GÄSTEBUCH-ARCHIV SPIELZEIT 12/13

Katharina Lehnert-Raabe schrieb am 19.07.2013:
Betreff: DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER
Werther“-Relaunch in Karlsruhe Gibt es die eine große Liebe? Hätte Werther eine Chance gehabt? War er eine Memme oder ein Held? Dass dies Fragen sind, mit denen sich Schülerinnen und Schüler ernsthaft und freiwillig auseinandersetzen, mag so manchem fast unglaublich erscheinen; dass sie es dennoch tun, und das vor laufender Kamera, ist das Verdienst derjenigen, die für die Karlsruher „Werther“-Inszenierung verantwortlich zeichnen. Auf geradezu faszinierende Weise gelingt es ihnen, die Zuschauer, gleich welchen Alters, in den Bann zu ziehen, sie mit Werther lieben und leiden zu lassen. Fast glaubt man, mit ihm in Lottes schwarzen Augen zu versinken – und geht dennoch nicht unter. Denn immer wieder wird das Publikum deutlich sichtbar, etwa durch überdimensional eingeblendete Textauszüge oder vom Blatt lesende Mimen, daran erinnert, dass wir es hier mit Literatur zu tun haben – oder doch nicht oder zumindest nicht nur?
Ist Werther nun Goethe und Lotte jene Charlotte Buff aus Wetzlar, und ist Albert deren Verlobter Johann Christian Kestner? Was ist Dichtung, was ist Wahrheit? Das sind die Fragen, die seit Erscheinen des Romans im Herbst 1774 im Mittelpunkt des Interesses stehen, freilich ohne dass es gelungen wäre, diese zu klären. Genau aus dieser – vermeintlichen – Not macht die Karlsruher Inszenierung eine veritable Tugend, indem sie den Text des Romans mit Auszügen aus Briefen, Tagebuchaufzeichnungen und autobiographischen Quellen Goethes und Kestners zu einer bemerkenswert stimmigen Collage verbindet – nicht zuletzt mit dem verblüffenden Ergebnis, dass der doch etwas blasse und „dröge“ Albert des Romans zum Sympathieträger avanciert. Johann Christian Kestner, der Zeit seines Lebens unter Albert zu leiden hatte, dürfte dies freuen!
Das von Goethe begonnene Vexierspiel zwischen Schein und Sein wird in Karlsruhe auf geradezu bravouröse Weise aufgegriffen und fortgeführt. Die Inszenierung schafft damit etwas, was man sich gemeinhin kaum vorstellen kann: Sie zeigt uns, dass „Werther“ lebt.
Großes Lob und Dank an alle, die an diesem rundum gelungenen „Werther“-Relaunch mitgewirkt haben! Katharina Lehnert-Raabe, Wetzlar
Wolfgang Kiefer schrieb am 19.07.2013:
Betreff: DIE PASSAGIERIN
„Wer hätte gedacht, dass….“ Wunderte sich der Intendant öffentlich über das volle Haus bei der letzten Vorstellung der Passagierin. Zweifellos handelt es sich um ein sehr gutes Stück (Besser als der zeitgleich gezeigte „Der Idiot“ in Mannheim) und es ist sehr gut realisiert (ebenfalls besser als die Mannheimer Aufführung). Warum sich also wundern über den Erfolg? Weil solche Nischenprojekte in Karlsruhe seit jeher einen schweren Stand hatten.
Was ist besser an der Passagierin als an Wallenberg, der - obwohl ebenfalls hervorragend realisiert – bei weitem nicht diesen Erfolg hatte? Mir fallen drei mögliche Gründe sein:
1. Die Passagierin hat durch die Bregenzer Festspiele schon den Rang eines neuen Opernknüllers bekommen.
2. Die überregionale Presse hat groß und durchweg positiv über die Aufführungen in Mannheim und Karlsruhe berichtet.
3. Die Passagierin wurde über zwei Monate gezeigt, Zeit genug für eine wirksame Mundpropaganda.
Vielleicht lassen sich aus dem Erfolg der Passagierin Strategien für die Realisierung künftiger Raritäten ableiten. Ich wünsche dem Staatstheater dabei viel Erfolg, den „Doctor Atomic“ steht vor der Tür.
Brigitte H. schrieb am 16.07.2013:
Betreff: DYLAN – THE TIMES THEY ARE A-CHANGIN’
an herrn kondschak und musiker und darsteller und kostümbildner und maske und alle, alle mitwirkenden:

meine güte, fantastisch!
unglaublich DIE IDEE zum ganzen, DAS ZUSAMMENSPIEL ALLER, DIE MUSIK - wir - meine freundin und ich (jahrgang 1955 und 1951) - sind (hach!) restlos begeistert und verdanken ihnen einen wunderschönen, lebendigen, anregenden abend.
herzlichen glückwunsch zu dieser unbeschreiblichen Vorstellung und danke, danke, danke an alle!

und bitte ... NOCH MEHR, NOCH MEHR, NOCH MEHR derartiges!
dagmar schrieb am 15.07.2013:
Betreff: EINE (MIKRO)ÖKONOMISCHE WELTGESCHICHTE, GETANZT
langzeitwirkung: verstört.
noch am anderen morgen aufwachend und fragend, was hat nicht gestimmt? die choreografie? nein,die war klar und schlicht,genau wie das bühnenbild und die kostüme, und deswegen betörend ästhetisch ( hat ein wenig an "pina" erinnert).und keck inszenierte schauspielerinnen.genuss. der philosophie-erzähler? ja,er,irgendwie er, und sein text. der mich nicht erhellt hat. und schon garnicht gestärkt. mich wieder so klein und unwissend das theater hat verlassen lassen. schade. der titel war so einladend. und die idee, mit so vielen laien auf der bühne weltverstehen zu erzeugen, hatte gelockt. wie gut, dass es diesen unendlich schönen text vom sterbenden vater gab. und den vom paddeln am sonntag.
Jürgen Gross schrieb am 12.07.2013:
Betreff: UNSERE HELDEN 14 – ENSEMBLEMITGLIEDER STELLEN SICH VOR
Liebe Christina Niessen, vielen Dank für die informativen Abende, für die Gespräche und Vorstellungen.
Vor allem für die Mühe, die Sie sich für uns, das Publikum gemacht haben.
Katrin schrieb am 11.07.2013:
Betreff: EINE (MIKRO)ÖKONOMISCHE WELTGESCHICHTE, GETANZT
einfach genial und außergewöhnlich!!!
Waltraud Hofschneider schrieb am 10.07.2013:
Betreff: DYLAN – THE TIMES THEY ARE A-CHANGIN’
Mit Abstand von Lichtjahren das beste Mitbringsel aus Heidelberg!!!!!
Volker Kramer schrieb am 08.07.2013:
Betreff: PETER GRIMES
Die musikalische Umsetzung gelang wirklich grandios. Chor und Extrachor stellen ein gleichwertiges Gegengewicht dar zu John Treleavens überragendem Peter Grimes. Ich habe John in bereits vier Grimes-Produktionen(einschließlich seines Deutschland-Debuts 1991) erlebt und er hat in dieser Rolle eine Durchdringung und Intensität erreicht, die ihn auf eine Stufe mit den größten Grimes-Interpreten stellt. Bravo.
Christopher Alden zeigt bis zur Pause eine bezwingende, faszinierende und berührende Regieleistung. Nach der Pause verwässert er Brittens Absicht, den normalen Durchschnittsmenschen als Wolf im Schafspelz zu entlarven, der unter seiner biederen Oberfläche das Potenzial zu Aufruhr und Gewalt trägt, indem er die Gesellschaft kurzerhand zu Faschisten erklärt. So einfach macht es Britten uns jedoch nicht. Nicht erst durch Faschismus wird aus dem Volk ein heulender Mob, der gegen Außenseiter hetzt. Diese Plakativität im zweiten Teil der Inszenierung hat das Werk nicht verdient. Und wenn Grimes am Ende mit einem Damenstrumpf erdrosselt wird, verzweifelt jeder psychologisch unbelastete Abonnent an seinem Opernführer.
Trotzdem Dank für die musikalische Umsetzung, die einen (wie so oft) über szenische Auswüchse und Absurditäten hinwegtröstet...
Johannes Hoffmann schrieb am 07.07.2013:
Betreff: BALLETT: MOMO
Unglaublich und zu Tränen rührend bewegend. Phänomenal!!!
Desiree Paul schrieb am 07.07.2013:
Betreff: PETER GRIMES
Herzlichen Glückwunsch zu diesem grandiosen Saisonabschluss. Das Musiktheater hat mit Peter Grimes, Die Passagierin und Border bewiesen, dass außerhalb des Mainstreams packendes Theater gespielt werden kann. Vielen Dank für den Mut zu diesen sehr guten Stücken, die aufgrund des Themas trotz hervorragender Umsetzung, nicht unbedingt das Haus füllen. Aber genau so soll Theater sein:
den Zuschauer packen und uns Gewissensfragen stellen. Schön, dass dieser Anspruch inzwischen auch im Musiktheater angekommen ist.
Klaus schrieb am 09.07.2013:
Ich kann Ihnen zu stimmen.
Allerdings darf der finanzielle Aspekt nicht unberücksichtigt bleiben: der Schornstein muß auch rauchen, um auch dieses Genre aufführen zu können !
Leider ist die Musik Brittens nicht unbedingt meine Baustelle.
Alexander Gorbachev schrieb am 06.07.2013:
Betreff: DER VORNAME
Ein wundervolles Stück voll Herz und Menschlichkeit, zu einem höchsten Level getragen von Schauspielern, die jeder Figur Tiefe und Witz, Sympathie und Freude geben. Es war ein toller Abend.
M. Hamzić schrieb am 05.07.2013:
Betreff: WIE ES EUCH GEFÄLLT
Am Dienstag Abend (02.07.2013) habe ich die Aufführung "Wie es Euch gefällt" erneut angesehen, und mir gefällt es wirklich sehr gut. Das zentrale Motiv des Liebeswahns wurde (wenn auch auf recht ungewöhnliche Weise) hervorragend dargestellt. "Liebe macht blind", sagt man im Volksmund, und manch einer wird gar verrückt vor lauter Liebe und Sehnsucht... Andere hingegen, so scheint es, haben wohl noch nie intensiv geliebt, oder wie sonst könnte man sich erklären, dass sie (vorwiegend ältere Menschen) sich selbst um die Auflösung des Konflikts und den glücklichen Ausgang des Stücks gebracht haben?!
Ich kann jedem nur empfehlen, sich diese Aufführung anzusehen, es lohnt sich!
Alex schrieb am 06.07.2013:
Lieber Herr Hamzić,
wahrscheinlicher ist, das Sie noch nie intensiv geliebt haben, denn sonst würden Sie vielleicht besser die Enttäuschung verstehen, die man bei dieser Inszenierung dann erleben kann, wenn man Erfahrungen und Vergleichsmöglichkeiten hat. Und welchen glücklichen Ausgang haben Sie gesehen? Der Regisseur kürzt das Happy-End abrupt und betont, dass Liebe eine Illusion ist. Im Nachhinein wäre ich gerne früher gegangen, um den Ärger über diese platte Inszenierung zu vermeiden.
J. Hoffmann schrieb am 30.06.2013:
Betreff: DIE HOCHZEIT DES FIGARO
Großartig! Es ist wunderbar zu sehen, dass es wieder mehr Mut zu klassischen Darstellungen gibt, die dem klingenden Kunstwerk gerecht werden!
Lisa Adam schrieb am 29.06.2013:
Betreff: DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER
Liebes Theaterteam,
ich habe vor ein paar Stunden das Schauspiel "Die Leiden des jungen Werthers" besucht und war mehr als begeistert.
Die Schauspieler waren spitze und ich habe ihnen jede Emotion abgekauft. Ebenso fand ich die Intermedialität in diesem Stück perfekt in Szene gesetzt. Die Videos und die Aufnahmen (und das alles während der Aufführung) -> Super! Es hat mich gefreut, dass es Stücke gibt, die modern sind und auch jüngeres Publikum ansprechen. Ich werde "Die Leiden des jungen Werther" bei mir im Literaturwissenschaftskurs an der PH auf jeden Fall weiterempfehlen!
Danke für ein sehr emotionales und fesselndes Schauspiel!
Silke W. schrieb am 17.06.2013:
Betreff: DYLAN – THE TIMES THEY ARE A-CHANGIN’
"Die Aufführung war wieder einmal so sensationell gut, dass der Beifall auch nach der dritten Zugabe kaum aufhören wollte. Das Stück könnte zu einer Kultvorstellung werden....Man spürt die Begeisterung des ganzen Ensembles und läßt sich sofort anstecken." Da wird uns aus dem Herzen gesprochen! Wir waren lange nicht mehr so berührt von einem Stück, wie am Samstag bei DYLAN. Vielen Dank für einen grandiosen Theaterabend! Bleibt zu hoffen, dass es nochmal Wiederholungen gibt - wir wären nochmal dabei!
Lea schrieb am 16.06.2013:
Betreff: WENN WIR SCHON MAL HIER SIND
Fantastische Premiere!
Sonja F. schrieb am 16.06.2013:
Betreff: DYLAN – THE TIMES THEY ARE A-CHANGIN’
DYLAN – THE TIMES THEY ARE A-CHANGIN Aufführung am 14.06.2013
Die Aufführung war wieder einmal so sensationell gut, dass der Beifall auch nach der dritten Zugabe kaum aufhören wollte. Das Stück könnte zu einer Kultvorstellung werden. Ich kenne tatsächlich Besucher, die bereits über 10 Mal in dem Stück waren und immer noch nicht gelangweilt sind! Man spürt die Begeisterung des ganzen Ensembles und läßt sich sofort anstecken. Ich werde gleich nochmal Karten für die nächsten Vorstellungen holen.
Ernst Ott schrieb am 14.06.2013:
Betreff: DIE PASSAGIERIN
Ich hatte erst jetzt Gelegenheit, die Passagierin zu hören und zu sehen: Ein Höhepunkt der Spielzeit. Herzlichen Dank an alle Beteiligten! Es ist schon etwas Besonderes, wenn dieses schwierige Thema so dargestellt wird, dass es jede plakative Anklage vermeidet und einen dennoch tagelang innerlich weiter beschäftigt. Selten so etwas Emotionales und unmittelbar Verständliches gehört. Man kann gar nicht oft genug hingehen. Eine geniale Musik. Danke auch posthum an den Komponisten Weinberg!
Dorothee Rosenbauer schrieb am 13.06.2013:
Betreff: MERLIN ODER GOTT, HEIMAT, FAMILIE

