Gastmusikers leider abgesagt werden, deshalb präsentiert das 4. Kammerkonzert ein Gemeinschaftsprojekt von befreundeten Blechbläsern des Nationaltheaters Mannheim, des Staatsorchesters Stuttgart und natürlich der BADISCHEN STAATSKAPELLE. Das Spektrum der eigenen Arrangements reicht von der barock-virtuosenViolinsonate Vivaldis über die lyrisch-impressionistische Petite Suite Debussys bis hin zum Klangfarben-Feuerwerk in Bernsteins Divertimento.

7.4.13 um 11 Uhr im KLEINES HAUS

Mit anschließendem Sonntags-Brunch im MITTLEREN FOYER

Operngala DIE ZAUBERFLÖTE

Am 6.4. um 19:30 Uhr im GROSSEN HAUS
Operngala Die Zauberflöte

Die Gala-Gäste

Tamino MATTHIAS KLINK
Pamina VALENTINA FARCAS
Papageno JOHANNES MARTIN KRÄNZLE

In weiteren Rollen

Königin der Nacht EMILY HINDRICHS
Sarastro RENATUS MESZAR

 

Abschied von MY SECRET GARDEN bei Gastspiel in Nancy

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Vor 250 aufmerksamen Zuschauern feierte die deutschsprachige Erstaufführung von My secret garden am Donnerstag abend ihre Dernière in Karlsruhes Partnerstadt Nancy. Der Intendant des Théâtre de la Manufacture, Michel Didym, hatte das Stück von Falk Richter im Rahmen der Semaine de la dramaturgie allemande eingeladen.
Im anschliessenden Gespräch mit Hauptdarsteller Timo Tank, Dramaturg Michael Nijs und Schauspieldirektor Jan Linders verglich eine Zuschauerin die Karlsruher Produktion mit der Uraufführung des Stücks 2010 beim Festival d'Avignon, bei der eine viel bedrücktere Stimmung vorgeherrscht habe.
Sie zeigte sich überrascht von der Leichtigkeit und dem Facettenreichtum der Inszenierung von Pedro Martins Beja. Andere Zuschauer äußerten sich berührt von der autobiographischen Nähe des Textes, einem Schlüssel für das Werk von Falk Richter. Das Festival deutscher Dramatik geht am Samstag zu Ende mit einem weiteren Gastspiel aus Karlsruhe, der Uraufführung von Marianna Salzmanns Muttermale Fenster blau.

CORNELIA GRÖSCHEL ab Freitag im ZDF zu sehen

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"Sascha (Sascha Hehn) hat fertig. Die Karriere stockt, das Vermögen ist mit Ost-Immobilien verzockt, der Ruf im Haussender ZDF ist ruiniert. Seine letzte Chance ist seine ehemalige Geliebte Lissie (Karin Giegerich), in Mainz eher als Dr. Elisabeth Wolter bekannt. Die toughe Redaktionsleiterin Wolter verdonnert ausgerechnet ihre idealistische Untergebene Billie (Eva Löbau) dazu, für den ehemaligen Lieblingsschwiegersohn der Nation ein Comeback zu entwickeln. Das stellt sich allerdings schwieriger heraus, als gedacht. Denn Sascha ist nicht zufällig zu seinem schlechten Ruf gekommen. Er hat ihn sich über lange Jahre hart erarbeitet ..." lerchenberg.zdf.de
Mit dabei: Cornelia Gröschel als ehrgeizige Jungredakteurin Judith Kleine.
Einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier: www.youtube.com/watch?v=YkKOWgQOCYE

 

Opera Europa: "Oper kennt keine Grenzen!"

Heute beginnt in Wien die Jahreskonferenz von Opera Europa, der europaweiten Vereinigung der Opernhäuser, die u.a. vom ehemaligen Generalintendanten des STAATSTHEATERS Achim Thorwald ins Leben gerufen wurde.

Bis Sonntag werden Intendanten,Verwaltungsdirektoren, Dramaturgen, Öffentlichkeitsmitarbeiter und Technische Direktoren über die aktuellen Fragen des "Opernschaffens" und vor allem über die Herausforderungen der Zukunft diskutieren. Eröffnet wurde die Konferenz soeben vom Präsidenten der Europäischen Kommission, Manuel Barroso, der sich als leidenschaftlicher Opernfan zu erkennen gab: "Es gibt nichts, was europäischer ist, als die Oper." Und: "Oper kennt keine Grenzen."

Generalintendant Peter Spuhler Jurymitglied bei NANO-Opernwettbewerb in Moskau

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Erstmals fand vom 25.-29.03.2013 der NANO-Opernwettbewerb an der Helikon-Oper in Moskau statt.

Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung des russischen Opernregienachwuchses. Insgesamt hatten sich 10 junge russische Opernregisseure und -regisseurinnen für den Wettbewerb qualifiziert – in dessen Rahmen sie jeweils Soloszenen, Duette und Chorszenen mit außerordentlich spielfreudigen Ensemblemitgliedern und dem ausgezeichneten Chor der Helikon-Oper vor Publikum inszenieren mussten.
Den Abschluss des Wettbewerbs bildete eine Operngala, innerhalb derer die besten der erarbeiteten Szenen nochmals gezeigt wurden. Im Rahmen des Wettbewerbs wurden drei Preise, ein Grand Prix und zahlreiche Sonderpreise vergeben.
Die internationale Jury war besetzt mit Sergei Bobrow, dem künstlerischen Leiter und Ballettdirektor der Oper von Krasnojarsk, Marilyn Gronsdal von der Oper in Toronto, Kanada, Waldemar Darbrowski, dem Intendanten der Warschauer Oper, Georgi Isakkaan, dem Intendanten der Moskauer Kinder- und Jugendoper, Denis Krief, dem Regisseur des Karlsruher Rings, Neeme Kuningas von der Estnischen Nationaloper, Valerio Tura, einem Produzenten und Agenten aus Italien, Peter Spuhler, dem Generalintendanten des BADISCHEN STAATSTHEATERS KARLSRUHE – und dem Initiator des Wettbewerbs und Intendanten der Helikon-Oper, Dimitri Bertman, der übrigens zusammen mit Neeme Kuningas die estnische Erstaufführung von Tüürs Wallenberg inszenierte.
Darüber hinaus gab es eine Jury angesehener russischer Kritiker. Den Grand Prix und damit eine Inszenierung an der Helikon-Oper Moskau gewann der an der angesehenen russischen Theaterakademie GITIS ausgebildete junge Regisseur Dimitri Belyanushkin. Der 1. Preis und mehrere Sonderpreise gingen an den Schauspieler, Sänger und Regisseur Georgi Dimitriew aus Taschkent. Den zweiten und dritten Preis erhielten Regisseurin Tatjana Mitkalewa und Pavel Sorokin – alle ebenfalls an der GITIS ausgebildet. Darüber hinaus gab es Inszenierungsangebote für Tatjana Mitkalewa, und Alexei Frandetti und Philipp Razenkow.
Ein Preis der Kritik ging an die junge Regisseurin Julia Fein, und ein Sonderpreis des Karlsruher Intendanten an die erst 21jährige Regisseurin Kapitolina Tswetkowa-Plotnikowa. Der vom russischen Kulturministerium finanziell unterstütze Wettbewerb soll künftig alle zwei oder drei Jahre stattfinden.

Oster-RING endet mit Standing Ovations

Wenn man den Publikumsreaktionen am Ausgang trauen darf, dann war dieser Oster-Ring ein großer Erfolg für das STAATSTHEATER.
Und auch der 14-minütige Jubel mit Standing Ovations beim Schlussbeifall war ein Zeichen dafür, dass alle ihr Bestes gegeben hatten an diesem Abend. Allen voran Linda Watson als Brünnhilde und John Treleaven als Siegfried, aber auch Katharine Tier als Waltraute, die vergeblich zu Brünnhilde kommt, um das Ende der Götter abzuwenden. Die Gibichungen waren bei Heidi Meltons Gutrune, Jaco Venters Gunther, sowie Christian Hübners Hagen in guten Händen, wozu noch Hagens Vater Alberich kam in der bewährten Gestalt von Oleg Bryjak. Rebecca Raffell, Katharine Tier und Christina Niessen waren die eindringlichen Nornen, Ina Schlingensiepen, Stefanie Schaefer und Evelyn Hauck die neckisch-liebreizend klingenden Rheintöchter. Und an diesem Abend war endlich auch der von Ulrich Wagner einstudierte Chor zu hören und konnte den Mannen doppelbödige Kraft und den Frauen die Lebensfreude geben. Justin Brown und die BADISCHE STAATSKAPELLE wurden – wie schon an den ersten drei Abenden – besonders herzlich gefeiert.

Zwei GASTSPIELE in NANCY

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Auf dem Festival Neue Stücke - Woche der deutschen Dramatik in Karlsruhes Partnerstadt Nancy zeigt das STAATSTHEATER am 4.4. My Secret Garden von Falk Richter und am 6.4. Muttermale Fenster Blau von Marianna Salzmann im Théâtre de la manufacture.

Der MAI-LEPORELLO ist online - Vorverkaufsstart für alle STUDIO-Vorstellungen

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Agnes

Hier finden Sie alle Veranstaltungen, die wir im Mai auf dem Spielplan haben.

Jetzt sind auch die STUDIO-Vorstellungen für Mai im Verkauf! Sichern Sie sich schon jetzt Karten für die im April bereits ausverkauften Vorstellungen von Agnes, Der Vorname, Müdigkeitsgesellschaft/Versuch über die Müdigkeit und Männerphantasien

EMPÖRT EUCH!

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Zum Tod von Stéphane Hessel liest Stefan Viering

»93 Jahre. Das ist schon wie die allerletzte Etappe. Wie lange noch bis zum Ende? Die letzte Gelegenheit, die Nachkommenden teilhaben zu lassen an der Erfahrung, aus der mein politisches Engagement erwachsen ist.« Mit eindringlichen Worten ruft der ehemalige französische Diplomat Stéphane Hessel zum friedlichen Widerstand gegen die Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft auf. Gegen die Diktatur des Finanzkapitalismus, gegen die Unterdrückung von Minderheiten, gegen die ökologische Zerstörung unseres Planeten.

Der gebürtige Berliner war Mitglied der Résistance, hat das KZ Buchenwald überlebt und ist einer der Mitautoren der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen. Stéphane Hessel, das Gewissen der westlichen Welt und »Frankreichs Rebell der Stunde«, starb am 27. Februar 95-jährig. Ihm zu Ehren liest Staatsschauspieler Stefan Viering aus seiner Streitschrift, die weltweit Furore gemacht hat.

Am 4.4. um 20 Uhr im STUDIO

Unsere Gäste beim RING 5: Christian Hübner

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Der 1977 in Regensburg geborene Bass Christian Hübner begann nach seinem Abitur am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen zunächst ein Maschinenbau- sowie ein Architekturstudium, bevor er 2001 nach einem Bundespreis „Jugend musiziert“ ein Stipendium der Paul-Hofhaymer-Gesellschaft Salzburg erhielt und sein Gesangsstudium an der Musikhochschule Köln bei Herrn Prof. Hans Sotin aufnahm. 2003 erhielt er ein Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes Köln und ab 2004 setzte er sein Gesangsstudium an der Musikhochschule Köln/Aachen bei Prof. Robert Schunk fort und schloss dieses 2007 mit Diplom ab. Meisterkurse u. a. bei Robert Holl und Otto Edelmann. 2010 wurde Christian Hübner für die deutsche Synchronstimme von Paul Bunyan in Disney´s gleichnamigem oscarnominierten Cartoon „Paul Bunyan“ verpflichtet. Neben dem Gesangsstudium studierte Christian Hübner auch ein Betriebswirtschaft und schloss das Studium mit Diplom ab.
In den Spielzeiten 07/08 bis 08/09 war Christian Hübner im Ensemble des Staatstheaters am Gärtnerplatz München engagiert und gastierte 08/09 u. a. an der Wiener Volksoper. 09/10 wechselte Christian Hübner als Seriöser Bass in das Ensemble des Theater Bremen und ersang sich dort ein breites Fachrepertoire.
Gastverträge führten den Sänger u. a. an die Volksoper Wien, das Theater Bonn, das Anhaltische Theater Dessau, das Theater Winterthur und an die Opera Zuid Maastricht.
In der Spielzeit 11/12 Gastverträge wie am Staatstheater Braunschweig, dem Theater Aachen, dem Theater Magdeburg und dem Teatro Principale Palma di Mallorca.

Christian Hübner trat als Solist u. a. unter der Regie von Philipp Himmelmann, Vico von Bülow, Alfred Kirchner, Rosamunde Gilmore, Andrea Moses, Tatjana Gürbaca, Josef Köpplinger, Johannes Felsenstein und Kay Kuntze auf.

Zu seinen bisher gesungenen Partien des Bassfaches gehören u. a. Baron Ochs in Der Rosenkavalier, Sarastro in Die Zauberflöte, Osmin aus der Entführung aus dem Serail, Gremin in Eugen Onegin, Commendatore in Don Giovanni, Oroveso in Norma, Timur in Turandot, Baculus in Der Wildschütz, Titurel in Parsifal, Pfarrer Moser in I masnadieri und Matteo in Fra Diavolo.

Im Konzertfach folgten 11/12 die Bass-Solopartie im Verdi-Requiem in der Berliner Philharmonie und der Bremer Glocke, Haydns Jahreszeiten in der Bremer Glocke. 12/13 folgen Händels Belshazzar in Frankfurt sowie Verdi-Requiem in Taipei mit dem NSO National Symphony Orchestra.

In der Spielzeit 12/13 folgen Oroveso in Norma an der Oper Bonn und Debüts als Fafner im Rheingold, Hunding in Die Walküre, Fafner in Siegfried und Hagen in Götterdämmerung in einer Neuproduktion von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen an der Opera Dijon sowie Debüt als Fafner in Das Rheingold in der Ring-Premierenproduktion am Teatro Massimo in Palermo. Am STAATSTHEATER KARLSRUHE singt er in dieser Spielzeit Hagen in Götterdämmerung.

MATTI UND SAMI zum 25. Mal in der INSEL

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Am Anfang steht die Familie mitten in Finnland. Ohne Geld, ohne Auto, ohne Wohnung. Matti, Sami und die Eltern. Zu Hause in Deutschland haben sie alle Zelte abgebrochen – und nun? Matti ist schuld. Und die drei Fehler des Universums. Der erste ist, dass es keinen Delphin im Dorfteich gibt. Ein Aprilscherz, den Matti fälschlicherweise ernst genommen hat. Der zweite Fehler ist, dass die Eltern nie Geld an Giraffen in Not gespendet haben, trotz ihres Versprechens. Der wird von Matti samt Bruder Sami kurzerhand korrigiert. Der dritte hat die Familie hier in die finnische Einöde gebracht, wo Vater Sulo herkommt und nie mehr hinwollte, dahin, wo Onkel Jussi wohnt, der alte Angeber.

Salah Naouras mit dem Peter-Härtling-Preis ausgezeichnetes und für den Jugendliteraturpreis 2012 nominiertes Buch erzählt mit viel Humor von der Verwirrung, die Lügen der Erwachsenen unter Kindern auslösen und von den Prüfungen, die fantasiebegabte Kinder für ihre Eltern bereithalten.
Ulrike Stöck, Leiterin des JUNGEN STAATSTHEATERS und Regisseurin, inszeniert zur Eröffnung der zweiten Spielzeit des JUNGEN STAATSTHEATERS die Uraufführung dieser Familiengeschichte für alle ab neun Jahren und jene, die es für möglich halten, dass mitten im Chaos noch ein Happy End möglich ist.
Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums am 31.3. um 15 Uhr in der INSEL

SIEGFRIED - RING-Zyklus hält sein hohes Niveau

Mit leuchtenden Farben sangen Brünnhilde Linda Watson und Siegfried Christian Franz sich in den „lachenden Tod“: Auch nach dem Siegfried brandete nach dem Fallen des Vorhangs begeisterter Beifall auf – dieser Ring-Zyklus hält sein hohes Niveau. Besonders gefeiert wurde wieder die BADISCHE STAATSKAPELLE, die unter ihrem Chef Justin Brown Wagners musikalische Erzählung mit nimmermüdem Schwung in Fluss hielt, an den Höhepunkten nicht mit Kraft sparte und an den lyrischen Wendepunkten wie dem Waldweben nicht mit Poesie. Der Wanderer Wotan changierte in der Darstellung von Renatus Meszar zwischen herrischer Geste und nobler Entsagung. Matthias Wohlbrechts Mime erfreut das Publikum seit je, aber auch dessen Zwergen-Bruder Alberich hatte in Gestalt von Oleg Bryjak leichtes Spiel: Hier erzählt sich die Geschichte plastisch und spannend. Ewa Wolaks herrlicher Alt machte aus Erdas Auftritt beinahe eine eigene Oper. Avtandil Kaspeli gab dem Drachen Fafner, der den „rosigen Knaben“ Siegfried tödlich unterschätzt, seine schwarze Stimme, Ina Schlingensiepen hingegen zwitscherte entzückend den Waldvogel: „Lustig im Lied sing ich von Liebe; wonnig und weh web ich mein Lied: Nur Sehnende kennen den Sinn!“

MOMO zu Gast bei den Oster Tanz Tagen Hannover 2013

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Konzentrierte Spannung herrschte während des Abends, die sich schließlich in großem Jubel entlud: das STAATSBALLETT KARLSRUHE zeigte am Donnerstag Momo in der Choreografie von Tim Plegge bei den Oster Tanz Tagen 2013 in der Staatsoper Hannover. Bedauert wurde einzig, daß es nur eine Vorstellung gab: „Es ist zu schade, um es nur einmal zu sehen!“ schrieb ein von Momo verzauberter Zuschauer.

Wer Tim Plegges Choreografie hier in Karlsruhe noch einmal sehen möchte, hat am 25.5.13 noch eine Chance (zum letzten Mal in dieser Spielzeit).

Der Opernführer des 21. Jahrhunderts: Stefan Mickisch zu Gast in Karlsruhe

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Über dreieinhalb Stunden vergingen für das Publikum wie im Fluge: Der Musikwissenschaftler und Pianist Stefan Mickisch führte am Flügel durch alle vier Teile von Wagners Ring des Nibelungen. Mickisch erklärte Leitmotive und ihre im Verlauf der Tetralogie immer komplizierter werdende gegenseitige Verknüpfung. Witzig und gekonnt umschrieb er die Handlung, Haltungen und Positionen im Ring. Für die Gattin des höchsten Gottes Wotan etwa, die Ihren Mann dazu bringt, gegen Ehebruch und Inzest vorzugehen, erfand er spontan den Begriff "Bundesverfassungsgericht" - "Fricka ist eigentlich in ihren Argumenten nicht zu widerlegen; sie ist eine Art letzte rechtliche Instanz. Fricka ist Karlsruhe." Viel Applaus gab es nach einem Abend, der völlig neue Erkenntnisse ermöglichte und gleichzeitig großartige Unterhaltung geboten hat.

Die Veranstaltung des Richard-Wagner-Verbandes Karlsruhe fiel am Karfreitag auf den Ruhetag zwischen Walküre undSiegfried innerhalb des Ring-Zyklus am STAATSTHEATER, der am Ostermontag mit der Götterdämmerung enden wird.

VERRÜCKTES BLUT zum 25. Mal

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"Und am Schluss werden Schillers Räuber und die Ausgegrenzten von heute tatsächlich eins: Wenn das Klassenopfer Hasan (Thomas Halle) allein mit der Waffe zurückbleibt und beklemmend intensiv Karl Moors Anklage an die ungerechte Natur vorträgt. Die letzten Sätze treffen, in dieser Situation und in diesem Tonfall, ins Herz des Dilemmas, um das es zuvor 100 Minuten lang ging: „Es ist doch eine jämmerliche Rolle, der Hase sein zu müssen auf dieser Welt.“ Pause. „Aber der gnädige Herr braucht Hasen.“ Dunkel. Stürmischer, lang anhaltender Applaus." BNN

Verrücktes Blut am 30.3. um 19:30 Uhr im KLEINEN HAUS 

Anschließend Publikumsgespräch.
şimdi türkçe üst yazılı / mit türkischen Übertiteln
 

Unsere Gäste beim RING 4: CHRISTIAN FRANZ

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Christian Franz studierte bei Prof. Hanno Blaschke in München. Die ersten Engagements führten ihn 1991 mit nur 23 Jahren nach Radebeul und Regensburg, wo er u. a. den Max imFreischütz und den Edgardo in Lucia di Lammermoor sang. 1994 sang er seinen ersten Otello so beeindruckend, dass er für drei Jahre an die Städtischen Bühnen Wuppertal engagiert wurde, wo er als Laca in Jenůfa, Canio in I Pagliacci,Lohengrin, Parsifal, und in Henzes Il re cervo auftrat.
Seine nächste Station wurde das Staatstheater Kassel, wo er erstmalig als Loge, Siegmund und mit beiden Siegfried-Partien zu hören war; es folgten Einladungen für diese Partien nach Tokio, Toronto, Köln sowie an die Deutsche Oper Berlin. In Frankfurt gastierte er als Herodes; Giuseppe Sinopoli engagierte ihn für Konzerte nach Dresden und an die Carnegie Hall, Daniel Barenboim holte ihn 1999 als Otello, Tristan, Parsifal, Siegfried und als Laca an die Berliner Staatsoper.
2001 begann Christian Franz' internationale Karriere. Erstmals sang er alle seine Partien im Ring an der Wiener Staatsoper, wo er 2007 auch sein Rollendebüt als Florestan gab.
2005 debütierte er bei den renommiertesten Festivals in den USA, u. a. als Siegfried der Götterdämmerung in der Hollywood Bowl Los Angeles sowie beim Tanglewood Festival, woraufhin James Levine ihn 2009 für den Ring des Nibelungen an die Metropolitan Opera New York engagierte: "… the Metropolitan Opera is lucky to have the German tenor Christian Franz taking part in its final presentations of Otto Schenk’s production of the Ring, (...). The role has been Mr. Franz's international calling card, and he received a rousing ovation on Saturday afternoon when he made his Met debut in the season’s first Siegfried. His dependably stalwart singing may have inspired others in the cast and the magnificent Met orchestra, under James Levine to exceptional work" schwärmt die „New York Times“ über sein Debüt an der Met.
Eine besondere Beziehung verbindet Christian Franz mit den Bayreuther Festspielen, wo er in der Titelpartie des Siegfried 2001–2004 und 2009 zu hören war. Außerdem sang er beim Budapester Wagner-Festival am Palace of Arts, wo er seit 2006 regelmäßiger Gast ist und Tristan, Parsifal, Loge, Siegmund sowie beide Siegfried-Partien verkörperte. 2012 war er dort in allen vier Ring-Opern zu hören. Eng verbunden ist er auch mit der Hamburgischen Staatsoper, wo er bereits als Tristan, Loge, Parsifal, Siegmund und den beiden Siegfried-Partien zu hören war.
Zu Christian Franz' weiteren Auftritten gehören: Siegfried in Toronto, Tokio und Bergen, Tristan beim Edinburgh Festival, an der Bayerischen Staatsoper, beim Peter Sellars Tristan-Project in Los Angeles und in New York sowie beim Japan-Gastspiel der Staatsoper Unter den Linden und der Ruhr Triennale; Loge am Teatro dell’Opera di Roma, Parsifal und Bacchus an der Staatsoper Dresden, Florestan in Ferrara und Modena und Canio in Tokio.
Christian Franz hat mit vielen wichtigen Dirigenten gearbeitet, u. a. mit Daniel Barenboim, James Levine, Adam Fischer, Zubin Mehta, Kent Nagano, Kirill Petrenko, Esa Pekka-Salonen, Simone Young und Giuseppe Sinopoli.
Umjubelt waren seine Auftritte als Siegfried mit Kent Nagano in Bergen und Tristan und Isolde mit Mikko Franck in Paris. Auch im kompletten Ring in Budapest unter Adam Fischer hat er das Publikum restlos begeistert. Er singt Loge, Siegmund und die beiden Siegfriede im Ring in Hamburg, Otello in Hamburg sowie den Parsifal in Budapest.
Am Ostersamstag ist er in der Titelpartie des Siegfried zu erleben.

Karlsruhe im Wagnerfieber: DIE WALKÜRE

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Das Sängerfest, das mit Rheingold am Mittwoch begonnen, hat jetzt an Fahrt aufgenommen. Und bei der gestrigen Walküre im STAATSTHEATER war beim Publikum im ausverkauften Haus echte Festivalstimmung zu spüren: Jetzt war sie da, Linda Watson als Brünnhilde mit durchschlagendem Ton und einer ganz ehrlichen Verkörperung der Rolle des Wotanlieblings, der doch nur den eigentlichen Wunsch des Vaters umsetzt, indem Brünnhilde Sieglinde und ihr ungeborenes Kind beschützt. Ihre ideelle Gegenspielerin, Fricka, die von Wotan verlangt, dass der Ehebrecher Siegmund getötet wird, gestaltete Ensemblemitglied Ks. Ewa Wolak mit einem hinreissend timbrierten Alt. Hundings Haus bestellte Ensemblemitglied Heidi Melton als Sieglinde, die die Partie schon an der Deutschen Oper Berlin mit grossem Erfolg gesungen hat. Hunding, ihr Mann, war Avtandil Kaspeli, ein sonorer Bass aus dem Ensemble, der mit dieser Partie debütierte.

Debüts und Erfahrung machen diesen RINGzyklus aus. Denn lernen können alle von John Treleaven, der mit diesem Siegmund weit über 60 Walküren gesungen hat und "Weltweisheit" und Agilität zusammen fliessen lassen kann. Als Walküren war eine starke weibliche Truppe versammelt. Auch hier führten erfahrenen Kollegen wie Christina Niessen die Kolleginnen, die mit der Partie debütierten oder erst wenige Male gesungen haben: Veronika Pfaffenzeller, Ekaterina Isachenko (als Gast), Katharine Tier, Stefanie Schaefer, Sarah Alexandra Hudarew, Hatice Zeliha Kökcek und Rebecca Raffell. Einen starken Auftritt hatte - last but not least - Renatus Meszar als Wotan, der wiederum eine starke Bühnenpräsenz und als Göttervater zeigte und den Abschied von seiner Lieblingstochter hoch emotional gestaltete und so das Publikum bis zum letzten Ton im Bann hielt.

Justin Brown, Karlsruhes GMD und die BADISCHE STAATSKAPELLE haben Spaß an Wagner, am kräftigen Zulangen und am feinen Ausspielen zugleich. Alle können Stolz sein auf diesen wunderbaren Klangkörper. Das Publikum dankte dem Ensemble und der BADISCHEN STAATSKAPELLE mit Standing Ovations für einen berührenden und fesselnden Abend.

PS. Am heutigen Karfreitag führt der Pianist und Musikwissenschaftler Stefan Mickisch, der auch regelmäßig in Bayreuth zu Gast ist, in Wagners "Ring" ein. Beginn ist um 19 Uhr im GROSSEN HAUS, es gibt noch Karten.

Gratulation an HELMUT HOFMANN zum 85. Geburtstag

 - Foto: BNN

Heute feiert Helmut Hofmann, langjähriger Solo-Kontrabassist und Orchestervorstand der BADISCHEN STAATSKAPELLE, seinen 85. Geburtstag. Für das STAATSTHEATER KARLSRUHE wirkte er daneben als Leiter des Orchesterbüros und ging als Mitgründer der HÄNDEL-SOLISTEN, die seit 1986 erfolgreich die HÄNDEL-FESTSPIELE begleiten, in die Geschichte ein. Weiter gehörte er mehrfach dem Bayreuther Festspiel-Orchester an und blieb auch nach seiner Pensionierung aktiv, die erfolgreiche Erweiterung des Karlsruher Senioren-Orchesters wäre ohne sein unermüdliches Wirken undenkbar. Auch heute ist der häufige Gast in Konzerten und Opern dem STAATSTHEATER noch stark verbunden.

Wir wünschen Helmut Hofmann alles Gute, Gesundheit und Glück zum 85. Geburtstag - und noch viele frohe Stunden in "seinem" Theater!

Jubel zum RING-Auftakt

Nach einem Moment ergriffener Stille begeisterte Bravorufe für alle.
Großartig war die Stimmung nach dem Vorabend des österlichen Wagner-Rings: Das Publikum feierte Sänger, Orchester und Dirigent mit lang anhaltenden Ovationen. Eine so homogene Besetzung wird man in diesem Wagner-Jahr schwerlich an einem anderen Haus finden. Besondere Begeisterung weckte das Rollendebüt von Ks Ewa Wolak als Fricka, das neugierig machte auf den Ehestreit morgen im zweiten Akt der Walküre. Renatus Meszar als Frickas Gatte Wotan ragte mit einer intensiven Darstellung dieses in sich selbst zerrissenen Gottes heraus. Im neckischen Rheintöchter-Terzett debütierten Stefanie Schaefer und Katharine Tier an der Seite der erfahrenen Ina Schlingensiepen, und bei den Göttern hatten Seung-Gi Jung als Donner und Steven Ebel als Froh ihr Debüt an der Seite von Christina Niessens bedrängter Freia. Matthias Wohlbrechts lebendig-listiger Loge wurde gefeiert wie stets. Als Riesen debütierten Lucas Harbour und Avtandil Kaspeli, während die Zwerge von den Gästen Oleg Bryjak und John Pickering gesungen wurden. Und Rebecca Raffell sang ihre erste Erda, eine intensiv klingende Warnung an die Götter, die ihr eigenes Ende herbeiführen. GMD Justin Brown und seine STAATSKAPELLE bekamen einen besonders herzlichen Applaus für ihre bezwingende Gestaltung. Der Auftakt ist gelungen, die Menschen gingen beschwingt nach Hause, gespannt auf Die Walküre am Gründonnerstag. Am Karfreitag gibt es dann den Ring an einem Abend, die unterhaltsame Einführungsveranstaltung mit Stephan Mikisch.

JONATHAN MEESE: WAGNER-BILDER- die Ausstellung ist eröffnet

Von Jonathan Meese, einem der aufregendsten deutschen Maler, werden anlässlich der Karlsruher Wiederaufnahme von Der Ring des Nibelungen fünf Portrait-Bilder von Richard Wagner im MITTLEREN FOYER gezeigt. Die Arbeiten sind jeweils ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn zu sehen. Jonathan Meese wird 2016 Wagners Parsifal in Bayreuth inszenieren. Die Ausstellung endet am 1.4. nach der Wiederaufnahme von Götterdämmerung.
In Zusammenarbeit mit dem Richard-Wagner-Verband Karlsruhe e. V.
Mit freundlicher Unterstützung der Galerie Karlheinz Meyer, Karlsruhe und der BGV - Badische Versicherung!

DIE AUSSTELLUNG IST ERÖFFNET!

WELTTHEATERTAG am 27.3.

"Der Welttheatertag am 27. März wird weltweit wieder mit Preisverleihungen, Theaterfesten, Galaveranstaltungen und anderen Aktionen begangen. In diesem Jahr verfasst Dario Fo die Botschaft zum Welttheatertag, die am 27. März an Theatern und in den speziellen Veranstaltungen verlesen und über die Medien in allen Sprachen verbreitet wird. Im STAATSTHEATER verlas Schauspieldirektor Jan Linders in den Vorstellungen von Agnes und Alice die Botschaft.

Das deutsche Zentrum des ITI vergibt traditionell seinen Preis zum Welttheatertag, mit dem herausragende Persönlichkeiten des Theaterlebens in Deutschland ausgezeichnet werden. In diesem Jahr erhält der Theaterkritiker Henning Rischbieter den Preis. „Rischbieters Verdienste um das Theater sind immens. Er hat Anfang der sechziger Jahre fast im Alleingang die viele Jahre die Branche dominierende Zeitschrift „Theater heute“ gegründet und jahrzehntelang geleitet, die unsere Bühnen ästhetisch und theaterpolitisch enorm zum Besseren beeinflusste,“ so ein Ausschnitt aus der Begründung von ITI-Mitglied Jürgen Hofmann. Dr. Manfred Beilharz, Präsident des ITI: „Er hat weit über sein Wirken als Chefredakteur/ Herausgeber von „Theater heute" hinaus sehr viel für die inhaltlich/ästhetische Erneuerung des deutschen Nachkriegstheaters geleistet und mit einem untrüglichen Blick unzählige Theaterleute auch im Hinblick auf die internationale Öffnung des Theaters gefördert.“ Im STAATSTHEATER verlas Schauspieldirektor Jan Linders in den Vorstellungen von AGNES und ALICE die Botschaft.
Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Unsere Gäste beim RING 3: JOHN PICKERING

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Der in Melbourne geborene John Pickering studierte zunächst an der University of Melbourne Bauarchitektur und übte diesen Beruf auch über mehrere Jahre aus. Gleichzeitig belegte er am Melbourne Conservatory of Music die Fächer Klavier, Trompete und Gesang.
1968 bis 1972 nahm er an zahlreichen Gesangswettbewerben teil. Stipendien verhalfen ihm zu einem Gesangstudium an der Hochschule für Musik in München bei Ks. Prof. Ernst Häflinger, bei Prof. Hermann Reuter und an der Opernschule bei Ks. Prof. Richard Holm.
Sein Repertoire beinhaltet unter vielen anderen die Rollen Belmonte in Die Entführung aus dem Serail, Tamino in Die Zauberflöte, Rodolfo in La Bohème, Pinkerton in Madama Butterfly, Almaviva im Barbiere di Siviglia, Don José in Carmen, Turridu in Cavalleria Rusticana, Hans in Die verkaufte Braut, Alfredo in La Traviata, Malcolm in Macbeth, Ducain Rigoletto, Sou Chong in Das Land des Lächelns, Danilo in in Die lustige Witwe und Eisenstein in Die Fledermaus sowie die Titelpartien in Albert Herring, Idomeneo und Faust.
Über viele Jahre war John Pickering ein festes Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Bielefeld, wo ihn das Publikum in den unterschiedlichsten Rollen feiern konnte.
Am STAATSTHEATER KARLSRUHE, wo er von 1997 bis 2009 Ensemblemitglied war, sang er u. a. Dancaïro in Carmen, Dr. Cajus in Falstaff, Alfred in Die Fledermaus, Gherardo in Gianni Schicchi, Hexe in Hänsel und Gretel und den Ersten Geharnischten in Die Zauberflöte. Bei der Wiederaufnahme des Ring des Nibelungen ist er in dieser Spielzeit als Mime im Rheingold zu erleben.

Wir wünschen Ihnen FROHE OSTERTAGE!

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Unser Osterprogramm für sie!

28.3.
So groß - so klein Theater für die Allerkleinsten ab 2 Jahren 15 Uhr INSEL
Die Walküre von Richard Wagner
18 Uhr GROSSES HAUS
Dantons Tod von Georg Büchner
20 Uhr KLEINES HAUS
Der Vorname von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière
20 Uhr STUDIO

29.3.
Der einsame Weg  von Arthur Schnitzler
19 Uhr KLEINES HAUS
Wagners Ring an einem Abend Richard Wagner/Stefan Mickisch 
19 Uhr GROSSES HAUS
Medea von Franz Grillparzer
19 Uhr STUDIO

30.3.
Siegfried von Richard Wagner
17 Uhr GROSSES HAUS
Verrücktes Blut von Nurkan Erpulat und Jens Hillje
19:30 Uhr KLEINES HAUS
Agnes von Peter Stamm
19:30 Uhr STUDIO

31.3.
In den Winden im Nichts von Heinz Spoerli
15 Uhr GROSSES HAUS
Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums von Salah Naoura
15 Uhr INSEL
Wie es Euch gefällt von William Shakespeare
19 Uhr KLEINES HAUS
Müdigkeitsgesellschaft/Versuch über die Müdigkeit
von Byung-Chul Han / Peter Handke
19:30 Uhr STUDIO

1.4.
Götterdämmerung von Richard Wagner
17 Uhr GROSSES HAUS
Die Möwe von Anton Tschechow
19 Uhr KLEINES HAUS
Dinner for one mit Songs
19:30 Uhr STUDIO

Das NEUE MAGAZIN ist online!

Das neue Magazin Nr 7 ist da.

Sie können schon online im Magazin blättern und hier in unserem Download - Bereich finden Sie es.

Informieren Sie sich schon jetzt über die kommenden Produktionen!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

 In den Händen halten können Sie es ab Mitte April.

SO GROSS-SO KLEIN zum letzten Mal in dieser Spielzeit

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"Was ist Theater? Manchmal ist es ein artistisch balancierender Gang auf einem großen Ball: Es ist real, eindeutig vorhanden, und doch irgendwie unwirklich. Wie der Traum von einem anderen Leben. Einen solchen Traum träumt auch der Mann in Annette Büschelbergers Stück So groß, so klein, mit dem das Junge Staatstheater Karlsruhe in der Insel erstmals ein Bühnenerlebnis für Kinder ab zwei Jahren anbietet.(...)
All das läuft fast wortlos ab - nicht als Pantomime, sondern als Szenen, in denen eben nicht gesprochen wird. Erstens geht es Büschelberger in ihren Arbeiten erklärterweise darum, mehr Sinne anzusprechen als das verbale Verstehen. Zweitens wird das Geschehen so nicht auf eine einzige, allzu eindeutige Geschichte begrenzt. (...)" BNN

Theater für die Allerkleinsten ab 2 Jahren zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 28.3. um 15 Uhr in der INSEL.

Unsere Gäste beim RING 2: OLEG BRYJAK

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Nach seiner Gesangsausbildung in Kasachstan wurde der Bassbariton Oleg Bryjak 1991 an das STAATSTHEATER KARLSRUHE engagiert. Ab der Spielzeit 1996/97 war er festes Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf/Duisburg. Gastengagements führen ihn u. a. an die Opernhäuser in Leipzig, Dresden, Zürich, Basel, Madrid, Tokio und Los Angeles sowie an die Wiener Staatsoper, die Bayerische Staatsoper in München, die Staatsoper Unter den Linden und die Deutsche Oper in Berlin, die Lyric Opera of Chicago, die Opéra National de Paris und ans Royal Opera House Covent Garden in London. Sein Repertoire umfasst die großen Charakterpartien seines Faches, darunter die Titelpartie in Falstaff, die Titelpartie in Rigoletto , Scarpia in Tosca, Alberich in Der Ring des Nibelungen, Telramund in Lohengrin, Holländer in Der fliegende Holländer, Klingsor in Parsifal und Hans Sachs in Die Meistersinger von Nürnberg, Jago in Otello, die Titelpartie in Gianni Schicchi, Mustafà in L’italiana in Algeri, Tonio in I Pagliacci, Alfio in Cavalleria Rusticana, Michele in Il tabarro, Boris in Lady Macbeth von Mzensk, Schischkow in Aus einem Totenhaus, Dikoj in Katja Kabanowa und Dr. Kolenaty in Die Sache Makropoulos. An der Wiener Staatsoper debütierte er 1998 als Alberich. Seit dieser Zeit tritt Oleg Bryjak als international gefragter Wagner-Sänger mit Alberich, Telramund, Holländer, Klingsor, Kurwenal und Hans Sachs auf. 2003 bis 2005 sang er die Partie des Alberich an der Lyric Opera of Chicago (Sir Andrew Davis), sowie im August 2004 bei den BBC Proms und in Baden-Baden unter der Leitung von Sir Simon Rattle. (TV-Übertragungen BBC und 3SAT). Auch an der Nederlandse Opera Amsterdam debütierte Oleg Bryjak als Alberich in Siegfried und Götterdämmerung unter Hartmut Haenchen im Herbst 2005. Im Concergebouw Amsterdam sang er Klingsor in Parsifal unter Ingo Metzmacher, als Dikoj in Katja Kabanova debütierte er am Royal Opera House Covent Garden und als Scarpia war er in Tokio zu hören. Oleg Bryjak hat auch bei mehreren CD-Aufnahmen wie u. a. Der Ring des Nibelungen und Lady Macbeth von Mzensk mitgewirkt. Als Konzertsänger hat Oleg Bryjak immer wieder Auftritte u. a. in Hamburg, Köln, Nürnberg, Karlsruhe, Würzburg, München, Turin, La Coruna, Madrid und Amsterdam. Zuletzt war Oleg Bryjak u. a. als Kurwenal in Tristan und Isolde in der Inszenierung von Claus Guth und als Alberich im Siegfried in Mannheim und Strasbourg zu hören und feierte ebenfalls große Erfolge als Boris in Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk am Staatstheater Braunschweig sowie als Krucina in Die verkaufte Braut an der Opéra National de Paris. Darüber hinaus wird Oleg Bryjak am Liceu in Barcelona die Partie des Alberich singen. Auch am STAATSTHEATER KARLSRUHE ist er in dieser Spielzeit im Ring des Nibelungen als Alberich zu erleben.

Unsere Gäste beim RING 1: LINDA WATSON

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Linda Watson wurde in San Francisco geboren und erhielt ihre Gesangsausbildung an den Konservatorien in Boston und Wien.
Sie zählt heute international zu den führenden Sopranistinnen im dramatischen Fach.
Seit 1998 war sie regelmäßiger Gast bei den Bayreuther Festspielen. In der Saison 2006/07 war Linda Watson als Brünnhilde in einer RING Neuproduktion in Bayreuth unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann zu hören.

Linda Watson singt an renommierten Opernhäusern wie Scala Mailand, Paris, Florenz Maggio Musicale, Wiener Staatsoper, Münchener Staatsoper, Deutsche Oper Berlin, Los Angeles Opera und Metropolitan Opera in New York, um nur einige zu nennen. Als führende Brünnhilde, sang sie Ring-Zyklen in San Francisco und Los Angeles Opera, Vienna State Opera, Nederlandse Opera Amsterdam, Deutsche Oper Berlin und Théâtre Du Chatelet, Paris.

Als Isolde war sie in Los Angeles und Amsterdam, München und der Metropolitan Opera New York zu hören. Das Teatro alla Scala in Mailand lud sie als Ortrud für eine Neuproduktion von Lohengrin ein. Sie ist als Kundry, Isolde, Ortrud, Elisabeth, Fidelio, Färberin auf den international führenden Bühnen zu hören. Als Elektra in Baden Baden, Düsseldorf und Wien.
Sie arbeitete mit namhaften Dirirgenten wie Zubin Mehta, James Levine, Valery Gergiev, Antonio Pappano, Kent Nagano und Christian Thielemann zusammen.
Linda Watson ist auch als Konzertsängerin in den internationalen Konzertsälen sehr geschätzt.
Der Ring aus Bayreuth mit Linda Watson als Brünnhilde erschien auf CD ebenso wie Elektra aus Baden Baden auf DVD.
Am STAATSTHEATER KARLSRUHE ist sie in der Spielzeit 2012/13 als Brünnhilde im Ring zu erleben.

Beeindruckendes Gastspiel der AKADEMIE DES TANZES MANNHEIM (AdT)

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Begeisterter Beifall für die Studierenden der Akademie des Tanzes Mannheim im bis auf den letzten Stehplatz ausverkauften KLEINEN HAUS: das Publikum hatte sichtliches Vergnügen die jungen Künstler, die sonst in Aufführungen wie Giselle, Nussknacker, Schwanensee oder Siegfried beim STAATSBALLETT KARLSRUHE zu sehen sind, einmal mit all ihrem Können und ihrer künstlerischen Vielseitigkeit zu erleben. Ausschnitte aus dem Ballett Coppélia, Vier Jahreszeiten in der Choreografie von Selatin Kara, Contrapunto von Christine Neumeyer, Polka von Alexandre Kalibabchuk und Burn it Blue von Flavio Salamanka sowie eigene Choreografien der Studierenden zeigten in unterschiedlichsten Stilrichtungen das beeindruckende technische Niveau und die darstellerische Reife der jungen Künstler.

Wer diesmal keine Karte mehr bekommen konnte, hat – wenn er sich beeilt – noch eine Chance: für die zweite Vorstellung am 6.4. gibt es noch Stehplätze!

DYLAN zum 25. Mal – Zugabe mit Zuschauer

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Gebannt und berührt folgte das Karlsruher Publikum am Samstag der bereits 25. Vorstellung von Dylan – The Times they are A-Changin’, der musikalischen Biographie über Bob Dylan. Der Theaterabend von und mit Heiner Kondschak ist überbordend, bunt, facettenreich und poetisch, genauso wie das Leben des größten aller Singer-Songwriter.

Nach anhaltenden Standing Ovations spielte die Band nach der Vorstellung drei Zugaben. Dem Hauptdarsteller Florian Hertweck fiel der Text der letzten aber nicht mehr komplett ein und er forderte das Publikum zum Mitsingen auf. Diese Einladung ließ sich der regelmäßige Theatergänger Norbert Masino nicht entgehen: er sprang auf die Bühne um I Shall Be Released zum Besten zu geben. „Was für eine Bühnenpräsenz!“, hörte man im ausverkauften GROSSEN HAUS über den ungeplanten Auftritt. Der leidenschaftlicher Sänger der Band Rockgrim kommentierte lässig: „Dylan, das geht halt von allein.“
Der gebürtige Karlsruher Florian Hertweck singt und spielt Bob Dylan wieder am 20.5. im GROSSEN HAUS.

 

Verliebt in die Liebe– Premiere WIE ES EUCH GEFÄLLT im KLEINEN HAUS

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"Eine Liebeserklärung an die Liebe", kommentierte eine Zuschauerin nach der Premiere Wie es Euch gefällt am Donnerstagabend im ausverkauften KLEINEN HAUS das gerade Gesehene. Aufmerksam verfolgte das Premierenpublikum die philosophische Shakespeare-Komödie in der Regie von Sebastian Schug – und erlebte ein gefühlstiefes Spiel rund um die Liebe und ihre vielen Gesichter, voller Atmosphäre und Herz, Witz und zarten Momenten, Musik und Melancholie, Liebesglück und Liebesschmerz.
Zentrum der Inszenierung ist Joanna Kitzl in der Rolle der Rosalind, die als Mann verkleidet ihren Liebsten Orlando, gespielt von Simon Bauer, auf die Wahrhaftigkeit seiner Liebe prüft. Natanaël Lienhard und Ute Baggeröhr in den Rollen des unheilbar verliebten Schäfers Silvius und der spröden Schäferin Phoebe steuerten eine weitere komische Dimension zum Verwirrspiel bei. Matthias Lamp als singender Narr und die von Johannes Winde mit dem Ensemble einstudierten Gesangs- und Bandeinlagen sorgten für berührende Momente.
Die frisch ausgezeichnete Staatsschauspielerin Eva Derleder brillierte in der Doppelrolle des alten, verbannten Herzogs und seiner fiesen Schwester, die die Macht am Hof an sich gerissen hat. Für die Verliebten, Vertriebenen und Verbannten im Stück hat Shakespeare einen fiktiven Sehnsuchtsort geschaffen: den Wald von Arden. Auf der von der traditionellen Shakespeare-Bühne inspirierten Spielfläche von Nadia Fistarol ließen die Schauspieler die Elemente Wasser und Erde aufeinander treffen und kreierten spielerisch die Sinnlichkeit des Waldes mitsamt seinen Bewohnern. Die fantasievollen Kostüme für Maskerade und Verwirrspiel entwarf Nicole Zielke.

Sebastian Schug, 2006 mit dem Kurt-Hübner-Regiepreis der Akademie der Darstellenden Künste ausgezeichnet, brachte in Karlsruhe bereits das emotionale Südstaaten-Melodram Orpheus steigt herab von Tennesse Williams auf die Bühne. Für seine atmosphärische Shakespeare-Inszenierung Wie es euch gefällt in der zupackenden und pointierten Neuübersetzung von Jürgen Gosch und Angela Schanelec konnte er erneut auf ein starkes und spielfreudiges Ensemble setzen. Das Publikum dankte Schauspielern und Team mit langem, starkem Beifall. 

Deutsche Akademie der Darstellenden Künste wält PETER SPUHLER zum neuen Mitglied

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Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste hat den Generalintendanten des BADISCHEN STAATSTHEATERS, Peter Spuhler, letzten Samstag in ihrer jährlichen Vollversammlung auf Vorschlag von Hermann Beil als neues Mitglied hinzugewählt.
Die Akademie fördert und veranstaltet diverse Aktivitäten im Bereich der darstellenden Künste. Im Bereich des Theaters verleiht die Akademie zusammen mit der Stadt Bensheim den Gertrud-Eysoldt-Ring, die Akademiemitglieder wählen die Preisträger des Deutschen Theaterpreises DER FAUST und die Akademie veranstaltet die alljährliche „Woche junger Schauspieler“. Im Bereich des Hörspiels wählt die Akademie aus allen Rundfunkursendungen das Hörspiel des Monats und das Hörspiel des Jahres, das bei einer Preisverleihung in Frankfurt präsentiert wird. Das Fernsehfilmfestival in Baden-Baden findet in Kooperation mit 3sat alljährlich im November statt.

 

EVA DERLEDER zur STAATSSCHAUSPIELERIN ernannt

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Nach der Premiere von Shakespeares Wie es Euch gefällt  am Donnerstag abend überreichte Schauspieldirektor Jan Linders im Namen der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer, der Schauspielerin Eva Derleder ihre Ernennungsurkunde zur Staatsschauspielerin. Der Verwaltungsrat des STAATSTHEATERS KARLSRUHE hatte in seiner Sitzung im Februar diesen Jahres dem Vorschlag des Generalintendanten zugestimmt.

Eva Derleder, geb. 1950 in Göppingen, ist seit 2002 am BADISCHEN STAATSTHEATER KARLSRUHE als Schauspielerin verpflichtet. Nach dem Studium an der Hochschule für Musik und Theater kam sie 1972 an die Badische Landesbühne Bruchsal ins Erstengagement. Weitere Stationen ihrer Bühnenlaufbahn waren ab 1974 das Stadttheater Pforzheim, ab 1976 das Stadttheater Bielefeld und von 1978-87 das Nationaltheater Mannheim. Sie war in dieser Zeit zweimal zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Nach einem freien Jahr in Berlin kam sie von 1988 bis 1994 ans Staatstheater Stuttgart, 1994 ans Landestheater Neustrelitz und 1996 ans Theater Baden-Baden. Von dort verpflichtete sie Schauspieldirektor Knut Weber 2002 in das Ensemble des STAATSTHEATERS KARLSRUHE.

Zu den künstlerisch herausragenden Rollen in Karlsruhe zählen die Schwester Aloisius in Zweifel von John Patrick Shanley, die Kollegin / Frau / Mutter in Lohnarbeit und Liebesleid von Johanna Kaptein, Martha Brewster in Arsen und Spitzenhäubchen, die Oberschwester in Dürrenmatts Physiker, die Leonida in Das Sparschwein von Labiche und die Mutter in Mutters Courage von George Tabori.

In der Generalintendanz von Peter Spuhler und der Schauspieldirektion von Jan Linders ab Herbst 2011 überzeugte sie besonders in Rollen wie der Mutter Lotz in der Eröffnungsproduktion Der große Marsch von Wolfram Lotz, der Schachkönigin in Alice von Robert Wilson und Tom Waits dem Kreon in Franz Grillparzers Medea und zuletzt dem Herzog / der Herzogin in Shakespeares Wie es Euch gefällt.

Außerdem realisiert sie seit 1992 eigene Soloabende nach Texten u. a. von Ingeborg Bachmann, Natalia Ginzburg und Alice Munro.

Eva Derleder erspielt sich ihre hohe Qualität als Darstellerin durch ihre immer an künstlerischen Prinzipien orientierten Gestaltungskraft und ihren Gestaltungswillen, ihre absoluten Hingabe an die Sprache als größtem Schatz des Schauspielers und ihre nicht nachlassende Verantwortung für das Ensemble auf und jenseits der Bühne. Als nunmehr erfahrenste Kollegin hat sie sich sie sich beim Publikum und bei allen Mitarbeitern des Theaters eine grosses Ansehen und eine hohe Wertschätzung erworben. Die Verleihung des Titels STAATSSCHAUSPIELER soll Frau Eva Derleder Ehrung und Dank für die treu geleistete künstlerische Tätigkeit bekunden.

PREISTRÄGER HÄNDEL-BÜSTEN-WETTBEWERB steht fest

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Unser Preisträger des „Händel-Büsten-Wettbewerbs“ steht nun fest!
Im Rahmen der 36. HÄNDEL-FESTSPIELE haben Schülerinnen und Schüler aus fünf verschiedenen Schulen Händel-Büsten gestaltet, die anschließend in der Karlsruher Innenstadt ausgestellt waren. Auf der Facebookseite des STAATSTHEATERS konnten Besucherinnen und Besucher für ihre Lieblingsbüste abstimmen - was insgesamt 747 Leute getan haben!
Gewonnen hat die Klasse 3a der Werner-von-Siemens-Schule Karlsruhe unter Leitung ihrer Lehrerin Frau Andreou.
Wir gratulieren ganz herzlich und freuen uns schon auf den gemeinsamen Tag „hinter den Kulissen“ am STAATSTHEATER KARLSRUHE!

 

Neues Programm beim 4. KAMMERKONZERT: Freuen Sie sich auf hochvirtuose Blechbläser!

Das vorgesehene Programm musste wegen anderer Verpflichtungen eines Gastmusikers leider abgesagt werden, deshalb präsentiert das 4. Kammerkonzert ein Gemeinschaftsprojekt von befreundeten Blechbläsern des Nationaltheaters Mannheim, des Staatsorchesters Stuttgart und natürlich der BADISCHEN STAATSKAPELLE. Das Spektrum der eigenen Arrangements reicht von der barock-virtuosen Violinsonate Vivaldis über die lyrisch-impressionistische Petite Suite Debussys bis hin zum Klangfarben-Feuerwerk in Bernsteins Divertimento.

7.4.13 11.00 KLEINES HAUS

Mit anschließendem Sonntags-Brunch im MITTLEREN FOYER

DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER – Im Irrgarten der Liebe

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„Genauso habe ich mir Werther vorgestellt“, erzählte ein begeisterter junger Besucher nach seinem Besuch der ausverkauften Premiere von Gernot Grünewalds Inszenierung Die Leiden des jungen Werther im STUDIO. Mit langanhaltendem Applaus und Bravos bedankten sich die Zuschauer bei den drei Schauspielern und dem Team.

Das jüngste Ensemblemitglied des Schauspiels, Michel Brandt, debütierte in seiner ersten klassischen Hauptrolle und zeigte eine berührende Entwicklung vom schwärmerisch Verliebten zum gebrochenen Selbstmörder. Erstmals im Abendspielplan war Veronika Bachfischer zu erleben. Sie ist für Cornelia Gröschel eingesprungen, die sich in der Probenphase verletzt hatte und die Rolle deswegen abgeben musste. Das Ensemblemitglied des JUNGEN STAATSTHEATERS spielte eine kokett mit Werther spielende und doch ihren Ehemann aufrichtig liebende Lotte. Seinem Albert gab Jan Andreesen mal eine distanzierte Kühle und im nächsten Moment erfrischenden Humor.

Ausstatter Michael Köpke hatte einen verblüffenden Bühnenraum entworfen, der die Technik von Goethes Briefroman in die heutige Medienwelt überträgt. Sechs verspiegelte Prismen ermöglichen den Schauspielern, sich musikalisch mit einem Klavier und einer Loop-Maschine zu begleiten und durch live von ihnen inszenierte Videobilder den Gefühlsverwirrungen Werthers nachzuspüren. Die Bühne verwandelte sich so zu einem multimedialen Spiegelkabinett, das einen Blick in gebrochene Psyche des leidenden Werther freigab.

Die nächste Vorstellung des Werther gibt es am 24.3. im STUDIO.

JUNGES STAATSTHEATER feiert den WELTTAG DES KINDER- & JUGENDTHEATERS

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Das JUNGE STAATSTHEATER feiert heute den internationalen Welttag des Theaters für junges Publikum!

Im Mittelpunkt steht dabei unser erklärtes Ziel allen Kindern und Jugendlichen in Karlsruhe und Umgebung den Zugang zu Theater unbegrenzt möglich zu machen. In der letzten Woche haben Schüler*innen unserer Kooperationsschulen und Kinder aus dem Projekt KULTURLOTSEN uns dafür ihre Wünsche für ihr perfektes Theater geschickt. Zu hören waren diese auf unserer Feier gemeinsam mit Schülern der Pestalozzischule Ettlingen und der Gutenbergschule Karlsruhe
Aber wir wollen Sie Ihnen und Euch nicht vorenthalten.

Viel Spass beim Lesen !

Ein perfektes Theater hat bequeme Stühle! In einem perfekten Theater sind die Wände gelb, der Vorhang rot und die Garderobe ist gratis!
Es muss groß und neu sein!
Das große Haus des Badischen Staatstheaters ist fast perfekt
Das Foyer sollte modern und stylisch sein!
Vor allem groß und hell.
Wie unser Foyer in Karlsruhe eben ist, vielleicht zu viel Beton, etwas mehr Holz z.B. an den Wänden, wäre ideal.
Viel wichtiger ist, das ich im Theater mitklatschen kann bei der Musik und zu hören.
Und zugucken und mitspielen.
Ich will selber spielen und schöne Stücke sehen.
Ja. Theaterstück angucken, Kinderkonzerte und Instrumente anhören, mitsingen, mitsummen, tanzen.
Auf der Bühne tanzen.
Aber blau und grau oder weiß sollte das Theater schon sein.
Roter Zuschauerraum, grüne Wände! Grün und blau.
Zuschauerraum samtrot, Bühnenwände petrol.
Der Zuschauerraum blau und rot, die Wände immer unterschiedlich.
Hauptsache es gibt Schauspieler und Musik.
Schauspieler, Orchester und Dirigent!
Instrumente, Orchester, Sachen, die man gebraucht hatte und Schauspieler und Licht.
Und eine Trennung zwischen Bühne und Zuschauern, sonst ist es kein Theater.
Die Schauspieler müssen laut, langsam und deutlich sprechen.
Sie müssen sich gut verstellen können.
Eben Theater spielen, schön und laut sprechen und gute Bewegung und Tanzen und den Text auswendig.
Ich möchte gerne Könige, Hexen, Geister, Geschichtenerzähler, Dinos und Eichhörnchen, Giraffen, Zauberer, Michael Jackson alles möglich auf der Bühne sehen. Und Zirkus.
Ein Stück mit Fantasy-Figuren z.B. Hobbit wäre toll.
Und es soll um Wiesen gehen.
Um Autorennen, Berge, Fußball, Blumen, den Weltraum, Technik, den Zoo und Bären in Büschen.
Toll ist, wenn es spannend, lustig und schön ist im Theater.
Wenn ich ins Theater gehe, ist das beste die Vorfreude, also die Spannung, was einen erwartet.
Und die Musik und die Kostüme.
Manchmal sollte es aber schneller anfangen!
Und ich mag unhöfliche Besucher gar nicht.
Und wenn es drei Stunden dauert ohne Pause.
Aber sonst ist alles toll.
WIR würden 5€ von unserem Taschengeld für eine Theaterkarte bezahlen.
Mein Taschengeld reicht für 3,50€.
Ich würde 5€ bezahlen, obwohl ich nur 2,50€ in der Woche bekomme.
Ich zahle freiwillig 50€.
Als Politiker würde ich dem Theater Geschichten erzählen
Ich würde Geld geben, also mit Geld fördern.
Politiker sollten öfters selbst ins Theater gehen.

BREIVIKS ERKLÄRUNG in der Diskussion

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Intensiv beteiligte sich das Publikum an der 90 minütigen Diskussion, die zum Gastspiel Breiviks Erklärung. Öffentlicher Filmdreh am Dienstag abend im STUDIO gehörte. Die deutsch-türkische Schauspielerin Sascha Özlem Soydan verlas in einer Nachstellung der Prozesssituation das Eröffnungsplädoyer des wegen 77-fachen Mordes verurteilten Rechtsterroristen Anders Breivik. Im Anschluss diskutierten die Theatermacher mit Experten: Der Schweizer Regisseur Milo Rau, der sich mit Reenactments von politischen Prozessen einen Namen gemacht hat, schilderte seinen Ansatz, den Text des norwegischen Massenmörders in der Öffentlichkeit des Theaters in seiner bedrohlichen Langeweile auszustellen. Sascha Özlem Soydan beschrieb ihr Erschrecken über die Banalität der Argumentation und die Notwendigkeit, den Rassismus nicht zu dämonisieren, sondern zu analysieren. Der Karlsruher Bundesanwalt Rainer Griesbaum, Leiter der Abteilung Terrorismus, beschrieb die verblüffende Wirkung, eine üblichen Rechtfertigungserklärung nicht als Schuldeingeständnis werten zu müssen, sondern im Theater als Dokument zur Aufklärung wahrnehmen zu können. Rechtsterroristische Taten und Bewegungen, die es in Deutschland seit den 50er Jahren gebe, seien erst durch die NSU-Ermittlungen in den Fokus der Medienöffentlichkeit gerückt. Der Frankfurter Theaterwissenschaftler Nikolaus Müller-Schöll analysierte den Effekt, dass die Bewegung des Textes, einen gemeinsamen Feind (die von Breivik so genannten „Kulturmarxisten“) zu fassen, in der Aufführung mit umgekehrten Zeichen wiederholt werde: der sich entlarvende Feind sei der Rechtsterrorist. Theater könne als öffentliches Forum scheinbar geschlossene Thesen und Phänomene öffnen, zur Diskussion stellen – die Aufgabe des Urteils sei dem Zuschauer gegeben.

Breiviks Erklärung ist als eine der zehn besten Inszenierungen junger Regisseure zum Festival Radikal Jung an das Volkstheater München eingeladen. Das Schauspiel präsentierte die Produktion in seiner Reihe von Gastspielen aus der freien Szene mit dem Schwerpunkt Interkultur. Die Schauspielerin Sascha Özlem Soydan ist in der Rolle der Medea wieder am 22. und 29.3. sowie 3.4. im STUDIO zu sehen.