das 8. Festival von Premieres war mir ein echtes Vergnügen! Eine echte Bereicherung! Ich habe 8 Stücke angeschaut, fand es spannend Stücke in anderen Sprachen und aus anderen Ländern, mit anderen Perspektiven zu sehen (Lieblinge: Merlin, I would prefer not to, Versenkung des Atom-U-Bootes, Telemachos,La Loi D'Interaktion). Auch das anschließende Sitzen auf der Terrasse und über die Stücke und anderes reden war herrlich. Neue Inspirationen, es wird mich eine Zeit lang tragen.

Reiner Lehmann schrieb am 06.06.2013:
Betreff: DIE PASSAGIERIN
Gratulation für "Ihre" Regimentstochter und für die Passagierin. Zwei äußerst unterschiedliche, aber äußerst lohnende Opernabende. Vor allem die Passagierin, wir waren in der B-Premiere am 22.05., hat uns tief beeindruckt. Ich kann nur sagen Chapeau für die Inszenierung und für den Mut diese grandiose Oper zu spielen.
Ebenso danke ich Ihrem Indentanten für die offenen und klaren Worte bzgl. den Demonstrationen in der Türkei.
Und ein Letztes: Wir freuen uns jetzt schon auf die Hochzeit des Figaros am 19.07.

Das Staatstheater Karlsruhe wird langsam zu unserer Adresse Nr. 1. obwohl wir 120 km weit anfahren müssen!
hans kray schrieb am 22.05.2013:
Betreff: PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG
Eine Brüll-Schrei-Schnellsprechorgie! Armer Kleist! Das hat er nicht verdient. Fällt diesem Regisseur zum Thema Verzweiflung, Wut und Trauer nie etwas anderes ein, als seine Schauspieler unentwegt brüllen zu lassen? Schon bei seiner Grabbe-Inszenierung war das ziemlich nervtötend. Und diese ständigen Versuche einiger Schauspieler ins Guinessbuche der Rekorde für den am schnellsten gesprochenen Theatertext zu kommen. Auch schon mal an den Inhalt gedacht? An diese wunderbare Sprache? Ich hoffe, dieser Regisseur wird nie mehr in Karlsruhe arbeiten, befürchte aber, dass die Theaterleitung das anders sieht.
Klaus schrieb am 22.05.2013:
Betreff: Allgemein
Grandiose Performance
gilt für das Porträt-Entree des
neuen Spielzeitmagazins:
quelle plaisir

belle piacere

big hype

Das sind meine kurzen Eindrucke des
Online-Eindrucks
Elisabeth V. schrieb am 22.05.2013:
Betreff: Allgemein
Ich war schon lange nicht mehr im Theater aber nachdem ich soviel Gutes über Bob Dylan gehört und gelesen hatte , wurde ich echt neugierig und wollte mich selbst davon überzeugen.
Am 20.05. war es dann auch soweit und....... ich wurde nicht enttäuscht .
Die Biografie von Bob Dylan wurde super wiedergegeben und es war wirklich keine Minute langweilig !!!
Echt sehens- und hörenswert, denn auch die Band war der Hammer!
Ich werde definitiv dieses Stück nochmal live miterleben .
Bis dahin......
Mario Fassen schrieb am 21.05.2013:
Betreff: DYLAN – THE TIMES THEY ARE A-CHANGIN’
Noch nie habe ich das Publikum nach der Vorstellung so lange sitzen sehen und solch einen Beifall spenden hören.
Thomas Lucke schrieb am 20.05.2013:
Betreff: PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG
Eine sehr beeindruckende Aufführung, akustisch aber teilweise aber so schwer verständlich, dass man sich zeitweise die Übertitel aus dem großen Haus gewünscht hätte.
Florian Kaspar schrieb am 19.05.2013:
Betreff: DIE PASSAGIERIN
Bravo, das war gestern eine assoziationsreiche Inszenierung eines Meisterwerks.
Herzlichen Dank an Herrn Feuchtner und natürlich Frau Posmysz für den Besuch an unserer Schule !

F.Kaspar
(Copernicus-Gymnasium Philippsburg)
Christa Frei schrieb am 19.05.2013:
Betreff: DIE PASSAGIERIN
Danke, für diese Inszenierung!!! Für mich ist sie der Höhepunkt dieser Spielzeit! Christa Frei
Desiree Paul schrieb am 19.05.2013:
Betreff: DIE PASSAGIERIN
Großartige Künstler, eine Handlung, die jeden von uns angeht, eine große Ästhetik auf der Bühne, spannungsreiche Musik in einer ungewohnten Präsentation, die wahre tragische Episode im Leben einer inzwischen greisen Autorin, die beim Schlussapplaus von den Künstlern und dem Publikum still gefeiert wird, eine Geschichte und ein Abend, uns allen einen Denkanstoß zum Thema Vergebung erteilt... das ist Theater. Ich bin tief bewegt.
Wolfgang von der Aue schrieb am 19.05.2013:
Ihren Ausführungen schließe ich mich an.
Allerdings von der "Vergangenheit" habe ich nun mal die Nase voll.
Diese Thematik gibt es seit 1945.
Nach vorn schauen - in die Zukunft blicken!! Sonst müsste ich ja auch um meine im Krieg todgebombte Tante ein Leben lang trauern.
Wer stochert denn heute z.B. noch
in den Leid der Napoleonkriege herum ?
Desiree Paul schrieb am 19.05.2013:
Leider kann man auf eine Erwiderung nicht antworten, doch möchte ich den Eintrag von Herrn von der Aue noch kommentieren. Ich wehre mich auch 68 Jahre nach Kriegsende, dass in einigen EU-Regionen Frau Merkel mit der Hakenkreuzbinde oder in einem deutschen Opernhaus Tannhäuser als Nazi dargestellt wird. Es kann nicht sein, dass es in Deutschland nicht erlaubt sein darf, israelische Siedlungspolitik zu kommentiere, ohne das Etikett antisemitisch zu bekommen. Insoweit gebe ich Ihnen vollständig recht, dass wir uns heute von manchem aus der Vergangenheit emanzipieren dürfen. Ich bin jedoch der Auffassung, dass wir eben nicht vergessen dürfen. Frau Posmysz macht es uns sogar leicht. Sie erzählt ihre Geschichte, ohne generell Deutschland anzuklagen, selbst die KZ-Aufseherin sieht sie differenziert.
Ich stelle mir die Frage, warum kommen diese Einwände nicht bei Andrea Chenier mit ihrer Gewalt in der französischen Revolution, der Gewalttätigkeiten und Brutalitäten bei Tosca zur napoleonischen Zeit? Die Opern des Risorgimento greifen unmenschliche politische Verhältnisse von 1815 bis 1870 auf, und kein Mensch regt sich darüber auf oder lehnt diesen geschichtlichen Hintergrund als Opernszenerie ab.
Wolfgnag von der Aue schrieb am 01.06.2013:
Frau Desiree Paul im Prinzip sind wir konform.
Jedoch in der Oper soll die Musik das Sagen haben. "Chenier" "Tosca"
stehen heute nicht im Hype.
Viele der heutigen Regiesapostel
sehen das anders und Sänger müssen diesen teilweise die Musik erklären.
Tannhäuser in Bayreuth, Giovanni in Zürich beide von Baumgärtner:
langweilig aber Hauptsache schockieren.
Aus diesem Grunde singt auch der
ital. Bass Furlanetto kaum in Deutschland.
Jens Schulze schrieb am 16.05.2013:
Betreff: FRAGEN FRAGEN - QUESTIONNER LES QUESTIONS
Wieder hat das Karlsruher Schauspiel
die Zuseher auf einer fremden Bühne begeistert.
Diesmal wurde in Berlin Parkaue die Bühne gerockt.
Martin Vogel schrieb am 15.05.2013:
Betreff: DINNER FOR ONE MIT SONGS
Was für ein toller Abend. Wer denkt sich sowas aus? Eine sehr gelungene Mischung aus Sketch und Liederabend. Goßes Lob an Ensemble, Pianist und die Beteiligten. Hoffe der Abend gewinnt ein breites Publikum. Ich komme wieder. Ihr Martin Vogel
Petra Mohr schrieb am 13.05.2013:
Betreff: DIE VESTALIN
Wir waren von dieser Oper begeistert! Gesang der Darsteller und der phantastische Opernchor haben uns völlig beeindruckt. Auch die gelben Kostüme. Der Schluss ist Geschmacksache. Allerdings regte dies in unserer Gruppe in der S-Bahn eine sehr interessante Diskussion an "über Gott und die Welt" - im wahrsten Sinne des Wortes...
Gerhard Groll schrieb am 13.05.2013:
Die Vestalin

Eine Oper sollte aus einem Guss sein. Was sollen Zigaretten, Krawatten, Revolver etc im Bühnenbild? Was soll dieser Unsinn? Demnächst wird wohl zwischendurch noch ein moderner deutscher Schlager gesungen? Oder vielleicht englischer Popsong?

Ich hoffe, dass die Subventionen für das Theater so stark gekürzt werden, dass die für diesen Unsinn verantwortlichen Personen entlassen werden müssen.



Gerhard Groll
Gianna Reich schrieb am 12.05.2013:
Betreff: WIE ES EUCH GEFÄLLT

Ich war am 12.05.13 in dem Stück "Wie es euch gefällt" und war positiv überrascht von der Inszenierung. Vielen Dank an alle Beteiligten! Leider war ich maßlos enttäuscht vom Publikum. Handy klingelten, Menschen unterhielten sich während der Vorstellung und viele Gäste waren einfach nur unfreundlich, inbesondere ältere Gäste. Das finde ich sehr schade.

Desiree Paul schrieb am 12.05.2013:
Betreff: BORDER

Liebes Staatstheater, Herr Kiefer spricht mir in vielen Punkten aus dem Herzen, daher will ich nicht alles wiederholen. Essentiell ist für mich folgendes: Es ist ein Stück, welches uns alle angeht und aufgrund der Sprache und der Musik AUCH geeignet ist, Jugendlichen den Zugang zu einer Oper zu ermöglichen. Da ist ein Libretto, so gut und so modern, dass nicht ein Regisseur den Stoff für heute geeignet umtrimmen muss, welches uns alle betrifft. Schön, wenn die Handlung von jungen Menschen handelt. Schön, dass diese jungen Menschen persönliche Geschichten erzählen (dürfen). Die interessieren mich aus der Folgegeneration aber auch. Das Durchschnittsalter des Publikums heute Abend lag auch sicherlich 25-30 Jahre über der Zielgruppe. Ich fände es toll, wenn die Oper für alle ins Repertoire aufgenommen würde. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich – wie im Weihnachtsmärchen – das Gefühl der Nostalgie. Es betraf mich hier und jetzt und könnte auch meine Geschichte sein.Es kann die Geschichte eines jeden von uns sein. Je nach dem, in welcher Zeit er auf die Welt kam. Die Übertitelung ist super. Ein herzlicher Dank an Frau Stöck, die Jugendlichen und v.a. die Sänger. Es wurde den Stimmen so viel abverlangt, das war grandios. Jetzt freue ich mich noch auf die letzten beiden Premieren. Bis jetzt war diese Oper aber für mich die beste der Spielzeit. Dankeschön. Ihre Désirée Paul

Dr. Franz-Josef Behr schrieb am 07.05.2013:
Betreff: KONZERT DES HELMHOLTZ-GYMNASIUMS
Ein wirklich großartiges Konzert mit einem sehr schönen Programm. Herzlichen Dank!
Wolfgang Kiefer schrieb am 02.05.2013:
Betreff: BORDER
Ich habe aufgehört auf Reaktionen zu diesem Stück zu warten – es kommen keine. Auch die BNN haben so distanziert über Border berichtet, als wäre der Kritiker gar nicht im Theater gewesen. Die bedeutendste Einzelleistung wurde mit keinem Wort erwähnt: Die Regie von Ulrike Stöck. Sie hat ein eigenes Regiekonzept ohne Anleihen aus Köln umgesetzt, hat es geschafft 70 Jugendliche bis in die Haarspitzen zu motivieren und zwei Jugendchöre nahtlos ins Geschehen zu integrieren. Diese Regieleistung sehe ich auf dem Niveau von „Wallenberg“ und damit beim Besten, was in der Aera Spuhler bisher im Musiktheater zu sehen war. Und trotzdem kriegt man die Zielgruppe dieses Stückes nur während der Schulzeit ins Theater. Warum nur?
Ich halte es für falsch, das Stück eine Jugendoper zu nennen. Es ist auch keine. Das Wort Jugendoper reicht aber schon aus die üblichen Interessenten des Musiktheaters von einem Besuch abzuhalten. Damit fehlen wesentliche Multiplikatoren wie Eltern oder Großeltern. Auch ich habe nach der Hauptprobe zunächst versucht meine Enkelin als Alibi zu mobilisieren. Frau Stöck setzt ganz auf die Kooperation mit den Schulen. Oberflächlich betrachtet funktioniert die, da die Vorstellungen am Vormittag gut gebucht sind. Teenager über 14 Jahren müssten aber auch ohne Lehrer für eine Abendvorstellung zu motivieren sein. Es sieht so aus, als sei die Zusammenarbeit mit den Schulen nicht sonderlich nachhaltig.
Beim Stück habe ich die Übertitel vermisst (vielleicht waren die in den regulären Vorstellungen vorhanden). Eine sinnvolle Hilfe wäre die Einblendung der jeweiligen Spielszenen bzw. der Ortsnamen gewesen. Stärker betont werden sollte die wunderbare Musik von Ludger Vollmer, eine eingängige, leicht verständliche Musik.
Eine Wiederaufnahme in 2013/14 habe ich vergeblich gesucht. Drei bis vier Spielzeiten lang sollte das Stück schon laufen, um die nötige Bekanntheit zu erreichen. Wert ist es das allemal.
Kai Buchheister schrieb am 29.04.2013:
Betreff: DIE MÖWE
Vielen Dank für eine wunderbare, bizarr tiefsinnige Inszenierung und für hinreißende Schauspielkunst! Also, kein Streit mehr über das Regietheater. Es lebe hoch!
Christine Langanky schrieb am 28.04.2013:
Betreff: WIE ES EUCH GEFÄLLT
Sehr geehrte Schauspielerinnen und Schauspieler Regiseurinnen und Regiseure BÜHNENARBEITERINNEN ( gibts die?) und BÜHNENARBEITER,gerade heimgekehrt prickeln mir noch die Ohren und glühen meine Backen noch. Soviel laut gelacht hab ich in einem Theaterstück schon seit einer Zeit nicht mehr. Die Rollen waren so punktgenau und treffend verkörpert ( määäh) und selbst die unbedeutendste Schnecke ist mit Herzblut über die Bühne gekrochen. Die Bühne selber war eine außergewöhnlich verdeutlichende Naturgewalt und wer sie aufräumen muß verdient besonders erwähnt zu werden. Modernisierte Texte und musikalische Ergänzungen haben alles zu einem richtig begeisternden Erlebnis gemacht. Vielen Dank an Alle ,die ihr Engagement dazu verwendet haben, daß ich 2 Stunden lang aufs Beste unterhalten war Christine Langanky
Beatrice Raue-Konietzny schrieb am 28.04.2013:
Betreff: WIE ES EUCH GEFÄLLT
Wir kommen gerade von der Vorstellung und unsere Vorfreude auf einen guten und gehaltvollen Nachmittag hat sich bestätigt, voll und ganz, auch, weil wir im Nachhinein an der kurzen Gesprächsrunde teilnehmen durften. Besonders gefallen hat uns das Zusammenspiel des klassischen Textes, der Musikbeiträge und vor allem anderen die schauspielerische Leistung, wohl manchmal sehr anspruchsvoll, z.B. Phoebe in kauernder Stellung auf der großen Lautsprecherbox. Danke an alle Beteiligten, auch die verborgenen!
Moritz von Woellwarth schrieb am 28.04.2013:
Betreff: DIE MÖWE
betr.:"Die Möwe", letzte Vorstellung

Lieber Herr Gockel,
was sie und ihr Ensemble da hingelegt haben ist schlicht grandios! Existenziell, experimentell, bezaubernd, unterhaltend und herzzerreissend!
Bühnenbild, Musik und technische Umsetzung gepaart mit dem unglaublich intensiven Spiel des Ensembles, die wirklich alle perfekt besetzt waren, haben zu einem Gesamtkunstwerk geführt, das dem Text mehr als gerecht wurde. Filmische Elemente wurden auf der Theaterbühne spürbar, aber auch Dinge die eben nur das Theater kann: dreckig und übergriffig sein, mit allen Sinnen erlebbar, so das man es manchmal kaum aushält und sich wieder vor den Bildschirm wünscht. Ich gratuliere zur letzten Vorstellung und wünsche Ihnen und dem Staatstheater, daß die Qualität, die offensichtlich in Karlsruhe eingezogen ist, weiterhin große Erfolge feiert!
mit herzlichen Grüßen, Moritz v.Woellwarth
Alex schrieb am 27.05.2013:
Guten Tag Herr von Wöllwarth, sie sollten nicht andere Theaterschaffende im Gästebuch des Badischen Staatsthaters denunzieren. "Die Qualität" ist nicht erst jetzt in Karlsruhe eingezogen, sondern schon vor vielen Jahren und es gibt bestimmt einige, die sogar glauben, daß sie früher noch höher war.
Die Möwe war für mich eine große Enttäuschung: keine Zwischentöne, vulgäre Figuren, platter Humor und kein Schauspieler hat mich überzeugt.
Sarah Bernard schrieb am 24.04.2013:
Betreff: Allgemein
Mit Premiere 'Rio Reiser' und WA 'Dylan' versucht man, die mageren Zuseher-Zahlen im Schauspiel aufzuhübschen. Zwar legal; aber
trotzdem etwas "Beschiss" :-)
Jan Linders schrieb am 25.04.2013:
Sehr geehrter Herr oder Frau Bernard,

leider haben Sie eine nicht existierende Mailadresse angegeben. Ich weiss nicht, welche der vielen ausverkauften oder sehr gut besuchten Schauspiel-Vorstellungen der letzten Wochen und Monate Sie besucht haben, und zwar weit über das musikalische Schauspiel hinaus: Im Moment steuert das Schauspiel auf die am besten verkaufte Saison der letzten Jahre zu. Exakte Zahlen werden wir zum Saisonabschluss veröffentlichen. Aber überzeugen Sie sich selbst.

Mit freundlichen Grüßen,

Jan Linders
Schauspieldirektor
Hooos schrieb am 22.04.2013:
Betreff: DIE REGIMENTSTOCHTER
Schöne Musik, tolle Stimmen, bescheuertes Libretto: Noch die aktuellen Bilder des Syrienkrieges im Kopf und dann die Hymnnen an den Krieg der Franzosen und an ihr Vaterland. Pervers. Ich nehme an, daß die Intendanz diese Oper nicht zur Aufführung gebracht hätte, wären deutsche Kriege verherrlicht worden.
Raphael Rösler schrieb am 24.04.2013:
Sehr geehrte Frau Scheil,

Sie haben ganz recht in der Annahme, dass Krieg für uns heute, insbesondere für uns Deutsche, eine ganz andere Bedeutung hat als für französische Staatsbürger im 19. Jahrhundert. Donizetti und sein Librettist haben mit ihrer Opéra comique jedoch keineswegs den Krieg verherrlichen wollen, sondern haben vielmehr einen gängigen Topos der zeitgenössischen musikalischen Komödie bedient, der in der Wiener Klassik seinen Ursprung hat und in den Operetten des späten 19. Jahrhunderts, beispielsweise bei Jacques Offenbach, seine Fortsetzung findet.

Für uns als Staatstheater ist jede Form von Kriegsverherrlichung nicht hinnehmbar. Und deswegen hat sich das Regieteam für einen satirischen Umgang mit diesem Thema entschieden. Der Krieg, der in der Oper nur eingangs stattfindet - und das hinter den Bergen und nicht auf der Bühne -, wird nicht übergangen, sondern zugespitzt. In der Inszenierung auf heutige Kriege zu verweisen, hätte die Oper jedoch schwer gemacht und der Handlung und der wunderbaren Musik die Leichtigkeit genommen. Stattdessen haben die Regisseurin und ihr Ausstatter sich das Ziel gesetzt, die Geschichte einer Frau ins Licht zu rücken, die als Angehörige zweier sich gegenüber stehenden Gesellschaftsschichten, des bürgerlichen Heers und des alten Adels, zwischen "zwei Stühlen sitzt".