SCHWANENSEE - Debut für Harriet Mills

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Beim STAATSBALLETT KARLSRUHE ist derzeit viel los! Am Samstag hatte Heinz Spoerlis Ballett In den Winden im Nichts Premiere, heute ist die zweite Vorstellung und am Donnerstag, 21.3. gibt es ein mit Spannung erwartetes Rollendebut in Christopher Wheeldons Schwanensee: Harriet Mills wird an der Seite von Admill Kuyler zum ersten Mal als Odette/Odile zu sehen sein!

Es gibt noch Stehplatzkarten!

Thomas Mann trifft Richard Wagner

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Am Samstag folgte ein interessiertes Publikum im STUDIO der Lesung der Novelle Wälsungenblut von Thomas Mann. Der große Bewunderer Richard Wagners ließ sich in diesem frühen Meisterwerk vom Inzest zwischen Siegmund und Sieglinde in Wagners Walküre inspirieren. Neben der meisterlichen Sprache faszinierte die feine Ironie der Personenschilderungen von Sieglind und Siegmund Aarenhold, die bei einem Besuch der Wagner-Oper auf ihre Wagnerschen Spiegelbilder trafen.

Im Rahmen der bevorstehenden Karlsruher Wiederaufnahme des Ring des Nibelungen ab dem 27.3. im GROSSEN HAUS las Regisseur Hansgünther Heyme, der neulich selbst in Halle und Ludwigshafen den Ring auf die Bühne gebracht hatte und zur Zeit für das Karlsruher Schauspiel die Inszenierung von Georg Kaisers Gas I & II vorbereitet.
Neben der Lesung dieser Novelle wird die Wiederaufnahme des Rings umrahmt von der kultartigen Einführung in die Tetralogie durch den Pianisten und Musikwissenschaftler Stefan Mikisch, ebenfalls in Kooperation mit dem Richard Wagner Verband Karlsruhe.

WELTTAG DES KINDER- UND JUGENDTHEATERS

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Heute feiern wir den Welttag des Kinder- und Jugendtheaters!
Wir schicken Grüße in die INSEL, unsere Spielstätte für das JUNGE STAATSTHEATER.

Alles dreht sich um die Liebe – Sonntag vor der Premiere WIE ES EUCH GEFÄLLT

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Am Sonntagvormittag verfolgte ein aufmerksames Publikum wieder die für Mitglieder der Gesellschaft der Freunde kostenlose Einführungsmatinee.
Mit einer unterhaltsamen Kombination aus Liebesszenen, Liedern und Gedichten stimmten Schauspieler des Ensembles die Zuschauer im KLEINEN HAUS auf die Premiere von Shakespeares hintergründiger Liebeskomödie Wie es euch gefällt am kommenden Donnerstag ein.
Für Spaß sorgte u. a. der Liebesstreit des unheilbar verliebten Schäfers Silvius und seiner Angebeteten Phoebe, für berührende Momente die Lieder des Narren Touchstone, am Klavier begleitet von Musiker Johannes Winde, und eine Auswahl von Shakespeares Liebessonetten. Ergänzt wurde die Veranstaltung mit Hintergrundinformationen zu Stück und Inszenierung durch das Regieteam um Sebastian Schug.

 

BREIVIKS ERKLÄRUNG - öffentlicher Filmdreh zum Festival RADIKAL JUNG eingeladen; am 19.3. zu Gast im STUDIO

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BREIVIKS ERKLÄRUNG – ÖFFENTLICHER FILMDREH
GASTSPIEL FREIE SZENE / URAUFFÜHRUNG
19.3. 20 Uhr STUDIO
Im Rahmen der Karlsruher Wochen gegen Rassismus
Mit Sascha Özlem Soydan

Konzept und Regie Milo Rau Recherche Tobias Rentzsch Ausstattung Anton Lukas Video Markus Tomsche Ton Jens Baudisch Produktion Mascha Euchner-Martinez

Die Aufführung ist als eine der 10 interessantesten Inszenierungen junger Regisseure zum Festival „Radikal Jung“ am Münchner Volkstheater eingeladen.

Am 17. April 2012 hält der Terrorist Anders Breivik vor dem Osloer Amtsgericht eine Rede. Der 77fache Mörder erläutert seine Taten, bekundet seine Verbundenheit zu Al Qaida, zum schweizerischen Minarett-verbot und zur NSU. Er skizziert seine Theorie des Untergangs Europas durch Einwanderung und Multi-kulturalismus. Die Aussagen wurden nicht im Fernsehen übertragen und für die Öffentlichkeit gesperrt.

Auf der Theaterbühne spricht die türkisch-deutsche Schauspielerin Sascha Özlem Soydan, die Darstellerin der Medea in der Karlsruher Inszenierung, als Anders Breivik.

Regisseur Milo Rau erregte Anfang März 2013 in Moskau Aufsehen, als er in Die Moskauer Prozesse drei Gerichtsverfahren über Pussy Riot und zwei kritische russische Ausstellungsmacher neu aufrollte. Seine Inszenierungen waren eingeladen zum Festival d’Avignon 2010, zum Berliner Theatertreffen 2012 und zum Münchner Festival „Radikal Jung“ 2012. Dort wird nach Stationen in Weimar, Berlin und Karlsruhe im April 2013 auch Breiviks Erklärung gezeigt.

Im Anschluss diskutieren Bundesanwalt Rainer Griesbaum, Leiter der Terrorismusabteilung bei der Generalbundesanwaltschaft, und Prof. Dr. Nikolaus Müller-Schöll vom Institut für Theaterwissenschaft der Universität Frankfurt mit dem Regisseur Milo Rau, der Schauspielerin Sascha Özlem Soydan und dem Publikum.

Eine Produktion des IIPM – International Institute of Political Murder in Kooperation mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar und dem Theaterdiscounter Berlin.

Weitere Informationen: http://www.international-institute.de

Ein unvergesslicher Abend mit dem salonorchesterweimar

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An die goldenen 1920er- und 1930er-Jahre mitsamt ihren Stars und Sternchen erinnerte das salonorchesterweimar, das am Samstag Abend im KLEINEN HAUS des STAATSTHEATERS zu Gast war. Die Musiker servierten dem restlos begeisterten Karlsruher Publikum gekonnt und gewitzt ihre Einladung: „Willkommen im Schlagersalon!" Mit viel Witz, Charme und wunderschönen Melodien ließen die sieben Solisten die Herzen der Karlsruher Schlager-Fans höher schlagen.
Die sechs Musiker um Sänger und Conférencier Boris Raderschatt sorgten für glanzvolle und sinnliche Momente und ließen die 30er Jahre und die frühe Nachkriegszeit in einer überzeugenden, von Effekten angereicherten Bühnenshow musikalisch auferstehen. So brauchte der stimmlich sehr wandlungsfähige und viel Fröhlichkeit verbreitende Boris Raderschatt, das Publikum nicht lange zum Mitsingen aufzufordern. O Donna clara sangen einige hundert Freunde der alten Ufa-Filme mit, und weiter ging es mit Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehn oder Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da. Da wurde gefragt: Haben Sie schon mal im Dunkeln geküsst? oder Kann denn Liebe Sünde sein?. Das salonorchesterweimar würzte bekannte Melodien, wie Sing mit mir, Bel Ami oder Mein Bruder macht beim Stummfilm die Geräusche mit humorvollen Anekdoten, launigen Arrangements und kecken Conférencen.
Von der goldenen Ära des Tonfilms berauscht und von Schlagermelodien beschwingt verließ das Karlsruher Publikum nach 3 Zugaben sichtlich erheitert das Staatstheater.

Begeisterte Besucher erklatschen sich Zugabe im 3. KINDERKONZERT

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Die letzten Takte von Antonín Dvořáks Sinfonie Aus der neuen Welt mussten wiederholt werden, so begeistert waren die kleinen und großen Zuhörer im 3. Kinderkonzert. Ulrich Wagner hatte mit der BADISCHEN STAATSKAPELLE erklärt, was eine Sinfonie ist – und welche spannenden Geschichten in ihr stecken können. Da schon der kleine Antonin als Zehnjähriger vom Wilden Westen geträumt hatte, konnten das natürlich nur Geschichten aus Amerika sein. Antonin und seine Freunde, der kleine Indianer und der Farbige Jim, erlebten in jedem Kapitel der Sinfonie tolle Abenteuer.
Diese Abenteuer gab es nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen: Die Klasse 3a der Grund- und Hauptschule Daxlanden hatten mit ihrer Lehrerin Frau Brandel zur Musik passende Zeichnungen und Gemälde angefertigt, die zur Musik gezeigt wurden und auch im Foyer ausgestellt waren.

Wer das Konzert um 11 Uhr verpasst hat, kann die Reise auch bei der Wiederholung um 15 Uhr mitmachen – oder zum 4. Kinderkonzert am 14.4. kommen, wo es auch viel zu sehen geben wird: Die Sängerinnen und Sänger der Operette Der Vetter aus Dingsda werden in Kostüm und Maske gemeinsam mit Ulrich Wagner und der BADISCHEN STAATSKAPELLE Ausschnitte aus dieser lustigen Operette präsentieren.

 

"Über Grenzen sprechen" zu Gast auf der Leipziger Buchmesse

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Gut besucht war die Lesung des ukrainischen Siegerstücks des Wettbewerbs "Über Grenzen sprechen" am 14.3. in Leipzig. Diese findet traditionell in Kooperation mit dem uraufführenden Theater auf der Leipziger Buchmesse statt, wenige Tage nach der Juryentscheidung in Kiew, an der wie in den zwei Vorjahren Generalintendant Peter Spuhler beteiligt war.
Eigens übersetzte erste Ausschnitte aus Hohe Auflösung von Dmytro Ternovyi hatte Regieassistent Eric Nikodym mit drei jungen Mitgliedern des Schauspielstudios am Leipziger Centraltheater eingerichtet. Im Anschluss diskutierten Georg Locher, Direktor des Österreichischen Kulturforums in Berlin, der ukrainische Autor Vladimir Sergienko und Schauspieldirektor Jan Linders mit dem Initiator des Wettbewerbs Christian Papke. Das rumänische Siegerstück Am falschen Ort wird am 30.6.2013 im Studio des STAATSTHEATERS uraufgeführt; Hohe Auflösung folgt ein Jahr später.

Stürmischer Applaus für Handke-Gastspiel

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Dominik Günthers Inszenierung von Peter Handkes Immer noch Sturm fand am Samstag abend in Baden bei Zürich ein aufmerksames und begeistertes Publikum. Das Kurtheater bot einen guten Rahmen für das autobiographische Werk des großen österreichischen Dichters.

Die Gemeinde Baden hatte am 10.3. mit 73 % für eine große Sanierung ihres Theaters gestimmt.

In Karlsruhe ist die Produktion auf besonderen Wunsch des Publikums noch ein letztes Mal am 28.5. zu sehen.

Heinz Spoerlis Bach-Ballett IN DEN WINDEN IM NICHTS feierte seine DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG

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Das STAATSBALLETT KARLSRUHE hat gestern Abend gemeinsam mit dem Cellisten Alexandre Vay In den Winden im Nichts, eines von Heinz Spoerlis Meisterwerken, zum Strahlen gebracht.
Voller Gefühl haben die Tänzer dieses anspruchsvolle, leidenschaftliche und humorvolle Ballett erstmals in Deutschland verkörpert.
Wechselnde Konstellationen, in den Hauptpartien getanzt von Flavio Salamanka, Bruna Andrade, Admill Kuyler, Elisiane Büchele, Sabrina Velloso, Zhi Le Xu, Raffaele Queiroz, Harriet Mills, Felipe Frederico und Pablo dos Santos, geben den Kosmos zwischenmenschlicher Beziehungen wieder. Diese gefühlvollen Soli und Pas de Deux gehen fließend ineinander über, abgelöst von rasanten und magischen Gruppenszenen.

Doch das Ballettensemble stand nicht alleine im Mittelpunkt des Geschehens. Am Cello in halb hochgefahrenem Orchestergraben saß der stellvertretende Solocellist des Münchner Rundfunkorchesters Alexandre Vay. Als ehemaliger Student der Karlsruher Musikhochschule war dies ein besonderer Moment für den Musiker. Hingebungsvoll spielte er die Suiten Nr. 2, 3 & 6 auf einem Giuseppe Testore Cello, das ihm die Landesstiftung Baden-Württemberg zur Verfügung stellt.

Heinz Spoerli wurde vom Publikum enthusiastisch gefeiert. Das STAATSBALLETT ist dankbar für ein neues, wunderbares Ballett.

Schon am 20.3. ist das Ballett zum nächsten Mal zu sehen.

 

Flavio Salamanka, erster Solist des STAATSBALLETTS, wird zum Kammertänzer ernannt

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Nach der Premiere des Balletts von Heinz Spoerli In den Winden im Nichts überreichte Generalintendant Peter Spuhler im Namen von Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst dem Ersten Solisten des STAATSBALLETTS KARLSRUHE, Flavio Salamanka, seine Ernennungsurkunde zum Kammertänzer. Der Verwaltungsrat des STAATSTHEATERS KARLSRUHE hatte in seiner Sitzung im Februar diesen Jahres dem Vorschlag zugestimmt.

Der Brasilianer Flavio Salamanka ist seit zehn Jahren Ensemblemitglied beim STAATSBALLETT KARLSRUHE. 2003 wurde er Mitglied des neu formierten Ballettensembles unter der Direktion von Birgit Keil und avancierte nur drei Jahre darauf zum Ersten Solisten.

2002 gewann er beim Internationalen Tanzwettbewerb in Brasilien die Goldmedaille. Im Zuge dieser Auszeichnung verlieh ihm die Tanzstiftung Birgit Keil den Grand Prix, der ihm die Ausbildung an der Akademie des Tanzes Mannheim ermöglichte. Im Anschluss daran wurde er Ensemblemitglied des neu formierten STAATBALLETTS.

Sein Repertoire umfasst u. a. Hauptrollen wie Basil in Don Quijote, Albrecht in Giselle, Franz in Coppélia, Romeo in Romeo und Julia, Solor in Die Tempeltänzerin, Valmont in Gefährliche Liebschaften, Colas in La Fille mal gardée, Lysander in Ein Sommernachtstraum sowie in Choreografien von Terence Kohler, Peter Breuer, Hans van Manen und in George Balanchines Apollo, Tschaikowski Pas de deux, Tarantella, Symphony in C.

Er verkörperte die Partie des Prinzen Siegfried in Christopher Wheeldons Schwanensee sowie in Youri Vámos’ Der Nussknacker – Eine Weihnachtsgeschichte die Rolle des Nussknackergeistes und eine männliche Hauptpartie in Heinz Spoerlis Nocturnes.

Flavio Salamanka kreierte zahlreiche Rollen mit unterschiedlichen Choreografen. Er schuf die Rolle des Don José in Ray Barras Carmen sowie des Rodrigo in Jörg Mannes‘ Das Bett der Giulia Farnese. Ferner kreierte er Partien in Choreografien von Davide Bombana, Ralf Jaroschinski, Humberto Teixera und Reginaldo Oliveira. Peter Breuer wählte ihn für die Rolle des Gunthers in dem Ballett Siegfried und Tim Plegge schuf für ihn die Partie Beppo in Momo. In der Oper Tannhäuser tanzte er die Solopartie im Venusberg.

Auch als Choreograf hat Flavio Salamanka auf sich aufmerksam gemacht. Seit 2010 präsentierte er im Rahmen von Choreografen stellen sich vor seine Arbeiten Nur wer die Sehnsucht kennt, Das Haus der sieben Frauen, und Super-Stition. Für die Stuttgarter Noverre Gesellschaft schuf er die Choreografie Burn it Blue, die er inzwischen im Auftrag der Tanzstiftung Birgit Keil als erweiterte Fassung mit Studierenden der Akademie des Tanzes Mannheim erarbeitet hat. Für die Opernproduktion La Gioconda choreografierte er mit dem STAATSBALLETT den „Tanz der Stunden“.

2005 wurde ihm der Deutsche Tanzpreis „Zukunft“‚ in der Kategorie Tanz‚ verliehen, und 2011 zeichnete ihn die Kunst- und Theatergemeinde Karlsruhe mit dem Goldenen Fächer aus.

Zahlreiche Gastspiele, die ihn durch Deutschland, China, Korea, Spanien, Brasilien, Japan und zu den Salzburger Festspielen führten, sind Zeichen dafür, dass er große internationale Anerkennung gefunden hat.

Flavio Salamanka ist ein Künstler, der sich durch seine glasklare, saubere Technik, seine hohe Musikalität, seine Eleganz, die Grandezza seiner Sprünge und nicht zuletzt dadurch auszeichnet, dass er auf der Bühne ein wunderbarer und sensibler Partner ist. Große darstellerische Ausdruckskraft und charismatische Ausstrahlung auf der einen Seite, zarte, lyrische Aura, Bescheidenheit und Ernsthaftigkeit auf der anderen Seite machen ihn zu einem faszinierenden Künstler, der das Ensemble in den vergangenen 10 Jahren maßgeblich mitgestaltet hat.

Die Verleihung des Titels KAMMERTÄNZER soll Flavio Salamanka Dank und Ehrung für seine herausragende künstlerische Leistung sein und seine kontinuierliche technische und künstlerische Weiterentwicklung würdigen.

Eine Reise nach Amerika im 3. KINDERKONZERT

ANTONINS REISE NACH AMERIKA ODER: WAS IST EINE SINFONIE?
Ab 6 Jahren
Antonín Dvořák Sinfonie Nr. 9 e-Moll "Aus der Neuen Welt"

BADISCHE STAATSKAPELLE

Ulrich Wagner Dirigent & Moderator

Die Reise im 3. Kinderkonzert geht nach Amerika, wo eine der berühmtesten Sinfonien entstand, die jemals geschrieben wurde: Antonín Dvořáks Aus der neuen Welt. Anhand von spannenden Geschichten aus Amerika, vom Wilden Westen und den dort zu bestehenden Abenteuern wird ganz nebenbei klar, was eine Sinfonie ausmacht, wie sie aufgebaut ist und was sie für Besonderheiten hat.

Am 17.3. um 11 Uhr und um 15 Uhr im GROSSEN HAUS

 

SONNTAG VOR DER PREMIERE: WIE ES EUCH GEFÄLLT

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Erfahren Sie schon jetzt Vieles rund um die Inszenierung von Shakespeares Komödie Wie es euch gefällt.
Dramaturgin Nina Steinhilber, Ensemblemitglieder und das Inszenierungsteam rund um Regisseur Sebastian Schug (Regiepreisträger der Akademie der Darstellenden Künste, arbeitet regelmäßig am Schauspielhaus Wien und am Staatstheater Kassel. In Karlsruhe inszenierte er 2011/12 Tennessee Williams' Südstaatenmelodram Orpheus steigt herab) erzählen von Ihrer Arbeit. 

SONNTAG VOR DER PREMIERE am 17.3. um 11 Uhr im KLEINEN HAUS

NEBEN MIR trifft BOYS ’N‘ GIRLS

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Zusammenarbeit des JUNGEN STAATSTHEATERS mit der Jungen Kunsthalle Karlsruhe

Einige Materialien aus unserer Produktion Neben mir – Recherchestück über unsere Erscheinungsbilder für Jugendliche ab 13 Jahren sind ab heute Teil der Ausstellung BOYS ’N’ GIRLS immer wieder anders in der Jungen Kunsthalle Karlsruhe.

Sowohl die Ausstellung als auch die Produktion widmen sich dem Thema Aussehen und Identität und wie Jugendliche mit Schönheitswahn oder geschlechterspezifischen Rollenbildern umgehen. Inspiriert vom Kostüm- und Bühnenbild von Neben mir hat die Junge Kunsthalle ihre Aktionsräume mit Umkleidekabinen, Schminktischen und großen Kleiderschränken gestaltet, mit denen sich die Besucher kreativ austoben und verwandeln können. Außerdem können Collagen, die die Patenklasse der Inszenierung vom Heisenberg-Gymnasium Karlsruhe gebastelt hat, besichtigt werden.

Am 6.7.13 können Jugendliche ab 13 Jahren beim Aktionstag BOYS ’N’ GIRLS trifft Neben mir von 14.30 – 19.30 Uhr bildende und darstellende Kunst zusammen erleben. Gemeinsam besuchen wir die Ausstellung BOYS ’N’ GIRLSund im Anschluss die Produktion Neben mir und diskutieren, wie das Thema Körper in den unterschiedlichen Kunstformen behandelt wird. Weitere Informationen und Anmeldung untertheaterpaedagogik@staatstheater.karlsruhe.de

Während Neben mir weiterhin regelmäßig in der INSEL gespielt wird, läuft die Ausstellung BOYS ’N’ GIRLS vom 16.3.13 bis zum 1.9.13 in der Jungen Kunsthalle.

UNSERE HELDEN 12 - Anekdoten und ganz besondere Theatermomente

In der 12. Ausgabe der Gesprächsreihe UNSERE HELDEN in der BADISCHEN LANDESBIBLIOTHEK stellten sich diesmal Robert Besta aus dem Schauspielensemble, sowie mit Ks. Tiny Peters und Ks. Hans-Jörg Weischenk zwei echte "Urgesteine" des Karlsruher Opernensembles dem Publikum vor.

Zum Einstieg gab es erst einmal Musik: Eine ganze neue Seite zeigte Spieltenor Weinschenk, der sich eher ungewohnt als lyrischer Schubert-Interpret präsentierte und begleitet von Studienleiter Jan Roelof Wolthuis am Flügel das Ständchen (Leise flehen meine Lieder) aus Schuberts Schwanengesang D 957 zum Besten gab. Im Gespräch mit Moderatorin Christina Niessen gab zunächst Robert Besta Einblick in seinen Lebenslauf; in seine Kindheit im polnischen Schlesien und später im südlichen Konstanz, wo er aufwuchs. Nach verschiedenen Stationen, darunter ein eintägiges Intermezzo als Medizinstudent und anschließend als Student der Geisteswissenschaften, erlangte er schließlich an der renommierten Berliner Ernst-Busch-Schule einen der begehrten Studienplätze. Neben seiner jetzigen Tätigkeit auf der Bühne und vor der Kamera berichtete Besta von seinem Engagement als Leiter des Jugendclubs am STAATSTHEATER und seiner Tätigkeit als Regisseur eigener Filmprojekte. Einen Eindruck davon erhielten die Zuschauer durch einen Ausschnitt aus seinem neuesten Film Abgesang, in welchem ehemalige STAATSTHEATER-Schauspieler aus ihrem Leben erzählen.

Ks. Tiny Peters unterhielt mit Eliza Doolittles Ich hätt getanzt heut‘ Nacht aus My fair Lady, ihrer Lieblingspartie, die sie bereits 1994/95 in Karlsruhe sang. Im Gespräch erzählte die gebürtige Niederländerin, die bereits seit 1981 in Karlsruhe engagiert ist, wie sie ans Theater kam, wo sie bis heute mit Leidenschaft die verschiedensten Rollen verkörpert. Noch länger ist nur Ks. Hans-Jörg Weinschenk am Haus, der von 1980 bis 2012 Mitglied des Ensemble war. Rückblickend erzählten beide aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit als "das Karlsruher Buffo-Paar", von Produktionen in opulenten Kostümen und Bühnenbildern, die ihnen in Erinnerung blieben, von diversen Gastspielen und den verschiedenen Veränderungen im Theaterbetrieb, dessen Teil beide seit Jahrzehnten sind.
Die Zuschauer hörten interessante Anekdoten von ganz besonderen Theatermomenten und nutzten rege die Möglichkeit Fragen zu stellen. Zum Ausklang begeisterten Peters und Weinschenk das Publikum mit dem Duett Darf eine niedre Magd es wagen aus Zar und Zimmermann: Auch hier gab es für manchen Zuschauer ein „Wiedersehen“. Bereits 1990/91 sangen die beiden am BADISCHEN STAATSTHEATER als Marie bzw. Iwanow dasselbe Duett aus Lortzings Spieloper.

IMMER NOCH STURM zu Gast in der Schweiz

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"Ein beeindruckender, nicht ganz einfacher Theaterabend, auf sanft abschüssiger Bühne, mit tollen Darstellern, die nachhaltige Sprach-Bilder zum Leben erwecken." Badisches Tagblatt

Immer noch Sturm am 16.3. um 19:30 Uhr zu Gast im Kurtheater Baden bei Zürich

WILLKOMMEN IM SCHLAGERSALON

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Das salonorchesterweimar hat sich den Gassenhauern der wilden 20er und 30er Jahre verschrieben und sorgt seit seiner Gründung im Kulturstadtjahr 1999 für Furore. Die sieben jungen Musiker aus der Klassikerstadt verstehen Ihr Handwerk auf das trefflichste und lassen keine Saite der guten alten Zeit ungezupft!

Mit seinem Konzertprogramm „Willkommen im Schlagersalon!“ erweist das salonorchester weimar den Stars und Sternchen der Ufa Filme seine Referenz. Titel wie „Oh Donna Clara“, „Sing mit mir“ oder „Ich küsse Ihre Hand, Madame“ entführen das Publikum in die goldene Ära des Tonfilms. Wie gehabt: eine hemmungslose Liebeserklärung an vergangene Zeiten! Seien Sie Willkommen im Schlagersalon!

Am 16.3. um 19:30 Uhr im KLEINEN HAUS

Hansgünther Heyme liest WÄLSUNGENBLUT

Erzählung von Thomas Mann.
In Zusammenarbeit mit dem Richard Wagner Verband Karlsruhe e. V.

Thomas Mann, großer Bewunderer Richard Wagners, ließ sich in seiner frühen Erzählung Wälsungenblut vom Inzest zwischen Siegmund und Sieglinde in Wagners Walküre inspirieren. Es liest Regisseur und Intendant Hansgünther Heyme, der gerade selbst in Halle und Ludwigshafen den Ring inszeniert hat und die Inszenierung von Georg Kaisers Gas I & II vorbereitet.

Am 16.03. um 19:30 Uhr im STUDIO

Ehemaliger GMD JOSÉ MARIA COLLADO verstorben

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José Maria Collado, Generalmusikdirektor des STAATSTHEATERS KARLSRUHE von 1985-88, ist am 12. März im Alter von 67 Jahren in seinem Heimatland Spanien verstorben. Der Nachfolger von Christof Prick im Amt des GMD stammte aus Valencia, wo er auch mehrere Jahre als Chefdirigent des Orquesta Municipal wirkte. Dieses Orchester wird sein nächstes Konzert im Mai dem Verstorbenen widmen. Auch das STAATSTHEATER wird Collado in ehrendem Angedenken behalten.

30. KARLSRUHER OPERNBALL am 4.5. – der JUBILÄUMSBALL

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Auf der heutigen Pressekonferenz stellten Generalintendant Peter Spuhler, Verwaltungsdirektor Michael Obermeier, Operndirektor Joscha Schaback und Opernballpartner Roberto Fasiello von der Tanzschule Gutmann das Programm des diesjährigen KARLSRUHER OPERNBALLS vor.

Ein Geburtstag steht an: Der KARLSRUHER OPERNBALL wird 30! Der Jubiläumsball vereint ein hochkarätiges Programm, vielfältige und zahlreiche Tanzmöglichkeiten und kulinarische Genüsse – drei Stärken, die ihn seit Jahren zu einem der gesellschaftlichen Highlights der Region machen. Zum runden Geburtstag des größten Opernballs des Südwestens hat sich das BADISCHE STAATSTHEATER KARLSRUHE etwas Besonderes einfallen lassen:

Der KARLSRUHER OPERNBALL lädt ins GROSSE HAUS aufstrebende Stars dreier Szenen ein: Die Sopranistin Venera Gimadieva ist Solistin des Moskauer Bolschoi-Theaters. Sie erhielt 2012 den Preis des Präsidenten der Russischen Föderation. Alexej Gerassimez ist erfolgreicher Percussionist und gewann im November 2010 mit nur 23 Jahren gleich vier Preise des renommierten Internationalen Tromp-Percussion Wettbewerbs in Eindhoven, Niederlande. Das Showtanzpaar Melissa Ortiz-Gomez, bekannt aus RTL Let’s Dance, und Christian Polanc bieten eine Tanzshow, die ihresgleichen sucht – gemeinsam sind sie mehrfache Deutsche Meister der Kürtänze in Latein. Die Stars des Gesangsensembles des STAATSTHEATERS KARLSRUHE, des STAATSOPERNCHORES, des STAATSBALLETTS und der BADISCHEN STAATSKAPELLE sind selbstverständlich auch dabei. Der Kabarettist Michael Quast moderiert das zweistündige Galaprogramm. Das Orchester Pepe Lienhard und die Rebeatles laden zum Tanzen ein. Die große Tombola wird moderiert von Generalintendant Peter Spuhler. Die glücklichen Gewinner der Verlosung dürfen sich auf attraktive und hochwertige Preise freuen, die Unternehmen in und um Karlsruhe zur Verfügung gestellt haben.

Im KLEINEN HAUS heißt es Vorhang auf für Pop & Poesie rund um SWR1 Moderator Matthias Holtmann. Erleben Sie die größten Hits aller Zeiten in ganz besonderem Gewand: Neun Musiker, Sänger und Schauspieler zeigen die poetische Seite der Popmusik. Sie musizieren, singen, schauspielern und tanzen, weben die übersetzten Texte der bekanntesten Popsongs harmonisch in die Inszenierung ein und bieten so etwas für Herz, Hirn, Ohr und Auge. Das beliebte SWR-Programm wird in zwei Blöcken gezeigt. Zwischendurch wird zum Tanz gebeten, die Konrad Kater Kapelle sorgt für die Musik. Im STUDIO ist Eva Croissant, Singer/Songwriterin aus Karlsruhe, zu erleben.
Wer tanzen will, findet viele Möglichkeiten: Die Bühnen im GROSSEN und KLEINEN HAUS laden mit Live-Bands zu Standard- und Latein-Tanz ein. DJ Rumbero sorgt ab 23 Uhr mit heißen Salsa-Rhythmen für südamerikanisches Flair im MITTLEREN FOYER. Im UNTEREN FOYER wird es ebenfalls ab 23 Uhr Tango Argentino geben, live begleitet von der Tangoband Gabriel Battaglia. Um 1 Uhr präsentiert Ihnen der Siempre Tango Karlsruhe eine feurige Tangoshow! Im STUDIO können Sie sich bis 22 Uhr eintanzen und vergessene Figuren auffrischen, begleitet von einem DJ sowie einem Tanzlehrer des Opernball-Partners Tanzschule Gutmann. Ab 22.30 Uhr wird das STUDIO zur Opernball-Disko, SWR1 Moderator René Hagdorn legt bis in die Nacht auf!
Die Ausstattung des Jubiläumsballs besorgt wie bereits im vergangenen Jahr Rainer Sellmaier. Der das STAATSTHEATER in einen Traum aus Himbeerrot und Limettengelb verwandeln wird, die Trendfarben der Ballsaison 2013.
Der Vorverkauf läuft. Informationen und Laufkarten erhalten Sie auf der Website. Für eine persönliche Beratung sowie Lauf- und Tischkarten kontaktieren Sie das Opernball-Büro unter 0721 3557 325, erreichbar montags bis freitags von 10 - 13 Uhr und 14 - 17 Uhr.

NEU Ein besonderes Angebot gibt es zum Jubiläumsball: ab dem 22.4. gehen restliche Laufkarten als Night-Late-Tickets in den Verkauf. Einlass ist ab 23.00 Uhr. Den Opernball genießen ohne Galaprogramm und Gourmetteller dafür aber mit Tanz bis in den Morgen. Nur solange Vorrat reicht!

Toller Austausch beim PÄDAGOGENTREFFEN

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Beim gestrigen Pädagogentreffen des STAATSTHEATERS war eine bunte Mischung von Lehrer*innen aus Grund-und Hauptschule, Grund-und Werkrealschule, Realschule, Integrierter Gesamtschule, Gymnasium und Kindergärten aus Karlsruhe und Umgebung zu Gast. Das Team der Theaterpädagogik informierte bei Kaffee und Keksen über die aktuellen schülerrelevanten Premieren und das theaterpädagogische Angebot für Lehrer*innen und Schüler*innen. Weitere Punkte waren unter anderem die Kooperationsmodelle Theaterstarter und Enter, das europäische Festival PREMIÈRES und das VOLKSTHEATERFESTIVAL, das jährlich in der INSEL stattfindet.

Beim anschließenden Probenbesuch der Schauspielproduktion Wie es euch gefällt, die unter der Regie von Sebastian Schug am 21.3. im KLEINEN HAUS Premiere feiert, konnten sich die Pädagogen*innen einen ersten Eindruck über die Arbeit des Teams verschaffen und mit der Produktionsdramaturgin Nina Steinhilber im Nachgespräch über das eben Gesehene diskutieren. Wir danken allen, die da waren für den produktiven und unterhaltsamen Austausch!

Das STAATSTHEATER auf der Leipziger Buchmesse - Dramenwettbewerb „Über Grenzen sprechen“ 2012 entschieden

Am 14.3. stellt das STAATSTHEATER KARLSRUHE auf der Leipziger Buchmesse in einer von Eric Nikodym eingerichteten Lesung das Siegerstück des Wettbewerbs Über Grenzen sprechen 2012 vor (12-13 Uhr Forum OstSüdOst, Halle 4, Stand E505). Der mit 3500 € und einer Uraufführung dotierte Preis geht an den in Charkiw (Ukraine) lebenden Autor Dmytro Ternovyi für sein Stück Hohe Auflösung (Titel im Original: Детализация). Nach der Lesung von Ausschnitten durch Studierende der Leipziger Hochschule diskutieren Georg Locher, Direktor des Österreichischen Kulturforums in Berlin, Christian Papke, Gründer und Leiter von Über Grenzen sprechen, Vladimir Sergienko, ukrainischer Schriftsteller und Nelya Vakhowska, ukrainische Kulturpublizistin und Jan Linders, Schauspieldirektor des BADISCHEN STAATSTHEATERS KARLSRUHE.
Hohe Auflösung verschränkt vor dem Hintergrund ukrainischer Zeitgeschichte Themen wie Politik, Familie oder illegale Einwanderung und entwickelt dabei eine ästhetisch herausfordernde szenische Phantasie. Das Thema wird sowohl spannend als auch mit viel schwarzem Humor abgehandelt. Ort der Handlung ist die private Wohnung eines Musikers, die direkt auf den Kiewer Platz der Unabhängigkeit ausgerichtet ist. Während des Stückes finden im Hintergrund politische Demonstrationen statt, deren Entwicklungen auch durch einen TV-Nachrichtensprecher in das Bühnengeschehen hineingetragen werden. Sehr originell und skurril sind dabei unerwartete Einschübe mit zum Leben erweckten Objekten (Teetasse, Teetopf, Weinglas, Weinkrug, Pflastersteine). Eine geradezu kafkaeske Note nimmt das Stück an, wenn in einer späteren Szene „der erste Aktenorder“ und „der wichtige Stempel“ miteinander zu debattieren beginnen.
Formal verwebt der Theatertext drei unterschiedliche Stückformen ineinander: Boulevardkomödie in bester Volkstheatertradition, politisches und surreales Theater. Die Verbindung dieser unterschiedlichen Formen erzeugt nicht nur ungewöhnliche Bilder, sondern schafft über ihre Plastizität die Basis für einen Theaterabend, wie er der Jury in der Form noch nicht bekannt gewesen ist.
Die fünfköpfige Jury ist daher einstimmig überzeugt, dass dieses Stück über die Grenzen der Ukraine hinaus seinen Weg auf die Bühne schaffen wird, und wünscht der Autorin oder dem Autor viel Erfolg, ebenso dem STAATSTHEATER KARLSRUHE, wo das Werk im Juni 2014 seine Uraufführung feiern wird.
Die Jury, bestehend aus der Gründerin des Les Kurbas Centre Nelly Kornienko, dem Nürnberger Schauspieldirektor Klaus Kusenberg, dem Journalisten Charles Ritterband, dem Karlsruher Generalintendanten Peter Spuhler und dem ukrainischen Schriftsteller Serhij Zhadan, wählte aus knapp 50 anonymisierten Einsendungen den Siegertext aus.

Der Preis Über Grenzen sprechen 2012 für das beste Theaterstück aus der Ukraine wurde gestiftet vom Österreichischen Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Kulturforum in Kiew und der OeAD Kooperationsstelle für Wissenschaft und Kultur in Lemberg, dem Österreichischen P.E.N.- Club, den Österreich-Bibliotheken im Ausland, dem STAATSTHEATER KARLSRUHE als Uraufführungs-Partner sowie Mystetskyi Arsenal, Prostory, Drabyna, Ukrainian Week, Buchhandlung JE, dem Zentrum für Kulturelles Management, der Buchmesse Lemberg, Zaxid.net und dem Internationalen Literaturfestival Meridian Czernowitz.

2012 lief in der Ukraine auf Initiative von Dr. Christian Papke bereits zum achten Mal der durch osteuropäische Länder wandernde, internationale Dramenwettbewerb Über Grenzen sprechen, ein Theater- und Literaturprojekt, das AutorInnen einlädt, sich vornehmlich mit dem „Lebensgefühl in Zeiten des Wandels“ auseinanderzusetzen.

Weitere Informationen: http://www.talkingaboutborders.eu/en/

MY SECRET GARDEN zum letzten Mal in Karlsruhe

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My Secret Garden von Falk Richter.
DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG

"[...] Der grandiose Schauspieler [Timo Tank], längst eine Säule des Karlsruher Ensembles, glänzt hier mit seiner sehenswerten Einzelleistung. Wie er in einem furiosen Alleingang die ersten 45 Minuten der Vorstellung mit einem virtuosen Monolog bestreitet, mehrere Rollen anschaulich einbezieht, mit einer Fülle von Facetten und Zwischentönen, intelligenter Sprachmacht, packender Präsenz und suggestiver Textfärbung den Tiraden des Autors plastische Kraft und zwingende Intensität verleiht, das allein lohnt den Besuch des Secret Garden.
Die Rheinpfalz

Zum letzten Mal in Karlsruhe am 14.3.
Gastspiel am Théâtre de la Manufacture, Nancy, am 4.4.

UNSERE HELDEN 12 – ENSEMBLEMITGLIEDER STELLEN SICH VOR

Wie wird man Schauspielerin? Was muss man können, wenn man Opernsänger werden will? Wie übersteht man eine Aufnahmeprüfung?

Robert Besta aus dem Schauspielensemble, Tiny Peters, Kammersängerin, und Hans-Jörg Weinschenk, Kammersänger, berichten über ihren privaten Hintergrund und ihren Weg ans STAATSTHEATER KARLSRUHE.

Moderiert wird der Abend von Sängerin Christina Niessen. Neben vielen Geschichten und Anekdoten aus dem Theaterleben lernen Sie die Stars der Karlsruher Bühne ganz privat kennen. Die Gespräche werden umrahmt von Kostproben aus dem Repertoire der Solisten und von Ausschnitten aus den kommenden Premieren. Die erfolgreiche Reihe findet seit Oktober 2012 regelmäßig in Kooperation mit der Badischen Landesbibliothek statt.
Am 14.3. um 19 Uhr in der Badischen Landesbibliothek

Erste Einblicke in die Choreographie von IN DEN WINDEN IM NICHTS

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Am vergangenen Sonntag wurde bei der Matinée im KLEINEN HAUS die anstehende Premiere des STAATSBALLETTS vorgestellt. In den Winden im Nichts heißt das Ballett von Heinz Spoerli zu den Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach, das am kommenden Samstag in Karlsruhe seine DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG erfahren wird. Es ist nach Nocturnes die zweite Arbeit, die in Karlsruhe von ihm gezeigt wird.
Heinz Spoerli, schuf als Ballettdirektor und Chefchoreograf am Theater Basel, in Düsseldorf an der Deutschen Oper am Rhein und schließlich am Zürcher Ballett insgesamt etwa 300 Ballette.
In den Winden im Nichts ist eines seiner vier bedeutenden Bach-Ballette. Gemeinsam mit dem Cellisten Alexandre Vay, den beiden ehemaligen Tänzern von Heinz Spoerli, Oleksandre und Sergiy Kirichenko und natürlich dem Ballettensemble des STAATSBALLETTS gab die Ballettdramaturgin Esther Dreesen-Schaback einen tiefen und unterhaltsamen Einblick in das Werk.
Mit vier Auszügen aus dem Ballett und musikalischen Beispielen konnte sich das interessierte Publikum des nahezu ausverkauften KLEINEN HAUSES auf die Premiere einstimmen.

NACHTKLÄNGE 2: Auch WOLFGANG RIHM erwies MANFRED TROJAHN die Ehre

Solch eine hohe Dichte an Komponisten erlebt man selten: Die 2. NachtKlänge rund um die Meisterklasse Manfred Trojahns zog eine ganze Reihe von Kollegen in die INSEL. Neben Wolfgang Rihm erlebten u. a. Márton Illés, Vito Zuraj, Nico Sauer und Matthias Ockert einen faszinierenden Einblick in die unterschiedlichen Kompositionsstile des „Meisters“ und seiner Schüler Alois Bröder, Jan Masanetz und Anno Schreier. Das abwechslungsreiche Konzert wurde begeistert aufgenommen – nicht nur wegen der hochklassigen Werkauswahl mit einer Uraufführung, sondern auch wegen der persönlichen Einführungen, die alle vier Schöpfer gemeinsam mit dem künstlerischen Leiter Ulrich Wagner in ihre Werke gaben.

Im 3. Konzert der NachtKlänge am 31.5. wird es gleich mehrere Uraufführungen geben, wenn Wolfgang Rihms aktuelle Kompositionsstudenten zu Gast sein werden.

 

Wiederaufnahme TOSCA - ein Fest der Stimmen

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Minutenlang wurde die Wiederaufnahme von Tosca gestern Abend im GROSSEN HAUS gefeiert. Um Ks. Barbara Dobrzanska in der Titelpartie, Andrea Shin als Cavaradossi und Jaco Venter als Scarpia hatten sich drei Sänger versammelt, die vor ausverkauftem Haus auch beim Zwischenapplaus Bravos erhielten und für die das Publikum am Schluss sogar rhythmisch klatschte.
Christoph Gedschold am Pult der BADISCHEN STAATSKAPELLE führte mit einem kraftvollen, satten Dirigat durch den Abend.
Es gibt nur noch eine Vorstellung der Tosca am 7.4., also: Karten sichern!

Volkstheater Rostock muss sein!

Das Volkstheater Rostock ist von der Schließung bedroht!
Bitte helfen Sie dem Theater, indem Sie hier unterschreiben:

http://blog.volkstheater-rostock.de/

Danke!

PÄDAGOGENTREFFEN am 12.3. – mit Probenbesuch WIE ES EUCH GEFÄLLT im Anschluss

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Zweimal im Jahr lädt die Theaterpädagogik Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, Referendarinnen und Referendare, Studierende und theaterinteressierte Pädagoginnen und Pädagogen zum Pädagogentreffen ein, um über Kinder- und Jugendrelevante Produktionen des Theaters und theaterpädagogische Angebote unseres Hauses zu informieren und eine Plattform für den Austausch zwischen Schulen, Kindergärten und dem Theater zu bieten und damit die Zusammenarbeit lebendig zu halten und immer weiter zu optimieren.
Das nächste Pädagogentreffen findet am 12.3.13
von 17–19 Uhr im ERGOTTI statt.
Bei dem Probenbesuch im Anschluss gibt es eine kleine Änderung: da die Premiere von Die Leiden des jungen Werther verschoben wurde, besteht nun die Möglichkeit um 19 Uhr eine Probe von Wie es euch gefällt im KLEINEN HAUS zu besuchen.
INFORMATIONEN & ANMELDUNG bei Claudia Gruber unter 0721 20 10 10 20 oder schulen@staatstheater.karlsruhe.de

AFTER-ART-PARTY am 9.3. im MITTLEREN FOYER

AFTER-ART-PARTY am 9.3. im MITTLEREN FOYER - Foto:

Lounge Floor: Mai Miura am Flügel, Dancefloor: Marcus Worgull (Innervisions / Cologne), Roberto Rodriguez (Serenades / Helsinki), Shahrokh Dini (Blacklabel-Moodmusic) & Martin („Mello“ Elbe).

Karten unter www.reservix.de

Drei Karlsruher Institutionen erhalten KULTURFÖRDERUNG DER EUROPÄISCHEN UNION

Am 28.2. gab die Europäische Kommission die Förderungen von 114 internationalen Projektkooperationen durch das Programm KULTUR bekannt. Die Kooperationen sollen sowohl den interkulturellen Dialog in Europa anregen als auch breite Bevölkerungsschichten einbeziehen, um möglichst vielen Menschen den Zugang zum kulturellen Schaffen und zum Kulturerbe zu ermöglichen. Mit vier geförderten Projekten wird die Bedeutung Karlsruhes als Kulturstadt mit internationaler Ausstrahlung bestätigt.
Das STAATSTHEATER KARLSRUHE wurde mit dem Projekt The Art of Ageing (Die Kunst des Alterns) gefördert. Zusammen mit sieben weiteren in der ETC (European Theatre Convention) zusammengeschlossenen Theatern aus Rumänien, Kroatien, Großbritannien und Deutschland stellt das STAATSTHEATER die künstlerische Frage nach der Zukunft Europas, das vor einer doppelten demografischen Herausforderung steht: die einer kleiner und zugleich älter werdenden Bevölkerung. In einer thematischen Spanne zwischen Kriegserinnerungen und dem Import von ausländischem Pflegepersonal werden neue, mehrsprachige Schauspielabende von internationalen und multi-disziplinären Teams recherchiert und inszeniert.
Das STAATSTHEATER KARLSRUHE produziert mit dem Nationaltheater der Partnerstadt Temeswar eine dokumentarische Stückentwicklung des rumänischen Autors Peca Stefan über die unterschiedlichen politischen Umstände: Deutschland stellt sich auf eine von „Best Agern“ geprägte Gesellschaft ein; in Rumänien ist es 20 Jahre nach der Revolution der Jugend noch nicht gelungen, Verantwortung zu übernehmen.
Die künstlerische Schirmherrin und Mentorin des Gesamtprojekts ist die 87jährige libanesisch-amerikanische Autorin und Künstlerin Etel Adnan, die 2012 auf der dOCUMENTA (13) vertreten war und das Projekt mit einer szenischen Lesung im Herbst 2013 in Karlsruhe eröffnen wird. Das Projekt The Art of Ageing findet 2015 seinen Abschluss in einem künstlerisch-wissenschaftlichem Symposium und einem Theaterfestival. Die teilnehmenden Theaterpaare sind: Deutsches Theater Berlin – Nottingham Playhouse (Großbritannien), Theater & Orchester Heidelberg – Schauspielhaus Gavella (Zagreb, Kroatien), Nationaltheater „Marin Sorescu“ Craiova (Rumänien) – Staatstheater Braunschweig, Nationaltheater Temeswar (Rumänien) – Badisches Staatstheater Karlsruhe.
„Visionen für das Miteinander von Alt und Jung sollten nicht nur Demographen, sondern auch Künstler entwickeln. Daher freue ich mich mit allen ETC-Kollegen sehr über die Anerkennung unserer Idee durch die Europäische Union, und ich freue mich, dass auch die Kollegen vom ZKM und vom Studentenwerk Karlsruhe von der EU gefördert werden“, erklärt Schauspieldirektor Jan Linders nach der Zusage der Förderung.

Das Studentenwerk Karlsruhe erhielt die Zusage für die Teilnahme am Projekt European Citizen Campus. „Im Mittelpunkt des Projekts steht die künstlerische Aufbereitung des Themas Unionsbürgerschaft aus studentischer Sicht. Studierende aus sechs Ländern werden gemeinsam mit namhaften Künstlern zu Einzelaspekten dieses Themas arbeiten“, erläutert Michael Postert, Geschäftsführer des Studentenwerks Karlsruhe.
Gleich zwei Kooperationsprojekte des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie erhalten eine Förderung. Das Projekt European Art Science and Technology Network in Kooperation mit dem ACROE (Grenoble, Frankreich) initiiert Arbeiten im künstlerischen Bereich und konzentriert sich auf Themen wie Augmented Reality, Virtual Reality, Physical Modelling und digitale Generierung von Kunst sowie interaktive Systeme. Das zweite Projekt, Participatory Investigation of Public Engaging Spaces u.a. mit dem CIANT – International Centre for Art and New Technologies (Prag, Tschechien), stellt die Frage nach dem kreativen Einfluss von Räumen des öffentlichen Lebens und der täglichen Kommunikation auf die Öffentlichkeit. Das Forschungsprojekt nimmt mit innovativem Blick jene Kommunikationsformate ins Visier, die universell kreative Ausdrucksformen über Entfernungen ermöglichen und reale wie virtuelle Bereiche überbrücken.
Weitere Informationen:
http://ccp-deutschland.de/ziele-kultur-programm-2007-2013.html
http://www.etc-cte.org

 

TOSCA kommt zurück ins GROSSE HAUS - nur 2 Vorstellungen!

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Tosca
Musikdrama von Giacomo Puccini
WIEDERAUFNAHME
09.03.2013 GROSSES HAUS

„Ein wirklich geglückter Opernabend.“ delta-news

MUSIKALISCHE LEITUNG Christoph Gedschold REGIE John Dew BÜHNE Heinz Balthes KOSTÜME José Manuel Vázquez CHOR Ulrich Wagner / Hans-Jörg Kalmbach DRAMATURGIE Frank Gersthofer KINDERCHOR Cantus Juvenum Karlsruhe

MEISTERKLASSE - die 2. NACHTKLÄNGE

Manfred Trojahn Notturno für 12 Instrumente
Manfred Trojahn Tout les choses sont passées comme l’ombre et comme le vent, Journal pour Ensemble
Anno Schreier Durchbrochene Szene für 12 Instrumente
Alois Bröder 6 März-Gedichte für Mezzosopran und 14 Instrumente
Jan Masanetz HARMONY HEIMLICH MANOEVRE, 3 Capricen für Kammerorchester URAUFFÜHRUNG

Mitglieder der BADISCHEN STAATSKAPELLE
Sarah Alexandra Hudarew Mezzosopran
Ulrich Wagner Dirigent & Moderator

Es ist immer interessant zu beobachten, welchen Einfluss Kompositionslehrer auf ihre Schüler haben – bei den NachtKlängen regelmäßig zu verfolgen, wenn Wolfgang Rihms „Nachwuchs“ vorgestellt wird. Andere „Schulen“ waren erst ein Mal Thema, als 2003 die Hamburger Kompositionsklasse von György Ligeti vorgestellt wurde. Angeregt von der Zusammenarbeit mit Anno Schreier, dessen Abendempfindung aus Anlass des Staatskapellenjubiläums uraufgeführt wurde, steht nun mit Manfred Trojahn ein wichtiger Komponist und erfolgreicher Lehrer im Fokus. Bei seinem Schaffen wie auch dem seiner Schüler spielen Werke mit poetischem Hintergrund, das Musiktheater sowie Kompositionen für Gesang eine zentrale Rolle – die Uraufführung eines Gesangswerks von Anno Schreier steht auf dem Programm des 1. Liederabends.
Beim Konzert der Meisterklasse wird es ein Wiedersehen der Schüler mit ihrem Lehrer geben: Alle Komponisten werden anwesend sein und gemeinsam mit Ulrich Wagner in ihre Werke einführen.
Am 8.3. um 21 Uhr in der INSEL

BREIVIKS ERKLÄRUNG - öffentlicher Filmdreh zum Festival Radikal Jung eingeladen

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BREIVIKS ERKLÄRUNG – ÖFFENTLICHER FILMDREH

GASTSPIEL FREIE SZENE / URAUFFÜHRUNG
19.3. 20 Uhr STUDIO
Im Rahmen der Karlsruher Wochen gegen Rassismus
Mit Sascha Özlem Soydan

Konzept und Regie Milo Rau Recherche Tobias Rentzsch Ausstattung Anton Lukas Video Markus Tomsche Ton Jens Baudisch Produktion Mascha Euchner-Martinez

 

Die Aufführung ist als eine der 10 interessantesten Inszenierungen junger Regisseure zum Festival „Radikal Jung“ am Münchner Volkstheater eingeladen.

Am 17. April 2012 hält der Terrorist Anders Breivik vor dem Osloer Amtsgericht eine Rede. Der 77fache Mörder erläutert seine Taten, bekundet seine Verbundenheit zu Al Qaida, zum schweizerischen Minarett-verbot und zur NSU. Er skizziert seine Theorie des Untergangs Europas durch Einwanderung und Multi-kulturalismus. Die Aussagen wurden nicht im Fernsehen übertragen und für die Öffentlichkeit gesperrt.

Auf der Theaterbühne spricht die türkisch-deutsche Schauspielerin Sascha Özlem Soydan, die Darstellerin der Medea in der Karlsruher Inszenierung, als Anders Breivik.

Regisseur Milo Rau erregte Anfang März 2013 in Moskau Aufsehen, als er in Die Moskauer Prozesse drei Gerichtsverfahren über Pussy Riot und zwei kritische russische Ausstellungsmacher neu aufrollte. Seine Inszenierungen waren eingeladen zum Festival d’Avignon 2010, zum Berliner Theatertreffen 2012 und zum Münchner Festival „Radikal Jung“ 2012. Dort wird nach Stationen in Weimar, Berlin und Karlsruhe im April 2013 auch Breiviks Erklärung gezeigt.

Im Anschluss diskutieren Bundesanwalt Rainer Griesbaum, Leiter der Terrorismusabteilung bei der Generalbundesanwaltschaft, und Prof. Dr. Nikolaus Müller-Schöll vom Institut für Theaterwissenschaft der Universität Frankfurt mit dem Regisseur Milo Rau, der Schauspielerin Sascha Özlem Soydan und dem Publikum.

Eine Produktion des IIPM – International Institute of Political Murder in Kooperation mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar und dem Theaterdiscounter Berlin.

Weitere Informationen: http://www.international-institute.de" www.international-institute.de

HÄNDEL-FESTSPIELE 2013 erfolgreich zu Ende gegangen

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Mit dem Hammerklavierabend von Andreas Staier und Christine Schornsheim im Rahmen der Internationalen Händel-Akademie fanden die 37. Internationalen HÄNDEL-FESTSPIELE KARLSRUHE am Sonntag, 3.3. ihren Abschluss.
Die scheidende Künstlerische Leiterin der Akademie, Prof. Christine Daxelhofer, wurde mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. Mit 15.206 Zuschauerinnen und Zuschauern besuchten mehr Menschen als jemals zuvor die beiden Opernproduktionen und die Konzerte der Deutschen Händel-Solisten, der BADISCHEN STAATSKAPELLE, des Opernensembles und der Gastsolisten der diesjährigen Festspiele. Mit über 11.000 Euro Mehreinnahmen gegenüber dem Vorjahr kann das STAATSTHEATER KARLSRUHE in diesem Jahr neben einem Besucher- auch einen Einnahmenrekord verzeichnen. Dazu zählen, wie im letzten Jahr der Generalintendanz Thorwald, auch die Sinfoniekonzerte der BADISCHEN STAATSKAPELLE, die vom Originalklang-Experten Bruno Weil mit einem barocken Programm gestaltet wurden. In diesen Konzerten erklang auch ein Werk von heute, das Bezug nimmt auf ein Concerto grosso Händels – die Verbindung zwischen Barock und Moderne war die Leitlinie der diesjährigen Festspiele. So wurde Händels Oratorium Der Sieg von Zeit und Wahrheit mit seiner modernen Spiegelung in der Oper Der Sieg von Schönheit und Täuschung gekoppelt, ein aufregender Abend, der für viele Diskussionen sorgte und von Richard Baker dirigiert und vom preisgekrönten englischen Regieteam Sam Brown und Annemarie Woods gestaltet wurde. Mit Konzerten im Konzerthaus, der Christuskirche, der Evangelischen Stadtkirche und dem Schloss Gottesaue bezogen die HÄNDEL-FESTSPIELE auch andere Teile der Stadt Karlsruhe mit ein. Wieder aufgenommen wurde die erfolgreiche Produktion der Händel-Oper Alessandro mit Lawrence Zazzo, deren CD-Aufnahme unter der Leitung von Michael Form – er löst mit Abschluss der diesjährigen HÄNDEL-FESTSPIELE Prof. Christine Daxelhofer in der Künstlerischen Leitung der Internationalen Händel-Akademie ab – beste Kritiken bekam, und die Kinderoper Dino und die Arche. Mit 95% Auslastung war Alessandro neben den Sinfoniekonzerten Spitzenreiter beim Publikumsbesuch.

Erstmals wurden auch zwei Kinderkonzerte ins Programm der Festspiele aufgenommen. Ebenfalls zum ersten Mal fand in der Kath. Stadtkirche St. Stephan ein Ökumenischer Festgottesdienst statt. Michael Hofstetter leitete eine Aufführung der Frühfassung des Händel-Oratoriums Esther und wird im nächsten Jahr die neue Opernproduktion Riccardo Primo dirigieren. Diese Händel-Oper wird von dem jungen französischen Barock-Spezialisten Benjamin Lazar inszeniert, der damit zum ersten Mal in Deutschland arbeitet. Sein Team entwickelt ein Bühnenbild mit Kerzenlicht und Kostümen, die barocke Vorbilder aufnehmen. Karten für die Premiere am 21.2.14 sind schon im Vorverkauf, ebenso die Oper Rinaldo mit Marionetten am 1.3. und das Konzert der Lautten Compagney Berlin am 28.2.

 

Jugend Musiziert: Die besten Nachwuchsmusiker Karlsruhes im KLEINEN HAUS

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Hervorragende Leistungen zeigten die jungen Nachwuchsmusiker, die sich dem begeisterten Publikum beim Preisträgerkonzert Jugend Musiziert im KLEINEN HAUS vorstellten. Alle Beteiligten erreichten erste Preise und werden die Region Karlsruhe beim Landeswettbewerb vertreten. Regierungspräsidentin Gerlinde Hämmerle und Jugend-Musiziert-Regionalausschussvorsitzender Fabio Shiro Monteiro zeichneten alle Preisträger mit einer Urkunde aus. Der stellvertretende GMD Johannes Willig hatte sich in seiner Begrüßung noch an die eigene Aufregung bei seiner eigenen Jugend Musiziert-Teilnahme erinnert, doch von Nervosität war bei den jungen Talenten kaum etwas zu spüren: Souverän zeigten sie, dass sie zu Recht zu den Besten ihrer Altersklasse gehören!

Atemlose Stille und rauschhafte Energie im 3. KAMMERKONZERT

Im KLEINEN HAUS hätte man eine Stecknadel fallen hören können, als das Streichquartett der BADISCHEN STAATSKAPELLE in Weberns 5 Sätzen die Grenzen zur Unhörbarkeit auslotete. Einem Klassiker mit Schuberts Rosamunde-Quartett folgte eines der ausdrucksstärksten Werke der Quartettliteratur, Janáčeks Intime Briefe. Die rauschhafte Energie dieses Werkes wurde von den vier Musikern Katrin Adelmann, Claudia von Kopp-Ostrowski, Franziska Dürr und Thomas Gieron in einer feurigen und emphatischen Interpretation auf die Bühne gebracht, die mit starkem Beifall und zahlreichen Bravo-Rufen bedacht wurde.

Über 30 Zuhörer ließen den Vormittag beim Sonntags-Brunch ausklingen, der auch wieder im Anschluss an das 4. Kammerkonzert am 7.4. stattfinden wird.

Starke Frauen: Stefanie Schaefer und Christina Bock verzaubern das Publikum

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Zwei starke Stimmen präsentierten sich am Samstagabend beim 3.Liederabend und wurden mit warmherzigem Applaus vom Publikum belohnt.

Zwei Mezzosopranistinnen dazu, doch welch ein Unterschied ihrer Stimmklänge und Interpretationen. Christina Bock machte den Anfang mit den eher unbekannten Kerner-Liedern von Robert Schumann. Die Sängerin wurde sensibel begleitet von Freya Jung, die noch an der Karlsruher Musikhochschule bei Hartmuth Hoell Liedbegleitung studiert und im zweiten Teil ein fabelhaftes Scherzo von Clara Schuman spielte. Zusammen mit STAATSKAPELLEN-Soloklarinettist Daniel Bollinger musizierten Christina Bock und Freya Jung auch Luis' Spohrs Sechs Deutsche Lieder - eine der Sternstunden des Abends, bei der die Künstler die Hauptstimme von Klarinette zu Gesang und Klavier übergangslos miteinander verbanden.
Stefanie Schaefer beschloss den Abend mit Schumanns Frauenliebe und -leben mit präziser Diktion und tief empfundenem Gefühl. Musikalisch getragen wurde sie vom Initiator der Liederabendreihe, Casting Direktor John Parr, der die Mezzosopranistin zuvor schon mit Liedern von Gustav Mahler begleitet hatte und dabei ein ganzes Orchester aus dem Flügel hervorzauberte.
Den nächsten Liederabend gestaltet John Treleaven mit Prüfungen der Liebe am 13.4.

MÜDIGKEIT mit Sternenhimmel

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Der philosophische Essay Müdigkeitsgesellschaft ist einer der seltenen Bestseller seines Genres, wurde in über 10 Sprachen übersetzt und zu einem der meistzitierten Texte in der Diskussion um die neue Volkskrankheit Burn-Out. Byung-Chul Han analysiert die heutige Leistungsgesellschaft als ein "Zuviel des Gleichen" und der Positivität, die irgendwann fast zwangsläufig in der Erschöpfungsdepression, der "lähmenden Müdigkeit" endet. Demgegenüber stellt er mit Peter Handkes Versuch über die Müdigkeit eine andere, befreiende und durchlässig machende Müdigkeit: die "Wir"-Müdigkeit. Regisseur Stefan Otteni, gebürtiger Karlsruher, inszeniert erstmals in seiner Heimatstadt und verbindet beide Texte zu einem zugleich sinnlichen und theoretischen Theaterabend, der große Begeisterung beim Proben- und Premierenpublikum hervorrief.
Die Premiere des Projekts Müdigkeitsgesellschaft/Versuch über die Müdigkeit nach den Essays von Byung-Chul Han und Peter Handke durften die 50 Zuschauer auf Matratzen liegend verbringen, an der Decke des sie umhüllenden Zeltes wurden Sterne projeziert und einmal erschien auch der Mond. Für Stefan Ottenis Inszenierung beider Texte zu einem Theaterabend über die utopische Müdigkeitsgesellschaft hat Bühnenbildnerin Anne Neuser einen Raum entworfen, der zwischen Schlaflager und Wüstenzelt changiert und in dem auch durch das Spiel der drei Ensemblemitglieder eine ganz eigene Atmosphäre entsteht. Ursula Grossenbacher, Thomas Halle und Gunnar Schmidt untersuchen die Texte in einer persönlichen Forscherhaltung, an der Grenze zur Performance führen sie einen Dialog mit den Texten Hans und Handkes ebenso wie miteinander, lassen uns an einem Denkprozess teilhaben; drei HelferInnen betreuen das Publikum in Pausen und Ruhephasen, verteilen Äpfel, Kekse oder Massagen.

Der Schwerpunkt des philosophischen Theaters, der seinen Anfang mit Sloterdijks Du musst dein Leben ändern 2011 nahm, wird nicht nur mit Müdigkeitsgesellschaft / Versuch über die Müdigkeit fortgesetzt. Mit Männerphantasien nach Klaus Theweleit im April 2013 und Eine (mikro)ökonomische Weltgeschichte, getanzt von Pascal Rambert Juni 2013 folgen zwei weitere theatrale Auseinandersetzungen mit zeitgenössischer Philosophie.
Zum nächsten Mal ist Müdigkeitsgesellschaft / Versuch über die Müdigkeit am 3. und 31.3. zu sehen.
Alle weiteren Termine finden Sie hier.


Einen Vorbericht der SWR Landesschau zur Premiere finden Sie hier:http://swrmediathek.de/tvshow.htm?show=b2f67190-9bdc-11df-b44d-00199916cf68  

Alondra della Parra gewinnt Dirigentenpreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

Herzlichen Glückwunsch! Die mexikanische Dirigentin Alondra de la Parra und ihr deutscher Kollege Cornelius Meister erhalten den Dirigentenpreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung geht zu gleichen Teilen an die beiden Künstler, die in der Sommersaison 2011 das Publikum und die Festspielleitung überzeugt hatten.
Der Preis wird der Mexikanerin am 16. März in Göhren auf der Insel Rügen von Intendant Matthias von Hülsen verliehen. Dort dirigiert de la Parra zum „Festspielfrühling Rügen“ die 1. Sinfonie von Johannes Brahms.
Bei uns wird sie am 24./25.11.13 das 3. Sinfoniekonzert leiten.

STARKE FRAUEN im KLEINEN HAUS

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Hinter Opernpartien für Mezzosopran steht oftmals ein starker Charakter, man denke nur an die Titelpartie von Carmen, an der manch vom Leben geprüfter Mann zugrunde geht. So lautet das Motto des 3. Liederabends „Starke Frauen“, gestaltet von den Mezzosopranistinnen Stefanie Schaefer und Christina Bock.
Am 2.3. um 19:30 Uhr im KLEINEN HAUS

„In welcher Stadt wollen wir leben?“ - Diskussionsreihe des Deutschen Bühnenvereins

DIE KREATIVE PLANSTADT - DIALEKTIK EINER UTOPIE mit Prof. Kerstin Gothe (Fakultät für Architektur des Karlsruher Instituts für Technologie), Prof. Peter Weibel (Vorstand des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe), Jan Linders (Schauspieldirektor, STAATSTHEATER KARLSRUHE). Die Moderation übernimmt Michael Hübl, Ressortleiter Kultur der „Badischen Neuesten Nachrichten“, Karlsruhe.
Am 3.3. um 11 Uhr im UNTEREN FOYER
Der Eintritt ist frei

Zum Tod von Stéphane Hessel liest Stefan Viering: EMPÖRT EUCH!

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Am 26./27.2. starb 95jährig der gebürtige Berliner, KZ-Häftling und Mitautor der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen Stéphane Hessel. Ihm zu Ehren liest Stefan Viering aus der Streitschrift Empört Euch!, die seit 2011 Furore gemacht hat.
Am 4.4. um 20 Uhr im STUDIO

 

 

Aids-Hilfe Karlsruhe e.V. bedankt sich für Engagement

Mit der Autorenlesung Endlich mal was Positives! verblüffte Matthias Gerschwitz die Zuschauer am gestrigen Dienstag durch seine lockere Art. In seiner Autobiographie beschreibt er seinen Umgang mit der Immunschwäche.

Die Aids-Hilfe Karlsruhe e.V. bedankte sich mit dieser Veranstaltung in der INSEL beim vorwiegend jungen Publikum für ihr Engagement: die Besucher hatten während der Rote-Schleife-Aktion beim Dosensammeln im Großraum Karlsruhe mehr als 10000 Euro eingesammelt.

2. JUGENDKAMMERKONZERT in der INSEL

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Im zweiten der einstündigen moderierten Jugendkammerkonzerte für Jugendliche ab zwölf stellen die Musiker der BADISCHEN STAATSKAPELLE eines der berühmtesten Streichquartette vor, Rosamunde von Franz Schubert. Es ist das einzige zu Schuberts Lebzeiten gedruckte und aufgeführte Streichquartett und bis heute sehr beliebt. Das bekannte Liedthema im zweiten Satz hatte Schubert für das Schauspiel Rosamunde einer Freundin komponiert.

In der Reihe der einstündigen Jugendkammerkonzerte für Jugendliche ab zwölf werden ausgesuchte Werke aus der Kammermusikreihe der BADISCHEN STAATSKAPELLE mit Klangbeispielen vorgestellt. Die beteiligten Musiker selbst moderieren die Konzerte, die in der INSEL oder im STUDIO stattfinden. In diesen kleinsten Spielstätten des STAATSTHEATERS gibt es durch die räumliche Nähe einen direkten Kontakt zwischen Musikern und Jugendlichen.

Katrin Adelmann & Claudia von Kopp-Ostrowski Violine Franziska Dürr Viola
Thomas Gieron Violoncello

Bernard Ohse Moderation

Am 1.3. um 11 Uhr in der INSEL

TANNHÄUSER-Bühnenbild ziert Buchtitel

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Rosalies beieindruckendes Bühnenbild, das die Künstlerin für unsere Tannhäuser-Inszenierung geschaffen hat, ist auf dem Buchtitel Das Theater Richard Wagners von Dieter Borchmeyer zu sehen.  
Das Buch können Sie seit kurzem im Handel erwerben und hier schonmal einen Blick hineinwerfen.

Auf der Bühne können Sie das Bühnenbild zum nächsten Mal am 3.3. im GROSSEN HAUS sehen.

Michael Form übernimmt die Künstlerische Leitung der INTERNATIONALEN HÄNDEL-AKADEMIE

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Mit Abschluss der 36. HÄNDEL-FESTSPIELE KARLSRUHE gibt es einen Wechsel in der Künstlerischen Leitung der Internationalen Händel-Akademie. Der Dirigent, Flötist, Dozent und Experte für Alte Musik, Professor Michael Form, wird künftig die künstlerischen Geschicke der Händel-Akademie lenken. Michael Form übernimmt die Künstlerische Leitung der renommierten Akademie aus den Händen von Professor Christine Daxelhofer, die diese Aufgabe seit dem Jahr 2000 innehatte und auf eigenen Wunsch von ihrem Posten zurücktritt.

Die Internationale Händel-Akademie, die 1986 von der damaligen Rektorin der Hochschule für Musik Karlsruhe Fany Solter, dem damaligen Generalintendanten des STAATSTHEATERS KARLSRUHE, Günter Könemann sowie dem damaligen Verwaltungsdirektor, Wolfgang Sieber, als ständige Forschungs- und Fortbildungsstätte in Ergänzung zu den HÄNDEL-FESTSPIELEN gegründet wurde, hat es sich zur Aufgabe gemacht, namhafte Künstlerpersönlichkeiten und Wissenschaftler auf dem Gebiet der Barockmusik zusammen zu führenDie Schweizer Cembalistin und Expertin für Alte Musik, Professor Christine Daxelhofer, war unter anderem bis 2009 als Professorin und Leiterin des Studios für Alte Musik an der Hochschule für Musik Karlsruhe tätig. Als gefragte Pädagogin hat sie regelmässig Kurse und Konzerte in Europa gegeben. Bei insgesamt 13 Akademien, denen sie vorstand, entwickelte sie diese zu einer der bedeutendsten Ausbildungsstätten für Alte Musik im deutschsprachigen Raum. Zusätzlich zu den Vokal- und Instrumentalkursen kamen die Opernwerkstatt, Tanzwerkstatt und eine Orchester Akademie hinzu, für Sänger und Instrumentalisten eine Chance, spezielle praxisbezogene Erfahrungen zu sammeln.
Besonders zu erwähnen ist die jahrelange Vorarbeit in der Opernwerkstatt, die sich konsequent mit Historischer Theaterpraxis und Barock Gestik befasste. Der sensationelle Erfolg der Oper Radamisto bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN 2009 bestätigte eindrücklich die Qualität und die Wirkung dieses Konzeptes, das in Zukunft wieder verstärkt verfolgt werden soll.

Themenbezogene Kursangebote und eine sorgfältige Auswahl von international renommierten Dozenten und Dozentinnen haben der Akademie zu ihrem heutigen Image verholfen. Auf ideale Weise werden Forschung und Praxis verbunden und Weiterbildung auf höchstem künstlerischem Niveau angeboten. Das Programm für die 29. Händel-Akademie 2014 wird im Herbst 2013 vorliegen, der Anmeldeschluss ist dann üblicherweise im Januar 2014. Die Anmeldung erfolgt schriftlich an die Internationale Händel-Akademie, Baumeisterstraße 11, 76137 Karlsruhe.

Der neue Künstlerische Leiter, Michael Form, der in Fachkreisen als einer der besten Blockflötisten der Gegenwart gilt, widmete sich intensiv der Arbeit mit seinem Ensemble Les Flamboyants, das 1997 debütierte und seither Einladungen zu den bedeutendsten Festivals für Alte Musik in ganz Europa und Neuseeland gefolgt ist. Als Lehrer hat er nach Stationen unter anderem an der Schola Cantorum Basiliensis und der Musikhochschule Freiburg im Breisgau seit 2003 eine Professur an der Hochschule der Künste Bern inne. Das Barockfestival Winter in Schwetzingen baute er von 2006 bis 2011 mit Opern vor allem von Vivaldi auf. Bei den 35. HÄNDEL-FESTSPIELEN KARLSRUHE im Jahr 2012 dirigierte er die Händeloper Alessandro und nahm die Produktion auch für eine CD auf, die von der internationalen Presse überaus positiv besprochen wurde. Die Oper wurde bei den diesjährigen HÄNDEL-FESTSPIELEN wiederaufgenommen. Einen neuen Schwerpunkt in seiner Arbeit bei der Händel-Akademie will er im Bereich der französischen Barockoper setzen und die Akademisten stärker an die konkreten Produktionen der HÄNDEL-FESTSPIELE angliedern, z.B. in Form von Praktika bei den Händel-Solisten.

 

Händel-Talente zu Gast im KLEINEN HAUS

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Dass die Zwillinge Simon und Jan Niklas Doll von der Heimschule Lender „nur“ den 3. Preis in der Kategorie C (Werke für größere Ensembles) bekommen haben, heißt nicht, dass sie nicht das Publikum mit ihrem hochmusikalischen Spiel auf Oboe und Fagott begeistert hätten. Nicht nur die zahlenmäßige Beteiligung, sondern auch die Qualität war außergewöhnlich hoch beim Wettbewerb um den Händel-Jugendpreis, den die Karlsruher Händel-Gesellschaft alljährlich ausrichtet.
Von Karlsruhe bis Freiburg, von Maulbronn bis Altensteig war das ganze Badener Land vertreten bei der barocken Auslese. Und dem Publikum im Kleinen Haus des STAATSTHEATERS boten die Preisträger ein äußerst abwechslungsreiches Programm, aus dem man eigentlich niemanden hervorheben möchte – außer vielleicht den erst 18-jährigen Bariton Mateo Peñaloza Cecconi von der Freiburger Musikhochschule, der so tonschön wie stilsicher Händels Solo-Kantate Cuopre tal volta il cielo vortrug.

17. Karlsruher Gespräche finden im STUDIO künstlerischen Abschluss

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Eine Stunde szenische Lesung, eine Stunde intensive Diskussion mit dem Publikum – so endeten am Sonntag abend die 17. Karlsruher Gespräche mit dem Thema „Die Zwischengesells...chaft. Tradition und Moderne im Widerspruch“. Neun Bochumer Schauspielstudenten stellten erste Arbeitsergebnisse ihres Projekts Kinder der Revolution vor, das in der Regie von Nuran David Calis am 12.4. im Schauspielhaus Bochum Premiere haben wird. Mehrere Monate lang hat jeder von ihnen mit einem Recherchepartner einer Aufstandsbewegung kommuniziert, in arabischen Ländern wie Ägypten, Tunesien oder Gaza, aber auch im Euro-Krisenland Spanien, am Ort der London Riots oder der Occupy Wallstreet Bewegung. In einer Mischung von dokumentarischem Material, Musik und Internet-Videos stellten die jungen Theatermacher ihre persönliche Sicht auf eine bis vor kurzem noch unpolitische Generation vor, die sich die Frage nach Engagement und Widerstand neu stellen muss.
Im Publikumsgespräch mit dem Dramaturgen Sascha Kölzow und Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha tauschte sich das Karlsruher Publikum intensiv über die Aktualität dieses „work in progress“ aus. Am Ende stand zumindest für Deutschland die Aufforderung: „Auf dem Weg zur Revolution müssen wir alle abbiegen – ins Parlament.“

Händels ESTHER: Michael Hofstetter und Kirsten Blaise zu Gast

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Mit Esther schrieb der junge Händel 1718 sein erstes Oratorium für England. Erzählt wird die biblische Geschichte von der schönen jüdischen Frau des persischen Königs, der es gelingt, ihr in Gefangenschaft lebendes Volk vor der Vernichtung zu bewahren. Das Oratorium erklingt in seiner frischen Erstfassung.

Kirsten Blaise Esther 
Marius Roth Christensen Ahasver 
Piotr Lempa Haman 
Jan Kobow Mordecai 
Stefania Dovhan Israelitin 
Kai Wessel 3. Israelit

DEUTSCHE HÄNDEL-SOLISTEN
Michael Hofstetter Dirigent

Am 25.2. um 20 Uhr in der Evangelische Stadtkirche am Marktplatz 

„DER MUT AN DIE ANRUFBARKEIT DES ANDEREN ZU GLAUBEN“

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José F.A. Oliver im Gespräch mit Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha, wissenschaftlicher Leiterin der Karlsruher Gespräche

Warmer Applaus für einen andalusischen Schwarzwälder: Im vollbesetzten MITTLEREN FOYER las am Sonntag nachmittag der in Hausach bei Freiburg als Kind spanischer Eltern aufgewachsene Lyriker José F.A. Oliver zwei seiner Essays. Als Verkörperung eines Zwischenmenschen zwischen zwei Kulturen war sein Auftritt einer der künstlerischen Beiträge zu den 17. Karlsruher Gesprächen, die in diesem Jahr auf Einladung des Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaften am KIT Wissenschaftler aus aller Welt zum Thema „Die Zwischengesellschaft. Tradition und Moderne im Widerspruch“ in Karlsruhe versammelten. „Deine Augen ließen mir eine Uhrzeit zurück. Davon nehme ich den Kommenden eine Stunde ab“ – mit diesem Kürzestgedicht beendete José F.A. Oliver seine Lesung.

Solisten der STAATSKAPELLE überzeugen im 4. SINFONIEKONZERT

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Gleich in drei Werken des 4. Sinfoniekonzerts konnten sich Mitglieder der BADISCHEN STAATSKAPELLE als Solisten auszeichnen. Die sieben Musiker rund um Konzertmeister Janos Ecseghy zeigten im ersten Konzertteil, dass sie sich im barocken Repertoire zuhause fühlen. Das Konzert im Rahmen der HÄNDEL-FESTSPIELE begann natürlich mit einem Werk Händels und reichte bis zu Zeitgenössischem, Avner Dorman nimmt in seinem Concerto grosso Bezug auf Händels in London entstandenem berühmtem Concerto grosso in a-Moll. Mit einem weiteren Londoner Werk sorgte Dirigent Bruno Weil für den begeistert aufgenommenen Höhepunkt: Haydns 104. Sinfonie zeigte nicht nur ihren Schöpfer auf dem absoluten Höhepunkt des Schaffens, sondern auch die Meisterschaft des für seine Interpretationen der Wiener Klassik berühmten Dirigenten.

Für alle, die das Konzert verpasst haben oder noch einmal hören wollen, gibt es die Wiederholung am Montag, 25. Februar um 20 Uhr, oder im Sonderkonzert am Dienstag, 26. Februar um 19 Uhr, hier mit Moderation und anschließendem Künstlertreff.

MANN DER DIE WELT ASS mit Jubel in Lindau verabschiedet

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Vor 500 begeisterten Zuschauern im Stadttheater Lindau spielte das Ensemble des STAATSTHEATER die vorerst letzte Vorstellung der Uraufführungsproduktion von Der Mann der die Welt ass. Das Publikum auf der Bodensee-Insel Lindau verfolgte das erste, mehrfach ausgezeichnete Stück des auf Föhr geborenen Nis Momme Stockmann gespannt und lebhaft und bedankte sich mit Bravos und stehenden Ovationen. "Der demente Vater und sein arbeitsloser Sohn hat mich tief berührt", sagte eine Zuschauerin am Ausgang. "Ich kenne die Geschichte aus meiner Familie, sie ist so wahr und gut gespielt."

Familienworkshop zur Kinderoper DINO UND DIE ARCHE

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Im Rahmen der Reihe Händel für Kinder veranstaltet das JUNGE STAATSTHEATER am 24.2. von 14.00 – 14.45 Uhr einen Familienworkshop zur Kinderoper Dino und die Arche, die am Sonntag zum letzten Mal aufgeführt wird. Der Workshop bietet Kindern und Eltern eine spielerische Einführung in die Geschichte und die zentralen Themen der Oper. Die Teilnahme an dem Workshop ist für alle Besucher der Kinderoper kostenlos.
Anmeldungen richten Sie bitte an julia.schuettke@staatstheater.karlsruhe.de.

UNSERE HELDEN 11 mit „Teil-Erstaufführung“ in der BADISCHE LANDESBIBLIOTHEK

Die Talkreihe UNSERE HELDEN – ENSEMBLEMITGLIEDER STELLEN SICH VOR ging gestern in die elfte Runde: Auf dem Podium saßen neben Simon Bauer aus dem Schauspielensemble und Tenor Steven Ebel aus dem Opernensemble mit dem Bratscher Nicholas Clifford erstmals ein Mitglied der BADISCHEN STAATSKAPELLE und gaben in einem charmanten wie lockeren Gespräch mit Christina Niessen Einblick in ihre Lebensläufe und in ihre künstlerische Arbeit.

Eröffnet wurde der Gesprächsabend mit Steven Ebel zunächst musikalisch, der begleitet von Miho Uchida die Arie des Licinius aus Spontinis Vestalin vortrug.

Im Gespräch mit seiner Ensemble-Kollegin Niessen berichtete Ebel von seiner gar nicht musikorientierten Kindheit und Jugend im ländlichen Wisconsin und seinem Weg über die gar nicht ländlichen Metropolen New York und London ins BADISCHE STAATSTHEATER. Ganz anders gestaltete sich der Werdegang des gebürtigen Australiers Nicholas Clifford, der mit seinen drei besten Freunden schon zu Grundschulzeiten ein Streichquartett bildete. Für das Publikum überraschend erzählte er von seiner Zeit als Mitglied einer experimentellen Popband, mit der er in fast allen US-Bundesstaaten tourte und 200 Konzerte gab, bevor er sich wieder der klassischen Musik zuwandte und nach vielen Probespielen in die BADISCHE STAATSKAPELLE aufgenommen wurde.Eine Kostprobe seines Könnens gab er mit der gefühlvoll vorgetragenen Trauermusik für Bratsche und Klavier von Paul Hindemith. Simon Bauer komplettierte die Runde: Unter reger Beteiligung des Publikums diskutierte er den Stellenwert und die Bedeutung des Regisseurs für seine Arbeit und sprach über die verschiedenen Aspekte eines künstlerisch starken Zugriffs auf ein Werk.
Zum Abschluss erlebte das Publikum eine Deutsche Erstaufführung, zumindest zum Teil: Steven Ebel, nicht nur Sänger und Komponist, stellte einen Auszug aus seinem Liederzyklus Tagebuch eines jungen Dichters für Sprecher, Tenor und Klavier vor, für den er erst kürzlich mit dem „Director‘s Choice Award“ beim Internationalen Kompositionswettbewerb des Boston Metro Opernhauses ausgezeichnet wurde. Den Sprecherpart übernahm sein Kollege aus dem Schauspielensemble Simon Bauer.

Die 12. Ausgabe von UNSERE HELDEN wird am Donnerstag, 14.3. stattfinden.
Mit dabei: Jan Andreesen, Robert Besta und Ks. Tiny Peters. Es moderiert Christina Niessen.

ALESSANDRO begeistert auch im zweiten Jahr

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Die szenische und musikalische Eleganz von Händels Alessandro faszinierte auch bei der Wiederaufnahme. Alexander Fahimas Inszenierung im klaren Bühnenbild und mit den historischen Kostümen von Claudia Doderer beeindruckte das Publikum erneut und ließ der Musik Raum für ihre Entfaltung. Das kam den Sängern zugute, allen voran der berühmte Countertenor Lawrence Zazzo in der Partie Alexanders des Großen und Yetzabel Arias Fernández und Raffaella Milanesi als seine beiden Geliebten. Ebenso gefeiert wurden Rebecca Raffell, Eleazar Rodriguez (mit seinem Rollendebüt als Leonato) und Andrew Finden aus dem Sängerensemble des Staatstheaters und der Countertenor Martin Oro als Gast. Die Deutschen Händel-Solisten spielten unter der Leitung von Michael Form mit Hingabe, so dass der Abend allen Besuchern tief in die Seele ging.
Wie schön, dass man diese Produktion nun auch als CD erwerben kann!
Nur noch am 22. und 24.2. im GROSSEN HAUS

PREISTRÄGER-KONZERT des Händel-Jugendpreises

PREISTRÄGER-KONZERT des Händel-Jugendpreises der Händel-Gesellschaft Karlsruhe e. V.

Das gesamte Programm und alle Preisträger finden Sie hier.

Am 23.02. um 11 Uhr im KLEINES HAUS

ZEIT UND EWIGKEIT - das Kammerkonzert der Deutschen Händel-Solisten

Georg Friedrich Händel Concerto grosso G-Dur opus 3,3 HWV 314
Henry Purcell Fantazia upon One Note d-moll
Josef Matthias Hauer Zwölftonspiel
Georg Friedrich Händel Sonata c-moll opus 1,8 HWV 366
Wolfgang Amadeus Mozart Adagio und Fuge c-moll KV 546
Georg Friedrich Händel Concerto grosso g-moll HWV 287

Susanne Regel Oboe Andrea Keller Violine Christoph Mayer Violine Stefan Schmidt Viola Gerhart Darmstadt Violoncello und Moderation David Sinclair Violone Rien Voskuilen Cembalo

Am 23.2. um 20 Uhr im KLEINEN HAUS

DER MANN DER DIE WELT ASS zu Gast in Lindau

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„Anrührend, oft schmerzhaft komisch, zärtlich, böse und voller Momente, in denen man der Titelfigur zurufen mochte: Reiß endlich Dein Herz auf.“ BNN
Am 23.2. ist Dominique Schnizers Inszenierung von Der Mann der die Welt ass zu Gast in Lindau.
Hier finden Sie alle Informationen.

VERWALTUNGSRAT stellt wichtige Weichen

Kunstministerin Bauer und Oberbürgermeister Fenrich: Sanierung und Neubau sowie die Modernisierung der Betriebsform sorgen dafür, dass das STAATSTHEATER auch in Zukunft einen Spitzenplatz in der Theaterlandschaft einnehmen kann

Der Verwaltungsrat des STAATSTHEATERS hat in seiner Sitzung am Mittwoch wesentliche Weichenstellungen für die Zukunft einer der wichtigsten Theater des Landes beschlossen. „Die Sanierung des Bestandsgebäudes, der Neubau eines Schauspielhauses und die Modernisierung der Betriebsform sorgen dafür, dass das STAATSTHEATER auch in Zukunft um Spitzenpositionen konkurrieren kann“, sagten die Verwaltungsratsvorsitzende, Kunstministerin Theresia Bauer, sowie der stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende, der Karlsruher Oberbürgermeister Heinz Fenrich, im Nachgang der Sitzung.

Planungswettbewerb für Bauvorhaben soll zeitnah starten
Der Verwaltungsrat hat u. a. beschlossen, Stadt und Land zu bitten, die Vorarbeiten für den Planungswettbewerb abzuschließen und diesen zeitnah zu starten. „Nach rund 40 Jahren soll der in den 1970er Jahren erstellte Staatstheaterbau saniert und erweitert werden. Dadurch sollen Defizite, die damals durch Sparmaßnahmen entstanden sind, beseitigt werden. So soll ein Schauspielhaus gebaut werden, um die Schauspielbühne, die seit Anbeginn auf der eigentlichen Probebühne untergebracht ist, aus ihrem Provisorium zu befreien“, so Bauer und Fenrich. Der Wettbewerb werde sich über das gesamte Projekt - also Sanierung und Erweiterung - erstrecken, der Umfang der Ausschreibung liege bei 120 Mio. Euro. Der erste Bauabschnitt solle dann ein neues Schauspielhaus sein.

STAATSTHEATER wird in Landesbetrieb umgewandelt
Ein weiterer wesentlicher Beschluss war die Zustimmung des Verwaltungsrats zur Änderung der Betriebsform. So soll der Empfehlung eines Organisations- und Wirtschaftlichkeitsgutachtens folgend das STAATSTEATES zum 1. September 2014 in einen nach kaufmännischen Grundsätzen geführten Landesbetrieb umgewandelt werden. So soll eine bestmögliche Wirtschaftsführung erreicht werden, damit das Theater so gut wie möglich spielen kann. Erwartet werden durch die neue Betriebsform wesentliche Verbesserungen u. a. in den Bereichen Transparenz, Planung, Steuerung/Controlling, ein stärkeres wirtschaftliches Denken und Handeln sowie insgesamt mehr Flexibilität für das Theater und eine bessere Kommunikation nach außen und innen.

Verwaltungsrat dankt Oberbürgermeister Fenrich für Engagement
Neben den für die Zukunft des Theaters entscheidenden Weichenstellungen nutzte der Verwaltungsrat die letzte Sitzung mit Oberbürgermeister Heinz Fenrich, um diesem für seine gut 15jährige Mitgliedschaft und sein Engagement im höchsten Gremium des Theaters zu danken. Ministerin Theresia Bauer: „Heinz Fenrich hat sich in seiner Amtszeit als zuverlässiger Wegbereiter und Begleiter immer hinter ‘sein’ Theater gestellt. Er hat gerade auch bei der aktuellen und für die Zukunft des Theaters immens wichtigen und Richtung weisenden Weichenstellung engagiert angepackt, um mit vereinten Kräften von Stadt und Land einen wichtigen Meilenstein für das STAATSTHEATER zu setzen. Dafür sind ihm Dank und Anerkennung der Karlsruherinnen und Karlsruher, aber auch des Landes Baden-Württemberg gewiss“. Herausragende Kulturprojekte, die Fenrich allein in den letzten Jahren mit beeinflusst habe, seien u. a. die Europäischen Kulturtage, die Ausrichtung der baden-württembergischen Theatertage, das 350. Jubiläum der BADISCHEN STAATSKAPELLE oder auch die Etablierung des JUNGEN STAATSTHEATERS und des VOLKSTHEATERS.

DER VORNAME: schon jetzt Karten für die April-Vorstellungen sichern

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Am 15.12. letzten Jahres haben wir die Premiere der Komödie Der Vorname im STUDIO gefeiert!
Alle Vorstellungen, die bisher im Verkauf waren, sind schon  ausverkauft, deshalb haben wir schon jetzt die Vorstellungen im April zum Verkauf freigegeben! KARTEN ALSO JETZT SCHON SICHERN!

Witzig, rasant und ziemlich böse: Mit ihrem ersten Theaterstück ist dem französischen Autorenduo eine kluge, pointierte Konversationskomödie geglückt, ein hintergründiges Spiel mit gesellschaftlichen Konventionen und ihrer Gültigkeit, das ganz im Stil von Yasmina Rezas Erfolgsstück Gott des Gemetzels so scharfsinnig wie humorvoll die Abgründe hinter den Fassaden aufgeklärter Bürgerlichkeit offen legt. In Frankreich ist Der Vorname seit der Uraufführung 2010 ein Renner auf der Theaterbühne, die gleichnamige Verfilmung startete diesen Sommer auch in den deutschen Kinos.

UNSERE HELDEN 11 – ENSEMBLEMITGLIEDER STELLEN SICH VOR

Simon Bauer vom Schauspielensemble, unser neuer Bratschist Nicholas Clifford sowie der Tenor Steven Ebel stellen sich vor und geben Kostproben.
Die Moderation übernimmt Christina Niessen aus unserem Opernensemble.

Am 21.02. um 19 Uhr in der BADISCHEN LANDESBIBLIOTHEK
Der Eintritt ist frei!

SWR 2 CLUSTER live von den HÄNDEL-FESTSPIELEN

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Am 22. 2. ist das neue Musikmagazin SWR2 Cluster live zu Gast bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN in Karlsruhe. Mit prominenten Gästen werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des Festivals. Insbesondere wird Händels Oratorium Esther Thema sein und natürlich gibt es viele Musikbeispiele.

Gäste auf dem Podium sind der Dirigent und Alte-Musik-Experte Michael Hofstetter, der das Oratorium Esther musikalisch leiten wird; die Sängerin Kirsten Blaise, die seit Jahren eine der herausragenden Darstellerinnen bei den KARLSRUHER HÄNDEL-FESTSPIELEN ist, Prof. Dr. Thomas Seedorf von der INTERNATIONALEN HÄNDEL-AKADEMIE und Festivalchef Bernd Feuchtner. Die Moderation der Sendung hat Sabine Fallenstein.

Über Publikum freuen wir uns!
Am 22.2. von 15:05 Uhr bis 16 Uhr im UNTEREN FOYER
Einlass ab 14:30 Uhr!

Lernraum Theaterfoyer: TheaBib&Bar startet in Karlsruhe

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Wissenschaftsministerin Theresia Bauer im Gespräch mit Dominic Eberhardt und Daniel Eberts von Enactus, im Hintergrund KIT Präsident Prof. Eberhard Umbach und Ministerialrat Christoph Heinkele im Gespräch

TheaBib&Bar
Gemeinsames Projekt von STAATSTHEATER KARLSRUHE, KIT und KIT-Hochschulgruppe Enactus – Eröffnung mit Ministerin Theresia Bauer

Sie bietet einen ungewöhnlichen Ort für Studierende zum Lernen, Arbeiten und kreativen Denken: die TheaBib&Bar, für die sich das BADISCHE STAATSTHEATER KARLSRUHE, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die KIT-Hochschulgruppe Enactus gemeinsam engagieren. Der neue Lernraum im Foyer des STAATSTHEATERS KARLSRUHE ist künftig wochentags von 9 bis 16:30 Uhr geöffnet. Neben WLAN und Kaffeebar finden Studierende dort auch Lernberater sowie einen Arbeitsmittel-Service.

„Wissenschaft und Kunst leben von der Kreativität. Das Projekt TheaBib&Bar eröffnet hierfür Raum und bringt die beiden Bereiche in einen Dialog. Ich freue mich über diesen innovativen und kreativen Ansatz zum Wohl der Studierenden, der Theatermacher und der gesamten Karlsruher Bevölkerung“, sagte die baden-württembergische Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Theresia Bauer bei der Eröffnung.

Die Studierendeninitiative Enactus und das House of Competence (HoC) des KIT haben das Pilotprojekt sechs Monate lang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des STAATSTHEATERS KARLSRUHE konzipiert. Generalintendant Peter Spuhler ist glücklich über die Kooperation: „Dies ist ein weiterer Schritt zur Öffnung des Theaters, um für mehr Bürgernähe und mehr Transparenz zu sorgen. Wir freuen uns sehr auf die Studierenden und sind Enactus und dem House of Competence außerordentlich dankbar für die hervorragende Initiative – die das Zeug hat, zum bundesweiten Modell zu werden. Sowohl die partnerschaftliche Nähe zu Studierenden und der Universität sowie die Nutzung der Theaterfoyers am Tag sind in hohem Maße im Interesse aller Theater.“

Der Lernraum im Theaterfoyer wird zunächst 150 Arbeitsplätze bieten. „Lernorte, die sich an den Bedürfnissen der Studierenden orientieren, sind wichtiger Bestandteil des studentischen Arbeitens am KIT – vom Lernumfeld hängt zum Teil auch der Lernerfolg ab“, so KIT-Präsident Professor Eberhard Umbach. „Die Studien des House of Competence am KIT bestätigen das, ihre Ergebnisse fließen wiederum in das Erschließen und Gestalten neuer Lernorte ein: In dieses Konzept fügt sich die TheaBib&Bar sehr gut ein.“

Wissenschaftliche Grundlage für das Projekt sind Ergebnisse aus der Studierendenforschung am House of Competence (HoC) des KIT. Danach ergeben sich aus den verschiedenen Lernarten von der stillen Einzelarbeit bis zur Projektarbeit in der Gruppe auch unterschiedliche räumliche Anforderungen. Darauf reagierte das HoC bereits im vergangenen Jahr mit der Einführung eines Lernlabors am KIT – ein Konzept, das sich nun auch in der TheaBib&Bar wiederfindet. Dazu gehören fachübergreifende Lehr- und Beratungsangebote, etwa zu Lerntechniken, Zeit- und Selbstmanagement oder zum Bewältigen von Prüfungsängsten, ebenso wie die weitere Begleitforschung. Mit studentischen Lernberatern wird das HoC regelmäßig im Foyer des Staatstheaters vertreten sein. Nähere Informationen: www.hoc.kit.edu

„Besonders in Prüfungsphasen ist der zusätzliche Lernraum eine ganz große Hilfe“, sagt Dominic Eberhardt, Projektleiter bei der KIT-Hochschulgruppe Enactus, die das Konzept maßgeblich entwickelt hat: von der Regelung des Zugangs über den Betrieb der Kaffeebar und die Konzeption eines ‚Lernmobils’ bis zur Umstellung der Putzpläne im Theater. Enactus ist eine internationale Hochschulgruppe, die sich seit 1975 für Social Entrepreneurship engagiert. Ziel ist es, soziale Projekte zu entwickeln und so umzusetzen, dass sie wirtschaftlich nachhaltig sind und zugleich dem gesellschaftlichen Wohl dienen.
Nähere Informationen: http://kit.enactus.de/

http://www.kit.edu/besuchen/12503.php

 

DER SIEG VON ZEIT UND WAHRHEIT / DER SIEG VON SCHÖNHEIT UND TÄUSCHUNG: Ein Sieg für die Bühne

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Was der Unterschied ist von einer konzertanten zu einer inszenierten Oper ist wurde nicht zuletzt klar in der grandiosen Soloszene des Vergnügens in Gerald Barrys Oper Der Sieg von Schönheit und Täuschung: Countertenor Iestyn Morris legte am 40er-Jahre-Mikrophon eine Show à la Marlene Dietrich hin.
Nachdem die Premiere wegen des Verdi-Streiks ohne die Bühne auskommen musste, konnte nun auch die Regie von Sam Brown, die Choreographie von Lorena Randi und das Bühnenbild von Annemarie Woods bewundert werden.

Hier herrscht die Zeit über die Menschen, indem sie ihre Lebenszeit in Arbeitszeit verwandelt – die Schönheit arbeitet als Sekretärin im Großraumbüro, wo sie von einem jungen Mann, dem Vergnügen, umschwärmt wird, bis Zeit und Wahrheit sie dazu bringen, sich wieder in die brave Bürokraft zurückzuverwandeln.
Händels Musik unterstrich diese Gefühlsstürme mit ihrer meist sehr eleganten Bewegtheit. Bei Barrys Oper war diese Welt dann in Unordnung geraten – eine böse Komödie, ein Albtraum der Schönheit, in dem die Rolle der Frauen durch merkwürdige Männer in den rosa-hellblauen Kostümen der Täuschung eingenommen wurde.
Das Publikum zeigte sich in seiner Mehrheit von dieser Kombination sehr angeregt.
Der Sieg von Zeit und Wahrheit / Der Sieg von Schönheit und Täuschung noch am 21. und 23.2. im GROSSEN HAUS

Herzlichen Glückwunsch! STEVEN EBEL gewinnt "Director's Choice Award"

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Steven Ebel hat den "Director's Choice Award" beim Internationalen Kompositionswettbewerb des Boston Metro Opernhauses 2013 gewonnen!
Sein Werk Tagebuch eines jungen Dichters wird in der kommenden Saison in Boston aufgeführt. Dieses 40 minütige Werk für Sprecher, Tenor und Piano greift Texte aus Rilkes Worpsweder Tagebuch (September - Dezember 1900) auf, in denen der junge Autor von 23 Jahren nach Gott und Möglichkeiten sucht, sich selbst auszudrücken.

Die Uraufführung des Werkes fand am Royal Opera House Covent Garden im Linbury Theater 2009 statt. Steven Ebel war der erste Sänger, der seine eigene Komposition am Royal Opera House selbst aufführte. Auszüge aus diesem Werk wird Steven Ebel am 21.2. um 19 Uhr in der Badischen Landesbibliothek im Rahmen von UNSERE HELDEN STELLEN SICH VOR singen. Dabei sind auch: Simon Bauer aus dem Schauspielensemble und unser neuer Bratschist Nicholas Clifford.

Zu Ostern den RING

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Ring-Abonnenten erhalten 10% Ermäßigung für die Veranstaltung am 29.3. Wagners Ring an einem Abend mit Stefan Mickisch!

Die Ring-Wiederaufnahme kombiniert die prominenten Gäste Linda Watson, Christian Franz, Oleg Bryjak und Christian Hübner mit den Ensemblemitgliedern Heidi Melton, Renatus Meszar und John Treleaven in den großen Rollen.

Außerdem debütieren 13 Ensemblemitglieder in neuen Partien! Darunter sind Lucas Harbour als Fasolt, Avtandil Kaspeli als Hunding und Fafner, Rebecca Raffell als Rheingold-Erda und Erste Norn, Katharine Tier als Waltraute und Zweite Norn, Jaco Venter als Gunter sowie Ks. Ewa Wolak als Fricka.

Die einmalige Wiederaufnahme der Inszenierung von Denis Krief steht unter der Musikalischen Leitung unseres GMD Justin Brown.

Ist die Wahrheit eine Frau?

…untersuchte am Sonntag das Symposium der Internationalen Händel-Akademie. Händel hat die allegorischen Figuren nicht erfunden, sie waren in barocker Kunst allgegenwärtig. Die Zeit beispielsweise als Greis, der die nackte Wahrheit aus einer Höhle befreit. Und warum ist die Wahrheit eine Frau? Weil Veritas im Lateinischen weiblich ist, aus keinem anderen Grund. Und warum ist sie bei Händel ein Mann? Weil der Papst Frauen auf der Bühne verboten hatte und dafür Kastraten einsprangen. In der englischen Fassung von 1757 verwandelte Händel die Wahrheit in Cousel (Rat), den Sohn der Wahrheit, ließ diesen aber von einer Frau singen. Das waren nur einige der spannenden Fragen.
Die Referenten legten die drei Fassungen des Oratoriums Der Sieg von Zeit und Wahrheit aus den Jahren 1707, 1737 und 1757 dar, sprachen über die Tradition allegorischer Figuren in der Dichtung und in der bildenden Kunst des Barock und diskutierten die geistigen Grundlagen, auf der die Dichtung des römischen Kardinals Pamphili und des englischen Geistlichen Thomas Morell sowie die Musik von Georg Friedrich Händel beruhten. Zur Halbzeit machte ein Konzert mit der Sopranistin Antonia Bourvé Arien in den verschiedenen Varianten auch sinnlich erfahrbar.

Hochschule für Musik mit Studi-Flatrate ins STAATSTHEATER

Peter Spuhler (Generalintendant STAATSTHEATER), Julia Seitz (Studierendenvertretung HfM), Prof. Hartmut Höll (Rektor HfM), Michael Obermeier (Verwaltungsdirektor STAATSTHEATER)
Hintere Reihe: Mitglieder der Studierendenvertretung, Wolfram Scherer (Kanzler HfM), Prof. Andrea Raabe (Prorektorin HfM) - Foto:

Heute unterzeichneten Julia Seitz für die Studierendenvertretung der Hochschule, Rektor Prof. Hartmut Höll für die Hochschule, Verwaltungsdirektor Michael Obermeier und Generalintendant Peter Spuhler für das STAATSTHEATER KARLSRUHE den Vertrag für die Studi-Flatrate. Ab dem 1.4.13 erhalten nun drei Tage vor einer Vorstellung des STAATSTHEATERS KARLSRUHE Studierende Karten kostenlos. Finanziert wird dieser Service über die Hochschule für Musik und die Studierendenvertretung.
Die Vereinbarung zwischen Hochschule für Musik, Studierendenvertretung und STAATSTHEATER, die zunächst bis 31.3.14 befristet ist, gilt für alle Platzkategorien und alle Preisgruppen mit Ausnahme der Gruppen 1 und 2. Diese höchsten Preisgruppen des STAATSTHEATERS stehen ab einem Tag vor der jeweiligen Vorstellung zur Verfügung. Ausgenommen sind Premieren, Gala-Abende, Gastspiele, Theatertage und andere Sonderveranstaltungen, die im üblichen Kartenverkauf keine Preisermäßigung zulassen würden.
Für die Studierenden genügt die Vorlage ihres gültigen Personalausweises in Verbindung mit dem gültigen Studierendenausweis der Hochschule an der Kasse des Theaters, um in den Genuss der Karten zu kommen. Diese Tickets werden nur an der Theaterkasse abgegeben, ein online Verkauf ist derzeit noch nicht möglich.

Neben dem Angebot der Studi-Flatrate, ist das OBERE FOYER des STAATSTHEATERS – mit W-LAN ausgestattet – seit dieser Woche für Studierende des KIT als Lern- und Arbeitsplatz tagsüber geöffnet. '
Mit der Hochschule für Musik und der Pädagogischen Hochschule kommt das Angebot der Studi-Flatrate nun zwei Karlsruher Hochschulen zugute. Das STAATSTHEATER hofft, dass weitere folgen.

Händels ALESSANDRO - nur 3x zu sehen

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"In Karlsruhe spielt eine hervorragende Besetzung mit der zu größter Flexibilität fähigen, herausragend Stimmglanz verströmenden und feine Stilistik einsetzenden Kubanerin Yetzabel Arias Fernandez in der Bordoni-Partie der Rossane, der nicht minder präsenten, wunderbar harmonierenden Raffaela Milanesi als Lisaura und dem virilen Countertenor Lawrence Zazzo in der Titelrolle alle Arten von Bravour und Empfindung, Leuchtkraft und Brillanz, Überschwang und Emphase glänzend aus. Die deutschen Händel-Solisten werden von Michael Form zu pointiertem, mit vielfältigem Bläsersatz farbsatt angereicherten Spiel angefeuert; die kleineren Rollen sind bis in komische Spielfacetten hinein akkurat besetzt." Salzburger Nachrichten

Alessandro nur am 20., 22. und 24.2. im GROSSEN HAUS

Kein Streik am Dienstag, 19.2.!

Das BADISCHE STAATSTHEATER KARLSRUHE wird am Dienstag, 19.2., nicht bestreikt. Alle Vorstellungen finden wie geplant statt.

HÄNDEL FÜR KINDER - der Aktionstag

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Es war ein wildes Gewusel gestern im FOYER des STAATSTHEATERS. Die Besucher des 2. Kinderkonzertes hatten die Möglichkeit anlässlich des Kinderaktionstages im Rahmen der HÄNDEL-FESTSPIELE 2013 verschiedenen Spiele und Aktionen rund um Georg Friedrich Händel kennenzulernen. Neben der Autogrammstunde mit Professor Florestan und Maestro Eusebius war die Instrumentenvorstellung der Händel-Solisten das besondere Highlight dieses Kinderaktionstages.
Die Kinder konnten die Instrumente, die sie zuvor im Konzert erlebt hatten, ganz aus der Nähe begutachten und probierten sie selbst aus. Außerdem durften die kleinen und großen Besucher ihr Wissen über den barocken Komponisten gemeinsam an einer Händel-Rätselstraße überprüfen, bunte Masken mit Paillettenbändern und Federn basteln oder sich ein barockes Portraitfoto mit nach Hause nehmen.

Die nächste Möglichkeit im Rahmen unserer Reihe Händel für Kinder bietet die Kinderoper Dino und die Arche, die am 24.2. zum letzten Mal aufgeführt wird. Im Familienworkshop, der von 14.00 – 14.45 Uhr im ERGOTTI stattfindet, können Kinder und Eltern eine spielerische Einführung in die Oper erleben. Anmeldung richten Sie bitte an julia.schuettke@staatstheater.karlsruhe.de.

KANN DENN SCHÖNHEIT SÜNDE SEIN?

THEATERGESPRÄCH ÜBER GOTT UND DIE WELT

im Gespräch
Pd Dr. Wolfgang Vögele Karlsruhe
P Peter Leutenstorfer SJ St. Blasien
Gabriel Urrutia Benet  Sänger der Partie „Täuschung“
Dr. Bernd Feuchtner Chefdramaturg Moderation

Die beiden großen christlichen Kirchen veranstalten gemeinsam mit der Kunst- und Theater-Gemeinde die Veranstaltungsreihe Theatergespräche über Gott und die Welt, bei der jährlich vier Theaterproduktionen besprochen werden, die weltanschaulich interessant sind. Die beiden Allegorien von Händel und Barry verhandeln die Frage nach dem richtigen Weg der Lebensführung – ein immer aktuelles Thema.

18.02. um 19 Uhr im KLEINEN HAUS
Der Eintritt ist frei!

DER SIEG VON ZEIT UND WAHRHEIT / DER SIEG VON SCHÖNHEIT UND TÄUSCHUNG: Triumph der Musik

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Zuerst war es ein Schock – die Bestreikung der Opernpremiere der HÄNDEL-FESTSPIELE durch die Gewerkschaft Ver.di – doch durch die beherzte Anstrengung aller Beteiligten wurde es zu einem Triumph der Musik. Nicht nur die Sänger und Musiker, auch das Publikum reagierte auf die besondere Situation mit gesteigerter Konzentration. In einer konzertanten Aufführung des Händel-Oratoriums Der Sieg von Zeit und Wahrheit und der Gerald-Barry-Oper Der Sieg von Schönheit und Täuschung folgten die Zuschauer gebannt den Darstellern, die in Kostüm und Maske den Gehalt der Musik andeuteten. Besonders gefeiert wurden am Ende die beiden Darsteller der Schönheit.

Die englische Sopranistin Anna Patalong beeindruckte mit zunächst koketten Koloraturen, zum Schluss mit inniger Ergebung, während der amerikanische Tenor Peter Tantsits in der Barry-Oper mit atemberaubender Virtuosität begann und mit einem ebenso innig gesungenen Duett mit dem Vergnügen endete. Ihre Widersacher waren der Bassist Joshua Bloom als Zeit und der Countertenor William Purefoy als Wahrheit, die in Andeutungen verrieten, dass sie auch glänzende Darsteller sind. Sebastian Kohlhepp (Vergnügen) und Stefanie Schaefer (Täuschung) begeisterten bei Händel, während Iestyn Morris und Gabriel Urrutia Benet bei Barry die gleichen Rollen gestalteten. Die BADISCHE STAATSKAPELLE wurde unter der Leitung von Richard Baker für die barocke Musik ebenso bejubelt wie für die Moderne mit einem glücklichen anwesenden Komponisten Gerald Barry.
Am Ende hatte das Publikum eine Sternstunde erlebt – die Kunst hatte über den Streit um das Materielle triumphiert. Dass beim Schlussbeifall der Preis für das beste Opernprogramm 2012/13 verliehen wurde, krönte den Abend. Unglücklich war nur das Regieteam von Sam Brown, Annemarie Woods und Lorena Randi, die ihre Arbeit nicht zeigen konnten.
Diese wird bei den folgenden Vorstellungen am Dienstag, Donnerstag und Samstag zu sehen sein. Besucher der Premiere bekommen gegen Vorlage ihres Tickets Karten zum halben Preis – solange der Vorrat reicht.

Zwei Premieren trotz Ver.di Warnstreik am Samstag erfolgreich über die Bühne

Mit dem Jugendstück Das Kamel ohne Höcker und der Händel-Barry Produktion Der Sieg von Zeit und Wahrheit / Der Sieg von Schönheit und Täuschung standen zwei Premieren auf dem Samstagsspielplan des STAATSTHEATERS. Trotz eines 24-stündigen Warnstreiks, zum dem die Gewerkschaft Ver.di aufgerufen hatte, konnten sowohl die beiden Premieren als auch die Nachmittagsvorstellung der Kinderoper Dino und die Arche sowie die STUDIO Produktion Agnes am Abend über die Bühne gehen.

Musik von HÄNDEL begeistert Kinder und Eltern im 2. KINDERKONZERT

Viele Lacher und Standing Ovations gab es für den zerstreuten Professor Florestan alias Christian Firmbach und Maestro Eusebius alias Ulrich Wagner, die den Komponisten Georg Friedrich Händel im 2. Kinderkonzert vorstellten. Anlass war der sensationelle Fund eines Koffers, den Händel auf einer Reise durch Karlsruhe vergessen hatte und in dem ganz viele persönliche Gegenstände und Geschichten aus seinem Leben steckten. Zum ersten Mal bei den Kinderkonzerten war das Spezial-Ensemble der HÄNDEL-FESTSPIELE mit am Start, die Deutschen Händel-Solisten. Gemeinsam mit der Mezzosopranistin Christina Bock stellten sie die spannende Musik des Komponisten aus Halle vor.

Um 15 Uhr gibt es bei der Wiederholung noch einmal die Chance, dieses Konzert zu erleben – und zwischen den Konzerten lädt das JUNGE STAATSTHEATER zu einem Kinderaktionstag ins UNTERE FOYER des STAATSTHEATERS ein.
Die Reise im 3. KInderkonzert am 17.3. geht nach Amerika, wo eine der berühmtesten Sinfonien entstand, die jemals geschrieben wurde: Antonín Dvořáks Aus der neuen Welt

Ein Mann ohne Sprache ist wie ein KAMEL OHNE HÖCKER

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"Wie schön, dass ich obwohl es eigentlich so ernst und auch traurig war, soviel lachen konnte", sagte eine der jugendlichen Besucherinnen der gestrigen Premiere von Das Kamel ohne Höcker, die trotz Ver.di Warnstreik, ohne Störungen in der ausverkauften INSEL stattfand, wofür wir unserer Bühnentechnik sehr danken!-
Die Geschichte um Halim (Sebastian Reich), der aus der Bahn gerät, als sein Arabischunterricht an der Schule gestrichen wird, inszenierte Regisseurin Mina Salehpour und gab damit ihr Debüt in Karlsruhe. Die Regisseurin mit iranischen Wurzeln hat bereits mehrere Dramatisierungen der Werke des schwedischen Autors Jonas Hassen Khemiri auf die Bühne gebracht und wurde 2012 in der Kritikerumfrage von Theater heute zur Nachwuchskünstlerin des Jahres nominiert.

Mit ihrem Team, Jorge Caro (Bühne) und Maria Anderski (Kostüme) erzählt sie mit unglaublich erfrischendem Humor von den Schwierigkeiten, die die Migration in einem europäischen Land mit sich bringt, und kann dazu auch immer die eigenen Biographien befragen, kam sie doch erst elfjährig aus Teheran nach Bayern. Jorge Caro hat dazu eine Art fliegenden Teppich auf die Bühne der INSEL gebracht. Auf ihm spielen Veronika Bachfischer, Ralf Wegner und Klaus Cofalka-Adami, alle die Personen, denen Halim auf seiner Suche nach Identität und Herkunft begegnet, mit Augenzwinkern und ohne ein Klischee auszulassen. Ein Stück, das kein Karlsruher Jugendlicher verpassen sollte, ob von hier oder von überall auf der Welt! 

Alle weiteren Termine finden Sie hier.

STREIK?!: Wir singen und spielen – soweit das möglich ist!

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Mit Himmelsklängen, sphärischer Musik, gefeierten Solisten und bejubelter STAATSKAPELLE unter der Leitung von Richard Baker ging in einer konzertanten Vorstellung die Premiere von Händels Oratorium und Gerald Barrys Oper Der Sieg von Zeit und Wahrheit / Der Sieg von Schönheit und Täuschung über die Bühne des STAATSTHEATERS. Für das Publikum wurde alles geboten, was ging. Und das war viel. Wir bedanken uns bei den Künstlerinnen und Künstlern auf der Bühne und im Graben, die den Abend zu einem einzigartigen Ereignis werden ließen.
Der Dank gilt aber auch unserem Publikum, das der Kunst das Wort überließ.
Für alle Besucherinnen und Besucher der Premiere, die sich die Inszenierung am 19., 21. oder 23.2. anschauen möchten, gilt ein Rabatt von 50% auf den Eintritt bei Vorlage ihres Premierentickets.

Preis der Deutschen Theaterverlage 2012 geht an das STAATSTHEATER KARLSRUHE

Bernd Schmidt (Vorsitzender der Stiftung), Bernd Feuchtner (Chefdramaturg), Peter Spuhler (Generalintendant), Frank Harders-Wuthenow (Mitglied der Jury, Lektor von Boosey& Hawkes), Joscha Schaback (Operndirektor) - Foto:

Die Begründung der Jury:
Mit dieser Auszeichnung würdigt die Stiftung die herausragenden Leistungen des BADISCHEN STAATSTHEATER KARLSRUHE in der Sparte Oper für die Spielzeit 2012/13.
Intendant Peter Spuhler und seinem Team ist es in kurzer Zeit gelungen, dem BADISCHEN STAATSTHEATER ein neues, unverwechselbares Profil zu geben und damit über die Grenzen Deutschlands hinaus Aufmerksamkeit auf die Kulturstadt Karlsruhe zu ziehen.
Der Opernspielplan des BADISCHEN STAATSTHEATERS, bereichert durch die HÄNDEL-FESTSPIELE, sucht an Vielfalt seinesgleichen. Das Neue wird selbstverständlich und in stilistischer Vielfalt gefördert, aber nicht um seiner selbst willen, sondern im Sinne einer lebendigen Fortschreibung von Traditionen.
Beeindruckend ist nicht nur die Stringenz, mit der thematische Linien durch die Operngeschichte verfolgt, sondern wie diese untereinander in sinnstiftende Bezüge gebracht werden. Durch Wiederentdeckungen sowie durch Zweit- und Drittaufführungen zeitgenössischer Werke setzt sich das BADISCHE STAATSTHEATER nachhaltig für die Bereicherung des Repertoires ein.
Die Visionen von Intendant Peter Spuhler, GMD Justin Brown, Chefdramaturg Bernd Feuchtner und Operndirektor Joscha Schaback finden sich in der Leidenschaft und Professionalität eines Ensembles verwirklicht, das Abend für Abend ein Opernpublikum bewegt und begeistert.

Karlsruhe, den 16. Februar 2013

Thomas Maagh Vorsitzender der Jury
Bernd Schmidt Vorsitzender der Stiftung

24h Warnstreik von Ver.di – alle vier Vorstellungen des STAATSTHEATERS werden gehalten

Trotz des 24 h Warnstreiks spielt das STAATSTHEATER heute alle vier geplanten Vorstellungen z.T. in reduzierter Form. Betroffen ist eine Vorstellung der Kinderoper Dino und die Arche im KLEINEN HAUS, die Premiere des Kinderstücks Kamel ohne Höcker in der INSEL und eine Vorstellung von Peter Stamms Agnes im STUDIO.

Ebenfalls werden die Premiere der Händel-Barry-Oper Der Sieg von Zeit und Wahrheit / Der Sieg von Schönheit und Täuschung in konzertanter Form im GROSSEN HAUS stattfinden, sowie die Preisverleihung für die Auszeichnung für das beste Opernprogramm 2012 im Anschluss an die Vorstellung.

Nach derzeitigem Stand sind die Folgevorstellungen von Der Sieg von Zeit und Wahrheit / Der Sieg von Schönheit und Täuschung am 19., 21. und 23.2. nicht gefährdet.

SWR2: TREFFPUNKT KLASSIK EXTRA mit Orchesterdirektor Axel Schlicksupp

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Warum Orchesterdirektor und Konzertdramaturg Axel Schlicksupp seine Aufgabe als „schönsten Job im Theater“ bezeichnet, verrät er am Samstag auf SWR2: In der Sendung Treffpunkt Klassik extra von 10:30 bis 12 Uhr berichtet er über seine Tätigkeiten in- und außerhalb des BADISCHEN STAATSTHEATERS, über seine Liebe zur Musik und natürlich über seine Lieblingsmusik, die den größten Teil der Sendung ausmachen wird.

 

Zwei VORSTELLUNGSÄNDERUNGEN im Schauspiel: zusätzliche Vorstellungen von AGNES und DANTONS TOD

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Wegen einer Erkrankung im Ensemble werden sich zwei angekündigte Vorstellungen ändern:

Am Samstag, 16.2. werden wir statt Handkes Immer noch Sturm die ständig ausverkaufte Produktion Agnes von Peter Stamm im STUDIO spielen.

Am Mittwoch, 20.2. zeigen wir im KLEINEN HAUS statt Der einsame Weg das ebenfalls immer ausverkaufte Schauspiel von Georg Büchner Dantons Tod.

Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit oder können bis zur jeweiligen Vorstellung an der Theaterkasse zurückgegeben werden.

TALK IM STUDIO – Einblicke in die musikalische Probenarbeit

Bei der dritten Ausgabe der regelmäßigen Gesprächsreihe der Gesellschaft der Freunde, die einen Blick hinter die Kulissen des BADISCHEN STAATSTHEAERS ermöglichen soll, stand die Arbeit der Musikalischen Abteilung im Fokus.

Die zahlreichen interessierten Freundeskreis-Mitglieder wurden zunächst musikalisch mit der Hallenarie aus Richard Wagners Tannhäuser begrüßt, eindrucksvoll dargeboten von Sopranistin Christina Niessen. Im Anschluss entspann sich unter der charmanten Moderation von Katrin Lorbeer, der Stellvertretenden Vorsitzenden der Gesellschaft, ein unterhaltsames wie informatives Gespräch, das einen weitreichenden Einblick in die Arbeit im Musiktheater vermittelte. Was sind eigentlich die Aufgaben eines Studienleiters und der vielen Repetitoren an einem Opernhaus? Wie lange dauert es, bis eine neue Partie musikalisch einstudiert ist? Wie ist es überhaupt möglich, sich die unterschiedlichen Partien in teilweise verschiedenen Sprachen einzuprägen und anschließend in Verbindung mit teilweise sehr komplexen szenischen Abläufen allabendlich zu reproduzieren?
Jan Roelof Wolthuis, der als Studienleiter dafür verantwortlich ist, dass alle Sänger für die szenischen Proben und die Aufführungen vorbereitet sind, erläuterte die organisatorischen wie künstlerischen Aspekte seiner Arbeit. Johannes Willig, 1. Kapellmeister und Stellvertretender Generalmusikdirektor, gab Auskunft darüber, wie er als musikalischer Leiter einer Produktion bei den szenischen Proben mit Dirigent und insbesondere bei den sogenannten Bühnenorchesterproben mit vielen Künstler, allen Solisten, Chorsängern und Orchestermusikern eine einheitliche musikalische Interpretation erarbeitet, die im Einklang mit der jeweiligen Inszenierung steht.
Ks. Konstantin Gorny und Christina Niessen stellten mit Beispielen und amüsanten Anekdoten die Anforderungen aus Sängersicht dar.
Besonders plastisch wurde die Probenarbeit, als Studienleiter mit den beiden Solisten live an zwei Arien arbeitete und demonstrierte, wie viele musikalische und interpretatorische Details es beim Studium einer Gesangspartie zu beachten gilt. Nach einer ausgiebigen Fragerunde, bei der sich die Künstler den interessierten Fragen des Publikums stellten, fand der TALK IM STUDIO mit Tschaikowskys Eugen Onegin, genauer gesagt: mit der Arie des Gremin, den Ks. Gorny im April dieses Jahres neben Anna Netrebko und Dmitri Hvorostovsky an der Wiener Staatsoper singen wird, seinen berückenden Ausklang.