In der Hoffnung, dass Sie dennoch einen spannenden Opernabend hatten,
verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Ihr Raphael Rösler
Petra schrieb am 24.04.2013:
Ich meine, Sie würden lieber den
realen Krieg in Syrien dargestellt haben. Derb und ohne Charme.
Bleibt die Frage, ob das außer Ihnen jemand sehen will.!
Martin Jösel schrieb am 20.04.2013:
Betreff: DANTONS TOD
Mit 120 jungen Menschen sind meine KollegInnen und ich aus Weil am Rhein (Kant-Gymnasium) dreibussig angerückt, um in meiner Heimatstadt eine Aufführung von "Dantons Tod" zu besuchen. Wo verwandelt sich das Hamburger Leseheft Nr. 113 in verständliches, lebendiges, spannendes, ideenreiches, intensiv gespieltes Theater? Hier! Einfach klasse. Danke für diesen Abend, pardon Vormittag!
Doris schrieb am 14.04.2013:
Betreff: DER VETTER AUS DINGSDA
Zu dieser Aufführung des "Vetter aus Dingsda" sind wir extra aus Kelkheim und Limburg gefahren und es hat sich mehr als gelohnt. Wir hatten einen wunderschönen, unterhaltsamen Operettenabend und sind von der Aufführung ganz begeistert. Die Leistungen aller Künstler vom Orchester bis zu den Sängern waren hervorragend. Meine Lieblingsoperette nach vielen Jahren auf diese tolle Art wieder zu erleben war einfach nur ein Genuß! Ganz herzlichen Dank für diesen unvergesslichen Abend in Karlsruhe.
Claudia schrieb am 09.04.2013:
Betreff: GASTSPIEL AKADEMIE DES TANZES MANNHEIM (AdT)
Wir waren sehr angetan von den einzelnen Stücken und fanden sie sowohl von der Inszenierung als auch von den Kostümen gut umgesetzt. Gut gefallen hat uns der bunte Mix. Als Balett "Laien" waren wir begeistert von der Professionalität der Tänzerinnen und Tänzer. Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder.
AnnaLang schrieb am 08.04.2013:
Betreff: TOSCA
Gut,dass diese unerträgliche Inszenierung ein Ende hat.
Die Instrumentalisierung der Oper durch Veränderung des Inhaltes (!),indem man aus dem Polizeipräfekten einen Kardinal gemacht hat und die Blasphemie im ersten Akt auf die Spitze treibt,indem Scarpia mit der Monstranz in der Hand seine bösen Phantasien auslebt, ist für mich und viele meiner Bekannten jedesmal ein Ärgernis und für uns nicht mehr unter künstlerischer Freiheit einzuordnen.
In der Hoffnung auf eine Neuinszenierung, in der die Musik wieder genossen werden kann, freundliche Grüsse
Anna Lang
Hans Lick schrieb am 06.04.2013:
Betreff: GÖTTERDÄMMERUNG
Liebes Staatstheater,
bei aller Liebe zu Ihrem Haus und im Widerspruch zu mancher Euphorie meiner Mit-Schreiber in diesem Gästebuch muss doch festgehalten werden, dass dieser Ring der schwächste seit vielen Jahren war und mit Ausnahme der Staatskapelle und wenigen Solisten nicht das Format und das Niveau erreicht wurde, für die das Badische Staatstheater stehen. Bitte nicht weiter so, sondern Rückkehr zu alter Stärke! Das hat auch nichts mit negativen Gedanken zu tun, man sollte nur einfach Augen und Ohren öffnen, dann konnte man leicht erkennen, was alles nicht stimmte. Kritiker Manfred Kraft hatte (leider) vollkommen Recht...

Ihr weiter gewogener
Hans Lick.
Wolfgang Kiefer schrieb am 08.04.2013:
Die Götterdämmerung verlangt dem Nicht-Wagnerianer schon allein durch die Länge einiges ab. In der verunglückten Inszenierung von Denis Krief gilt dies doppelt und während man auf des Ende wartet baut sich die schlechte Laune auf. Man kann es sich gewaltig erleichtern, indem man die langen Opern aufteilt. Bei der Götterdämmerung in Mannheim, die viel spannender ist als in Karlsruhe habe ich beobachtet, dass nach dem ersten Akt etliche leute gingen und etwa genau so viele kamen. Die haben sich eine Karte geteilt. Der Saal war voll bis zur zweiten Pause, dann taten sich einige Lücken auf. Ich finde das kein schlechtes Modell die Götterdämmerung zu überstehen, solange niemand den Mut hat, dieses Stück um eine Stunde zu kürzen.
Manfred Richter schrieb am 04.04.2013:
Betreff: GÖTTERDÄMMERUNG
Schade dass das schöne Ring-Wochenende vorüber ist. Es waren schöne Opernabende, kurzweilig und sogar richtig spannend. Es war schön, ich habe immer noch diese Musik im Ohr. Auf der Bühne waren alle sichtlich mit Begeisterung dabei. Wenn jemand schon mit negativen Gedanken in die Vorstellungen geht, wird es in der Regel für ihn nicht besser. Danke an alle Beteiligten!
Jens Lowinger schrieb am 04.04.2013:
Betreff: GÖTTERDÄMMERUNG

Wahres Festspielniveau- und Engagement zeigte die Staatskapelle unter GMD Brown. Herzlichen Dank für dieses großartige Elebnis! Dass auf der Bühne Kompromisse zu erwarten waren, war zu erwarten. Dennoch überzeugten zahlreiche "Sänger-Darsteller", wie sie von Wagner für seine Musikdramen gefordert wurden. Linda Watson und Heidi Melton sowie Frau Tier als Waltraute begeisterten mich sehr! Dass teils hilfloses Rampensingen praktiziert wurde, ist einmal mehr der Verweigerung von Denis Krief (Ausstattung und "Regie" (!) - ein Witz) zuzurechnen. Umso skuriler, dass diese Produktion bis ins Detail getreulich mit allen Lücken und Mängeln (Beleuchtung, Regie) wiedergegeben wurde, wie am Tag der Premiere erlebt. (Da irrt Herr Kraft von den BNN mit seiner Kritik zur Götterdämmmerung). Für die kommende Spielzeit hoffe ich nicht nur auf ein "Glückauf zum Meistersingen", sondern auch auf solide Arbeit der Dramaturgen und der Ausstattung und Regie. Freundliche Grüße Jens Lowinger

Gisela Rindle schrieb am 05.04.2013:
Genau so habe ich es auch erlebt und nachdem ich den Karlsruher Ring noch nie gesehen hatte, hab ich mich bei meiner Begeisterung eben an die Sänger gehalten. Ihr Eintrag ist sehr gut!
Torsten Blank schrieb am 02.04.2013:
Betreff: GÖTTERDÄMMERUNG
Beeindruckend! Mehr!
Gisbert Schweinle schrieb am 02.04.2013:
Betreff: Allgemein

Besonders beim Siegfried hatte man den Eindruck, bei der 2 Stellprobe zu sein. Mit Abstand der beste Sänger Wohlbrecht als Loge und Mime. Außerdem wirklich gut war die Badische Staatskapelle. Watson sang unter Tonhöhe, das hohe C im Siegfried Schlußduett brach weg, Traleaven hatte selbst bei der eher baritonalen Todesverkündung in der Walküre große Probleme. Es wurden sehr viele falsche Noten "gesungen". Die verangegangenen Ringe waren wirklich gut; dieser war auf und von der Bühne ziemlicher Murks. :-(

Gisela Rindle schrieb am 02.04.2013:
Betreff: GÖTTERDÄMMERUNG
Dass es in Karlsruhe kein Risiko sein wird, den ganzen Ring zu buchen, war uns schon klar. Dass es aber über vier Abende eine so sensationell hochrangige Besetzung sein wird, war nicht voraus zu sehen. Ob Gäste oder hauseigene SängerInnen, alle Partien waren grandios besetzt. Wir danken für diese wunderbaren Abende, die uns unvergesslich bleiben werden.
Merkur schrieb am 02.04.2013:

Unter 'sensationell' und 'hochrangig' verstehe ich etwas total Anderes. Dieser Ring ist mit Ach und Krach über die Runden geschlittert. Gut war pauschal nur die Badische Staatskapelle.

Christa Ried schrieb am 01.04.2013:
Betreff: WIE ES EUCH GEFÄLLT
Schöner Titel - normal ein wunderschönes Stück. Aber was haben Sie daraus gemacht? Eine Komödie -
humorfeindlich! Was sagt man zu so einem Regisseur? Ich habe das Stück beretst früher gesehen und habe daher einen Vergleich. Jedenfalls wäre es nicht mehr als recht und billig, wenn ich das Geld für zwei Theaterkarten zurückerhalten würde.Künftig werde ich mir keine Stücke dieses Regisseurs mehr ansehen. Das Schauspiel in Karlsruhe ist auch weiter nicht zu empfehlen. "Viel Spaß beim Matsch werfen!!
Nikola Hale schrieb am 01.04.2013:
Betreff: WIE ES EUCH GEFÄLLT
Congratulations to the entire cast and Director! Your Performance Last Night was delightful, such Creative Staging and playing with your roles. This is what we Need in Karlsruhe--joyful and Border crossing Performances which Take us to New spaces in Theater.
Frau Wenzlawski schrieb am 20.03.2013:
Betreff: 2. KINDERKONZERT
Eine tolle kurzweilige Aufführung! Wir wurden spitzenmäßig unterhalten.Georg Friedrich Händel wurde zu einer Identifikationsfigur. Mein Sohn war enttäuscht, dass es keine Wiederholung des Kinderkonzertes gibt. Aber Professor Florestan kommt doch wieder, gell?
Frau Wenzlawski schrieb am 20.03.2013:
Betreff: 3. KINDERKONZERT
Spitzenmäßige Unterhaltung für Kleine und Große! Schon toll,so einem Sinfonieorchester bei der Arbeit zuzuschauen. Mein Sohn und ich waren begeistert. Er kannte die Sinfonie noch nicht - nun summt er schon die Themen.
Danke, lieber Herr Wagner.
Bernd Eckenfels schrieb am 20.03.2013:
Betreff: Allgemein
Vielen lieben Dank an Peter Spuhler und seine Mitarbeiter für die Zeit die Er sich für die Piraten genommen hat. Die Darstellung der Nöte und Chancen des Badischen Staatstheaters, die Einführung in den Theaterbetrieb und die Verwaltung sowie die Bauplanung erlauben Uns ein besseres Urteil zu dem Themenfeld.
Anne-Bärbel Brandel schrieb am 19.03.2013:
Betreff: 3. KINDERKONZERT
Liebe Frau Schüttke,
lieber Herr Wagner,

es war ein ganz wunderbares Konzert, dass Sie uns geboten haben, lieber Herr Wagner.
Einfach grandios! Wie Sie es geschafft haben, den ganzen Saal einzubeziehen und die Themen in Kopf, Herz und Hand aller zu festigen - bravo!
(Meine Kinder kannten die Motive ja bereits und auch wir haben sie in der Schule mit Body-Percussion eingängig gemacht - um so mehr Freude hatten sie daran, das Bekannte wieder zu hören) Wenn Kinder am Ende sagen: "Ich will das Ganze noch einmal hören! Ich will jetzt nicht schon nach Hause" - das sagt doch alles, oder?
(Wann erlebe ich in einem "Erwachsenenkonzert" sechs oder sieben "Vorhänge"??)