Werden auch Sie MITGLIED bei der GESELLSCHAFT DER FREUNDE DES BADISCHEN STAATSTHEATERS. Alle Informationen finden Sie hier.

 

Premiere in der INSEL: DAS KAMEL OHNE HÖCKER

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Der 15-jährige Halim, schwedischer Araber oder arabischer Schwede, muss sich auf der Reise zum eigenen Ich vielerlei Prüfungen stellen. Weil an seiner Schule aus finanziellen Gründen der Arabischunterricht gestrichen wird, rächt sich Halim mit grotesken Protestaktionen. Auf der Suche nach einer Identität zwischen den Kulturen gerät „Halim, der Gedankensultan“ gefährlich nah an Abgründe echter Wut und Verzweiflung. Aber schließlich wandelt er sich doch noch vom „Ober-Stressmacher zum größten Verhandler“. Ein rotes Notizbuch wird zu seinem stetigen Begleiter, denn „Ein Mann ohne Sprache ist wie ein Kamel ohne Höcker – wertlos“.
Premiere am 16.2. um 19 Uhr in der INSEL

Regisseurin Mina Salehpour ist geübt im Umgang mit sensiblen Themen. Feinsinnig und mit offenem Blick setzte die gebürtige Iranerin schon Heute bin ich blond nach dem Roman von Sophie van der Stap in Frankfurt erfolgreich in Szene. Die Produktion wurde 2010 zum „Black Box Festival“ in Bulgarien eingeladen. Ebenso inszenierte die freie Regisseurin 2011 am Schauspiel Hannover die deutsche Erstaufführung Fatima von Atiha Sen Gupta und zeigte, dass Integrationsdebatten keine Stereotypen brauchen.

Unsere Gäste bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN 8: Trompeter Reinhold Friedrich

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Reinhold Friedrich ist seit seinem Erfolg beim ARD-Wettbewerb 1986 auf allen wichtigen Podien der Welt zu Gast. Sein Debüt bei den Berliner Festwochen von 1982 mit der Sequenza X von Luciano Berio und das Debüt im Wiener Musikvereinsaal 1994 mit dem Trompetenkonzert von Joseph Haydn, gespielt mit der Klappentrompete, umreißen das weite Spektrum seiner Aktivitäten.
Er ist Professor für Trompete an der Hochschule für Musik Karlsruhe und des weiteren Honorarprofessor an der Royal Accademy of Music in London und Gastprofessor an der Royal Accademy of Music in Aarhus /Dänemark und an der Elisabethen-Hochschule für Musik in Hiroshima/Japan.
Das Jahr 2012 führte Reinhold Friedrich u.a. nach London, Tel Aviv, Wien, Luzern, Bolivien und Brasilien. So war er im Februar zusammen mit Janine Jansen in der Wigmore Hall London mit Strawinskis L´histoire du soldat zu hören, mit der Capella Andrea Barca unter der Leitung von Andras Schiff mit der h-moll Messe und führte mit dem Musikkollegium Winthertur im April das Strathclyde Concerto Nr. 3 für Trompete, Horn und Orchester von Peter Maxwell Davies auf. Die Zusammenarbeit mit dem EYCO und Christoph Müller führten ihn ebenfalls im April nach Interlaken, mit dem Capriccio Basel ließ er im Mai J. S. Bachs 2. Brandenburgisches Konzert erklingen und im Juli war Reinhold Friedrich zu Gast beim Schleswig Holstein Festival. Im September war er zusammen mit dem Lucerne Festival Orchestra unter Claudio Abbado unter anderem mit A. Bruckners 1. Sinfonie in Wien und Budapest zu hören.

Eine Tournee mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn und Ruth Ziesak führt ihn dann im Dezember durch Deutschland und in die Schweiz.
Er gibt u.a. Meisterkurse an der Royal Academy in London, am Royal Conservatorium in Aarhus, in Interlaken, in Lubliana, Silico, Ochsenhausen, Senlis und Hiroshima.

Seine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Mozart Orchester Bologna führt ihn im November 2012 nach Italien und wie jedes Jahr war er im August bei den Luzerner Festwochen mit dem Lucerne Festival Orchestra unter Claudio Abbado zu Gast.
Zur Eröffnung der HÄNDEL-FESTSPIELE ist er am Freitagabend beim Festkonzert der HÄNDEL-SOLISTEN zu hören.

Rare Wiederentdeckung – DIE VESTALIN feierte ihre B-Premiere

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Von der Presse als wertvolle Wiederentdeckung bewertet, präsentierte sich am Mittwochabend die Zweitbesetzung der Karlsruher Neuinszenierung von Spontinis Vestalin. Daniela Köhler leuchtete mit ihrer Darstellung der jungen Vesta-Priesterin Julia die lyrischen und die dramatischen Aspekte der Partie überzeugend aus. Insbesondere mit ihrer großen Szene im 2. Akt begeisterte die junge Sopranistin und wurde wiederholt mit Szenenapplaus und beim Schlussapplaus mit vielen Bravi bedacht. Steven Ebel, der in der Erstbesetzung bereits als Cinna zu erleben war, meisterte auch die Partie des Licinius, Julias Geliebtem, mit Bravour und tenoralem Schmelz. Cinna, sein treuer Gefährte, wurde von Ks. Klaus Schneider als väterlicher Freund verkörpert. Hatice Zeliha Kökcek, die erst 25-jährige Gewinnerin der "Siemens Opera Competition 2011" in Istanbul, gab eine wohllautend-sonore Großvestalin und wurde dafür vom Publikum mit besonderen Ovationen bedacht. An ihrer Seite gab Renatus Meszar einen durchtriebenen Pontifex Maximus. Die Badische Staatskapelle und der Staatsopern- und Extrachor wurden feurig geleitet von Johannes Willig.

Ruth Ziesak singt im Eröffnungskonzert der HÄNDEL-FESTSPIELE

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Im Festkonzert der Deutschen Händel-Solisten, mit dem am Freitag die diesjährigen HÄNDEL-FESTSPIELE eröffnet werden, singt die berühmte Sopranistin Ruth Ziesak die Arie Let the bright Seraphim aus Händels Oratorium Samson. Ruth Ziesak hat sich als Liedsängerin ebenso einen klingenden Namen gemacht wie auf der Opernbühne. Sie gastiert mit Mozartrollen oder in Beethovens Fidelio, Webers Freischütz und Strauß‘ Rosenkavalier bei den Salzburger Festspielen. An den großen Opernhäusern der Welt ist sie ebenso zu Hause wie sie regelmäßig mit Barockensembles auftritt. Dabei arbeitet sie mit Dirigenten wie Solti, Chailly, Zagrosek, Saraste oder Bolton. Auch zahlreiche CD-Aufnahmen zeugen von ihrer außerordentlichen sängerischen Qualität.

Auf dem Programm des Festkonzerts der Deutschen Händel-Solisten am 15.2. mit dem Trompeter Reinhold Friedrich, dem Countertenor William Purefoy und dem Dirigenten Holger Speck stehen besonders brillante Werke von Georg Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann, als Höhepunkt Händels Feuerwerksmusik.

Schüler haben HÄNDEL-BÜSTEN für die Stadt gestaltet

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Foto (C) Felix Grünschloß: Festspielleiter Bernd Feuchtner freut sich mit Lehrerin Andrea Andreou über die Büste, die Werner-von-Siemens-Schüler im Unterricht gestaltet haben und die nun am Europaplatz vor der Postgalerie steht. Mit dabei sind der Anatosaurus und die Leguanin aus der barocken Kinderoper Dino und die Arche, die bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN zum letzten Mal auf dem Programm steht.

Um die HÄNDEL-FESTSPIELE in die Stadt zu tragen, präsentiert das STAATSTHEATER die bekannten Händel-Büsten in ganz neuer Optik auf markanten Plätzen der Stadt. Karlsruher Schüler haben im Unterricht kleine Kunstwerke geschaffen und sich so mit der Person des Komponisten auf kreative Weise beschäftigen können.

 

 

Vorverkauf für 2014 startet mit Beginn der FESTSPIELE am Freitag

Ab Freitag, 15.2.13, können bereits Tickets für drei Höhepunkte der 37. HÄNDEL-FESTSPIELE 2014 gekauft werden

Die Händel-Oper Riccardo Primo in barocker Optik mit Kerzenbeleuchtung und dem 
Star-Countertenor Franco Fagioli in der Titelrolle am 21.2.14
Das Konzert der Lautten Compagney Berlin mit Wolfgang Katschner am 28.2.14
Die Zauberoper Rinaldo als Marionettentheater am 1.3.14

Der Vorverkauf für die gesamten FESTSPIELE 2014 startet zu Beginn der neuen Spielzeit im September 2013.

 

 

 

TWO FOR ONE zum VALENTINSTAG

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Zum Valentinstag am 14.2. macht das STAATSTHEATER ein besonderes Angebot für alle Verliebten und die, die es werden wollen: Zwei Karten zum Preis von einer für Tschechows Komödie Die Möwe, die mit der Liebesverwirrung von möglichen und unmöglichen Paaren spielt. Einfach telefonisch oder an der Tages- oder Abendkasse unter dem Stichwort „Valentinstag“ buchen – für jede Karte gibt es eine Freikarte dazu. Das Angebot gilt für alle Preisgruppen und auch für Ermäßigungsberechtigte und Last Minute Tickets. Beginn ist im KLEINEN HAUS um 20 Uhr.

Unsere Gäste bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN 7: Barrys Vergnügen IESTYN MORRIS

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Der Countertenor begann seine Karriere als Schüler der Highgate School mit einem Auftritt als Miles in Brittens The Turn of the Screw am Teatro La Fenice in Venedig unter Steuart Bedford. An der Junior Royal Academy of Music entwickelte er dann neben dem Studium der Geige und des Klaviers auch seine Stimme weiter und studierte dann an der Guildhall School for Music and Drama bei Andrew Watts.
2003 nahm er am Britten-Pears Young Artists Programm teil, 2005 gewann der den Tracey-Chadwell-Preis für zeitgenössisches Lied und 2006 gewann er den Patricia-Routledge-Preis für Englischen Liedgesang. Als Konzertsänger trat Iestyn Morris in der Royal Festival Hall, der Queen Elizabeth Hall und in Snape Maltings auf, regelmäßig singt er in Westminster Abbey und an anderen Kirchen von London und Umgebung.
In der Oper sang er an der English National Opera Pisandro und Die menschliche Gebrechlichkeit in Il ritorno di Ulisse in patria und Ferdinand in der Duchess of Malfi. In Amsterdam sang er in Händels Hercules, an der Nationalen Reiseoper in Enschede in der Uraufführung von Hotel de Pekin und in Wake, am Theater Basel den Medoro in Orlando furioso. Bei der Uraufführung von Jennifer Walshes Die Taktik sang er an der Stuttgarter Kammeroper, was ihm ein Engagement für die Titelrolle bei der Uraufführung von Richard Ayres Peter Pan an der Stuttgarter Oper eintrug.

Bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN übernimmt er die Partie des Vergnügen in Der Sieg von Schönheit und Täuschung.

TALK IM STUDIO 3 - Ein Blick in die Arbeit des Musiktheaters

Mit Studienleiter Jan Roelof Wolthuis, stellvertretendem Studienleiter Paul Harris, dem ersten Kapellmeister Johannes Willig sowie den Sängern Konstantin Gorny und Christina Niessen.

Die Moderation übernimmt Katrin Lorbeer von der Gesellschaft der Freunde des Badischen Staatstheaters Karlsruhe e. V..

Am 14.02. um 20 Uhr im STUDIO
Der Eintritt ist frei!

DIE VESTALIN: B-Premiere am 13.2.

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Gestern ist in der WELT eine Kritik zu Die Vestalin von Manuel Brug erschienen. Die ganze Kritik finden Sie hier.

Am 13.2. freuen wir uns auf die B-Premiere von Spontinis Oper: Unter der Musikalischen Leitung von Johannes Willig werden Daniela Köhler (Julia), Hatice Zeliha Kökcek (Grande Vestale), Steven Ebel (Licinius), Ks. Klaus Schneider (Cinna), Renatus Meszar (Grand Prêtre), Alexander Huck (Oberster Haruspex), und Andreas Netzner (Ein Konsul) zu hören sein.

Unsere Gäste bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN 6: Barrys Schönheit PETER TANTSITS

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Sein beweglicher, klangschöner Tenor hat Peter Tantsits vor allem im Bereich zeitgenössischer Musik früh hohes Renommé eingetragen, ihn aber auch im Bereich der Barockmusik gefragt sein lassen. Sein Studium begann er als Geiger mit Abschlüssen an der Yale University und am Oberlin Conservatory.
Im Konzert sang er Schönbergs Arrangement von Mahlers Lied von der Erde und in Werken von Berio, Birtwhistle, Britten, Dallapiccola, Gubaidulina, Kagel, Ligeti, Nono, Rihm, Ustwolskaja oder Xenakis, aber auch in Kompositionen von Bach, Händel, Mozart, Beethoven, Schubert, Charpentier oder Clérambault. Kürzlich gab Tantsits sein Debüt an der Mailänder Scala in Lorin Maazels Oper 1984. Er arbeitete mit Dirigenten wie Alan Gilbert, Lorin Maazel, Leonard Slatkin, Kristjan Järvi, Leon Botstein, Emmanuelle Haïm und sang 2010 bei der New Yorker Premiere von Ligetis Le Grand Macabre. In seinem Repertoire findet sich sowohl die Titelrolle in Rameaus Platée und Tacmas in dessen Indes galantes, Riccardo in Il trionfo dell’onore oder Arbaces in Artaxerxes, als auch die Tenorrollen in Hoffmanns Erzählungen und Falstaff, Arturo in Lucia di Lammermoor, Don Ottavio in Don Giovanni, Pong in Turandot oder Martin in Coplands The Tender Land.

Bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN übernimmt er die Partie der Schönheit in Der Sieg von Zeit und Wahrheit / Der Sieg von Schönheit und Täuschung.

Herzlichen Dank an mehr als 12.000 Abonnenten!

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Dank unserer neuen 570 RING-Abonnenten freuen wir uns insgesamt über mehr als 12.000 Abonnenten!

Die Ring-Wiederaufnahme kombiniert die prominenten Gäste Linda Watson, Christian Franz, Oleg Bryjak und Christian Hübner mit den Ensemblemitgliedern Heidi Melton, Renatus Meszar und John Treleaven in den großen Rollen.
Außerdem debütieren 13 Ensemblemitglieder in neuen Partien! Darunter sind Lucas Harbour als Fasolt, Avtandil Kaspeli als Hunding und Fafner, Rebecca Raffell als Rheingold-Erda und Erste Norn, Katharine Tier als Waltraute und Zweite Norn, Jaco Venter als Gunter sowie Ks. Ewa Wolak als Fricka.

Die einmalige Wiederaufnahme der Inszenierung von Denis Krief steht unter der Musikalischen Leitung unseres GMD Justin Brown.
Es gibt nicht mehr viele Plätze - Sichern Sie sich ihr Ring-Abo. Sie können es direkt hier zeichnen.

HÄNDEL-MATINEE macht neugierig auf BARRY-OPER

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Dass Händels Sieg von Zeit und Wahrheit  tief beseelte Arien und heftige Koloratur-Attacken besitzt, zeigten Anna Patalong, die Sängerin von Schönheit, und Sebastian Kohlhepp, der Darsteller von Vergnügen, beim gut besuchten Sonntag vor der Premiere. Das erfüllte die Erwartungen der Zuschauer, überraschend war aber die Virtuosität, die den Sängern von Gerald Barrys moderner Version des Händel-Oratoriums abverlangt wird – und wie glänzend der Tenor Peter Tantsits die aberwitzig schnellen Notenfolgen meistert, die der Komponist der Schönheit für die eröffnende Panikattacke in die Kehle gelegt hat: Werde ich auch wirklich immer schön und attraktiv bleiben? Justus Thorau erläuterte am Klavier, wie die Musik Barrys mit barocken Elementen, aber auch mit Stilmitteln spielt, die an Strawinsky erinnern. Regisseur Sam Brown und Ausstatterin Annemarie Woods erläuterten ihr Inszenierungskonzept, das zur späten puritanischen Version des Händel-Oratoriums passt: Die Zeit herrscht über uns, indem sie uns zur Arbeit zwingt; die Zeit ist der Chef im Büro und die Schönheit muss ihr Leben als Angestellte im Büro fristen – da kommt die Verführung in Gestalt von Vergnügen gerade recht ...

HÄNDEL-GESELLSCHAFT KARLSRUHE wählt und erfährt spannende Neuigkeiten

Bei der Jahreshauptversammlung am Sonntag morgen wurde Prof. Peter Overbeck als Vorsitzender der HÄNDEL-GESELLSCHAFT KARLSRUHE e. V. wiedergewählt. Generalintendant Peter Spuhler bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit und die finanzielle Unterstützung der Festspiele, berichtete nochmals vom Erfolg der Festspiele des letzten Jahres und gab einen kurzen Ausblick auf die Festspiele 2014. Dann wird es wieder eine Inszenierung im barocken Stil mit entsprechenden Kostümen, Bühnenbild und Kerzenlicht geben. Neben der Oper Riccardo Primo wird die Oper Rinaldo als Marionettenspiel auf dem Programm stehen, eine zauberhafte Aufführung der Mailänder Bühne Carlo Colla & Figli. Wegen der hohen Attraktivität dieser Produktionen wird der Vorverkauf ausgewählter Vorstellungen bereits mit dem Beginn der diesjährigen HÄNDEL-FESTSPIELE starten.

Unsere Gäste bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN 5: die Zeit JOSHUA BLOOM

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Joshua Bloom ist einer der aufstrebendsten jungen Bassisten. An der Metropolitan Opera New York sang er bereits Masetto (Don Giovanni) und Truffaldino (Ariadne auf Naxos). Er stammt aus Melbourne und studierte in seiner Heimatstadt. 1998 debütierte er in Il barbiere di Siviglia an der Opera Australia. Für seine Gestaltung von Dandini und Nick Shadow bekam er Auszeichnungen, andere Rollen waren Schaunard, Figaro, Leporello. In San Francisco wurde er ins Merola-Nachwuchsprogramm aufgenommen, wo er Gianni Schicchi und Doktor Bartolo sang. Herausragende Konzert-Produktionen waren Gerald Barrys The Importance of Being Earnest mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra unter Thomas Adès sowie György Ligetis Le Grand Macabre und Janáčeks Schlaues Füchslein mit den New Yorker Philharmonikern.

Bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN 2013 übernimmt er die Partie der Zeit in Der Sieg von Zeit und Wahrheit / Der Sieg von Schönheit und Täuschung.

Champagnerlaune bei Michael Quasts DON GIOVANNI À TROIS

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Ein komödiantisches Feuerwerk hat Schauspieler und Kabarettisten Michael Quast gestern Abend für die Zuschauer im KLEINEN HAUS gezündet. Mit seiner Bühnenpartnerin, dem musikalischen Multitalent Sabine Fischmann und dem amerikanischen Pianisten Theodor Ganger am Flügel präsentierte das urkomische Trio eine neuartige umwerfend witzige Version von Mozarts Oper Don Giovanni, die dem Publikum im KLEINEN HAUS sehr viel Vergnügen bereitete.

Mit Frechheit, Spielwitz und übersprudelnder Virtuosität führten sie durch den temporeichen, amüsanten und musikalisch gehaltvollen Abend, bei dem ihre Verwandlungskunst, die Fähigkeit, gleichzeitig die unterschiedlichsten Rollen zu verkörpern, schier grenzenlos erschien. Michael Quast vereinte alle Männerstimmen auf sich - Don Giovanni, Leporello, Don Octavio, Masetto -, während Sabine Fischmann grandios vom hochdramatischen Operngesang bis zum gespenstisch-naiven Säuseln, von der rabiaten Röhre bis hin zum zarten Hauch alle Frauenrollen, Donna Elvira, Donna Anna, Zerlina und - ausgerechnet -auch den Komtur darstellte. Bei Quast wurde Leporello zum quäkigen Sachsen, bei Fischmann Donna Elvira zur keifenden Nervensäge. Mit ausgeprägtem Minenspiel, charakterscharfem Textvortrag, quirligem Schauspielern und musikalischer Abgründigkeit holte die „Ménage à trois“ den Stoff der opera buffa ins Hier und Jetzt und riefen mit ihrer genialen Leistung beim Publikum schon jetzt Vorfreude auf Michael Quasts nächsten Auftritt im KLEINEN HAUS hervor: am 25. Mai kommt das geniale Duo Quast/Fischmann diesmal mit Die Fledermaus  nochmal zurück ins STAATSTHEATER !

Und wie auch im letzten Jahr schon, wird Michael Quast auch in diesem Jahr wieder den OPERNBALL am 4.5. moderieren!

MINNA zu Besuch bei den Lessing-Tagen

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Begeistert  von der Aktualität von Lessings Minna von Barnhelm zeigten sich die Zuschauer im ausverkauften Kamenzer Stadttheater, wo die Inszenierung von Simone Blattner gestern bei den 49. Lessing-Tagen gastierte. "Besonders gelungen fand ich, wie die Herangehensweise an das Stück fast zweisprachig wird, wie sie zwischen heutiger Improvisation und dann wieder ernsthafter Auseinandersetzung mit Lessings Sprache hin und her springt! Das hat großen Spaß gemacht.", erzählte ein Zuschauer im Anschluss. Das STAATSTHEATER war bereits 2004 mit Donald Berkenhoffs Inszenierung von Nathan der Weise bei den Lessing-Tagen zu Gast gewesen. Minna von Barnhelm ist am 17.4. wieder in Karlsruhe im STUDIO zu sehen.

DIE BLAUE STUNDE - Shakespeare, Goethe und die Liebe

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Interessiert hörten die gut 75 Besucher in der Sparkasse Karlsruhe-Ettlingen den Schauspielern Simon Bauer, Michel Brandt und Natanaël Lienhard zu, die einen Einblick in ihre aktuellen Produktionen gaben. Brandt las Passagen aus Die Leiden des jungen Werther, dessen Titelrolle er in der Inszenierung von Gernot Grünewald gegenwärtig probt. Simon Bauer und Natanaël Lienhard brachten Texte von und über William Shakespeare zu Gehör. Ab März sind beide in Sebastian Schugs Inszenierung von Wie es euch gefällt zu sehen. Abwechslungsreich wurde das Programm musikalisch von Johannes Mittl untermalt, der am Klavier Stücke von Brad Mehldau, Nirvana bis hin zu Purcell spielte. Am Ende gab es herzlichen Applaus für diesen literarischen Ausflug rund um die Liebe.
 

  

 

 

Unsere Gäste bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN 4: die Wahrheit WILLIAM PUREFOY

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Seit seinem Studium am Magdalen College Oxford und an der Guidhall School of Music and Drama in London war der Countertenor William Purefoy Finalist im Kathleen-Ferrier-Wettbewerb und Gewinner des NFMS-Wettbewerbs für junge Konzertkünstler und erarbeitete sich danach bei Konzerten, Liederabenden und Opernauftritten hohes internationales Ansehen. In Neuseeland sang er in Händels Xerxes, in Basel in Monteverdis Poppäa, in Hannover in Händels Julius Cäsar. Beim Buxton Festival war er in Händels Semele, Hercules und Partenope zu erleben, für die Garsington Opera sang er in Haydns Il mondo della luna, für die Scottish Opera in Händels Tamerlano.

Seine einprägsame Stimme ist auf zahlreichen CD-Aufnahmen zu hören u. a. mit Musik von Vaughan Williams, Buxtehude, Boyse, Purcell, er trat in dem Film Young Victoria ebenso auf wie in der Fernsehserie In Search of Shakespeare.

Bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN 2013 übernimmt er die Partie der Wahrheit in Der Sieg von Zeit und Wahrheit/Der Sieg von Schönheit und Täuschung
Am Sonntag vor der Premiere am 10.2. können Sie schon einen Einblick in die Inszenierung von Sam Brown bekommen

MINNA VON BARNHELM auf Lessings Spuren!

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Simone Blattners Inszenierung reist am 9.2. an den Geburtsort des Dichters. Im sächsischen Kamenz wird sie im Rahmen der Lessing-Tage gezeigt.

"Respektlosigkeit gegenüber dem klassischen Text? Im Gegenteil: Komik schafft Freiraum für die Passagen, auf die es wirklich ankommt. Die Regisseurin und ihre Darsteller nehmen es mit der Sprache Lessings sehr genau, sie nehmen sie ernst. Übrigens: Schüler, die ja pflichtgemäß zur „Minna von Barnhelm“ geführt werden, haben bestimmt ihren Mordsspaß daran." Nachtkritik.de

Minna von Barnhelm - Bei uns ist sie wieder im April im STUDIO zu sehen.

TANNHÄUSER: PETER SEIFFERT und PETRA MARIA SCHNITZER zu Gast

 - Foto: Kai Hanneken

Die Gala-Gäste
Tannhäuser PETER SEIFFERT
Elisabeth PETRA MARIA SCHNITZER

Peter Seiffert ist einer der renommiertesten Wagnertenöre unserer Zeit. Bekannt wurde er vor allem durch zahlreiche Auftritte bei den Bayreuther Festspielen. Einspielungen wie Mahlers Sinfonie der Tausend unter Claudio Abbado sowie Wagners Tannhäuser und Lohengrin mit Daniel Barenboim sind bis heute Referenzaufnahmen auf dem internationalen Plattenmarkt. Für seine Tannhäuser-Einspielung bekam er 2002 den Grammy für den Bereich Best Opera Recording.
Am Sonntag ist er an der Seite der weltbekannten Sopranistin Petra-Maria Schnitzer (Elisabeth) in der Titelpartie des Tannhäuser zu erleben.
Nach ihrem Debüt als Elisabeth im Tannhäuser am Théâtre du Châtelet in Paris sang Petra-Maria Schnitzer die Rolle u. a. in Los Angeles und an der Metropolitan Opera New York.
NUR am 10.2. können Sie die beiden am STAATSTHEATER KARLSRUHE erleben!

In weiteren Rollen
Venus HEIDI MELTON
Wolfram von Eschenbach ARMIN KOLARCZYK

Operngala: Tannhäuser am 10.2. um 17 Uhr im GROSSEN HAUS.
Es gibt noch Stehplatzkarten!

Unsere Gäste bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN 3: "die Schönheit" ANNA PATALONG

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Schon während ihres Studiums an der renommierten Guildhall School of Music and Drama in London erhielt Anna Patalong mehrere Preise und war Finalistin im Kathleen-Ferrier-Wettbewerb. Außerdem nahm sie an den Programmen für junge Künstler der Concordia und der Samling Foundation teil. Ihre Ausbildung vervollkommnet sie bei John Evans. Opernerfahrung sammelte sie in Rollen von Mozart bis Strawinsky, so sang sie die Serpetta in Mozarts La finta giardiniera bei der Buxton Festival Opera (hat aber auch bereits die Partie der Sandrina in dieser Oper gesungen) und die Ann Trulove in Strawinskys The Rake’s Progress beim St Endellion Festival unter der Leitung von Ryan Wigglesworth. Hinzu kommen Cenrillon (Massenet) Zerlina in Don Giovanni, die Frau in La voix humaine (Poulenc), Lauretta in Gianni Schicchi, Pedro in Don Quichotte. Zuletzt sang sie Musetta in La bohème, Donizettis Rita, Blanche in Les Dialogues des Carmélites, Susanna in Le nozze di Figaro. Gefragt ist die junge Sopranistin auch als Konzertsängerin, so in der Wigmore Hall, im Barbican oder in der Royal Albert Hall. Auch in Tel Aviv und in Italien war sie schon bei Festivals zu Gast. George Crumbs Ancient Voices of Children nahm sie in Gegenwart des Komponisten live fürs Radio auf. Ihr Interesse für modernere Musik zeigte sie auch bei Barbers Knoxville, Summer of 1915 und den Bachianas Bralisieras von Villa-Lobos.
Bei den diesjährigen HÄNDEL-FESTSPIELEN übernimmt sie die Partie der Schönheit in Händels Oratorium Der Sieg von Zeit und Wahrheit.

DIE BLAUE STUNDE - Shakespeare, Goethe & die Liebe

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Michel Brandt Die Leiden des jungen Werther

Die Schauspieler Michel Brandt, Simon Bauer und Natanaël Lienhard lesen Texte von Goethe und Shakespeare. Sie geben einen kleinen Vorgeschmack auf unsere Produktionen Wie es euch gefällt von Shakespeare und Die Leiden des jungen Werther. Unser neues Ensemblemitglied Michel Brandt stellt sich in seiner ersten Hauptrolle dem Publikum vor.
Begleitet werden die drei Darsteller von Pianist Johannes Mittl und Schauspieldramaturg Tobias Schuster moderiert. 

Am 8.2. SPARKASSE AM EUROPAPLATZ um 18 Uhr.
Der Eintritt ist frei!

Unsere Gäste bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN 2: das Regieteam

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Der Regisseur von Der Sieg von Zeit und Wahrheit / Der Sieg von Schönheit und Täuschung: Sam Brown

Seine Ausbildung als Regisseur erhielt er am Birkbeck College, danach war er Regieassistent bei Ian Brown am West Yorkshire Playhouse in Leeds, wo er die Uraufführung von Oliver Emanuels Magpie Park inszenierte. 2008 gehörte er zum Urheberteam der erfolgreichen Komödie Learn To Play The Ukelele In Under An Hour beim Edinburgh Fringe Festival. Von 2009 bis 2010 war Sam Brown Spielleiter bei der Opera North und 2011 gewann er zusammen mit Annemarie Woods sowohl den European Opera Directing Prize als auch alle Preise des Ring Award. Sein Debüt auf der Opernbühne hatte er mit Sigurd Drachentöter an der Bayerischen Staatsoper.
In der Spielzeit 2012/13 wird er I Capuleti e i Montecchi in Como, Der Zigeunerbaron in Klagenfurt und La Cenerentola in Luzern inszenieren, außerdem in Nancy die szenische Uraufführung der jüngsten Oper von Gerald Barry, The Importance of Being Earnest.

Die Ausstatterin: Annemarie Woods
Annemarie Woods

Sie hat gemeinsam mit Sam Brown im Jahr 2011 sowohl alle Preise des Ring Award in Graz als auch den Europäischen Opernpreis gewonnen, zu dem die Inszenierung von I Capuleti e i Montecchi in Como gehört, die dann auch in Pavia, Brescia und Cremona gezeigt wird. Zuletzt hat sie The Importance of Being Earnest in Nancy, La Cenerentola in Luzern, Jakob Lenz an der English National Opera, The Turn of the Screw in Belfast, Katja Kabanova in Coburg und Sigurd Drachentöter in München ausgestattet.
Beim Scottish Ballet gestaltete sie das digitale Design von Alice in Wonderland. Für das Contact Theatre in Manchester schuf sie die Ausstattung für You Hang Up First, außerdem Bro9 am Red Ladder Theatre in Manchester, das den Theaterpreis der Manchester Evening News für die beste Ausstattung 2004 gewann. Kürzlich assistierte sie Antony McDonald bei der Ausstattung von Siegfried bei der Nationalen Reisopera und Maria Stuarda bei der Opera North.

AGNES: schon jetzt Karten für die April-Vorstellungen sichern

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Die Vorstellungen von Agnes im Februar und März sind bereits fast komplett ausverkauft, deshalb sind wir bereits jetzt mit den Aprilvorstellungen in den Verkauf gegangen.

Die DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG des Romans von Peter Stamm, hatte am 24.11.12 im STUDIO Premiere und ist von der Kritik sehr gelobt worden, wie hier in den Badischen Neuesten Nachrichten:
"Der Erfolg dieses vorzüglichen, 100-minütigen Abends, zweifellos ein grandioser Höhepunkt des Karlsruher Schauspiels seit Monaten, wird durch die atmosphärisch verstärkende Ausstattung von Alois Gallé eindringlich befördert, liegt aber in allererster Linie an der Besetzung. Die wunderbare Cornelia Gröschel ist in ihrer bewegenden Mischung von kreatürlicher Liebeshingabe, elfischer Entrückung, verletzlicher Zartheit, emotionaler Kraft und zugleich aufwühlender Zerrissenheit ein Glücksfall für dieses Stück und seine Aufführung. Neben ihr ist André Wagner ein sensibler, ganz und gar passender Partner. Glänzende, anrührende Schauspielerei bei beiden."

Der Roman von Peter Stamm wird in vielen Oberstufenklassen in Baden-Württemberg behandelt. Schulklassen können ihre Karten direkt bei Claudia Gruber T 0721 20 10 10 20 oder per Mail schulen@staatstheater.karlsruhe.de buchen.

Erfahren Sie alles über die diesjährigen HÄNDEL-FESTSPIELE

Das Programmbuch zu den diesjährigen HÄNDEL-FESTSPIELEN ist fertig. Hier finden Sie es bereits als pdf zum virtuellen Blättern.

Ab dem SONNTAG VOR DER PREMIEREDer Sieg von Zeit und Wahrheit / Der Sieg von Schönheit und Täuschung am 10.2. um 11 Uhr können Sie es im Theater erwerben.

Unsere Gäste bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN 1: Richard Baker

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Heute findet die erste Hauptprobe zu Der Sieg von Zeit und Wahrheit / Der Sieg von Schönheit und Täuschung statt. Die diesjährigen HÄNDEL-FESTSPIELE starten in wenigen Tagen!
Es wird Zeit Ihnen unsere Gäste ein wenig vorzustellen:

Der Musikalische Leiter der diesjährigen HÄNDEL-OPER ist Richard Baker. Er stammt aus den englischen West Midlands, sang im Chor der Kathedrale von Lichfield, studierte in Oxford und unterrichtete Komposition an der Guildhall School of Music & Drama in London.
Er gehört zu den prägenden Figuren der zeitgenössischen Musikszene Englands und ist auch ein viel beachteter Komponist. Er studierte unter anderem bei Louis Andriessen in Holland und bei John Woolrich in London und zog mit dem Trio Los Rabanos (1998) und dem Konzert Learning to Fly für Bassetklarinette (1999) erste Aufmerksamkeit auf sich. Im Augenblick arbeitet er an einem Kompositionsauftrag für die BBC, bei der er Kompositionsportraits von Karlheinz Stockhausen, George Crumb, James MacMillan und Jonathan Harvey leitete. Beim Ultraschall Festival in Berlin dirigierte er Franco Evangelistis Die Schachtel. Im Mai 2011 dirigierte er in Dublin die Oper  The Intelligence Park von Gerald Barry, im Oktober 2012 hatte The Lighthouse von Peter Maxwell Davis unter der Leitung von Richard Baker Premiere bei der English Touring Opera.

Probeliegen im STAATSTHEATER – müde werden im STUDIO!

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Im Januar haben die Proben für ein außergewöhnliches Projekt im STAATSTHEATER KARLSRUHE begonnen. Aus dem Essay Müdigkeitsgesellschaft des bis 2011 an der HfG lehrenden Koreaners Byung-Chul Han und Peter Handkes Versuch über die Müdigkeit entwickelt der Regisseur und gebürtige Karlsruher Stefan Otteni einen Theaterabend, an dem nicht nur über die Müdigkeit gesprochen, sondern an dem sie für das Publikum erfahrbar gemacht werden soll.
Das STUDIO wird dafür von Bühnenbildnerin Anne Neuser zu einer Schlafhöhle umgestaltet, in der die Besucher gemeinsam mit den Ensemblemitgliedern Ursula Grossenbacher, Thomas Halle und Gunnar Schmidt auf Matratzen Platz nehmen, statt auf Stühlen. In Rückenlage, gemütlich eingewickelt in Bettzeug und mit Blick an die Höhlendecke, auf der Schattenspiele oder Filme projiziert werden, sollen sich die Besucher ihrer eigenen Müdigkeit nicht mehr schämen und nicht gegen sie kämpfen müssen, sondern sich entspannt auf die philosophisch-utopischen Gedankenspiele der Autoren einlassen.
„Wir werden auf der Bühne schlafen. Darf man auf der Bühne überhaupt ungestraft schlafen? Schlafen die da überhaupt wirklich? Das sind doch Schauspieler. Die spielen das doch nur! Wir werden sehen“, schreibt Stefan Otteni in einem Text zum Projekt im aktuellen Theatermagazin. Das Projekt führt die 2011 mit Du musst dein Leben ändern nach Peter Sloterdijk begonnene Reihe des „philosophischen Theaters“ fort. Die Texte von Han und Handke werden erstmals auf dem Theater inszeniert und zu einer Reflexion über die Bedeutung der Müdigkeit für uns moderne Leistungssubjekte verwoben.

WERDEN SIE MIT UNS MÜDE!
Um die besondere Spielsituation von Müdigkeitsgesellschaft / Versuch über die Müdigkeit zu testen, laden Regieteam und Ensemble interessierte Karlsruher zu Vorproben ein! Seien Sie unser Testpublikum, kommen Sie zum Probeliegen, werden Sie müde und teilen Sie im Anschluss Ihre Erfahrungen mit uns!
Die öffentlichen Proben sind am 11., 18. und 26.2. jeweils um 19 Uhr, sowie am 1.3. um 11 Uhr.
Die Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich, bitte bis zwei Tage vorher per E-Mail unter sdramaturgie@staatstheater.karlsruhe.de,
Stichwort MÜDIGKEIT.
Der Treffpunkt wird Ihnen per Mail mitgeteilt. Wir bitten um Verständnis, dass es aus Platzkapazitätsgründen auch zu Absagen kommen kann.
Ihre Anmeldung für eine Probe ist bitte verbindlich!

Einmal zum Mond und wieder zurück: Erfolgreiche Wiederholung des 1. KINDERKONZERTS

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Die abenteuerliche Geschichte von Peterchens Mondfahrt konnten heute erstmals Schulklassen während der Wiederholung des 1. Kinderkonzertes im KLEINEN HAUS erleben.
Der Kinderbuchklassiker wurde in Form einer musikalischen Erzählung von der BADISCHEN STAATSKAPELLE unter Leitung von Ulrich Wagner aufgeführt und von Gunnar Schmidt aus dem Schauspielensemble eindrucksvoll vorgetragen. Bebildert wurde das Kinderkonzert mit liebevoll gestalteten Projektionen. Besonders beliebt war auch Janos Ecseghy, der Konzertmeister der BADISCHEN STAATSKAPELLE, der als Sologeiger den Part des Maikäfers Sumsemann übernahm und sich von Zeit zu Zeit zur großen Freude der jungen Besucher, wie sein Kollege in der Geschichte, totstellte.
Nach dem Konzert gab es noch jede Menge goldenen Mondstaub auf der Bühne, den viele glückliche Kinder nach Haus tragen konnten…
Die nächste Möglichkeit für einen Konzertbesuch mit Schülerinnen und Schülern am Vormittag bietet unser 2. Jugendkammerkonzert, welches am 1.3. um 11 Uhr in der INSEL stattfindet. Hier präsentieren Musikerinnen und Musiker der BADISCHEN STAATSKAPPELLE Franz Schuberts Streichquartett a-Moll Rosamunde und erläutern es anhand von zahlreichen Klangbeispielen.

Das nächste Kinderkonzert kann am 17.2. im Rahmen der HÄNDEL-FESTSPIELE besucht werden: Professor Florestan und Maestro Eusebius packen aus: Georg Friedrich Händel.

"Fantasie trifft auf Intelligenz" Badische Zeitung - MICHAEL QUAST: DON GIOVANNI À TROIS

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Als "dramma giocoso" haben Mozart und da Ponte ihr Stück bezeichnet - kann es sein, daß das "giocoso" bisher immer zu kurz gekommen ist?
Don Giovanni zu dritt: Mit dieser komödiantischen (und musikalischen!) Heraus-forderung treten Michael Quast, Sabine Fischmann und Markus Neumeyer am Flügel in direkte Konkurenz zum Pomp der Opernhäuser.
Mit Frechheit, Spielwitz und übersprudelnder Musikalität sind sie ganz nah dran an Mozarts lustvollem Genie.

Ein Übriges tut die Übertragung von Da Pontes Libretto in ein heutiges Deutsch, das den Text von mancher Verklärung befreit und ihn wieder zupackend und konkret werden läßt. Vor allem in den Rezitativen, bei denen – Hand aufs Herz! – selbst der Opernfreund selten kapiert, was genau vor sich geht, entfaltet sich das komödiantische Talent von Quast und Fischmann. Das "dramma giocoso", die Tragikkomödie, der dramatische Spaß will ernst genommen werden.
Regie Sarah Groß Musikalische Fassung Theodore Ganger & Markus Neumeyer Konzeption und Dialoge Michael Quast
"Fantasie trifft auf Intelligenz und überbordende Musikalität. Eine wunderbare Mischung." Badische Zeitung, Freiburg

Am 9.2. um 19:30 Uhr im KLEINEN HAUS. Karten können Sie direkt hier kaufen!

DER MANN DER DIE WELT ASS - nur ein Mal in Karlsruhe zu sehen

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„Anrührend, oft schmerzhaft komisch, zärtlich, böse und voller Momente, in denen man der Titelfigur zurufen mochte: Reiß endlich Dein Herz auf.“ BNN

Der Mann der die Welt ass ist am 7.2. einmalig um 20 Uhr im STUDIO zu sehen.
Dominique Schnizers Erfolgsinszenierung von Nis-Momme Stockmanns Der Mann der die Welt ass geht nach vielen Festivaleinladungen erneut auf Reisen - diesmal am 23.2. ans Stadttheater Lindau. Zuvor zeigen wir den Abend ein letztes Mal bei uns.
Aktuell ist von Dominique Schnizer auch Der einsame Weg im KLEINEN HAUS zu sehen.

JAZZ UND LITERATUR: kongeniale JOHN COLTRANE MATINEE

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"Kongenial" nannte ein Besucher im vollbesetzten MITTLEREN FOYER die Kombination von biographischen Skizzen und Jazz bei der Matinee Jazz und LIteratur am Sonntag morgen. Staatsschauspieler Michael Rademacher las aus der Biographie von Karl Lippegaus , die das allzu kurze Leben des Saxophon-Giganten John Coltrane von der Kindheit in North Carolina, ersten Auftritten in der Navy Band, seinen Begegnungen mit Charlie Parker, Dizzy Gillespie und Miles Davis, bis zu seiner Heroin-Sucht, seinem legendären Tenorhorn-Spiel und seinen revolutionären Aufnahmen.
Musikalisch gespiegelt wurden die Texte durch das Modern Jazz Trio Zeiteinheit unter der Leitung des Bassisten Roman Rothen.
Die nächste Matinee in Zusammenarbeit mit dem Jazzclub Karlsruhe findet am Sonntag 21.4. um 11 Uhr statt. Am 25.2. kommt im Rahmen der HÄNDEL-FESTSPIELE 2013 der Schweizer Jazzpianist Claude Diallo ins KLEINE HAUS.

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit: DER NUSSKNACKER

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Am 3.2. haben Sie zum letzten Mal in dieser Spielzeit die Gelegenheit, Youri Vámos‘ Choreografie Der Nussknacker - Eine Weihnachtsgeschichte zu sehen. Nach ihrem glanzvollen Debut Anfang Januar werden erneut die jüngsten Ensemblemitglieder des Staatsballetts Karlsruhe, Moeka Katsuki und Pablo dos Santos die Hauptrollen verkörpern. Lassen Sie sich noch einmal vom winterlichen Charme dieses Märchens über das Gute im Menschen verzaubern, bevor sich der Frühling Bahn bricht und mit In den Winden im Nichts (Choreografie: Heinz Spoerli) am 16.3. die nächste Premiere des Staatsballetts ansteht.

Franko-britischer Autor Gérard Watkins stellt sein neues Stück PERSONALIEN vor

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Mit großem Interesse verfolgte das Publikum am Freitag im STUDIO die von Mathias Hannus und vier Studierenden der HfG eingerichtete szenische Lesung des Zweipersonenstücks PERSONALIEN.
Joanna Kitzl und Frank Wiegard lasen und spielten ein mittelloses Paar, das sich durch die Teilnahme an einem Gewinnspiel auf die Suche nach seiner Identität begibt. Im Autorengespräch mit den Zuschauern und Schauspieldirektor Jan Linders erzählte der in New York aufgewachsene, in Paris lebende Autor von den politischen Hintergründen seines Kammerspiels, der französischen Gesetzgebung, außereuropäische Besucher und Zuwanderer einem DNA-Verwandschaftstest zu unterziehen, berichtete von seiner Theaterarbeit als Regisseur, Schauspieler und Autor und seinen Filmrollen.
Anlaß für die Erstlesung des französischen Stücks mit Unterstützung des Institut Français Berlin in der Reihe DAS NEUE STÜCK sind die Feiern zum fünfzigsten Jahrestag des Elysée-Vertrags. Die Zusammenarbeit des Schauspiels mit Frankreich setzt sich fort mit zwei Gastspielen im Théâtre de la Manufacture im April in der Partnerstadt Nancy, dem Festival "Premières" vom 6. bis 9.6. in Karlsruhe und der Wiederholung der dokumentarischen Uraufführung Le Traite am 2.7. im STUDIO.

Umjubelte Wiederaufnahme SCHWANENSEE

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Die glänzende Ensembleleistung und die wunderbare musikalische Untermalung der BADISCHEN STAATSKAPELLE unter der Leitung von Christoph Gedschold machte den Abend zu einem Ereignis. Das Publikum des bis auf wenige Stehplätze ausverkauften Hauses reagierte mit besonders großem und langanhaltendem Jubel.

Eine Wiederaufnahme, in der es also auch für die treuesten Ballettfans, noch neue Nuancen zu entdecken gab.

Gestern waren sie zum ersten Mal gemeinsam als Odette/Odile und Prinz Siegfried zu sehen: die Ersten Solisten Bruna Andrade und Flavio Salamanka begeisterten nicht nur durch ihre brillante Technik, sondern v.a. durch ihre ausdrucksstarke Darstellung. Zu Herzen gehend die zarte, von Melancholie überschattete erste Begegnung zwischen Odette und Prinz Siegfried, funkensprühend Andrade als Odile, die keinen Zweifel daran ließ, dass Prinz Siegfried gar keine andere Wahl hat, als ihr zu verfallen.

Schwanensee: weitere Vorstellungen am 8.2., 1.3., 21.3., 11.5., 4.6.13

Beirat für kulturelle Bildung: Warum moderne Literatur an Schulen kaum vorkommt

Karlsruhe - Max Frisch, Friedrich Dürrenmatt, Wolfgang Borchert - wer sich in die Listen vermeintlich aktueller Schullektüre vertieft, glaubt sich um Jahrzehnte zurückversetzt.

«Da ist nichts neu hinzugekommen - warum eigentlich nicht?», wundert sich Peter Spuhler. Der Intendant des Badischen Staatstheaters sitzt im Beirat für kulturelle Bildung, der das Kultusministerium berät.

Den ganzen dpa Artikel finden Sie hier.

HEUTE! DAS GOLDENE VLIES an einem Abend - DER GASTFREUND/DIE ARGONAUTEN zum letzten Mal

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Am 2.2. zeigen wir zum letzten Mal das VOLKSTHEATER-Projekt Der Gastfreund/Die Argonauten um 18 Uhr im KLEINEN HAUS.
Im Anschluss daran haben Sie nur an diesem Abend die Möglichkeit, auch den dritten Teil von Das goldene Vlies zu sehen: Um 21 Uhr beginnt im STUDIO die Vorstellung der jünsten Premiere im Schauspiel Medea, die Franz Grillparzers Argonautentrilogie komplett macht.

 Kombipreis für Teil 1-3: 50% Ermäßigung auf ein Ticket

JAZZ & LITERATUR: Eine Matinee zu John Coltrane

A Love Supreme: Dem legendären Jazz-Saxophonisten John Coltrane widmen Staatsschauspieler Michael Rademacher und das Roman Rothen Trio eine Matinee mit Geschichten aus dem exzentrischen Leben des „Einstein der Musik“.

In Zusammenarbeit mit dem Jazzclub Karlsruhe

Am 3.2. um 11 Uhr im MITTLEREN FOYER

STUDI-FLATRATE fürs Theater

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PH Studierende künftig mit Semesterbeitrag ins STAATSTHEATER

Zum 01.02.2013 erhalten Studierende der Pädagogischen Hochschule drei Tage vor einer Vorstellung des STAATSTHEATERS KARLSRUHE kostenlos Karten. Finanziert wird dieser Service über die Pädagogische Hochschule und den ASTA.
Die Vereinbarung zwischen Pädagogischer Hochschule, ASTA und STAATSTHEATER, die zunächst bis
31.03.14 befristet ist, gilt für alle Preisgruppen mit Ausnahme der Gruppen 1 und 2. Diese höchsten Preisgruppen des STAATSTHEATERS stehen ab einem Tag vor der jeweiligen Vorstellung zur Verfügung. Ausgenommen sind Premieren, Gala-Abende, Gastspiele, Theatertage und andere Sonderveranstaltungen, die im üblichen Kartenverkauf keine Preisermäßigung zulassen würden.
Für die Studierenden genügt die Vorlage ihres gültigen Personalausweises in Verbindung mit dem gültigen Studierendenausweis der Hochschule an der Kasse des Theaters, um in den Genuss der Karten zu kommen. Diese Tickets werden nur an der Theaterkasse abgegeben, ein online Verkauf ist derzeit noch nicht möglich.
Die Pädagogische Hochschule freut sich sehr über das Zustandekommen der Vereinbarung: „Das ist eine großartige Gelegenheit für unsere Studierenden, das kulturelle Angebot der Stadt Karlsruhe zu nutzen“, erklärt Prof. Dr. Waltraud Rusch, Prorektorin für Lehre und Studium. Außerschulische Lernorte spielen in der Lehrerbildung an der Hochschule eine wichtige Rolle, mit Kooperationen wie dieser kann dies in der Lehre erfolgreich umgesetzt werden.“ Sehr positiv sieht sie auch die gelungene Zusammenarbeit zwischen AStA und Hochschulleitung für diesen zukünftigen Service für PH Studierende.
„Wir sind glücklich über die Kooperation mit dem STAATSTHEATER und sind überzeugt davon, dass die Studierenden sich begeistern werden für das Angebot in Oper, Musical, Konzert, Schauspiel und Jugendtheater“, so die Vertreter des ASTA Marcel Junker und Chris Bartmann.

Nach der Öffnung der FOYERS des STAATSTHEATERS, die ab Mitte Februar den Studierenden des KIT mit W-LAN als Lern-Arbeitsplätze tagsüber zur Verfügung stehen, ist die Vereinbarung mit der Pädagogischen Hochschule nun eine weitere Maßnahme, um das STAATSTHEATER KARLSRUHE für Studierende zu einem attraktiven Lebens- und Lernort zu machen.

RUHRFESTSPIELE 2013 und EUROPÄISCHE KULTURTAGE 2014 kooperieren

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Die 67. Ruhrfestspiele eröffnen die Festivalsaison im Kleinen Theater am 9.5.13 mit einer Koproduktion mit dem STAATSTHEATER KARLSRUHE: Hansgünther Heyme, der ehemalige Intendant des renommierten Festivals und jetzige Intendant des Theaters im Pfalzbau in Ludwigshafen, inszeniert Gas I & II aus der sozialen Trilogie von Georg Kaiser.
Der expressionistische Autor schrieb seine Stück über Energie, soziale Verantwortung und den neuen Menschen zwischen 1917 und 1919. Die Ausstattung übernimmt Sebastian Hannak, der in Karlsruhe für seine Bühnenbilder zum Ballett Momo und zum Schauspiel Jakob der Lügner bekannt ist. Unter dem Motto „Aufbruch und Utopie“ widmen sich die Ruhrfestspiele der Geburt der Moderne und dem Jahr 1913. Die Karlsruher Premiere ist als Auftakt der Europäischen Kulturtage im Mai 2014 geplant. Weitere Informationen: http://www.ruhrfestspiele.de/

DIE VESTALIN: Daniela Köhler übernimmt am 31.1. für Ks Barbara Dobrzanska

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Heute Abend übernimmt Daniela Köhler, die ihr Debüt eigentlich am 13.2. bei der B-Premiere von Die Vestalin gefeiert hätte, für die kurzfristig erkrankte Ks Barbara Dobrzanska die Rolle der Julia.
Wir schicken ihr ein herzliches TOI,TOI,TOI!

Zum letzten Mal am 2.2.: DIE TROJANER

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"Es gibt einen guten Grund, nach Karlsruhe zu reisen: Les Troyens, Hector Berlioz‘ Grand opéra in fünf Akten. Je öfter dieses jedes Theater bis an die Grenzen fordernde Werk aufgeführt wird, desto mehr enthüllt sich seine Originalität, seine Kraft. (...) Ein großer Abend des Orchesters. (...)" Götz Thieme, Stuttgarter Zeitung

Zum letzten Mal am 2.2. um 17 Uhr im GROSSEN HAUS

DAS NEUE STÜCK 11 – Watkins PERSONALIEN

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von Gérard Watkins. Szenische Lesung mit Schauspielern des Ensembles & Autorengespräch
Der britisch-französische Autor und Schauspieler Gérard Watkins schickt in seinem düsteren Kammerspiel Personalien ein junges mittelloses Ehepaar auf die Suche nach ihren Ursprüngen und lässt sie dabei selbst ein Überwachungssystem à la „1984“ errichten.

MIT Joanna Kitzl, Frank Wiegard EINRICHTUNG Mathias Hannus BÜHNE & KOSTÜME  Fee Keppeler, Lena Loy, Emilie Ortlepp, Eva Wetzler (Studierende der HfG) DRAMATURGIE Michael Nijs

Am 1.2. um 20 Uhr im STUDIO

DAS GOLDENE VLIES nur ein Mal an einem Abend - DER GASTFREUND/DIE ARGONAUTEN zum letzten Mal

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Am 2.2. zeigen wir zum letzten Mal das VOLKSTHEATER-Projekt Der Gastfreund/Die Argonauten um 18 Uhr im KLEINEN HAUS.
Im Anschluss daran haben Sie nur an diesem Abend die Möglichkeit, auch den dritten Teil von Das goldene Vlies zu sehen: Um 21 Uhr beginnt im STUDIO die Vorstellung der jünsten Premiere im Schauspiel Medea, die Franz Grillparzers Argonautentrilogie komplett macht.

Kombipreis für Teil 1-3: 50% Ermäßigung auf ein Ticket

Märchen DIE ZERTANZTEN SCHUHE zum letzten Mal am 31.1.

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Am Donnerstag um 11 Uhr verabschiedet sich das diesjährige Weihnachtsmärchen Die zertanzten Schuhe im KLEINEN HAUS vom STAATSTHEATER. Erstmalig ist es gelungen durch eine erhöhte Vorstellungszahl gerade im Vormittagsbereich, dass alle interessierten Klassen aus Karlsruhe und der Region das Märchen erleben konnten. Aber auch an den Wochenenden war das Interesse der Familien ungebrochen. 
Groß und Klein freuten sich über die Geschichte der vier Prinzessinnen, die des Nachts ihre Schuhe zertanzen, den König und die Hausangestellte Johanna, die sich die immer kaputten Ballerinas der Prinzessinnen nicht erklären können und über den Soldaten, der das Rätsel – mit Hilfe einer Alten – schließlich löst.

Wir danken den Schauspielern des Weihnachtsmärchens Kerstin Ohlendorf, Lydia Fuchs, Jannika Jira, Carla Weingarten, Katharina Halus, Helge Gutbrod, Matthias Rott und der Taube Anna, die sich nach 68 spannenden Vorstellungen mit begeisterten Zuschauern vom STAATSTHEATER verabschieden und ihnen, unserem treuen Publikum.

TSCHICK zum 50. Mal in der INSEL

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"Herrndorfs Mischung aus J. D. Salingers „Fänger im Roggen“ und Mark Twains „Huckleberry Finn“ inszenierte Spartenleiterin Ulrike Stöck frisch, mitreißend und mit großartigen Darstellern... Eine reizvolle Inszenierung, die man sich nicht entgehen lassen sollte." BNN
Am 31.1. ist Tschick zum 50. Mal in der INSEL zu erleben!
Wir gratulieren zu diesem schönen Jubiläum!

ANNETTE POSTEL: Streifzug durch die Geschichte der blonden Musik - wieder zu Gast mit SING OPER STIRB! am 14.4.

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Schallendes Gelächter drang am Sonntag Abend aus dem bis aus allen Nähten platzenden KLEINEN HAUS des STAATSTHEATERS, wo die bekannte Karlsruher Chanteuse Annette Postel und ihr Bühnenpartner Gunzi Heil mit ihrem Programm Blond-frisch getönt durch den Abend blondelten.
Begleitet von einem glänzend aufgelegten Joe Völkers am Flügel führten die beiden Lokalmatadoren durch die Musikgeschichte der blonden Musik von der Steinzeit samt vorzeigeblondem Barnie Geröllheimer ging es mit Rapunzel mit „H“ und dem Haarfetischisten Cyrano de Bergerac über das naturblonde Mittelalter zum blonden Duell der mozärtlichen Königin der Nacht mit gebleichtem Falco und zu Brahms blonden Schwestern, von Annette Kidman und Gunzi Willams über Fahrschulen für Blondinen und superblonden Superstars bis in die wasserstoffgetönte Gegenwart zum frisch getönten Grandprix. Kommentiert und komplettiert durch den grandiosen „schwarzen Fleck" Joe Völker und einer Stoffpuppen-Persiflage auf Marcel Reich-Ranicki. Begeistert applaudierte das Karlsruher Publikum am Ende und verließ sichtlich vergnügt das Theater.

Wegen der grossen Nachfrage haben wir Annette Postel nochmals eingeladen am 14.4. ist sie mit ihrem Programm Sing oper stirb! zu Gast im KLEINEN HAUS. Karten können Sie ab sofort an der Theaterkasse oder hier erwerben.

Merhaba! Türkische Übertitel bei VERRÜCKTES BLUT

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Verrücktes Blut
"Die letzten Sätze treffen, in dieser Situation und in diesem Tonfall, ins Herz des Dilemmas, um das es zuvor 100 Minuten lang ging: „Es ist doch eine jämmerliche Rolle, der Hase sein zu müssen auf dieser Welt.“ Pause. „Aber der gnädige Herr braucht Hasen.“ Dunkel. Stürmischer, lang anhaltender Applaus." BNN
Mit türkischen Untertiteln am 30.1. um 20 Uhr und zum nächsten Mal am 17.2. um 19 Uhr im KLEINEN HAUS

MERHABA! BIENVENUE! WELCOME! BENVENUTO!
Wir zeigen im Schauspiel nicht nur Verrücktes Blut mit türkischen Übertiteln, sondern auch Dantons Tod mit französischen, Wie es euch gefällt mit englischen und Die Leiden des jungen Werther mit italienischen.
Die Termine finden sie auf dem Leporello oder auf unserer Internetseite unter dem jeweiligen Stück in der Spalte Termine/Karten.

Die Fremdsprachigen Übertitelungen werden aus Mitteln des Innovationsfonds Kunst gefördert.

GASTFREUNDE sind zurück

 - Foto: Jochen Klenk

Nach Grillparzers Medea, die vergangenen Donnerstag im STUDIO in der Regie von Mareike Mikat Premiere feierte, kamen gestern die ersten beiden Teile der Trilogie Das goldene Vlies von Franz Grillparzer zurück ins KLEINE HAUS. Mit 18 Menschen aus Karlsruhe, den Ensembleschauspielern Jan Andreesen, Simon Bauer, Thomas Halle, Frank Wiegard und dem Gast Peter Schneider (bekannt aus dem Film Die Summe meiner einzelnen Teile) feierte gestern das VOLKSTHEATER-Projekt Der Gastfreund / Die Argonauten seine Wiederaufnahmepremiere.

Die ersten beiden Teile der Grillparzer-Trilogie Das goldene Vlies waren die Grundlage für eine Beschäftigung mit dem Thema Gastfreundschaft in Karlsruhe in der vergangenen Spielzeit; seit November 2011 hatte das Projektteam um Regisseurin Mareike Mikat in verschiedenen Formaten recherchiert; aus dem Club der Gastfreunde und der Woche der Gastfreunde ging schließlich eine Gruppe von Karlsruher Bürgern hervor, die im ersten Teil des Abends Grillparzers Verse in einem Sprechchor präsentieren. In den phantasievoll gestalteten Kostümen von Maike Storf eroberten sie in verschiedenen Arrangements die Bühne und brachten schließlich auch große Puppen zum Einsatz, um die Geschichte von Phryxus zu erzählen, der das goldene Vlies nach Kolchis bringt und dann von König Aietes erschlagen wird.

Nach der Pause übernimmt das sechsköpfige Schauspielerensemble die Erzählung, mit Peter Schneider, der auch die Musik für den Abend komponierte, als Gast in der Rolle der Medea. Wie Jason (Thomas Halle) nach Kolchis kommt, um Phryxus zu rächen und das goldene Vlies zurückzuholen, sich dann plötzlich in Medea, die Königstochter, verliebt und eine ganz andere Erfahrung mit der „fremden Kultur“ der Kolcher macht, als die erwartete, erzählt Regisseurin Mareike Mikat in großen Bildern und mit hoher Emotionalität. Zugleich verwebt sie die Recherche in beide Teile des Abends, mit Ausschnitten aus Interviews mit den Karlsruhern, die auf dem Friedrichsplatz geführt wurden, oder dem Bühnenbild von Simone Manthey, dass das TRAUTE HEIM, in dem die Woche der Gastfreunde stattfand, auf die Bühne stellte. Im zweiten Teil des Abends spitzt die Inszenierung die Auseinandersetzung mit dem Thema Fremdheit auf die Frage zu, ob wir uns eigentlich vorstellen können, die Seite zu wechseln und in die Haut der Fremden zu schlüpfen.

Der Fonds „Heimspiel“ der Bundeskulturstiftung und eine Förderung der Gesellschaft der Freunde des Badischen Staatstheaters ermöglichten das Gesamtprojekt Der Gastfreund / Die Argonauten, das am 30.6.2012 seine Premiere feierte.

DAS GOLDENE VLIES an einem Abend!

Am 2. Februar sind einmalig alle drei Teile der Trilogie an einem Abend zu sehen!

18 Uhr DER GASTFREUND / DIE ARGONAUTEN im KLEINEN HAUS (letzte Vortellung!)

21 Uhr MEDEA im STUDIO

Kombipreis für Teil 1-3: 50% Ermäßigung auf ein Ticket

Kammersängerin Dobrzanska als VESTALIN gefeiert

 - Foto: Jürgen Frahm

Heftige und emotional kontroverse Reaktionen löste die Premiere von Spontinis Oper Die Vestalin am Samstagabend beim Karlsruher Publikum aus. Die musikalische Leitung, die in den Händen des Ersten Kapellmeisters Johannes Willig lag, der BADISCHE STAATSOPERNCHOR und Extrachor, die BADISCHE STAATSKAPELLE und das Sängerensemble wurden gefeiert. Beim Schlussapplaus stürmten auf das Regieteam Bravi und Buhrufen gleichermaßen ein.

Die Vestalin stand nach 140 Jahren in Karlsruhe zum ersten Mal wieder auf dem Spielplan und setzt die Programmlinie „Französische Oper“ fort. Das dramatische Bühnenwerk – von Komponisten wie Hector Berlioz und Richard Wagner hoch verehrt – war eine der erfolgreichsten Opern des 19. Jahrhunderts. Auch in Karlsruhe war die Oper sehr beliebt, wurde am Hoftheater von 1813 bis 1840, also über Jahrzehnte, jährlich gespielt und geriet 1872 in Vergessenheit. Im Zentrum der Handlung steht die verbotene Liebe zwischen dem Feldherrn Licinius und der Vestalin Julia, die als Priesterin an das Keuschheitsgelübde ihres religiösen Ordens gebunden ist und nicht lieben darf. Regisseur Aron Stiehl stellte nach Ritter Blaubart und Tannhäuser seine dritte Arbeit in Karlsruhe vor. In seiner Inszenierung konzentriert er sich ganz auf den Aspekt der unheilvollen Verknüpfung von Kirche und Staat. Er inszenierte das Werk als Parabel über einen faschistoiden Staat, in dem die Religion und der Glaube des Menschen zum Machterhalt instrumentalisiert werden: eine Deutung, die beim Publikum nicht durchgehend auf Akzeptanz stieß.

In der Titelpartie der Julia brillierte Ks. Barbara Dobrzanska, die mit betörendem Timbre in den lyrischen Passagen und mit großer Expressivität in den dramatischen Momenten ihrer inneren Zerrissenheit Ausdruck verlieh. Insbesondere ihre große Szene im 2. Akt im Vesta-Tempel geriet zu einem Höhepunkt, der mit lang anhaltendem Zwischenapplaus bejubelt wurde. Als ihr Geliebter Licinius, der sie aus dem Vesta-Orden zu befreien suchte, verströmte Andrea Shin tenoralen Wohlklang. Steven Ebel gab an seiner Seite als Cinna einen beeindruckenden Vorgeschmack, auf die B-Premiere am 13.2., in der er als Licinius zu erleben sein wird. Katharine Tier und Ks. Konstantin Gorny verkörperten stimmgewaltig und mit akzentuiertem Spiel das manipulative Widersacher-Paar der Großvestalin und des Pontifex Maximus.

Dirigent Johannes Willig ließ die Musik mit seinem leidenschaftlichen Dirigat aufblühen und steuerte die prächtigen Chorszenen souverän. Besonderen Applaus erhielten der BADISCHE STAATSOPERNCHOR und der Extrachor, die die anspruchsvollen Chorsätze bravourös meisterten. Die Einstudierung lag bei Chordirektor Ulrich Wagner.

Weitere Vorstellungen sind am 31.1., 13.2., 2., 12.3., 11., 17., 26.4., 12. und 26.5.

LE TRAITÉ: Freundschaft zwischen Staatsmännern

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Im ausverkauften STUDIO wohnte ein gebanntes und beeindrucktes Publikum, darunter der frankophile Karlsruher Kulturbürgermeister Wolfram Jäger, am vergangenen Freitag der Uraufführung des Stücks Le Traité – Der Vertrag des Straßburger Autors Lionel Courtot bei. Das dokumentarische Theaterstück vergegenwärtigte die Ereignisse von vor 50 Jahren, als Präsident Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer am 22. Januar 1963 die deutsch-französische Freundschaft mit einem Vertrag im Elysée-Palast in Paris besiegelten. Einige Jahre zuvor hatten die Staatsmänner in der intimen Umgebung der Elsässer Wohnung von de Gaulle über die Zukunft Europas diskutiert und den Grundstein ihrer Freundschaft gelegt. Original Ton-Dokumente aus dem Zeitraum 1958-1963 wechselten sich ab mit dem virtuosen Spiel der französischen Schauspieler Jean-Philippe Meyer und Alain Moussay.

Im Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung fragten die Zuschauer das Produktionsteam um Autor Lionel Courtot und Regisseur Philippe Huriet nach der Entstehungsgeschichte des Werks und den vielen Anekdoten, die diese grenzüberschreitende Freundschaft kennzeichneten. Le Traité entstand als Auftragswerk der Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand in Karlsruhe auf Initiative von dessen Leiter Robert Walter.

Im Rahmen der Karlsruher „semaine franco-allemande“ wird das Gastspiel am 2. Juli im STUDIO im STAATSTHEATER KARLSRUHE wiederholt.

STUHLPATEN exklusiv zu Gast bei Generalprobe von DIE VESTALIN

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Am Donnerstagabend besuchten die bisher 66 Stuhlpaten des STAATSTHEATERS KARLSRUHE die Generalprobe von Gaspare Spontinis Oper Die Vestalin, die am 26.1. Premiere feiern wird. Generalintendant Peter Spuhler dankte den Spenderinnen und Spendern im Vorfeld der Generalprobe bei einem kleinen Empfang für ihr vorbildliches bürgerschaftliches Engagement.
Der Erlös der Aktion STUHLPATENSCHAFT fließt vollständig in die Finanzierung des von Peter Spuhler neu gegründeten JUNGEN STAATSTHEATERS ein. Das STAATSTHEATER KARLSRUHE trägt das JUNGE STAATSTHEATER ohne zusätzliche Mittel und ist deshalb in besonderem Maße auf die Hilfe und Unterstützung seines Publikums angewiesen. Die Stelle eines Schauspielers im Ensemble des JUNGEN STAATSTHEATERS konnte so bereits für eine Spielzeit finanziert werden. Um weiter wachsen zu können warten noch viele Stühle sowohl im GROSSEN als auch im KLEINEN HAUS auf weitere Patinnen und Paten. Schon ab 300,- € kann ein Stuhl mitsamt einer Namensplakette erworben werden.

Das JUNGE STAATSTHEATER schließt eine Lücke im Angebot des STAATSTHEATERS KARLSRUHE. Kindern- und Jugendlichen in allen Altersstufen wird der Zugang zu Theater in allen Sparten ermöglicht. So hat das JUNGE STAATSTHEATER unter der Leitung von Ulrike Stöck bereits 21 sogenannte Schulkooperationsverträge abgeschlossen, die einen kontinuierlichen Theaterbesuch der Schülerinnen und Schüler gewährleisten. Das Patenschaftsprojekt Kulturlotsen des JUNGEN STAATSTHEATERS gibt Kindern aus Familien mit nicht ausreichenden finanziellen Mitteln oder mangelnden zeitlichen Ressourcen die Möglichkeit, sich gemeinsam mit einem engagierten Ehrenamtlichen auf Erkundungstour in die Welt des Theaters zu begeben.

Weitere Informationen zur Aktion STUHLPATENSCHAFT erteilt Jonas Fathy, 0721 3557 138, stuhlpatenschaft@staatstheater.karlsruhe.de

AGNES: Peter Stamm für Man Booker International Prize nominiert

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Der Autor des Erfolgsromans Agnes, der mit großem Erfolg in einer Bühnenfassung am STAATSTHEATER KARLSRUHE gezeigt wird, ist unter den Finalisten für die begehrte britische Buchauszeichnung Man Booker International Prize. Der im Zwei-Jahres-Rhythmus vergebene Literaturpreis wurde 2005 mit einem Preisgeld von 60 000 Pfund ins Leben gerufen, als Ergänzung zum Man Booker Prize, der wichtigsten britischen Auszeichnung für Literatur. Ausgezeichnet wird das Gesamtwerk eines Autors, dessen Werk auf Englisch erschienen ist. Mit Peter Stamm ist erstmals ein Schweizer Autor nominiert.
Am 22.5. wird der Preisträger in London bekanntgegeben. Wir drücken Peter Stamm die Daumen!
Nach 19 ausverkauften Vorstellungen der deutschsprachigen Erstaufführung seines Debütromans Agnes gibt es wieder Karten für die Vorstellungen ab dem 8. März.

Link Booker Prize:
http://www.themanbookerprize.com/

Premiere MEDEA – die Trilogie ist komplett

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Selten war das Premierenpublikum so bunt gemischt – neben 15 SchülerInnen, den Journalisten und Ehrengästen, Hausmitgliedern und Gastregisseuren waren es Karlsruher aller Altersstufen, die zur gestrige Premiere von Grillparzers Medea im STUDIO Ensemble und Regieteam bejubelten.
Besonders großen Applaus gab es für die profilierteste postmigrantische Schauspielerin ihrer Generation Sascha Özlem Soydan, die als Gast die anspruchsvolle und hochemotionale Hauptrolle spielte, aber auch André Wagner als Jason, Eva Derleder als König Kreon und den drei jungen Darstellern Thomas Halle, Shari Crosson und Stephanie Biesolt wurde herzlicher Beifall gespendet.

Regisseurin Mareike Mikat und Ausstatterin Simone Manthey haben mit Medea den Abschluss der Trilogie Das goldene Vlies geschaffen, nach ihrer gemeinsamen Arbeit an den ersten beiden Teilen mit dem VOLKSTHEATER-Projekt Der Gastfreund / Die Argonauten (Wiederaufnahme am Samstag, 26.1., im KLEINEN HAUS). Nach einem Bürgerchor in Der Gastfreund und einer raumgreifenden, intensiven Ensembleleistung in Die Argonauten setzen sie Medea als Kammerspiel ins STUDIO, um in großer Nähe zum Zuschauer den Konflikt zwischen Medea und der griechischen Gesellschaft zu verhandeln. Ein Familienkonflikt, konzentriert auf das sechsköpfige Ensemble, der jedoch stets auch ein gesellschaftlicher bleibt. Findet Medea Aufnahme bei den Griechen oder wird sie als „Fremde“ ausgegrenzt? Wem gehört Jasons Loyalität? Und wo ist eigentlich das wertvolle goldene Vlies? Franz Grillparzer arbeitet in seiner Medea des 19. Jh. den "Kampf der Kulturen" zwischen Griechen und Kolchern vor dem Hintergrund des Kolonialismus seiner Zeit heraus und zeigt an Medea exemplarisch, was die Angst vor der Fremdheit anrichtet. Dazu zeigt er eine starke, selbstbewusste und kluge Frau, die an der Ignoranz ihrer Umwelt scheitert.

Das Bühnenbild verweist auf einen Warteraum ebenso wie auf eine festliche Empfangshalle, auf einen Transitort ebenso wie auf ein Wohnzimmer. Die Kostüme rücken die Griechen in die Nähe unserer eigenen Gesellschaft, während Medea, Jason und ihre Kinder als Flüchtlinge, gebeutelt durch ihre lange Schiffsreise, den Gestrandeten an Europas Grenzen ähneln. Inszenierung und Ausstattung suchen gleichermaßen nach der modernen Verortung wie nach der archaischen Tiefe des Stoffs. Medea, die als Zauberin, Geliebte, Flüchtende und Kindsmörderin eine der schillerndsten und abgründigsten Frauengestalten der Weltliteratur ist, rührt an die empfindlichen Punkte einer Gesellschaft: Geschlechterkampf und Rassismus ebenso wie Gewalt und ihre Legitimation oder ihr Ursprung.

Das Goldene Vlies an einem Abend! Am 2. Februar zeigen wir einmalig die gesamte Trilogie an einem Abend: 18 Uhr Der Gastfreund / Die Argonauten im KLEINEN HAUS, 21 Uhr Medea im STUDIO.
Kombiticket - Sonderpreis für Das Goldene Vlies. Beim Kauf eines Kombitickets für eine Vorstellung von Der Gastfreund/Die Argonauten und Medea erhalten Sie auf eines der Tickets 50% Rabatt.

HELDEN zu Gast in der BADISCHEN LANDESBIBLIOTHEK

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Liedgesang vom Feinsten, eine Dame auf einem Sockel und jede Menge interessierter Fragen und interessanter Antworten: am Mittwochabend konnte das Publikum vier weitere Ensemblemitglieder näher kennenlernen.

Erstmals moderierte Renatus Mészár, seit dieser Spielzeit festes Mitglied des Opernensembles, seine Gäste waren Elisiane Büchele (Ballett), Lydia Leitner (Opernstudio), Lisa Schlegel (Schauspiel) und Armin Kolarczyk (Oper).

Von der unterschiedlichen Arbeitsweise der verschiedenen Sparten wurde erzählt und die Frage aufgeworfen, wie viele Berührungspunkte es im Theateralltag zwischen Oper, Ballett und Schauspiel tatsächlich gibt. Unterschiedlichste Lebenswege entfalteten sich mit teilweise gravierenden und durchaus nicht immer vorhersehbaren Wendungen.

Elisiane Büchele zeichnete ihren weiten Weg von Brasilien über Russland bis Deutschland nach und erzählte, warum sie nicht dem Klavier, sondern dem Ballett den Vorzug gab. Lisa Schlegel verriet, wie es dazu kam, dass sie ihren ursprünglichen Beruf als Restaurateurin an den Nagel hängte und doch noch Schauspielerin wurde und wie Familie und Theater unter einen Hut zu bringen sind. Lydia Leitner beschrieb ihren Weg bis ins Opernstudio des STAATSTHEATERS und zeigte mit Fotos vom Fliegenfischen und Klettern nebenbei eine ganz unerwartete Seite ihre Persönlichkeit. Armin Kolarczyk erzählte von seiner italienischen Kindheit als „Ausländer mit Migrationshintergrund“ und warum er nach seinem Jurastudium doch noch zum Gesang fand.

Dazwischen brachte Lisa Schlegel Martin Walsers Dramolett Die Frau auf dem Sockel zu Gehör und zusammen mit Studienleiter Jan-Roelof Wolthuis bestritt Armin Kolarczyk den musikalischen Teil des Abends. Mit den Arien des Figaro aus Il Barbiere di Siviglia und Mein Sehnen, mein Wähnen aus Die tote Stadt stellte er nicht nur sein Können im Bereich des Opernrepertoires unter Beweis, sondern machte mit den Liedern Aus dem Walde tritt die Nacht (Richard Strauss) und Der Kuss (Ludwig van Beethoven) durchaus Lust auf mehr.

Die 11. Ausgabe von Unsere Helden wird am Donnerstag, 21.2. in der Badischen Landesbibliothek stattfinden. Als Gäste werden Simon Bauer, Nicholas Clifford und Steven Ebel zu erleben sein, es moderiert Christina Niessen.

Französisches Gastspiel LE TRAITÉ - nur noch wenige Restkarten!

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La Traité
Dokumentarisches Schauspiel von Lionel Courtot. URAUFFÜHRUNG / AUFTRAGSWERK / GASTSPIEL FREIE SZENE
In deutscher und französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Schluss mit der Erbfeindschaft: Im Januar 1963 besiegelten Präsident de Gaulle und Bundeskanzler Adenauer die deutsch-französische Freundschaft mit einem Vertrag im Elysée-Palast in Paris.

Am 25.1. um 20 Uhr im STUDIO

TALK IM JUNGEN STAATSTHEATER

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Das Kamel ohne Höcker

„Wie wurden Sie Leiterin einer Kinder- und Jugendtheatersparte, die es bis dahin ja noch gar nicht gab?“ Mit dieser Frage an Ulrike Stöck, Leiterin des JUNGEN STAATSTHEATERS eröffnete Dr. Bernd Krüger, Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde des Badischen Staatstheaters e. V. gestern den Talk im JUNGEN STAATSTHEATER. Nachdem Ulrike Stöck erzählt hatte, wie der Sprung ins doch recht kalte Wasser der Gründung einer neuen Sparte sie reizte, stellte sich ihr Team in intimer Runde vor: Julia Schüttke (Theaterpädagogin für Oper, Ballett & Konzert), Claudia Gruber ( Beratung & Verkauf für Schulen & Kindergärten), Petra Weßbecher (Projektleiterin KULTURLOTSEN) sowie Anne Britting und Marco Ober (Theaterpädagogen für Schauspiel).
Alle Teammitglieder berichteten von ihren ganz unterschiedlichen Wegen ans JUNGE STAATSTHEATER und wie sie die erste Spielzeit ihrer neu gegründeten Sparte erlebt haben. Ulrike Stöck gab Einblicke in die Entstehungsprozesse des Spielplans und die Ideen hinter den verschiedenen Volkstheatergruppen und VOLKSTHEATER-Projekten.

Am Ende ihrer Probe zu der aktuellen Produktion Das Kamel ohne Höcker (Premiere: 16.2.in der INSEL) stieß auch das Ensemble des JUNGEN STAATSTHEATERS – Veronika Bachfischer, Sebastian Reich und Ralf Wegner – zum Talk dazu und stellten sich den Freunden des STAATSTHEATERS vor.
Eine ganz besondere Freude war die Anwesenheit mehrerer Kulturlotsen, die den Abend mit Geschichten von Erlebnissen und Erfahrungen mit ihren Lotsen-Kindern spontan bereicherten. Das Projekt Kulturlotsen bringt  theaterbegeisterte Ehrenamtliche mit Kindern zusammen, denen der Zugang zu Theater aus den unterschiedlichsten Gründen erschwert ist. Als Tandem gehen sie einmal im Monat gemeinsam ins Theater. Die Gesellschaft der Freunde des Badischen Staatstheaters e. V. unterstützt das Projekt seit Beginn, stellte Kontakte her und engagiert sich als Förderer.
Der Abend klang aus mit spannenden persönlichen Gesprächen über die Theatererlebnisse in den ersten 16 Monaten JUNGES STAATSTHEATER.

Luftmusik zum Anfassen im ausverkauften STUDIO

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Fasziniert und begeistert zeigte sich das Publikum am Montagabend von der Präsentation des ersten elektronischen und einzigen berührungslos gespielten Instrument der Welt – und folgte zahlreich der Einladung, selbst einen Versuch am Theremin zu wagen und für einen Moment die Luft im STUDIO zum Klingen zu bringen.
Bei Das Theremin – Luftmusik eines Geheimagenten drehte sich für zwei kurzweilige Stunden alles um das exotische Wunderinstrument aus dem Musical Alice. Clemens Rynkowski, musikalischer Leiter der Alice-Produktion, eröffnete dem Publikum einen unterhaltsamen und inspirierenden Einblick in die Welt des Theremins und seines Erfinders, des russischen Physikers, Cellisten und Geheimagenten Leon Theremin. Begleitet von François Salignat am Flügel und gesanglich unterstützt von Alice-Schauspieler Robert Besta, präsentierte Rynkowski virtuos die unterschiedlichen musikalischen Facetten des Instruments und zeigte, was hinter dem visuellen und akustischen Zauber steckt. Gerahmt wurde der Abend mit Ausschnitten aus dem Dokumentarfilm Theremin – An Electronic Odyssey, der die aufregende Geschichte des Theremin und seines genialen Schöpfers in Filmaufnahmen, Interviews und Zeitzeugenberichten nachzeichnet.
Aufgrund der großen Nachfrage wurde der zunächst als einmalige Veranstaltung geplante Abend am 21.1. erneut gezeigt und sorgte für ein ausverkauftes STUDIO. Für alle, die Das Theremin – Luftmusik eines Geheimagenten bisher verpasst haben, wird die Veranstaltung am 17.6. um 20 Uhr ein weiteres Mal im STUDIO zu erleben sein, Karten können bereits im Vorverkauf erworben werden!

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit: HÄNSEL UND GRETEL

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Am 23.1. haben Sie zum letzten Mal in dieser Spielzeit die Gelegenheit, Engelbert Humperdinck Märchenspiel Hänsel und Gretel im GROSSEN HAUS zu erleben!

"Eine Vielzahl verspielter Einfälle und Anspielungen sowie genaue Personenführung. Lebhafter Premierenbeifall." Die Rheinpfalz

Lernen Sie unser ENSEMBLE kennen

Unsere Helden 10 - Ensemblemitglieder stellen sich vor

Dieses Mal präsentiert Renatus Meszar die Ballettsolistin Elisiane Büchele, die Sopranistin Lydia Leitner, Lisa Schlegel vom Schauspiel-Ensemble und den Bariton Armin Kolarczyk.

23.01. um 19 Uhr in der BADISCHE LANDESBIBLIOTHEK

Der Eintritt ist frei!

Talk im JUNGEN STAATSTHEATER am 21.1.

mit Dr. Bernd Krüger, Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde des Badischen Staatstheaters e. V., Ulrike Stöck, Leiterin des JUNGEN STAATSTHEATERS und ihrem Team

Am 21.01. um 20 Uhr in der INSEL
Der Eintritt ist frei!

Spontinis VESTALIN – ein Vorbild für Berlioz und Wagner

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Beim Sonntag vor der Premiere konnten sich die Zuschauer einen ersten Eindruck von Spontinis Vestalin machen, der nächsten Opernpremiere im GROSSEN HAUS.

Johannes Willig, der Musikalische Leiter der Produktion, machte im Gespräch mit dem Operndramaturg Raphael Rösler deutlich, welch innovative Kraft in der Musik des italienischstämmigen Komponisten steckt, der für Komponisten wie Hector Berlioz, Giuseppe Verdi oder Richard Wagner ein prägendes Vorbild war.
Einen Vorgeschmack auf die packende und zugleich wunderschöne Musik gaben Ks. Klaus Schneider als Cinna und Hatice Zeliha Kökcek als Grande Vestale, die dem interessierten Publikum Auszüge aus der Oper präsentierten. Regisseur Aron Stiehl, der in Karlsruhe zuletzt für seine Inszenierung von Wagners Tannhäuser gefeiert wurde, beschrieb die Handlung um die verbotene Liebe zwischen der jungen Vesta-Priesterin und dem römischen Feldherren Licinius und erläuterte anhand des aufgebauten Bühnenbild-Modells von Frank Philipp Schlößmann, der in der letzten Spielzeit für die Bühne bei Romeo und Julia auf dem Dorfe verantwortlich war, und der ausgestellten Kostüme von Franziska Luise Jacobsen anschaulich sein Inszenierungskonzept. Im Anschluss an das Gespräch stellte er sich zusammen mit Johannes Willig den interessierten Fragen des Publikums.

Die Vestalin Premiere am 26.1. im GROSSEN HAUS.

Musikalische Reise um die ganze Welt im 1. KINDERKAMMERKONZERT - Wiederholung in Planung

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Mit dem Ruderboot ging´s los nach England, weiter mit Zug nach Irland, dann in den Süden und einmal um den ganzen Globus!
In unserem ersten Kinderkammerkonzert – Auf 16 Saiten durch die Welt, reisten vier Orchestermusiker der BADISCHEN STAATSKAPELLE und der Schauspieler Gunnar Schmidt aus dem Schauspielensemble des STAATSTHEATERS einmal rund um die Erde und präsentierten Werke für Streicher von Komponisten aus aller Welt – von Russland über die Alpen bis nach Südamerika.
Das junge Publikum, das trotz des morgendlichen Glatteises zahlreich gekommen war, erlebte nicht nur jede Menge neue Musik und abenteuerliche Reisegeschichten, sondern lernte auch ganz nebenbei die unterschiedlichen Streichinstrumente und ihre Musiker kennen: Claudia von Koop-Ostrowski und Diana Drechsler an der Violine, Michael Fenton an der Viola und Benjamin Groocock am Violoncello. Einen besonderen Aufritt hatte auch „special guest“ STAATSTHEATER-Schauspielerin Lisa Schlegel, die den Reisenden unter anderem als Schaffnerin, Cowboy oder stepptanzende Irländerin immer wieder begegnete. Ein buntes, erlebnisreiches Konzert, das für restlose Begeisterung sorgte und das Publikum Sirtaki tanzen ließ! Vorfreude darf schon jetzt verbreitet werden: eine Wiederholung des heutigen Kinderkammerkonzerts in dieser Spielzeit ist in Planung, da der Start unseres neuen Konzertformats heute sehr schnell bis auf den letzten Stehplatz ausverkauft war. Das Format entstand auf Initiative der Musiker der BADISCHEN STAATSKAPELLE, die für unsere jungen Besucher auch wieder beim 2. Kinderkonzert am 17.2. zu erleben sein werden. Dann packen Maestro Eusebius und Prof. Florestan im Rahmen der HÄNDEL-FESTSPIELE nicht nur den musikalischen Koffer von Georg Friedrich Händel aus.

Der Wiederholungstermin für das heutige Kinderkammerkonzert wird so schnell wie möglich bekannt gegeben.

 

Zusatztermin DAS THEREMIN am 21.1. - Jetzt Karten sichern!

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Bei Das Theremin – Luftmusik eines Geheimagenten im November 2012 im STUDIO drehte sich einen Abend lang alles um das exotische Wunderinstrument aus dem Musical AliceClemens Rynkowski, musikalischer Leiter der Alice-Produktion, eröffnete dem Publikum einen unterhaltsamen und inspirierenden Einblick in die faszinierende Welt des Theremins und seines Erfinders, des russischen Physikers, Cellisten und Geheimagenten Leon Theremin. 
Begleitet von François Salignat am Flügel und gesanglich unterstützt von Alice-Schauspieler Robert Besta, präsentierte Rynkowski virtuos die unterschiedlichen musikalischen Facetten des ersten elektronischen und einzigen berührungslos gespielten Instruments der Welt, zeigte, was hinter dem visuellen und akustischen Zauber steckt – und ließ das Publikum unmittelbar teilhaben an der Faszination Theremin: 
Wer wollte, konnte selbst einen Versuch wagen und die Luft im STUDIO zum Klingen bringen. Gerahmt wurde der Abend mit Ausschnitten aus dem Dokumentarfilm Theremin – An Electronic Odyssey, der die aufregende Geschichte des Instruments und seines genialen Schöpfers in Filmaufnahmen, Interviews und Zeitzeugenberichten nachzeichnet.
Aufgrund des großen Interesses haben wir einen zusätzlichen Termin für diesen Abend im Januar gefunden: am 21.1. ist es soweit! 

Ein berührendes Ensemble auf dem EINSAMEN WEG!

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Im ausverkauften KLEINEN HAUS wurde Schnitzlers intensive Familiengeschichte Der einsame Weg mit starkem Applaus belohnt. Im Beisein vieler Honoratioren und Ehrengäste kam das große Drama von 1904 am Samstagabend erstmals in der Stadt Karlsruhe zur Aufführung.

Ursula Grossenbacher berührte in der Rolle der todkranken Gabriele Wegrat, die das Geheimnis um ihr Verhältnis mit Julian Fichtner bis in den Tod vor ihrer Familie verbirgt. Impulsiv und emotional zeigte Jan Andreesen den Sohn Felix Wegrat, gleichzeitig sympathisch und doch voller Schmerz legte Georg Krause (Prof. Wegrat) seine Rolle an. Cornelia Gröschel gab ihrer Johanna Wegrat eine faszinierend unbestimmte Sehnsucht, mit der sie sich in eine abgründige Beziehung zu dem düster-schillernden Stephan von Sala (Timo Tank) begibt. Timo Tank spielte einen charismatischen Egomanen, der in den letzten Tagen seines Lebens eine junge Frau mit sich in den Tod reißt. Julian Fichtner, der wahre Vater von Felix Wegrat, wurde in seinem Kampf um den eigenen Sohn eindrücklich dargestellt von Ronald Funke. Nicht minder innig gestaltete Lisa Schlegel die alternde Schauspielerin Irene Herms, die über die Abtreibung ihres Kindes von Julian Fichtner nicht hinwegkommt. Einfühlsam legte Frank Wiegard seine Darstellung des Doktor Reumann an, des unglücklich in Johanna Wegrat verliebten Arztes der Familie.

Regisseur Dominique Schnizer hatte sich in der letzten Spielzeit mit der gefeierten Inszenierung von Nis-Momme Stockmanns Der Mann der die Welt aß in Karlsruhe vorgestellt. Am 7.2.13 ist diese Produktion im STUDIO des STAATSTHEATERS nur einmal noch zu sehen. Mit Der einsame Weg inszenierte Schnizer einen leisen, ganz auf das feingliedrige Ensemblespiel konzentrierten Abend.

Bühnenbildnerin Christin Treunert entwarf einen surrealen Bühnenraum: einen Wald, der Elemente von Außen- und Innenräumen verbindet und an Traumbilder erinnert.

Die nächsten Vorstellungen von Der einsame Weg sind am 24.1., 3., 6., 13., 20.2.

Erfahren Sie alles rund um die Inszenierung von DIE VESTALIN

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Am Sonntag vor der Premiere lädt Sie Dramaturg Raphael Rösler diesmal ein, gemeinsam mit ihm, dem Inszenierungsteam und einigen Ensemblemitgliedern hinter die Kulissen der Inszenierung von Die Vestalin zu blicken.
Die Premiere von Gaspare Spontinis Oper feiern wir am 26.1. im GROSSEN HAUS. 
 

Wir gratulieren Christian Firmbach zur Generalintendanz in Oldenburg

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Wir gratulieren CHRISTIAN FIRMBACH, der im Sommer 2014 neuer Generalintendant des Oldenburgischen Staatstheaters wird!
Der 1967 in Kassel geborene Christian Firmbach ist seit 2008 Künstlerischer Betriebsdirektor und Stellvertreter des Generalmusikdirektors am Theater Bonn. Er studierte Gesang an der Musikhochschule Köln, arbeitete als Assistent von Andreas Homoki, Peter Mussbach und Nicolas Brieger. Von 2004 bis 2008 war er als Künstlerischer Betriebsdirektor und Stellvertreter des Intendanten John Dew in Darmstadt tätig.

Bei uns ist er zu Gast bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN: er moderiert als Prof. Florestan zusammen mit Ulrich Wagner das 2. Kinderkonzert am 17.2. und packt gemeinsam mit allen Zuschauern den Koffer von Georg Friedrich Händel aus.

PETER SPUHLER im dpa-Interview: Theater muss sich öffnen

"Die Institution Theater muss sich nach Ansicht des Intendanten vom Badischen Staatstheater in Karlsruhe grundlegend verändern.
"Die Gebäude der Hochkultur müssen durchlässiger werden", sagte Peter Spuhler. "Theater muss ein Haus für Bürger sein - nicht nur am Abend offen, sondern auch tagsüber zugänglich." Vorbild sei für ihn das National Theatre in London. Dort gebe es eine Buchhandlung, Ausstellungen im Foyer, Gastronomie und eine kleine Bühne für spontane Aufführungen. "Theater soll kultureller Treffpunkt für alle sein", sagte Spuhler, der das Karlsruher Haus seit der Spielzeit 2011/2012 leitet." 

Das ganze Interview finden Sie hier.

Rekord: 95% Auslastung im Dezember am STAATSTHEATER

Die Bilanz der ersten Monate, September bis Dezember, der Spielzeit 2012/13 kann sich sehen lassen. Ein Vergleich mit den letzten sechs Spielzeiten zeigt, dass in diesem Zeitraum erstmals mit 103.643 Besuchern die 100.000er Marke überschritten wurde. Der entsprechende Durchschnitt der letzten sechs Spielzeiten lag bei rund 93.000 Besuchern.

Im Gesamtdurchschnitt wurde in den ersten Monaten eine Auslastung von 86% erreicht mit einer Rekordauslastung von 95% im Dezember 2012.
Sollte es gelingen, diesen Auslastungsschnitt bis zum Ende der Spielzeit zu halten, steht dem STAATSTHEATER KARLSRUHE die erfolgreichste Spielzeit seit 1996/97 bevor. Damals wurde das letzte Mal eine Auslastung von über 86% erzielt.
Nicht nur die neue Sparte JUNGES STAATSTHEATER hat sich erfolgreich etabliert und zum Erfolg beigetragen sondern auch die neue Linie des musikalischen Schauspiels führt zu deutlichen Besucherzuwächsen und einer Erweiterung des Zuschauerspektrums. Die Zahl der Abonnenten, die verlässlichsten Garanten für eine kontinuierliche Theaterarbeit, hat ebenfalls den Stand der letzten Spielzeit leicht übertroffen.

AGNES: schon jetzt Karten für die März-Vorstellungen sichern

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Die ersten Vorstellungen von Agnes im Januar und Februar sind bereits fast komplett ausverkauft, deshalb sind wir bereits jetzt mit den Märzvorstellungen in den Verkauf gegangen. 
Die DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG des Romans von Peter Stamm, hatte am 24.11. im STUDIO Premiere und ist von der Kritik sehr gelobt worden, wie hier in den Badischen Neuesten Nachrichten:
"Der Erfolg dieses vorzüglichen, 100-minütigen Abends, zweifellos ein grandioser Höhepunkt des Karlsruher Schauspiels seit Monaten, wird durch die atmosphärisch verstärkende Ausstattung von Alois Gallé eindringlich befördert, liegt aber in allererster Linie an der Besetzung. Die wunderbare Cornelia Gröschel ist in ihrer bewegenden Mischung von kreatürlicher Liebeshingabe, elfischer Entrückung, verletzlicher Zartheit, emotionaler Kraft und zugleich aufwühlender Zerrissenheit ein Glücksfall für dieses Stück und seine Aufführung. Neben ihr ist André Wagner ein sensibler, ganz und gar passender Partner. Glänzende, anrührende Schauspielerei bei beiden." 

Der Roman von Peter Stamm wird in vielen Oberstufenklassen in Baden-Württemberg behandelt. Schulklassen können ihre Karten direkt bei Claudia Gruber T 0721 20 10 10 20 oder per Mail schulen@staatstheater.karlsruhe.de buchen. 

STAATSTHEATER trauert um Peter Schliesser und Edwin Dorner

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Am Mittwoch fanden zeitgleich zwei Trauerfeiern für mit dem STAATSTHEATER eng verbundene Persönlichkeiten statt.

In Ettlingen wurde Peter Schliesser, der unerwartet im Alter von 66 Jahren verstorbene Vorsitzende des DGB-Kulturvereins Karlsruhe, beigesetzt. Generalintendant Peter Spuhler erwies ihm die letzte Ehre. Auf dem Karlsruher Zentralfriedhof trauerte man um Staatsschauspieler Edwin Dorner, der im Dezember im Alter von 86 Jahren verstorben war. Stefan Viering las für seinen Kollegen zwei Gedichte, Schauspieldirektor Jan Linders und Staatstheater-Ehrenmitglied Verwaltungsdirektor i.R. Wolfgang Sieber gaben der Urne das letzte Geleit.

Stefan Viering liest von der Landung in Karthago

Gefesselt folgte das Publikum am Dienstag der Lesung der Aeneis des Staatsschauspielers. In der dichten Atmosphäre des STUDIOS brachte der Staatsschauspieler den ersten Teil des Epos von Vergil in der Prosaübersetzung von Volker Ebersbach zum Leben. Mit abwechselnd leisen, kräftigen und pathoshaften Tönen erzählte er von der Landung des Helden Aeneas in Karthago. Nachdem er dort von der Königin Dido gastlich aufgenommen wurde, schilderte Aeneas eindrucksvoll die Schlacht um das untergehende Troja.

Wie sich Dido und Aeneas ineinander verlieben, kann man am Freitag 18.1. im STUDIO erleben. Am Sonntag 20.1. folgt dann der Höhepunkt mit der Gründung der Stadt Rom.

Auch in der Oper ist mit Die Trojaner eine Bearbeitung der Aeneis zu sehen.

Badische Neueste Nachrichten, Peter Kohl, 17.01.2013

THEABIB & BAR – Lernraum im Theaterfoyer

Einen zusätzlichen und ungewöhnlichen Ort zum Lernen, Arbeiten und kreativen Denken finden Studierende und andere Interessierte ab Februar tagsüber im Foyer des STAATSTHEATERS KARLSRUHE. Die Zusammenarbeit des House of Competence (HoC) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der KIT-Hochschulgruppe Enactus und des STAATSTHEATERS KARLSRUHE ist ein deutschlandweit bislang einzigartiges Projekt. „Wir sorgen mit einer Anschubfinanzierung dafür, dass ein Serviceangebot rund um das Thema Lernen und studentisches Arbeiten vor Ort ist“, so Alexa Maria Kunz, verantwortliche Mitarbeiterin des HoC. Sie freut sich, dass auf diese Weise Ergebnisse aus ihrer Studierendenforschung Anwendung finden und den Studierenden zugute kommen. Mit 150 Arbeitsplätzen entlastet das Angebot auch die Bibliotheken – „besonders in der bevorstehenden Prüfungsphase eine ganze große Hilfe“, betont Enactus-Projektleiter Dominic Eberhardt. „Dafür haben wir gern unsere Freizeit in die Konzeptentwicklung gesteckt und kümmern uns nun um ganz praktische Dinge wie die tägliche Organisation und eine Kaffeebar.“ Die Studenteninitiative Enactus und das HOC haben das Pilotprojekt sechs Monate lang mit Mitarbeitern des Staatstheaters konzipiert. Generalintendant Peter Spuhler ist glücklich über die Kooperation: „Dies ist ein weiterer Schritt zur Öffnung des Theaters, um für mehr Bürgernähe und mehr Transparenz zu sorgen. Außerdem ist die Idee sehr nachhaltig, weil wir das Foyer täglich heizen und reinigen. Und im Sommer können wir sogar unsere wunderbare Terrasse für alle öffnen.“

Glühende Wiederaufnahme der TROJANER

 - Foto: Markus Kaesler

Schon nach den ersten Akten wollte der Beifall nicht abreißen – das Publikum der Wiederaufnahme von David Hermanns Inszenierung der Trojaner von Hector Berlioz war hingerissen von der großartigen Musik und der eindrucksvollen Inszenierung. Ein Besucher brachte es in der Pause auf den Punkt: „So etwas habe ich noch nicht gehört und gesehen, das haut mich um!“ Besonders gefeiert wurde Justin Brown, der den Abend mit der BADISCHEN STAATSKAPELLE anfeuerte. Die Sänger – allesamt aus dem hauseigenen Ensemble – brachten die Geschichte aus der Aeneis zum Glühen: so zum ersten Mal dabei und gleich eindrucksvoll Kammersängerin Ewa Wolak als die schillernde Schwester der karthagischen Königin Dido. Heidi Melton als Dido und John Treleaven als trojanischer Held Aeneas bezauberten die Zuschauer mit einem der schönsten Liebesduette der Opernliteratur. Eleazar Rodriguez mit dem gefühlvollen Lied auf Ceres und Sebastian Kohlhepp mit dem Lied des heimwehkranken Hylas setzten besondere Glanzlichter, Kammersänger Konstantin Gorny gab dem Minister Narbal markante Kontur. Der erste Teil wurde beherrscht von Christina Niessen als Kassandra, die mit nie nachlassender Energie ihr Volk vor dem Untergang warnt. – Achtung: Dieses Glanzstück der Karlsruher Operngeschichte (hier uraufgeführt im Jahr 1890 durch Felix Mottl!) erfährt in dieser Spielzeit nur noch eine Aufführung des Gesamtwerkes am 2. Februar! Der erste Teil Die Eroberung Trojas steht an diesem Donnerstag, 17.1. auf dem Spielplan, der zweite Teil Die Trojaner in Karthago am Samstag, 19.1.

Ks. Ewa Wolak debütiert als Anna in DIE TROJANER

 - Foto: Jochen Klenk - Foto: Jochen Klenk - Foto: Jochen Klenk

Die großartige Altistin Ewa Wolak ist seit 1998 am STAATSTHEATER KARLSRUHE engagiert. Außer als Anna in Die Trojaner am 13.1., 19.1. und 2.2. ist sie in dieser Spielzeit am 15.2. und am 14.3. auch als Carmen zu hören.

Die Trojaner wurden zum gefeierten Start der neuen Intendanz unter Peter Spuhler im September 2011. Alle wesentlichen Fachmagazine berichteten. Die Resonanz war ausgesprochen positiv. Auch die Zuschauer waren begeistert. Das STAATSTHEATER KARLSRUHE kann das Werk mit 19 solistischen Partien, den imponierenden Chören und den insgesamt über 200 Mitwirkenden komplett aus dem eigenen Ensemble besetzen. An der Seite von Ks. Ewa Wolak sind unter anderem Heidi Melton (13.1.), Katharine Tier (19.2. & 2.2.), John Treleaven und Ks. Konstantin Gorny zu erleben. Nur noch 4 Mal stehen Die Trojaner am STAATSTHEATER auf dem Spielplan. Am 13.1. um 17 Uhr startet die Serie der letzten Vorstellungen. Weitere Termine sind nochh am 17.1. (Teil I), am 19.1. (Teil II) und am 2.2. (beide Teile).

Zum letzten Mal ABGESANG im STUDIO

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Eva Derleder, Hannes Fischer, Kurt Müller-Graf, Hannsjörg Schuster, Michael Rademacher und Stefan Viering erzählen in Robert Bestas Film Abgesang ihre ganz persönlichen Geschichten und Anekdoten aus 40 Jahren Bühnenleben.

Für alle ein Schock – DGB Kultur-Vereins Vorstand Peter Schliesser gestorben

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Peter Schliesser, 1. Vorsitzender des DGB Kultur-Vereins ist am vergangenen Donnerstag im Alter von 66 Jahren ganz überraschend verstorben.

„Auf einer Wanderung hat sein Herz plötzlich aufgehört zu schlagen. Das ist für alle, die ihn kannten und mochten ein Schock. Einfach unbegreiflich“, so Irmtraud Kuhn, Geschäftsführerin des DGB Kulturvereins Karlsruhe. Peter Schliesser übernahm den Vorsitz im Jahr 2003, von Kultur –Vereinsgründer Harald Schöpperle.

Den DGB Kultur-Verein Karlsruhe gibt es seit 1972. Der Verein will Beschäftigten in gewerkschaftlich organisierten Betrieben das Theater mit allen Sparten zu einem akzeptablen Preis öffnen und nahe bringen. Es werden pro Spielzeit bis zu 10.000 Karten über den DGB-Kulturverein vertrieben.

Peter Schliesser engagierte sich nicht nur ehrenamtlich im Vorsitz des DGB-Kulturvereins. Vor seinem Ruhestand war er Stellvertretender Geschäftsführer des Ver.di-Bezirks Mittelbaden-Nordschwarzwald. Seine Freundlichkeit, sein Strahlen und vor allem sein herzliches Lachen, das man in den Foyers des STAATSTHEATERS so oft hören konnte, werden allen, die ihn kannten, sehr fehlen. Das STAATSTHEATER KARLSRUHE dankt ihm für die vielen Menschen, die er für das Theater begeistertet hat.

Das OPERNSTUDIO stellte sich vor

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Und plötzlich war das KLEINE HAUS des STAATSTHEATERS doch fast ganz voll geworden - viele Zuschauer hatten sich wohl noch an der Abendkasse für den Besuch der Opernstudio-Gala am 12.1. entschieden. Und sie kamen voll auf ihre Kosten. Fast zweieinhalb Stunden (mit Pause) hörte man Gesang auf höchstem Niveau. Die Sopranistinnen Larissa Wäspy und Lydia Leitner brillierten mit Adele-Arien aus der Fledermaus, Mezzosopranistin Christina Bock hatte ihre Kammermusikpartner, Staatskapellen-Soloklarinettist Daniel Bollinger und die Pianistin Freya Jung, mitgebracht und sang mit ihnen drei traumschöne Lieder von Louis Spohr. Der Tenor Max Friedrich Schäffer zeigte sein spielerisch-komisches Talent mit der Pedrillo-Arie aus Mozarts Entführung aus dem Serail. Der einzige Bass des Studios, Florian Kontschak, gab eine stimmgewaltige Banco-Arie. Auch die zwei türkischen Sängerinnen wurden vorgestellt, die zuletzt den Siemens-Musikwettbewerb in Istanbul gewannen und sich so einen Platz im Opernstudio sichern konnten. Mit der Arie der Obervestalin aus Spontinis Die Vestalin wies Hatice Zeliha Kökcek bereits auf die bevorstehende Opern-Premiere am 26. Januar hin. Und mit Rossinis Rosina-Arie aus dem Barbier von Sevilla zeigte Dilara Bastar ihr außergewöhnliches Können und eroberte sich die Herzen des Publikums. Operndirektor Joscha Schaback führte als Moderator durch den Abend und hielt mit jedem der Opernstudiomitglieder ein kleines Interview, so dass das Publikum seine Lieblinge auch im Gespräch kennen lernen konnte. Auf der Klavierbank am Flügel saß Casting Direktor John Parr und begleitete seine Schützlinge einfühlsam und präzise. Alle Mitglieder des Opernstudios sind gleichzeitig Studenten an der Karlsruher Hochschule für Musik und an der Opernschule, die von Andrea Raabe geleitet wird. Am Ende, nach dem berühmten "Feuerstrom-Finale" aus Straussens Fledermaus, war der Saal restlos begeistert. Viele Zuschauer fragten, ob man eine solche Veranstaltung nicht wiederholen könnte.

IMMER NOCH STURM am Samstag zum vorletzten Mal

 - Foto: Felix Grünschloss

Nur noch zweimal gibt es die Gelegenheit, das Stück des Jahres 2012 im STAATSTHEATER KARLSRUHE zu erleben!

Peter Handkes großes Familienepos Immer noch Sturm wagt eine Expedition in die eigene Geschichte und komponiert gleichzeitig ein anrührendes Familiendrama vor dem Hintergrund der Partisanenkämpfe der Kärntner Slowenen gegen die Nationalsozialisten.

In Karlsruhe steht Immer noch Sturm außer am Samstag, 12.1., noch am 16.2. auf dem Spielplan des STUDIOS. Als Gastspiel ist es am Kurtheater Baden bei Zürich am 16.3. zu sehen.

Sonntag vor der Premiere – DER EINSAME WEG

 - Foto: Felix Grünschloss

Vor Beginn der Endproben berichten Team und Darsteller von der Arbeit an Arthur Schnitzers großem Meisterdrama um die Lebenslügen der Familie. Die Darsteller Lisa Schlegel und Timo Tank lesen Texte von Arthur Schnitzler und Regisseur Dominique Schnizer sowie Dramaturg Tobias Schuster stellen das 1904 uraufgeführte Stück vor, das erstmals am STAATSTHEATER gezeigt wird. Als kleinen Vorgeschmack auf die Inszenierung gibt das Bühnenbild-Modell eines surrealen Waldes einen Eindruck der Bühnenästhetik, die ab dem 19.1. im KLEINEN HAUS zu erleben sein wird. Auch Fragen zu Stück und Inszenierungskonzept sind jederzeit willkommen!

Spannende Debüts bei DER NUSSKNACKER

 - Foto: Jochen Klenk

die jüngsten Mitglieder des STAATSBALLETTS, Moeka Katsuki und Pablo dos Santos, debütieren in der heutigen, vorletzten Vorstellung der Spielzeit von Der Nussknacker – eine Weihnachtsgeschichte als Clara und Nussknackergeist.

Letztes Jahr noch Teil des Ballettstudios, sind die beiden vielversprechenden Absolventen der Akademie des Tanzes Mannheim (AdT) seit dieser Spielzeit Ensemblemitglieder des STAATSBALLETTS KARLSRUHE. Wer die Debüts nicht verpassen möchte, für die ausverkaufte Vorstellung am 12.1. jedoch keine Karten mehr bekommen hat, der kann, wenn er sich beeilt, am 3.2.13 bei der letzten Vorstellung dieser Spielzeit noch Stehplätze erwerben!

März Vorstellungen von DER VORNAME ab sofort im Verkauf

 - Foto: Markus Kaesler

"Langeweile kommt an diesem Abend nicht auf“ meinte die BNN über die Komödie Der Vorname, die seit dem 15.12. auf dem Spielplan des STUDIOS steht. Für folgende Termine im März hat der Vorverkauf bereits begonnen:

10.3. um 19 Uhr
15., 26. 28. 3. um 20 Uhr

Ein netter Abend unter Freunden sollte es werden. Doch mit dem Spaß ist es vorbei, als der werdende Vater Vincent für einen handfesteten Streit um den Vornamen seines Kindes sorgt. Brillant entlarvt die erfolgreich verfilmte französische Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière gesellschaftliche Konventionen und eröffnet eine furiose, verbale Wohnzimmerschlacht in bester Yasmina Reza-Tradition.

Die letzten 4 Vorstellungen DIE TROJANER

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Erleben Sie nur noch am 13.1. und am 2.2. Die Trojaner I & II, sowie Teil I am 17.1. und Teil II am 19.1. im GROSSEN HAUS.

In der Inszienerung von  David Hermann und Christof Hetzer und unter dem Dririgat von Justin Brown wurden Die Trojaner zum gefeierten Start der neuen Intendanz. Alle wesentlichen Fachmagazine berichteten. Der Tenor war ausgesprochen positiv. „Mit ihrem Opern-Einstand konnte sich die neue Karlsruher Theaterleitung sehen und noch mehr hören lassen. Der derzeitige Karlsruher Generalmusikdirektor Justin Brown betrachtet Berlioz als Herzensangelegenheit. Orchester und Chor zeigten sich auf bestem Niveau“ schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Die Frankfurter Rundschau meinte: " Diese Trojaneroper ist insbesondere ein Wunderwerk phantasievoller und avancierter Instrumentationskunst und aller erdenklichen Ausdrucks-Facetten des „Erhabenen“."
Auch die Zuschauer waren begeistert. Karlsruhe kann das Werk mit 19 solistischen Partien, den imponierenden Chören und den insgesamt über 200 Mitwirkenden komplett aus dem eigenen Ensemble besetzen. Auch das ist eine Besonderheit.
Aufgrund des ungeheuren Aufwands kann die faszinierende und imposante Oper nur wenige Male gezeigt werden.

Kassandra hat vergeblich gewarnt: Mit dem trojanischen Pferd zieht Unheil und Verderben in die Stadt. Bei Vergil geht Troja jedoch nicht gänzlich unter. Der große trojanische Held Äneas bekommt von den Göttern den Auftrag, Italien zu suchen und Rom zu gründen. Der karthagischen Königin Dido gelingt es beinahe, Äneas seinen Auftrag unterwegs vergessen zu lassen .
Sichern Sie sich jetzt Ihre Karten!

Das Opernstudio stellt sich vor: STIMMEN VON MORGEN

Das Opernstudio des STAATSTHEATERS KARLSRUHE ist zu einer wichtigen Säule im Ensemble geworden. Alle Mitglieder studieren noch an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe, stehen aber bereits auf der Bühne des STAATSTHEATERS. In einer „Opernstudio-Gala“ stellen sich Mitglieder vor.

MIT Christina Bock, Dilara Baştar, Lydia Leitner, Hatice Kökcek, Larissa WäspyFlorian Kontschak, Max Friedrich Schäffer
MODER ATION Joscha Schaback

Am 12.01. um 19:30 Uhr im KLEINEN HAUS

STAATSTHEATER INTERNATIONAL

 - Foto: Felix Grünschloss

Mit französischen Übertiteln zum Klassiker Dantons Tod von Georg Büchner startet am 4.1. im KLEINEN HAUS auch im Schauspiel die Reihe „Staatstheater International“, in der wir einmal im Monat Stücke fremdsprachig übertiteln, um auch Zuschauerinnen und Zuschauern aus anderen Sprachräumen den Besuch zu ermöglichen und das STAATSTHEATER international und interkulturell zu öffnen. Das Projekt in OPER und SCHAUSPIEL wird gefördert aus dem Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Die übertitelten Vorstellungen – in der OPER u.a. Tannhäuser auf Französisch und Die Zauberflöte auf Englisch, im SCHAUSPIEL demnächst Verrücktes Blut auf Türkisch – sind in den Monatsspielplänen und auf der Website markiert.

Nur noch zweimal: SommerNachtTraum in der INSEL

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Am Wochenende, 5.1.13 19 Uhr & 6.1.13 17 Uhr, gibt es noch einmal die Möglichkeit, die aktuelle Produktion der Volkstheatergruppe BaSta, SommerNachtTraumin der INSEL zu erleben. Die Inszenierung, die Jochen Wietershofer mit den Senioren der Gruppe erarbeitet hat, fragt auf Shakespeares Spuren, ob ältere Menschen gegen wirre Sommernachtsträume und Phantasien gefeit sind, wie bunt und berührend die Irrungen der Liebe in jeder Phase eines Menschenlebens geträumt und gelebt werden können und was geschieht, wenn die Farben der Liebe und Eifersucht sich zu einem bunten Treiben verbinden. Zu erleben sind neben Dietlinde Ade, Christa Kleykamp-Reiss, Lucia Wegner, Norbert Frensch, Erhard Hottenroth und Elmar Sauter auch der wunderbare Kurt Meyer, der die Karlsruher als Gutsbesitzer in Die Möwe begeistert.

Seit der Spielzeit 2002/03 inszeniert der Regisseur und Theaterpädagoge Jochen Wietershofer am STAATSTHEATER KARLSRUHE Seniorentheaterproduktionen. Mehrere Inszenierungen der Gruppe BaSta wurden zu renommierten Festivals eingeladen, z.B. 2007 zum „Internationalen Seniorentheaterfestival“ in Holzhausen und 2010 zum „Herzrasen 60+“ am Deutschen Schauspielhaus Hamburg.

Temperamentvoller Jahresbeginn im NEUJAHRSKONZERT

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Wieder einmal konnte die BADISCHE STAATSKAPELLE zeigen, welche hervorragenden Solisten in ihrer Mitte spielen: Konzertmeister Janos Ecseghy beeindruckte im brillanten Virtuosenstück Tzigane von Maurice Ravel mit seinem ganzen Können und wurde vom Publikum begeistert gefeiert. Das feurige Werk stand in der Mitte eines Programms, das mit Anklängen an das westliche Nachbarland französischen Esprit in das STAATSTHEATER brachte.

Unter der Leitung von Kapellmeister Christoph Gedschold und aufgelockert mit kurzen Moderationen von Orchesterdirektor Axel Schlicksupp erklang vor allem tänzerisch-beschwingte Musik, die das Publikum mit Gefühl, Temperament und Feuer angeregt und heiter ins neue Jahr entließ. Die Zuhörer im ausverkauften GROSSEN HAUS waren begeistert!

SAME PROCEDURE AS EVERY YEAR!

Robert Besta und Eva Derleder - Foto: Markus Kaesler

Zu Begeisterungsstürmen rissen Eva Derleder, Robert Besta und Pianist Johannes Mittl am Silvesterabend das Publikum des STUDIOS hin. In der Regie von Michael Letmathe und ausgestattet von Manuel Kolip wird mit dem Silvesterklassiker Dinner for one eine zarte und zugleich hinreißend komische Liebesgeschichte erzählt. Butler Jimmy – der seinem Vater James nachfolgt – holt alljährlich „seine Sophie“ aus dem Schrank, um ihren mittlerweile 99sten Geburtstag zu feiern. Obwohl er wie üblich die unsichtbaren Gentlemen Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Pommeroy und Mr. Winterbottom für die alte Lady personifizieren muss, wünscht sich Jimmy doch nichts sehnlicher, als dass Miss Sophie endlich einmal ihn bemerken würde … Mit Songs von Elvis Costello, Michael Jackson, Tom Jones oder Frank Sinatra eroberte Robert Besta in der Rolle des Jimmy nicht nur das Herz von Miss Sophie. Diese wird, verkörpert von Eva Derleder, im Laufe des Abends immer jünger und bezaubert mit Interpretationen von „Non, je ne regrette rien“ oder mit Madonnas „Like a virgin“. Am Ende des Abends konnten die Zuschauer schließlich selbst einmal laut den Beiden zuprosten: „Cheerio, Miss Sophie!“

Überraschungseinlage mit Musik-Clown Bernd Busch beim SILVESTER-VETTER

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Bernd Busch, der Jack Nicholson der deutschen Varieté- und Comedyszene, überraschte das Silvesterpublikum der Vorstellung Der Vetter aus Dingsda mit Auszügen aus seiner Show. Skurrile Musikcomedy, Stand-up und Slapstick präsentierte der Musik-Clown in der Szenerie des „Vetter-Schlosses“. Mit seiner auf einem Wäscheständer dargebotenen Version der Filmmusik aus Der dritte Mann brachte er den Saal gleich zu Beginn zum Toben. Nach der Tritsch-Tratsch-Polka von Johann Strauss Sohn, zu der er Zuschauer auf die Bühne holte, die mögliche und unmögliche Instrumente zu spielen hatten, kannte das amüsierte Publikum keine Halten mehr und feierte die Einlage mit lautem Jubel.

Wir wünschen Ihnen EINEN GUTEN RUTSCH INS NEUE JAHR

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Liebes Publikum, jetzt ist es fast soweit, das alte Jahr verabschiedet sich und es erwartet uns ein ganz Neues. Wir möchten uns für Ihre Besuche im letzten Jahr bedanken und freuen uns schon jetzt Sie auch im nächsten wieder begrüßen zu dürfen, sei es in der Oper, im Konzert, im Ballett, im Schauspiel oder im JUNGEN STAATSTHEATER.
Wir wünschen Ihnen einen GUTEN RUTSCH ins Jahr 2013! 

Wenn Sie möchten gerne mit uns: wir spielen für Sie Der Vetter aus Dingsda mit einer besonderen Silvestereinlage, Die Möwe und -leider schon ausverkauft- Dinner for One mit Songs.

Seien Sie uns im alten und im neuen Jahr jederzeit herzlich willkommen!

Zum letzten Mal: JAKOB DER LÜGNER

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Jakob der Lügner am Staatstheater hat bemerkenswert viele solcher großartigen, tief bewegenden Szenen, in denen das Ensemble dank vorzüglicher Einzelleistungen die Herzen der Zuschauer erfasst, ohne auf das Tremolo billiger Betroffenheit zu setzen.“

 

Zum letzten Mal am 2.1. um 19:30 Uhr im KLEINEN HAUS.

DON'T WANNA DIE WATCHING SPIDERMAN 3 entfällt wegen Erkrankung

 - Foto: Felix Grünschloss

Wegen Erkrankung muss die Vorstellung Don't wanna die watching Spiderman 3 am 3.1. im STUDIO des STAATSTHEATERS leider entfallen, ein Ersatztermin wird bekanntgegeben. Eintrittskarten werden an der Kasse zurückgenommen. Für Die Möwe um 20 Uhr im KLEINEN HAUS gibt es noch Karten.

Französisch beschwingt ins Neue Jahr: das NEUJAHRSKONZERT

Unser Nachbarland Frankreich stand Pate beim Programm des diesjährigen Neujahrskonzerts. Doch hat natürlich auch französische Musik vielfältige Beziehungen über die Landesgrenzen hinweg: So war Offenbach eigentlich Kölner, und feiert Ravels La Valse die Walzerseligkeit Wiens, um diese dann ordentlich zu dekonstruieren. Allen Werken gemeinsam ist aber der typische französische Esprit, Atmosphäre und Schwung – und mit diesem wollen wir gemeinsam das neue Jahr beginnen.

BADISCHE STAATSKAPELLE
Janos Ecseghy Violine
Christoph Gedschold Dirigent

Am 1.1. um 19 Uhr im GROSSEN HAUS
Karten sichern - es gibt noch Stehplätze!

Wiederentdeckung des Jahres (Opernwelt): ROMEO UND JULIA AUF DEM DORFE zum letzten Mal

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Die Delius-Oper Romeo und Julia auf dem Dorfe wurde in der Fachumfrage der Opernwelt gleich in mehreren Kategorien genannt.
So ist für Alexander Dick, Heinz W. Koch (beide Badische Zeitung) und Georg Friedrich Kühn (NZZ, DLF, Stuttgarter Zeitung) die Oper die Wiederentdeckung des Jahres.
Die Regisseurin der Oper, Arila Siegert, hat für Ingo Dorfmüller (Deutschlandfunk) die beste Inszenierung des Jahres auf die Bühne gebracht und ihre Kostümbildnerin Marie-Luise Strandt wird von Hans-Klaus Jungheinrich (Frankfurter Rundschau) für die besten Kostüme genannt.
Justin Brown, der Generalmusikdirektor des STAATSTHEATERS KARLSRUHE ist von Georg Friedrich Kühn und Hans-Klaus Jungheinrich zum Dirigenten des Jahres für Romeo und Julia auf dem Dorfe gewählt.
"...With “A Village Romeo and Juliet” Karlsruhe does honor both to the Delius anniversary and to itself." New York Times

Also nicht verpassen: zum letzten Mal am 30.12. um 15 Uhr im GROSSEN HAUS

Silvester im STAATSTHEATER

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Stimmen Sie sich mit uns auf das Neue Jahr ein!
Am 31.12. spielen wir für Sie unsere Operette Der Vetter aus Dingsda mit einer besonderen Silvester-Überraschungseinlage
im GROSSEN HAUS, Tschechows` Die Möwe im KLEINEN HAUS und leider schon ausverkauft: Dinner for one mit Songs im STUDIO.
Wir wünschen Ihnen von Herzen einen GUTEN RUTSCH INS NEUE JAHR!