Dass wir die Möglichkeit bekommen haben, an Ihrem Konzert mitzuwirken - das betrachte ich als großes Geschenk und möchte mich sehr herzlich dafür bedanken.
Es hat uns allen viel Spaß gemacht, die Bilder zu malen und die Kinder waren mit bewunderungswürdiger Ausdauer (die beweist ja den Spaß) bei der Arbeit.
Dank auch für die Erwähnung unserer Schule.

Und Ihnen , Frau Schüttke, recht herzlichen Dank für die Mühe mit der Präsentation der Bilder.
Ich habe sehen können, dass erstaunlich viele Leute sich die Bilder angeschaut haben.

Das war ein außergewöhnliches Erlebnis, das Sie meinen Schülern geboten haben.

Herzliche Grüße
Anne-Bärbel Brandel
Cornelius Kölmel schrieb am 18.03.2013:
Betreff: MY SECRET GARDEN

MY SECRET GARDEN von Falk Richter war ja leider am 14.03. zum letzten Mal in Karlsruhe zu sehen. Gibt es denn die Möglichkeit, dass von Zeit zu Zeit eine Zusatzvorstellung angesetzt werden kann? Wäre schade, wenn dieser bewegende Abend endgültig aus dem Spielplan verschwindet. Herzliche Grüße & großer Dank, auch wenn es wirklich zum letzten Mal war!

Monika Bier schrieb am 17.03.2013:
Betreff: TANNHÄUSER
Aus meinen Jugendtagen habe ich Wagner als "nicht meiner" in Erinnerung gehabt, bis ich am 3.März den Tannhäuser im Großen Haus erlebt habe - mit allen Sinnen, Gänsehaut inklusive! Bühnenbilder und Orchester haben mich fasziniert! Danke! Glückwunsch!
Monika Bier schrieb am 17.03.2013:
Betreff: IN DEN WINDEN IM NICHTS
Danke für einen großartigen Tanzgenuss liebes Ballettensemble. Die Beinarbeit, die Einsätze der Arme, die Hebefiguren und die Bühnenabgänge in diesem Ballett sind genial. Die TänzerInnen haben sich selbst übertroffen. Der Premieren- Cellist ist ein Virtuose! Danke!
Rabea Bürger schrieb am 17.03.2013:
Betreff: IN DEN WINDEN IM NICHTS
Es war ein sehr sehr schöner anspruchsvoller Abend.
Ein großer Abend war es nicht.
Falco Berger schrieb am 16.03.2013:
Betreff: IN DEN WINDEN IM NICHTS
Gratulation !
Es war wunderschön anzuschauen: die
tänzerischen Bewegungen und deren
Kombinationen. Zusammen mit den Farben ein sehr schönes ästhetisches Bild.
Jedoch noch mal ansehen würde ich es mir nicht. Auch könnte ich es nicht beschreiben oder erzählen.
Um mit Mozart zu antworten:
Les petits riens. Eben: ein Nichts
Wilfried Knoll schrieb am 16.03.2013:
Betreff: GÖTTERDÄMMERUNG
Lance Ryan jettet durch Europa als der Siegfried.
Ein Riesenverlust für Karlsruhe.
Erst der Verlust macht bewußt, was Karlsruhe an Lance Ryan hatte!!!!
Ewig wird er den Siegfried auch nich mehr singen, bes. den Siegfried aus Siegfried.
Volker Kramer schrieb am 10.03.2013:
Betreff: TOSCA
Liebes Staatstheater,
die gestrige Tosca war fast durchgängig ein Fest der Stimmen. Lediglich zwei Aufführungen dieser sehenswerten Produktion sind eindeutig zu wenig, zumal mit Barbara Dobrzanska eine überragende Sängerin zur Verfügung steht, die leider auch zu wenig in passenden Rollen eingesetzt wird. Bitte mehr!!!
Joscha Schaback schrieb am 14.03.2013:
Lieber Volker Kramer,

Herzlichen Dank für die Mail. Ich gebe Ihnen Recht: Ks. Barbara Dobrzanska ist eine herausragende Tosca und sie beherrscht das italienische Fach wirklich großartig! Ich finde andererseits aber auch, dass sie sich den französischen Stil in der "Vestalin" wunderbar angeeignet hat. Hier gibt es auch noch viele Vorstellungen zu sehen! Freuen Sie sich außerdem auch auf die "Passagierin", die im Mai ihre Premiere feiern wird, das wird die nächste große Glanzrolle - wieder in einem ganz anderen Stil.

Liebe Grüße!
Ihr
Joscha Schaback
Operndirektor
Magda schrieb am 08.03.2013:
Betreff: DER VETTER AUS DINGSDA

Ein toller Theaterabend der meine Erwartungen voll erfüllt hat. Vielleicht war es etwas zuviel Klamauk, aber die musikalischen Inhalte haben alles übertroffen

Erhard Horak schrieb am 28.02.2013:
Betreff: DYLAN – THE TIMES THEY ARE A-CHANGIN’
War gestern Abend zum zweiten Mal in der Vorstellung und es war wieder einmal sensationell.

Schade das es zu der Musik aus diesem Stück keine CD oder DVD gibt.

Die Band ist einfach Klasse und die Titel sind einmalig gut arrangiert. Die zusätzlichen Instrumente wie Geige, Querflöte und Saxophon lassen die Dylan Songs erst so richtig zur Geltung kommen. Da muss man dem musikalischen Leiter ein ganz grosses Lob aussprechen.

Aber nicht nur die Band ist Klasse sondern das gesamte Ensemble ist einfach Spitze.

Vielleicht kommt ja demnächst ne CD oder DVD auf den Markt!
Andi schrieb am 27.02.2013:
Betreff: MÜDIGKEITSGESELLSCHAFT / VERSUCH ÜBER DIE MÜDIGKEIT

öffentliche Probe: Tolles Theater,- aktuell, brisant, inspirierend, kritisch, bewegend...

Karl-Heinz Krieger schrieb am 25.02.2013:
Betreff: JAZZABEND

Wunderschön! Das war eine hervorragende Idee im Rahmen der Händel Festspiele Claude Diallo in einem Solo Konzert am Flügel im Kleinen Haus zu präsentieren. Herzlichen Dank! Er hatte sehr aufmerksame, begeisterte Zuhörer.

Klaus schrieb am 21.02.2013:
Betreff: Allgemein
Verwaltungsrat:
Mutiert dann das Staatsballett
zum Landesbetriebsballett ????

Kostenschiene stärken und verstärkt beachten finde ich sehr sehr gut.
Dorothea Anselm schrieb am 19.02.2013:
Betreff: Allgemein

Premiere am 16.02.13 19.00h Ein großes Dankeschön an alle, die diesen mit Recht umjubelten Abend möglich gemacht haben, trotz der massiven Beeinträchtigungen durch den Verdi-Streik! Kein Zweifel, wer den Sieg davongetragen hat: die unsterbliche Magie der Musik!

Marc Bittner schrieb am 17.02.2013:
Betreff: DIE PASSAGIERIN
Als politische Oper bietet sich an:
"Les vêpres siciliennes"
in franz.Sprache. Allerdings von Verdi und nicht modern wie der bereits wieder vergessene "Wallenberg".
michael schrieb am 23.02.2013:
...sehr schade, wenn man den "Wallenberg" bereits wieder vergessen hätte, oder womöglich gar nicht gesehen. Finde das war eine der besten Regien und Produktionen, mit einer faszinierenden Musik!
Ernst Ott schrieb am 13.02.2013:
Betreff: DIE VESTALIN
Musik moderner als die Regie. -

Wunderbare Musik, tolle Sänger, auch die zweite Besetzung ist gar nicht zweitklassig und ein fantastischer Chor! Verdienstvolle Wiedererweckung Spontinis! Da ist bei aller Eleganz der volle Elan dieser vitalen Umbruchzeit drin. La Vestale ist – für jene Jahre – ein höchst zukunftsweisendes Stück!
Schwer zu ertragen ist diese veraltete Regie. Ein solches Schlussbild hat in den 60-er Jahren unsere Großväter vielleicht zum Nachdenken gebracht. Da war das berechtigt. Aber heute? Diese Oper hat wirklich etwas Aktuelleres verdient, statt dieser veralteten, 1000-mal gesehenen Regie-Mätzchen. Warum können wir nicht Spontinis provozierende Freiheitslösung akzeptieren? Für mich wäre das weit moderner.
Meine Sehnsucht nach konzertanten Aufführungen wird von Jahr zu Jahr größer.
sarah lindner schrieb am 04.02.2013:
Betreff: MEDEA

Tolle Schauspieler, großes Lob - nur leider ein total überheizter Raum, der sowas von einschläfernd wirkte...

Hooos schrieb am 28.01.2013:
Betreff: DIE VESTALIN
Wunderbare Musik, ein phantastischer Chor, tolle Sänger!
Sehr ärgerlich der störende moderne Zynismus, der mit erzieherischem Impetus den Zuschauer belästigt. Die Buhrufe waren insofern gerechtfertigt!
Christine Langanky schrieb am 27.01.2013:
Betreff: GISELLE
Gerade heimgekehrt von einem wunderbaren Balletterlebnis möchte ich Ihnen allen gerne meine Begeisterung mitteilen. Ich habe sicherlich keinen Sachverstand und bin nur ein unprofessioneller Zuschauer. Ich habe aber Augen zum Sehen,Ohren zum Hören und ein Herz zum Fühlen.Alles ist mit unglaublichen,mächtigen Eindrücken gefüllt.Herzlichen Dank,dass Sie alle zusammengearbeitet haben und ich mich dadurch so berauscht fühlen darf
Klaus schrieb am 27.01.2013:
Betreff: DIE VESTALIN
Von Herrn Stiehl habe ich bis jetzt noch Nichts erlebt, was daneben gegangen wäre. So auch hier.
Die Buhrufe, denke ich, bezogen sich
weniger auf die faschistoide Parabel,
wenn diese auch nicht zwingend notwendig war, als vielmehr auf den
umgemodellten Schluß.
Dieser hat mir auch nicht gefallen!
(habe aber nicht gebuht).
Ich habe auch schon Carmen erleben müssen ohne tote Carmen und Land des Lächelns, wo Lisa mit Lover zum Schluß gemeuchelt worden.
Musikalisch war es aus der edlen Schublade.
Ich freue mich auf die nächste Regie von Herrn Stiehl.
Volker Eberhart schrieb am 27.01.2013:
Betreff: DIE VESTALIN

"Die Vestalin" ist für mich ein Highlight im diesjährigen Spielplan. Sängeremsemble und Chor wurden mit Recht mit starkem Beifall bedacht. Unverständlich für mich waren jedoch die Buhrufe für die Inszenierung. Natürlich waren ohne sich zuvor mit dem Werk befasst zu haben, die Uniformen im Juntastil oder der starke Hinweis auf Einfluss der Kirche nicht nachvollziehbar. wohl auch nicht das Liebesspiel im "Wohnzimmer".