Zum letzten Mal: MY SECRET GARDEN von Falk Richter

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[...] Der grandiose Schauspieler [Timo Tank], längst eine Säule des Karlsruher Ensembles, glänzt hier mit seiner sehenswerten Einzelleistung. Wie er in einem furiosen A...lleingang die ersten 45 Minuten der Vorstellung mit einem virtuosen Monolog bestreitet, mehrere Rollen anschaulich einbezieht, mit einer Fülle von Facetten und Zwischentönen, intelligenter Sprachmacht, packender Präsenz und suggestiver Textfärbung den Tiraden des Autors plastische Kraft und zwingende Intensität verleiht, das allein lohnt den Besuch des "Secret Garden". [...]
My Secret Garden zum letzten Mal am 29.12. im STUDIO.
Karten können Sie direkt hier buchen.

Ein Ereignis für die ganze Familie: DIE ZAUBERFLÖTE ist wieder im Programm

 - Foto: Felix GrünschloßEin verzaubertes Publikum verließ gestern nach der Wiederaufnahme der Zauberflöte das GROSSE HAUS.
Groß und Klein spendeten viel Applaus für diese „Familien-Zauberflöte“(Der Neue Merker), die beschwingt und mit starken Bildern den ersten Weihnachtstag krönte.
Ina Schlingensiepen debütierte als ausgezeichnet phrasierende Pamina mit einer atemberaubenden Pianokultur. Auch die anderen Debütanten Andrew Finden als Papageno, Veronika Pfaffenzeller, Sarah Hudarew und Hatice Kökcek als Drei Damen waren echte Weihnachtsüberraschungen.
Eleazar Rodriguez sang die Partie des Tamino mit einer seidigen, jungfrischen Stimme. Ks Konstantin Gorny als Sarastro spielte sein sängerisches Pfund gekonnt aus und Emily Hindrichs als Königin der Nacht beeindruckte mit lupenreinen Spitzentönen.
Christoph Gedschold und die BADISCHE STAATSKAPELLE zauberten einen zugleich spritzig – schnellen wie „weihnachtlich“-feierlichen Mozartton ins GROSSE HAUS.

Zum nächsten Mal können Sie Die Zauberflöte am 18.1. sehen. Alle Termine finden Sie hier.

Das STAATSTHEATER KARLSRUHE wünscht Ihnen: Frohe Weihnachten

Wir wünschen Ihnen Frohe Weihnachten und freuen uns, wenn Sie ein paar Stunden in dieser feierlichen Zeit mit uns verbringen.
Wir haben für Sie am 23. Jacques Brel, Hänsel und Gretel, Matti und Sami eingeladen. Und auch das Weihnachtsmärchen Die zertanzten Schuhe steht auf dem Programm. 
Den ersten Weihnachtsfeiertag beschließen bei uns die Wiederaufnahme von Die Zauberflöte und eine Vorstellung von Die Möwe
Auch am 26. haben wir ein großes Angebot für Groß und Klein: Die zertanzten Schuhe, So groß-so klein, Der Nussknacker - Eine Weihnachtsgeschichte und Jacques Brel

Wir bedanken uns herzlich für Ihre Besuche in diesem Jahr! Frohe Weihnachten!

Das neue Magazin ist online!

Das neue Magazin Nr 6 ist da.
Sie können schon online im Magazin blättern und hier in unserem Download - Bereich finden Sie es.
Informieren Sie sich schon jetzt über die kommenden Produktionen!
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen! 

In den Händen halten können Sie es ab Mitte Januar.

Nur noch am 22.12.! WEIHNACHTSSINGEN: Die Weihnachtswelt zu Gast im Staatstheater

Das Publikum spendete viel Applaus für die weihnachtliche Reise um die Welt, die es gestern Abend mit der BADISCHEN STAATSKAPELLE und dem Opernensemble des STAATSTHEATERS erleben durfte: das traditionelle Weihnachtssingen stand dieses Jahr unter dem Motto "Weihnachten aus aller Welt".
Nach einem getragenen und europäisch geprägten Teil mit mehreren Stücken aus Händels Messias ging es nach der Pause mit einem heiteren Programm weiter. Dabei sorgten die ganz jungen Schüler der Ballettschule La remise, als Mäuse und kleine Rentiere verkleidet, fuer gerührte "Ahs" und "Ohs" im Publikum.
Danach sangen Mitglieder des Ensembles Lieder aus ihrer Heimat - Korea, Südafrika und Amerika. Ensemblemitglied Steven Ebel gab mit seiner Orchesterfassung eines alten irischen Weihnachtliedes sogar eine kleine Uraufführung. Bei White Christmas gesungen von Ks. Edward Gauntt schneite es von der Bühne.
Als Reise um den Globus moderierten Sebastian Reich und Veronika Bachfischer aus dem Ensemble des Jungen Staatstheaters den Abend frech und frisch. Heraus stachen der Jugendchor, Rezitator Michael Rademacher sowie die übrigen Sängersolisten Christina Bock, Katharine Tier, Jaco Venter, Andrea Shin und Ks. Tiny Peters. Wieder einmal zeigte die BADISCHE STAATSKAPELLE unter der Leitung von Christoph Gedschold, dass sie von Barock bis zum Popsong alles wunderbar spielen kann. Nach dem gemeinsamen Singen von drei Weihnachtsliedern waren die Zuschauer perfekt auf Weihnachten eingestimmt!

Nur noch am 22.12. um 16 Uhr und um 19:30 Uhr - es gibt noch wenige Karten!

Weihnachten im Großstadtdschungel: DAS NEUE STÜCK 10

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Pointierte Dialoge zwischen Situationskomik und Gefühl auf der Bühne, Lacher und bewegter Schlussapplaus im Publikum: Als Weihnachtsspecial in der Reihe Das neue Stück stellten Schauspieler des Ensembles Die Verstörung von Falk Richter am Donnerstag in einer szenischen Lesung im STUDIO vor. Eingerichtet wurde die kaleidoskopartigen Montage von Minipsychodramen und alptraumhaften Bildern von Michael Letmathe sowie von Fee Keppeler und Lena Loy, zwei Studierenden der HfG. Frauen, Männer und Kindern irren an Heiligabend durch den Berliner Großstadtdschungel.
Bei Falk Richter verdichtet sich das Schlachtfeld der Beziehungen vor den Feiertagen zum emotionalen Ausnahmezustand. Im Anschluss an die Lesung stellte sich Falk Richter den Fragen der Zuschauer – per Videkonferenz, weil er als Hausregisseur am Düsseldorfer Schauspielhaus proben musste.
Sein Stück My Secret Garden läuft am Samstag 29.12. zum voraussichtlich letzten Mal im Studio.
Das nächste neue Stück, Personalien von Gérard Watkins, können Sie am 1.2. im STUDIO sehen.

Wieder im Programm: DIE ZAUBERFLÖTE

 - Foto: Felix Grünschloß

Die Zauberflöte
WIEDERAUFNAHME und zum 90. Mal

„Eine Zauberflöte, die Spaß macht, und zwar Erwachsenen und Kindern, eine Familien-Zauberflöte.“ Der Neue Merker

MUSIKALISCHE LEITUNG Christoph Gedschold REGIE Ulrich Peters BÜHNE Christian Floeren KOSTÜME Renate Schmitzer DRAMATURGIE Frank Gersthofer / Joscha Schaback

Wieder ab dem 25.12. im GROSSES HAUS
Alle Vorstellungstemine finden Sie hier.

Stefania Dovhan zu Gast am Royal Opera House

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Wir schicken herzliche Grüße nach London, wo unser Ensemblemitglied Stefania Dovhan gerade an der Seite von Rolando Villazón und Maija Kovalevska als Musetta in La bohème zu hören ist.
Im STAATSTHEATER KARLSRUHE können Sie Stefania Dovhan wieder am 30.12. in der Partie des Vrenchen in Romeo und Julia auf dem Dorfe hören.
Das ist übrigens die letzte Chance die Delius-Oper, die in der Fachzwitschrift OPERNWELT als "Wiederentdeckung des Jahres" genannt wurde, in Karlsruhe zu sehen!

Endlich wieder GILGAMESCH!

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Heute Morgen erlebten über 100 Jugendliche die Wiederaufnahme von Gilgamesch im JUNGEN STAATSTHEATER.
Das junge Publikum, das anderthalb Stunden gespannt den Erlebnissen des Gilgamesch folgte, seine Heldentaten feierte und beim Applaus den Schauspielern zujubelte, verließ wild diskutierend die INSEL – es bleibt dabei: „Die Aufführung zeigt eindrücklich, dass auf den rund 4000 Jahre alten Anekdoten kaum Staub liegt – wenn man ihn denn so schwungvoll und spielfreudig wegpustet, wie es hier der Fall ist.“ BNN
Neben den altbekannten Schauspielern der Produktion Ralf Wegner, Jonas Riemer und Klaus Cofalka-Adami sind neu mit dabei Veronika Bachfischer in der Rolle des jungen Gilgamesch, aber auch als Ischtar, Chumbaba, Himmelsstier, ein Skorpionmensch und Utanapischti. Und Shari Crosson, die Schauspielstudentin der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, die neben den Göttern Aruru und Schamasch auch Schamchat, einen Skorpionmensch, die Frau von Utanapischti und die Mutter des Gilgamesch, die Wildkuh Ninsun spielt, war heute zum ersten Mal auf der Bühne des STAATSTHEATERS zu erleben.

Weihnachten in aller Welt: das diesjährige WEIHNACHTSSINGEN

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Weihnachten in aller Welt! Mit weihnachtlicher Musik aus vielen verschiedenen Ländern lockt das diesjährige Weihnachtssingen wieder ins STAATSTHEATER. Solisten aus dem Opernensemble, die BADISCHE STAATSKAPELLE, Schauspieler des JUNGEN STAATSTHEATERS sowie die Kinder- und Jugendkantorei der Lutherana und das Ballettstudio La Remise zeigen, wie schön das Fest in aller Herren Länder begangen wird. Es erklingt Musik von Georg Friedrich Händel bis zu dem zeitgenössischen Komponisten Christopher Tambling und den Arrangeuren von Jingle Bells und White Christmas.

Dirigent Christoph Gedschold MODERATION Veronika Bachfischer & Sebastian Reich DRAMATURGIE Joscha Schaback

MIT Christina Bock, Veronika Pfaffenzeller, Katharine Tier, Steven Ebel, Andrew Finden, Ks. Edward Gauntt, Andrea Shin, Jaco Venter und Staatsschauspieler Michael Rademacher

Am 21.12. um 19:30 Uhr und am 22.12. um 16 Uhr und 19:30 Uhr

Szenische Lesung: DIE VERSTÖRUNG von Falk Richter

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Das neue Stück 10 - Die Verstörung

Ein Tag im eiskalten Berliner Winter, der 24. Dezember, die Nacht der einsamen Menschen. Falk Richters Stück, eine kaleidoskopartige Montage von Minipsychodramen und alptraumhaften Bildern, folgt seinen Frauen und Männern durch den nächtlichen Berliner Großstadtdschungel. An Weihnachten verdichtet sich das Schlachtfeld der Beziehungen zum emotionalen Ausnahmezustand: Sie streiten und versöhnen sich, lieben, schlagen, hassen und verlassen sich. Ihre Kinder irren auf dem Transit zwischen den Fragmenten ihrer Patchworkfamilien durch die Korridore der internationalen Flughäfen. Dann versucht ein zwölfjähriger Junge sich zu erinnern, wie diese eine berühmte Geschichte ging, die diesen Abend zu diesem einzigartigen hysterisch-depressiven Fest gemacht hat…

EINRICHTUNG Michael Letmathe BÜHNE & KOSTÜME Studierende der HfG DRAMATURGIE Michael Nijs
MIT Ursula Grossenbacher, Natanaël Lienhard, Gunnar Schmidt, Anna-Magdalena Beetz und Simon Bauer
Am 20.12. um 20 Uhr im STUDIO

GILGAMESCH ab 19.12. wieder in der INSEL

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Das Gilgamesch-Epos aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. ist die älteste überlieferte Dichtung der Welt und entstand in der Region zwischen Mittelmeer und Persischem Golf, die heute überwiegend durch Kriege und negative Nachrichten in unserem Leben vorkommt. Zahlreiche Funde belegen, wie beliebt die Geschichte zu ihrer Zeit gewesen ist. Und auch heute hat das Werk nichts von seiner Kraft verloren. Es erzählt die Geschichte des ersten Helden der Literatur sehr spannend und berichtet berührend von Freundschaft, Liebe und dem Leben.
Ab 19.12. um 11 Uhr wieder in der INSEL.
Alle weiteren Termine finden Sie hier.

Verschenken Sie Theater zu Weihnachten!

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Weihnachtsgeschenkabonnement
8 Vorstellungen sonntags um 19 Uhr

Die Trojaner | OPER So 13.1.13 (17 Uhr!)
Die Einnahme von Troja & Die Trojaner in Karthago

Der einsame Weg | SCHAUSPIEL So 3.2.13
oder Dantons Tod | SCHAUSPIEL So 10.2.13

In den Winden im Nichts | BALLETT So 24.3.13

Carmen | OPER So 21.4.13

Die Vestalin | OPER So 12.5.13

Der Vetter aus Dingsda | OPERETTE So 2.6.13

Siegfried | BALLETT So 23.6.13

Die Passagierin | OPER So 14.7.13

233,00 Euro 187,50 Euro 145,00 Euro 105,50 Euro
63,80 Euro


Schauspielgeschenkabonnement
6 Vorstellungen sonntags & montags um 19 Uhr

Alice So 13.1.13

Verrücktes Blut So 17.2.13

Die Möwe Mo 1.4.13

Prinz Friedrich von Homburg So 19.5.13

Schauspiel So 9.6.13
im Rahmen von PREMIÈRES.
FESTIVAL FÜR JUNGE EUROPÄISCHE REGISSEURE

Eine (mikro)ökonomische Weltgeschichte, getanzt So 14.7.13

138,00 Euro 117,00 Euro 93,00 Euro 66,00 Euro
45,00 Euro

ABONNEMENTBÜRO
Mo – Fr 10.00 – 13.00 & 14.00 – 18.30, Sa 10.00 – 13.00
Baumeisterstr. 11 76137 Karlsruhe
TEL 0721 3557 -323/-324
E-MAIL abonnementbuero@staatstheater.karlsruhe.de



"Wer noch kein Verdi-Fan sein sollte, kann es bei diesem RIGOLETTO werden" Badisches Tagblatt

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Am 20.12. um 20 Uhr haben Sie zum letzten Mal in dieser Spielzeit die Möglichkeit Rigoletto im GROSSEN HAUS zu sehen.

"Gesungen wird ganz ausgezeichnet. Die Titelfigur Rigoletto deutet Jaco Venter, der zuvor am Nationaltheater Mannheim engagiert war, in grandioser Manier. Ein Charakterbariton, der am Premierenabend auch noch Geburtstagskind ist, gibt der Figur faszinierende Intensität. Darstellerische Kraft und attraktives Timbre kommen zusammen für die Verkörperung dieses zwiespältigen, in sich selbst gefangenen Charakters." Opernnetz

GURRE-LIEDER: Festliche Preisverleihung und Standing Ovations

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Im Beisein von zahlreichen Ehrengästen durften die BADISCHE STAATSKAPELLE und Generalmusikdirektor Justin Brown den renommierten Preis aus den Händen des Vorsitzenden des Deutschen Musikverleger Verbandes, Winfried Jacobs, entgegen nehmen. Nachdem Generalintendant Peter Spuhler sich bei allen Mitwirkenden und Sponsoren, v.a. dem Land Baden-Württemberg, der Baden-Württemberg-Stiftung und der Stadt Karlsruhe bedankt hatte, überbrachte Staatssekretär Dr. Frank Mentrup als Vertreter der Landesregierung die Grüße des Ministerpräsidenten. Kulturbürgermeister Wolfram Jäger hob die Strahlkraft des Orchesters über die Grenzen der Stadt und des Landes hervor und Orchestervorstand Joachim Fleck bedankte sich vor allem beim Publikum für den immensen Zuspruch, den die BADISCHE STAATSKAPELLE nicht nur während des Orchesterjubiläums erfahren durfte.

Standing Ovations und großer Jubel, der die Reaktionen vom Vorabend noch übertraf, belohnten am Ende alle Mitwirkenden. Mit den Gurre-Liedern von Arnold Schönberg fand das Orchesterjubiläum an diesem Wochenende seinen krönenden Abschluss: 350 Mitwirkende für 350 Jubeltage beim 350jährigen Jubiläum der BADISCHEN STAATSKAPELLE!

THEATERGESPRÄCH ÜBER GOTT UND DIE WELT: die GURRELIEDER

DISKUSSIONSFORUM

„Herrgott, weißt du, was du tatest …?“ Der Aufruhr gegen Gott in Arnold Schönbergs Gurre-Liedern.
Im Gespräch: Prof. em. Dr. Josef Wohlmuth, Universität Bonn & Orchesterdirektor Axel Schlicksupp, STAATSTHEATER KARLSRUHE.
Moderation: Dipl.-Theol. Tobias Licht, Leiter des Bildungszentrums Karlsruhe (Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg).

Am 17.12. um 19 Uhr im MITTLERES FOYER
Der Eintritt ist frei!

Komödienspass auf hohem Niveau – Premiere DER VORNAME im STUDIO

 - Foto: Markus Kaesler

Es wurde sehr viel gelacht bei der Premiere der französischen Konversationskomödie Der Vorname am Samstagabend im ausverkauften STUDIO des STAATSTHEATERS. Gelobt wurde vor allem das starke und pointierte Spiel der fünf Ensembleschauspieler Ute Baggeröhr, Sophia Löffler, Robert Besta, Jonas Riemer und Matthias Lamp. Die Komik von Stück und Inszenierung sorgte für Begeisterung, nicht zuletzt weil sie sich, wie viele Zuschauer anschließend beschrieben, aus dem Wiedererkennen eigener Verhaltensmuster speist.

Ein Abend unter Freunden und Verwandten, der entspannt beginnt und im Chaos endet: Das französische Drehbuch-Autorenduo Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière hat mit Der Vorname ein Stück ganz im Stil von Yasmina Rezas Gott des Gemetzels geschrieben. Ein Fest für Schauspieler, ein hintergründiges Spiel mit gesellschaftlichen Konventionen, das zwischen den dicht aufeinander folgenden Pointen immer wieder auch die Tragik der Figuren sichtbar macht, denen im Verlauf des Abends zunehmend ihre Gewissheiten abhanden kommen. Regisseur Dominik Günther hat das Stück mit Präzision und viel Gespür für das komische Potential inszeniert, das in den kleinen und großen Katastrophen eines ganz normalen Lebens steckt. Und wie bei jeder guten Komödie gilt auch hier: Je ernster die Lage, desto mehr darf gelacht werden!

Mit einem bildungsbürgerlichen Statussymbol, einer großen Bücherwand, markiert Heike Vollmer den Ort des Geschehens, das Wohnzimmer des Gastgeberehepaars. Die Musiker Jan S. Beyer und Jörg Wockenfuß haben für jede der fünf Figuren einen französischen Chanson oder Pop-Song neu arrangiert, der die Handlung pointiert kommentiert.

Die nächsten STUDIO-Vorstellungen Der Vorname im Dezember sind bereits ausverkauft – Karten sind noch für die Termine im Januar und in Kürze für Februar erhältlich.

Erster Abend der GURRE-LIEDER stürmisch gefeiert

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Das erste Abschlusskonzert des Orchesterjubiläums 350 JAHRE BADISCHE STAATSKAPELLE brachte das Publikum zum Staunen: Rund 350 Künstler fanden sich auf der Bühne des STAATSTHEATERS KARLSRUHE ein, um mit den Gurre-Liedern von Arnold Schönberg eine Rarität auf dem Konzertspielplan zu verwirklichen. Das immens groß besetzte Werk vereinte die BADISCHE STAATSKAPELLE mit Gästen im Orchester, den BADISCHEN STAATSOPERNCHOR & EXTRACHOR, als Gastchor aus Süd-Korea den Daegu City Chorus, zahlreiche Solisten und GMD Justin Brown zu einem Abend der Superlative.
Jubel und stehende Ovationen belohnten am Ende die hervorragenden Leistungen aller Beteiligter – ein würdiger Abschluss des Orchesterjubiläums, der nur am Sonntag noch einmal wiederholt wird. Restkarten gibt es noch an der Abendkasse oder im Internet.
Nur noch einmal: am 16.12. um 19 Uhr im GROSSEN HAUS!

Wir gratulieren unserem Bariton Seung-Gi Jung

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Wir gratulieren unserem Bariton Seung-Gi Jung herzlich zum 1. Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb in Bilbao in der Kategorie Männerstimmen.
Seit der Spielzeit 2011/12 ist er festes Ensemblemitglied am STAATSTHEATER KARLSRUHE und war u.a. in der Titelpartie von Rigoletto und als Germont in La Traviata zu hören.
In dieser Spielzeit singt er u. a. Wolfram von Eschenbach in Tannhäuser sowie Escamillo in Carmen. Am 15. und 16.12. wird er bei den Gurreliedern zu hören sein.

Viel Applaus und jede Menge Lacher: Die B-Premiere DER VETTER AUS DINGSDA

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Nach der von Publikum und Presse umjubelten Premiere der musikalische Komödie Der Vetter aus Dingsda am Samstag im GROSSEN HAUS präsentierte sich am Mittwochabend in der B-Premiere die Zweitbesetzung dem unterhaltungsfreudigen Publikum.
Veronika Pfaffenzeller als Julia de Weert gefiel mit ihrer Darstellung der steinreichen, pummeligen Erbin, hinter der jeder her ist, und mit ihrer „Strahlender Mond“-Arie, dargeboten als ironische Shownummer im Tutu. Steven Ebel als Erster Fremder lockte mit den Ohrwurm-Melodien, die ihm der Komponist in den Mund gelegt hat, und bekam für seine Solo-Nummern „Ich bin nur ein armer Wandergesell‘“ und „Ob Sturm, ob Graus“ Szenenapplaus. Der Abend gipfelte in der sängerisch, darstellerisch und tänzerisch perfekten Christina Bock als Hannchen, die zur Hochform auflief. Vervollständigt wurde die Ansammlung skurril überzeichneter Charaktere durch Ks. Tero Hannula und Stefanie Schaefer als geldgierige Vormünder, Florian Kontschak als tollpatschiger Egon von Wildenhagen und Eric Rentmeister und Dominik Büttner als Dienerpaar Hans und Karl, die neben groteskem Spielwitz zahlreiche Tanzeinlagen präsentierten. Angelehnt an die 20er Jahre ließen perfekter Slapstick, pointiertes Spiel und ganz große Gefühle in prachtvollem Bühnenraum den Abend zu einem besonderen Erlebnis werden.
Am Pult der BADISCHEN STAATSKAPELLE erzeugte Gastdirigent Florian Ziemen, ein Spezialist auf dem Gebiet der historisch informierten Aufführungspraxis von Operetten, einen fein swingenden Orchesterklang, der das Bühnengeschehen mit passenden Effekte begleitete.

Weitere Vorstellungen sind am 18.12., 25.1., 7. und 28.2., ebenso steht Der Vetter aus Dingsda an Silvester auf dem Spielplan, dann mit einer ganz besonderen Überraschungseinlage.

Kt. Prof. Birgit Keil bleibt Ballettdirektorin des STAATSBALLETTS KARLSRUHE bis Sommer 2016

 - Foto: Jochen Klenk

Erst kürzlich wurde dem Ballettensemble des STAATSTHEATERS KARLSRUHE der Titel des STAATSBALLETTS verliehen, jetzt unterzeichneten Birgit Keil und Vladimir Klos ihre Verlängerungsverträge bis zum Sommer 2016 und vereinbarten so mit Generalintendant Peter Spuhler eine weitere künstlerische Arbeit am STAATSTHEATER KARLSRUHE.
Zusammen mit ihrem Stellvertretenden Ballettdirektor Prof. Vladimir Klos leitet die einstige Primaballerina des Stuttgarter Balletts das Karlsruher Ensemble bereits im zehnten Jahr sehr erfolgreich. „Birgit Keil im Team mit Vladimir Klos ist eine Garantin für die Qualität und Exzellenz der Compagnie und ich bin sehr glücklich, dass ich sie so lange es mir im Rahmen meines eigenen Vertrages möglich ist, ans STAATSTHEATER KARLSRUHE verpflichten konnte“, so Generalintendant Peter Spuhler.
Seit der Spielzeit 2003/04 lenkt das Duo Keil/Klos die Geschicke des STAATSBALLETTS und hat auf dem von ihnen so benannten „Karlsruher Weg“ vor allem die individuellen Kapazitäten des Ensembles gefördert. Obwohl es mit knapp 30 Tänzerinnen und Tänzern zahlenmäßig nicht zu den großen Compagnien Deutschlands gehört, beherrscht das STAATSBALLETT das ganz große klassische, wie auch moderne Repertoire.
Dabei sind große, klassische Handlungsballette, wie z.B. Giselle, das in einer Neueinstudierung am 17.11.12 Premiere hatte, nur mit Unterstützung der AdT – der Akademie des Tanzes in Mannheim – möglich, deren Leitung ebenfalls bei Birgit Keil liegt. Durch ihre private Tanzstiftung verfügt Birgit Keil über die finanziellen Mittel, um den hervorragenden Nachwuchs aus aller Welt mit Stipendien nach Mannheim zu holen. Die vielversprechendsten Studierenden können als Mitglieder des Ballettstudios oder bereits als Studierende in den großen klassischen Handlungsballetten wie Giselle, Schwanensee oder Nussknacker Bühnenerfahrung sammeln – davon profitieren STAATSTHEATER und AdT gleichermaßen.
Mit ihrer Weltkarriere im Rücken und als ebenso hervorragende Pädagogen wie Tänzer unterrichten Birgit Keil und Vladimir Klos auf äußerst hohem Niveau. Das bedeutet nicht nur für die Schule eine große Anziehungskraft, sondern auch für die Compagnie des STAATSBALLETTS KARLSRUHE.
Für Generalintendant Peter Spuhler ist die Förderung des künstlerischen Nachwuchses eine wichtige Verpflichtung seiner Theaterarbeit. Und hier trifft er sich ganz entscheidend mit Birgit Keil, für die Nachwuchsförderung ausschlaggebend für die Gründung der privaten Tanzstiftung und damit die Grundlage für die AdT und die Arbeit mit dem STAATBALLETT KARLSRUHE war und ist. Neben der Zusammenarbeit mit etablierten Choreografen fördert Birgit Keil nachdrücklich junge Choreografen. Zu ihren Entdeckungen zählen u.a. Terence Kohler, Thiago Bordin, Flavio Salamanka sowie Humberto Teixeira und Tim Plegge.

Die GURRELIEDER: die Proben auf der Bühne haben begonnen!

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Bei ihrer ersten Probe auf der Bühne im GROSSEN HAUS: die BADISCHE STAATSKAPELLE, der Chor des STAATSHEATERS und unser Gastchor aus Daegu - am Samstag und am Sonntag ist es soweit zum Abschluss des Orchesterjubiläums 350 JAHRE BADISCHE STAATSKAPELLE bringen wir die Gurrelieder von Arnold Schönberg mit 350 Mitwirkenden auf die Bühne.
Das Programmheft mit allen weiteren Informationen finden Sie hier.
Am 15.12. und 16.12. um 19 Uhr

Der Preis für das beste Programm der Spielzeit, der jährlich vom Deutschen Musikverleger-Verband (DMV) vergeben wird, geht in diesem Jahr an die BADISCHE STAATSKAPELLE. Über die renommierte Auszeichnung, passenderweise im Jubiläumsjahr zum 350. Bestehen, freuen wir uns sehr. Die Preisverleihung findet im Rahmen des Konzerts am 16.12. statt.
Die Preisverleihung wird begleitet von Grußworten von Dr. Frank Mentrup, Staatssekretär im Ministerium für Kultur, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg und designierter Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, Wolfram Jäger, Kulturbürgermeister der Stadt Karlsruhe und von Joachim Fleck, Orchstervorstand. Die Preisverleihung wird Winfried Jacobs vom Deutschen Musikverleger-Verband e. V. durchführen.

 

 

 

 

STAATSTHEATER mit der Recyclingoper ROBIN HOOD von Ministerin Silke Krebs ausgezeichnet

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Generalintendant Peter Spuhler nimmt offizielle Ehrentafel des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ entgegen

Das Badische Staatstheater Karlsruhe zählt zu den 41 baden- württembergischen „Ausgewählten Orten 2012“ im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“. Silke Krebs, Ministerin im Staatsministerium des Landes Baden-Württemberg, ehrte die Preisträger bei einem Empfang im Neuen Schloss.

Mit der Kinderoper Robin Hood brachte das Staatstheater Karlsruhe das Thema Umweltschutz auf die Theaterbühne und sensibilisierte die Zuschauer für Nachhaltigkeit in ihrer ganzen Bandbreite. Das Bühnenbild bestand aus recycelten und recycelbaren Materialien und die Kostüme stammten aus einer Sammelaktion in der Bevölkerung. Im Foyer wiesen Schautafeln auf die unterschiedlichen Faktoren der Energieverwendung im Theater hin. Mit dem Stück wurde der Nachhaltigkeitsgedanke ins Bewusstsein gerufen und den jungen Zuschauern auf anschauliche Weise vermittelt.
Die Preisträger des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ sind mit ihren Ideen und Projekten Beispiele für die ausgeprägte Innovationskultur und Spiegelbild bedeutender Zukunftstrends. Um das Engagement der Menschen zu fördern und vorbildliche Ideen sichtbar zu machen, realisiert die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ gemeinsam mit der Deutschen Bank seit 2006 den bundesweiten Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“. Alle 365 Projekte präsentieren sich im Laufe des Jahres jeweils an einem speziellen Tag als „Ausgewählter Ort“ der Öffentlichkeit.
Ministerin Silke Krebs gratulierte dem Badischen Staatstheater Karlsruhe und überreichte die offizielle Ehrentafel des Wettbewerbs. „Baden-Württemberg ist das Land der Tüftler und Denkerinnen – aber auch der praktischen Macherinnen und Umsetzer. Vergangenes Jahr lagen wir wieder mit 14.355 Patentanmeldungen bundesweit an der Spitze. Aber es gibt auch viele gute Ideen und Initiativen im gesellschaftlichen und sozialen Bereich, die von keinem Patentamt gesammelt werden. Auch diese werden beim Wettbewerb ,365 Orte im Land der Ideen‘ berücksichtigt und ausgezeichnet“, betonte die Ministerin.
Rainer Grähling von der Deutschen Bank gratulierte: „Innovationen sind die Triebfedern für Wohlstand, Wachstum und Fortschritt. Die ‚Ausgewählten Orte 2012‘ machen Mut, die eigenen Ideen kraftvoll und leidenschaftlich mit Leben zu füllen.“

SÜDKOREANISCHES CHORKONZERT auf dem Karlsruher Weihnachtsmarkt

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Mit einem kleinen Konzert präsentierte sich der Daegu City Chorus heute auf der Rathaustreppe auf dem Karlsruher Weihnachtsmarkt.
Unter der Leitung von Seoung Nam Kim sang das 50köpfige Ensemble Chorwerke koreanischer Komponisten und Volkslieder aus seiner Heimat.
Der Chor aus Südkorea ist Gast des STAATSTHEATERS KARLSRUHE bei Arnold Schönbergs Gurre-Liedern, die am 15. und 16.12. zum Abschluss des Orchesterjubiläums 350 Jahre BADISCHE STAATSKAPELLE zu hören sein werden.

UNSERE HELDEN 9 - Lernen Sie unser Ensemble kennen

Diesmal stellt Christina Niessen ihre Kollegen Veronika Bachfischer, neu im JUNGEN STAATSTHEATER, Natanaël Lienhard vom Schauspiel-Ensemble und den Tenor Eleazar Rodriguez vor.
Der Eintritt frei!
13.12. 19:30 Uhr  BADISCHE LANDESBIBLIOTHEK

Vorweihnachtlichen Freude: DER NUSSKNACKER - EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE ist wieder im Programm

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Gleich zu Beginn Szenenapplaus für das weihnachtlich opulente Bühnenbild nach dem sich der Vorhang hob: man merkte nicht nur an den Vorverkaufszahlen (die Wiederaufnahme war bis auf den letzten Stehplatz ausverkauft), dass Der Nussknacker – Eine Weihnachtsgeschichte vom Publikum heiß ersehnt war!

Seit gestern Abend steht das Ballett von Youri Vámos nach E.T.A Hoffman & Charles Dickens für wenige Vorstellungen wieder auf dem Spielplan. Das Publikum ließ sich von der vorweihnachtlichen Freude anstecken und es gab wohl keinen, der von der Läuterung des hartherzigen Scrooge zum guten und hilfsbereiten Menschen nicht berührt gewesen wäre.
Sabrina Velloso als Clara mit Flavio Salamanka als Nussknackergeist zeigten mit technischer Brillanz, sprühend vor Charme ihr Können und brachten das Publikum mit atemberaubenden Hebungen zum Jubeln – tosender Applaus am Ende der Vorstellung war der Dank.
Beachtlich war auch das Debut von Steven Moore, der zum ersten Mal für das STAATSBALLETT dirigierte. Das Publikum bedachte die BADISCHE STAATSKAPELLE unter seiner Leitung zu Recht mit viel Beifall.
Zum nächsten Mal ist Der Nussknacker - eine Weihnachtsgeschichte am 26. und 28.12. zu sehen.
Alle Termine finden Sie hier.

"Ein rasanter Riesenspaß" (BNN) - die B-Premiere von DER VETTER AUS DINGSDA

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Die Musikalische Komödie Der Vetter aus Dingsda ließ bei der Premiere kein Auge trocken. Die skurrile Geschichte fügte sich stimmig in den Inszenierungstil kultiger schwarz-weiß Krimis, wie der Edgar-Wallace-Filme, Agatha-Christie Verfilmungen oder Arsen und Spitzenhäubchen ein.
Heiratswillige Männer umgarnen die verwaiste, steinreiche Erbin, die nach einem absurden Wechsel- und Verwechselspiel am Ende ihre Liebe findet. Ein Fremder in Howard Carpendale Verschnitt lässt Frauenherzen schmelzen während ein anderer in James Bond Manier im wahrsten Sinne des Wortes in der Szenerie landet. Die Erbschleicher-Komödie ist angereichert mit viel schwarzem Humor, Temporeichtum und hochkomischen mitreißenden Choreografien. Angelehnt an die 20ger Jahre lassen perfekter Slapstick, pointiertes Spiel und ganz große Gefühle in prachtvollem Bühnenraum den Abend zu einem besonderen Erlebnis werden.
Bei der B-Premiere am 12.12. freuen wir uns auf die Debüts von Veronika Pfaffenzeller (Julia de Weert), Stefanie Schaefer (Wilhelmine Kuhbrot), Steven Ebel (August Kuhbrot), Ks.Tero Hannula (Joseph Kuhbrot), Florian Kontschak (Egon von Wildenhagen) und Dominik Büttner (Diener)

AGNES: Februar-Vorstellungen im Verkauf!

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Die Vorstellungen von Agnes in 2012 sind komplett ausverkauft, deshalb sind wir schon letzte Woche mit den Januar-Vorstellungen in den Verkauf gegangen.
Seit heute haben Sie wegen der großen Nachfrage auch bereits die Möglichkeit Karten für die Februar-Vorstellungen zu buchen!
Die jüngste Produktion des Schauspiels, die DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG des Romans von Peter Stamm, hatte am 24.11. im STUDIO Premiere und ist von der Kritik sehr gelobt worden, wie hier in den Badischen Neuesten Nachrichten:
"Der Erfolg dieses vorzüglichen, 100-minütigen Abends, zweifellos ein grandioser Höhepunkt des Karlsruher Schauspiels seit Monaten, wird durch die atmosphärisch verstärkende Ausstattung von Alois Gallé eindringlich befördert, liegt aber in allererster Linie an der Besetzung. Die wunderbare Cornelia Gröschel ist in ihrer bewegenden Mischung von kreatürlicher Liebeshingabe, elfischer Entrückung, verletzlicher Zartheit, emotionaler Kraft und zugleich aufwühlender Zerrissenheit ein Glücksfall für dieses Stück und seine Aufführung. Neben ihr ist André Wagner ein sensibler, ganz und gar passender Partner. Glänzende, anrührende Schauspielerei bei beiden."

Der Roman von Peter Stamm wird in vielen Oberstufenklassen in Baden-Württemberg behandelt. Schulklassen können ihre Karten direkt bei Claudia Gruber
T 0721 725 809 18 oder per Mail schulen@staatstheater.karlsruhe.de buchen.

Eine WINTERREISE mit Renatus Meszar und John Parr

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Der Bass Renatus Meszar sang die Geschichte des winterlichen Wanderers mit allen stimmlichen Facetten des Liederabend-Künstlers. John Parr verwandelte den Flügel in ein Orchester. Die Winterlandschaft, der Lindenbaum, die Krähe, der Leiermann - alles schien durch sein plastisches Spiel zum Greifen nah. Als nach eineinviertel Stunden nach langem Atemholen der fast fünf minütige Applaus begann, entlud sich eine große Spannung. Manche Zuschauer waren zu Tränen gerührt.
Sänger und Pianist hatten die Besucher schon beim Einlass stumm auf ihren Plätzen erwartet, um sie mit auf ihre reise zu nehmen. Renatus Meszar trug Frackhemd und Weste und erinnerte damit an einen einsamen Wanderer aus der Schubert-Zeit. Ganz dunkel blieb die Beleuchtung des Liederabends, der ohne Pause wie in einem Guss vorbei ging.
Der nächste Liederabend am 2.3.13 mit Stefanie Schaefer: Frauenliebe und -leben

Daegu City Chorus zu Gast auf dem Weihnachtsmarkt

Mit einem kleinen Konzert präsentiert sich der Daegu City Chorus auf dem Weihnachtsmarkt. Unter der Leitung von Seoung Nam Kim singt das 50köpfige Ensemble Chorwerke koreanischer Komponisten und Volkslieder aus seiner Heimat. Der Chor aus Südkorea ist Gast des STAATSTHEATERS KARLSRUHE bei Arnold Schönbergs Gurre-Liedern.

12.12.2012 RATHAUSTREPPE, BEI SCHLECHTEM WETTER VORDACH STADTKIRCHE um 15 Uhr

Zum Gedenken an Edwin Dorner

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Im Alter von 86 Jahren starb am 6.12.2012 in Karlsruhe der Schauspieler Edwin Dorner. Geboren in Berlin, kam er über die Theater Schwerin, Leipzig, Kassel, Dortmund, Bochum und Essen auf Vermittlung des Regisseurs Niels-Peter Rudolph 1973 in der Intendanz von Hans-Georg Rudolph an das STAATSTHEATER und war hier ein beliebter Charakterspieler und Charakterkomiker.
Zu seinen Rollen gehörten der Vater in der Kleinbürgerhochzeit von Brecht, die Titelrolle in Nikolai Erdmanns Der Selbstmörder, der Etienne in Feydeaus Floh im Ohr, der Dr. Einstein in Arsen und Spitzenhäubchen; dazu kamen Auftritte im Musiktheater. 1977 bis 1983 war er Obmann der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger. Auf Vorschlag von Generalintendant Günter Könemann wurde er 1985 zum Staatsschauspieler ernannt. Im Juli 1991 verabschiedete er sich mit dem Onkel Harvey in Alan Ayckbourns Schöne Bescherungen nach 45 Jahren von der Bühne.

Wir gratulieren Anno Schreier

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Wir gratulieren Anno Schreier: Der in Karlsruhe lebende Komponist hat den mit 7 500 Euro dotierten Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten. Die Ehrung wird seit 1957 jährlich von der Landesregierung vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Pina Bausch, Christoph Schlingensief, und Günther Wallraff.

Wir freuen uns, dass wir im Rahmen unseres 1. Liederabends in dieser Spielzeit seine Drei Lieder nach Gedichten von Walt Whitman uraufführen durften und seine Abendempfindung -eine Uraufführung und Auftragswerk des Staatstheaters- einen wesentlichen Bestandteil des Festkonzerts zum Auftakt des Jubiläumsjahres 350 Jahre BADISCHE STAATSKAPELLE im Januar diesen Jahres bildete.

Jugendoper BORDER: das Casting

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Der Andrang war groß, das Warten bestimmt nicht immer leicht. Mehr als 100 musik- und theaterbegeisterte Jugendliche aus ganz Karlsruhe und Umgebung waren in Begleitung ihrer Eltern und Freunde zum gestrigen Casting für den Jugendchor der Oper Border gekommen und belagerten die INSEL vom frühen Nachmittag bis in die späten Abendstunden. „In deinem Alter hätte ich nie den Mut gehabt, so etwas zu machen“ sagte eine der begleitenden Mütter und drückte so ihre vollste Anerkennung aus. Die Teilnehmer präsentierten selbst gewählte Lieder, Szenen, Texte und Tanzeinlagen und arbeiteten mit der Regisseurin Ulrike Stöck an verschiedenen Schauspiel- und Bewegungsaufgaben. Wir danken allen für die wunderbaren Beiträge, das Durchhaltevermögen und die Offenheit oftmals Unbekanntes einfach auszuprobieren.
Der aus den Teilnehmern zusammengestellt Jugendchor wird bei der VOLKSTHEATER-Produktion Border gemeinsam mit den Profis auf der Bühne stehen, Texte sprechen, Choreografien einstudieren und natürlich auch singen. Die von Ludger Vollmer speziell für Jugendliche ab 14 Jahren komponierte Oper wird ab dem 17.4.13 im KLEINEN HAUS zu erleben sein.

Ein gelungenes Spektakel – DER VETTER AUS DINGSDA hatte Premiere

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Bereits nach dem Hit „Onkel und Tante, ja das sind Verwandte“ war klar, dieser Abend würde kein Auge trocken lassen. Wahre Lachsalven ernteten die hochkomischen und mitreißenden Choreografien von Otto Pichler. Die temporeiche und schwarzhumorige Inszenierung von Bernd Mottl – ein entfernter Nachfahre des legendären Karlsruher Generalmusikdirektors Felix Mottl – vereint perfekten Slapstick, pointiertes Spiel und ganz große Gefühle in dem prachtvollen Bühnenraum von Friedrich Eggert. Der Bühnenbildner wuchtete die Gemäuer eines altehrwürdigen Schlosses auf die Bühne im GROSSEN HAUS und sorgte mit jeder Menge verspielter Details für besonderes Aufsehen beim Publikum. Die skurrile Geschichte des Vetter aus Dingsda fügte sich stimmig in den Inszenierungstil kultiger Schwarz-Weiß Krimis, wie der Edgar-Wallace-Filme, Agatha-Christie-Verfilmungen oder "Arsen und Spitzenhäubchen" ein.
Vor allem aber das spielfreudige Sängerensemble wurde gefeiert. Die Solisten liefen in ihren skurrilen Kostümen von Alfred Mayerhofer zur Hochform auf und sorgten nicht nur gesanglich für Gänsehaut-Momente, sondern begeisterten ebenso bei Tanz und Spiel. Allen voran Ina Schlingensiepen als pummelige Julia, die von Anfang an die Lacher auf ihrer Seite hatte und das Publikum mit ihrer Auftrittsarie „Strahlender Mond“, dargeboten im rosafarbenen Tutu, sofort für sich einnahm. Ihr zur Seite standen Kammersänger Hans-Jörg Weinschenk und Rebecca Raffell als Josse und Wimpel Kuhbrot, ihre geldsüchtigen Vormünder. Ein perfektes Paar in ihrer Skurrilität und Komik. Umgarnt wurde die steinreiche Erbin Julia von Sebastian Kohlhepp als Erster Fremder, der mit seinem Evergreen „Ich bin nur ein armer Wandergesell“ in stimmiger Howard Carpendale Manier die Frauenherzen dahin schmelzen ließ. Max Friedrich Schäffer, kurzfristig für Florian Kontschak eingesprungen, purzelte als Egon von Wildenhagen aus jeder Schrank-, Uhren- oder Bodentür und Andrew Finden, als der wahre Vetter Roderich landete als ganz besonderer James Bond Verschnitt in der Szenerie und vervollkommnete so das Trio der heiratswütigen Herren. Nicht zuletzt gab Christina Bock als Hannchen mit den beiden Dienern Eric Rentmeister und Frank Wöhrmann ein großartiges Dreigespann, deren Auftritte mit Spannung erwartet wurden.
Gastdirigent Florian Ziemen, Spezialist für die historisch informierte Aufführungspraxis der Operette, zauberte mit der BADISCHEN STAATSKAPELLE ein faszinierendes Klangbild, das in seinem Schwung an die Goldenen Zwanziger erinnerte.

Die B-Premiere ist am 12.12.12, ebenso steht Der Vetter aus Dingsda an Silvester auf dem Spielplan, dann mit ganz besonderer Überraschungseinlage. Weitere Vorstellungen sind am 18.12., 25.1., 7. und 28.2.

Heidi Melton zu Gast an der Deutschen Oper Berlin

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Wir schicken ein herzliches TOI,TOI,TOI nach Berlin, wo unser Ensemblemitglied Heidi Melton heute Abend Premiere als Fata Morgana in Robert Carsens Neuinszenierung von Die Liebe zu den drei Orangen an der Deutschen Oper Berlin haben wird.

Bei uns in Karlsruhe ist sie am 15. und 16.12. als Tove in den Gurre-Liedern zu erleben. Und wird u.a. bei der Wiederaufnahme von Die Trojaner am 13.1. zu hören sein

Das Schauspiel boomt

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In den Monaten September, Oktober und November wurden über 30% mehr Tickets verkauft als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Und mit 15.175 verkauften Schauspieltickets erzielte die Sparte das beste Ergebnis der letzten 10 Spielzeiten. Darüber sind wir sehr glücklich, Alice, Danton, Jakob, Agnes, Bob und Kollegen sei Dank.

DER VORNAME: schon jetzt Karten für die Januar-Vorstellungen sichern

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Am 15.12. feiern wir die Premiere der Komödie Der Vorname im STUDIO! Alle Vorstellungen im Dezember sind schon fast ausverkauft, deshalb haben wir schon jetzt die Vorstellungen im Januar zum Verkauf freigegeben! KARTEN ALSO JETZT SCHON SICHERN!

Witzig, rasant und ziemlich böse: Mit ihrem ersten Theaterstück ist dem französischen Autorenduo eine kluge, pointierte Konversationskomödie geglückt, ein hintergründiges Spiel mit gesellschaftlichen Konventionen und ihrer Gültigkeit, das ganz im Stil von Yasmina Rezas Erfolgsstück Gott des Gemetzels so scharfsinnig wie humorvoll die Abgründe hinter den Fassaden aufgeklärter Bürgerlichkeit offen legt. In Frankreich ist Der Vorname seit der Uraufführung 2010 ein Renner auf der Theaterbühne, die gleichnamige Verfilmung startete diesen Sommer auch in den deutschen Kinos.

Der Vorname ab dem 15.12. im STUDIO 

Ab dem 11.12. wieder im Spielplan: DER NUSSKNACKER - EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE

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Bald ist es endlich wieder soweit: ab Dienstag, 11.12. ist das Ballett Der Nussknacker – Eine Weihnachtsgeschichte von Youri Vámos nach E.T.A Hoffmann und Charles Dickens wieder im Spielplan zu finden, zum 25. Mal! Aber Achtung: es gibt nur 5 Vorstellungen und der Run auf die Karten ist wie gewohnt groß...
In den ersten Vorstellungen tanzen Sabrina Velloso und Flavio Salamanka die Hauptrollen. Allerdings gibt es für den 26.12. nur noch einige wenige Plätze! Wer an diesem Tag jedoch schon etwas anderes vorhat, der hätte am 11. und 28.12.immerhin noch die Chance auf einen Stehplatz!

Am 12.01. können Sie dann das Debüt von Moeka Katsuki und Pablo dos Santos erleben. Beide sind Absolventen der Akademie des Tanzes Mannheim (AdT) und seit dieser Spielzeit neu im Ensemble. Wer in der letzten Spielzeit die Aufführung der AdT im Kleinen Haus miterlebte, der konnte sich schon da von der außergewöhnlichen Begabung, der hervorragenden Technik und der Bühnenpräsenz der jungen Künstler überzeugen.

Personalrat lädt zum Weihnachtsmärchen ein

 - Foto:  - Foto: Markus Kaesler

Traditionell seit fast 30 Jahren macht der Personalrat des STAATSTHEATERS KARLSRUHE am Nikolaustag ein ganz besonderes Geschenk. Kinder aus unterschiedlichen sonderpädagogischen Einrichtungen der Stadt Karlsruhe und Umgebung werden zu einem Vorstellungsbesuch des Weihnachtsmärchens eingeladen. So kamen auch heute 350 Schülerinnen und Schüler und freuten sich über das Grimmmärchen Die zertanzten Schuhe.

Im Anschluss an die Vorstellung verteilte Generalintendant Peter Spuhler, als Nikolaus verkleidet, große Überraschungstüten. Darin enthalten: etwas zum Spielen, zum Naschen und etwas Gesundes. Unterstützt wurde er hierbei von Andrea Sauermost (Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe), Peter Knoll (METRO Karlsruhe) und Bernd Schmarbeck (KIWANIS). Sie alle machten es dem Personalrat erst möglich, die Veranstaltung in dieser Größe durchzuführen und zusätzlich noch 200 weitere Kinder der Schulen, die heute keinen Platz mehr bekamen, zu einer Vorstellung an einem anderen Tag einzuladen. Die Bäckerei Hatz schenkte jedem Kind für den Heimweg noch einen Dambedei.

„Das war fantastisch!“ freute sich eines der Kinder nach Ende der Vorstellung lautstark. „Die Resonanz der Kinder war ganz wundervoll!“ kommentierte Frau Sauermost von der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe.

Das fanden wir auch, danken dem Personalrat und freuen uns sehr auf nächstes Jahr!

Peter Stamm zu Besuch bei AGNES

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Der Schweizer Beststellerautor kam gestern ins ausverkaufte STUDIO, um eine Vorstellung der deutschsprachigen Erstaufführung seines ersten Romans Agnes zu besuchen. Stamm freute sich über die gelungene Bearbeitung und Inszenierung und die guten Reaktionen des Publikums zwischen Spannung, Lachen und Empathie.
Im Anschluss stellten Schauspieldirektor Jan Linders, Dramaturg Michael Nijs und Regisseur Christian Papke (Bildmitte) dem Autor das Ensemble vor – von links André Wagner, Stephanie Biesolt und Cornelia Gröschel. Eigentlich arbeitet Peter Stamm gerade an einem neuen Roman, aber weil AGNES in Baden-Württemberg zum Abiturstoff gewählt wurde, ist er zur Zeit auf Lesereise zwischen Rhein und Donau.
Die nächsten Vorstellungen von Agnes sind alle beireits ausverkauft. Freie Plätze gibt es noch für die Januar-Vorstellungen-der Vorverkauf läuft!

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Peter Handke!

 - Foto: Felix Grünschloß

Heute feiert Peter Handke seinen 70. Geburtstag!
Wir gratulieren dem großen Dramatiker sehr herzlich und freuen uns, seit Sonntag dessen gefeiertes Stück Immer noch Sturm wieder im Repertoire zu haben. Zum nächsten mal ist es am 19.12. zu sehen. Die Fachzeitschrift THEATER HEUTE wählte Handkes Werk zum Stück des Jahres 2012.
Ausserdem zeigen wir ab März im STUDIO Müdigkeitsgesellschaft / Versuch über die Müdigkeit: Der Karlsruher Philosoph Byung-Chul Han hat im Rückgriff auf Peter Handkes VERSUCH ÜBER DIE MÜDIGKEIT den Begriff der „Müdigkeitsgesellschaft“ geprägt.
Stefan Otteni wird mit der Uraufführung der beiden philosophischen Essays von Byung-Chul Han und Peter Handke die Auseinandersetzung des STAATSTHEATERS mit dem Werk Handkes und mit zeitgenössischer Philosophie fortsetzen.

Zum letzten Mal "ein echter Herzwärmer" : die SUPERMEN KA

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"Aber können diese chaotischen fünf Karlsruhe wirklich retten? Was soll hier überhaupt verbessert werden? Spielerisch reflektiert das Ensemble diese zeitkritischen Fragen und gibt sie direkt an das Publikum weiter. In einer Interviewsequenz sind die Helden einmal zu Gast bei einer älteren Dame, deren Einkaufstüten sie gerade haben tragen helfen. Unerwartet offen verrät sie, woran es wirklich in Karlsruhe mangle. Die Menschen wären zu scheu, man würde sich gar nicht mehr richtig helfen. Diese Momente, in welchen das Theaterkonzept über sich hinauswächst und zu Leben wird, gehören zu den eindrücklichsten. Durch die nicht-fiktiven Gedanken zufällig involvierter Mitmenschen ergeben sich erste Antworten. Weiter wurden auch Polizisten und Grundschüler befragt, die alle ungewollt in die gleiche Kerbe schlagen. Um zu helfen, braucht man kein Superheld zu sein ... Abgerundet wird die regionale, nicht abgehobene Tragikomödie schließlich durch den Auftritt spezieller Überraschungsgäste. Ein echter Herzwärmer." BNN
Supermen Ka zum letzten Mal am 7.12. im STUDIO

Workshop für Lehrer zu unserer Produktion AGNES

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In diesem produktionsbezogenen Workshop für Lehrer zu Agnes von Peter Stamm, werden Methoden und Übungen vorgestellt, die es Ihnen ermöglichen, den Aufführungsbesuch mit Ihren Schüler*innen selbst vor- oder nachzubereiten. Exemplarisch interpretieren wir anhand zweier Szenen die unterschiedlichen Perspektiven der auftretenden Figuren und ihre Beziehungskonstellationen. Neben dieser inhaltlichen Auseinandersetzung wollen wir uns auch spielerisch mit den verschiedenen Formaten der Inszenierung beschäftigen.

Am 5.12. um 18 Uhr im Ergotti (Ecke Baumeisterstr./Wilhelmstr.)

Jetzt noch anmelden unter theaterpaedagogik@staatstheater.karlsruhe.de - weitere Informationen finden Sie hier.

Unternehmen Sie mit Renatus Meszar eine WINTERREISE

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2. Liederabend - Die Winterreise

Bass Renatus Meszar
Klavier John Parr

In seinem letzten Lebensjahr begann Franz Schubert mit der Komposition einer seiner wohl bedeutendsten Liederzyklen: der Winterreise. Die 24 Lieder sind Stationen des Wanderers, der in Verzweiflung Geliebte und Heimat verlässt.
Die Winterlandschaft ist teils real, teils Abbild der Seele: Tränen erstarren zu Eis, die einstmals blühende Natur liegt leblos unter einer Schneedecke. Während zu Beginn noch frohe Erinnerungen aufkommen, macht sich nach und nach Todessehnsucht breit. Als dem Wanderer dann in einem Wirtshaus, das in Wirklichkeit ein Friedhof ist, kein Schlafplatz gewährt wird, erreicht die Winterreise ihren kältesten Punkt: vom Leben verstoßen und vom Tod nicht gewollt, steht der Wanderer vor einer der härtesten Prüfungen menschlichen Daseins.
Nicht nur für Sänger, auch für Pianisten ist die Interpretation der Winterreise stets eine große Herausforderung, handelt es sich doch um einen der bekanntesten und künstlerisch anspruchsvollsten Liederzyklen. Der Bass Renatus Meszar feierte am STAATSTHEATER KARLSRUHE bereits als König Heinrich in Lohengrin und Eichmann in Wallenberg große Erfolge. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er festes Ensemblemitglied und ist nun zum ersten Mal in Karlsruhe als Liedsänger zu erleben.
Am 10.12. um 20 Uhr im KLEINEN HAUS

"Die Augen allein": Porträt über unseren Schauspieler Ralf Wegner in THEATER DER ZEIT

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"Wenn das Theater für ein junges Publikum mit solchen Darstellern punkten kann, stellt sich die Frage nach der Zielgruppe nicht. Dann glänzt es als Theater für alle." schreibt THEATER DER ZEIT in einem Porträt über unser Ensemblemitglied Ralf Wegner in der aktuellen Ausgabe.
"Ralf Wegner macht aus dem Unscheinbaren ein Ereignis" und das macht er heute gleich zweimal: er spielt heute zum 40. Mal (11 Uhr) und zum 41. Mal (19 Uhr) den Maik in Tschick!
Ausserdem steht er momentan in der INSEL in Matti und Sami, Neben mir und der Wiederaufnahme von So groß - so klein auf der Bühne. Im KLEINEN HAUS ist er als Bastian in Verrücktes Blut zu erleben.

Besuch aus DINGSDA

 - Foto: Felix Grünschloß

Bei der gut gelaunten Matinee am 1. Advent stellten Dirigent Florian Ziemen und Regisseur Bernd Mottl die Neuinszenierung Der Vetter aus Dingsda, die am 8. Dezember Premiere feiern wird, dem Publikum vor. Interessiert verfolgten die Besucher die Erläuterungen des Dirigenten, einem ausgesuchten Fachmann für die historische Aufführungspraxis der Operette. Leidenschaftlich berichtete Ziemen von seinen Recherchen, beispielsweise von seiner Reise in das Archiv der Berliner Akademie der Künste, in dem er Künnekes handschriftliche Partitur entdeckte. Um dem musikalischen Geist der 20er Jahren möglichst nahe zu kommen, hat er darüber hinaus zahlreiche Schellack-Aufnahmen, zum Teil mit der Sängerbesetzung der Uraufführung von 1921, abgehört. Im Gespräch mit dem Dramaturgen Raphael Rösler wurden außerdem das außergewöhnliche Inszenierungskonzept von Bernd Mottl erörtert, der die Handlung als groteske Erbschleicher-Komödie konzipiert und ästhetisch an die kultigen Edgar Wallace-Filme anlehnt: Einen ersten Eindruck vom Bühnenbild gewannen die Besucher anhand der aufgebauten Möbel und Requisiten. Als Zugabe präsentierten Veronika Pfaffenzeller, Lydia Leitner, Steven Ebel und Kammersänger Tero Hannula einzelne Hits aus der Operette und gaben mit Strahlender Mond, Ich bin nur ein armer Wandergesell und dem Batavia-Foxtrott einen musikalischen Vorgeschmack.
Premiere am 8.12. um 19:30 Uhr im GROSSEN HAÙS

Elena Maximova erobert als CARMEN das Publikum im Sturm

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Gestern an der Münchener, morgen an der Wiener Staatsoper, heute am Staatstheater Karlsruhe: Die junge Mezzosopranistin Elena Maximova hat einen rasanten Galaabend als Carmen hingelegt und mit Ihrer außergewöhnlichen Stimme und ihrem berückendem Spiel das Publikum im Sturm erobert. Ihr zur Seite stand einer der ganz großen Tenöre und Sängerdarsteller: Roberto Sacca, der mit reifer Stimme und klugem Spiel einen beeindruckenden Don Jose gab. Viel Applaus und Bravorufe gab es am Ende für alle Solisten, inklusive Stars des Karlsruher Ensembles, wie z.B. Ks. Barbara Dobrzanska. GMD Justin Brown zauberte mit der furios aufspielenden STAATSKAPELLE heißes spanisches Flair in diesen ersten Winterabend in Karlsruhe.

Nach der üblichen Autogrammstunde im Eingangsbereich betonten beide Galagäste, dass sie die gute Atmosphäre am Haus und die Einweisungsproben mit Regisseur Achim Thorwald und dem Karlsruher Sängerensemble genossen hätten. "Wir kommen gerne wieder nach Karlsruhe!"

Die nächste Gala findet am 10. Februar statt. Dann singt Peter Seiffert die Partie des Tannhäuser.

"Stück des Jahres 2012" wieder im STUDIO zu sehen

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Am Nikolaustag feiert Peter Handke seinen 70. Geburtstag.  Das STAATSTHEATER gratuliert dem großen Dramatiker schon jetzt sehr herzlich und freut sich, am Sonntag dessen gefeiertes Stück Immer noch Sturm wieder ins Repertoire zu nehmen. Die Fachzeitschrift Theater heute wählte Handkes Werk zum Stück des Jahres 2012 – in der Inszenierung von Dominik Günther, der in der letzten Spielzeit auch die Regie von Verrücktes Blut übernommen hat und gerade im STAATSTHEATER die Poben für die Komödie Der Vorname leitet,  können Sie das berührende Familienepos noch wenige Male im STUDIO erleben. Handkes literarische Familienaufstellung erzählt eine aufwühlende Geschichte um Schuld und Verantwortung in der Nazizeit vor dem historischen Hintergrund der Partisanenkämpfe der Kärntner Slowenen.

Wiederaufnahme am 2.12. um 19 Uhr im STUDIO.
 

Am Sonntag vor der Premiere: DER VETTER AUS DINGSDA

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Am ersten Advenssonntag haben sie die Möglichkeit hinter die Kulissen der Inszenierung unserer Operette Der Vetter aus Dingsda von Eduard Künneke zu schauen.
Im Unteren Foyer begrüßen Sie am Sonntag um 11 Uhr Operndramaturg Raphael Rösler, Mitglieder aus dem Ensemble, die sicher einige Überraschungen für Sie haben, und das Inszenierungsteam. 

Premiere feiert unsere Operette am 8.12. um 19:30 Uhr im GROSSEN HAUS.

Geschichten aus der Pubertät: NEBEN MIR hatte in der INSEL Premiere

 - Foto: Felix Grünschloss - Foto: Felix Grünschloß

„Irgendwie fühl ich mich jetzt normaler als ich bin.“ sagte einer der Jugendlichen, als er neben seiner lachenden Mutter aus der Premiere von Neben mir kam, die am Samstag in der INSEL stattfand. Das Stück zu den verschiedensten Facetten unseres Erscheinungsbildes, wurde aus Recherchematerial entwickelt. Fünf ausführliche Interviews mit Karlsruher Jugendlichen, die Azar Mortazawi – den Karlsruhern bekannt durch ihr Kurzdrama Himmel und Hölle, beim 1. Dramatiker-Festival 2011 – in kurze Szenen verarbeitete. Hinzu kommen viele O-Töne von der Straße, aber auch Geschichten des Teams selbst die die Grundlage einer Auseinandersetzung mit den Irrungen und Wirrungen bilden, denen wir mit unserem Körper in der Pubertät ausgesetzt sind.
Die anwesende Patenklasse des Heisenberg-Gymnasiums Karlsruhe, die sich genau wie die Schauspieler sieben Wochen mit allem rund um den Körper auseinandersetzte, feierte „ihre“ vier Darsteller. Allen voran Veronika Bachfischer als einzige Frau, sowie, mal Mann mal Frau, Ralf Wegner, Sebastian Reich und Michel Brandt, der aus dem Schauspiel kommend das Ensemble wunderbar ergänzt. Der Raum, den Brigit Kofmel aus Spiegeln und Umkleidekabinen entworfen hat, wird immer weiter zerlegt, je tiefer die Recherche in das Thema eindringt und durch die Bilder einer Livekamera erweitert. In ihm erzählt Regisseurin Hannah Biedermann zu den Geschichten vom Außen, auch die vom Innen, ohne die die Pubertät nicht auskommt. Aber sie zeigt auch, nicht zuletzt durch die Geschichten des Teams, dass man irgendwann vielleicht darüber lachen kann. Für alle ab 13 Jahren und ihre Eltern.

AGNES: die ersten Vorstellungen 2013 sind im Verkauf!

 - Foto: Felix Grünschloss

Die Vorstellungen von Agnes in 2012 sind bereits komplett ausverkauft, deshalb sind wir bereits jetzt mit den ersten Vorstellungen in 2013 in den Verkauf gegangen.
Die jüngste Produktion des Schauspiels, die DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG des Romans von Peter Stamm, hatte am 24.11. im STUDIO Premiere und ist von der Kritik sehr gelobt worden, wie hier in den Badischen Neuesten Nachrichten:
"Der Erfolg dieses vorzüglichen, 100-minütigen Abends, zweifellos ein grandioser Höhepunkt des Karlsruher Schauspiels seit Monaten, wird durch die atmosphärisch verstärkende Ausstattung von Alois Gallé eindringlich befördert, liegt aber in allererster Linie an der Besetzung. Die wunderbare Cornelia Gröschel ist in ihrer bewegenden Mischung von kreatürlicher Liebeshingabe, elfischer Entrückung, verletzlicher Zartheit, emotionaler Kraft und zugleich aufwühlender Zerrissenheit ein Glücksfall für dieses Stück und seine Aufführung. Neben ihr ist André Wagner ein sensibler, ganz und gar passender Partner. Glänzende, anrührende Schauspielerei bei beiden." 
Der Roman von Peter Stamm wird in vielen Oberstufenklassen in Baden-Württemberg behandelt. Schulklassen können ihre Karten direkt bei Claudia Gruber T 0721 725 809 18 oder per Mail schulen@staatstheater.karlsruhe.de buchen. 

BADISCHE STAATSKAPELLE: Auszeichnung für das "beste Konzertprogramm" der Saison 12/13

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Die BADISCHE STAATSKAPELLE erhält im 350. Jahr ihres Bestehens die Auszeichnung „Bestes Konzertprogramm“ der Saison 2012/2013

Bonn, 29.11.2012. Der Preis für das beste Programm der Spielzeit, der jährlich vom Deutschen Musikverleger-Verband (DMV) vergeben wird, bleibt im Südwesten der Republik. Nach Freiburg kann sich nun die BADISCHE STAATSKAPELLE mit Sitz in Karlsruhe über die renommierte Auszeichnung, passenderweise im Jubiläumsjahr zum 350. Bestehen, freuen.

Neben einer Reihe von bedeutenden Werken der großen Klassiker und Romantiker nehme die Musik des 20. Jahrhunderts einen zentralen Platz in den Konzerten ein – ein Umstand, der nach Auffassung der Jury nicht selbstverständlich ist und vom Mut der Programmverantwortlichen zeugt, sich besonders für die weniger bekannte sinfonische Musik des 20. Jahrhunderts einzusetzen.
Mit dem ausgezeichneten Programm, das von Generalmusikdirektor Justin Brown, Orchesterdirektor und Konzertdramaturg Axel Schlicksupp und Chefdramaturg Dr. Bernd Feuchtner gestaltet wurde, gelingt es der BADISCHEN STAATSKAPELLE sowohl junge als auch mit sinfonischer Musik bereits vertraute Konzertbesucher auf gleichermaßen spannende wie unterhaltsame Weise für die stilistische und klangliche Vielfalt der sinfonischen Musik zu begeistern, so die Jury.
Eine Reihe von Kammermusik- und Festkonzerten, neue Konzertformen mit Moderation und anschließender Begegnung mit den Künstlern sowie das Abschlusskonzert des Jubiläums 350 JAHRE BADISCHE STAATSKAPELLE am 16. Dezember 2012 runden ein Konzertprogramm ab, das es, so die Jury, uneingeschränkt verdient, mit dem Prädikat ausgezeichnet zu werden, das spannendste, instruktivste und ambitionierteste aller deutschen Orchester in der Spielzeit 2012/2013 zu sein. Dies gelte auch für die zeitgenössische Musik, die prominent in den Sinfoniekonzerten vertreten ist und dem Karlsruher Publikum damit die Möglichkeit eröffnet, zeitgenössisches Komponieren in seinen unterschiedlichsten Ausdrucksformen kennen und schätzen zu lernen.
Wichtig für den DMV ist neben der Förderung zeitgenössischer Autoren und Komponisten auch ein innovatives Educationprogramm. So stehen neben der neuen Reihe der moderierten Jugendkonzerte vier Kinderkonzerte im Zentrum der Musikvermittlungsarbeit in denen jungen Hörern Orchestermusik beispielhaft präsentiert und erläutert wird.

Die Preisverleihung findet im Rahmen des Abschlusskonzertes des Jubiläums 350 Jahre Badische Staatskapelle am 16. Dezember 2012 im Großen Haus des Badischen Staatstheaters statt.
Die Gurre-Lieder am 15. und 16.12. im GROSSEN HAUS 

 

INSEL: Premiere NEBEN MIR und Start ADVENTSKALENDER

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Alle Jahre wieder gibt es in der INSEL vorweihnachtliche Überraschungen zum Zuschauen und Mitmachen für kleine und große Besucher.
Täglich um 17.00 Uhr öffnet sich das Adventskalendertürchen.
Wieder ab dem 1.12. - Der Eintritt ist frei!


Neben mir  Recherchestück über unsere Erscheinungsbilder. Ab 13 Jahren. 

Er begleitet uns, wir bekleiden ihn, er verändert sich und wir verändern ihn – unser Körper. Unser Außen. Vor Allen und immerzu präsent. Zwischen Kind sein und Erwachsen werden realisieren wir diese soziale Bedeutung unseres Körpers, erleben bewusst seine Veränderungen, beginnen ihn als Abbildungsfläche zu nutzen. Eine lebenslange Prüfung. Auf der Suche nach einem Platz in der Welt gewinnen mediale und individuelle Vorbilder an Bedeutung. So verschönern, trainieren, präsentieren oder verstecken wir unseren Körper. Überprüfen seine Leistungsfähigkeit, testen seine Grenzen, vernachlässigen oder überfordern ihn und damit auch uns. Denn was sich sprachlich trennen lässt, ist in Wirklichkeit eins. Wir, das ist immer auch er, unser Körper.

Premiere am 1.12. um 19 Uhr in der INSEL

"schlicht meisterhaft!" (Deutsche Bühne): WALLENBERG zum letzten Mal

 - Foto: Jochen Klenk

Am 30.11. singt Lucas Harbour anstelle von Tobias Schabel (Foto)

Den nachhaltigsten Eindruck hinterlässt die unter die Haut gehende Inszenierung von Tobias Kratzer. Kratzer und sein Bühnenbildner Rainer Sellmaier lassen alles in einem Einheitsraum mit Aktenschränken, einem herab gestürzten Lüster und einem Holzverschlag spielen. Im zweiten Teil des Abends wird das Ganze zum Museum um tapeziert. Die Nazischergen sind mit Schweine-Masken ausgestattet, Eichmann trägt eine grüne Strumpfmaske und grüne Handschuhe, die verfolgten Juden haben gelbe Masken mit großen Nasen. Kratzer gelingt dabei eine perfekte Balance aus konkreten und surrealen Bildideen – schlicht meisterhaft!
Die Deutsche Bühne

Wallenberg zum letzten Mal am 30.11. um 20 Uhr im GROSSEN HAUS

Roma-Projekt ROSENWINKEL zu Gast im STUDIO

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Roma-Projekt von Luise Rist & Nina de la Chevallerie.
Uraufführung von boat people projekt und Roma-Center
Gastspiel Freie Szene

Die elfjährige Amanda, gespielt von der jungen Roma Anita Osmani, möchte einen deutschen Pass haben. Stattdessen soll sie das Wort „Duldung“ deklinieren. Sie versteht die Welt nicht mehr, setzt sich in einen Bus und steigt an einer Haltestelle aus, die es gar nicht gibt. Hier begegnet sie einer fremden Frau (gespielt von Martina Hesse), die sich in die Frau von der Behörde verwandelt, in ihre Mutter, sowie in Heidi Klum, die den besten aller Flüchtlinge sucht. Zwei junge Männer, gespielt von den Roma Izedin Alishani und Esat Behrami, begleiten das Mädchen auf seinem Weg durch deutsche Landschaften und gelangen schließlich in den Kosovo, der auf einmal mitten in einer deutschen Universitätsstadt liegt. Rosenwinkel ist ein Stück, das sich aus vielen kleinen Stücken zusammensetzt, benannt nach einer Straße, die in Göttingen liegt, die aber auch ganz woanders sein könnte – denn die Menschen, die dort leben, haben keinen Anteil am Leben der Stadt. Es sind Roma, die zum großen Teil aus dem Kosovo geflohen sind. Das boat people projekt (Regie: Nina de la Chevallerie und Luise Rist) verdichtet in Rosenwinkel die Auseinandersetzung mit Roma und Gadje. Gadje, das sind wir, die Nicht-Roma, die anderen.

Inszenierung Nina de la Chevallerie & Luise Rist Bühne & Video Reimar de la Chevallerie Bühne & Kostüme Sonja Elena Schroeder Musik & Songs Hans Kaul & Izedin Alishani

http://www.boatpeopleprojekt.de/home.html

Im Rahmen der Veranstaltungen „10 Jahre ZAK“ (Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaften am KIT).

Am 30.11. um 21 Uhr im STUDIO

ORCHESTERPATENSCHAFT MIT HELMHOLTZ-GYMNASIUM

 - Foto: Felix Grünschloss

Die BADISCHE STAATSKAPELLE ist nicht nur mit 350jähriger Tradition eines der ältesten Orchester der Welt, jetzt übernimmt sie auch noch eine Patenschaft: Im STAATSTHEATER KARLSRUHE wurde heute von der STAATSKAPELLE, vertreten durch die Orchestervorstände Joachim Fleck, Rainer Engelhardt und Christoph Klein sowie die als Kontaktperson fungierende stellv. Konzertmeisterin Katrin Adelmann, und vom verantwortlichen Helmholtz-Orchesterleiter Hans Stiefel eine Orchesterpatenschaft beschlossen und unterzeichnet. In Anwesenheit von Generalintendant Peter Spuhler, Generalmusikdirektor Justin Brown und Schulleiter Hugo Oettinger vereinbarten die Partner eine regelmäßige und dauerhafte Zusammenarbeit. Die BADISCHE STAATSKAPELLE intensiviert damit ihre Anstrengungen im Bereich der musikalischen Bildungsarbeit.

Die gemeinsamen Konzerte beim Orchesterfest zum 350jährigen Bestehen der BADISCHEN STAATSKAPELLE im Juli waren die Initialzündung, die langjährigen Kontakte zwischen der BADISCHEN STAATSKAPELLE und den Orchestern des Helmholtz-Gymnasiums in eine feste Zusammenarbeit münden zu lassen. Künftig soll es regelmäßigen und unmittelbaren Austausch geben.

GEORGETTE DEE IN BESTFORM

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Schon mit ihren ersten spitzen Bemerkungen traf „Deutschlands größte lebende Diseuse“ (DIE ZEIT) am Sonntag das Karlsruher Publikum in Herz und Zwerchfell zugleich, das sie im „Anthroposophenbeton“ des GROSSEN HAUSES begrüßte. In ihrer unnachahmlichen Art riss sie die Zuschauer mit ihrer frivolen, für den gestrigen „Ewigkeitssonntag“ atemberaubend pointensicher improvisierten Conference zu Beifallsstürmen hin: über das Apfelkuchenbacken als Ersatzbefriedigung, die Schönheit eines Mannes in der S-Bahn nach Karlsruhe und alle Religionen, die sie auf ihrer Reise nach Jerusalem und andere Orte abgeleckt hat. Ihre „Schönen Lieder“, wie immer kongenial begleitet vom Pianisten Terry Truck, rührten dann Fans wie Neulinge gleichermaßen. Als Zugabe legte sie nach zweieinhalb Stunden auch noch eine große dramatische Schauspielszene hin – und versprach ein baldiges Wiedersehen. Frenetischer Applaus.

HÄNSEL UND GRETEL - eine märchenhafte Oper für Jung und Alt wieder auf dem Programm

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Dass wieder einmal die Hexe den meisten Beifall bekam, lag nicht nur an der tollen Maske, sondern vor allem daran, wie herrlich fies Tenor Matthias Wohlbrecht sie spielte – die Wiederaufnahme von Engelbert Humperdincks Märchenoper Hänsel und Gretel am 24.11. wurde von den Kindern wie von den Erwachsenen mit Begeisterung und sogar einzelnen Bravorufen aufgenommen. Regisseur Achim Thorwald und die Leiterin der Wiederaufnahme, Eva Schuch, sowie das gesamte Saengerensemble nebst "Kuchenkindern" aus dem Kinderchor von Cantus Juvenum strahlten beim Schlussapplaus.

In Sarah Hudarew als Hänsel hatte die Gretel von Tiny Peters ein neues Brüderchen, mit dem sie ausgelassen tanzen und singen konnte. Und auch der Vater war neu: Jaco Venter spielte den leichtsinnigen Besenbinder mit ansteckender Ausgelassenheit, die sich auch durch die – von Christina Niessen herrlich gestresst gespielte – Mutter nicht dämpfen ließ. Voellig egal, dass Jaco Venter einer der etwa einen halben Meter hohen Schuhe hinter der Buehne verloren ging. So spielte er in seiner ersten Szene eben humpelnd - als waere es so inszeniert. Für den Spaß war also gesorgt.

Das Sandmännchen von Christina Bock (auch ein Rollendebüt) und das Taumännchen von Larissa Wäspy waren zusammen mit dem Kinderchor für die magischen Momente der Oper zuständig. Und die STAATSKAPELLE unter der bewährten Leitung von Ulrich Wagner bewies erneut, dass Hänsel und Gretel eine verhext gute Oper ist, bei der Alt und Jung auf ihre Kosten kommen.

Weitere Vorstellungen mit Restkarten sind am 7.12., 23.12. und zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 23.1.13.

Beeindruckende Wiederentdeckung beim 3. SINFONIEKONZERT

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Man mochte es kaum glauben, dass dieses Werk so selten gespielt wird. Béla Bartóks Rhapsodie für Klavier und Orchester beeindruckte in der feurigen und mitreißenden Interpretation durch den jungen Benjamin Moser, mehrfacher Preisträger des Tschaikowski-Wettbewerbs und nun quasi Nachfolger Bartóks: 1929 spielte dieser sein Werk selbst mit der BADISCHEN STAATSKAPELLE, weswegen das Konzert im Rahmen des Orchesterjubiläums als historisches Konzert wiederholt wurde.
Mehrfacher Gast der STAATSKAPELLE war auch der Teufelsgeiger Paganini. Inspiriert von dessen Capricen schrieb Manfred Trojahn La tomba di Paganini, in dem er kunstvoll raffiniert historisches Material in neue, eigene Klänge überführt. Der homogene Gesamteindruck wurde erreicht durch das präzise Dirigat des jungen Gasts Francesco Angelico, aktueller Träger des Deutschen Dirigentenpreises und just zum neuen Chefdirigenten des Tiroler Sinfonieorchesters in Innsbruck ernannt.
Mit Charme und Ausdrucksstärke leitete er auch das Schlussstück, Tschaikowskis 6. Sinfonie „Pathétique“. Die Ergriffenheit der Zuhörer nach dem Verklingen der letzten Noten wich schnell enthusiastischem Applaus für alle Beteiligten.
Am Montag Abend um 20 Uhr haben Sie nochmal die Chance dieses Konzert zu erleben. Karten können Sie direkt hier buchen.

AGNES - große schauspielerische Intensität im STUDIO

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Im ausverkauften STUDIO feierte am Samstagabend die Inszenierung des Romans Agnes von Peter Stamm Premiere. Das Publikum, darunter drei Schulklassen, bedachten besonders die schauspielerische Leistung der drei Darsteller mit Applaus. Die einfühlsame Bearbeitung des Erfolgsromans als deutschsprachige Erstaufführung hatte der Regisseur Christian Papke vorgenommen. Roman und Stück schildern die Geschichte der Beziehung zwischen der Studentin Agnes und einem namenlosen Schriftsteller.
Cornelia Gröschel zeigte mit großer Intensität die Physikerin Agnes als empfindsame junge Frau, die von einer frisch Verliebten zur betrogenen Geliebten des Schriftstellers wird. Der Sachbuchautor, der die Beziehung durch seine Schilderung letztlich zerstört, wurde von André Wagner verkörpert. Stephanie Biesolt, Schauspielstudentin aus Stuttgart, spielte als erste Rolle in der neuen Kooperation zwischen STAATSTHEATER und Hochschule überzeugend die Geliebte Louise, in deren Arme sich der Schriftsteller flüchtet, als Agnes sich in der Realität anders verhält, als er es in seiner Fiktion der Beziehung beschreibt.
Den abstrakten Kopf-Raum, in dem Agnes sich mit dem Schriftsteller einzurichten versucht, schuf der Bühnenbildner Alois Gallé unter maßgeblicher Mitarbeit von Viktoria Strikić. Das Kammerspiel einer Beziehung auf dem Prüfstand untermalte der Musiker Georg Luksch mit atmosphärischen Klängen.
Die nächsten Agnes-Termine finden Sie hier.

DON'T WANNA DIE WATCHING SPIDERMAN 3 muss leider entfallen

 - Foto: Felix Grünschloß

Wegen einer notwendigen Umbesetzung im KLEINEN HAUS muss die Vorstellung von Don`t wanna die watching Spiderman 3 am Sonntag 25.11. im STUDIO kurzfristig entfallen.

Ein Ersatztermin wird bekanntgegeben.

Büchner-Jahre 12/13: gestern feierte DANTONS TOD Premiere

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Das Ensemble um Frank Wiegard als Danton und Timo Tank als dessen Gegenspieler Robespierre wurde mit großen Applaus belohnt. Auf der Seite Dantons rangen Gunnar Schmidt als Lacroix, Simon Bauer als Legendre und Thomas Halle als Camille um die Vormachtstellung innerhalb der Revolution. Die Liebe zwischen Camille und seiner Frau Lucile, gespielt von Joanna Kitzl, fiel nach und nach der Politik zum Opfer. Benjamin Berger als Collot d´Herbois und Jan Andreesen als St. Just standen hinter Robespierre und sorgten mit ihren Ränkespielen dafür, dass die Dantonisten auch sicher auf das Schafott wandern.
Regisseurin Simone Blattner, in Karlsruhe bekannt durch ihre Inszenierungen Minna von Barnhelm, Der große Marsch und Amphitryon, konzentrierte das erste dokumentarische Stück der Theatergeschichte, ein bis heute hochmoderner Text, auf seinen Kern. Sie schuf eine spannungsgeladenen Polit-Krimi, in dem die Ideale der Revolutionshelden ebenso wie ihre Abgründe zum Tragen kommen.
Die Bühne von Alain Rappaport war Spielfläche und Symbol zugleich, als monumentales Objekt fordert sie die Schauspieler zu einem klaren, präzisen Spiel heraus. Kostümbildnerin Claudia González Espíndola schafften die Balance zwischen einem Gesamtbild und der individuellen Zeichnung der einzelnen Charaktere, indem sie zum einen auf den bürgerlichen Hintergrund der Revolutionäre verweisen, zum anderen ihre elitäre Stellung an der Spitze der politischen Auseinandersetzung hervorheben.
Musiker Christopher Brandt hat die von Georg Büchner eingesetzten Volkslieder für das Ensemble neu arrangiert, die wie eine zarte Todesahnung oder auch –sehnsucht den Abend durchwebten. Aus den Harmonien der Lieder entwickelte er den mal treibenden, mal melancholischen Sound des Abends.
Auch dies und die tolle Ensembleleistung trug dazu bei, dass der Abend mit Spannung und nahezu atemlos von den Zuschauern verfolgt wurde.
Alle weiteren Termine von Dantons Tod finden Sie hier.

"Deutschlands größte lebende Diseuse“ GEORGETTE DEE zu Gast im STAATSTHEATER

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Georgette Dee & Terry Truck kommen mit ihrem „best-of“-Programm!
Der Titel lässt keinen Zweifel daran, was die Diseuse und ihr kongenialer Lieblingspianist Terry Truck an diesem Abend zu Gehör bringen werden: Schöne Lieder – sehnsuchtsvoll dahin geschmachtete Balladen, wunderbare Chansons, neues Liedgut und alte Songperlen aus dem Schatzkästchen vergangener Jahre.
Georgette Dee trifft mit ihren Liedern und ihrer Stimme immer genau dorthin, wo die Ränder verschwimmen, wo Lust und Verzweiflung zugleich wohnen und es Herzenswärme, spielerische Phantasie und Pragmatismus zugleich braucht, um das Leben zu bestehen.
„Deutschlands größte lebende Diseuse“ (Die Zeit) in Bestform – ein Konzerthighlight für Genießer!

Am 25.11. um 20 Uhr im GROSSEN HAUS
Karten können Sie direkt hier buchen.

HÄNSEL UND GRETEL von Engelbert Humperdinck wieder im Programm

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Die Oper Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck (1854-1921) kann als einzig erfolgreiche Märchenoper in ihrer Art gelten.
Bezeichnend für das Werk ist die Übereinstimmung zwischen Märchen-Ton und inspirierter, stimmungsvoller Musik, in der vor allem das Geheimnis des Waldes meisterhaft geschildert wird. Die volksliedhafte Melodik und die schlichten Motive sind kunstvoll zu einem durchkomponierten Gebilde nahezu symphonischen Ausmaßes verarbeitet.
Das Uraufführungsdatum: 23. Dezember 1895, Hoftheater Weimar, unmittelbar vor dem Weihnachtsfest, fixierte das Stück als Weihnachtsmärchen, obgleich es im Sommer spielt (die Kinder werden zum Beeren sammeln in den Wald geschickt) und lediglich die Lebkuchen den einzigen Bezug zur Weihnachtszeit darstellen.
Solange Kinder an Hexen glauben - wie sie es immer getan haben und immer tun werden, bis sie so alt geworden sind, dass sie sich nicht mehr gezwungen sehen, ihren gestaltlosen Ängsten eine menschenähnliche Gestalt zu geben - , sollte man ihnen Geschichten erzählen, in denen gescheite Kinder es fertigbringen, sich von solchen Verfolger-Figuren ihrer Phantasie zu befreien. Wenn ihnen das gelingt, haben sie davon - genau wie Hänsel und Gretel - einen ungeheuren Gewinn.
Sarah Hudarew wird in dieser Vorstellung als Hänsel debütieren, Jaco Venter zum ersten Mal den Vater in Karlsruhe singen.
Wiederaufnahme am 24.11. um 20 Uhr im GROSSEN HAUS

Zum letzten Mal DON’T WANNA DIE WATCHING SPIDERMAN 3

 - Foto: Felix Grünschloß

Die Schauspieler Nils Kahnwald, am Schauspiel Frankfurt engagiert, und Simon Bauer, aus dem Karlsruher Ensemble, studierten gemeinsam an der Universität der Künste Berlin. Zusammen mit Antú Romero Nunes, damals noch Regiestudent an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, entwickelten sie 2009 ihre Performance Don’t wanna die watching Spiderman 3.
Die drei wurden Freunde fürs Leben und ihre Studioproduktion wurde ein Überraschungserfolg; sie spielte virtuos mit den Wirklichkeiten von Comic, Film und Theater, mit dem Hollywood-Starkult, den Stereotypen der Blockbuster und unseren eigenen Gefühlen. Spiderman war zu Festivals in Straßburg, Lyon, Montpellier und Paris sowie zum Heidelberger Stückemarkt 2009 eingeladen.
Drei Jahre später treffen sich die drei am STAATSTHEATER KARLSRUHE wieder, um sich noch einmal in die Spiderman-Welt und ihre Paradoxa zu begeben: Warum verzweifeln wir an Gefühlen, wenn wir doch wissen, dass es unnötig ist, an ihnen zugrunde zu gehen? Warum leiden wir gern mit, wenn Figuren in Literatur, Theater und Film Dramen durchleben? Warum sind die Gefühle im Film manchmal authentischer als das eigene Leben?
Zum letzten Mal am 25.11. um 19 Uhr im STUDIO

3. SINFONIEKONZERT: Nachwuchsdirigent Francesco Angelico erhält erste Chefposition

 - Foto: Giancarlo Pradelli

Der junge Leiter des 3. Sinfoniekonzerts und aktuelle Preisträger des Deutschen Dirigentenpreises, Francesco Angelico, wird ab der Spielzeit 2013/14 Chefdirigenten des Tiroler Symphonieorchesters in Innsbruck. Mit dieser ersten festen Position verbunden ist auch eine Verpflichtung am Landestheater Innsbruck, wo er pro Saison zwei Neueinstudierungen leiten wird.

3. Sinfoniekonzert
HISTORISCHES KONZERT: BARTÓK IN KARLSRUHE
Béla Bartók Rhapsodie für Klavier und Orchester
Peter I. Tschaikowski Sinfonie Nr. 6 h-Moll „Pathétique“

BADISCHE STAATSKAPELLE
Benjamin Moser Klavier
Francesco Angelico Dirigent

Am 25. und 26.11. im GROSSEN HAUS

Zusätzliche Vorstellungen von TANNHÄUSER und DYLAN

 - Foto: Monika Rittershaus

Aufgrund der großen Nachfrage bietet das STAATSTHEATER KARLSRUHE zwei zusätzliche Vorstellungen der Oper Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg von Richard Wagner sowie eine zusätzliche Vorstellung des Musicals Dylan – The Times They Are A-Changin‘ von Heiner Kondschak an.

Zusätzliche Vorstellungen:

Dylan – The Times They Are A-Changin‘
Ein Abend über Bob Dylan von Heiner Kondschak
27.2.13 20 Uhr GROSSES HAUS

Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
Große romantische Oper von Richard Wagner
3.3.13 16 Uhr GROSSES HAUS
9.6.13 17 Uhr GROSSES HAUS

Herzlichen Glückwunsch: Peter Stamm wird Stadtschreiber in Mainz

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Der Schweizer Autor Peter Stamm suchte fünf Jahre, bis er einen Verlag für seinen Debütroman fand. Hochgelobt von der Kritik, wurde Agnes zum Bestseller und in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Neben Prosa schreibt Stamm auch Stücke, die im Schauspielhaus Zürich, Theater Luzern und im Deutschen Schauspielhaus Hamburg uraufgeführt wurden. Agnes kommt zum ersten Mal auf Deutsch auf die Bühne, in einer Bearbeitung und Inszenierung des Regisseurs Christian Papke.
1974 in Basel geboren, wuchs er in Deutschland und Brasilien auf und arbeitete u. a. in Hamburg, Wien, Graz, Belgrad und Temeswar. 2004 gründete er den Internationalen Dramenwettbewerb „Über Grenzen sprechen“, der den wichtigsten osteuropäischen Dramatikerpreis vergibt.
In der Deutschsprachigen Erstaufführung des Romans Agnes hier in Karlsruhe spielt Cornelia Gröschel (Foto) die Teitelrolle und den Schriftsteller André Wagner.  
Premiere am 24.11. um 19:30 Uhr im STUDIO.

 

Tobias Schabel am 20.11. zum letzten Mal in der Titelpartie des WALLENBERG zu erleben

WALLENBERGLieber Tobias Schabel, wir bedanken uns für einen "famosen" Wallenberg!
"Das Ensemble? Famos. Allen voran Tobias Schabels Wallenberg, der mit schönen, dunk...len Kantilenen fesselt und am Ende ungläubig eben dieses eigene Denkmal in einer goldglänzenden Jeff-Koons-Version betrachtet, das ihn als Kraftriesen im Kampf mit einer Schlange zeigt. Erst recht die Musik: Die Badische Staatskapelle unter Johannes Willig holt aus der Partitur des Ex-Rockmusikers Erkki-Sven Tüür enorm viel Dramatik heraus – perkussive Rhythmen, Rap-Passagen, grelle Blech-Attacken, magische Streicher- und schwebende Vibraphon-Klänge. Regie, Sänger, Musik – im doppelten Wortsinn fabelhaft. Lang anhaltender Premierenjubel."
Otto Paul Burkhardt, Südwestpresse
Wallenberg am 20.11. zum vorletzten Mal im GROSSEN HAUS
Zum letzten Mal zeigen wir die Produktion am 30.11.. In der Titelpartie wird dann unser Ensemblemitglied Lucas Harbour zu hören sein.

Zwei Schauspielpremieren in dieser Woche: DANTONS TOD und AGNES

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Dantons Tod - Die Revolution prüft ihre Kinder. Fünf Jahre nach dem Sturm auf die Bastille haben die Jakobiner, angeführt von Robespierre, ihre Schreckensherrschaft errichtet. Danton, als Justizminister einst selbst verantwortlich für die „Septembermorde“ an unschuldigen Gefangenen, hat nun Zweifel an einer „Tugend, die durch den Schrecken herrschen soll“. Vergeblich versucht er, Robespierre von einer weniger radikalen Politik zu überzeugen. Indem er sich öffentlich gegen den Strom der Ereignisse stellt, unterschreibt er sein eigenes Todesurteil. Georg Büchners einziges zu Lebzeiten verlegtes, jedoch erst 67 Jahre später uraufgeführtes Drama ist eines der ersten dokumentarischen Theaterstücke, das mit dem Einsatz wörtlicher historischer Zitate und Umgangssprache seiner Zeit weit voraus war.
Inszenieren wird Simone Blattner, die sich in Karlsruhe schon mit Amphitryon und Der große Marsch/Minna von Barnhelm vorgestellt hat.
Am 22.11. um 20 Uhr im KLEINEN HAUS

Agnes - Im Lesesaal der Public Library in Chicago wechseln ein Schweizer Sachbuchautor, der über Eisenbahnen recherchiert, und die junge amerikanische Physikerin Agnes die ersten Blicke. Schnell kommen sie einander näher. Er ist fasziniert von ihrem elfenhaften, in sich gekehrten Wesen: „Ich bin kein sehr sozialer Mensch“, behauptet sie von sich. Eines Tages fordert Agnes ihn auf, ihre Liebesgeschichte aufzuschreiben. Die Grenzen zwischen Realität und Fiktion zerfließen. Die Fantasie erhält immer mehr Macht über die Liebesbeziehung, die an dieser Prüfung schließlich zerbricht.
Die DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG nach dem Roman von Peter Stamm wird von Regisseur Christian Papke auf die Bühne des STUDIOS gebracht.
Am 24.11. um 19:30 Uhr im STUDIO

Ein Text wie ein Gedicht – UND DANN von Stückemarkt-Preisträger Wolfram Höll als Lesung im STUDIO

Am 17.11. wurde im STUDIO in der Reihe Das neue Stück der ungewöhnliche, lyrisch-musikalische Text Und dann des gebürtigen Leipzigers Wolfram Höll in einer szenischen Lesung vorgestellt.
Beim Nachgespräch mit dem Autor, zeigten sich viele der anwesenden Besucher fasziniert und beeindruckt von der besonderen sprachlichen Qualität des Stücks. Lebhaft diskutiert wurde die Frage der Inszenierbarkeit. Er sei gespannt und neugierig, so Höll, mit welcher szenischen Fantasie ein Inszenierungsteam seinen Text konfrontieren würde.
Derzeit ist Und dann noch frei zur Uraufführung. "Wolfram Höll fordert das Theater heraus. Für seinen Text muss jeder Regisseur eine eigene Form finden", konstatierte die Jury des Heidelberger Stückemarkts bei der Verleihung des Nachwuchspreises im Mai 2012. Eine Inszenierung "müsste den Mut haben, Bilder zu finden, um den zwischen Schweben und Verschwinden schwingenden Zustand zu fassen, der das Besondere an Hölls Text ausmacht", schreibt Michael Hübl heute in der BNN.
Das Stück wurde 2012 beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens von Deutschlandradio Kultur zum besten Theatertext als Hörspiel gewählt und beim Heidelberger Stückemarkt mit dem erstmals vergebenen Nachwuchspreis ausgezeichnet. Mit komplexen Wortverkettungen lässt Höll Bilder entstehen, die der Erinnerungswelt eines Kindes angehören und die geprägt sind von Verlusterfahrungen in einer Zeit des Übergangs. Familie, Arbeit, Heimat, Zugehörigkeit: Zwischen den Plattenbauten am Rande der Stadt existieren keine Gewissheiten mehr. Die Mutter ist fort – und drei "Verlierlinge", ein Vater, zwei Kinder, versuchen, eine Sprache zu finden für die eigene Verlorenheit zwischen Erinnerung, Verlust und Veränderung.
Sensibel und ganz auf die Musikalität und den Rhythmus der Sprache konzentriert, hat Mathias Hannus die Lesung eingerichtet. Auf drei im Raum verstreuten, ihre Position zueinander immer wieder verändernden Findlingen (Ausstattung: Emily Ortlepp und Eva Wetzler, Studierende der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe), platzierte Hannus die drei lesenden Ensemble-Schauspieler Natanaël Lienhard, Georg Krause und Jonas Riemer, die die Erinnerungsschichten des Stückes freilegten und insbesondere in einer großen vielstimmigen Passage der eigenwilligen Sprachkraft des Textes Ausdruck verliehen.

Am 20.12. ist Falk Richters Stück Verstörung als szenische Lesung in der Reihe Das neue Stück im STUDIO zu erleben. Im Anschluss an die Lesung findet ein Gespräch mit dem Autor statt, dessen Stück My Secret Garden derzeit mit Timo Tank in der Hauptrolle erfolgreich im STUDIO-Repertoire läuft.

Ballettcompagnie unter der Leitung von Ballettdirektorin Birgit Keil wird STAATSBALLETT

STAATSBALLETT - Foto: Jochen Klenk

Seit der letzten Verwaltungsratssitzung darf die Ballettcompagnie künftig den Titel eines STAATSTBALLETTS führen. Auf der Premierenfeier der Neueinstudierung des Balletts Giselle am vergangenen Samstag verkündeten Generalintendant Peter Spuhler und Ballettdirektorin Professor Birgit Keil dies zum ersten Mal der Öffentlichkeit.

Das BADISCHE STAATSBALLETT KARLSRUHE steht seit der Spielzeit 2003/04 unter der Leitung der weltbekannten ehemaligen Ersten Ballerina des Stuttgarter Balletts Birgit Keil – seit 1997 Professorin und auch Leiterin der Akademie des Tanzes Mannheim – und Professor Vladimir Klos, ehemaliger Erster Solist des Stuttgarter Balletts. Gleichzeitig zu seinen Aufgaben als Stellvertretender Ballettdirektor der Compagnie unterrichtet er als Professor an der Akademie des Tanzes Mannheim.
30 Tänzer aus 15 verschiedenen Nationen gehören dieser jungen Compagnie an. Komplettiert wird das Ensemble durch Mitglieder des Ballettstudios des STAATSTHEATERS KARLSRUHE, die an der Akademie des Tanzes Mannheim im Master-Studiengang Tanz studieren. Mehr als die Hälfte des Ensembles wurde an der Akademie des Tanzes ausgebildet und erhielt Stipendien der privaten Tanzstiftung Birgit Keil. Neben der Zusammenarbeit mit etablierten Choreografen fördert Birgit Keil nachdrücklich junge Choreografen. Zu ihren Entdeckungen zählen u.a. Terence Kohler, Thiago Bordin, Flavio Salamanka sowie Humberto Teixeira und Tim Plegge.

In der nun aktuellen 10. Spielzeit unter der Leitung Birgit Keils wird die Compagnie ihre 26. Premiere mit mehr als 50 verschiedenen Werken herausbringen. Das vielfältige Repertoire pflegt ebenso klassische wie moderne Werke, darunter in der Spielzeit 2011/12 gleich zwei Uraufführungen abendfüllender Handlungsballette: Siegfried von Peter Breuer und Momo von Tim Plegge, die beide in dieser Spielzeit wieder aufgenommen werden. Neben Gastspielen innerhalb Deutschlands wurde das Ballettensemble nach Spanien, China und Korea eingeladen.

GISELLE - Eine zauberhafte Jubiläums-Premiere

 - Foto:

Das Ballett des STAATSTHEATERS KARLSRUHE feiert seine 10. Spielzeit!

Mit dem bedeutendsten aller romantischen Ballette Giselle wurde dieser Anlass gebührend gefeiert. Unter der Leitung der Ballettdirektorin Birgit Keil und dem vom Choreografen Peter Wright mit der Einstudierung beauftragten Gast Desmond Kelly gaben gestern Abend Solisten und Erste Solisten des Ensembles großartige Debuts:

Elisiane Büchele wurde die Titelpartie anvertraut. Dass die Partie der Giselle einer Tänzerin unterschiedlichste Qualitäten abverlangt, ist bekannt – muss doch die Tänzerin nicht nur technisch ausgezeichnete Fähigkeiten mitbringen sondern auch dramatisch höchsten Anforderungen gerecht werden. Hinreißend war ihre Interpretation des Bauernmädchens, erschütternd die „Wahnsinnsszene“ aus dem ersten Akt und entrückt ihre geisterhafte, schwebende Erscheinung in der zweiten Hälfte des Balletts.

Harriet Mills verkörperte die kühle, über alles erhabene Königin der Wilis. Überzeugend führte sie die Heerschar der Geister, der vor ihrer Hochzeit verstorbenen Frauen, an, und rief die verstorbene Giselle zu sich in ihren Kreis.

Flavio Salamankas lebendige und nuancenreiche Interpretation des Grafen Albrecht war eindrucksvoll. Er schenkte dem Premierenpublikum eine technisch wie auch interpretatorisch herausragende Leistung und stellte erneut sein Können als erfahrener Partner unter Beweis.

Bereits nach dem ersten Akt waren Bravorufe zu vernehmen. Und am Ende überschütteten die Bravi die Tänzer noch bevor der Vorhang fiel.

Unter der musikalischen Leitung von Christoph Gedschold spielte die BADISCHE STAATSKAPELLE sehr einfühlsam und wurde erneut ihrem großartigen Ruf gerecht!

Erfolgreicher Start in die Kinderkonzert-Reihe mit PETERCHENS MONDFAHRT

Im Saal war es mucksmäuschenstill: Gebannt begleiteten 1.000 Kinder und Erwachsene den Maikäfer Sumsemann und seine Gefährten Peter und Annemarie auf ihrer Reise zum Mond, eindrucksvoll erzählt vom Schauspieler Gunnar Schmidt. Die liebevolle und unterhaltsame Vertonung des Kinderbuch-Klassikers, gespielt von der BADISCHEN STAATSKAPELLE unter Ulrich Wagner, wurde zum spannenden Abenteuer sowohl für die Kleinen wie auch für die Großen, die sich an ihre eigene Kindheit erinnerten.

Noch zwei Mal gibt es die Chance, dieses Konzert zu erleben: Gleich im Anschluss am heutigen Sonntag um 15 Uhr sowie bei der Vormittagsvorstellung am 5. Februar.

 Auch die noch folgenden Kinderkonzerte der BADISCHEN STAATSKAPELLE für Kinder ab sechs Jahren bieten unterhaltsame und aufschlussreiche Einblicke in die Welt der klassischen Musik. Sogar ins günstige Abonnement kann man noch einsteigen!

Zusatztermin wegen der grossen Nachfrage: Luftmusik zum Anfassen – ALICE-Musiker Clemens Rynkowski verzauberte mit dem Theremin

 - Foto: Till Skoruppa

Bei Das Theremin – Luftmusik eines Geheimagenten am Donnerstagabend im STUDIO drehte sich einen Abend lang alles um das exotische Wunderinstrument aus dem Musical Alice. Clemens Rynkowski, musikalischer Leiter der Alice-Produktion, eröffnete dem Publikum einen unterhaltsamen und inspirierenden Einblick in die faszinierende Welt des Theremins und seines Erfinders, des russischen Physikers, Cellisten und Geheimagenten Leon Theremin.
Begleitet von François Salignat am Flügel und gesanglich unterstützt von Alice-Schauspieler Robert Besta, präsentierte Rynkowski virtuos die unterschiedlichen musikalischen Facetten des ersten elektronischen und einzigen berührungslos gespielten Instruments der Welt, zeigte, was hinter dem visuellen und akustischen Zauber steckt – und ließ das Publikum unmittelbar teilhaben an der Faszination Theremin:
Wer wollte, konnte selbst einen Versuch wagen und die Luft im STUDIO zum Klingen bringen. Gerahmt wurde der Abend mit Ausschnitten aus dem Dokumentarfilm Theremin – An Electronic Odyssey, der die aufregende Geschichte des Instruments und seines genialen Schöpfers in Filmaufnahmen, Interviews und Zeitzeugenberichten nachzeichnet.
Aufgrund des großen Interesses haben wir einen zusätzlichen Termin im Januar gefunden: am 21.1. um 20 Uhr im STUDIO

Wir fliegen auf den Mond: 1. KINDERKONZERT MIT PETERCHENS MONDFAHRT am 18.11.

Endlich geht es wieder los mit den Kinderkonzerten der BADISCHEN STAATSKAPELLE.
Am Sonntag startet die beliebte Reihe mit einer Vertonung des Kinderbuch-Klassikers, von Thomas Dorsch liebevoll, witzig, unterhaltsam und mit viel Klangphantasie zu einem erzählten Konzert umgesetzt. Die bekannte Geschichte vom kleinen Maikäfer Sumsemann, der sich auf den Weg zum Mond macht, um mit seinen Begleitern Peter und Anneliese nach seinem verlorengegangenen sechsten Beinchen zu suchen, wird vom Schauspieler Gunnar Schmidt erzählt. Dirigent Ulrich Wagner übernimmt die Moderation und wird u.a. erklären, warum der erste Geiger oder Konzertmeister so wichtig für das Orchester ist.

Am 18.11. um 11 Uhr und um 15 Uhr im GROSSEN HAUS

Lesung UND DANN von Stückemarkt-Preisträger Wolfram Höll am 17.11. im STUDIO

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Autor Wolfram Höll wagt den Rückblick auf eine Kindheit im ostdeutschen Neubaugebiet, der um verschiedene Verlusterfahrungen kreist: den Verlust der Mutter, eines Landes, einer sozialen Rolle. 2012 wurde Und dann beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens von Deutschlandradio Kultur zum besten Theatertext als Hörspiel gewählt und beim Heidelberger Stückemarkt mit dem erstmals vergebenen Nachwuchspreis ausgezeichnet.

Szenische Lesung
MIT Georg Krause, Jonas Riemer und Natanaël Lienhard
EINRICHTUNG Matthias Hannus
BÜHNE UND KOSTÜME Emily Ortlepp und Eva Wetzler (Studierende der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe)

Am 17.11. um 19:30 Uhr im STUDIO

Sonntag vor der Premiere: DANTONS TOD am 18.11.

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Die Revolution prüft ihre Kinder. Fünf Jahre nach dem Sturm auf die Bastille haben die Jakobiner, angeführt von Robespierre, ihre Schreckensherrschaft errichtet. Danton, als Justizminister einst selbst verantwortlich für die „Septembermorde“ an unschuldigen Gefangenen, hat nun Zweifel an einer „Tugend, die durch den Schrecken herrschen soll“. Vergeblich versucht er, Robespierre von einer weniger radikalen Politik zu überzeugen. Indem er sich öffentlich gegen den Strom der Ereignisse stellt, unterschreibt er sein eigenes Todesurteil. Georg Büchners einziges zu Lebzeiten verlegtes, jedoch erst 67 Jahre später uraufgeführtes Drama ist eines der ersten dokumentarischen Theaterstücke, das mit dem Einsatz wörtlicher historischer Zitate und Umgangssprache seiner Zeit weit voraus war. Aus der historischen Figur des Danton gestaltet Büchner den Prototypen eines zweifelnden Revolutionärs, den seine Schuldgefühle und seine Hybris gleichermaßen daran hindern, zu handeln und sich zu retten.
Blicken Sie schon am Sonntag vor der Premiere mit der Dramaturgin Kerstin Grübmeyer, dem Regieteam und Ensemblemitgliedern hinter die Kulissen der Inszenierung von Dantons Tod.

Am 18.11. um 11 Uhr im STUDIO

Erste Ballettpremiere der Jubiläumsspielzeit am 17.11.

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Das Ballett des STAATSTHEATERS KARLSRUHE feiert seine 10. Spielzeit unter der Direktion von Birgit Keil! Und mit der ersten Ballettpremiere dieser Spielzeit, der Neueinstudierung von Peter Wrights Giselle, wird nicht nur eines der schönsten romantisch-klassischen Ballette ins Repertoire zurückgeholt sondern auch der Bogen gespannt von den Anfängen der Compagnie. Wer die Premiere 2004 gesehen hat, der kann sich nun mit eigenen Augen überzeugen, wie die Compagnie in den vergangenen 10 Jahren gereift ist und wie einmalig die Zusammenarbeit des Balletts des Staatstheaters Karlsruhe mit der Akademie des Tanzes Mannheim ist. Schließlich verdankt das Ballett Giselle seinen legendären Ruf nicht nur den anspruchsvollen Soloparts von Giselle und Albrecht, sondern vor allem auch den Wilis im II. Akt, dem „weißen Akt“. Und ohne die Mitwirkung des Ballettstudios und der hervorragend vorbereiteten Studierenden der Akademie des Tanzes Mannheim wäre es für eine Compagnie mit 30 Ensemblemitgliedern undenkbar, im II. Akt allein 28 Damen auf die Bühne zu stellen…

Lassen Sie sich also in die Welt der Geister entführen und überzeugen Sie sich von 10 Jahren kontinuierlicher Aufbauarbeit beim Ballett des Staatstheaters Karlsruhe!

Premiere am 17.11. um 19:30 Uhr im GROSSEN HAUS

Mitglieder des Opernstudios in der BLAUEN STUNDE am 16.11.

Im Opernstudio gehen junge Studierende der Karlsruher Hochschule ihre ersten Schritte auf der Bühne des STAATSTHEATERS Karlsruhe und übernehmen zum Teil auch Hauptrollen. Dilara Baştar und Hatice Zeliha Kökcek, Gewinnerinnen des Siemens Gesangswettbewerbs, sowie Lydia Leitner, Max Friedrich Schäffer und Florian Kontschak zeigen ihr Können mit Arien und Ensembles aus der laufenden Spielzeit und aus ihrem Repertoire.

Der Eintritt ist frei!
SPARKASSE AM EUROPAPLATZ am 16.11. um 18 Uhr

Die DINOS sind zurück!

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Das Publikum, groß und klein, jung und alt, zeigte sich am Donnerstagvormittag bei der Wiederaufnahme von Dino und die Arche restlos begeistert.
Die kurzweilige Kinderoper, die der junge Komponist Thomas Leininger als Auftragswerk für die HÄNDEL-FESTSPIELE 2012 komponierte, zählt zwar streng genommen zur zeitgenössischen Musik, kommt aber als stilechte Barock-Oper mit der entsprechenden Orchesterbesetzung, mit Ouvertüre und Dacapo-Arie daher. Die virtuosen Arien und Rezitative, akrobatische Vokalkunst, wurden von den Solisten mit Witz und Spielfreude dargeboten und rissen die Zuhörer zu Bravorufen hin. Die farbenfrohe Inszenierung mit ihren aufwendigen „barocken Dinosaurier-Kostümen“ und der humorvollen Personenregie von Daniel Pfluger fesselte die jungen Zuschauer, die mit aufgeregten Zwischenrufen die Handlung um Charles Darwin und den von der Sintflut bedrohten Sauriern kommentierten.
Als Solisten debütierten unter anderem in der Rolle des Anatosaurus der Countertenor Daniel Lager, der bereits an Häusern wie dem Staatstheater Wiesbaden, dem Staatstheater Oldenburg oder der Oper Köln gastierte und mit Konrad Junghänel, Dietrich Hilsdorf oder Robert Wilson arbeitete, und das Karlsruher Ensemblemitglied Lucas Harbour als Tyrannosaurus Rex mit imponierend majestätischem Bass. Am Pult leitete Steven Moore die gut aufgelegte BADISCHE STAATSKAPELLE.

Zum nächsten Mal sind die Dinos am 1.12. (15 Uhr), 19.12. (18 Uhr), 23.1. (11 Uhr), 16.2. (15 Uhr) und zum letzten Mal am 24.2. (15 Uhr) zu sehen.
Für Schülergruppen können Sie die Karten direkt bei Claudia Gruber T 0721 725 809 18, E-Mail schulen@staatstheater.karlsruhe.de bestellen.

Internationales Opernfestival Daegu verleiht den Preis für die beste Regiearbeit an Achim Thorwald

Mit der Inszenierung des Fliegenden Holländers von Achim Thorwald gastierte das STAATSTHEATER KARLSRUHE in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal beim Internationalen Opernfestival in Daegu, wo alljährlich im Herbst Produktionen aus der ganzen Welt gezeigt werden. 2012 verleiht nun die Kritiker-Jury des Festivals den Preis für die beste Regie an den ehemaligen Intendanten des STAATSTHEATERS KARLSRUHE Achim Thorwald. Jurymitglieder sind Vertreter der Musikhochschulen in Daegu sowie der Fach- und Tagespresse.
Die Gastspiel-Premiere des STAATSTHEATERS KARLSRUHE mit Wagners Der fliegende Holländer im Oktober war eine doppelte: Zum ersten Mal war das Stück in Süd-Koreas drittgrößter Stadt Daegu und zum ersten Mal in deutscher Sprache in ganz Korea zu sehen. In dem etwa 1500 Sitzplätze umfassenden Daegu Opera House dirigierte Christoph Gedschold das Daegu Festival Orchestra und den Festival Chorus. Es sangen Stefan Stoll (Holländer), Christina Niessen (Senta), Bernhard Berchtold (Erik), Min Seok Park (Daland), Sebastian Kohlhepp (Steuermann) sowie Rebecca Raffell (Mary).

Festivalchef Sung-Bin Kim betonte bei einem Empfang, wie wichtig die kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem BADISCHEN STAATSTHEATER KARLSRUHE sei und dass er sie sich auch für die Zukunft, insbesondere für das kommende Wagnerjahr 2013, wünsche. In Süd-Korea werden Opern von Wagner als ganz besondere, im deutschen Sprachraum verwurzelte Kulturgüter geschätzt.

Das nächste Projekt, bei dem Künstler des STAATSTHEATERS KARLSRUHE und Künstler aus Süd-Korea gemeinsam auf der Bühne stehen, werden Arnold Schönbergs Gurre-Lieder am 15. und 16.12. sein. Gemeinsam mit dem BADISCHEN STAATSOPERNCHOR und dem EXTRACHOR (Einstudierung Ulrich Wagner) wird der Daegu City Chorus (Einstudierung Young Ho Park) bei Schönbergs Monumentalwerk auf der Bühne des GROSSEN HAUSES stehen.
Am 12. Dezember wird der Koreanische Chor auf der Treppe des Karlsruher Rathauses um 15.00 Uhr ein Chorkonzert geben.

Lesung UND DANN von Stückemarkt-Preisträger Wolfram Höll am 17.11. im STUDIO

Autor Wolfram Höll wagt den Rückblick auf eine Kindheit im ostdeutschen Neubaugebiet, der um verschiedene Verlusterfahrungen kreist: den Verlust der Mutter, eines Landes, einer sozialen Rolle. 2012 wurde Und dann beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens von Deutschlandradio Kultur zum besten Theatertext als Hörspiel gewählt und beim Heidelberger Stückemarkt mit dem erstmals vergebenen Nachwuchspreis ausgezeichnet.
Szenische Lesung
MIT
Georg Krause, Jonas Riemer und Natanaël Lienhard
EINRICHTUNG Matthias Hannus
BÜHNE UND KOSTÜME Emily Ortlepp und Eva Wetzler (Studierende der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe)

Am 17.11. um 19:30 Uhr im STUDIO

THEREMIN-Luftmusik am 15.11. im STUDIO

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Clemens Rynkowski, musikalischer Leiter des Musicals Alice, zeigt Ausschnitte aus dem Film Theremin – An Electronic Odyssee und präsentiert das erste elektronische und einzige berührungslos gespielte Instrument der Welt auf der Bühne des STUDIOS.

Theremin: an electronic odyssey -trailer

Am 15.11.12 um 20 Uhr im STUDIO

Das LAST-MINUTE-TICKET jetzt schon ab Öffnung der Abendkasse

Für sensationelle 8 Euro in Oper und Ballett und für 6 Euro ins Schauspiel. Dieses Angebot für Restkarten gab es bisher für Schüler, Auszubildende, Studierende und Freiwilligendienstleistende ab 20 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse.

Nun bieten wir diese Möglichkeit bereits mit Öffnung der Abendkasse – eine Stunde vor dem jeweiligen Vorstellungsbeginn – an.

Künftig können unsere Einführungen oder auch das Getränk vor der Vorstellung von allen Zuschauern genossen werden.

Ausverkauftes Haus beim 2. KAMMERKONZERT

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Ein eher seltener Anblick bei einem Kammerkonzert: Bis auf den letzten Platz besetzt war das KLEINE HAUS bei der Fortsetzung der Kammerkonzertreihe der BADISCHEN STAATSKAPELLE. Die begeisterten Zuhörer erlebten ein abwechslungsreiches Programm, das mit Musik des Karlsruher Hofkapellmeisters Franz Danzi in die Reihe der historischen Kammerkonzerte zum Orchesterjubiläum gehörte. Werke von Mozart und Françaix mit den Klangfarben von Flöte, Fagott, Harfe und Streicher bildeten ein kurzweiliges Programm, das mit dem dynamisch musizierten Klavierquintett Es-Dur Robert Schumanns schloss – perfekter Kehraus eines schwungvollen Kammerkonzerts.

Auch das neue Angebot des anschließenden Brunchs wurde zahlreich wahrgenommen: Fast 70 Zuhörer und zahlreiche Musiker ließen sich nach dem Konzert im MITTLEREN FOYER von der Theatergastronomie kulinarisch verwöhnen.

Den Sonntags-Brunch gibt es auch wieder nach dem 3. Kammerkonzert:

3. KAMMERKONZERT

Werke von Webern, Janáček (Intime Briefe) und Schubert (Rosamunde)

3.3.13 KLEINES HAUS

Italienisches Flair zum Start der NACHTKLÄNGE

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Mit einem Ausflug nach Italien begann die Reihe der Neuen Musik in der INSEL. Dirigent und Moderator Ulrich Wagner hatte ein spannendes und farbenreiches Programm für die Mitglieder der BADISCHEN STAATSKAPELLE zusammengestellt, das vom Publikum mit großem Beifall bedacht wurde. Besonders die Einbeziehung der menschlichen Stimme durch die Mezzosopranistin Christina Bock wurde begeistert aufgenommen. Unterschiedliche Besetzungen und ungewöhnliche Instrumente wie Cembalo und Harfe formten ein abwechslungsreiches Programm, durch das Ulrich Wagner gewohnt kenntnisreich führte.

Die Konzertreihe wird fortgesetzt mit einem Einblick in die Werkstatt des Komponisten Manfred Trojahn, wenn im 2. Konzert Musik von ihm und seinen Meisterschülern Anno Schreier, Alois Bröder und Jan Masanetz erklingt – dabei auch eine Uraufführung!

NACHTKLÄNGE 2 – MEISTERKLASSE

08.03.2013 INSEL

Die NACHTKLÄNGE werden unterstützt von der Hoepfner-Stiftung.

2. HISTORISCHES KAMMERKONZERT der Saison mit Werken von u.a. Franz Danzi

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Vom umfangreichen Schaffen des Karlsruher Hofkapellmeisters Danzi kennt man heute fast nur noch die Bläserquintette. Von Haus aus Streicher, spielten bei Danzi die Blasinstrumente immer eine besondere Rolle – eine schöne Verbindung von beiden Klangfarben gibt es in seinem Fagottquartett d-Moll. Ganz in räumlicher Nähe entstand Mozarts Flötenquartett D-Dur, Ergebnis seines Aufenthalts in Mannheim 1777. Eher ungewöhnlich besetzt mit Flöte, Harfe und Streichtrio ist das Quintett Nr. 2 von Jean Françaix, dem mit Schumanns Klavierquintett Es-Dur ein Klassiker folgt. In kaum einem Werk des Zwickauers wird offener, freier und schwungvoller musiziert – ein perfekter Kehraus eines farbenreichen Kammerkonzerts.

Nach den Kammerkonzerten können Sie sich beim stimmungsvollen Sonntags-Brunch im MITTLEREN FOYER kulinarisch verwöhnen lassen. Auch die Musikerinnen und Musiker werden hierzu herzlich eingeladen, sodass sich die Möglichkeit für gemeinsame Gespräche ergibt. Gutscheine zum Brunch sind erhältlich an der Theaterkasse zu 15,00 Euro, Abonnenten erhalten Sie zum Sonderpreis von 14,00 Euro.
Am 11.11. um 11 Uhr im KLEINEN HAUS

UNSERE HELDEN 8 – ENSEMBLEMITGLIEDER STELLEN SICH VOR

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Christina Niessen

Christina Niessen stellt diesmal die Schauspielerin Ursula Grossenbacher, u. a. gerade zu sehen im Musical Alice, unsere neue Mezzosopranistin Dilara Baştar, Gewinnerin des Siemens Gesangswettbewerbs, und den Bariton Lucas Harbour vor.

Der Eintritt ist frei!

Am 14.11. um 19:30 Uhr in der BADISCHE LANDESBIBLIOTHEK

DINOS kommen zurück auf die Bühne im KLEINEN HAUS

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Ab dem 15.11. ist unsere Kinderoper Dino und die Arche für alle ab 6 Jahren wieder im KLEINEN HAUS zu sehen.

Darwin mag Tiere. Dass immer mehr von ihnen aussterben, macht ihn traurig. Der englische Dauerregen drückt zusätzlich auf sein Gemüt und das Rheuma tut ein Übriges. Von den Galapagos-Inseln hat er einst eine Leguanin mitgebracht, die bei ihm als Haustier lebt und die ihn nun unter ihre Wärmelampe einlädt, um ihm zur Aufheiterung eine Geschichte zu erzählen. Vor langer Zeit bedrohte eine große Flut alles Leben. Um die Tiere vor dem Ertrinken zu retten, baute Noah ein großes Rettungsboot. Auch die Dinosaurier wollten auf die Arche, doch sie verschliefen den richtigen Zeitpunkt und kamen zu spät. Es ist schließlich Darwin selbst, der die zündende Idee hat, wie die Dinos dennoch überleben. So zeigt sich, dass Naturwissenschaft und Poesie keine Widersprüche sein müssen, sondern Hand in Hand gehen können, wenn es gilt, einer tieferen Wahrheit auf die Spur zu kommen – und dass sich umgekehrt mit ein bisschen Fantasie aus naturwissenschaftlichen Fakten eine spannende Geschichte machen lässt.

"...wirkt diese Evolutionsoper wundervoll geistreich, sinnlich, komisch.“ FAZ

Alle Termine finden Sie hier.

PREIS DER DEUTSCHEN THEATERVERLAGE 2012 geht an das STAATSTHEATER KARLSRUHE

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Nach der Auszeichnung des Deutschen Theaters Berlin im letzten Jahr, verleiht die Stiftung des Verbandes Deutscher Bühnen- und Medienverlage in dieser Spielzeit den Preis der Deutschen Theaterverlage an die Musiktheatersparte des Badischen Staatstheaters Karlsruhe.