Julia schrieb am 27.01.2013:
Betreff: DIE VESTALIN

Gratulation zu "Vestalin". Wir waren musikalisch und szenisch höchst angetan und zufrieden trotz zweier Minuspunkte: Kostüme und vorallem der veränderte Schluß. Das ist ein totalas No Go und ein fettes Minus wenn nicht eine Fälschung des Originales.

michael schrieb am 04.02.2013:
...warum ist das ein totales NO-GO??? Halten "die" sich denn nicht alle für die rechte Hand Gottes?...
Matthias Vogel schrieb am 25.01.2013:
Betreff: MEDEA
Tolles Theaterstück!
Man hätte zwischendrin eine Stecknadel fallen hören-
so leise war es, weil alle total gespannt zugehört haben (am Ende aber gab es auch zwei Situationen,als die Schauspieler zu leise gesprochen haben).
Ganz besonders toll war der fiese König und natürlich Medea, die ohne das übliche Gezeter unheimlich intensiv spielte. Super empfehlenswert!
Jürgen Gross schrieb am 24.01.2013:
Betreff: UNSERE HELDEN 10 – ENSEMBLEMITGLIEDER STELLEN SICH VOR
Ein wunderbarer Abend.
Beeindruckende Künstler, jede Sparte vertreten, selbst der Nachwuchs.
Offene Antworten im Gespräch mit dem engagierten Moderator und viele Fragen aus dem Publikum.
Abgerundet durch Beiträge aus Schauspiel und Gesang.
Das war ein Abend, wie man ihn sich wünscht.
Vielen Dank dafür und mehr davon.
Heidi S. schrieb am 21.01.2013:
Betreff: KINDERKAMMERKONZERT - AUF 16 SAITEN DURCH DIE WELT
Wir sind am Sonntag, den 20.1.13 durch das vereiste Karlsruhe direkt ins "Kinderkammerkonzert - Auf 16 Saiten um die Welt" geschlittert.
Es war ein wunderbar "herzerwärmendes" Erlebnis für die ganze Familie. Die Schauspieler Gunnar Schmidt und Lisa Schlegel haben zusammen mit dem Streich-Ensemble das kleine und große Publikum mit viel Charme und Witz auf eine musikalische Reise um die Welt entführt.
Absolut kinderfreundlich! Die Zuschauer werden einbezogen und sind mit verschiedenen Verkehrmitteln in der Welt unterwegs. Die Kinder müssen nicht stillsitzen, sie dürfen sich buchstäblich in Bewegung setzen und können dabei entspannt der wunderbaren Musik des Streichquartetts lauschen. Die Musikauswahl ist sehr gelungen, jedes Stück wird erfrischend in Szene gesetzt. Wir können dieses Konzert allerwärmsten empfehlen und wünschen uns noch mehr solcher familienfreundlichen Konzerte! Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden!
P. aus Karlsruhe schrieb am 21.01.2013:
Betreff: 1. KINDERKONZERT

Auf 16 Saiten durften wir am Sonntag während des Kinderkonzertes durch die Welt reisen. Dieser facettenreiche Vormittag hatte ganz besondere Qualitäten. So konnten wir nicht nur toller Musik lauschen, die Führung durch das Programm durch Gunnar Schmidt und Lisa Schlegel, war ebenso unterhaltsam wie informativ und hat einen nachhaltigen Eindruck,nicht nur bei den Kindern hinterlassen. " das schönste Kinderkonzert!" Schloss meine 8- jährige Tochter den Vormittag, mit der ich schon lange regelmäßig die Kinderkonzerte besuche... Weiter So!

Volker Leise schrieb am 20.01.2013:
Betreff: DIE TROJANER II
Als Mittwochsabonnent hatte ich schon in der vergangenen Spielzeit das Vergnügen, den ersten Teil von "Die Trojaner" zu sehen. Die gestrige Vorstellung des zweiten Teils hat das bisherige Erlebnis jedoch grandios übertroffen. Für mich war es ein wirklich großartiger Abend: Musik, Inszenierung, Bühnenbild und insbesondere die gesanglichen Leistungen von Kammersängerin Ewa Wolak haben mir sehr gut gefallen! Schade nur, dass in dieser Spielzeit lediglich ein einziger Termin für den zweiten Teil angeboten wurde. Darüber hinaus frage ich mich, warum die Fortsetzung nicht in mein Abo aufgenommen wurde. Schließlich wäre es eine logische Folge gewesen, den zweiten Teil in dieser Spielzeit ebenfalls im Mittwochsabo anzubieten. Bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen des Staatstheater das Aboprogramm künftig etwas stringenter planen.
hans kray schrieb am 20.01.2013:
Betreff: DER EINSAME WEG

Einmal musste es ja so kommen. Wir kennen das ja vom Fußball. Da legt dein Verein eine beeindruckende Siegesserie hin und du als Fan fürchtest den Tag, an dem diese Serie endet. Obendrein hast du vielleicht noch Angst, dass es nicht nur eine Niederlage, sondern eine richtige Klatsche setzt. Und genau das passierte am Samstagabend bei der Schnitzlerpremiere. Ich hatte zuvor "Verrücktes Blut", "Agnes", "Dantons Tod" und "My secret garden" gesehen und war hin und weg. Das war Theater vom feinsten. Und schon als ich am Samstagabend in den Zuschauerraum kam und das Bühnenbild sah, schwante mir Böses: Hatte ich solche Bühnenbilder nicht schon früher gesehen? Bäume und Stühle? Kam mir das nicht bekannt vor? Hatte es da nicht schon viele Jahre zuvor Tschechov- und Gorkiinszenierungen gegeben mit ganz ähnlichen Bühnenbildern? Und meine schlimme Ahnung sollte sich mehr als bestätigen. 105 Minuten plätschert dieser Abend in mehr oder weniger demselben Rhythmus unendlich langweilig, einfallslos und bieder dahin. Die Schauspieler sprechen ihren Text, mal rauchen sie, mal haben sie die Hände in der Hosentache, mal laufen sie planlos in der Gegend umher, mal spielen sie mit ihrem Nerz, ihren Kleidern oder sonst irgendwas. Keiner der Schauspieler erreicht auch nur annähernd Normalform. Dier Regie hat keinerlei Idee, wie das Stück neu erzählt, neu gebrochen werden könnte. Das ist nicht das Niveau, das ich von Karlsruhe gewöhnt bin und ich will jetzt einfach mal hoffen, dass dies ein einmaliger Ausrutscher war, den man, betrachtet man die Gesamtleistung in den letzten eineinhalb Jahren, verschmerzen kann.

Manfred Richter schrieb am 07.01.2013:
Betreff: DIE MÖWE
Für mich war es eine sehr kurzweilige, gute aber auch witzige Unterhaltung. Ähnlichkeiten mit echten Menschen sind ja nicht zufällig... . Ein besonderes Dankeschön an die schönen musikalischen Einlagen und an das tolle Ensemble.
Sonja Rothweiler schrieb am 07.01.2013:
Betreff: DANTONS TOD
Tief beeindruckt und berührt hat mich "Dantons Tod". Ganz tolle Inszinierung.
Birgit Schwenzle schrieb am 07.01.2013:
Betreff: DYLAN – THE TIMES THEY ARE A-CHANGIN’

DYLAN – THE TIMES THEY ARE A-CHANGIN’ ein Abend über Bob Dylan von Heiner Kondschak Es war kein Abend, sondern der Samstagnachmittag am 5.1.2013, als ich ohne jegliche Erwartungshaltung ins Theater ging. Innerhalb kürzester Zeit befand ich mich im Karussell. Die leichtfüßige Inszenierung verzichtet sehr geschickt auf inhaltliche Überfrachtungen und lässt einschneidende Begebenheiten auf angenehm humoristische Art Revue passieren. Die schauspielerische Wendigkeit ließ mich anhaltend schmunzeln und kam vor dem Hintergrund der doch reduzierten bühnenbildnerischen Mittel sehr gut zur Geltung. Das für mich Begeisterndste war das Hauptstandbein dieser Aufführung – und das ist nun mal die Musik. Bob Dylan‘ s weit gespreizter „Zickzackkurs“ (s. H. Kondschak im Gespräch mit J. Linders) auf musikalischer Ebene schien für die Musiker kein Problem zu sein. Es war mitreißend, mit welcher Hingabe und Virtuosität alle Songs wirklich belebt wurden. Die Intensität der musikalischen Darbietung war herrlich fesselnd. Alles in Allem – eine in sich sehr schlüssige, kurzweilige und begeisternde Aufführung … für mich eine Entführung, danke.

Desiree Paul schrieb am 05.01.2013:
Betreff: DIE MÖWE
...und DER VORNAME

Liebes Staatstheater,

zum Jahresbeginn zuerst einmal die allerbesten Glückwünsche. Möge die Saison so gut weitergehen, wie sie begonnen hat. Haben wir im vergangenen Jahr viele tolle Theaterabende bei Ihnen verbracht, so möchte ich als Gelegenheitsbesucher des Schauspiels einfach loswerden, dass auch das Schauspiel-Ensemble eine unglaubliche Klasse hat. Dieselben Schauspieler, die mich gestern in der Möwe zu Tränen gerührt haben, haben mich heute Tränen lachen lassen. Während der Vorname eine wunderbare Komödie mit vielen verspielten Details, beeindruckenden Gesangseinlagen und zielsicheren Pointen ist, hat mich die Möwe mit diesen suchenden und sehnenden Menschen zutiefst berührt. Auch dieser doppelte Kostja in seiner Zerissenheit und der Parallele zum wirklichen Heath Ledger, der posthum noch einen Oscar bekam, haben mich stark bewegt. Die Musikarrangements trugen zu der melancholischen Stimmung bei. Die drei Stunden vergingen wie im Flug. Den ganzen Tag hat es heute nachgewirkt. Wir werden beide Stücke nochmals besuchen, …..wenn es denn für den Vornamen mal wieder Karten gibt, die man nicht Monate im Voraus buchen muss. ;-)

Herzlicher Gruß
Désirée Paul
Volker Eberhart schrieb am 02.01.2013:
Betreff: NEUJAHRSKONZERT
Danke der Badischen Staatskapelle für das temperamentvolle Neujahrskonzert. Es waren 2 Stunden Musikgenuss vom Feinsten.
Karl-Heinz Krieger schrieb am 01.01.2013:
Betreff: DIE MÖWE

Wir waren am 31.12. in Die Möwe: Eine unglaubliche Fülle von Seh-Eindrücken, eine grandiose Gesamtleistung der Schauspielerinnen und Schauspieler mit erkennbarem hohem persönlichem Einsatz: Hier besonders Frau Löffler, und die beiden "Kostjas". Mit den beiden Kostjas auf der Bühne zeigen sie in erschreckender, oft schmerzhafter Weise eine gespaltene Persönlichkeit auf, ebenso liefern sie nachvollziehbar die Gründe für diese Entwicklung. Der scheinbar versöhnliche Schluss, durch das Aufgeben (Töten) des störenden Teiles und die Rückkehr Kostja in die ebenso kranke, aber da es die Mehrheit ist, dadurch "normale" Gesellschaft, halte ich für eine geniale Deutung in der Karlsruher Inszenierung. Vielleicht war es insgesamt ein bisschen viel: Die Pause ist zwar gut gesetzt, jedoch wird der erste Teil (3/4 des Stückes) anstrengend. Ein paar Bilder weniger wäre evtl. mehr. Dadurch käme man mit den überreichlichen Seheindrücken und den emotionalen Höhen und vor allem Tiefen besser klar. Herzlichen Dank für diese Auseinandersetzung mit diesem Werk! - Es war neben all diesen Deutungsversuchen auch eine großartige, abwechslungsreiche Unterhaltung.

Andreas Haag schrieb am 26.12.2012:
Betreff: DIE MÖWE
Sehr geehrte Theaterleitung,
vor 2-3 Jahren sahen wir eine großartige Tschechow Aufführung "Der Revisor" in Ihrem Haus. Was wir gestern mit "Der Möwe" erlebten, war desolat. Nicht die Schauspieler, sondern die Regiearbeit enttäuschte komplett. Leider! MFG
Tobias Schuster schrieb am 27.12.2012:
Sehr geehrter Herr Haag,
es tut uns leid, wenn Ihnen unsere Möwe nicht zugesagt hat und wir hoffen, dass Sie trotz des für Sie enttäuschenden Theaterbesuchs am Ersten Feiertag ein harmonisches und besinnliches Weihnachtsfest hatten.
Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr - wenn Sie die Möwe mit der Inszenierung von Nikolaj Gogols Revisor von 2008 vergleichen, scheinen Sie ein regelmäßiger Besucher unseres Theaters zu sein. Das freut uns besonders und wir hoffen, dass Sie uns und unserem Ensemble auch im Jahr 2013 kritisch aber gewogen verbunden bleiben!

Mit einem herzlichen Gruß
Tobias Schuster
P. Mohr schrieb am 20.12.2012:
Betreff: BALLETT: MOMO
Unsere private kleine Theatergruppe hat sich letzte Woche MOMO angeschaut: wir waren alle begeistert. Unglaublich, wie manche Szenen umgesetzt werden. Die Handlung fanden wir sehr spannend erzählt. Manchmal meinte man, die "Bewegung" wurde neu erfunden! Wieder mal ein absolut gelungener Abend!
Jürgen Groß schrieb am 15.12.2012:
Betreff: UNSERE HELDEN 9 – ENSEMBLEMITGLIEDER STELLEN SICH VOR
Ein gemütlicher glühweinfeuchter Abend mit unterhaltsamen redseligen Gästen.
Frau Niessen heute in besserer Form und mit mehr zielgerichteter Moderation.
Die Ensemblemitglieder offen und unkompliziert.
Die Richtung stimmt.
Andreas Schmitt schrieb am 13.12.2012:
Betreff: UNSERE HELDEN 9 – ENSEMBLEMITGLIEDER STELLEN SICH VOR
Ein ausgesprochen unterhaltsamer und vielseitiger wie charmanter Abend mit und für die neuen Ensemblemitglieder in der Landesbibliothek am 13.12.12. Diese boten auch als Privatpersonen jederzeit interessante Einblicke und Lebenswege. Danke für Glühwein & Christstollen.
M. Kühn schrieb am 10.12.2012:
Betreff: Allgemein
„Machen wir das noch mal?“, diese Frage stellte Lenny mit leuchtenden Augen, nachdem er eine gute Zeitstunde lang mit großem Interesse den Vor- und Ausführungen der Musiker gelauscht hatte, die am 27.November an der Pestalozzischule in Rheinstetten zu Gast waren.
Annelie Groth, ihres Zeichens 2. Violine der Badischen Staatskapelle, begeisterte gemeinsam mit ihren Kollegen Claudia von Kopp-Ostrowski (Violine) Michael Fenton (Viola), Wolfgang Kursawe (Cello) und Xiaoyin Feng (Kontrabass) 37 Dritt- und Viertklässler durch ihre wunderbare Musik und durch ihre mit pädagogischem Geschick präsentierten und einer guten Menge Humor gewürzten Informationen zum Leben eines professionellen Orchestermusikers und natürlich mit den mitgebrachten Instrumenten. Der Kontrabass beeindruckte nachhaltig (nicht nur die Größe sondern auch der Preis), aber auch die anderen Instrumente bis hin zur „Mini-Geige“ weckten das Interesse der Schülerinnen und Schüler. „Musiker und Musik zum Anfassen“ – das war es, was den Kindern da geboten wurde und was sie dankbar entgegen nahmen. Konkret waren das – neben den Instrumenten, die auch ausprobiert werden durften (erfolgreich, wie Kai bewies) - z.B. Violinensaiten und ein Bogen, an dem man ausnahmsweise auch mal die Bespannung anfassen durfte.
Dass man als Orchestermusiker durchaus auch Humor besitzt und für die Kinder einmal eine Lachnummer einlegt, kam besonders gut an und immer wieder wurde von den Schülern im Rückblick betont, wie gut ihnen die Musik gefallen hat und auch das gemeinsame Singen, begleitet vom Quintett. Den engagierten Musikern ein herzliches Dankeschön, ihr Einsatz hat sich gelohnt. Mit Sicherheit werden die Kinder bei ihrem nächsten Besuch im Staatstheater im Orchestergraben Ausschau nach „ihren Musikern“ halten.
Kevin schrieb am 09.12.2012:
Betreff: DER VETTER AUS DINGSDA
Eine tolle Premiere.
Ein unvergesslicher Vetter aus Dingsda. Mit hat es sehr gut gefallen.
Diesen Vetter besuche ich bald wieder, denn er ist einfach nur empfehlenswert.
Trudel Zimmermann schrieb am 09.12.2012:
Betreff: DER VETTER AUS DINGSDA
Welch ein schöner Theaterabend. Ein raffiniertes Bühnenbild, ein zauberhaftes Orchester, wunderbare Künstler auf der Bühne, sehr schöne zum Bühnenbild passende Kostüme, eine Dekoration mit vielen Tücken und Geheimnissen, es war ein sehr Abend. Danke an ALLE für diese schöne und unvergessliche Aufführung.
Glückwunsch zu diesem einzigartigen Vetter aus Dingsda.
Klaus schrieb am 09.12.2012:
Betreff: DER VETTER AUS DINGSDA
Diese Produktion hat mir wirklich gut gefallen.
Ausnahme: die Kostüme der Damen
Julia und Hannchen. Diese waren einfach nur häßlich.

Wir wünschen uns demnächst eine
opulente Operettenproduktion an der
sich auch die Augen "ergötzen" können.
Grüßle
hannes kray schrieb am 09.12.2012:
Betreff: DANTONS TOD
Was für eine Entwicklung hat dieses Theater erlebt! Vor einem Jahr noch war ich ziemlich entsetzt über den "Gotland" und befürchtete schon das Schlimmste. Und jetzt dieser Danton. Einfach großartig. Dieses ungemein personenreiche , sperrige Stück wurde hervorragend zusammengestrichen und erhält dadurch eine absolut schlüssige, nachvollziehbare Struktur. Die schauspielerischen Leistungen durch die Bank erstklassig. Ein großer Abend, den niemand verpassen sollte!

Eine ganz andere Sache möchte ich allerdings in diesem Zusammenhang noch erwähnen. Mir fällt im Spielplan für die nächsten Monate auf, dass insbesondere der Samstag als Aufführungstag stark vernachlässigt wird. Meist werden an diesem Tag Gastspiele bzw. Konzerte gezeigt, aber nur sehr sehr selten die Stücke aus dem Schauspielplan. Nun ergeht es bestimmt vielen Menschen genauso wie mir: aus beruflichen Gründen kommt ein anderer Tag als der Samstag für mich gar nicht in Frage. So würde ich sehr gerne den Shakespeare sehen, stelle aber fest, dass er nur einmal, nämlich erst am 29.6. auch mal an einem Samstag gezeigt wird. Ähnlich der Prinz von Homburg. Ich würde mich sehr freuen, wenn daran nochmals gearbeitet werden könnte.
Erol Weiß schrieb am 08.12.2012:
Betreff: DINNER FOR ONE MIT SONGS
Na so was!
Das darf doch - schon bei der Besetzung - bitte nicht nur einmal gespielt werden!!!!
Wir erwarten monatliche Wiederholungen. Das Publikum dafür wird sicher sein.
Lothar Grübing schrieb am 02.12.2012:
Betreff: MY SECRET GARDEN
Secret Garden ist ein unbedingt sehenswerte und wunderschöne Inszenierungsarbeit, bei der sich das Theater nach und nach durch die Hintertür reinschleicht und den Zuschauer überraschend zart und liebevoll verzaubert. Ich kann es nur empfehlen!
Rainer Martus schrieb am 02.12.2012:
Betreff: DER VETTER AUS DINGSDA
Ein singender Dirigent: Das gibt es nur Am Sonntag vor der Premiere. Herr Ziemen, das war eine gute Bewerbung für die Zweitbesetzung :-)
Witzig und Informativ. Ich bin auf die Vorstellung gespannt!
Sonja Rothweiler schrieb am 29.11.2012:
Betreff: GEORG ELSER – ALLEIN GEGEN HITLER
Ein genial gespieltes Stück, welches mich in den Masken stark an die Werke des Künstlers Otto Dix erinnert hat.
Wäre toll, wenn dieses Gastspiel wiederholt würde.
Sonja Rothweiler schrieb am 29.11.2012:
Betreff: DIE ZERTANZTEN SCHUHE
Leider hat die Inszenierung des Märchens nicht meine Erwartungen erfüllt.Meines Erachtens war es zu nüchtern und für Kinder ab 6 Jahren nicht unbedingt schlüssig.
Klassische Inszenierungen von Märchen würden den im Vorfeld vorgelesenen und besprochenen Stoff eher gerecht werden.
Anna schrieb am 27.11.2012:
Betreff: DANTONS TOD
Selten hat mich ein Schauspieler so beeindruckt und berührt wie Frank Wiegard als Danton.
Jürgen Groß schrieb am 25.11.2012:
Betreff: GEORGETTE DEE & TERRY TRUCK - SCHÖNE LIEDER
Wunderbar, wunderbar, wunderbar. Danke Georgette Dee.
Klaus schrieb am 18.11.2012:
Betreff: GISELLE
Die Karlsruher "Giselle" war erstklassig.
Es wurden Gedanken an Haydee/Giselle
und Myrtha/Keil lebendig.
Trotz der mit recht verdienten vielen BRAVI, Haydee bleibt für mich die Giselle aller Zeiten.
Philipp Horn schrieb am 04.11.2012:
Betreff: JAKOB DER LÜGNER

Gestern Abend habe ich mir "Jakob der Lügner" angeschaut. Eine sehr sehenswerte Produktion, die ein ausverkauftes Haus verdient hätte! Besonderst gut haben mir Georg Krause, André Wagner, Frank Wiegand, Benjammin Berger & Gunnar Schmidt gefallen.Aber auch alle anderen Rollen sind gut besetzt.
Sicherlich hätte man im 1.Teil ein wenig kürzen können,aber die Kritik im "Badischen Tagblatt & in den BNN" geht an der Sache vorbei! Gruß Philipp Horn

Martin Burger schrieb am 01.11.2012:
Betreff: DIE MÖWE
Diese entstaubte und moderne Möwe ist ein Glücksfall für unser Schauspiel. Mit einer Bühne, die die Möglichkeiten der schwierigen Spielstätte zu ihrem Vorteil nutzt, lebendiger Tontechnik unter Einbeziehung nachwirkender Bühnenmusik von Matthias Grübel und Kostümen, die die Protagonisten klar charakterisieren. Die aktuelle Sprache der neuen Übersetzung und die dramaturgischen Einfälle taten ein Übriges. An dem sehr gut durch den Dramaturgen Tobias Schuster begleitenden 3. Aufführungsabend wurden in der Einführung und im Publikumsgespräch wissenswerte Hintergrundinforamtionen geboten. Das anwesende Mit-Publikum teile meine Ansicht über den Glücksfall der Regieverpflichtung von Jan-Christoph Gockel. Ich würde mich freuen, bald wieder etwas von ihm in Karlsruhe zu sehen, auch wenn die lokale Theaterkritik nach wie vor nichts mit den aktuellen Inszenierungen anfangen kann.

In keinem meiner bisherigen Worte bin ich bis jetzt auf die darstellerischen Leistungen meines Lieblings-Ensembles eingegangen. Diese sind durchweg zu loben. Das sollten aber andere übernehmen, da ich vor lauter Begeisterung nicht kritikfähig bin.

Ich empfehle diese Theaterstück dem jungen Publikum nahezulegen, das bisher einen Bogen um diesen Kulturtempel macht. Zeigt es doch die grossartigen emotionalen Möglichkeiten der Bühne und kann als "Einstiegsdroge" wirken.
Britta B. aus Pforzheim schrieb am 25.10.2012:
Betreff: DYLAN – THE TIMES THEY ARE A-CHANGIN’
Noch kein Eintrag hier? Nun, dann wollen wir etwas ausführlicher erzählen.
Am Sonntag sollte es wieder ein schöner Abend im Karlsruher Theater sein, wir hatten von diesem Stück gehört. Erlebt haben wir aber tatsächlich einen unglaublichen Abend. Unglaublich deshalb, weil der Spaß der Darsteller am Spiel, neben einer unglaublichen Präsenz, dem Facettenreichtum der Rollen und dem Können aller Beteiligten ein Genuss war. Die Karikatur des damaligen Geschehens wurde sehr kurzweilig und mitreißend umgesetzt. Wir, das Publikum waren gefangen in diesem Traum. Interessant war auch, der musikalischen Begleitung eigenen Raum zu geben, die Soli, die Musiker selbst, die neben dem Schauspiel Teil des Schauspiels wurden.