Die Jury begründet die Entscheidung wie folgt:
Bereits im ersten Jahr der Intendanz von Peter Spuhler ist es dem BADISCHEN STAATSTHEATER gelungen, dem Haus ein unverwechselbares Profil zu geben und damit überregional Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. In der aktuellen zweiten Saison zeichnen sich klare Konturen einer Theaterarbeit ab, die nicht nur im Bereich des Spielplans, sondern auch bei Regie, Ensemble, Kinder- und Jugendprogrammen sowie Vermittlung starke Akzente setzt. Zusammen mit den Wiederaufnahmen der Saison 2011/12 präsentiert sich das Badische Staatstheater allein im Musiktheater mit einem 20 Premieren umfassenden Spielplan, der an Vielfalt seinesgleichen sucht.
Unter einer größeren Zahl von Theatern, die sich durch ihre mutige und unkonventionelle Spielplanpolitik für den Preis empfohlen haben, sticht das BADISCHE STAATSTHEATER als ein Haus hervor, in dem konzeptionelle Impulse in durchweg allen Bereichen des Repertoires Wirkung zeigen. Beeindruckend ist nicht nur die Stringenz, mit der thematische Linien verfolgt werden (u.a. Politische Oper, Französische Oper des 19. Jahrhunderts, Meisterwerke des 20. Jahrhunderts, Jugendopern, Wiederentdeckungen, Ur- und Erstaufführungen), sondern wie diese untereinander in sinnstiftende Bezüge zueinander gebracht werden, die über den vagen Assoziationsrahmen eines Spielzeit-Mottos weit hinausgehen.
Beeindruckend ist die Unbeirrtheit mit der Intendant Peter Spuhler, GMD Justin Brown, Chefdramaturg Dr. Bernd Feuchtner und Operndirektor Joscha Schaback an die Substanz zeitgenössischer Werke glauben und sie erneut auf den Prüfstein stellen, auch, oder gerade weil sie in früheren Produktionen ihr Potenzial nicht entfalten konnten.

Für überraschende Brückenschläge zwischen Alt und Neu werden auch die HÄNDEL-FESTSPIELE genutzt, die unter der künstlerischen Leitung des Chefdramaturgen stehen. In dieser Spielzeit etwa mit der originellen Gegenüberstellung von Händels Oratorium Der Sieg von Zeit und Wahrheit und Gerald Barrys 1994 uraufgeführter Oper – und Händel-Hommage – Der Sieg von Schönheit und Täuschung, die erst einmal in Deutschland bei den Berliner Festspielen 2002 zu sehen war.
Die Preisverleihung wird im Anschluss an diese Doppelpremiere am Samstag, 16. Februar 2013, im Rahmen der 36. HÄNDEL-FESTSPIELE KARLSRUHE im GROSSEN HAUS des BADISCHEN STAATSTHEATERS durch den Vorsitzenden der StiftungVDB Bernd Schmidt erfolgen.

Zur Jury der Stiftung des Verbandes Deutscher Bühnen- und Medienverlage gehören die Dramatiker Rebekka Kricheldorf und Marius von Mayenburg, der Komponist Manfred Trojahn, sowie die Bühnenverleger Thomas Maagh (Verlag der Autoren) und Frank Harders-Wuthenow (Boosey & Hawkes).

Bernd Schmidt                        Thomas Maagh
Vorsitzender der Stiftung        Vorsitzender der Jury

Operette RITTER BLAUBART zum letzten Mal am 9.11.

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"Das Theater Karlsruhe schafft es in Ritter Blaubart eine Operette auf die Bühne zu bringen, die weit weg von allem operettenhaften Klischee ist. Die es auf geniale Weise fertig bringt, Offenbachs Musik mit einer geistreichen, zeitgemäßen und zeitkritischen Textfassung in starken, unvergesslichen Bildern, in Erinnerung zu bleiben." Delta News

Am 9.11. haben Sie zum letzten Mal die Möglichkeit unsere Operette Ritter Blaubart im GROSSEN HAUS des STAATSTHEATERS zu sehen.
Karten können Sie direkt hier online bestellen.

AUS ITALIEN die ersten NACHTKLÄNGE in dieser Spielzeit

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Christina Bock

Goffredo Petrassi Serenata
Bruno Maderna Serenata N. 2
Luigi Dallapiccola Parole di San Paolo
Alberto Colla Ottetto l´orizzonte degli eventi
Salvatore Sciarrino Archeologia del telefono

Mitglieder der BADISCHEN STAATSKAPELLE
Christina Bock Mezzosopran
Ulrich Wagner Dirigent & Moderator

In der Fortsetzung der Serie steht nach Russland, Großbritannien, Polen, Ungarn, Skandinavien in den vergangenen Jahren nun Italien im Mittelpunkt des Länderportraits der NachtKlänge.
Da italienische Komponisten besonders nach 1945 großen Einfluss auf die Entwicklung der zeitgenössischen Musik hatten, steht besonders die klassische Moderne im Zentrum. Die dort entstandenen Werke zeichnen sich durch die Verbindung sehr unterschiedlicher Momente aus: Neben der Betonung des Konstruktiven stehen Klangsinn und Virtuosität – aber häufig natürlich auch die aus dem Land der Oper zu erwartende Kantabilität.
Die NachtKlänge werden unterstützt von der Hoepfner-Stiftung.
Am 9.11. um 21 Uhr in der INSEL

Stellv. Technischer Direktor Ralf Haslinger ausgezeichnet!

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Die IHK vergibt die Frank-Nebenius-Medaille in Anerkennung der Verdienste um die berufliche Bildung alljährlich an einen ausgewählten Kreis ehrenamtlicher Prüfer. Im feierlichen Rahmen – musikalisch untermalt von Startenor Lance Ryan – erhielt Ralf Haslinger gestern die Medaille in Bronze für seine langjährige Prüfertätigkeit im Bereich der Weiterbildung der Bühnenrequisiteure. Wir gratulieren!

Das 1. KINDERKONZERT dieser Spielzeit: PETERCHENS MONDFAHRT

Thomas Dorsch Peterchens Mondfahrt ab 6 Jahren
BADISCHE STAATSKAPELLE
Gunnar Schmidt Sprecher
Ulrich Wagner Dirigent & Moderator
Julia Schüttke THEATERPÄDAGOGIK

Der kleine Maikäfer Sumsemann macht sich auf den Weg zum Mond, um mit seinen Begleitern Peter und Anneliese nach seinem verlorengegangenen sechsten Beinchen zu suchen. Thomas Dorsch hat den Kinderbuch-Klassiker Peterchens Mondfahrt sehr liebevoll, witzig, unterhaltsam und mit viel Klangphantasie zu einem erzählten Konzert umgesetzt.

Am 18.11. um 11 Uhr und um 15 Uhr startet in dieser Spielzeit unsere Reihe der Kinderkonzerte im GROSSEN HAUS

Besucherstudie zeigt Verjüngung des Publikums und Neu- bzw. Rückgewinnung durch neue und veränderte Programmlinien

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Das Institut für Kultur- und Medienmanagement der Freien Universität Berlin hat im Auftrag des STAATSTHEATERS KARLSRUHE eine Besucherstudie durchgeführt. Über 2.500 Besucherinnen und Besucher des STAATSTHEATERS wurden von Juni 2011 bis Juli 2012 in insgesamt drei Erhebungen befragt und ihre Antworten ausführlich analysiert. Um v.a. Informationen über zukünftig zu gewinnende Publika zu erhalten, wurde die Untersuchung von Besuchern durch eine Nichtbesucherumfrage von über 400 Anwohnerinnen und Anwohnern Karlsruhes im Frühjahr 2012 ergänzt.

Verjüngung des Publikums
Im Sommer 2011, vor Beginn der neuen Generalintendanz unter Peter Spuhler, stellte sich das Publikum des STAATSTHEATERS KARLSRUHE als ein eher älteres (die Hälfte über 60 Jahre), bodenständiges (43,9% mit Einkommen bis zu 2.000 Euro), mit einem relativ geringen Akademikeranteil (21,5% Mittlere Reife, 6,2% Hauptschulabschluss), zu wenig jungen Besuchern (9,6% aller Befragten und 32,6% der Erstbesucher unter 30 Jahren) und zu wenigen Besuchern aus der Stadt Karlsruhe (45,9%) dar. Vom STAATSTHEATER erwartete es vor allem handwerklich qualitätsvolle Kunst. Menschen mit migrantischem Hintergrund waren stark unterrepräsentiert.

Im Verlauf der Studie in der Spielzeit 2011/12 zeichnete sich bereits eine Verjüngung des Publikums ab. Der Anteil der bis 30-Jährigen an den Besuchern insgesamt stieg auf 11,1%, der Anteil der bis 30-Jährigen an Erstbesuchern auf 47,8%. Da aus methodischen Gründen die Besucher der Kinder- und Jugendaktivitäten nicht mit einbezogen wurden, dürfte der Verjüngungseffekt insgesamt noch stärker sein.

Neu- und Rückgewinnung von Publikum
Die neue Programmlinie musikalisches Schauspiel (Dylan – the times they are a-changin‘, Jacques Brel – on n’oublie rien) zieht ein anderes, eher theateruntypisches Publikum mit deutlich mehr Erstbesuchern sowie einem höheren Männeranteil an. Ebenso sind die neuen ästhetischen und inhaltlichen Positionen des Spielplans für aufgeschlossene Akademiker, die in der Nicht-Besucherumfrage am häufigsten angaben, bereits länger als zwei Jahre nicht mehr im STAATSTHEATER gewesen zu sein, attraktiv für einen Besuch.
Der häufigste Grund für einen Erstbesuch oder für häufigere Besuche im STAATSTHEATER sind Empfehlungen und Vorbild von Freunden, Bekannten oder Verwandten. Die wichtigsten Kommunikations-Medien sind das Spielzeitheft und die Webseite. Bei der Planung von kulturellen Aktivitäten bestätigt die Besucherstudie eine allgemeine gesellschaftliche Tendenz, in der Online-Informationen und soziale Netzwerke eine immer wichtigere Rolle einnehmen. Ein entscheidender Baustein für die zukünftige Gewinnung von Besuchern wird der konsequente Ausbau der Online –Angebote des STAATSTHEATERS sein.
Die komplette Studie finden Sie hier.

Neue Reihe der JUGENDKAMMERKONZERTE ist gestartet

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Nach dem Verklingen des letzten Akkords war den beeindruckten Jugendlichen klar, dass Kammermusik viel spannender ist, als es auf den ersten Blick scheint.

In der neuen Reihe der moderierten Jugendkammerkonzerte stellten am Montag Musiker der BADISCHEN STAATSKAPELLE unter der Moderation von Wolfgang Kursawe (Cello) Robert Schumanns Klavierquintett in der INSEL vor.
Den Schülerinnen und Schülern im Alter ab 12 Jahren wurde die anspruchsvolle Gattung der Kammermusik anhand der „Lieblingsstellen“ der Musiker spielerisch näher gebracht.

Die Termine der Konzerte und die jeweils vorgestellten Werke werden im Internet und über die Pädagogenpost des JUNGEN STAATSTHEATERS veröffentlicht.
Hier können Sie sich direkt in den Verteiler der Pädagogenpost theaterpaedagogik@staatstheater.karlsruhe.de aufnehmen lassen.

Wiederaufnahme CARMEN sorgt für südländische Hitze im ausverkauften GROSSEN HAUS

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Der Opernhit Carmen ist in neuer Besetzung und in gründlicher musikalischer und szenischer Auffrischung wieder im Spielplan! Die Wiederaufnahme im ausverkauften Haus wurde am Samstag mit herzlichem Beifall begrüßt – sowohl Katharine Tier in der Titelrolle, als auch Barbara Dobrzanska als Michaëla, Andrea Shin als Don José und Jaco Venter als Escamillo begeisterten die Zuschauer.
Extrabeifall vom Publikum und von der Presse gab es für den Dirigenten Johannes Willig, der Carmen mit südländischer Glut befeuerte!
Zum nächsten Mal ist Carmen am 10.11. im GROSSEN HAUS zu sehen.

JAZZ UND LITERATUR: Geschichten aus der Jazz-Ära

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Jazz macht im müden November munter: Im ausverkauften Mittleren Foyer stellte Staatsschauspieler Michael Rademacher in der Reihe Jazz & Literatur am Sonntag zwei Kurzgeschichten und ein Autobiographisches Essay des amerikanischen Jazz-Schriftstellers F. Scott Fitzgerald vor. Das Pirmin Ulrich Quartett spielte dazu mit dem Bandleader am Saxophon Hits aus der Jazz-Ära von Sweet Georgia Brown über Cabaret aus dem Musical bis zu einer Bearbeitung von ABBAs Money, Money, Money, passend zu dem Aufsatz Wie man 36 000 Dollar im Jahr verprassen kann. Die Matinee verführte das beglückte Publikum in die wahnsinnige Zeit der Roaring Twenties.

Nächster Termin: 3.2.13

Von heißen Sohlen und verliebten Soldaten: Weihnachtsmärchen DIE ZERTANZTEN SCHUHE hatte Premiere

 - Foto: Markus Kaesler

Verzücktes Kinderlachen, helle Aufregung und glänzende Augen, so die Reaktion des jungen Publikums bei der heutigen Premiere des Weihnachtsmärchens Die zertanzten Schuhe im KLEINEN HAUS.

Annette Büschelberger, langjährige Leiterin des Kinder und Jugendtheaters Zwinger3 am Theater Heidelberg inszenierte zum 200. Geburtstag der Kinder und Hausmärchen der Brüder Grimm das eher unbekannte Märchen.

Sie erzählt in einer Fassung, die nicht viele Worte macht, vom alleinerziehenden König (souverän Matthias Rott), der verzweifelt bemüht ist herauszufinden warum die Schuhe seiner Töchter jeden Morgen zertanzt sind. Als der ausgemusterter Soldat Anton (gewitzt und listig Helge Gutbrod) sich bereit erklärt das Rätsel zu lösen, sind die Prinzessinnen empört, der König aber schöpft ein letztes Mal Hoffnung, das Geheimnis der Nächte aufzuklären.

In denen nämlich tanzen die vier Prinzessinnen Tilda, Zita, Cloe und Merle (in ihren Rollen schlitzohrig, sensibel und urkomisch, Lydia Fuchs, Kerstin Ohlendorf, Jannika Jira und Carla Weingarten) choreografiert von Reginaldo Oliviera, Ensemblemitglied des STAATSTBALLETTS KARLSRUHE. Seine Choreografie erzählt vom Zauber, der die Mädchen dazu bringt in den Nächten zu tanzen, zeigt aber auch einfühlsam die letztliche Erlösung daraus. Möglich wird dies durch die treffgenaue Musik, die Udo Koloska für Die zertanzten Schuhe komponiert hat. Besonders begeistert zeigten sich die jungen Zuschauer von der Taube Anna, der Anton im Wald gemeinsam mit einer geheimnisvollen Frau, märchenhaft dargestellt von Katharina Halus, begegnet, und die ihm hilft seine Aufgabe zu lösen.

Auch der Raum von Susanne Cholet und die von ihr entworfenen Kostüme unterstreichen den ganz eigenen, poetischen Tonfall dieses Märchens.

Natürlich haben auch Die zertanzten Schuhe ein „und wenn sie nicht gestorben sind“. Ob der Soldat aber tatsächlich eine Prinzessin heiraten darf und vor allem welche, erleben hoffentlich viele kleine und große Zuschauer ab 6 Jahren in den zahlreichen Vorstellungen in der Vorweihnachtszeit.

GEORG ELSER – ALLEIN GEGEN HITLER: GASTSPIEL FREIE SZENE am 7.11.

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Das Theater Lindenhof Melchingen hat sich der Figur Elsers angenommen und ihm mit dem Stück Georg Elser – Allein gegen Hitler mit den Mitteln des Theaters ein „Denkmal“ gesetzt. Es wurde von den beiden Autoren Felix Huby und Dieter de Lazzer als „Volksstück“ untertitelt und erzählt vom Werden eines Attentäters, der schließlich nur noch ein Ziel kannte und diesem alles opferte. Die unter der Regie von Christoph Biermeier entstandene Inszenierung entwickelt in szenischen Collagen mit alptraumhaften, grell-grotesken pantomimischen Sequenzen eine eigene ausdrucksstarke Bildersprache. Im Wechsel mit Vor- und Rückblenden entsteht so eine kluge wie unterhaltsame Geschichtsstunde auf der Theaterbühne.

Am Vorabend des Jahrestages des Attentats, am 8.11.1939, zeigen wir das „Volksstück“ Georg Elser - Allein gegen Hitler, dass vom Werden eines Attentäters erzählt.
Das Theater Lindenhof war mit dieser Inszenierung bereits im Berliner Ensemble, dem Theater am Schiffbauerdamm (Berlin) und aus Anlass der Verleihung des Georg Elser-Preises an Beate Klarsfeld nach München eingeladen.

Am 7.11. um 20 Uhr im STUDIO

MERHABA! WELCOME! BENVENUTO! BIENVENUE! - fremdsprachige Übertitel am STAATSTHEATER

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Alle Tannhäuser-Vorstellungen jetzt auch mit französischen Übertiteln!
Dank der Förderung durch den Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst präsentiert das STAATSTHEATER einen neuen Service: Die deutschen Übertitel verschiedener Opern werden jetzt durch Fremdsprachen ergänzt.
Zu erleben sind bereits die deutsch/französischen Übertitel bei Tannhäuser (am 1.11., 9.12.12 und 10.2. (Operngala), 9.5. und 30.5.13 (zum letzten Mal in dieser Spielzeit)) und die deutsch/türkischen Übertitel bei Rigoletto (am 20.12.12).
Es folgen deutsch/englische Übertitel bei Die Zauberflöte (Wiederaufnahme ab dem 25.12.12) und Die Passagierin (Premiere am 18.5.13).

Toutes les représentations de Tannhäuser sont désormais surtitrés en français !
Grâce au soutien de l‘Innovationsfonds Kunst du Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst du Land de Bade-Wurtemberg le STAATSTHEATER présente un nouveau service : le surtitrage allemand des opéras sera complété par d’autres langues.
Les prochaines représentations de Tannhäuser : 1.11., 9.12.12 ainsi que 10.2. (Gala), 9.5. et 30.5.13 (dernière de la saison 12/13).

Vorverkauf aller Vorstellungen dieser Spielzeit beginnt am 1. / 2.11.

Ab dem 1.11. haben Sie die Möglichkeit im Internet Karten für alle Vorstellungen bis zum Spielzeitende zu buchen.
Ab dem 2.11. beginnt der Vorverkauf an der Theaterkasse in der Baumeisterstr. 11.

Sichern Sie sich schon jetzt Karten bis zum Juli 2013!

Verwaltungsrat fasst einstimmigen Beschluss für Architektenwettbewerb

Auf der Sitzung des Verwaltungsrates des STAATSTHEATERS KARLSRUHE am 24. Oktober 2012 wurde unter dem Vorsitz der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer, einstimmig beschlossen, bis Februar 2013 einen Architektenwettbewerb mit städtebaulicher Komponente für die Sanierung und Erweiterung des STAATSTHEATERS vorzubereiten. Der Verwaltungsrat folgt mit seinem Beschluss einer Vorlage von Heinz Fenrich, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe und stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates.

Möglich wurde der Beschluss durch einen Testentwurf, der umfangreiche Synergien aufweist. Federführend hat diesen Testentwurf das Amt Karlsruhe des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg ausgearbeitet. Raumprogramm und Testentwurf wurden eng mit dem STAATSTHEATER KARLSRUHE abgestimmt.

Bereits im Mai 2012 hatte der Verwaltungsrat mit einstimmigem Votum die Empfehlung einer Sanierung und Erweiterung ausgesprochen. Als finanzielles Volumen werden rund 120 Millionen Euro zugrunde gelegt, hälftig aufgeteilt auf die beiden Träger Land und Stadt. "Sanierung und Erweiterung sind essentiell für die Erhaltung der künstlerischen Qualität und die Sicherung der Zukunft des Hauses", so Ministerin Bauer und OB Fenrich. Eine abschnittsweise Realisierung soll vorgesehen werden.

Zunächst wird der Bau eines Schauspielhauses inklusive einer Spielstätte für das JUNGE STAATSTHEATER, einer Werkstattbühne sowie mehrerer Probebühnen auf den Weg gebracht. Der Zeitplan sieht einen Baubeginn für Ende des Jahres 2015 vor.

UNSERE HELDEN zu Gast in der BADISCHEN LANDESBIBLIOTHEK

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Am Donnerstagabend stellten sich Ensemblemitglieder aller Sparten zum ersten Mal in der Badischen Landesbibliothek in einer animierten Diskussion, geleitet von Schauspieler André Wagner, dem Publikum vor.
Der Bass Renatus Meszar eröffnete die Runde mit einem eindringlichen Auszug aus der Oper Boris Godunow von Modest Mussorgski und legte ausführlich dar, wie zeitaufwändig das Studium von fremdsprachigen Rollen ist. Sebastian Reich, neu im Ensemble des JUNGEN STAATSTHEATERS, sprach anhand des Liedtextes Heute hier, morgen dort von Hannes Wader über seine mehrfachen berufsbedingten Umzüge.
Die Balletsolistin Barbara Blanche verließ ihre Familie und ihre slowenische Heimat für ihre berufliche Ausbildung bereits mit fünfzehn Jahren und schilderte die Herausforderungen in ihrer neuen Heimat.
Michel Brandt präsentierte die Vorsprechrolle die ihn ans STAATSTHEATER brachte und erinnerte sich an die Nerven der Aufnahmeprüfung für die Schauspielschule.
Das Publikum folgte gebannt, wie die Künstler mit einem Augenzwinkern von Erfolg und Misserfolg erzählten und sprach sie über die verschiedenen Aspekte ihrer Arbeit direkt an. Den Abend rundete Renatus Meszar mit der Arie des Königs Philipps II. aus Verdis Don Carlo sowie mit seiner aktuellen Rolle des Landgrafen aus Tannhäuser ab.

Am 14.11. kommt Sopranistin Christina Niessen wieder in der Badischen Landesbibliothek mit Schauspielerin Ursula Grossenbacher, Mezzosopranistin Dilara Baştar und Bariton Lucas Harbour ins Gespräch.

Debüt: Lucas Harbour übernimmt zum ersten Mal die Partie des WALLENBERG

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Zur Wiederaufnahme von Wallenberg am 26.10. um 20 Uhr im GROSSEN HAUS wird unser Ensemblemitglied Lucas Harbour die Partie des Wallenberg übernehmen.

"Den nachhaltigsten Eindruck hinterlässt die unter die Haut gehende Inszenierung von Tobias Kratzer. Kratzer und sein Bühnenbildner Rainer Sellmaier lassen alles in einem Einheitsraum mit Aktenschränken, einem herab gestürzten Lüster und einem Holzverschlag spielen. Im zweiten Teil des Abends wird das Ganze zum Museum um tapeziert. Die Nazischergen sind mit Schweine-Masken ausgestattet, Eichmann trägt eine grüne Strumpfmaske und grüne Handschuhe, die verfolgten Juden haben gelbe Masken mit großen Nasen. Kratzer gelingt dabei eine perfekte Balance aus konkreten und surrealen Bildideen – schlicht meisterhaft!"
Jörn Florian Fuchs, Die Deutsche Bühne Online

Wenn ein HOLLÄNDER nach Daegu fliegt: Das STAATSTHEATER zu Gast beim Internationalen Opernfestival in Süd-Korea

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Die Gastspiel-Premiere des STAATSTHEATERS KARLSRUHE mit Wagners Der Fliegende Holländer war eine doppelte: Zum ersten Mal war das Stück in Süd-Koreas drittgrößter Stadt Daegu und zum ersten Mal in deutscher Sprache in ganz Korea zu sehen.

In dem etwa 1500 Sitzplätze umfassenden Daegu Opera House dirigierte Christoph Gedschold das Daegu Festival Orchestra und den Festival Chorus. Es sangen Stefan Stoll (Holländer), Christina Niessen (Senta), Bernhard Berchtold (Erik), Min Seok Park (Daland), Sebastian Kohlhepp (Steuermann) sowie Rebecca Raffell (Mary). Alle Beteiligten wurden mit lang anhaltendem Applaus bedacht.

Festivalchef Sung-Bin Kim betonte bei einem Empfang, wie wichtig die kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem BADISCHEN STAATSTHEATER KARLSRUHE sei und dass er sie sich auch für die Zukunft, insbesondere für das kommende Wagnerjahr 2013, wünsche. In Süd-Korea werden Opern von Wagner als ganz besondere, im deutschen Sprachraum verwurzelte Kulturgüter geschätzt.

Mit der Holländer-Inszenierung von Achim Thorwald gastierte das STAATSTHEATER KARLSRUHE bereits zum sechsten Mal beim internationalen Opernfestival in Daegu, wo alljährlich im Herbst Produktionen aus der ganzen Welt gezeigt werden.

Die Russische Seele hautnah spürbar: Auftritt des KUBAN-KOSAKENCHORS

 - Foto: Felix Grünschloss - Foto:  - Foto:  - Foto:

Die Feierlichkeiten zum 20-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft Karlsruhe mit dem russischen Krasnodar fanden heute ihren Höhepunkt im umjubelten Auftritt des weltweit berühmten Kuban-Kosaken-Chores vor dem ausverkauften GROSSEN HAUS des STAATSTHEATERS KARLSUHE.

Ein begeistertes Publikum feierte im Beisein von Oberbürgermeister Heinz Fenrich und seinem Amtskollegen Vladimir Eulanov aus Krasnodar die faszinierende und mitreißende Show des traditionsreichen russischen Ensembles, das eigens mit über 70 Musikern, Sängern und Tänzern angereist war und russische Folklore auf höchstem Niveau bot. Unter der souveränen Leitung von Anatoly Arefyev beeindruckte das Ensemble die Zuschauer mit energiegeladenen Tänzen, virtuosen Akrobatenstücken und Klassikern wie „Kalinka“. Das deutsche Volkslied „Die Gedanken sind frei“ hatten die Freunde aus Krasnodar eigens für Ihre Partnerstadt als Gastgeschenk im Repertoire.

Sichtlich vergnügt und beschwingt verabschiedete das begeisterte Karlsruher Publikum am Ende seine russischen Gastfreunde mit lang anhaltendem Applaus.

UNSER HELDEN stellen sich in der BADISCHEN LANDESBIBLIOTHEK vor

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 André Wagner wird moderieren.

Am 25.10. stellen sich UNSERE HELDEN 7 in der BADISCHEN LANDESBIBLIOTHEK vor.
Diesmal mit dabei sind: Barbara Blanche aus dem Ballettensemble, Michel Brandt, der seit dieser Spielzeit als Schauspieler am STAATSTHEATER engagiert ist, Renatus Meszar, neues Ensemblemitglied in der Oper und Sebastian Reich, der ab dieser Spielzeit im JUNGEN STAATSTHEATER zu sehen ist. Moderieren wird André Wagner .

Am 25.10. um 19:30 Uhr in der BADISCHEN LANDESBIBLIOTHEK

1. JUGENDKAMMERKONZERT am 6.11. in der INSEL

1. Jugendkammerkonzert 12+

Robert Schumann Klavierquintett Es-Dur op. 44

Gregor Anger & Eva-Maria Vischi Violine
Nicolas Clifford Viola
Wolfgang Kursawe Violoncello
Miho Uchida Klavier

Im ersten der einstündigen moderierten Jugendkammerkonzerte für Jugendliche ab zwölf stellen die Musiker der BADISCHEN STAATSKAPELLE Robert Schumanns Klavierquintett Es-Dur vor und erläutern es mit Klangbeispielen. Das 30-minütige und in seinen klanglichen Ausmaßen beinahe sinfonische Stück gilt als der absolute Gipfel von Schumanns Kammermusik. Als erstes Werk seiner Gattung wirkte es stilbildend auf nachfolgende Komponisten wie Brahms oder Dvořák.
In der Reihe der einstündigen Jugendkammerkonzerte für Jugendliche ab zwölf werden ausgesuchte Werke aus der Kammermusikreihe der BADISCHEN STAATSKAPELLE mit Klangbeispielen vorgestellt. Die beteiligten Musiker selbst moderieren die Konzerte, die in der INSEL oder im STUDIO stattfinden. In diesen kleinsten Spielstätten des STAATSTHEATERS gibt es durch die räumliche Nähe einen direkten Kontakt zwischen Musikern und Jugendlichen.

Die Termine der Konzerte und die jeweils vorgestellten Werke werden im Internet und über die Pädagogenpost des JUNGEN STAATSTHEATERS veröffentlicht.

STAATSTHEATER KARLSRUHE zu Gast in Daegu

Der Fliegende Holländer von Richard Wagner ist am 25. und 27. Oktober beim 10. International Opera Festival 2012 in Daegu, Süd-Korea zu erleben.
Zum ersten Mal in der Originalsprache gelangt in Korea, passend zum Richard-Wagner-Jahr, am 25. und 27.10.12 Wagners romantische Oper Der Fliegende Holländer zur Aufführung, in einer Inszenierung des ehemaligen Generalintendanten des STAATSTHEATERS KARLSRUHE, Achim Thorwald, und unter der Musikalischen Leitung des 1. Koordinierten Kapellmeisters der BADISCHEN STAATSKAPELLE, Christoph Gedschold. Ferner wirken die Ensemblemitglieder Christina Niessen als Senta, Rebecca Raffell als Mary und Sebastian Kohlhepp als Steuermann mit. Als Gäste sind Min Seok Park als Daland, Stefan Stoll als Holländer und Bernhard Berchtold als Erik zu erleben.

Generalintendant Peter Spuhler freut sich außerordentlich, damit beim 10. International Opera Festival in Daegu an die überaus erfolgreiche Tradition der Kooperation zwischen Daegu und dem STAATSTHEATER KARLSRUHE mit Ensemblemitgliedern aus Daegu und Karlsruhe sowie dem Daegu Festival Chor und Orchester anknüpfen zu können. Damit wird die lange Reihe der Gastspiele des Hauses in Daegu fortgesetzt. Zu sehen waren bisher unter anderem Die Fledermaus von Johann Strauß, Der Freischütz von Carl Maria von Weber, Mozarts Der Schauspieldirektor probt Zaide und das Ballett Ein Sommernachtstraum.

Das nächste Projekt, bei dem Künstler des STAATSTHEATERS KARLSRUHE und Künstler aus Süd-Korea gemeinsam auf der Bühne stehen, werden Arnold Schönbergs Gurre-Lieder am 15. und 16.12. sein. Gemeinsam mit dem BADISCHEN STAATSOPERNCHOR und dem EXTRACHOR (Einstudierung Ulrich Wagner) wird der Daegu City Chorus (Einstudierung Young Ho Park) bei Schönbergs Monumentalwerk auf der Bühne des GROSSEN HAUSES stehen.

ZIGEUNER-BOXER zur Denkmals-Eröffnung in Berlin

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Die Karlsruher Uraufführungsinszenierung von Rike Reinigers Zigeuner-Boxer wurde am Dienstag abend im ausverkauften Studio des Maxim Gorki Theater gefeiert.
Anlässlich der Einweihung des Denkmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas hatte der Zentralrat das Stück über das Schicksal des Boxers Johann Trollmann nach Berlin eingeladen.
Im Anschluss an den einstündigen Monolog, berührend gespielt von Frank Wiegard, diskutierten der stellvertretende Zentralratsvorsitzende Silvio Perritore und die Autorin eine Stunde mit dem Publikum.

Christof Prick und STAATSKAPELLE begeistern vor ausverkauftem Haus

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Mit minutenlangen stehenden Ovationen gefeiert wurde der ehemalige GMD Christof Prick und „seine“ STAATSKAPELLE nach einem nur noch einmal auf dem Programm stehenden historischen Konzert. „Strauss in Karlsruhe“ war die Wiederholung eines Originalprogramms von 1908, das mit Tod und Verklärung auch ein Werk des damals dirigierenden Richard Strauss enthielt. Gefeiert wurde vor allem Pricks Interpretation von Beethovens 5. Sinfonie mit der fulminant und präzise aufspielenden STAATSKAPELLE – noch einmal zu hören im Montagskonzert am 22. Oktober.

2. Sinfoniekonzert
22.10. 20.00 GROSSES HAUS

Heidi Melton eröffnete Festkonzert zum 100 jährigen Bestehen der Deutschen Oper Berlin

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Unser Opernensemblemitglied Heidi Melton eröffnete am Samstag das Festkonzert zum 100 jährigen Bestehen der Deutschen Oper in Berlin. Unter dem Dirigat von Donald Runnicles sang sie die Hallenarie aus Wagners Tannhäuser, worin sie auch in Karlsruhe zu erleben ist.
Zur feierlichen Gala an der Bismarckstraße waren hochrangige Politiker wie der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit sowie Finanzminister Wolfgang Schäuble zu Gast.

Zum nächsten Mal in Karlsruhe ist Heidi Melton im Tannhäuser am 28.10. um 17 Uhr zu erleben.

Zwei Kostjas kämpfen um eine MÖWE – Der Star war das Ensemble

Thomas Halle (Konstantin Gawrilowitsch), Sophia Löffler (Nina Michajlowna Saretschnaja), Matthias Lamp(Konstantin Gawrilowitsch) - Foto: Felix Grünschloß

Das Publikum im ausverkauften Kleinen Haus belohnte die Leistung des Ensembles mit Bravo-Rufen und langem Applaus. Der junge Regisseur Jan-Christoph Gockel hat den in Karlsruhe selten gespielten Klassiker Anton Tschechows in seiner Inszenierung als Gegenwartsautor wiederentdeckt. In den ersten Akten wurde über die Probleme einer Großfamilie in der Sommerfrische viel gelacht, doch die scheiternden Liebesgeschichten und der Selbstmord des jungen Dichters Kostja berührten das Publikum. Die Regie wählte die ungewöhnliche Besetzung, den in sich zerrissenen Kostja von zwei Schauspielern gleichzeitig spielen zu lassen. Thomas Halle und Matthias Lamp wurden für ihre sensible und zugleich komische Darstellung mit reichlich Applaus belohnt.

Gespannt verfolgten die Zuschauer die verschiedenen Familiengeschichten, die das Ensemble differenziert präsentierte, darunter Ute Baggeröhr als Arkadina, Sophia Löffler als Nina und - zum ersten Mal im Kleinen Haus - Ronald Funke als Trigorin.

Die spektakuläre dreistöckige Bühne mit Pool entwarf Julia Kurzweg, die Kostüme einer Feriengesellschaft am Rande des Nervenzusammenbruchs Sophie du Vinage. Matthias Grübel untermalte das Drama mit seinen dichten Soundlandschaften.

weitere Vorstellungen: 24., 31.10., 7., 17., 23., 30.11., 14., 25., 31.12.

 

Dramatikerpreis des BDI für WOLFRAM LOTZ - Gastauftritt in Fürth

Jonas Riemer, Wolfram Lotz, Frank Wiegard - Foto: Jan Linders

Im Rahmen des Jahrestreffens des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) wurde Wolfram Lotz am Samstag mit dem Dramatikerpreis 2012 für sein Stück Der große Marsch ausgezeichnet. Generalintendant Peter Spuhler, der der Jury angehört hatte, hielt zusammen mit dem neuen BDI-Geschäftsführer Dr. Markus Kerber eine Laudatio in Gesprächsform. Im Anschluss spielten Jonas Riemer, Frank Wiegard (im Bild mit Wolfram Lotz), Eva Derleder und Joanna Kitzl Szenen aus dem Siegerstück in der STUDIO-Inszenierung von Simone Blattner. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. In der gleichen Veranstaltung wurde Wolfgang Herrndorf für seinen neuen Roman Sand ausgezeichnet. Die Dramatisierung seines Buchs Tschick ist weiter in der INSEL, Sitz des JUNGEN STAATSTHEATERS, zu sehen.

Gastspiel MUTTERMALE FENSTER BLAU eröffnet die Kleist-Festtage in Frankfurt / Oder - Kleist-Förderpreis an Marianna Salzmann

Jan Linders, Marianna Salzmann, Michel Brandt - Foto: Jan Linders

Im ausverkauften STUDIO des Kleist-Forums eröffnete das STAATSTHEATER KARLSRUHE mit einem Gastspiel von Muttermale Fenster blau die Kleist-Festtage 2012. Die in Koproduktion mit den Ruhrfestspielen entstandene Uraufführungs-Inszenierung von Carina Riedl wurde vom Publikum gespannt verfolgt und mit langem Beifall bedacht. Zuvor hatte die Autorin Marianna Salzmann den diesjährigen Kleist-Förderpreis für junge Dramatik erhalten. In seiner Laudatio als Sprecher der Jury, der auch Schauspieldirektor Jan Linders angehört hatte, hob Oliver Bukowski hervor, dass Marianna Salzmann nicht als politische Autorin, sondern weiter als politischer Mensch zu verstehen sei. In ihren Dankesworten forderte die junge Autorin dazu auf, Kleist als Vorreiter einer wahren bürgerlichen Revolution zu lesen, die gegen die Diskriminierung aller Verfolgten und Ausgeschlossenen kämpft.

Christof Prick und STAATSKAPELLE begeistern vor ausverkauftem Haus

Mit minutenlangen stehenden Ovationen gefeiert wurde der ehemalige GMD Christof Prick und „seine“ STAATSKAPELLE nach einem nur noch einmal auf dem Programm stehenden historischen Konzert. „Strauss in Karlsruhe“ war die Wiederholung eines Originalprogramms von 1908, das mit Tod und Verklärung auch ein Werk des damals dirigierenden Richard Strauss enthielt. Gefeiert wurde vor allem Pricks Interpretation von Beethovens 5. Sinfonie mit der fulminant und präzise aufspielenden STAATSKAPELLE – noch einmal zu hören im Montagskonzert am 22. Oktober.

2. Sinfoniekonzert

22.10. 20.00 GROSSES HAUS

Ehemaliger GMD Christof Prick dirigiert 2. SINFONIEKONZERT

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HISTORISCHES KONZERT: STRAUSS IN KARLSRUHE

Bei seinem dritten Gastauftritt im Mai 1908 dirigierte
Richard Strauss im Karlsruher „Museum“ in der Kaiserstraße ein Abonnementkonzert der damaligen Hofkapelle. Später sollten noch mehrere Festwochen zu seinen Ehren folgen, und jedes Mal hatte der dirigierende Komponist natürlich eigene Werke im Gepäck. In besagtem Konzert war es die Tondichtung Tod und Verklärung, die 18 Jahre zuvor entstanden war. Der musikalischen Darstellung kraftstrotzender Vitalität im unmittelbar zuvor komponierten Don Juan lässt Strauss hier eine Schilderung des Sterbens vom stockenden Herzschlag bis zur verklärenden Apotheose folgen. Keinen normalen Mensch lässt Strauss hier sterben, sondern einen Künstler, der hohen, unerfüllbaren Idealen nachjagt.

Das Konzert schloss mit der Eigenkomposition und nicht wie gewohnt mit der großen Sinfonie; Beethovens 5. stand am Ende des ersten Teils. Eine wichtige Querverbindung zur Strauss’schen Tondichtung gibt es durch das Motiv des Klopfens oder Pochens, das der Sinfonie gleich zu Beginn seinen Stempel aufdrückt. Am Ende steht jedoch nicht der Tod, sondern das Licht – aus c-Moll wird ein jubelndes C-Dur.

Eingeleitet werden die beiden Konzerthälften von Webers Oberon-Ouvertüre und Wagners Karfreitagszauber aus Parsifal – zwei lichten und sphärischen Kompositionen, die damit in denkbarem Kontrast zu den schicksalsbeladenen Schlussstücken stehen. Die Wiederholung des Strauss’schen Programms leitet der ehemalige GMD Christof Prick, der anlässlich des Orchesterjubiläums an das Pult der STAATSKAPELLE zurückkehren wird.

21.10. um 11 Uhr im GROSSEN HAUS
22.10. um 20 Uhr im GROSSEN HAUS


 

Das Magazin Nr 5 ist online

Unser Magazin erscheint alle drei Monate.
Das Magazin Nr 5 wird Ende Oktober erhältlich sein.
Hier können Sie online vorab einen Blick in das neue Magazin werfen oder auch in den letzten vier Ausgaben "blättern".

Programm der HÄNDEL-FESTSPIELE 2013 vorgestellt

 - Foto: Felix Grünschloß

Prof. Dr. Thomas Seedorf (INTERNATIONALE HÄNDEL-AKADEMIE KARLSRUHE), Dr. Bernd Feuchtner (Künsterlischer Leiter der HÄNDEl-FESTSPIELE), Prof. Dr. Peter Overbeck (Vorstizender der HÄNDEL-GESELLSCHAFT KARLSRUHE), Peter Spuhler (Generalintendant) und Wolfgang Sieber (stellvertretender Vorsitzender der HÄNDEL-GESELLSCHAFT KARLSRUHE)

36. HÄNDEL-FESTSPIELE 16.2. - 26.2.13

Auf der heutigen Pressekonferenz stellten Generalintendant Peter Spuhler, Festspielleiter Dr. Bernd Feuchtner, der Vorsitzende der Händel-Gesellschaft Prof. Dr. Peter Overbeck und Prof. Dr. Thomas Seedorf von der Händel-Akademie das Programm für die HÄNDEL-FESTSPIELE 2013 vor.

Im Jahr 2013 steht eine Inszenierung des Oratoriums Der Sieg von Zeit und Wahrheit (in der dritten, englischen Fassung) auf dem Programm, eine moralische Allegorie, in der sich das Vergnügen und die Zeit mit der Schönheit darüber streiten, welches der richtige Weg der Lebensführung sei. Das Händel-Stück wird auf hoch interessante Weise ergänzt durch die moderne Oper Der Sieg von Schönheit und Täuschung des irischen Komponisten Gerald Barry, der Händels Stoff brisant in die heutige Zeit verlegt hat. Das Inszenierungsteam Sam Brown und Annemarie Woods gewann 2011 sowohl den Europäischen Preis für Opernregie in Wiesbaden als auch alle Preise des Ring Award in Graz.
Die BADISCHE STAATSKAPELLE wird unter der musikalischen Leitung des Engländers Richard Baker den Abend begleiten, der nicht nur zu den prägenden Figuren der zeitgenössischen Musikszene Englands gehört, sondern auch selbst ein viel beachteter Komponist ist.

Star-Counter Lawrence Zazzo wird die Wiederaufnahme von Händels Oper Alessandro prägen, die gerade auf CD erschienen ist als Live-Mitschnitt von den HÄNDEL-FESTSPIELEN 2012, die mit einem Besucherrekord von zum ersten Mal über 13.000 Zuschauern zu Ende gegangen waren.
Bei Händels Oratorium Esther mit Kirsten Blaise wird Michael Hofstetter der Dirigent sein, Bruno Weil dirigiert das Konzert der BADISCHEN STAATSKAPELLE. Kammer- und Kirchenkonzerte runden das Programm ab.
An Kinder wenden sich zum ersten Mal ein Kinderkonzert und die Kinderoper Dino und die Arche, die in der Jahresumfrage der Opernwelt gerade als beste Uraufführung genannt wurde, auf dem Spielplan stehen.

Das wissenschaftliche Symposium der INTERNATIONALEN HÄNDEL-AKADEMIE KARLSRUHE beschäftigt sich mit dem Händel-Oratorium. Die Leiter der Kurse der HÄNDEL-AKADEMIE Ronald Brautigam, Claude Diallo, Gerald Hambitzer, Christine Schornsheim, Andreas Staier und Wolfgang Zerer werden alle auch in Einzelkonzerten zu erleben sein. Dabei dürfte das Konzert des Jazzpianisten Claude Diallo im KLEINEN HAUS ein besonderes Juwel sein.
Das komplette Programm finden Sie hier.

Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen hat begonnen! Karten bekommt man online unter www.staatstheater.karlsruhe.de,
per Email kartenverkauf@staatstheater.karlsruhe.de
sowie an der Theaterkasse in der Baumeisterstr. 11 und telefonisch unter 0721 933 333.

Premiere FRAGEN FRAGEN – QUESTIONNER LES QUESTIONS in Straßburg

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Im Rahmen des Deutschunterrichts einer 9. Klasse fand die Straßburger Premiere der Produktion Fragen fragen -Questionner les questions // La vache et le commissaire statt.
Gespannt verfolgten die Schüler den für sie überraschenden Auftritt der Schauspieler Regine Westenhoff und Natanaël Lienhard in ihrem Deutschunterricht und zeigten sich sichtlich beeindruckt davon, dass Theater auch ohne Licht und Bühne direkt bei Ihnen vor Ort möglich ist.
Das Klassenzimmerstück, das das STAATSTHEATER KARLSRUHE gemeinsam mit dem TJP Strasbourg erarbeitet hat, stellt in beiden Sprachen, Deutsch und Französisch, Fragen an die Geschichte und die Konstruktion Europas. Es will den Jugendlichen ihre Möglichkeiten zur Gestaltung eines Europas ihrer Ideen bewusst machen. „Meine Familie ist arabisch und das unterscheidet uns auch von den türkischen Jugendlichen, die wollen unbedingt zu Europa gehören, wir nicht“, eröffnete einer der Jugendlichen die Diskussion, die jede der Vorstellungen im Klassenzimmer ergänzt und in Deutschland von Theaterpädagogin Julia Schüttke moderiert wird. Aber schon deutsche Freunde hat kaum einer der 15-jährigen, stellten sie kurz darauf nachdenklich fest. Und beschrieben damit deutlich, wie wichtig die Zweisprachigkeit, aber auch das Thema für Jugendliche in beiden Ländern ist.

Die Europäische Gemeinschaft ermöglichte mit ihrer Projektförderung im Rahmen von „Young Europe 2“ der European Theatre Convention ETC – diese besondere, zweisprachige Produktion, die auch für Klassenzimmer in Karlsruhe buchbar ist.
Bei Interesse melden Sie sich gerne bei Claudia Gruber
T 0721 725 809 18
E-Mail schulen@staatstheater.karlsruhe.de

Überzeugende Gewinner des 7. INTERNATIONALEN GESANGSWETTBEWERB FÜR WAGNERSTIMMEN gekürt

Finale des 7. Internatiolane Gesangswettbewerbs für Wagnerstimmen, die BADISCHE STAATSKAPELLE unter der Leitung von Johannes Willig und Oleksandr Pushniak. - Foto: Katrin LautenbachFinalisten und Jury des 7. Internationalen Gesangswettbewerbs für Wagnerstimmen - Foto: Katrin LautenbachOleksandr Pushniak,
Gewinner des Preises des Richard-Wagner-Verbandes International, sowie des Publikumspreise - Foto: Katrin Lautenbach

Gestern endete in einem emotionalen Abend der 7. Internationale Gesangswettbewerb für Wagnerstimmen im GROSSEN HAUS des STAATSTHEATERS KARLSRUHE.

Unter dem Vorsitz von Eva Wagner-Pasquier (Leiterin der Bayreuther Festspiele) verlieh die Jury den mit 5.000 Euro dotierten Preis des Richard-Wagner-Verbandes International an den aus Kiew stammenden Bariton Oleksandr Pushniak, der seit 2011 am Staatstheater Braunschweig engagiert ist. Der 29 jährige Ukrainer überzeugte die Jury mit der Arie des Kurwenal aus Tristan und Isolde „Erwachet er, wär’s auch nur für immer zu verscheiden“ und „Nein! Lasst ihn unenthüllt“ mit einem stimmgewaltigen und anrührenden Amfortas aus Parsifal. Pushniak wurde auch mit dem Publikumspreis ausgzeichnet.

Den Wolfgang-Wagner-Preis erhielt der Bass Sebastian Pilgrim, der seit 2009 fest zum Ensemble des Theaters Erfurt gehört. Der Dorothea-Glatt-Förderpreis wurde an den Bass Patrick Zielke vergeben, der festes Ensemblemitglied am Theater Luzern ist.

Der weltweit renommierte Gesangswettbewerb für Wagnerstimmer findet alle drei Jahre statt und gilt als wichtiges Forum für die Förderung von Wagner-Sängerinnen und -Sängern. Die fachkundige Jury setze sich zusammen aus Prof. Eva Märtson (Präsidentin des Richard-Wagner-Verbandes International), Alessandra Althoff-Pugliese (Richard-Wagner-Verband-Venedig), Dame Gwyneth Jones (Präsidentin der Richard-Wagner-Society London), Edith Haller (Internationale Opernsängerin), Justin Brown (Generalmusikdirektor des STAATSTHEATERS KARLSRUHE) und Peter Spuhler (Generalintendant des STAATSTHEATERS KARLSRUHE).

Bereits zum zweiten Mal in Folge trug der Richard-Wagner-Verband Karlsruhe den Wettbewerb aus. Der Vorsitzende des Karlsruher Verbandes, Prof. Dr. Hans-Michael Schneider, sowie sein Stellvertreter Wolfgang Sieber, dankten den Sponsoren, dank deren großzügiger Unterstützung die erneute Austragung erst möglich war. Allen voran der Stadt Karlsruhe und dem Hauptsponsor, der Landesbausparkasse Baden-Württemberg.

Des Weiteren erhielt der Wettbewerb die Unterstützung der Stadtwerke Karlsruhe, der BBBank, der Baden-Württemberg Stiftung, des Renaissance Hotels Karlsruhe, der Gesellschaft der Freunde des Badischen Staatstheater Karlsruhe, der Richard-Wagner-Verbände Pforzheim und Saarbrücken sowie von Vollack Consult + Bau.

Der nächste Wettbewerb wird 2015 in Luxemburg ausgetragen.

7. INTERNATIONALER GESANGSWETTBEWERB FÜR WAGNERSTIMMEN: Die Entscheidung aus dem Semifinale

Unter dem Vorsitz der Bayreuther Festspielleiterin Eva Wagner-Pasquier hat die Jury des 7. Internationalen Gesangswettbewerbs für Wagnerstimmen, im GROSSEN HAUS des STAATSTHEATERS KARLSRUHE, gestern Abend die 6 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das Finale am Samstagabend ermittelt. Die Konkurrenz aus 31 Ländern umfasste im April 110 Bewerbungen. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren wurden daraus die 16 erfolgreichsten Kandidatinnen und Kandidaten nach Karlsruhe zum Semifinale eingeladen, das konzentriert spannend und auf hohem künstlerischem Niveau verlief.

Für das Finale haben sich jetzt qualifiziert:
Anneli Lindfors, Schweden
Alexander Geller, Deutschland
Patrick Zielke, Deutschland
Julia Rutigliano, Deutschland
Sebastian Pilgrim, Deutschland
Oleksandr Pushniak, Ukraine

Die Finalistinnen und Finalisten treten am Samstag, 13.10.12 um 19 Uhr zur „letzten Runde“ an. Sie werden von der BADISCHEN STAATSKAPELLE, unter der Leitung des Stellvertretenden Generalmusikdirektors Johannes Willig, begleitet.

Sopranistin Pamela Hamblin gestorben

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Die lyrische Koloratursopranistin Pamela Hamblin war von 1979 bis 1994 festes Ensemblemitglied des STAATSTHEATERS KARLSRUHE. In Cookville, Tennessee geboren, machte sie ihren Master of Music an der North Texas University in Denton, und studierte in Europa am Mozarteum in Salzburg.

Am STAATSTHEATER KARLSRUHE debütierte sie als Eurydike in Orpheus in der Unterwelt. Bei den vielen Partien, die sie in Karlsruhe sang, bleibt sie dem Publikum vor allem Einnerung als Susanna in Figaros Hochzeit, Pamina in die Zauberflöte, Romilda in Xerxes, Gilda in Rigoletto, Sophie in der Rosenkavalier, Eva in den Meistersingern von Nürnberg, als Stenka in Arabella und als Titania in Brittens ein Sommernachtstraum. Ihren letzten großen Auftritt am STAATSTHEATER hatte sie als Sophie Scholl in Udo Zimmermanns die weiße Rose.

"Deutschlands größte lebende Diseuse“ - Georgette Dee zu Gast im STAATSTHEATER

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Georgette Dee & Terry Truck kommen mit ihrem „best-of“-Programm!
Der Titel lässt keinen Zweifel daran, was die Diseuse und ihr kongenialer Lieblingspianist Terry Truck an diesem Abend zu Gehör bringen werden: „Schöne Lieder" – sehnsuchtsvoll dahin geschmachtete Balladen, wunderbare Chansons, neues Liedgut und alte Songperlen aus dem Schatzkästchen vergangener Jahre.
Georgette Dee trifft mit ihren Liedern und ihrer Stimme immer genau dorthin, wo die Ränder verschwimmen, wo Lust und Verzweiflung zugleich wohnen und es Herzenswärme, spielerische Phantasie und Pragmatismus zugleich braucht, um das Leben zu bestehen.
„Deutschlands größte lebende Diseuse“ (Die Zeit) in Bestform – ein Konzerthighlight für Genießer!

Am 25.11. um 20 Uhr im GROSSEN HAUS
Karten können Sie direkt hier buchen.

ABGESANG - DVD ab sofort erhältlich

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Abgesang - Aus dem Leben von Theaterschauspielern

Abgesang erzählt von sechs älteren Schauspielern, die am Ende ihrer Karriere stehen oder bereits im Ruhestand sind. Was bedeutet ein Leben für die Bühne? Wie hat sich das Theater in den letzten Jahrzehnten verändert und wohin bewegt es sich? Abgesang untersucht die Bretter die die Welt bedeuten und lässt Eva Derleder, Hannes Fischer, Kurt Müller-Graf, Hannsjörg Schuster, Michael Rademacher und Stefan Viering ihre ganz persönlichen Geschichten und Anekdoten aus 40 Jahren Bühnenleben erzählen.

Zum nächsten Mal im STUDIO am 12.10. um 19 Uhr zu sehen.

Der Film ist auch als DVD erhältlich und kostet 12 Euro plus 1,90 Euro Versand.
Für Mitglieder der Gesellschaft der Freunde des Badischen Staatstheaters e.V. ist er zu einem Preis von 10 Euro plus 1,90 Versand zu bestellen. Bestellung unter: robertbesta@hotmail.com

 

TANNHÄUSER-Premiere mit Venusberg-Ballett bejubelt

Flavio Salamanka, Ensemble - Foto: Monika Rittershaus

Mit tosendem Beifall begrüßte das Karlsruher Publikum am Sonntagabend die neue Tannhäuser-Inszenierung des STAATSTHEATERS KARLSRUHE.
Besonders gefeiert wurden die Solisten des eigenen Ensembles für die gleichermaßen packende wie auch gefühlvolle Interpretation ihrer Rollen. Allen voran Sopranistin Heidi Melton in der Doppelrolle von Venus und Elisabeth. Tenor John Treleaven begeisterte für seine ausdrucksstarke Gestaltung der Titelrolle und sorgte bei seiner „Romerzählung“ für atemlose Stille auf den Zuschauerplätzen. Aber vor allem der Bariton Armin Kolarczyk als Wolfram von Eschenbach wurde vom Karlsruher Publikum bejubelt, sowie der Knabensopran Tom Volz als junger Hirte.

Überwältigt zeigten sich die Zuschauer vom spektakulären Bühnenbild der Künstlerin rosalie. Mit der Regie von Aron Stiehl und der Choreografie des Venusberg-Balletts von Davide Bombana, in der das Ballettensemble des STAATSTHEATERS KARLSRUHE und der 1. Solist Flavio Salamanka eindrucksvoll zu erleben ist, verband sich rosalies und Stefan Woinkes farbenreiches Lichtkonzept zum Gesamtkunstwerk. Generalmusikdirektor Justin Brown brachte Richard Wagners Musik mit der STAATSKAPELLE zu dramatischer, klangmächtiger Wirkung. Von der detailreichen Arbeit des Regisseurs profitierte das übrige Sängerensemble, vor allem in der spannenden Szene des Sängerkrieges: Klaus Schneider, Lucas Harbour, Luiz Molz und Max Friedrich Schäffer, sowie Chor und Extrachor des STAATSTHEATERS KARLSRUHE.
Die B-Premiere von Tannhäuser findet am 12.10. um 19 Uhr statt.

7. Internationaler Gesangswettbewerb für Wagnerstimmen am 11. und 13.10. am STAATSTHEATER

Dieser bedeutende Wettbewerb für junge Sänger am Ende ihres Studiums findet im Jahr 2012 in Karlsruhe statt. Gegründet und getragen vom Richard-Wagner-Verband International, widmet sich der Wettbewerb der Förderung junger Stimmen. Nach der Vorauswahl in Bayreuth präsentieren sich im Semifinale 18 und im Finale 6 junge Sängerinnen und Sänger. Das Finalkonzert mit Werken Richard Wagners wird begleitet von der BADISCHEN STAATSKAPELLE. Den Juryvorsitz hat Eva Wagner-Pasquier inne, Leiterin der Bayreuther Festspiele. Die Durchführung obliegt dem traditionsreichen Richard-Wagner-Verband Karlsruhe e. V. ´

Das Semifinale findet am 11.10. um 17 Uhr im GROSSEN HAUS statt.
Das Finale am 13.10. um 19 Uhr.

Der Vorverkauf für alle Novembervorstellungen hat begonnen!

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Giselle

Ab sofort können Sie hier und natürlich an unserer Theaterkasse Karten für alle Vorstellungen im November kaufen.

Wir freuen uns auf die Premieren unseres Weihnachtsmärchens Die Zertanzten Schuhe, des Balletts Giselle und im Schauspiel Dantons Tod und die DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG von Agnes.
Zur Wiederaufnahme kommen im November: Carmen, unsere Kinderoper Dino und die Arche, die gerade in der Fachzeitschrift Opernwelt als beste Uraufführung genannt wurde, und das Märchenspiel Hänsel und Gretel.
Die BADISCHE STAATSKAPELLE wird das 3. Sinfoniekonzert, das 1. Kinderkonzert, das 2. Kammerkonzert und die ersten Nachtklänge in dieser Spielzeit auf die Bühne bringen.

Wir freuen uns auf das Gastspiel von Georgette Dee & Terry Truck im GROSSEN HAUS.

MY SECRET GARDEN - Falk-Richter-Erstaufführung im Studio

Timo Tank, Simon Bauer, Benjamin Berger - Foto: Felix Grünschloß

Ausführlicher Premierenapplaus für die Eröffnungsproduktion der STUDIO-Saison, besonders für Timo Tank, der mit einem 40-minütigen Monolog die deutschsprachige Erstaufführung von My Secret Garden des Dramatikers Falk Richter einleitet.

In dem autobiografischen Stück, vom Autor als "Autofiktion" bezeichnet, erinnert sich ein Dramatiker an die wohlbehütete bürgerliche Tristesse seiner Vorstadtjugend in den 70er und 80er Jahren und erzählt vom Sterben seiner Eltern parallel zu seinem erfolgreichen, aber einsamen Leben als Starregisseur und Schriftsteller.

Das Stück wird nach der hochgelobten Uraufführung in Avignon 2010 in Karlsruhe zum ersten Mal auf Deutsch vorgestellt.

Das Regieteam um Pedro Martins Beja und der Karlsruher Bühnenbildnerin Christine von Bernstein setzte dem konzentrierten Beginn im zweiten Teil der Inszenierung eine opulente Bilderflut von Erinnerungen entgegen, gestaltet von Timo Tank mit seinen Kollegen Simon Bauer und Benjamin Berger.

Die deutschsprachige Erstaufführung von My Secret Garden führt den Schwerpunkt „Neue Dramatik“ im STUDIO des STAATSTHEATER KARLSRUHE fort. Das nächste aktuelle Stück, Saturn kehrt züruck von Noah Haidle, wird am 24. Oktober von dem New Yorker Erfolgsautor persönlich vorgestellt.

Die nächsten Vorstellungen sind am 10. und 28.10.

Umfrage des Fachmagazins OPERNWELT: STAATSTHEATER KARLSRUHE mehrfach genannt

Stefania Dovhan (Vrenchen), Armin Kolarczyk (Der schwarze Geiger), Carsten Süss (Sali) - Foto: Jochen Klenk

Die Delius-Oper Romeo und Julia auf dem Dorfe, die ab dem 14.10.12 wieder im GROSSEN HAUS des STAATSTHEATERS KARLSRUHE zu sehen ist, wird gleich in mehreren Kategorien genannt.

So ist für Alexander Dick, Heinz W. Koch (beide Badische Zeitung) und Georg Friedrich Kühn (NZZ, DLF, Stuttgarter Zeitung) die Oper die Wiederentdeckung des Jahres.

Die Regisseurin der Oper, Arila Siegert, hat für Ingo Dorfmüller (Deutschlandfunk) die beste Inszenierung des Jahres auf die Bühne gebracht und ihre Kostümbildnerin Marie-Luise Strandt wird von Hans-Klaus Jungheinrich (Frankfurter Rundschau) für die besten Kostüme genannt.

Justin Brown, der Generalmusikdirektor des STAATSTHEATERS KARLSRUHE ist von Georg Friedrich Kühn und Hans-Klaus Jungheinrich zum Dirigenten des Jahres für Romeo und Julia auf dem Dorfe gewählt. Jungheinrich nennt ihn ebenso für seine musikalische Leitung von Die Trojaner von Hector Berlioz. Die Wiederaufnahme der Trojaner findet am 13.1.13 statt.
Die BADISCHE STAATSKAPELLE ist in ihrem Jubiläumsjahr für Heinz W. Koch Orchester des Jahres.

Unsere Kinderoper Dino und die Arche, die ihre Premiere bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN 2012 feierte, wird von Birgit Pauls, Frankfurter Allgemeine Zeitung, als Uraufführung des Jahres gewertet.

Das STAATSTHEATER KARLSRUHE gratuliert Rainer Sellmaier, der vergangene Spielzeit in Karlsruhe die Ausstattung für Robin Hood und Wallenberg übernommen hat und in dieser Spielzeit Bühne und Kostüme für Die Regimentstochter gestalten wird, zur mehrfachen Nennung in der Kategorie Kostüme für Tannhäuser am Bremer Theater, sowie Trojaner-Ausstatter Christof Hetzer zur Nominierung beste Ausstattung bei Rossinis Il turco in Italia in Amsterdam und rosalie, die am 7.10. mit Tannhäuser am STAAT