Wir werden uns wiedersehen. Ein Merci für einen wundervollen Abend.
Klaus S. aus Karlsruhe schrieb am 19.11.2012:
Ich kann mich Britta aus Pf. nur anschließen. Ein herrliches Erlebnis. Ohne Erwartung sind wir in diese Vorstellung gegangen. Ich dachte, da steht jetzt ein Musiker/Schauspieler und zupft ein paar Dylan Akkorde. Aber weit gefehlt. Wir haben noch eimal Karten besorgt, diesmal mit der ganzen Familie. Danke an alle Akteure.
Christoph Rapp schrieb am 22.10.2012:
Betreff: VERRÜCKTES BLUT

Liebes Team des Staatstheaters, nachdem ich schon sehr viel von dem Stück gehört hatte, war ich begeistert davon, dass "Verrücktes Blut" in der Originalinszenierung des Berliner Ballhaus Naunynstraße im Frühjahr 2012 zu einem Gastspiel nach Karlsruhe kam. Und ich muss sagen, das Stück hat mich in seiner Wucht und Intensität geplättet wie eine Dampfwalze. Wow! Als ich im Publikumsgespräch erfuhr, dass das Badische Staatstheater sich (ohne Schauspieler mit Migrationshintergrund) an eine eigene Inszenierung machen wird, habe ich mich offen gestanden schon gefragt, ob das funktionieren kann. Und habe mir deshalb mit großem Interesse die Karlsruher Inszenierung angesehen. Und WOW - es hat geklappt. Auch hier wirkte das Stück wie eine Dampfwalze auf mich und hinterließ mich beeindruckt und mit vielen offenen Fragen. Ich würde mal sagen, kongenial! Auch die eigenen Umsetzungen wie die chorischen Einlagen überzeugen voll. Ein Besuch lohnt auf alle Fälle, auch wenn Sprache und Verhaltensweise der dargestellten Schüler natürlich harter Tobak sind (hoffen wir einmal für unsere Gesellschaft, unser Bildungssystem und unsere Lehrer, dass manches leicht überzeichnet ist...). Im Übrigen ist "Verrücktes Blut" auch ein Stück, dass einem Schiller mehr näherbringen kann als manche langatmige Originalinszenierung. Herzlichen Dank dem Ensemble für zwei eindrückliche Theatererlebnisse und die wärmste Empfehlung für alle Interessierten! Und ein großes Lob auch dafür, dass nach den Aufführungen immer noch ein Publikumsgespräch angeboten wird - auch das ist immer lohnend zu besuchen!

Natalie Hill schrieb am 22.10.2012:
Betreff: VERRÜCKTES BLUT
Liebes Team vom Verrückten Blut,
gestern war ich schon zum zweiten Mal in einer Vorstellung dieses genialen Stückes und ich bin nach wie vor begeistert!
Wie authentisch die Rollen der Jugendlichen und der überforderten Lehrerin dargstellt wurden war echt ein weiteres Mal bewundernswert. Ein großes Lob an dieser Stelle an Ute Baggeröhr, ein würdige Nachfolgerin!
Doch nicht nur die Genialität des Stückes (welches nebenbei bemerkt super für meine Altersgruppe geeignet ist (ich bin 16 Jahre jung)) sondern vor allem einer der Darsteller hatte mich bewegt das Stück zu besuchen:
Ralf Wegner. Ich durfte Ihn bisher nicht nur in VERRÜCKTES BLUT sondern auch in TSCHICK bewundern und bin von ihm mehr als in den Bann gezogen.
Irgendetwas an ihm, seiner Ausstrahlung und seiner schauspielerischen Leistung ist es, welche mich komplett fasziniert. Ich selbst spiele ebenfalls leidenschaftlich gerne Theater und er ist eindeutig mein Vorbild.
Großes Lob an ihn!
Viele Liebe Grüße
Die theaterverrückte Natalie Hill
christinelanganky schrieb am 21.10.2012:
Betreff: VERRÜCKTES BLUT

Verehrtes Ensemble,mit allem was dazuzählt! Mir sitzt das Schluchzen noch in der Brust. Zwischen Gänsehaut und Schaudern, Lachen und Weinen habe ich heute alles gefühlt, was es bei diesem Thema zu fühlen gibt. Meine Hochachtung vor der Verwandlungskunst der Schauspieler. Zum Wiederholten mal ist es der unglaublichen schauspielerischen Leistung der Darsteller zu verdanken, daß ich mich abwechselnd als Jugendlicher und Lehrer gefühlt habe und zum Schluß kaum klatschen konnte vor Betroffenheit. Vielen Dank für ihren Einsatz und dafür, daß Sie sich für mich auf der Bühne tatsächlich bis auf die Haut ausgezogen haben. Meine Hochachtung vor Ihrer Leistung Christine Langanky

Michael Jacobi schrieb am 19.10.2012:
Betreff: ALICE

An alle Mitwirkende: Vielen Dank für und herzlichen Glückwunsch zu dieser mitreißenden Produktion!!! Hier stimmt wirklich alles - von den großartigen Sängern/Schauspielern über die nicht minder gute Band, das Bühnenbild und die Kostüme bis hin zur ebenso intelligenten wie phantasievollen Gesamtkonzeption. FAZIT: Eine rundum gelungene, homogene Inszenierung ohne erkennbare Schwachstellen, welche die Spielfreude der Akteure regelrecht greifbar werden lässt. Hier stimmt alles, sage ich, außer einem: Dies ist kein Musical - ich hasse Musicals - dies ist einfach nur ein mitreißendes Bühnenereignis für Auge, Ohr und Hirn, welches unsere gute alte Provinzbühne in eine Liga mit den Besten der Besten hebt! Liebe Grüße ... und lasst es weiter so rocken! Michael

Anke Schröder schrieb am 12.10.2012:
Betreff: VERRÜCKTES BLUT

Liebe Schauspieler und Schauspielerinnen von "Verrücktes Blut". Ich war gestern bei euch im Stück und ich bin total begeistert!! Ich habe mich sofort darum gekümmert, noch einmal zu kommen! Ich bin nicht so der Theaterfan, aber ihr wart super!!! Ich bin Lehrer- Praktikantin in einer Hauptschule gewesen. Die Realität und trotzdem der Witz der Realität so nah beieinander und Lachen und Angst vor der Gewalt, die ihr da verkörpert, war einfach "krass". Ihr habt so sehr ins Schwarze getroffen mit allem, was ihr da ansprecht. Der Autor und der Regisseur- super Arbeit. Die Schauspieler/ innen einfach unglaublich gute Verkörperung von allem! Man kriegt Angst, man versteht die Lehrerin und die ganze Situation. Spannend von der ersten Minute bis zum Schluss. Herzlichen Dank für den gestrigen unvergesslichen Abend!

Michael Gissler schrieb am 08.10.2012:
Betreff: TANNHÄUSER
Betreff: Tannhäuser Premiere

Sehr geehrte Mitwirkende und Verantwortliche des Badischen Staatstheaters,

seit über vier Jahrzehnten bin ich regelmäßiger Besucher ihres Hauses.

Doch was ich gestern im Karlsruher Opernhaus erleben durfte war einmalig.

Eine sensationelle, rundum gelungene Premiere einer Wagner Oper, die leider viel zu lange nicht mehr im Programm war - letztmalig 1983 inzeniert - neu inzeniert wurde.

Regie, Inzenierung, Orchester, Balett, Chor und Extrachor, Solisten und musikalischer Leiter
sorgten für ein unvergesslichen Opernabend.

Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann das Publikum sich
so einig war und diese Aufführung mit tosendem Applaus für alle quittierte.

Peter Hagen hat mir im seinem Leserbrief vom 8.10.2012 aus dem Herzen geschrieben.

Dieser Tannhäuser wird in die lange Geschichte des Badischen Staatsteaters eingehen.

Herzlichen Glückwunsch und Dankeschön.

Und ein Tipp zum Schluß für alle Wagner- und Opernfreunde, die es sind oder noch werden wollen:

Verpassen Sie auf keinen Fall diesen Tannhäuser - es wäre eine "Sünde".
Peter Hagen schrieb am 08.10.2012:
Betreff: TANNHÄUSER
Vielen Dank allen Mitwirkenden für eine grandiose Opernpremiere!
Ich hatte noch Gänsehaut eine Stunde nachdem der letzte Klang verhallt war.
Hier meine Eindrücke im Einzelnen:
Nach dem ersten Vorhang schon frenetischer Applaus. Zu Recht! Besonders das Ballett im rosalie-Venusberg war atemberaubend,
und auch musikalisch, zusammen mit dem Vorspiel der wunderbaren badischen Staatskapelle, ein erster Höhepunkt!
Der 2. Aufzug: Grandios inszenierte Wartburggesellschaft. "Nach Rom, nach Rom!" singt ein Treleaven in Bestform am Ende.
Und dann der 3. Aufzug - was für ein Finale! Aus dem Todesengel wird ein Lichtengel. Extra Applaus für die Regie und rosalie!
Überhaupt uneingeschränkter Beifall, ja Jubel, einige Sekunden nach dem Ende. Die Verzögerung dürfte daran gelegen haben, dass viele der Zuschauer noch zu erschüttert waren von der Wucht des Dargebotenen.
Ansonsten:
Die "doppelte" Heidi Melton- Weltklasse!
Elektrisierend Justin Browns Dirigat und die Leistung der Orchestermusiker.
Großartig Ulrich Wagner und sein fantastischer Chor.
Bei den Sängern wurden -
neben Heidi Melton und JohnTreleaven -
besonders "Wolfram" Armin Kolarczyk und der Hirtenknabe Tom Volz bejubelt.
Ein unvergesslicher Abend!
Wolfgang Kiefer schrieb am 16.09.2012:
Betreff: UNSERE HELDEN 7 – ENSEMBLEMITGLIEDER STELLEN SICH VOR

Da gibt es die Abende, wo sich unsere Helden vorgestellt werden. Nur ein kleines Häuflein und davon zur Hälfte Mitglieder des Hauses verliert sich im unteren Foyer. Es stimmt etwas nicht mit diesem Format. Und dann komme ich reichlich skeptisch am Theaterfest ins Studio zu „Ein Mezzosopran packt aus“, wobei der Titel das einzig Kritikwürdige war und durch den Untertitel „Stationen aus einem Sängerleben“ gleich wieder zurechtgerückt wurde. Die Mezzosopranistin Stefanie Schaefer stellte sich vor, sie tat es vor dem brechend vollen Studio vor einer begeisterten Zuhörerschaft. Sie sang berückend aus einem schier unerschöpflichen Repertoire, moderierte sich selbst mit exzellenter Diktion und einer gehörigen Portion Ironie. Sie tat all das, was man von einer Selbstdarstellung erwartet und erwarten kann. Bravo Frau Schaefer! So stellen sich die wahren Helden vor. Dieses Format stimmt.

Christine Johner schrieb am 14.09.2012:
Betreff: THEATERFEST
Herzlich Willkommen!
Mit dem traditionellen Theaterfest eröffnet das STAATSTHEATER KARLSRUHE die Spielzeit 2012/13.
Wir freuen uns auf viele, schöne Theaterstunden und natürlich viele Einträge in unser Gästebuch.
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